Tempoanpassung bei WaveLab LE7

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MarkusG
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Tempoanpassung bei WaveLab LE7

Erstellt: von MarkusG » 03.12.2013, 08:55

Hallo ihr Aufnahme- und Abmischprofis,

zu meinem Zoom H2n gab's als kostenlose Beigabe das nette Programm WaveLab LE7. Damit kann man die aufgenommenen Tracks bearbeiten, und als Spuren miteinander verbinden.
Soweit so gut.

Nun habe ich folgendes "Problem": Ich habe zum Beispiel ein paar einfache Percussion-Pattern aufgenommen. Wenn ich die mit einer Gitarrenspur kombinieren will, dann passt oft das Tempo nicht. Gibt es denn in WaveLab LE keine Funktion, um das Tempo einer Spur zu verändern? Nach mehrmaligen Suchen in allen Menüs und in der Programmhilfe bin ich immer noch ratlos.

Bei Audacity gibt's ja sogar mehrere Tempoeffekte, mit und ohne Veränderung der Tonhöhe, und damit habe ich das auch schon hingekriegt. Bei Wavelab gefällt mir allerdings die Benutzeroberfläche besser, und ich meine, dass sich die erzeugten MP3's auch besser anhören. Ausserdem kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass ein kommerzielles Produkt eine solch grundlegende Funktion nicht aufweist.

So, wer kennt sich aus, wer kann helfen?
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 05.12.2013, 15:11

Bei der LE Variante weiß ich es nicht, aber in den Vollversionen gibts da eigentlich die Funktion "Zeitkorrektur":

[url=http://s7.directupload.net/file/d/3462/mw5mutk5_png.htm]

Die Funktion "Ausführen" wird natürlich erst sichtbar, nachdem man auch eine Audiodatei geöffnet hat.

Allerdings sehe ich Wavelab auch überwiegend als Masteringwerkzeug und würde das Programm nie als Sequenzerersatz benutzen (also wie zb. Reaper, Cubase, Studio One usw.)
Wavelab ist ein Audioeditor (wie auch Audacity) und kein "richtiger" Sequenzer.

Hab aber auch gerade gelesen, dass bei Wavelab Elements die "Time Stretching & Pitch Correction" eingeschränkt sein soll, so vermutlich auch erst recht in den noch eingeschränkteren LE Varianten.

Die LE 8 Version gibts übrigens für nur 14,90 Euro
http://www.ppvmedien.de/Recording/Sonde ... 15776.html
https://www.thomann.de/de/ppv_medien_ke ... b_le_8.htm

Insgesamt würde ich dir empfehlen mit einem Sequenzer zu arbeiten.
Sehr kostengünstige Möglichkeit "Reaper" und meiner Meinung nach ein sehr guter Sequenzer wäre auch "Presonus Studio One V2 Professional"
https://www.thomann.de/de/presonus_stud ... sional.htm
Kostet dann zwar 349 Euro, die sich aber voll und ganz lohnen, wie ich aus Erfahrung sagen kann.
Oder auch die "Producer Variante" für dann nur 179 Euro
https://www.thomann.de/de/presonus_stud ... oducer.htm
Solls Cubase sein, könnte man mit "Steinberg Cubase Artist 7" einsteigen:
https://www.thomann.de/de/search_dir.ht ... e+artist+7
(AudioWarp für Time-Stretching und Pitch-Shifting in Echtzeit)
Gäbe aber auch noch viele andere Sequenzer wie zb. "Ableton Live" usw.

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 05.12.2013, 15:47

Danke für die Info,

bei meiner LE-Version gibt's die Funktion offenbar nicht. In einer ergoogelten Funktionsgegenüberstellung mit Audacity wird das auch so gezeigt.
Hm....

Ansich war mein Plan mich nur mit einem der beiden Programme zu befassen, damit ich das bisschen Zeit, das ich dafür aufwenden kann möglichst sinnvoll nutzen kann Bei WaveLab sind aber die vorhandenen Effekte irgendwie besser. Allerdings gibt's bei Audacity mehr davon.

"Nur ein Audioeditor".... ich hätte ansich erwartet, dass ein solcher eine Veränderung der Geschwindigkeit durchaus vorsieht. Irgendwie tu ich mich auch noch schwer, den typischen Funktionsumfang eines Audioeditors und eines Sequencers abzuschätzen. Aus den Steinberg-Infos von deren Webseite hatte ich für mich rausgezogen, dass ich mit WaveLab meine Aufnahmen verändern kann, während deren Cubase mir das Hinzumischen bzw. Simulieren von anderen (virtuellen) Instrumenten gestattet.

Vielleicht habe ich irgendwann mal die Zeit und Musse, mich näher mit Studiozeugs zu beschäftigen. Im Moment gilt es für mich nur ein paar Weihnachtslieder aufzupeppen.
(Ob das da Klick!reicht, um ein wenig in Cubase einzusteigen? Oder ist das zu sehr eingeschränkt, um überhaupt eine Ahnung von dem Programm zu bekommen?).
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.



Gruss Markus

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Beastmaster
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Erstellt: von Beastmaster » 06.12.2013, 10:36

Warum einen einfachen Waveeditor für soetwas nehmen?

schau mal das hier:
http://www.image-line.com/downloads/fls ... nload.html

dort gibt es ein Gerät das nennt sich "Fruity-slicer", dort kommen deine Loops als Wave rein und können in jeder geschwindigkeit abgespielt werden ohne das der Klang verändert verzerrt wird.

Mit Fl-Studio kann man super üben.


Der Link führt zur Demoversion. Diese ist aber eine Produceredition bei welcher das speichern deiner Arbeit eingeschränkt ist. Du kannst zwar speichern aber nur mit der Vollversion öffnen.


FL-Studio kauft man einmal und nie wieder.
Du bekommst die Updates auf jede neue Version kostenlos.


LG
Beastmaster

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 06.12.2013, 11:07

Beastmaster hat geschrieben:Warum einen einfachen Waveeditor für soetwas nehmen?


Weil ich das Programm nunmal schon habe. ;)

Ich danke euch beiden sehr für die Anregungen zu Software die besser geeignet ist.
Mittelfristig werde ich mich damit wohl näher befassen. Immerhin habe ich jetzt eine Idee davon, was da dann Sinn macht.

Für die Familien-Weihnachts-CD werde ich mich aber noch mit den Fähigkeiten von Audacity und eben WaveLab begnügen. Bei meinen gegenwärtigen musikalischen Fähigkeiten verbringe ich einfach lieber mehr Zeit mit dem Üben von Stücken, als mit dem Einarbeiten in komplexe Software. Wobei ich nun mit der Suche nach der genannten Funktion in WaveLab auch einige Zeit verbraten habe, die so gar keinen Zugewinn an Wissen oder Fähigkeiten brachte.
Immerhin habe ich jetzt eine Idee davon, was da dann Sinn macht.

Wer mag kann sich ja mal 2 bescheidene Ergebnisse meiner WaveLab-Nutzung in meiner Sound cloud anhören... und weiss dann auch, warum ich lieber noch mehr Zeit mit Gitarreüben verbringe als mit Mischen üben verbringe.
Schliesslich steht hier im Forum an verschiedener Stelle zum Thema ja bereits, dass, wenn Schrott reinkommt, kein Supersong rauskommen kann.
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.



Gruss Markus

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Beastmaster
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Erstellt: von Beastmaster » 06.12.2013, 13:57

Hi Markus

na eben deshalb ja n Sequenzer.

Kann man toll zu üben.

Kann man sich schnell ne kleine Band in den Hintergrund zaubern :D


Aber festspielen an der Software ist natürlich keine Lösung. Richtig


Beastmaster

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