Einfache Stücke für die Klassikgitarre

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Remarc
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Einfache Stücke für die Klassikgitarre

Erstellt: von Remarc » 04.07.2013, 20:23

Ferdinando Carulli: Allegretto in G-Dur

Hier kommt das erste in einer Reihe von einfachen Stücken für die Klassikgitarre. Anfänger des klassischen Gitarrenspiels sollten keine Schwierigkeiten damit haben.

Im Video werden, nach einer kompletten Einspielung des Stückes, die beiden Formteile A und B sowohl in der linken wie auch in der rechten Hand gezeigt. Die einzelnen Sequenzen sind zunächst im langsamen, dann im normalen Tempo zu hören und zu sehen:



Die kombinierte Noten-Tab-Seite kann man hier herunter laden:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs ... o-carulli/

Dort sind dann auch alle Medien nochmals ordentlich zusammengefasst.

Liebe Grüße
Remarc

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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 04.07.2013, 21:08

Hi,

nachdem ich mich schon eine Zeit an Deiner Version des Andantino, die ich auf Deiner Seite gefunden habe, versuche, wird das dann mein nächstes Übungsfutter.

Vielen Dank für die klaren Tabs, und die sehr schön gemachten Übungsvideos...


hier wie auch auf Deiner Seite
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 04.07.2013, 22:07

hörrt sich gut an, werde ich einüben .... danke
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Erstellt: von Andreas Fischer » 05.07.2013, 10:48

so die erste hälfte sitzt, ist ja wirklich nicht so schwer und macht spass

aber sag mal, wenn ich bei youtube nach "Allegretto Carulli" suche, spielen die alle was ganz anderes, ist das jetzt eine sehr freie eigene interpretertaion, ein fehler im titel,....? :?
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hnz
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Erstellt: von hnz » 05.07.2013, 11:53

Ich würde sagen Carulli hat in seinen diversen Opera mehr als ein Allegretto verfasst.
Vielleicht weiß Remarc noch die genaue Opus-Zahl, dann kannst du gezielter suchen.

hnz

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 05.07.2013, 13:11

das wäre coll, ich weiss immer gern genau was ich da spiele
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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 06.07.2013, 15:15

Carulli hat ja Unmengen an Sachen für Gitarre geschrieben.

In der Stilepoche der Klassik im engeren Sinne hat man sich wohl nicht unbedingt immer die Mühe gemacht, den Stücken einen einzigartigen Titel zu geben, sondern häufig einfach die Tempobezeichnung verwendet.

Bisher habe ich noch keine eindeutige Werkzuordnung für das hier vorliegende Stück gefunden. Ich suche aber noch weiter.

Das bei der youtube-Suche am Anfang gelistete Stück (in mehreren Ausgaben) stammt aus Carullis Gitarrenschule op. 241.

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 11.07.2013, 17:15

Alles klar!

Eine Frage habe ich aber noch

Was ist mit der Bezeichnung in den Tabs „p, i, m …´“
ist p= Daumen, i= index usw.?
„warum p für Daumen“?

anyway, … ich habe es anders gemacht
ich habe den Daumen für die Basssaiten und dann index/ g-saite, mittel/h- saite, ringfinger/e saite, genommen

Ist das ok? Ist das bei klassicher Spielweise anders?

Anyway, der erste Teil flutscht bei mir flüssig in jeder Geschwindigkeit an den zweiten wage ich mich gerade (ja ich lerne langsamm).
Aber ich poste zumindest ein Audiofile wenn ich es drauf habe.
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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 11.07.2013, 18:08

pulgar, indice, media, anular - soweit ich weiß sind das die spanischen Fingernamen!

An dieser Stelle auch mal ein Lob an Remarc, das ist klasse!

