Gitarrenlehrer sinnvoll

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Tosh
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Gitarrenlehrer sinnvoll

Erstellt: von Tosh » 21.08.2013, 23:21

Hi zusammen.

Spiel jetzt seit ca. einem Jahr Gitarre überwiegend Auf ner Western.
Habe mich bis jetzt alleine durchgeboxt und denke ich hab auch einiges gelernt für das eine Jahr.
Also grundakkorde (wenn man die so nennt) wie A,Am,C,D,E,em, usw... sitzen schon sehr gut,
vieles auch im Barre.
Aber so langsam weiß ich nicht recht weiter, würde zum Beispiel gerne richtig E-Klampfe lernen mit Powerchords und den ganzen solis etc...

Daher meine Frage lohnt sich das sich nen Lehrer an die Seite zu ziehen ?
Vieles muss man ja eh immer wieder durch Übungen festigen.
Bin mir da unsicher, derweil ja der Unterricht meist nicht sehr preisgünstig ist.

Würde mich über ein paar Erfahrungen und/oder Ratschläge freuen.

lg Tosh

sunset
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Erstellt: von sunset » 22.08.2013, 02:01

Gitarrenlehrer sind immer sinnvoll ;-)

Wenn du meinst, professionelle Hilfe wäre an deinem Stand des Könnens angebracht,
dann nimm sie dir. So teuer ist das nun auch nicht. Und weiter bringt sie dich sicher.

lg
sunset (selber Gitarrenlehrerin)

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karioll
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Erstellt: von karioll » 22.08.2013, 02:05

Ich kann auch nur zu einem Lehrer raten. Die sind meist viel mehr wert, als sie kosten, d.h. dein Gewinn dürfte höher sein, als ihrer.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 22.08.2013, 08:42

du bist genau in der Situation wie ich damals nach einem Jahr. Ich habe mir damals die Gitarre gekauft mit der Intention "paar Akkorde schrammeln zu können". Nach einem Jahr wollte ich dann doch mehr und habe mich für nen Lehrer entschieden. Mittlerweile bin ich seit fast drei Jahren bei dem und bin mir sicher, dass das die richtige Entscheidung war. Dass ich mal soweit auf der Gitarre kommen würde hätte ich zuvor nie gedacht und wäre ich ohne ihn auch sicher nicht gekommen. Das heißt nicht, dass ein Lehrer zwingend erforderlich ist. Es gibt sicher auch viele Leute die soweit und weiter kommen, indem sie komplett alleine lernen. Aber für mich war es auf jeden Fall richtig und so wie ich das hier lese, wird das auch für dich gut sein.

Tosh
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Erstellt: von Tosh » 22.08.2013, 19:04

Nungut erstmal Danke für eure Antworten.

Werde mich dann mal wagen und in den Gitarrenunterricht einsteigen.
Jetzt ist die nächste Frage:
Eher Privat oder in einer Musikschule/VHS ?

lg Tosh

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 22.08.2013, 21:17

Ich würde den Privatlehrer jederzeit vorziehen. Er kann viel individueller auf Dein Tempo und Deine Wünsche eingehen.
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karioll
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Erstellt: von karioll » 23.08.2013, 01:40

Ich ziehe privat auch vor: keine Wartezeiten und für beide Seiten flexibler. Auf keinen Fall Gruppenunterricht, weil die Gruppe nie auf dem gleichen Stand ist.

Ab und zu ein VHS-Kurs oder Workshops zu bestimmten Themen sind auch nicht verkehrt, da lernt man ein paar Gleichgesinnte kennen und testet, was es sonst noch so gibt.

Den Lehrer kann man auch nach geraumer Weise mal wechseln, dann kommen neue Ideen (außer dir geht es wie mir, dass ich einen extrem guten Lehrer hatte, der alle Stile beherrscht und eine sehr gute Unterrichtsdidaktik hatte.) Ich habe bestimmt mehr als 10 Lehrer kennengelernt auf unterschiedlichen Workshops und konnte von fast jedem mehr oder weniger lernen, ein oder zwei waren dabei, die nicht gut lehrten, selber gut spielen konnte, aber das nützte mir nichts, weil sie es mir nicht vermitteln konnten.
Das spricht gegen langen Musikschulvertrag, wenn du an einen kommst, von dem du nicht lernen kannst.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

Tosh
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Erstellt: von Tosh » 23.08.2013, 23:55

ok nochmals danke für die Antworten...
Hab mir das auch schon so gedacht ;).

Die letzte Frage ist:
Was soll/kann guter/akzeptabler Privatunterricht kosten ?

