6/8 Takt und Metronom?

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PluckerPixie
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6/8 Takt und Metronom?

Erstellt: von PluckerPixie » 25.01.2014, 18:45

Halle liebe Community,

habe bereits die Suchfunktion bemüht und wende mich nun immer noch ratlos an euch. Wie in der Headline angedeutet, will ich demnächst anfangen mit Metronom zu üben, da ich mit meinem ersten Stück nach gefühlt 100 Jahren Pause glaube inzwischen so weit zu sein, dass ich nun anfangen kann und sollte am Timing zu arbeiten.
Nun steht dieses Stück (und das zweite, das ich mir gleich danach rausgesucht hab zu allem Unglück auch noch) aber im 6/8 Takt. Nach einer ersten google-Recherche bin ich leider vollends verwirrt. Gleich der erste Eintrag, den ich angeklickt habe, beinhaltete eine uhralte Klugscheißerdiskussion(sorry) in irgendeinem andern Forum über die Frage der Betonung und ob es denn eigentlich in Wirklichkeit nur 2 punktierte Viertelnoten wären oder doch 6 Achtel und wie sie sich das bei Klassik im Gegensatz zu modernen Stücken und bei unterschiedlichen Tempi (in der Musik ist doch alles irgendwie italienisch, oder? Auf Latein heißt es tempora, I know that! :D ) dann jeweils verhielte etc...
Ist das relevant für jemanden, der Greensleeves und House of the Rising Sun als Anfänger in nem annähernd stimmigen Tempo dahinklimpern möchte? Ich habe noch kein Metronom und wollte dann halt Anfang nächsten Monats (wie das halt so is... :cool: ) in den anscheinend bestausgestatten Musikladen hier gehen und mir da ein günstiges mechanisches Teil aus der Vitrine aussuchen. Nun sehe ich aber bei Thomann und amazon und so, dass da bei den Produktdetails entweder als Taktarten nur so die grundlegenden Geschichten wie 4/4 und 3/4 vertreten sind, oder aber da steht von vornherein gar nichts über die Taktarten, sondern nur über das Geschwindigkeitsspektrum des Geräts.
... jetzt weiß ich gar nicht, was ich zuerst fragen soll...
Also wie oben schon irgendwo im verworrenen Text gefragt: Ist es eurer Einschätzung nach für mich relevant, wo die Betonung liegt, wenn ich da kein "BIng" oder sowas in dem Gerät drin hab (das geht hier im Wohnheim sowieso nicht)?
Gibt es eine 6/8 Takt Einstellung überhaupt grundsätzlich bei mechanischen Metronomen, oder stellt man die nach nem ganz andern Schema ein?
Darf man Taktwerte ggf. einfach kürzen, also hier z.B. dann in 3/4? Kommt mir irgendwie verboten vor, hab ich aber auch schon gelesen.

Ich hoffe, ihr steigt durch den Post halbwegs durch und könnt mir ggf. sogar weiterhelfen. Wenn ihr keine Lust habt, alles nochmal extra zu erklären, aber dafür einen (bitte nur einen hilfreichen) Link habt, soll mir das auch genügen. Ansonsten liebe Grüße und schönes Wochenende! )()(

PluckerPixie

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Mick
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Erstellt: von Mick » 26.01.2014, 05:21

Hei!
Du kannst einen Takt mit verschiedenen Angaben schreiben, inhaltlich wird sich nichts ändern. (Das, was du mit kürzen meinst.)
3/4 == 6/8 == 12/16 ...
4/4 == 8/8 == 16/16 ...

Falls dein Metronom aber auch die 8tel usw. anschlagen soll, dann müsstest du es wohl auch so einstellen.
Ein Metronom ohne eine Kennzeichnung der "1" ist jedoch nicht hilfreich, da du ja dann nicht erkennen kannst, wo diese ist und auf welche Taktart das Metronom gerade läuft.

Wenn du das erstmal ausprobieren möchtest, kannst du dir sicher auch Programme für PC oder Handy (App) runterladen.
Die App "Musical Lite" beinhaltet z.B. ein Metronom mit
4/4
3/4
2/4
1/4
eine BPM Einstellung von 40 bis 200
und zum Anschlagen 4tel, 8tel, 16tel und Triolen.
Eventuell reicht dir sowas sogar und kannst Geld sparen. ;)

Und ja, zu deinem Post:
Ein paar Zeilenumbrüche und Abtrennungen würden das Lesen erleichtern :D

subi
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Erstellt: von subi » 26.01.2014, 09:57

Ein Mechanisches Metronom mit Glocke ist eine ausgezeichnete Wahl.
Man spart sich die lästigen Batterien (bei Aufzugsfeder) und durch das Pendel hat man auch noch ein sehr zuverlässiges optisches Signal welches neben dem Aukustischen Signal meiner Meinung nach nicht fehlen darf.