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 11.07.2013, 21:15

@ Andreas: Das mit den Bezeichnungen der Anschlagsfinger ist ja schon beantwortet. Wer möchte, kann es auch auf Wikipedia noch einmal nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fingersatz

Der Fingersatz ist letztendlich ja immer nur ein Vorschlag des Bearbeiters. In der klassischen Notationsform bedeutet allerdings in der Regel: Notenhälse nach oben = i, m, a (also Zeige-, Mittel-, Ringfinger) und Notenhälse nach unten = p (also Daumen). In der Regel heißt dabei, dass es durchaus Ausnahmen gibt.

Im vorliegenden Beispiel sollte meiner Meinung nach wegen des flüssigeren Ablaufs deshalb die g-Saite im vierten und im zwölften Takt mit dem Daumen gespielt werden. Bei den anderen Fingern ist man meist recht frei und sollte auch hier lediglich auf einen flüssigen Ablauf achten.

In nächsten Stück wird es dabei übrigens kein Entrinnen geben :D .

@ sunburst: Vielen Dank für die Rückmeldung.

Liebe Grüße
Remarc

Paul Fabulous
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Erstellt: von Paul Fabulous » 12.07.2013, 12:48

Im vorliegenden Beispiel sollte meiner Meinung nach wegen des flüssigeren Ablaufs deshalb die g-Saite im vierten und im zwölften Takt mit dem Daumen gespielt werden.



Der Daumen ist ja der kräftigste unserer Finger.

:arrow: Deshalb ist es sinnvoll, ihn auf dem 1. Schlag des Taktes einzusetzen. Dieser Schlag soll betont werden.

Das Gleiche wird ja bei Zupfmustern im Folk gemacht, indem der erste Schlag meist eine vom Daumen gespielte Bassnote ist.
Gruß
Paul

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 13.07.2013, 15:07

Matteo Carcassi: Andantino

Zwischen Carcassi und Carulli gab es in Paris einen großen Konkurrenzkampf. Wohl aus diesem Grunde entwickelte Carcassi einen anderen Stil des Gitarrenspiels. Einmal zupfte er die Saiten nur mit den Fingern und nicht mit den Nägeln, zum anderen führte er die klassische Sitzhaltung mit Fußbank ein, wie sie bei den Klassikern noch heute propagiert wird.

Dieses kleine Stück stammt aus seiner Gitarrenschule "Méthode complète pour Guitare" mit der Werknummer Op.59. Es ist ebenfalls recht einfach zu spielen, klingt aber trotzdem ganz nett

Es gibt wieder zwei Formteile A und B, die aber hier in der Reihenfolge A A B A B A gespielt werden. Im Video werden wieder nach einer allgemeinen Vorstellung des kompletten Stückes diese beiden Formteile für die rechte und die linke Hand getrennt und in zwei verschiedenen Tempi gezeigt.

Das Video findet man hier:



Die kombinierte Noten-Tab-Seite kann man hier herunter laden:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs ... -carcassi/

Dort sind dann auch alle Medien nochmals ordentlich zusammengefasst.

Liebe Grüße
Remarc

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 13.07.2013, 15:26

schon was neues?
ich hänge immer noch bei den takten 9-12 vom ersten stück, die sind zwar einfach zu spielen nur kann ich sie mir nicht merken

ich schau trotzdem mal neugierieg ins neue video
btw, interessante zusatzinfo, die macht das stück noch interessanter...und ich habs noch nichtmal gehörrt ;-)
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MarkusG
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Erstellt: von MarkusG » 20.08.2013, 16:21

Paul Fabulous hat geschrieben:
Der Daumen ist ja der kräftigste unserer Finger.

:arrow: Deshalb ist es sinnvoll, ihn auf dem 1. Schlag des Taktes einzusetzen. Dieser Schlag soll betont werden.

Das Gleiche wird ja bei Zupfmustern im Folk gemacht, indem der erste Schlag meist eine vom Daumen gespielte Bassnote ist.


