Anfangen mit Akustikgitarre oder Westerngitarre?

Hilfe und Tipps zum Gitarrenkauf
von Mattze87m
#333614
Hi, wollte mir zu Weihnachten eine Gitarre schenken lassen. Spiele im Moment auf einer ziemlich alten, kleinen günstigen Akustik-Gitarre die ich geliehen habe. Habe bei Thomann auch schon ein nettes Bundle gefunden (Yamaha C40 black). Weiß aber nicht so recht, ob nicht evtl eine Westerngitarre doch besser wäre. Was könntet ihr mir da so empfehlen auf Grund der Angaben die ich unten gemacht habe?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe. Ist bestimmt irgendwann ziemlich nervig immer wieder die selben Fragen zu beantworten. Kenne mich nur leider zu wenig aus, so dass ich auf euch angewiesen bin.

Gruß Matthias

(1) Welche Art von Gitarre (z.B. Westerngitarre) suchst du?


noch nicht sicher


(2) Welche Musikstilrichtung beabsichtigst du zu spielen?

The kooks, the Beatles, Jack Johnson, Johnny Cash usw.


(3) Wieviel Geld hast du eingeplant auszugeben?


200€


(4) Wo setzt du die Gitarre primär ein (zu Hause, Bühne, Studio) und wie groß ist deine Erfahrung?


zu Hause. Habe vor etwa 4 Monaten angefangen zu spielen und kann schon ein bisschen was. Ist aber noch weit davon weg um damit angeben zu können. Bin jetzt immer mehr dabei Barretgriffe zu üben.


(5) Welche Arten des Kaufs kommen in Frage? Neukauf, Gebrauchtkauf, Internet- oder Ladenkauf?


Denke neukauf übers Internet. Thomann oder Musicstore evtl.


(6) Sonstige Hinweise (z.B.: Gitarrenform, Optik, Features, weiteres Zubehör, usw.)


Habe mal gehört, dass man mit besseren Saiten auch noch einiges rausholen kann. Am besten wäre natürlich ein komplettes bundle mit Tasche, Kapo, Stimmgerät usw.

Weiß nicht ob es wichtig ist, aber ich spiele eigentlich immer ohne plektrum, also nur mit der Hand.
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von Andreas Fischer
#333618
eine westerngitarre ist eine akustikgitarre
du verwechselst das womöglich mit einer konzertgitarre die eben auch eine akustikgitarre ist

bei den genannten songs, kauf eine westerngitarre (auch da gibt es unterschiede in den körperformen aber das ist erst einmal egal)

bei thomann findest du gute gitarren im bereich -> 200 Euro und gute soundfiles dazu, diese einfach vergleichen

kauf, oder lass kaufen, was dir vom sound und optik zusagt
von Mattze87m
#333683
Schonmal vielen Dank für eure Hilfe. :)

Da das ganze bis 200€ am besten schon mit Tasche und so sein sollte, hab ich mal nach etwas preiswerteren Bundles gesucht.

Was haltet ihr von dieser?

https://www.thomann.de/de/fender_cd60_na.htm

und bringt es noch eine Verbesserung wenn man da irgendwelche neuen Saiten aufzieht? Oder ist es da sinnvoller wirklich direkt doch noch was mehr Geld zu investieren und dann einer der Gitarren aus Post 2 zu nehmen? Wie gesgat, bin wirklich erst ein Anfänger und frage mich halt ob ich aus einer teureren wirklich einen viel besseren Klang rausbekomme, als aus der Fender CD60.
Nochmal zu neuen Saiten. WÜrden diese hier z.B. für einen Unterschied sorgen? https://www.thomann.de/de/daddario_ej19.htm

gruß Matthias
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von Software-Pirat
#333684
Also die Fender ist für den Preis voll in Ordnung. Unabhängig davon klingt eine teuere Gitarre natürlich (in der Regel) schon besser. Probier es doch einfach mal selber aus. Geh in einen Musikladen und spiel nacheinander eine billige und eine teuere Gitarre. Einfach halt eine bestimmte Saite niederdrücken und anschlagen, das geht auch als Anfänger. Dann hörst du schon den Unterschied.
Andere Saiten klingen wohl schon anders, ob besser ist auch immer Geschmacksache was man bevorzugt (außer die alten Saiten waren wirklich sehr alt).
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von Andreas Fischer
#333692
sorry, wegen der folgenden schreibfehler ich werde aus zeitgründen schnell tippen ... zu schnell ;-)

die fernder würde ich ohne bedenken kaufen
wobei ich da eher die squier version davon auf meinem wunschzettel stehen hab

