zu kurze Finger für den C - Akkord ?

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ffrodo64
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zu kurze Finger für den C - Akkord ?

Erstellt: von ffrodo64 » 18.09.2013, 13:14

Hallo,ich lerne gerade Gitarre spielen, bin männlich und habe eine normale Größe. Ich übe seit einer Woche täglich 2 Stunden. Meine Fingerkuppen tuen höllisch weh, aber das ist nicht das Problem. Denn der Spaß am Lernen ist größer als der Schmerz ;-)
Meine Frage : Ich habe mir einige Fingerübungen angeschaut und versucht zu lernen.. Aber bei der Spinne z.B. komme ich mit den 4 Fingern gar nicht über 4 Bünde ! Ich kann auch den C - Akkord kaum, oder besser gesagt gar nicht greifen .

Kann es sein, das meine Finger zu kurz sind ? Die Gitarre hat eine Mensur von 650 mm und einer Sattelbreite von 52 mm. Würde es mir helfen, wenn ich eine Gitarre mit kürzerer Mensur oder kürzerer Sattelbreite benutze ? Oder gibt es Gitarren mit flachem Steg ? Oder mache ich was falsch ? Würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir da ein paar Tipps geben könntest.
Danke

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displex
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Erstellt: von displex » 18.09.2013, 13:28

Kann natürlich sein, dass der Daumen auf der Rückseite des Halses zu weit oben anliegt, dieser sollte ungefähr in der Mitte des Halses sein um die E-Saite besser zu erreichen.
Hast du keinen Lehrer der dir das zeigt?
Dann schau mal in die Wiki
Gruß Tom

Hauptsache Spass dabei

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Ratatosk
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Erstellt: von Ratatosk » 18.09.2013, 14:13

Sehr unwahrscheinlich dass ein anatomisches Problem vorliegt. Die Griffel müssen sich erst mal an die Streckungen und Beanspruchungen gewöhnen. Das Spreizen der Hände ist etwas was mit der Zeit kommt. Nach 2 Wochen wird das eben noch ungewohnt für die Muskeln und Sehnen sein. Daher nicht brachial irgendwas erzwingen, sondern der Hand Zeit geben.
Auf die Handhaltung ist in jedem Fall auch zu achten, so wie das mein Vorposter schon schrieb.
Der Daumen stützt sanft gegen das Griffbrett - kann man z.B. auch gut im Lagerfeuerdiplom sehen als Grafik.

Viel Spaß auf der Gitarre!

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 18.09.2013, 14:29

52mm Halsbreite klingt nach einer Konzert-Akustikgitarre. Da sind die Abstände tatsächlich etwas größer, als auf einer E- oder Westerngitarre. Aber die Flossen werden sich dran gewöhnen - irgendwann. Wenn kein körperliches Handicap vorliegt, ist das auf jeden Fall machbar.
Are you sure you want to continue?

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 18.09.2013, 15:00

Der C Akkord ist bei vielen Anfängern aus genau diesem Grund ein Problem, daher gehört er üblicherweise auch nicht zu den ersten Akkorden, die man lernt.
Du kannst mit A, D und E auch schon Unmengen von Liedern begleiten und dabei Takt, Schlagmuster etcetc üben.

Western- oder E-Gitarren sind, was das Fingerstrecken betrifft, leichter zu spielen.
Und es gibt auch schmälere Konzertgitarren.
Aber wenn dir die Fingerspitzen mit der Konzertgitarre schon schmerzen, dann warte lieber noch bis zu evtl. zur Westerngitarre wechselst. ;)

Ist aber auch völlig normal.
Wenn du wirklich erst seit einer Woche spielst, und dann gleich so viel, wäre es eher seltsam, wenn da nichts schmerzen würde!

Versuche, den C Akkord jeden Tag ein paar mal zu greifen, z.B. eine Minute lang Wechsel mit einem anderen Akkord. Aber nicht länger.

Die Spinne ist eine sehr gute Übung, aber wenn du sie noch nicht im 5. Bund starten kannst, dann spiele sie halt im 7. oder 8. Und taste dich ganz langsam zu den breiteren.
Du wirst mit der Zeit merken, dass sich die Finger deiner linken Hand immer weiter spreizen lassen aber das muss wirklich langsam passieren.

ffrodo64
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Danke

Erstellt: von ffrodo64 » 18.09.2013, 17:14

Danke für die wirklich sehr hilfreichen Antworten. Also anatomisch hab ich kein Problem. Alles soweit normal bei mir:-) Dann werde ich fleißig weiter üben bis die Finger bluten :shock: Dann Leg ich hält ein Zewa drunter :D Spass..... Also danke nochmals !

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Agonizer
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Erstellt: von Agonizer » 18.09.2013, 21:49

Bevor du alle Zewa-Rollen vollgeblutet hast noch ein kleiner Tipp :lol:

Benutze zum Üben einen Kapo (Kapodaster), so im 5. oder 7. Bund, und übe da deine Akkordwechsel, von und zu C.
So kannst du schon Akkordfolgen/Songs mit C-Dur üben, auch wenn die Akkorde höher klingen. Wenns klappt, mit dem Kapo einen Bund runter. Nach kurzer Zeit wirst du ihn nicht mehr benötigen.

Auch die Spinne fängt man normalerweise in höheren Lagen an und spielt sie nach unten soweit wie es geht. Ich verstehe nicht wieso alle Anfänger-Videos dazu im ersten Bund anfangen... :?
Schmerzen beim Gitarrespielen sind nur ein Problem von Vielen.
Auch falsches Greifen an den Stegen belastet stark das Hörvermögen.

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