So, der Ablauf des schönen Allegretto passt einigermassen.
Mein Problem dabei ist nun folgendes:

Zwar klingen die mit Daumen angeschlagenen Saiten auch bei mir kräftiger, aber, im Vergleich zu mit den Fingern gezupften, irgendwie dumpf. Die Bass-Saiten klingen bei mir auch brillianter, wenn ich sie mit dem Zeigefinger zupfe.... Sportbedingt kann ich es mir nicht leisten, mit langen Fingernägeln durch die Lande zu laufen. Daher schlage ich alle Saiten mit den Fingerkuppen an.
Hat da jemand einen Tip für brilliantere Basstöne aus dem Daumen?
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Gruss Markus

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gibmirson
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Erstellt: von gibmirson » 20.08.2013, 16:45

Hi,

eine Möglichkeit wäre so etwas:

http://www.musik-produktiv.de/dunlop-da ... 05139.html

Gruß
Gib
Lerne früh, dann hast Du länger was davon!

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Erstellt: von Remarc » 20.08.2013, 20:51

Bei der Klassikgitarre geht es bei der Stimmentrennung aber eher darum, die unterschiedlichen Parts heraus zu arbeiten. So wie beim Pianisten bei der Trennung von linker und rechter Hand.

Man könnte grob sagen, dass der Daumen beim Pianisten die linke und die anderen Finger (i,m,a) beim Pianisten die rechte Hand sind.

Beim Folkpicking ist die Funktionsweise eine ganz andere: Der Daumen gibt den Grundrhythmus vor und sollte von daher hervorgehoben gespielt werden. Die restlichen Finger synkopieren mehr oder weniger um diesen Grundrhythmus herum.

Wie man sieht, sind das zwei grundsätzlich andere Herngehensweisen.

LG
Remarc

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Erstellt: von Remarc » 09.09.2013, 12:40

Ich habe eine dringende Bitte an die Moderatoren:

Kann man den Thread bitte wieder zurück benennen, denn in Kürze kommen Stücke hinzu, die nicht von Carulli stammen. Es wird auch Ausflüge ins Barock, in die Remaissance und eventuell in die Romantik geben.

Danke
Remarc

Moderatoraktion: Threadtitel umbenannt, Hinweis auf Carulli entfernt.

Gruss
Startom

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 09.09.2013, 15:14

Danke auch von mir, habe mich gerade an dem Andantino von Carcassi versucht - sehr schön einfach. Mein erstes Stück, das ich nach Noten "vom Blatt" spielen konnte, wenn auch noch nicht ganz so schnell..

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 09.09.2013, 19:16

Hut ab!
Hey wie wäre es mit ner Aufnahme?
Ich poste auch bald eine (muss nur noch erst neue Saiten aufziehen ;-))
Andreas Fischer
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Torfi
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Erstellt: von Torfi » 10.09.2013, 13:43

Ich nehm es gelegentlich auf, allerdings nur für mich selbst als eine Art Lerntagebuch weil man so Fehler auch besser raushört. Mir gehts oft so, dass es aufgenommen viel "ruppiger" und abgehakter klingt als es mir beim Spielen selbst vorkommt. Aber nicht mehr ganz so schlimm wie bei den ersten Aufnahmen.

Bin nicht so der Typ, der Sachen ins Internet einstellt - vielleicht ne Generationenfrage - aber finds gut wenns welche tun.
Und wenn du deine Aufnahme reinstellst werd ich sie mir auf jeden Fall anhören! :)

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Erstellt: von Beastmaster » 10.09.2013, 13:59

Hallo Remarc,

ich wollte dir für diesen Thread mein Lob aussprechen.

LG
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Erstellt: von Remarc » 10.09.2013, 22:48

Danke, Fortsetzung folgt bald...

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Erstellt: von Remarc » 12.09.2013, 18:40

Fernando Sor: Lektion 1 Op. 60, Nr. 1

Fernando Sor (1778-1839) wird oft mit Franz Schubert, Ludwig van Beethoven oder Felix Mendelssohn Bartholdy verglichen. Er schrieb eine erhebliche Anzahl von Gitarrenstücken. Seine "Introduction à l'étude de la guitare" trägt die Opus-Nummer 60. Das hier vorgestellte Stück ist das erste aus diesem Werk. Es trägt keinen konkreten Titel. Die einzelnen Teile des Opus 60 sind meistens ohne genaue Beschreibung durchnummeriert.