egal welche gitartre du kaufst:
ich wette es gibt immer grössere qualitätsunterschiede
d.h. vom design sind die alle gut, von der verarbeitung die meisten, auch die günstigen, ordentlich, aber der eine bekommt eine tolle gitarre, der andere eine, die mängel aufweist, das kann bis zur unspielbarkeit gehen
je günstiger du kaufst, umso grösser ist die chance eine nur schwer zu spielende zu erhalten

kurz zwischendurch, zum sound
du wirst erst mal ne ganze weile nicht gut klingen, egal auf welcher gitarre
wenn du nach ein paar tagen/wochen erste einfache dinge spielen kannst, sind die probleme mitv rhytmuss, tempo, saiten richtig treffen etc immer noch ausschlaggebender als der sound deiner gitarre
nach einh paar, oder eher vielen monaten wirst du vielleicht wünschen eine leichter spielbare gitarre zu haben (aber wer weiss, vielleicht ist ja so dass, wer es mit einer etwaqs schwerer zu spielenden lernt und kann, der kanns später richtig ;-)
anyway, was den sound angeht, das kannst du nach ein paar jahren besser beurteilen und bis dahin hast du dir eh schon mindestens eine weitere gekauift oder spoielst gar nicht mehr

mein rat an alle - fang mit ner günstigen aber keiner billiggitarre an

so wie findest du nun herraus ob deine ein montagsmodell ist?
vor 30 jahren bin ich in einen laden und habe mich beraten lassen und hatte ne menge vertrauen dabei

als ich vor einem jahr wiedfer anfing und meine erste egitarre kaufte
habe ich tagelang im netz gesurft, viel gelesen und videos geschaut und war mir sicher beurteilen zu können ob die danach bestellte gitarre ok ist
also, setz dich hin, schau dir jede menge videos an, surfe, google nach begriffen wie saitenlage, gitarre einstellen etc - wer mit lehrer lernt kann sich ja auch das beibringen lassen, sollte er finde ich, und wer mit büchern, und online titorials lernt, sollte sich auch das wissen zum instrument so aneignen und n icht auslassen!

also, mein rat, wenn dir die fender gefällt, kaufe sie, (habe dazu auch in einem anderen thread diese tage waqs gewschrieben, denn die fender mögen viele nicht ....einfach mal die suche bemühen)
ansonnsten, höre dir bei thomann die soundfiles der gitarren in deiner preisklasse an und kaufe waqs sich für dich gut anhört und gut aussieht

alternaTIIV
schau mal hier:
squier (auch fender aber die low budget version)
https://www.thomann.de/de/fender_squier ... ndle_2.htm
gretsch, sieht eigenartig aus aber sdoll sehr gut sein
https://www.thomann.de/de/gretsch_g4500 ... renade.htm

früher oder später kaufe ich die beide .... icxh hab gern viele gitarren ... bin im sammelfieber und habe n icht nur eine teure sondern auch ein paar sehr günstige, eine davon wäre ohne handwerkliches geschcik nicht spielbar gewesen die andere ist in sehr gutem zustand angekommen .... also mach dich vertraut damit wie du feststellst ob eine gitarre ok ist
bestell und teste selbst

sooo viel wollte ioch gar nicht schreiben ..... egal ich löschs jetzt nicht deswegen ;-)))
von AJCrowley
#333693
Sorry wenn ich Dir widerspreche, Andreas.

Die Squier ist für einen Anfänger keine empfehlenswerte Gitarre. Ich habe mit der angefangen und mir dann ziemlich schnell die ebenfalls oben empfohlene Cort Earth 70 geholt (in matt-schwarz). Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Alleine die Verarbeitung ist bei der Squier unter aller Sau. Das Griffbrett ist nur schwarz lackiert und färbt anfangs auf die Finger ab, danach hast du ziemlich schnell Stellen ohne Farbe. Die Mechaniken verstimmen auch schnell und die Saitenhöhe macht auch keinen Spaß. Als Zweitgitarre für weinseelige Parties am Baggersee ja, der Spaß am Lernen vergeht aber ziemlich schnell. Ich habe meine bei Ebay wieder verkauft, positiv war, das der Verlust nicht ganz so schmerzvoll war.

Gruß Gunnar
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von Andreas Fischer
#333696
AJCrowley hat geschrieben:Sorry wenn ich Dir widerspreche, Andreas.

