Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

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Andreas Fischer
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Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von Andreas Fischer » 30.04.2014, 20:00

Jaaa schon wieder ein Saitenthread ;-)

Aber,... Ich habe gerade einmal die Boardsuche bemüht und nach „Saiten“ gesucht und mir dann die ersten 3 Ergebnissseiten angeschaut und davon insgesammt 9 teilweise sehr interessante Threads durchgelesen.
Und da das,s worum es mir in diesem Thread geht nicht dabei war, traue ich mich einen neuen Saitenthread zu eröffnen. :)

:arrow: Worum geht es?
Ganz einfach, Welche Saiten benutzt Du, wofür und warum?

Ich erhoffe mir hier also von möglichst vielen eine Aussage wie
„Ich benutzte auf meiner Gitarre (möglichst genaue Angaben, Form z.B. Western, Dread,…eventuel link und genauer Name) die Saiten (genauer Name gern auch Link) weil …. Ja warum? … gern auch wie oft ihr wechselt .. und weitere infos

um es einfacher zu machen folgt unten ein fragebogen

Ich selbst würde auch gern posten nur habe ich bisher noch keine guten gründe die saiten zu benutzen die ich benutze, dass heißt ich habe noch keine verschiedenen getestet und keine erfahrungswerte bin aber gerade dabei umzustellen und zu testen daher poste ich später, bis dahin sind eure erfahrungen für mich interesssant

Fragebogen

• Gitarre:
(Name und eventuell link)

• Gitarrentyp:
(zb,western, jumbo oder e gitarre telecaster, oder klasische konzertgitarre)

• Saiten:
(Name und eventuell Link)

• Saitentyp:
(flat oder roundwound, light medium, material…):

• Grund:
(zb klang (bitte genau beschreiben zb warm, brilliant,…was auch immer)

• ich wechsel:
(alle x wochen, wenn eine reisst ;-) wann auch immer)
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Versuche seit Ende 2012 nach 30 Jahren zum zweiten mal Gitarre spielen zu lernen
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felixsch
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Re: Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von felixsch » 30.04.2014, 20:47

• Gitarre:
Ibanez AGS 83

• Gitarrentyp:
Semiakustik. Meine aktuelle Hauptgitarre.

• Saiten:
Daddario ECG25 (012 - 052)

• Saitentyp:
Flatwounds (geschliffene Saiten)

• Grund:
Sehr dicker, voller, warmer Ton. Flatwounds gefallen mir vom Klang enorm gut.
Für Jazzgitarristen sehr empfehlenswerte Saiten.

• ich wechsel:
ca. alle 3 - 5 Wochen. Die Gitarre spiele ich im Moment nicht viel in Bands und Projekten, deswegen geht nur die "Übezeit" auf die Saiten.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------

• Gitarre:
Fender Standard Stratocaster (Mexiko)
• Gitarrentyp:
Strat ... meine Eierlegende Wollmilchsau wenn ich Bandtechnisch im Rock/Popbereich unterwegs bin.

• Saiten:
Elixir Nanoweb 009-042

• Saitentyp:
Super-Light

• Grund:
Die Elixirdrähe halten ziemlich lange frisch. Vorher hatte ich Daddarios 009er drauf, die waren nach mindestens 2 Wochen durch. Die Daddarios zieh' ich nurnoch kurz vor Gigs auf, wenn die Elixirs durch sind ... dann kommen die Saiten aber auch direkt nach dem Gig wieder runter (wenn nicht gerade längere Band bzw. Ensemblepausen anstehen.)
Außerdem klingen die Elixirs echt recht gut, vielleicht ein wenig metallischer als Daddarios, aber das finde ich nicht schlimm.

• ich wechsel:
Die Elixir habe ich jetzt das erste Mal drauf. Denke aber dass die locker 2, 3 Monate halten.
Wie gesagt, Daddario war bei mir nach 14 Tagen durch.
-------------------------------------------------------------------------------------------------
• Gitarre:
Yamaha FX370

• Gitarrentyp:
Westerngitarre, Dread.

• Saiten:
Im Moment Martin Saiten, 13er.
Werde aber wohl auch hier zu Elixirsaiten wechseln.
• Saitentyp:
Light

• Grund:
Der Preis. Akustikgitarre spiele ich nur auf der Bühne, wo sie auch nicht so oft zum Einsatz kommt. Wenns hochkommt 5 mal im Jahr. Daher nutzen sich die Saiten auch nicht schnell ab.
Die Elixirs halten da wahrscheinlich locker ein Jahr drauf.

• ich wechsel:
Ich würde sagen vielleicht 2 - 3 mal im Jahr.

PS: Saiten nach dem Spielen abwischen und abundzu mit GHS Fastfret drübergehen wirkt Wunder ;)

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Andreas Fischer
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Re: Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von Andreas Fischer » 30.04.2014, 21:06

felixsch hat geschrieben:PS: Saiten nach dem Spielen abwischen und abundzu mit GHS Fastfret drübergehen wirkt Wunder ;)


den punkt hatte ich vergessen, DANKE fürs mitmachen ;)
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gibmirson
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Re: Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von gibmirson » 01.05.2014, 09:19

• Gitarre:
Yamaha AEX 502
• Gitarrentyp:
semihollow
• Saiten:
D'Addario XL ECG23
• Saitentyp:
flatwound, extra light .010 - .048):

• Grund:
Ich finde den Klang (warm und voll der flatwound für diese Gitarrentypen super. Lässt sich auch leicht spielen. Beim Benden ist allerdings bei der G-Saite beim halben Ton Schluss.