Es gibt wieder zwei Formteile A und B, die in der Reihenfolge A A B B gespielt werden. Im Video werden nach einer allgemeinen Vorstellung des kompletten Stückes diese beiden Formteile für die rechte und die linke Hand getrennt und in zwei verschiedenen Tempi gezeigt.

Video:

Die kombinierte Noten-Tab-Seite kann man hier herunter laden:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs/lektion-1-sor/

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Liebe Grüße
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Erstellt: von Beastmaster » 12.09.2013, 19:48

Hallo

die Fingersätze von Remarc sind TOP und wer sowas wirklich spielen möchte, bekommt hier von ihm tolles Material.


TOP

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 12.09.2013, 20:52

Super
Ich habs gerade schon bei youtube entdeckt und freu mich schon drauf ... hinke aber noch hinterher ;-)
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Erstellt: von Remarc » 26.09.2013, 17:20

Antonio Cano: Lektion 1 aus „Metodo Completo“

Antonio Cano (1811-1897) war ein Schüler von Dionosio Aguado. Bevor er sich der Gitarre widmete und am Konservatorium von Madrid lehrte arbeitete er als Arzt. 1852 veröffentlichte er eine Gitarrenmethode, die 1868 in erweiterter Form neu aufgelegt wurde. Antonio Cano hat etwa hundert Stücke und Übungen für Gitarre geschrieben.

Obwohl das hier gezeigte Stück aufgrund seiner Einfachheit (die Harmonisierung bleibt auf den Stufen I, IV und V von a-moll) nicht sonderlich romantisch klingt, zählt man Cano schon zur Epoche der Romantik.

Video:

Die kombinierte Noten-Tab-Seite kann man hier herunter laden:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs/lektion-1-cano/

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Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Andreas Fischer » 26.09.2013, 18:47

Ich habe gestern endlich mit dem zweiten stück angefangen und du haust schon ein weiteres raus ... ich muss schneller werden ;-)
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Erstellt: von Beastmaster » 27.09.2013, 07:43

Hallo Remarc,

wenn man dieses Stück recht langsam spielt. (verträumt langsam)
und zusätzlich kleine Vibratos per Gefühl, dann ist dies Stück äusserst Romantisch.


LG
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Erstellt: von Ratatosk » 27.09.2013, 09:12

Hallo!
Mal eine Frage zum letzten Stück. Es ist im 2/4 Takt - okay. Irgendwie irritiert mich aber wie die Notierung ist. Da sehe ich ne halbe Note und dann drei Achtelnoten. Ich denke mir mal dann, dass die drei Achtelnoten triolisch gespielt werden.? Dann komm ich aber in Summe auf drei Viertel. Das Stück hört sich allerdings nicht nach 3/4 an. Müsste man aus der halben Note nicht eine Viertel machen? Warum ist die Viertelnote mit den Achteln verbunden? Ist das wie ein Haltebogen zu verstehen, dass der Bass quasi über den ganzen Takt schwingt?
Mir bereitet das Stück zu spielen keine Schwierigkeiten aber darüber stolper ich. Kann mir da jemand erklären, was ich bei den Notenwerten nicht verstanden habe?


Viele Grüße
Alex

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Erstellt: von Torfi » 27.09.2013, 09:55

Ratatosk hat geschrieben:Ist das wie ein Haltebogen zu verstehen, dass der Bass quasi über den ganzen Takt schwingt?


Ganz genau.
Wäre die Bassnote auch als Viertel notiert, würde sie "abgehakt" gespielt, so sollte sie theoretisch über den gesamten Takt weiterklingen, in der Praxis so lange es eben möglich ist.

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Erstellt: von Ratatosk » 27.09.2013, 10:10

Danke Torfi! Da war mein Denkfehler. Ich habe einfach die Notenwerte aufsummiert. Jetzt macht es Sinn.

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Erstellt: von Beastmaster » 27.09.2013, 12:09

Hallo,

das Stück ist Zweistimmig notiert.