Habe mir schon ein paar Angebote angehört und da gehen die Preise ja deutlich auseinander...
Kann das leider noch nicht so einschätzen, denn teuer heißt ja nicht gleich gut oder ?

lg Tosh

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karioll
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Erstellt: von karioll » 24.08.2013, 00:52

Teste die Lehrer aller Preisklassen (falls die wirklich so sehr unterschiedlich sind, wundert mich eigentlich, denn in einer Region bestimmen Nachfrage und Angebot den Preis)!

Außerdem: Dir nützt keine Stunde für 8 €, wenn der Lehrer nichts vermitteln kann.
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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 24.08.2013, 02:08

Na, mit dem Lehrer ist es wie mit dem Essen. Du kannst ein Sahnestück zum akzeptablen Preis bekommen, oder FastFood, welches trotzdem nicht günstiger, sondern nur schlechter ist :)
Bei uns kostet ne Stunde zwischen 25 und 40 EUR.

Normalerweise gibt es eine kostenlose Schnupperstunde, wo man sich gegenseitig abchecken kann. Falls das nicht angeboten wird, nachfragen!

Ich habe auch einen echten Glücksgriff getan. Meiner vermittelt mir genau das, was ich lernen möchte, ohne das notwendige Drumherum zu vernachlässigen. Nach 6 Monaten habe ich gedanklich mal Revue passieren lassen, was ich in dieser Zeit alles so gelernt habe. Das ist bedeutend mehr, als ich mir im Jahr zuvor alleine angeeignet habe. Vor allem gibt es dann auch mal "Hausaufgaben" der schwierigeren Sorte, die aber notwendig sind um voran zu kommen. Alleine habe ich das unangenehme Zeug immer hintenan gestellt ;)

Perfekt ist es dann, wenn es sich eher wie eine freundschaftliche, als eine "Lehrer-Schüler" Beziehung anfühlt. Das nimmt auch die Anspannung aus der Sache und macht es viel einfacher miteinander zu kommunizieren. So war es auch kein Wunder, dass ich den Vertrag um ein weiteres halbes Jahr verlängert habe...

Ich empfehle ganze Stunden (60 Min.) zu nehmen und dafür lieber die Intervalle etwas zu verlängern. So hast Du zwischendrin genügend Zeit den Stoff auch richtig zu lernen.
Das eigentliche Verinnerlichen passiert ja zwischen den Stunden, wenn Du das zuvor Gelernte dann auch einübst!

In diesem Sinne: Hau rein! :)
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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 24.08.2013, 09:13

In unserer örtlichen Musikschule gibts Einzel-, Zweier, Dreier- usw. Unterricht (s.g. Workshops 12 Einheiten zu 65.- gibts ab und zu mal).

Einzelunterricht liegt bei uns ab ca. 65.- (45 Min. / 4 mal pro Monat)

Der Gitarrenlehrer (ein Spanier, der ganz gut Deutsch kann) ist flexibel und hat auch ne Menge drauf, aber mit dem Wissen vermitteln hat er es nicht so :?

... deshalb suche ich noch :cry:
greetz
Franky

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Erstellt: von karioll » 24.08.2013, 10:33

Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Rico
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Erstellt: von Rico » 24.08.2013, 12:37

Hi!

Nachdem ich vergeblich versucht habe, mir das Gitarre spielen autodidaktisch beizubringen, habe ich mich dazu entschlossen, Unterricht zu nehmen. Respekt vor denen, die das schaffen. Bei mir hat es nicht so wirklich geklappt.
Das Überangebot im Internet ist Fluch und Segen zugleich, keine Rückmeldung über Fehler und Fortschritte etc. Das u. a. hat dazu geführt, dass die Gitarre irgendwann in der Ecke stand.
Ich bin wirklich froh, beim Gitarrenlehrer angerufen zu haben. Die Schnupperstunde war prima, und jetzt freue ich mich total auf den ersten Unterricht nächste Woche.
Ich denke, das wir ne ganz tolle und lehrreiche Sache! )()(

Gruß

Rico

AJCrowley
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Erstellt: von AJCrowley » 24.08.2013, 13:02

Ich habe mich nach jetzt einem Jahr autodidaktischen Versuchen auch entschieden, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ab Donnerstag habe ich einen Lehrer in einer Musikschule, wöchentlich 30 min für 65€ im Monat.

Ich habe zwar beim üben meinen Spass, probiere gerne Saxhen aus Youtube aus. Aber zielgerichtet ns methodisch bin ich nie wirklich vorgegangen. Songs, die ich bis zum Ende durchspielen kann, sind recht rar.
Mal sehen was es mir bringt. der Lehrer macht telefonisch schonmal einen sehr sympathischen Eindruck und in der Musikszene auch keine ganz unbeschriebnes Blatt.