• ich wechsel:
(alle 4 Monate, Spielzeit etwa 30 Minuten/Tag

• Gitarre:
Johnson TM AXL
• Gitarrentyp:
Western Dread
• Saiten:
ghs LJ30L light
• Saitentyp:
Bronce .012 - .054):

• Grund:
Habe Laurence Juber live gesehen und wollte seine Saiten ausprobieren. Saiten lassen aber relativ schnell nach. Habe sie 2 Monate drauf und werde sie jetzt wieder runter nehmen und sie auch nicht wieder kaufen.
• ich wechsel:
Spielzeit etwa 60 Minuten/Tag, jetzt nach 2 Monaten - sollten bei der Spieldauer aber länger halten.

• Gitarre:
Julio Romero No. 700
• Gitarrentyp:
Konzert
• Saiten:
Stefan Rössler (Gitarrenbauer) SR Nr. 2
• Saitentyp:
high tension

• Grund:
starker Bass, klarer Diskant
• ich wechsel:
(Spielzeit etwa 3 Std./Woche, Wechsel alle 6 Monate

Bin auch mal gespannt, wie viele Infos durch Deinen Thread kommen.

Gruß
Gib
Lerne früh, dann hast Du länger was davon!

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 01.05.2014, 14:22

Coole Idee! Dann will ich mal!

• Gitarre:
Epiphone Les Paul Standard

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
D'Addario EXL 110

• Saitentyp:
Nickel Plated Steel, Roundwound, .10 bis .46

• Grund:
Das hat mehrere Gründe. Ich habe mich durch einige Saitensätze durchgetestet. .10er lassen sich noch gut benden, dickere sind mir da etwas zu "mühsam". DW-Strings klingen auch gut auf der Les Paul, Ernies klingen mir zu metallisch. Letztlich ist mir der Klang der D#Addarios sehr angenehm ausgewogen, nicht zu höhenlastig und schön rund. Dazu kommt das unschlagbare Preis-Leistungs-Verältnis.,

• ich wechsel:
Etwa jeden Monat, mittlerweile leider jedoch vorerst gar nicht, weil ich hier in München nicht genug Platz für alle Gitarren habe.

------

• Gitarre:
Fender Stratocaster Mexican Standard

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
Ernie Ball 2223 Super Slinky

• Saitentyp:
Nickel Plated Steel, Roundwound, .09 bis .42

• Grund:
Auf der Strat klingen Ernies besser und ich bevorzuge die leichteren 0.09er. Allerdings bin ich hier auch noch etwas am Herumprobieren. Als nächstes stehen Thomastik Infelds auf der Liste, die mir auf der Les Paul gut gefallen haben.

• ich wechsel:
Etwa jeden Monat, Spielzeit ist nicht all zu viel, etwa 2 bis 3 Stunden pro Woche.

-----

• Gitarre:
Takamine EG 540 SSC

• Gitarrentyp:
Westerngitarre, Takamine NEX-Form (so in Richtung Mini-Jumbo) mit Cutaway und Preamp

• Saiten:
D'Addario EXP 16

• Saitentyp:
Phosphor Bronze (beschichtet) Light .12 bis .53

• Grund:
Ich habe ein bisschen "experimentiert". Die beschichteten D'Addadrios sind die Takamine Werkssaiten und klingen für mich am besten auf der Gitarre. Durch die Beschichtung sind die Saiten auch sehr haltbar.

• ich wechsel:
Etwa alle 3 bis 4 Monate, vor Aufnahmen oder Gigs auch mal außer der Reihe, sonst kann es auch einmal länger dauern. Man merkt am Ende der "Lebensdauer" einen Abfall im Klang, vor allem bei den Bässen. Ganz frisch klingen die Saiten fast etwas zu metallisch, aber nach etwa 30 Minuten einspielen ist das vorbei. Ich mag die D'Addarios sehr gerne für meine Takamine.

------

• Gitarre:
Aria ...

• Gitarrentyp:
Klassikgitarre

• Saiten:
Hannabach 815 MT Schwarz Medium Tension

• Saitentyp:
Nylonsaite

• Grund:
Bislang habe ich keine mit besserem Klang gefunden, aber auch wenig experimentiert,

• ich wechsel:
Etwa alle 6 Monate, ich spiele leider im Moment kaum Klassik, weil sie "zu Hause" ist.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 02.05.2014, 09:10

• Gitarre:
Epiphone Les Paul Standard

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
aktuell Elixier, sonst Erniball

• Saitentyp:
.10 bis .52

• Grund:
Ich habe mich jetzt mal wieder an beschichtete Saiten für die E-Gitarre getraut. Ich habe das Gefühl, dass die wirklich länger halten. Aber stelle grade fest, dass es für die E-Gitarre nicht so das wahre für mich ist. Fühlt sich irgendwie rutschig an. Deswegen werden nächstes mal wieder die Erniball drauf kommen. .10-.52er spiele ich auf der LesPaul, weil ich einfach mal gerne einen halbton Tiefer gehe oder Drop-D oder Ähnliches.

