g Saite klingt schief

11 Beiträge   •   Seite 1 von 1
AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

g Saite klingt schief

Erstellt: von AndyMeister » 30.10.2013, 21:37

Hallo zusammen.

Da ich schon seit einer Längeren Zeit ein kleines Problem mit meiner Gitarre habe, habe ich mich entschieden mich mal hier bei euch zu melden. :D
Spiele eine alte modifizierte Korea Squier. ( E1-Serie)

-Sperzel Tuners
-Rollen Sattel
-Cs 69 Pickups
- Massiver Tremolostahlblock
-Splitbarer Seymour Duncan Hotrail am Steg.

Mein Problem ist, dass meine G-Saite bei dem offenem E-Akkord ein wenig schief klingt. Stimmen tut sie selbstverständlich exakt, laut diversen Stimmgeräten... Es ist wirklich auch nicht extrem aber mir fällt es auf, besonders bei den verzerrten Sounds? Es ist nur der E-Akkord sonst kein anderer. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich die G-Saite ein Müh tiefer stimme das es ziemlich besser wird, sich dann aber beim G-Akkort verschlechtert. Verbaut ist ein Fender Roller-nut Sattel, der wirklich tadellos montiert wurde. Denn der Abstand vom Sattel zum ersten Bund stimmt auf den Zehntel genau? Hatte schon den Gedanken, dass es an den dünnen Vintage-Bünden liegen könnte, weil sie schon relativ abgenutzt sind. Ist ja schliesslich auch ne 30 Jährige Gitarre... Ansonsten bin ich voll zufrieden mit meiner Klampfe!
Ich würde mich auf eine Antwort freuen, und hoffe Ihr könnt mir weiter helfen. ;)

Gruss Andy! :P

Benutzeravatar
Roddy
Powerposter
Beiträge: 1139
Registriert: 23.04.2011
Wohnort: Hamburg

Erstellt: von Roddy » 30.10.2013, 22:41

Also, was mal zu Unstimmigkeiten in den ersten Bünden führen kann, wäre ein zu hoher Sattel.
Ich kenne jetzt Deinen Sattel nicht, aber du kannst ja mal mit einer Lehre schauen, wieviel Spiel du von der G Kerbe zu den ersten Bünden hast. Ein dünnes aber breites Sägeblatt mit geradem Rücken kann als Lehre dienen. Die Länge des Sägeblattes sollte nicht mehr als die ersten drei Bünde gehen, gegebenenfalls kürzen.

Die Saiten mal locker drehen, damit die Spannung aus dem Hals rausgeht und dann die G-Saite aus der Kerbe nehmen.
Lege das Sägeblatt mit der geraden Seite in die Kerbe und schau mal wie hoch der Unterschied zu den Bünden ist. Da darf fast kein Unterschied sein. Wenn du das Sägeblatt aus der Kerbe zurückziehst, also auf den Bünden zurückgleiten lässt, sollte schon ein kleines Klacken zu hören sein. Aber wie gesagt, die Sattelkerbe sollte nur minnimal höher als die ersten zwei Bünde sein.

Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Ist die Kerbe zu hoch, dann muss die Saite unnatürlich weit heruntergedrückt werden, was dann dazu führen kann, das der Ton nicht mehr stimmt.

Kann, muss aber nicht die Lösung Deines Problems sein.

Gruß, Roddy

zulu666
born 2 post
Beiträge: 220
Registriert: 10.11.2012

Erstellt: von zulu666 » 31.10.2013, 10:48

Was sagen den die einzel gegriffenen Töne? Stimmen die, oder hast du da schon ein Unterschied?

AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

Erstellt: von AndyMeister » 31.10.2013, 17:56

Danke für diesen guten Ratschlag. Das werde ich mal testen :D
Also einzel gegriffene Töne im Sinne von an anderen Bundstellen? Bei einem Barre Griff klingen alle Saiten bzw. die G-Saite normal und sauber? Wirklich eben nur das Problem vom Sattel zum ersten Bund. Oktave Einheiten sollten auch 100% stimmen. Ich habe auch schon gelesen das das Problem bei den Fender LSR rollen Satteln noch ziemlich häufig vorkommt. Habe aber bisher keine Lösung für das Problem entdeckt.

Werde mir das mit der Höhe mal vornehmen.


Gruss!

AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

Erstellt: von AndyMeister » 22.12.2013, 19:59

Hey Leute.

