Wie anfangen?

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vieri
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Wie anfangen?

Erstellt: von vieri » 07.12.2013, 19:49

Hi, zwar bin ich nicht ganz der Neuling, aber nachdem ich 1 Jahr nicht gespielt habe, finde ich ich sollte nochmal ganz von vorne anfangen. Ich will aber niht mit einem Lehrer lernen ich will es mir selbst beibringen. Habt ihr Ideen was ich machen kann oder ob es gute online Kurse, natürlich meine ich Gratis-Kurse, gibt? Würde mich freuen wenn ihr Ideen habt, weil ich momentan wirklich wieder Lust habe.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 07.12.2013, 20:20

Fang erstmals hiermit an: http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre
Das Lagerfeuerdiplom ist ein guter Einstieg.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 07.12.2013, 20:22

der beste tipp den ich geben kann
- beginne nur wieder wenn du sicher bist diesmal dabei zu bleiben

ansonnsten;
- justinguitar.com für die basics
Andreas Fischer
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vieri
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Erstellt: von vieri » 07.12.2013, 20:47

Ich will jetzt dabei bleiben, aber ih habe als Schülern nur ab und zu Zeit und deswegen will ih keinen Lehrer. Ich wrde mich dann bei den angegeben Kursen durch arbeiten.

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 07.12.2013, 21:51

Gerade als Schüler hat man noch ordentlich Zeit. Es bringt nichts, wenn du mal hier ne halbe Stunde übst und dann 8 Tage später mal wieder ein Stündchen.
Einfach nur den Kursen folgen ohne tägliches üben bringt dich nirgendwo hin.

vieri
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Erstellt: von vieri » 07.12.2013, 23:06

Als Schülerin komm ich um 16 Uhr nachhause muss dann noch Hausaufgaben machen und dann auch schon wieder essen und schlafen. Momentan lasstet die Schule auf den Schülern enorm. Klar werde ich üben aber nur wenn ich Zeit habe.
Nur als kleine Anmerkung nebenbei :)

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 07.12.2013, 23:14

Ich fahre morgens um 7 zur Arbeit und komm um 18:30-19 Uhr heim, esse dann, dusche und schlafe sogar 7-8 Stunden. Dennoch mach ich morgens 20 Minuten Fingerübungen und Abends eine halbe Stunde Lieder üben, plus Unterricht jeden Donnerstag Abend.
Nur als kleine Anmerkung nebenbei. ;)

vieri
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Erstellt: von vieri » 07.12.2013, 23:22

Nicht beleidigend gemeint aber als erwachsener muss man nicht zich Vokabeln lernen, jeden Tag Unmengen von Hausaufgaben machen und für arbeiten lernen. Ich meine Mann kann sich den Job in irgendeiner Hinsicht aussuchen und Schüler müssen dies ganze, auf gut deutsch, Scheiße lernen, wo man, wenn man Glück, hat einen kleinen Teil später braucht.
Damit wollte ich nur klar machen, dass Schüler genauso wenig Zeit haben wie Erwachsene und auch gewissen Druck und Stress haben.
Aber das gehört hier nicht hin.

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 07.12.2013, 23:29

Du gehst ganz schön optimistisch an die Idee des Berufslebens dran. Und wie gesagt, trotz langer Arbeitszeiten usw. hab ich fest 30-60 Minuten am Tag für Gitarre eingeplant und setz die auch um. Der eigentliche Punkt ist, ohne regelmässiges Üben wird es sehr schnell frustig, weil deine Finger einfach nicht die Feinmotorik aufbauen, die nötig ist. Ich spiele vergleichsweise wenig jeden Tag und merke ziemlich schnell, dass, wenn ich mal 2 oder 3 Tage nicht üben kann, meine eh schon begrenzten Fähigkeiten wieder abbauen.

sunset
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Erstellt: von sunset » 08.12.2013, 01:28

Ist ja nicht nur eine Zeitfrage sondern auch eine Frage der Energie.

Bei meinen SchülerInnen - und ich unterrichte schon sehr lange - stelle ich fest, dass sich
der Schulstress in den letzten Jahren tatsächlich sehr verstärkt hat.
Nachmittagsunterricht, ständige Leistungsüberprüfung, immenses Anwachsen des Lernstoffs
- ob das alles sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln :cool:

Wenn sich da jemand vornimmt, auch noch ein Musikinstrument zu lernen, alle Achtung!