3/4 Takt ist Ideal für alle 3er Takte geeignet.
3/4 - 1 - 2 - 3 - 1 - 2 - 3
6/8 - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6
9/8 - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - usw.

Ein großer Nachteil vom mechanisches Metronom: Es ist nicht besonders Reisefähig. Daher, wenn es einen festen Platz hat freut man sich. Zum Mitnehmen für Unterwegs sind sie zu groß und teils sogar (bei billigeren) kaputtgeherisch. Dafür gibts dann aber die Elektonischen.

Ich habe bisher auch noch kein mechanisches Metronom gesehen welches Taktarten wie 5/8 oder 7/8 beherrscht. Hier muss man wohl auch auf elektonische Metronome zugreifen.

Dass der Musikladen mechanische Metronome in der Vitrine hat ist toll. Bei mir in der Stadt haben alle nur Elektronische auf Lager.

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PluckerPixie
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Erstellt: von PluckerPixie » 26.01.2014, 18:06

Okay, gut zu wissen und vielen Dank an euch beide, für die schnelle Hilfe. Mit Apps kenn ich mich nicht so aus, mein "Smartphone" ist außerdem leider nicht so besonders smart, insofern... Ich schau mal, ob es ne Internetseite gibt, die ein bisschen klackert.

Ansonsten frag ich beim Kauf ggf. einfach nochmal nach, was welches Metronom kann (und kostet). Zur Not nehm ich auchn Elektronisches, sofern das Geräusch angenehm genug ist. Ne Glocke will ich in keinem Fall, das ist mir viel zu viel Krach. Außerdem bin ich eigentlich ganz gut im Stande "mitzuzählen", es kommt halt bei mir eher drauf an, dass die einzelnen Zählzeiten nicht zu lang werden. So nach dem Motto Eins, Zweiiiiiiiiiiiiiiii, Dreiii ..... :lol:

Zur Formatierung: Ich hatte meinen Beitrag formatiert, allerdings mit Einzügen(weil ich Lücken nicht mag) bestehend aus Pausetasten, weil das Forum hier die -->Taste zur Markierung von Einschüben nicht akzeptiert. Die wurden dann beim Posten leider geschluckt. :(

subi
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Erstellt: von subi » 26.01.2014, 18:35

PluckerPixie hat geschrieben:Ne Glocke will ich in keinem Fall, das ist mir viel zu viel Krach.


Ich hoffe du hast das mit der Glocke nicht falsch verstanden. Genauer genommen ist es ja nur ein kleines Glöckchen im Metronom welches für das "Pling" zuständig ist.

Also:

Pling - Tak - Tak - Pling - Tak - Tak

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PluckerPixie
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Erstellt: von PluckerPixie » 26.01.2014, 22:50

:D naja, ich hab mir das bei Thomann vergleichsweise angehört, um zu sehen, ob das besser ist (weil ich halt auch irgendwo gelesen hatte, dass Glöckchen ganz toll wären), aber mich turnt das halt leider übelst ab. Also wenn der erste Schlag irgendwie betont sein muss, dann bitte einfach etwas lauter als die folgenden, aber kein "Pling", das kann ich nicht haben.
Dir sei die Freude daran aber ungenommen, Geschmäcker sind ja verschieden ;)

subi
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Erstellt: von subi » 27.01.2014, 11:39

Ja damit hatte ich bisher eine Menge freude. Einzig wenn man ein Stück sehr lange spielt kann es passieren dass die Feder keine Spannung mehr hat und das Metronom stehen bleibt. Vor allem wenn ich ein Stück am Hümmelchen spiele kann es schonmal lange dauern bis es zu Ende ist. ;)

Mit meiner neuen Gitarre habe ich mir auch ein Stimmgerät zum "anklipsen" gekauft.
Dieses hat auch eine Metronomfunktion, mit Tönen sowie auch optisch (Digitalanzeige). Bei dem kann man die Lautstärke der Taks einstellen.

HARLEY BENTON MT100

Bisher habe ich damit aber nur rumgespielt. Kann daher leider nichts Genaues sagen. Vielleicht ist sowas eher etwas für dich?

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Erstellt: von PluckerPixie » 27.01.2014, 14:21

Hm, mein Tuner hängt auch am Kopf, hat aber nur ein optisches Metronom, d.h. es blinkt. Völlig nutzlos. Werde wohl an einer Neuanschaffung über kurz oder lang nicht umhin kommen, hoffe nur, dass es dann eben auch bei einer Anschaffung bleibt und nicht, dass ich dann hinterher merke, dass das Ding irgendwie doch doof ist und ich ein anderes brauche. Daher der Thread.

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