• ich wechsel:
ganz unregelmäßig. Wenn ich das Gefühl habe, dass es sein muss. Bei der Les Paul schätzungsweise so alle 2-3 Monate

------

• Gitarre:
Fender Stratocaster American Standard

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
Erniball

• Saitentyp:
.09 bis .42

• Grund:
auf der Strat lassen sich .09er Saiten einfach super spielen. Für Droptuning kommt die Strat für mich eh nicht in Frage. Deswegen da die .09er Saiten. Lässt sich einfach so schön spielen :)

• ich wechsel:
auch hier unregelmäßig. Je nach gebrauch. Aber so alle 2-3 Monate kommt hin

-----

• Gitarre:
Yamaha FG730NT

• Gitarrentyp:
Westerngitarre,

• Saiten:
bisher Elixier, aber aufgrund mangelnder Verfügbarkeit beim letzten Kauf im Laden umd ie Ecke nun auch D'Addario EXP 16

• Saitentyp:
Phosphor Bronze (beschichtet) Light .12 bis .53

• Grund:
Beschichtete Saiten passen für mich auf die Westerngitarre wunderbar. Halten sehr lange und der Nachteil durch die Beschichtung bei Bendings stört mich auf der Westerngitarre nicht. Bisher hatte ich Elixier aber aus o.g. Gründen jetzt mal gewechselt. Ich werde wohl bei der neuen Marke bleiben. Der Klang sagt mir irgendwie mehr zu. Die Elixier waren mir teilweise schon sehr klar und hell.

• ich wechsel:
auch hier unregelmäßig. Spätestens wenn sich die Beschichtung löst ;) Würde so sagen alle 4-5 Monate


Generell stelle ich fest, dass ich recht wechselfaul bin. Geht eigentlich immer schnell aber ich verbinde das direkt immer mit einer "Putzorgie" um die Gitarre auf Vordermann zu bringen.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 02.05.2014, 09:43

• Gitarre:
a.) Ibanez S-570
b.) Ibanez RGR 321 ex

• Gitarrentyp:
a.) E-Gitarre
b.) E-Gitarre
• Saiten:
a.) Elixir Super Light 009 -042
b.) Elixir Medium 011 - 049

• Saitentyp:
Nanoweb Beschichtung

• Grund:
Klang, klingen für mich sehr brillant und knackig, und ich muss sie nicht so oft wechseln wie unbeschichtete Saiten (ich bin Wechselfaul)

• ich wechsel:
Nach Bedarf, ungefähr alle 3 Monate

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 02.05.2014, 11:24

1. Gitarre: Fender Stratocaster Mexico Standard-Serie
bestückt mit Fender Pur Nickel in der Stärke 10 bis 46

2. Gitarre: Fender Telecaster Mexico Standard-Serie
ebenfalls bestückt mit Fender Pur Nickel in der Stärke 10 bis 46

Warum: Nun, mir gefällt der Klang und passen schon. Außerdem bin ich etwas faul die Gitarre neu einzustellen, wenn ich die Saitenstärke und -Material mal wechseln würde. 9er-Saiten sind mir etwas zu dünn, 10er klingen zudem etwas voller und lassen sich noch gut benden.

3. Gitarre: Epiphone Les Paul Standard-Serie
Fender Pur Nickel, diesmal in der Stärke 11 bis 59

Warum: Nun, die Les Paul hat ja eine kleinere Mensur, da dachte ich, daß stärkere Saiten nicht schlecht währen. Stimmt auch, der Klang ist schön voll, aber irgendwie lassen sie sich etwas schwerer benden. Geht aber noch.

4. Gitarre: Ibanez GRG170DX
Fender Nickelplated Steel in der Stärke 10 bis 46

Warum: Die Saiten sollen etwas brillianter klingen als die Pur Nickel, was gut für härtere Musikrichtungen sein soll. Zumindest steht es so auf der Packung. Wie auch immer, der Klang ist ganz gut, allerdings haben die Saiten weniger Zug als die Pure Nickel, was jetzt nicht ganz unwichtig ist, wenn man ein Vibrato-System an Bord hat.

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Phuehue
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Re: Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von Phuehue » 02.05.2014, 11:29

• Gitarren:
a) Martin D-28
b) 63er Fender Stratocaster
c) Gibson Lucille


• Gitarrentyp:
a) Western Dreadnought
b) E-Gitarre
c) Semi-Akustik

• Saiten:
a) Neuerdings 12er Elixir Nanonweb, davor Martin Marquis 12er, gelegentlich montiere ich von den beiden Modellen auch 13er
b) 11er Erni Ball 2220
c) Gibson SA11

• Saitentyp:
Guggstu Links oben :D

Bei E-Gitarre immer 11er. Hat die perfekte Spannung für mich und den fetten Sound, den ich suche.

• Grund:
zu Elixier-Saiten grundsätzlich. Diese beschichteten, teuren Dinger gab es schon vor 15 Jahren, und hatte die damals auf meiner E-Gitarre ausprobiert. Unsäglich schlecht... Die Teile haben sich aufgelöst bzw. die Beschichtung ist abgeflockt auf Höhe der Tonabnehmer. Für mich damals der Entscheid: Nie wieder! Aber: Bei der Western bin ich nun drauf umgestiegen.
Bei E-Gitarren spiele ich sie immer noch nicht, aus demselben Grund: viel zu teuer für die Tatsache, das sie sich auflösen. Und: das tun sie immer (bei den Pickups). Spiele 100er-Picks (heavy bis very heavy), da müsste wohl schon Teflon-Beschichtung drauf sein, um das zu kompensieren :D Drum wechsle ich lieber alle zwei, drei Wochen einen Satz für 4 - 5 Euro, statt nach vier - fünf Wochen rumärgen einen Satz für 20 EUR

a) Früher die Martin-Saiten, da sie für mich einfach den schönesten, brillianten Klang hatten. Ganz frisch nach dem Aufziehen zwar zu grell, aber nach zwei, drei Stunden perfekt. Und sehr günstig.
Neuerdings spiele ich die Elixier, da ich auf der Western die Saiten einfach nicht so oft wechsel. Und: Der Klang war bei den gewählten sehr angenehm. Ob jetzt schlechter oder besser als Martin könnte ich nicht mal beurteilen. Auf jeden Fall gut genug. Und: Das Problem mit dem abflocken der Beschichtung habe ich bei der Western nicht. Sehr angenehmes Spielgefühl. Hat mich also für die Western überzeugt.
b) Grund: gut und günstig, haben einen guten Sound. Ich hatte auch schon Fender-Saiten gespielt, haben mir vom Sound noch etwas besser gefallen, aber die A und D-Saite haben da immer sehr schnell gerissen. Zu oft und zu systematisch (wobei mir normalerweise kaum Saiten reissen)
c) Gut und noch bezahlbar, passen etwas besser zum Lucille-Sound als die Ernie Balls

• ich wechsel:
a) Normalerweise so nach 6 - 8 Wochen, wobei von der Oxidation ich eher hätte wechseln müssen. Jetzt mit Elixier mal schauen, ich vermute mal so nach 4 - 5 Monaten.
b) Kommt drauf an. Grundsätzlich vor jedem Gig, auch wenn dies bei zwei Gigs in der Woche bedeutet => 2x in der Woche. Wenn keine Gigs anstehen, erst dann wenn entweder eine Saite reisst (dann wechsle ich immer den ganzen Satz), oder wenn vor lauter Gekröse an den Saiten diese mehr an eine Säge erinnert als an eine Saite. Für das häufige Spielen im Proberaum brauche ich da nicht immer das "frischeste Gefühl und den hellsten Sound". Ich putze die Saiten aber nach jedem Spielen mit Taschentuch, dass ich mit ein paar Tropfen Saitenpfleger benetze
c) Grundsätzlich gleich wie b), wobei ich die Lucille viel weniger häufig spiele.

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howdy71
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Re: Saitenumfrage - welche benutzt du warum?

Erstellt: von howdy71 » 02.05.2014, 13:53

Phuehue hat geschrieben:[

Bei E-Gitarren spiele ich sie immer noch nicht, aus demselben Grund: viel zu teuer für die Tatsache, das sie sich auflösen.


Das mit dem Auflösen hatte ich auf meinem ersten Satz Elixir Saiten vor 5 Jahren auch mal gehabt. Danach bin ich wieder zu Ernie Balls gewechselt. Vor einem Jahr die Elixirs nochmal probiert, jetzt hält die Beschichtung, und das bei ungefähr 8 Sätzen von Saiten. Vielleicht habe die in der Zwischenzeit etwas an der Produktion verändert?

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 02.05.2014, 14:08

also ich hatte mit dem Auflösen bisher auch kein Problem. Bei mir hat es sich erst einmal etwas aufgeraut. Das war aber bei meiner Western (die ich meistens mit Plek spiele) auf höhe des Schalllochs nach mehr als 4-5 Monaten Benutzung. Da finde ich das vertretbar.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 02.05.2014, 14:37

Yep, wenn sie sich nach drei, vier Monaten langsam aufgelöst hätten, wäre es absolut ok. Doch bei mir war das nach drei, vier Wochen der Fall.

Für E-Gitarre bin ich eh ganz zufrieden mit den aktuellen Saiten. Für Western tiptop. Auch da spiele ich häufig mit Plecks, aber viel weicheren und natürlich nie so hart wie auf der E-Gitarre.

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Erstellt: von ZeroOne » 02.05.2014, 15:47

Fragebogen

• Gitarre:
(Name und eventuell link)

• Gitarrentyp:
Ibanez RG2610Z

• Saiten:

Daddario EXL158
https://www.thomann.de/de/daddario_exl158.htm

• Saitentyp:

nickel wound mit umwickelter G saite

• Grund:

haben für mich für standard B tuning die ideale spannung und klingen nicht nach 2 tagen so schlimm wie z.b. ernie ball saiten ^^

• ich wechsel:

kommt drauf an was ich mache, bei ausufernden recording sessions für ne demo, die mehrere songs umspannt oder so alle 6 stunden bis einmal täglich, ansonsten dürfen die saiten auch mal 2 monate und älter werden ;)

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Agonizer
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Erstellt: von Agonizer » 02.05.2014, 21:13

• Gitarre:
Yamaha F-370 BL

• Gitarrentyp:
Western

• Saiten:
Newtone Master Class Double Wound (Custom, 0.012-0.054)
http://www.newtonestrings.de/strings.htm#Acoustic

• Saitentyp:
Round-Core, Doppelte (feinere) Umspannung der Bass-Saiten

• Grund:
Klang, Haltbarkeit, etwas niedrigere Saitenspannung im Vergleich zu normalen Saiten. Bessere Haltbarkeit als bei Elixir welche ich vorher genutzt habe (Elixir wurden innerhalb kurzer Zeit (ein paar Tage) fleckig und unansehnlich obwohl ich die Saiten immer abgewischt habe).