Die Halbe Note bezieht sich auf den Bass.

Am Fähnchen bzw am verbinden und aus der Logik, erkennt man daß in der ersten Stimme eine Achtel notiert wurde bzw gemeint ist.


LG
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Erstellt: von Ratatosk » 27.09.2013, 12:42

Danke Beastmaster - dann muss ich sagen ist mir das bis Dato wohl nie so bewusst untergekommen.

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Erstellt: von Beastmaster » 27.09.2013, 18:30

Entschuldige wenn meine Erklärung hochnäsig klang.

LG
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Erstellt: von Ratatosk » 27.09.2013, 19:43

In keinster Weise! Ich habe wirklich was gelernt. Ich habe es so nie bewusst wahrgenommen.

Viele Grüße
Alex

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Erstellt: von Remarc » 29.09.2013, 21:55

Beastmaster hat geschrieben:Die Halbe Note bezieht sich auf den Bass.

Am Fähnchen bzw am verbinden und aus der Logik, erkennt man daß in der ersten Stimme eine Achtel notiert wurde bzw gemeint ist.


Außerdem habe ich ja in den Noten resp. Tabs den Fingersatz für die Anschlagshand notiert. Damit sollte die Zweiteilung nochmals deutlich werden.

Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Beastmaster » 30.09.2013, 07:34

Du machst das super Remarc



LG
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Erstellt: von Remarc » 10.10.2013, 18:01

Hans Neusiedler: Ein niederländisch Tänzlein

Heute geht es in die Epoche der Renaissance. Hans Neusidler (Neusiedler, Newsidler oder Neysidler) wurde 1508 in Pressburg geboren und ist 1563 in Nürnberg gestorben. Er war einer der bedeutendsten deutschen Lautenisten. Ab 1530 lebte er in Nürnberg.

Er war Verfasser grundlegender Lehrwerke für die Laute. 1536 erschien “Ein Newgeordnet Künstlich Lautenbuch“ und 1540 “Ein Newes Lautenbüchlein“. Seine Notenbücher enthalten ausführliche Anweisungen zum Spiel der Laute nach der deutschen Lautentabulatur und waren daher für den Selbstunterricht gedacht.

Video:

Und das ganze zusammengefasst und mit ausdruckbarem Zusatzmaterial ausgestattet wie immer hier:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs/

Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Remarc » 24.10.2013, 19:59

Joseph Küffner: Andantino aus op. 80

Joseph Küffner (1776 - 1856) war ein deutscher Musiker und Komponist. Er entstammt einer fränkischen Musikerfamilie, war als Violinist im Würzburger Hoforchester tätig und trat auch als Solist auf. Mit der Einverleibung Frankens in das Königreich Bayern wurde er vorübergehend des Hofmusikdienstes enthoben. Er übernahm aber den Musikmeisterposten in einem bayrischen Regiment und erhielt die Aufgabe, die Militärmusik zu reorganisieren. Vor diesem Hintergrund wirkte er als Komponist.

Er widmete sich neben der Militärmusik auch der Harmoniemusik, die sich großer Beliebtheit erfreute. Unter Harmoniemusik versteht man ein Ensemble aus Holz- und Blechbläsern, das besonders für Freiluftkonzerte oder Tafelmusiken eingesetzt wurde. Werke für diese Besetzung werden heute eher der Kammermusik zugerechnet.

Daneben schrieb Küffner auch zahlreiche Stücke für Gitarre und insbesondere mehrere Dutzend Trios für zwei Instrumente und Gitarre.

Beim hier vorliegenden Gitarrenstück haben wir es erstmalig mit einigen sehr einfachen Lagenwechseln zu tun.

Das passende Video:



Und alles schön übersichtlich wie immer hier:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs ... -kueffner/

Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Andreas Fischer » 24.10.2013, 20:13

ich häng hinterher und dieses stück muss noch warten bis ich mich damit beschäftigen kann, aber trotzdem möchte ich dir jetzt schon schreiben dass ich es toll finde dass du immer noch weitere informationen dazu postest bei denen immer was interessantes zu lernen dabei ist - gut gemacht - weiter so
Andreas Fischer
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Erstellt: von MarkusG » 25.10.2013, 08:34

Oh hallo,

da ist ja wieder neues Futter.