@vieri:
die Lehrbücher von Peter Bursch sind für das Selbststudium ganz gut geeignet.

Wenn du auch Noten lernen willst, was ganz vorteilhaft ist, empfehle ich dir folgende Seiten:
http://www.hochweber.ch/
http://www.gitarrenpeter.de/

lg
sunset

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 08.12.2013, 09:43

Ich würde erstmal damit beginnen die Zeit dafür zu planen. :cool:

Schau dir die Woche an und versuche ein Fenster für das Gitarre üben zu finden, dass Du fest reservieren kannst. Am Wochenende ist sicherlich mehr Zeit. Auch das würde ich im Voraus planen. ;)

Wenn sich jetzt schon abzeichnet, dass da keine Zeit dafür ist, dann würde ich es bleiben lassen oder etwas Anderes (weniger Wichtiges) weglassen. Lange Schlafen wird übrigens absolut überbewertet :shock: :P

Lieber etwas weglassen, als mehrere Sachen halbherzig tun ;)

Es gibt definitiv Wichtigeres als ein Musikinstrument zu lernen, wenn andere Dinge (Schule) anstehen die deine Zukunft bedeuten. Klingt zwar hart, aber so ist es meiner Meinung nach ... :cry:

Aber aus eigener Erfahrung kann ich Dir jetzt schon sagen, dass es mit dem Berufsleben zeitmäßig nicht im Ansatz besser wird. :? ... ich spar mir jetzt meinen Tagesablauf darzustellen, denn das bringt DICH nicht weiter :shock:
greetz
Franky

vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 10:11

Ich habe mal nachgedacht und habe mir momentan zwei freie Tage ausgesucht, wo ich was neues lernen kann. Üben werde ich versuchen so gut es geht jeden Tag machen.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 08.12.2013, 10:57

kann es sein dass es bei dir mehr um "lust" als "zeit" geht?
denn wenn du jeden tag üben kannst und 2x die woiche was lernen kannst, dann HAST du ja jeden tag zeit, eventuell aber nicht jeden tag lust zum üben oder lernen? das ist doch ok

gerade beim erlernen eines instrumentes braucht es aber auch die "lust", wenn möglich täglich "zeit" zu opfern

es muss nicht viel sein, aber jeden tag 15 minuten üben/lernen (egal ob nun nur altes geübt oder neues gelernt) sind ein minimum, besser täglich 30 minuten oder mehr - hier und da mal einen freien tag, dagegen ist nichts einzuwenden, gern auch regelmässig, aber trotzdem sollte ansonnsten täglich zeit dafür da sein

anyway, du kannst ja mal berichten wie du so vorrankommst
tipps zum lernen (zb justinguitar.comn) hast du ja nun, zeit und lust auch, also nix wie los ...
viel spass und erfolg wünsche ich
Andreas Fischer
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vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 11:12

Also momentan habe ich mit dem Lagerfeuer Diplom angefangen, da ich einiges schon wusste war das für mich eine Erinnerung gegeben falls eine Auffrischung meiner alten Kenntnisse. Als kleines Update bin momentan in der Lektion 3a. ;)

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 08.12.2013, 12:33

20 - 30 minuten am tage reichen doch schon aus. Lieber etwas öfter mit weniger Zeit als selten und dann gleich volles Ding .
Wenn man mal aussetzt , na dann baut man auch nicht gleich ab.Zumindest nicht meiner Erfahrung nach. Habe auch schon Monate ausgesetzt, und danach sogar besser als zuvor gespielt ( da könnte ich aber schon spielen) .

Was die Schule angeht: man leute unterschätzt das mal nicht. Ich bin schon sehr lange aus der Schule raus , aber was die Schüler heute an leistung bringen müssen ist schon teilweise enorm. Und ich denke das ist auch nicht unbedingt gut für einige Schüler.

Und dann vergesst mal nicht, nach täglicher Arbeit , kommt man dann nachhause und hat in der Regel Feierabend. Der Schüler kommt nach Hause und macht weiter ;) .

Aber Schule geht ersteinmal vor , ist zumindest anzuraten. Hätte ich früher- zu meiner Zeit- mal auch so sehen sollen........Mist !


@ Andreas

Was auch immer du hast , ich wünsche Dir eine baldige gute Besserung.

vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 13:06

Was ich an merken will ist Akkorde um greifen klappt außer wenn es zum Barré Griff kommt da muss ich noch üben. Bei mir liegt das Probleme wenn ich einen Song lernen wollte konnte ich nie das Schlagmuster umsetzten, aber wenn ich das Schlagmuster kannte klang es auch nach drei-viermal Probieren gut. Also kurz gesagt ich höre das Schlagmuster nicht raus. Und das war der Grund warum ich aufgehört habe. Am Takt oder Rhythmus liegt das Problem nicht, da ich 3. Jahre getanzt habe und da es ja bekanntlich auch eine große Rolle spielt.
Könntet ihr mir Tipps sagen wie ich das Raushören trainieren kann?

P.S.: Der Grund warum ich angefangen habe ist, weil ich einen neue Lieblingsband habe und wenn ich schon eine Gitarre im Zimmer stehen habe will ich die Songs auch nachspielen können.

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Holger Esseling
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Erstellt: von Holger Esseling » 08.12.2013, 13:20

Hallo vieri,

vielleicht sehe ich das ja auch etwas sehr pragmatisch, aber ist die exakte Kopie eines Liedes überhaupt das Ziel? Wenn Du ein grundlegendes Set an Schlagmustern drauf hast, dann kannst du doch jedes Lied nach Belieben begleiten und bekommst mit der Zeit ein Gefühl dafür. Ich habe hier mal 20 Schlag- und Zupfmuster abgebildet, die kannst Du ja mal einüben und dann auf weitere Lieder anwenden und abwandeln:

http://www.gitarre-spielen.info/schlagmuster-zupfmuster-fuer-gitarre/

Herzliche Grüße
Holger

vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 13:35

@Holger
Danke, werde Alle mal durcharbeiten. Das Problem ist manchmal will ich es eben original getreu haben. Bin da so die Perfektionisten.... Hat sich glaube ich bei mir durch mein lieblings Hobby entwickeln das Zeichnen.

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 08.12.2013, 14:26

Kleine Kinder hören den Erwachsenen zu, fangen dann an nachzuquatschen und entwickeln so ihre eigene Sprache / ihre eigene Ausdrucksweise. Genauso sehe ich das auch beim Musik machen.

Alles was ich mir von anderen Musikern ansehe oder lerne, dient mir, um meine eigene Sprache zu entwickeln oder weiter zu entwickeln. Ein 1:1 Kopieren ist da nicht immer hilfreich.

Wenn Du zeichnest, Zeichnest Du dann etwas, oder kopierst / fälscht Du es ? ;)

vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 14:34

Naja 1:1 kopieren will ich es nicht ich will schon mein eigenes ding machen, aber schon das man es erkennt (war bei mir fast nie der Fall :( )

Beim zeichnen kopieren ich nie aber naja beim Porträt zeichnen soll es möglichs der Person ähneln und realistisch aussehen, aber da bin ich auch schon viele Jahre Erfahrung und kann meinen Eigenen Stil umsetzten.

Bei Gitarre spielen bin ich nicht wirklich sicher, dass ich mein eigenen Senf dazu geben kann/will.

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 08.12.2013, 16:39

100% exakt so klingen, wie es auf der CD tut, wird es eh nie. Im Endefekt gibst du ganz automatisch deinen eigenen Charakter dazu.. wichtig ist nur, dass es dir gefällt und für dich gut klingt.

vieri
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Erstellt: von vieri » 08.12.2013, 18:28

Bin am probieren eines Songs finde klappt gut, aber für heute reicht das für mich man darf seine Finger nicht über anstrengen. :)

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 09.12.2013, 10:31

sorry, aber Gitarrespielen ist eine Frage der Lust und kaum eine Frage der Zeit. Ich habe damals angefangen als ich voll berufstätig war (also min. eine 40 Stunden Woche) und nebenbei im Abendstudium studiert habe. Ich hatte einfach Bock drauf und eine halbe Stunde zum Üben/Spielen hat sich immer gefunden.