• ich wechsel:
Bei Bedarf :-) Ich habe heute neue draufgemacht, die letzen am 2. Januar, d.h. diese waren 4 Monate drauf bei fast tätglichem Nutzen (rumklimpern, üben, spielen). Waren aber auch nicht mehr schön....
Schmerzen beim Gitarrespielen sind nur ein Problem von Vielen.
Auch falsches Greifen an den Stegen belastet stark das Hörvermögen.

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Pedro E.
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Erstellt: von Pedro E. » 03.05.2014, 09:05

• Gitarre:
E-Gitarre Godin Session Custom
http://www.godinguitars.com/godinsessioncustomp.htm

• Gitarrentyp:
T-Style

• Saiten:
Thomastik Power-Brights "Regular Bottom"
0,009 - 0,042
http://www.thomastik-infeld.com/family- ... r%20bottom

• Saitentyp:
Roundwound

• Grund:
Ausgewogener Klang, "fizzeln" nicht im Diskant, weiches Spielgefühl beim Bending

• ich wechsel:
Nach Bedarf, ca. 2-3 Monate

************************************************


• Gitarre:
Akustikgitarre Godin 5th Avenue
http://www.godinguitars.com/godin5thavenuep.htm

• Gitarrentyp:
Archtop

• Saiten:
Thomastik Plectrum AC111
0,011 - 0,050
http://www.thomastik-infeld.com/family-detail/Plectrum

• Saitentyp:
Mix Flat-Round, Messingauflage auf Diskantsaiten

• Grund:
Sehr geeignet für Archtop, angenehm durch den Anschliff, kaum Nebengeräusche, äußerst definierter Bass, sehr geringe Saitenspannung für einen 11er Satz.

• ich wechsel:
Nach Bedarf, ca. 2-3 Monate

*****************************************************

• Gitarre:
Akustikgitarre Simon&Patrick Songsmith
http://www.simonandpatrick.com/songsmith.htm

• Gitarrentyp:
Western Dreadnaught, Roundsholder

• Saiten:
Elixir Nanoweb Phosphor-Bronze
0,011 - 0,052
http://www.elixirstrings.com/products/p ... .html#phos


• Saitentyp:
Roundwound, Coated

• Grund:
Ausgewogener Klang, mehr Wumms für die Western, 11er wegen Saitenzug ist idealer Kompromiss

• ich wechsel:
Nach Bedarf

************************************************

• Gitarre:
Akustikgitarre Hanika 50MC
http://www.hanika.de/

• Gitarrentyp:
Klassikgitarre

• Saiten:
Savarez 500 ARJ "Carbon"
http://www.savarez.fr/anglais/alliance-corum.html

• Saitentyp:
Nylon, Carbon

• Grund:
Originalbestückung passt bestens, alles Andere wirkt ein wenig "müde" vergleichsweise

• ich wechsel:
Nach Bedarf

************************************************

Viper
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Erstellt: von Viper » 03.05.2014, 12:49

Gitarre:(Siehe links) http://www.cortguitars.com/en/product/x-6-vpr
http://www.ariaguitars.com/english/prod ... 48d7bc24e7 (die Aria in schwarz nicht in rot wie auf der seite)

Saiten:D`Addario EXL 120 009.er

Diese Saiten benutze ich weil sie für mich einen klaren Bassanteil haben.
https://www.thomann.de/de/daddario_exl1203d.htm
Die Saiten wechsel ich mittlerweile nach Bedarf. Und es wurde ja schon gesagt:GHS Fast Fret und die Seiten klingen länger ()(/(
Crie, Baby, Crie

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 03.05.2014, 13:01

ich behaupte, dass im prinzip jede saite nach einem tag platt ist, egal wie viel fast fret man verwendet ^^

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startom
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Erstellt: von startom » 03.05.2014, 13:20

• Gitarre:
Martin D-16GT

• Gitarrentyp:
Akustische Gitarre

• Saiten:
Elixier .012-.053

• Saitentyp:
Keine Ahnung...da steht auf jeden Fall Nanoweb drauf.

• Grund:
Sehr differenzierter Klang, klare Unterscheidung von Bass und Höhen, vor allem für Fingerstyle / Fingerpicking geeignet.

• ich wechsel:
ca. alle 3 Monate

• Gitarre:
Gibson Les Paul Studio

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
D'Addario .010 - .046

• Saitentyp:
die ganz normalen halt...

• Grund:
Bei der E-Gitarre brauch ich keine High-End Saiten, ich kann den Unterschied eh nicht hören, wenn ich im Overdrive Modus bin.

• ich wechsel:
ca. alle 3 Monate, auf jeden Fall immer ca. 4-5 Tage vor einem Gig.
Tom

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Pedro E.
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Erstellt: von Pedro E. » 03.05.2014, 14:00

ZeroOne hat geschrieben:ich behaupte, dass im prinzip jede saite nach einem tag platt ist, egal wie viel fast fret man verwendet ^^
Ist wohl Ansichtssache. Es gibt Leute die behaupten, dass Saiten erst dann sensationell gut klingen, wenn sie komplett vergammelt und kurz vorm Zerbröseln sind.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 03.05.2014, 15:13

"retro" und "vintage" is ja so groß in mode, kann bestimmt auch für saiten gelten ;)

Viper
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Erstellt: von Viper » 03.05.2014, 20:12

@pedro: Ich bin einer der das behauptet :lol: Bei mir sollen sie zwar nicht kurz vorm zerbröseln sein aber ich find relative alte Saiten (1-3 Monate) besser als neu aufgezogen
Crie, Baby, Crie

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visu
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Erstellt: von visu » 11.05.2014, 13:17

• Gitarre:
Ibanez GRG170DXL
http://www.ibanez.de/prd/sondermodelle-1790/grg170dx-wh.html

• Gitarrentyp:
E-Gitarre, Standard Metalaxt halt.