Bevor ich irgendwann das neue Stück ausprobiere, habe ich noch eine kurze Frage zum Stück weiter oben:
Remarc hat geschrieben:Antonio Cano: Lektion 1 aus „Metodo Completo“

Antonio Cano (1811-1897) war ein Schüler von Dionosio Aguado......
Die kombinierte Noten-Tab-Seite kann man hier herunter laden:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs/lektion-1-cano/

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Liebe Grüße
Remarc


Vor Monaten hatte ich mir von Deiner Seite das Andantino in Am von Aguado runtergeladen... welches identisch mit dem oben angegebenen Stück zu sein scheint. Zumindest klingt's bei mir so.... Wie heisst das Kind nun? Oder gibt es Unterschiede, die sich mir nicht erschliessen?

Insgesamt finde auch ich es sehr schön, dass Du jedes Mal noch Hintergrundinfos zu den Stücken schreibst. Die Videos sind auch immer sehr hilfreich, um die eh schon guten Tabs zu verarbeiten.

Danke nochmal
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Erstellt: von Remarc » 25.10.2013, 18:12

Hallo Markus,

endlich jemand, der aufpasst :D . Scherz beiseite: Sowas passiert, wenn man sich blind auf Informationen aus dem Internet verlässt. Die Frage ist an anderer Stelle schon einmal aufgetaucht. Danach habe ich mal intensiver zurück recherchiert und herausgefunden, dass die damalige Information schlichtweg falsch war. Das Stück ist definitiv von Cano. Dazu konnte ich ein Faksimile des Originals einsehen. Meine Connections im Internet zu solchen Fragen werden halt mit der Zeit auch immer besser.

Da keine weltbewegenden Dinge durch das Nebeneinander der beiden Fassungen in Gang gesetzt werden, lasse ich zunächst einmal alles so stehen, wie es jetzt ist. Aber es fällt mir bestimmt noch eine bessere Lösung ein.

Liebe Grüße
Remarc

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2013, 05:26

Hallo Remarc
Ich habe noch eine Frage;
Ein wenig "off topic" aber nur ein wenig und ich denke die Antwort auf meine Frage ist sicher für den einen oder anderen auch interessant/hilfreich, deshalb frage ich hier im Thread.

Ich habe mir gerade noch einmal deine Videos zu Greensleeves angeschaut. Und dort sagtest du etwas, dass du auch in dem einen oder anderen Video gesagt hast.
"...wir greifen nur die Töne des Akkords, die wir auch brauchen..." klingt plausibel, wozu andere greifen ;-)
Aber dort ging es zb um Am und tatsächlich wurde ein Ton des Akkords nicht gebraucht/gespielt ... Trotzdem wäre es für mich einfacher Am zu greifen als einen halben Am (denn da muss ich erst überlegen welchen Finger ich weglasse, Am selbst greife ich im Schalf, den halben aber nicht) ... es gibt sicher einen guten Grund dafür ihn trotzdem wegzulassen. Welchen? Ist es wirklich wichtig?
Andreas Fischer
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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 28.10.2013, 17:21

Hallo Andreas,

ich nehme an, deine Frage bezieht sich auf die Gitarre 2. Natürlich kann man dort auch den kompletten Akkord greifen. Aber wozu sollte man mehr Aufwand betreiben, als nötig ist?

Wenn wir einen Sportler betrachten, dann ist es dort ja auch immer so, dass man bestrebt ist mit minimalem Kraftaufwand eine optimale Leitung zu erzielen. Nicht anders beim Gitarrespielen: alles eine Frage der Technik.

Anders sieht es aus, wenn es um Melodiespiel mit Begleitung auf dem selben Instrument geht. Hier sollten möglichst alle nicht benötigten Finger frei gehalten werden, um eventuell die nächsten Töne damit greifen zu können.