Die Squier ist für einen Anfänger keine empfehlenswerte Gitarre. Ich habe mit der angefangen und mir dann ziemlich schnell die ebenfalls oben empfohlene Cort Earth 70 geholt (in matt-schwarz). Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Alleine die Verarbeitung ist bei der Squier unter aller Sau. Das Griffbrett ist nur schwarz lackiert und färbt anfangs auf die Finger ab, danach hast du ziemlich schnell Stellen ohne Farbe. Die Mechaniken verstimmen auch schnell und die Saitenhöhe macht auch keinen Spaß. Als Zweitgitarre für weinseelige Parties am Baggersee ja, der Spaß am Lernen vergeht aber ziemlich schnell. Ich habe meine bei Ebay wieder verkauft, positiv war, das der Verlust nicht ganz so schmerzvoll war.

Gruß Gunnar
musst dich nicht entschuldigen, du berichtest von deinen erfahrungen und das ist gut so
(wahrscheinlich hattest du aber so ein montagsmodell?)

ich kenne die gitarre ja (noch) nicht
ich werde sie kaufen und falls ok, behalten, sonnst entweder selbst saitenlage etc korigieren oder aber umtauschen - ich habe mit squier bisher gute erfahrungen gemacht aber eben nur mit einer affinity, keiner akustischen .... schauen wir mal wie sich das entwickelt ;-)

das mit dem griffbrett überrascht mich
frage mich sowieso einige das machen
wohl damit es nach teurem ebenholz ausschaut

ein bisschen offtopic aber vielleicht weiss jemand was dazu:
ich selbst habe 2 gitarren mit schwarz lackiertem griffbrett
eine günstige, klassische harley benton, färbt aber nicht und farbe hält
und dann ... achtung, meine teuerste, meine über 30 jahre alte 12 saitige ibanez ... entweder ist das mit der zeit schwarz geworden oder war immer so, erinnere mich nicht, es scheint aber dort wo ich oft greife etwas helleres durch....oder machte man das früher auch bei höherpreisigen, das griffbrett zu schwärzen?
anyway sie ist diejenige die sich am besten/leichtesten spielen lässt und färbt selbstvertsändlich auch nicht - hat aber im laufe der jahre ne schöne "alters"farbe angenommen
weiss jemand was zu den schwarz lackierten griffbrettern? früher vs heute ...?
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von displex
#333697
Ich hatte auch mal eine Squier SA105, absolut nicht empfehlenswert, von der ablösenden Farbe am Griffbrett abgesehen, Saitenlage war zu hoch und wurde mit der Zeit noch höher.
Sattel schlecht gekerbt, musste ich nacharbeiten, Decke hat sich nach oben gewölbt, bekam ich dann 2 mal umgetauscht und anschließend Geld zurück.
Die erste war noch am besten verarbeitet, die anderen beiden absolut mies. Klang war erträglich.
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von Andreas Fischer
#333698
spricht ja jetzt nicht so für die beiden fenders

stellt sich jetzt die frage wie die fender cd60 im vergleich ist, wirklich besser oder genauso nur mit "ohne" squier im namen ;-)

hat jemand mal beide verglichen?
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von Beastmaster
#333754
Man muss sowas selbst probieren, entweder im Laden oder per Moneyback ;)


Vorher mal zu fragen ist natürlich ok, doch sind Gitarren des selben Herstellers und Typs nicht 100% gleich. Es kann also nur etwas zur Grundverarbeitung gesagt werden, so wie das was zu den Squiers sehr schon gesagt wurde.


Nicht nur mit dem Auge, sondern vornehmlich mit Fingern und Ohr kaufen!
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von Andreas Fischer
#333769
Naja, wenn eine Gitarre zum Outfitt passt ist das auch ganz nett ;-)
Ich mag sowas doch ganz gerne sehen

... muss ja nicht erwähnen das ich scherze, oder?
von Übeklampfer
#333819
Ich meine auch, dass das Ausprobieren das Beste ist.

Ich weiß noch wie ich mich damals geschämt habe, als ich im Musikladen meine erste "neue" Westerngitarre kaufen wollte und gerade drei Akkorde konnte. Aber für meine damals 500 D-Mark wollte ich auch das vergleichsweise Beste haben.
Dann habe ich mir mehrere Gitarren in dem Preissegment geben lassen und habe sie mir von allen Seiten angeschaut und auf Verarbeitung geprüft.
Anschließend habe ich dann jede Saite unter die Lupe genommen und in jedem Bund angezupft und darauf geachtet, wie viel Druck ich mit den Fingern ausüben muss, um einen vernünftigen Ton zu erzeugen. Die Verkäufer haben meinem Treiben ungläubig zugeguckt, aber ich kann heute noch sagen, die Gitarre - übrigens eine koreanische Fender mit Stratkopfplatte - die ist es und sie bleibt es.
Fürs Lagerfeuer habe ich übrigens noch eine Harley Benton in der 120 Euro-Klasse, die auch nicht schlecht ist.
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