Ich will damit nicht in Frage stellen, dass sich die Belastung der Schüler mittlerweile stark geänder haben aber mit Lust und Motivation ist es immer machbar. Also wenn du Lust hast, bekommst du es auch als Schüler hin ;) Und glaub mir, es wird die Zeit kommen in dem du dir die Menge an Freizeit, die du als Schüler hast, zurück wünschst :)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 09.12.2013, 12:08

Einmal in der Woche brauchst du als selbstlerner 2-3 Stunden, um dich in das Material einzuarbeiten. Aber das entspricht auch in etwa der Zeit, die man für einen Gitarrenunterricht einmal pro Woche investieren muss.

Dann solltest du jeden Tag wenigstens 10 Minuten einplanen, um die Lieder durchzusingen, damit sich die Griffwechsel und Schlagmuster verfestigen.
Zwischen den Hausaufgaben ist dieses oftmals eine willkommene Abwechslung, die auch den Kopf wieder frei macht.

Mal einen Tag zu überspringen (was das Üben angeht) kann man verschmerzen. Aber man sollte es doch schaffen jeden Tag wenigstens mal ein Lied durchzuspielen. Die Wiederholung macht es nämlich.

Das schon erwähnte Lagerfeuerdiplom bietet solche Wochenlektionen, zudem genügend Ziele, auf die man geziehlt hinarbeiten kann - und auch die anderen Gitarrenkurse bieten genügend Material.

Es gibt einige, die mit den verschiedenen Online-Angeboten den Einstieg geschaft haben, und einige von denen sind inzwischen schon so gut, dass sie hier im Forum den anderen Einsteigern unter die Arme greifen.

Mit einem gescheiten Lehrer geht es natürlich fast immer schneller, aber ich selbst habe mir das meiste selbst beigebracht, weil es zu meiner Zeit in der unmittelbaren Nähe keine großen anderen Allternativen gab. Auch ich habe es gelernt, und das sogar ohne Internet.

Denke nicht so viel darüber nach, sondern greife dir deine Gitarre, und fange an. Sobald sich der erste Frust wegen den schmerzenden Fingerkuppen und den Verrenkungen der Handgelenke mal gelegt hat, und sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen, wird vieles zu einem Selbstläufer.

Material ist genügend da. Nur die Motivation, die muss von dir selber kommen.

Gruß Mjchael

vieri
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Erstellt: von vieri » 09.12.2013, 15:38

Ich habe ja auh erwähnt ich will oder kann mir keinen Lehrer leisten, weil ich schon viel (Tischtennis, Kunst)mache. Handgelenkprobleme hatte ich, die Jahre wo ih mal gespielt habe, hatte ich nicht und durch Tischtennis sind meine Handgelänke genug gedehnt und gestärkt.

Ich bin ja kein völliger anfänger, ich will bloß NEU anfangen und damit das alte wiederrufen.

Und da es wieder um schule ging: Ich habe 36 stunden schule die Woche und ich darf niht nach hause kommen und mich ausruhen, nein ich muss Hausaufgaben machen das nimmt dann auch gerne 1-3 Stunden in kauf.

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startom
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Erstellt: von startom » 09.12.2013, 15:48

vieri, ich lese von dir immer nur Argumente, warum du eigentlich zu wenig Zeit hast, um Gitarre zu lernen. Das ist eine reine Kopfsache, denn mit dieser Einstellung wirst du das Vorhaben Gitarre lernen in Kürze wieder beerdigen.
Irgendwann kommst du nämlich an einen Punkt, an dem du dich durchbeissen musst, um Fortschritte zu erzielen. Dies ist aber nur mit regelmässigem und disziplinierten Ueben möglich.

By the Way: Ich arbeite 45 Stunden die Woche, verteilt auf zwei Arbeitgeber, Nicht eingerechnet ist hier der Arbeitsweg von täglich 3 Stunden, viermal die Woche (Freitags ist mein Homeworking Day). Sind also schon mal 57 Stunden weg von zu Hause.
Dann habe ich jeden Donnerstag Abend Bandprobe. Okay, gilt nur bedingt: Ist ja auch Gitarre spielen...aber ist nicht Gitarre üben.
Nebenbei habe ich noch Familie mit Kind, grosses Haus mit Garten und der Hund will auch irgendwie immer raus zum Pipi machen. Soll doch aufs Klo, die Töle.
Mein Junior ist jetzt in der 5. Klasse und bei seinen Geometrie-Aufgaben, bei denen Papa erklärend helfen soll, krieg ich mittlerweile selber Schweissausbrüche.