• Saiten:
Ernie Ball Beefy Slinky (11-54)
https://www.thomann.de/de/ernie_ball_eb_2627_beefy_slinky.htm?gclid=CMDE6Ozao74CFaQIwwodKykAPg

• Saitentyp:
Roundwounds

• Grund:
Optimal für mein Tuning (Drop C), fetter fleischiger Ton (spiele fast nur Rythmus und über ein Boss ML-2). http://www.youtube.com/watch?v=cYNK6Qkb81s


• ich wechsel:
mittlerweile wechsel ich einmal im Quartal, also alle 3 Monate, hab Sie aber auch mal fast 1 Jahr draufgelassen, bei High-Gain hört man da eh kein großen Unterschied.


• Gitarre:
Epiphone Les Paul Standard - Linshänder Version

• Gitarrentyp:

Ne Paula halt

• Saiten:

Ernie Ball Regular Slinky (10-46)
https://www.thomann.de/de/ernie_ball_2221_regular_slinky.htm?gclid=CM6U3aPeo74CFYoSwwodfK0AMQ

• Saitentyp:

Nickel Wound

• Grund:

Meine Standard Saiten, für meine Paula in Standard-Stimmung & Drop D... ;), klingen clean und mit dem ML-2 sehr schön, haben einen sehr klaren Klang für meinen Geschmack.

• ich wechsel:
siehe oben.
Let´s Rock

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 11.05.2014, 13:32

visu hat geschrieben:
• ich wechsel:
mittlerweile wechsel ich einmal im Quartal, also alle 3 Monate, hab Sie aber auch mal fast 1 Jahr draufgelassen, bei High-Gain hört man da eh kein großen Unterschied.


bitte?!

https://www.youtube.com/watch?v=WPsxYXZ9gaU

und dabei sind die saiten in dem video grad ma 2 wochen alt und der unterschied ist dennoch gigantisch.

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ukeman1
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Erstellt: von ukeman1 » 11.05.2014, 16:20

Hi!

Ich spiele auf meinen Westernklampfen 11er Martin M175. Bei mir sind die Saiten so drei bis sechs Monate drauf. Da ich keine hochwertigen Gitarren habe und nur ein "Lagerfeuergitarrist" bin der nur strummt und schlecht singt langt mir das. Das wird jetzt bei einigen Kopfschütteln verursachen, entspricht aber meiner vorgehensweise

Gruss Sascha
Musik muss nicht perfekt aber echt sein.....

Schneiderlein
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Erstellt: von Schneiderlein » 11.05.2014, 18:07

ZeroOne hat geschrieben: gigantisch
Zero "the cat" :lol:.

2 Wochen alte Saiten (in dem Vid) "pretty old" :lol:

Ich mein klar, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Und muss ja auch jeder selbst wissen. Aber ich sehe das etwas relaxter :D

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 11.05.2014, 20:43

same here, es geht nur darum, dass man es nunmal definitiv hört, undzwar deutlich. so häufiges saitenwechseln kommt halt nur unter extrembedingungen in frage.

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visu
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Erstellt: von visu » 11.05.2014, 21:12

Moin,

wenn ich recorden würde oder regelmäßig Auftritte usw. hätte dann würde ich auch öfters wechseln, aber da ich "nur" Hobbymäßig zuhause rocke/übe und dies auch nicht jeden Tag, denk ich mal das es jetz nicht so schlimm ist.

Wenn der Sound dann merklich schlechter wird, oder sich die Gitarren nicht mehr richtig stimmen lassen oder schnell verstimmen, dann wechsel ich so oder so, dies passiert bei mir aber in der Regel erst nach 2-3 Monaten.... ;)
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Butz
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Erstellt: von Butz » 13.05.2014, 21:36

N'Abend beinand.

• Gitarre:
Gibson Les Paul Studio & Gibson SG Standard

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
Dunlop Heavy Core Heavy (010 - 013 - 017 - 028 - 038 - 048)

• Saitentyp:
Nickel plated steel

• Grund:
Toller, fetter Klang, perfekt für Hard-Rock und Metal, braten gut rüber, klingen aber auch toll unverzerrt und leicht angecruncht ;) Werden damit beworben, dass die Bass-Saiten einen hexagonalen Kern haben und dadurch ein ausgewogeneres Spannungsverhältnis bei Drop-Tunings ermöglicht wird. Naja, ob's jetz stimmt sei dahingestellt, allerdings bild ich mir ein, dass die Saitenspannung bei 'nem Halbton tiefer (spiel ich überwiegend) und auch bei Drop-D wirklich ein µ (Mü?! My?! Wie auch immer... :D ) straffer sind als die bisher von mir gespielten 10er Ernie Ball sind.
Langes Rede kurz: Fetter, aber trotzdem flexibler Klang für so gut wie alles und für mich angenehmes Spielgefühl.