Ich werde berichten ;-)

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 24.08.2013, 20:35

Tosh hat geschrieben:Was soll/kann guter/akzeptabler Privatunterricht kosten ?

Habe mir schon ein paar Angebote angehört und da gehen die Preise ja deutlich auseinander...
Kann das leider noch nicht so einschätzen, denn teuer heißt ja nicht gleich gut oder ?

lg Tosh


Volkshochschule ist auf jeden Fall gute Idee, ist vor allem nicht teuer und macht Spaß in einer Gruppe und bringt einen weiter als alleine. Also falls dir der Unterricht zu teuer ist...
Nachteil: Fehler können sich einschleifen, also wär mal ab und an eine Stunde bei einem Lehrer trotzdem gut. Meistens möglich: Der VHS-Lehrer macht mal mit dir zusätzlich eine Einzelstunde aus, dann weiss er gleich wo du stehst.

Lehrer: Kann sein dass es SEHR lang dauert, bis du einen findest, mit dem es menschlich und musikmäßig klappt. Ich hab jahrelang rumprobiert und dabei viele verschlissen... ;) Hab jetzt einen, der ist super aber nicht ganz billig, 40,- Euro für eine(!) Stunde (also 160,- Euro im Monat, das wär mir zu viel) aber ein, zweimal im Monat ist es drin und bringt mir im Moment mehr als jede Woche.
Hatte aber auch schon noch teuerere probiert, die waren nicht unbedingt besser, zumindest nicht für mich.

Bei uns geht es so bei 20,- Euro pro Stunde los, da waren schon auch gute Lehrer dabei, viele haben eine Probestunde bevor man sich entscheiden muss.

Also Unterricht auf jeden Fall empfehlenswert. VHS auch klare Empfehlung von mir. Nur nicht frustrieren lassen, wenns nicht gleich mit jedem passt, das ist normal. Weitersuchen, dann klappts auch mit dem richtigen Lehrer. Oder Lehrerin...

Tosh
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Erstellt: von Tosh » 24.08.2013, 21:50

Ich denke ich werde bei der VHS anrufen denn das mit dem Privatlehrer ist mir ehrlich zu teuer ... Nage zwar jetzt nicht am Hungertuch aber das ganze sollte dennoch überschaubar bleiben :).

Werde mich da nächste Woche mal drum kümmern.

Aber auf jeden Fall vielen Dank für die ganzen Antworten und Feedbacks.
lg Tosh

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 30.08.2013, 06:21

Moin!

Zwar etwas spät, aber besser als nie ;) : Genau wie du, habe ich knapp ein Jahr versucht, es mir selber beizubringen. Dann kam ich an einen Punkt, wo ich einfach nicht weiterkam. Ich wollte lernen, und nicht nur die Grundakkorde schrammeln. Also nahm ich 3 Jahre Unterricht, in denen ich Sachen lernte, die ich nie für möglich hielt.

Was die Preise angeht, musst du gucken. Leider variieren diese oft sehr stark. Die eine Schule nimmt (z.B.) 80 € im Monat. Die Andere vielleicht 120 €. Die etwas Teurere bringt vielleicht weniger als die für 80. Fast alle Schulen, bieten kostenlose Probestunden an. Einfach mal ausprobieren, welche dir am besten liegt, und wo man auch mit den Lehrkräften zufrieden ist.
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Erstellt: von Tosh » 05.09.2013, 20:05

Also hier mal ein kleines Feedback :

Habe meine erste Gitarrenstunde hinter mir und es war der HAMMER.
Zum einen merkt man mal wie anstregend das ist eine ganze std. volle Konzentration und Power nur auf die Gitarre zu geben und zum anderen wird einem aufgezeigt was man sich so in einem Jahr an Fehlern angeignet hat...
Auch ist es meiner Meinung nach sehr angenehm mal mit jemandem zusammen zu spielen und einfach mal seine "dummen" Fragen beantwortet zu bekommen und das ohne jegliche Vorurteile.

Also alles in allem ist das etwas was ich wahrscheinlich nicht mehr missen möchte.

lg Tosh

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 05.09.2013, 20:25

Übrigens ist diese Anstrengung genau der Grund, warum mein Lehrer mir direkt empfohlen hat, 30 Minuten statt 45 Minuten pro Abschnitt zu machen.. nach 30 Minuten (und vorher Arbeiten) ist dann nämlich ganz schnell die Konzentration weg.