Bei eingefleischten Klassikern taucht die Frage so wahrscheinlich gar nicht erst auf, da diese eigentlich von Beginn an das Spiel nach Noten lernen. Da spielen dann Akkordbezifferungen wenn überhaupt nur noch eine untergeordnete Rolle. Anders ausgedrückt: der eingefleischte Klassiker liest eher linear als vertikal.

Ich hoffe, ich hab das so einigermaßen verständlich hintippseln können.

Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Andreas Fischer » 28.10.2013, 22:31

Ja es ist sehr verständlich
Trotzdem weiss ich noch nicht genau wie ich es machen soll, da ja beides möglich ist

Mich interessiert die klassik ja sehr und ich möchte es mir nicht schwerer machen als nötig, daher sollte ich die unnötigen weglassen wie du sagst.

Noch ist es aber so, da ich die akkorde gewohnt bin, das es mir so leichter fällt.
Auch ist es so dass ich letztens eine version gesehen habe wo dann alternativ auch ein strumming möglich war, da war es dann gut den akkord gegriffen zu haben ....

Nun gut ich versuche es erst einmal auf deine Art, auch wenn ich dieses Spezielle Stück zur Zeit gar nicht nach deinen Videos lerne, aber deine (lommt da ja öfter vor mit den "halbe gegriffenen" akkorden) lerne ich dann so wie von dir vorgeschlagen und greife nur was nötig ist. Vieleicht bringt mir die Vielseitigkeit auch etwas letztendlich.
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Erstellt: von Beastmaster » 30.10.2013, 09:28

Hallo Andreas,

es ist einfach wichtig wie Remarc schon sagt nur soviel Aufwand und Kraft einzusetzen wie man benötigt. Zum anderen hat man dann noch Finger für anderes übrig.

Auch wenn es bei diesem Stück noch geht, daß du den Am voll greifst wird es in einem anderen nicht so sein und du bekommst auch nicht den typischen Fluss in die Finger.

Du wirst noch oft Stücklen begegnen, die du sonst garnicht flüssig spielen kannst.

Fingersatz und Finger sparen ist eine der wichtigsten Regeln beim Gitarrenspiel.


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Erstellt: von Andreas Fischer » 30.10.2013, 13:43

Na dann gewöhn ich mir das mal an ;-)
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Erstellt: von Remarc » 31.10.2013, 20:29

gut so :)

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Erstellt: von Remarc » 07.11.2013, 20:55

Ferdinando Carulli: Walzer

Dieses Stück stammt aus Carullis Gitarrenschule op. 241 und wird dort als Spielstück mit der Nummer 1 angegeben. Der Formablauf ist AABBCCAB. Damit wird deutlich, dass ein da capo al fine in der Klassik ohne Wiederholungen gespielt wird, sofern dies nicht anders angegeben ist.

Video:

Wer die kompletten Tabs und Noten bracuht, wir hier fündig:

http://remarc.jimdo.com/videos-und-tabs/walzer-carulli/

Liebe Grüße
Remarc

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Erstellt: von Andreas Fischer » 28.12.2013, 14:10

ich bin leider in letzter zeit nicht dazu gekommen klassische stücke zu üben da ich im krankenhaus bin und dort nur eine "schmalhälsige kleine reisegitarre" habe auf der die klassischen stücke nicht wirklich spass machen

das Allegretto in G-Dur von Ferdinando Carulli konnte ich eigentlich schon gut spielen und nun ... nach ein paar wochen pause, komm ich total durcheinander, weiss nicht mehr welcher finger für welche saite, spiele es ab und zu fehlerfrei und dann belib ich wieder total stecken oderspiele ganz was falsches

... ist das normal? geht es euch aucxh so, dass ihr ein stück dass ihr spielen konntet auf einmal nach kurzer pause nicht mehr könnt?
es kann auch an mir liegen da ich eben etwas angeschlagen bin aber ich hoffe schnell wieder auf den "alten stand" zu kommen
Andreas Fischer
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