• ich wechsel:
So ca. alle 4 - 5 Wochen, je nach dem, wie sie halt klingen, nech. Bei meiner Les Paul sind die Dinger aber schon seit knapp 3,5 Monaten drauf und klingen immer noch gut (Haltbarkeit ist also auch gegeben)

Für die Westerngitarre kann ich leider nix sagen, bin noch bei der langwierigen, langwierigen, langwierigen Saitensuche... Bei jedem Wechsel probier ich noch andere Saiten aus ^^

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 19.05.2014, 14:05

An die Jungs, die auf bereits "getragene" Saiten stehen: Ich habe laufend Sets gebrauchter Saiten an Lager. Kann sie euch also gegen ein kleines Entgelt gerne zukommen lassen... :lol:

Und: ich wechsle Saiten auch weniger aufgrund des Klanges, sondern eher, ob sie noch "frisch" zum spielen sind. Sprich: wie glatt dass die Oberfläche ist. Und jedes Mal vor einem Gig (bei E-Gitarren) einfach wegen dem reissen.

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startom
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Erstellt: von startom » 19.05.2014, 14:52

Phuehue hat geschrieben:Ich habe laufend Sets gebrauchter Saiten an Lager.

Hilfe: Der Messie-Virus greift nun bereits Gitarristen an.....
Tom

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 19.05.2014, 18:02

Dann von mir ein paar Angaben.
Grundsätzlich : Habe im Laufe der Jahre mehrere Saiten getestet, auch den ein oder anderen Noname. Auch verschiedene Stärken. Als ideal vom Klangbild her sind für mich 12-er. 11-er oder gar 10-er sind nicht nur dünner, sondern klingen eben auch dünner. Da ich viel Richtung Country spiele, fehlt mir da etwas. 13-er sind noch voller, aber mir auf Dauer zu anstrenged :D.
Von den bekannteren: Habe in den letzten 6,7 Jahren überwiegend D´addario https://www.thomann.de/de/daddario_ej16.htm gespielt. Die sind schon okay, aber ich habe derzeit (für mich) bessere. Von Martin habe ich 2 Sätze normale, sowie lifespan (waren auf der D-1 original drauf) und die Eric Clapton probiert, Fazit : Martin baut zwar hervorragende Gitarren, aber von den Saiten sollten sie die Finger lassen. Die lifespan waren ganz haltbar, aber ansonsten gilt, daß sie eine längere Einspielphase haben, dann mal kurz erträglich (aber nicht wirklich gut) klingen und dann auch schon hinüber sind :(
Am Schlimmsten fand ich bis jetzt Elixier (wahrscheinlich diese https://www.thomann.de/de/elixir_nanoweb ... bronze.htm). Als ich ich die auf meiner D-16 drauf gemacht habe, dachte ich zuerst voll Schreck, daß ich eine völlig andere Gitarre in der Hand habe :shock: So ein übles Geschepper habe ich mit keinen anderen Saiten erlebt. Okay, dachte, das dauert sicher etwas bis sie sich eingespielt haben, aber nach ca. 8 Wochen haben sie zwar nicht mehr ganz so schlimm gescheppert (aber immer noch übel), dafür zeigten sie bereits erhebliche Abnutzungsspuren, insbesondere am 2.+3. Bund. Und das, obwohl ich wegen des unterirdischen Klangs deutlich weniger gespielt habe :shock: . Tja, und eigentlich waren sie mir doch als haltbar beschreiben worden :? Klanglich passen sie vllt. zu den Blecheimern von Takamine, aber sonst?? Einfach nur Schrott! Habe sie noch eine Weile drauf gelassen (die Hoffnung stirbt ja nie :D) und, als sie immer noch nicht besser wurden, endlich nach über 4 Monaten zugunsten von Adamas (waren mir vom Vorbesitzer, einem Profi, empfohlen worden) https://www.thomann.de/de/adamas_os1818.htm ausgetauscht. Die sind klanglich um Welten besser, allerdings ist die Haltbarkeit begrenzt, aber sie kosten halt auch nicht sooo viel.
Am Besten finde ich derzeit John Pearce (kannte ich bis vor kurzem nicht, waren vom Gitarrenbauer nach Einstellung drauf gemacht worden). Sie haben eine kurze Einspielphase und klingen dann richtig schön warm und voll und passen damit für mich hervorragend zu Martin-Gitarren. Sind jetzt über 3 Monate drauf (täglich im Durchschnitt eine Stunde) und lassen scheinbar nicht nach. Klanglich und von der Haltbarkeit also bislang das Beste, was ich je hatte. Achja, diese müßten das sein : https://www.thomann.de/de/john_pearse_60 ... bronze.htm

Gitarren :
Martin D-1 http://www.musikhaus-hermann.de/xtv/de/ ... lanz-Decke

Saiten : John Pearce

Martin D-16GTE http://www.musikhaus-hermann.de/xtv/de/ ... resys-Plus

Saiten : Adamas

Martin D-12X1AE http://www.session.de/MARTIN-D-12-X-1-AE.html

Saiten : Martin (irgendwas, fliegen in Kürze zugunsten von JPearce runter, mich scheut nur etwas der Aufwand :D)

Hagstrom Viking II http://www.neue-musik-laden.de/Gitarren ... 562.htmlng

Saiten : k.A. irgendwelche 10- oder 11-er, vermutlich D'addario

Alte DDR-Konzert (Musima?) - hängt aber nur noch an der Wand, da etwas beschädigt

Saiten : https://www.thomann.de/de/augustine_konzert_blue.htm

Butz
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Wohnort: Rosenheim

Erstellt: von Butz » 19.05.2014, 20:53

startom hat geschrieben:
Phuehue hat geschrieben:Ich habe laufend Sets gebrauchter Saiten an Lager.