Trotzdem hab ich erst im zarten Alter von 29 Jahren mit dem Gitarre spielen angefangen und hab mich, vor allem zu Beginn, auch durchbeissen müssen.

Was ich damit sagen will: Es gibt für alles Entschuldigungen und Ausreden. Es gibt aber auch immer einen Weg. Ist jetzt das Glas halb leer oder halb voll für dich?
Zuletzt geändert von startom am 09.12.2013, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
Tom

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Erstellt: von Counterfeit » 09.12.2013, 15:50

vieri hat geschrieben:hause kommen und mich ausruhen, nein ich muss Hausaufgaben machen das nimmt dann auch gerne 1-3 Stunden in kauf.


Meine Güte, hast du ein komisches Denken vom Erwachsensein ;-) Min. 40 Stunden arbeiten (i.d.R.) und nach Hause kommen und ausruhen ist bei den meisten danna cuh nicht. Die Wäsche muss gewaschen werden, die Wohnung geputzt werden, die Einkäufe erledigt werden usw. (ich lasse das Abenstudium jetzt mal bewusst außen vor ;-) ).

Die Zeit würdest du auf jedne Fall finden und keiner sagt, dass du dir nen Lehrer nehmen musst (habe ich das erste Jahr auch ohne gemacht). Es ist eine Frage der Lust und Motivation. Und wenn deine Lust auf Tischtennis und Kunst größer ist dann ist das halt so. Ist ja auch gar nicht schlimm :) Alles kann man nicht im vollen Umfang machen. Bei mir hat das Gitarrenspiel auch andere Hobbies weitestgehend ersetzt. Ich zocke z.B. kaum noch am Computer. Aber im Gegensatz zum Computerspielen ist es bei der Gitarre wichtig sich regelmäßig Zeit dafür zu nehmen. Und wenn es nur eine halbe Stunde am Tag ist.

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Erstellt: von visu » 09.12.2013, 17:42

Moin,

also ich hab damals im 2. Lehrjahr angefangen mit Gitarre spielen/ lernen (mit Musikschule jeden Donnerstagabend), weil mich die Ausbildung gelangweilt hat (Bürokaufmann)....xD....

Wenn man will, geht fast alles man muss nur täglich üben, auch wenn es nur 20-30 min. am Tag sind, kurz vorm pennen oder so.

Spiele ja mittlerweile fast seit 6 Jahren und bin froh das ich es durchgezogen habe, am Anfang hät ich nie gedacht das ich mal auf dem Level spiele auf dem ich jetz bin...( bin aber noch lange kein Profi)

Also immer schön am Ball bleiben und versuchen wenigstens etwas jeden Tag zu üben, auch wenn es "nur" Spieltechniken/ Fingerübungen usw. sind die einem irgendwann zum Hals raushängen... ;)

Kleiner Tipp noch von mir, hab da ne Menge gelernt, hoffe dein Englisch is ok:

Auf Youtube: Nextlevelguitar.
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Erstellt: von vieri » 09.12.2013, 18:32

Ich weiß wirklich nicht warum ihr es so auffasst, dass ich praktisch keine Motivation oder lust habe. Klar habe ih lust und ich übe jetzt auch 45 min am Tag (bezogen auf die letzten tage), aber manchmal kommt jedrr mal an dem punkt an, dass man einfach auf nix lust hat. Da hilft bei mir keine Motivation selbst für die schule mache ich dann nix mehr selbst wenn ich mal nen vokabeltest am tag drauf schreibe.

Für englische oder spanische seien bin ich auh offen dann sitzte ich zwar vllt. mit nem wörterbuh da aber das ist es mir wert.

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 09.12.2013, 19:26

na dann bist Du doch auf dem richtigen Weg ;)

Auf geht's !! :cool:
greetz

Franky

everyBlues
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Erstellt: von everyBlues » 09.12.2013, 20:16

@vieri
jup, manchmal hat man halt keine lust, ist auch nicht schlimm ;) . Eine kleine Auszeit kann dann schon ganz gut tun.

Wenn Du wirklich möchtest und Interesse an deinem Instrument hast, dann wird das schon ))==

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