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Erstellt: von sunset » 06.09.2013, 02:03

@Tosh

;)

lg
sunset

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Erstellt: von AJCrowley » 06.09.2013, 09:28

Ich habe nun auch mein erste Gitarrestunde hinter mir. War schon sehr cool. Aus der geplanten halben Stunde ist eine ganze Stunde geworden, bei der ich, bis auf ein wenig Fear of the dark gar nicht gespielt habe.
Mein Lehrer wollte von mir erstmal wissen, was ich bisher schon probiert und geübt habe, welchen Musikgeschmack ich habe und wo meine musikalische Reise hingehen soll. Musikalisch liegen wir ziemlich auf einer Wellenlänge, von daher passt das schonmal.
Ich hatte viele Fragen, er hat mir geduldig alles erklärt. Wir haben dann ein ungefähres Konzept besprochen, wie es weitergehen soll.

Alleine diese erste Stunde war schon Gold wert. Ich ärgere mich, das ich nicht vorher schon den Schritt getan habe.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 06.09.2013, 09:37

Sehr cool, AJ :D

Spricht sehr für den Gitarrenlehrer, dass er mit dir erst ein so langes Gespräch führt, um die ganzen Grundlagen und deine Ziele abzuchecken.

Viel Spass weiterhin

:D

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Samhain
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Erstellt: von Samhain » 06.09.2013, 11:18

Klingt super. Ich hoffe meine erste Stunde in einer Woche beim neuen Lehrer läuft auch so zufriedenstellend ab ;)
greetz

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Erstellt: von Exordium » 06.09.2013, 20:53

Arakon hat geschrieben:Übrigens ist diese Anstrengung genau der Grund, warum mein Lehrer mir direkt empfohlen hat, 30 Minuten statt 45 Minuten pro Abschnitt zu machen.. nach 30 Minuten (und vorher Arbeiten) ist dann nämlich ganz schnell die Konzentration weg.


Ich mache sogar immer eine ganze Stunde. Wobei es am Ende meist 1:15 ist. Scheinbar macht es dem Coach selbst auch Spaß. (Oder er gibt freiwillig 15 Min. zu bei hoffnungslosen Fällen *g*)

Wenn die Verkrampfung der ersten Stunden mal weg ist und einiges lockerer von der Hand geht, ist es auch automatisch nicht mehr so anstrengend. Dazu teilen wir den Unterricht auch immer schön auf. Rhythmik-, Solieren und Techniken, etwas Theorie und zum Ausklingen noch bisschen jammen. Bei aller Lockerheit pocht er natürlich trotzdem drauf, dass die wichtigen Dinge sauber und richtig sitzen. Ein echter Glücksgriff, gleich beim ersten Versuch den 100% richtigen erwischt zu haben. Hier bekomme ich auch spürbar einen echten Gegenwert für meine Bucks...

Ich wollte auch nicht mehr "ohne" üben.
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karioll
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Erstellt: von karioll » 08.09.2013, 18:48

Ich mache gerade die Erfahrung, dass es schwierig ist, den für mich richtigen Lehrer zu finden. zur Zeit habe ich einen Profi-Gitarristen, der super nett ist und selber vorzüglich Gitarre spielt, ist eine Ohrenweide. Aber als Lehrer hat er nicht die Voraussetzungen, die ich gewohnt bin.

Ich will meinen alten Lehrer zurück! Der war der bisher einzige (habe viel probiert) , der sinnvollen Unterricht gemacht hat, der mich dort abgeholt hat, wo ich stand.


Den falschen Lehrer zu haben, ist völlig sinnlos. Ich habe hier im Forum immer Pro-Lehrer gepostet, ich schreibe nun genauer: es muss der Richtige sein!

Ich selber als Lehrer-Befürworter, werde nun ohne Lehrer weiter machen, weiß ja , wo ich hin will.
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Erstellt: von Harry83 » 08.09.2013, 19:39

Natürlich muss es passen. Wenn man z.B. E-Gitarre lernen will, der Lehrer Profi ist, sich aber auf klassische Stücke spezialisiert hat, macht das nur wenig Sinn. Lieber einige Probestunden besuchen, und dann entscheiden; "Ja! Das isser!"
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Erstellt: von karioll » 09.09.2013, 00:00

Es liegt nicht an der Unverträglichkeit von Klassik zu Blues-Rock, sondern dass manch ein Lehrer etwas von der Kunst des Unterrichtens versteht. Aber ein Anderer meint, weil er ein guter Gitarrist ist, verstünde er automatisch etwas von Unterrichtsmethodik. Leider ist das manchmal nicht so, selbst wenn der Profi-Musiker noch so ein feiner Kerl sein mag, kann er eventuell nicht gut unterrichten.
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Erstellt: von sunset » 09.09.2013, 00:54

Die Diskussion geht jetzt ein wenig weg von der ursprünglichen Anfrage des TE.

Dazu gibt's bereits einen anderen Thread:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... highlight=

lg
sunset

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