Hilfe: Der Messie-Virus greift nun bereits Gitarristen an.....


Du siehst das falsch, das ist halt einfach "vintage" ;)

Gibts doch schon seit einiger Zeit bei Instrumenten, es soll Gitarristen geben, die spielen nur Verstärker, die vor 1976 hergestellt wurden... oder so...

Und wenn sich schon ab Werk angeschrammte Klampfen für einen Batzen Geld verkaufen, dann erschließt sich Phuehue ja nur ein neues Geschäftsmodell ;)

Fazit: sehr schlau ()(/(

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scta
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Erstellt: von scta » 14.08.2014, 15:55

• Gitarre:
Fender Jim Root Telecaster

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
D'Addario EXL110 (10/46)
http://www.daddario.com/DADProductDetai ... ght__10_46

Benutze sie für Standard E Tuning

• Saitentyp:
Nickel Wound, die Normalen halt ;)

• Grund:
Sind die Besten, die ich je auf diesem Gitarrentyp probiert habe. Halten lange, fühlen sich gut an, klingen phantastisch, Preis/Leistung passt.

• ich wechsel:
Bei täglichem Spielen alle 6 bis 8 Wochen.

----

• Gitarre:
Gibson Les Paul 60's Tribute

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
Ernie Ball 2221 Regular Slinky (10/46)
http://www.ernieball.com/products/elect ... ckel-wound
Benutze sie für Standard E Tuning

• Saitentyp:
Nickel Wound, die Normalen halt ;)

• Grund:
Interessanterweise funktionieren die Ernie Ball auf der Les Paul besser als die D'Addario. Ich meine, dass sie etwas straffer sind, was mir auf Grund der kürzeren Mensur entgegen kommt. Zudem finde den Sound zwischen dem Bass und den Höhen differenzierter.

• ich wechsel:
Bei täglichem Spielen alle 6 bis 8 Wochen.

----

• Gitarre:
Fender Jim Root Stratocaster

• Gitarrentyp:
E-Gitarre

• Saiten:
D'Addario EXL117 (11-14-19-32-44-56)
http://www.daddario.com/DADProductDetai ... tom__11_56

Benutze sie für Standard D Tuning (D, G, C, F, A, D)

• Saitentyp:
Nickel Wound, Medium Top/Extra-Heavy

• Grund:
Fürs Standard E Tuning waren mir die 10/46er Saiten zu schwammig. Die Palm Mutes verreckten regelrecht. Mit den EXL117 sind die Saiten schön straff, haben einen Wahnsinns Attack und Bass. Für Rhythmus Sachen tolle Saiten. Fürs Melodiespiel und Bendigs sind mir die Saiten doch etwas zu straff.

• ich wechsel:
Bei täglichem Spielen alle 6 bis 8 Wochen.


Grundsätzlich nehme ich für die Fender D'Addario und für die Gibson Ernie Ball Saiten. Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 14.08.2014, 18:29

auf die beiden fender-hobel kann man ja glatt neidisch werden. die strat ist auch so ziemlich die einzige signature klampfe, die ich überhaupt in die hand nehmen würde, schade, dass die doch recht teuer sind.

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scta
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Erstellt: von scta » 14.08.2014, 20:22

Hallo ZeroOne!

Die Root Klampfen sind einfach der Hammer. Ich finde sie perfekt und habe deshalb beide Modelle gekauft, die Tele sogar in beiden Farben :twisted:

Die Strat ist halt US Made, weshalb sie wahrscheinlich etwas teurer aks die Tele ist.

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 14.08.2014, 20:28

mir gehts halt primär um diese klassische strat form und gleichzeitig ne reinrassige metal-klampfe. da gibts nicht viele gitarren, die in die kerbe schlagen. das sind einmal halt die root-strat, wobei mir bei der weder das korpusmaterial, noch die pickups zusagen, dafür finde ich sie halt sehr hübsch und sie lässt sich halt sehr komfortabel spielen, strat-like halt. und dann gibts (wieder) die charvel pro mod so-cals.... die gefallen mir noch besser dank erle-body und floyd rose. allerdings müssten auch bei denen die pickups weichen.... ja man hats nicht leicht ^^

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 14.08.2014, 21:37

Warum schaust du dir dann nicht die Balcktop Stratocaster mit Floyd Rose an: https://www.thomann.de/de/fender_blackto ... fr_tsv.htm
Mehr klassische Strat für Metal geht wohl nicht (auch wenn dir wahrscheinlich die Pickups wohl auch nicht passen).

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Erstellt: von ZeroOne » 14.08.2014, 21:49

Software-Pirat hat geschrieben:Warum schaust du dir dann nicht die Balcktop Stratocaster mit Floyd Rose an: https://www.thomann.de/de/fender_blackto ... fr_tsv.htm
Mehr klassische Strat für Metal geht wohl nicht (auch wenn dir wahrscheinlich die Pickups wohl auch nicht passen).


nett, die kannte ich noch gar nicht. allerdings gibt es einen ganz und gar maßgeblichen punkt: der body MUSS weiß sein.... ja es ist etwas schwierig ^^

dieses tonabnehmerproblem ist übrigens omnipresent... in den seriengitarren gibts halt immer nur irgend einen 0815 standard shit, der zwar ganz ok im allgemeinen ist, aber im speziellen nichts drauf hat. die interessanten pickups sind einfach nirgendwo direkt verbaut.

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