Habe das mit der Höhe der g Saite beim Sattel getestet, und bin noch nicht so schlüssig geworden.
Nachdem ich neulich neue Saiten raufgezogen habe ist das mit der falschklingenden G-Saite noch schlimmer geworden??? Habe bemerkt das das die neuen Saiten die ich montiert habe, etwas härter sind, die dicke ist aber dies Selbe (009)

Ich habe das Gefühl dass das eine grosse Rolle spielt. Ich bin immer noch der Meinung dass das Problem mit den Bünden zusammenhängt. Habe das Gefühl die alten Bünde neigen sich langsam dem Ende zu...

Ich weiss nicht ob ein Bild sehr hilfreich wäre...

Lg Andy! :D
Dateianhänge
20131222_195159(1).jpg
20131222_195159(1).jpg (369.43 KiB) 1498 mal betrachtet

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Erstellt: von everyBlues » 22.12.2013, 22:36

hm ich weiß nicht ob ich das hier alles so richtig verstehe .......

Wenn Die G saite schief klingt, die Saite aber richtig gestimmt ist, dann kann es vll sein das du die Saite zu sehr runterdrückst, so das der Ton verzieht ?
Wäre eines der Bundstäbchen abgenutzt , würde es eher schnarren .

Habe das mit dem Sägeblatt nicht so recht verstanden .
Ich mache das immer so, das ich im dritten Bund abdrücke und mir dann den Abstand der davor liegenen Bundstäbchen zur Saite ansehe. Der ist bei mir .. ganz minimal ... vll 1-2 Papierstärken, schätze ich mal .

Ich finde Fühlerlehren immer ganz hilfreich bei Arbeiten an der Gitarre :

http://www.amazon.de/VOGEL-GERMANY-F%C3 ... B001PN0K0G

AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

Erstellt: von AndyMeister » 22.12.2013, 22:53

Hallo

Das kann auf keinen fall sein, denn sogar mit leichtem druck, kein unterschied. Ich verstehe die Welt langsam nicht mehr... wird das mit dem 3. Bund mal versuchen, finde aber weiter runter kann ich den Sattel fast nicht machen. Weil er ist schon so ziemlich tief.

PS:

Nach Ergänzung zu den Bünden, wenn ein Bund nicht gleich abgenutzt ist, kann sich doch der oberste Aufliegepunkt der Saite verändern, sprich der abstand von Bund zu Bund verändert sich??
Oder Liege ich falsch? Ist ja eigentlich nur minim, und sollte ja nicht sooo grosse Auswirkungen haben??

everyBlues
Pro
Beiträge: 2427
Registriert: 03.09.2012

Erstellt: von everyBlues » 22.12.2013, 23:09

Deine Ergänzung zu den Bünden, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Meinst Du der Abstand von Bundstäbchen bis zum nächten Bundstäbchen ändert sich dann ?
So das eine Bundunreinheit zu stande kommt?

Wenn ja , das denke ich eher nicht .

AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

Erstellt: von AndyMeister » 22.12.2013, 23:28

Ja das habe ich gemeint, war nur so eine Überlegung von mir... :lol:

Kann mir selber nicht weiter helfen. Bin mir zu 100% sicher das der Rollensattel richtig verbaut wurde... Laut Fender Mensur genau den richtigen abstand. Das mit dem aufliege punkt der Rollen beim Sattel habe ich auch dazu berechnet!

Benutzeravatar
Funplayer99
Mod-Team
Beiträge: 2418
Registriert: 16.10.2009
Wohnort: Mitten im Spessart

Erstellt: von Funplayer99 » 23.12.2013, 15:42

es gibt eigentölich nur 2 möglichkeiten die so einen Fehler verursachen. Einer wäre dass die Oktavreinheit bei der G nicht ganz passt.Das solltest du auf jeden Fall mal kontrollieren.
2. dass der Abstand vom AuflagepunktRollensattel zum ersten Bund nicht ganz stimmt.Der sollte bei der 648mm Mensur genau 36,369 mm betragen...messtechnisch würden 36,35 reichen.
Das solltest du auch mal prüfen.

Wenn das allerdings alles ok ist,dann fällt mir im Moment nix anderes ein.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

Die 99 in meinem Nick ist nicht mein Geburtsjahr!

AndyMeister
kam, sah und postete
Beiträge: 40
Registriert: 30.10.2013

Erstellt: von AndyMeister » 26.12.2013, 22:28

Oktavreinheit ist top eingestellt. Darum bei den anderen Bünden auch kein Problem...

Die 36,35 vom obersten Aufliegepunkt der Rollen beim Sattel, bis zur Mitte des Bundes sind vorhanden. Habe langsam das Gefühl, die Höhe des Sattels ist wirklich nicht optimal, weil die Bunde abgespielt sind hat sich der Abstand verändert... Das ist ja eigentlich die letzte eigentliche Erklärung

Gruess Andy

11 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste