La Mancha Rubi CM-SN - Mehr als eine Anfängergitarre?

Online-Ratgeber
von zupfgeige
#334648
Hallo, ich spiele mit dem Gedanken mir eine La Mancha Rubi CM-SN zu kaufen. Sie soll daheim zum Einsatz kommen, aber auch bei ein paar Liedern live mit kleiner Band. Unverstärkt würde mir erstmal reichen (spiele vorangig meine A&L Dreadnought QI). Nun meine Frage: Wäre die Gitarre dafür ausreichend? Und wenn ich später einen PU einbaue (Shadow Nanoflex...)., würde das bei der La Mancha Sinn machen? Oder ist die Gitarre ein reines Einsteigermodell und nach ein-zwei Jahren will man mehr?
Ich meine das sowohl soundtechnisch als auch qualitativ. Obwohl, die Qualität wird ja von vielen gelobt, allerdings hab ich im Netz irgendwie keine Tests finden können.
Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch, der seit Jahren eine La Mancha hat und spielt? Oder vielleicht gibt's ja noch andere Empfehlungen in der Preisklasse bis 300 Eu mit 48mm Sattel. Würde mich freuen.
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von Georg
#334654
Ist halt eine preiswerte Gitarre für den Anfänger und zum Alltagsggebrauch bei Camping, Lagerfeuer, Party und derlei. Gibt es nichts daran auszusetzen.
Vom Nachrüsten mit einem Tonabnehmer würde ich Abstand nehmen, das hat eigentlich wenig Sinn. Ein Mikro bringt da wesentlich mehr.

In der Preisklasse bis etwa 300 € gibt es tausende von Konzertgitarren, schätze ich mal so. Da etwas zu empfehlen, ist fast nicht möglich.
von zupfgeige
#334692
Danke für die schnelle Antwort. Hab ich schon so gedacht. Ja, die Auswahl ist groß, allerdings schon kleiner, wenn man eine 4/4 mit 48mm Hals sucht. Was ist von der Ortega (RCE)138 SN zu halten? Kennt die jemand?
von felixsch
#334703
Gerade bei Akustikgitarren/Konzertgitarren kommt es immer sehr auf den eigenen Geschmack an. Mir persönlich sagen die billligen LaManchas nicht so zu.
Ich würde dir empfehlen einfach mal in ein größeres Musikhaus zu fahren und da durchzuprobieren.

Ich werde wohl demnächst in den Laden gehen (in dem Fall wirklich gehen, der Laden hier im Ort hat extrem viele Konzertgitarren ;) ) und anspielen, da ich selbst auf der Suche nach einer guten Nylonstring in der Unteren Preisklasse bin... werde dann mal bei Gelegenheit berichten.
von zupfgeige
#334704
Ach, groß fahren muss ich nicht. Hab hier einige Musikläden in der Stadt, davon 2-3 gute. Angetestet hab ich bis jetzt die La Mancha, die Ortega und eine Lag T66. Die Lag ist raus, da laminierte Decke und unverstärkt wirklich nicht besonders. Schwanke jetzt etwas, da ich nicht im Internet bestellen will und die Auswahl wie gesagt bei 48 mm Hals nicht so groß ist. Vielleicht hat noch jemand Erfahrungen mit den genannten.
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von Georg
#334707
Hm. Ich denke mal, dass du an sich selbst abschätzen solltest, welche der Gitarren dir am ehesten zusagt. Das können wir dir nicht abnehmen.
Ortega baut ordentliche Gitarren, Lag aber auch. Lass dich auch nicht von dem Getue um "massiv ist besser als laminiert" kirre machen. Das ist in dieser Einfachheit nämlich so nicht richtig.
von sevendays
#334745
Hallo....ja, ich kenn das Problem als Gitarrenlehrer. Ich muß oft meine Schüler beraten und das ist bei der großen Auswahl gar nicht so einfach. Schwer einen unbekannten Menschen zu beraten.....warum muß es denn unbedingt eine 48er Sattelbreite sein ??
In jedem Fall muß eine Gitarre individuell zur Körperanatomie passen.
Wenn es auch eine 50er Sattelbr. tut dann kann ich wärmstens die Höfner Special Edition SE II empfehlen. made in Germany!! beste Verarbeitung, Markenqualität auch im unteren Preislevel, Massivdecke Zedernholz, Korpus aus geflammten Anigrè Holz, Mensurlänge 65cm, Lehrerempfehlung auch von Kollegen, TOP-Gitarre für wenig Geld(299euro) oder wenn es doch 48mm sein sollen:
Ortega R 131 SN für 265,-(incl. gutem Gigbag) massiv Zederndecke Boden+Zargen Mahagoni, gute Verarbeitung und Klang. Kaufempfehlung.
oder: aber mit 44er Sattel: Manuel Rodriguez Caballero Model 10, Zedern massivdecke, Zargen+Boden Walnuß, made in Spain ! gute Bindings und Verarbeitung + Fisherman Pickups+Tuner= TOPklang und Markenqualität mit Cutaway ! 299euros
Würde empfehlen lieber keine Tonabn.-Systeme nachrüsten. Lieber mit gutem dynamischen Micro direkt verstärken. Das verändert am wenigsten den Originalsound der Akkustikgit.
Hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben.....
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von gibmirson
#335703
Hi,
Lese gerade erst hier im Thread. Ich habe mir auch eine Gitarre mit 48iger Sattel gekauft, auch ausprobiert und für gut befunden.
Nach 3 Monaten stellte ich fest, dass die Spielweise unsauber war. Es fehlte einfach der Platz für die Finger, da die Seiten mehr Schwingung brauchen.

Folge: Habe mir jetzt eine neue Gitarre mit 52iger Sattel gekauft und siehe da, nach kurzer Zeit habe ich mich an den breiteren Hals gewöhnt und habe durch die größere Auswahl an Gitarren auch einen besseren Klang.

Gruß
gib
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