Anschlag Muster/Improvisieren wie lernt ihr?

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Siddy
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Anschlag Muster/Improvisieren wie lernt ihr?

Erstellt: von Siddy » 19.06.2013, 11:00

Mich würde mal interessieren wir ihr es mit den Anschlag Muster macht? Habt ihr ein gewisses Arsenal an Standard Anschlag Mustern die ihr dann auf verschiedenste Songs anzuwenden oder lernt ihr das Anschlag Muster genau nach dem Lied?

Eine Ähnliche Frage stell ich mir bei Improvisieren. Lernt ihr Licks und reiht die Licks dann in unterschiedlicher Weise aneinander oder spielt ihr z.B. in der Am Pentatonik drauf los und schaut was dabei raus kommt?
Ich hab schon etliche Licks gespielt, aber leider vergess ich viele nach einer Weile wieder.
Ich hoffe es ist einigermaßen klar geworden worauf ich hinaus will. :D
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phunky
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Erstellt: von phunky » 19.06.2013, 12:21

Frage 1:

Originale Anschlagmuster benutze ich eigentlich überhaupt nicht. Es sei denn, es ist für die Wiedererkennbarkeit von essentiellem Wert. Letztlich kommt es immer ein bisschen darauf an, was ich da spiele und mit wem. Wenn ich ein Stück spiele, das im Original von einer ganzen Band gespielt wird, halte ich es in der Regel für sinnlos, den oder einen der Gitarristen zu kopieren. Zumindest wenn ich das Stück allein spiele. Denn dann bin ich ja die komplette Band und habe vvielmehr Raum zu füllen, als ein Rhythmusgitarrist einer Band mit Keyboard, Bass, Drums und was weiß ich.

Ich gehe da in der Regel so vor, dass ich ein Standard-Muster hernehme und das dann an das Stück anpasse.

Als Nichtsänger sehe ich dann noch zu, dass ich eventuell ein paar markante Melodieelemente integriere. Was hier jetzt aber zu weit führen würde, denke ich mal.

Zu Frage 2: Ich kann mir ganz schlecht sowas merken. Improvisieren heißt bei mir auch Improvisieren. Also da kommen keine auswendig gelernten Licks an den Start. Höchstens mal ganz kurze die sich eingeprägt haben und einem einfach so aus den Fingern laufen.

Oder mal ein bekanntes Stück (z.B. ein Fragment der Simpsons-Titelmelodie oder so) als kleiner Gag.

Aber Improvisieren heißt nun auch nicht wahllos in der Pentatonik herumzufuhrwerken. Es schadet nicht, wenn man weiß wo welche Töne liegen und wie man die benutzt. Zum Beispiel Terzen zu den gespielten Powerchords beisteuern, um den Dur/Mollcharakter zu verstärken. Oder den Akkordgrundton oder was halt so nett klingt.

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Erstellt: von everyBlues » 19.06.2013, 14:11

Hm.. Anschlagmuster..? wechselanschlag ,Ja! Mit der frage kann ich irgentwie nichts anfangen.
Liegt vielleicht darann das ich keine Songs nachspiele.Wie ist das gemeint?

Was das andere angeht, ja , ich spiele manchmal einfach drauf los. So finde ich manchmal ganz interessante Tonverbindungen. Ich reihe aber auch licks aneinander usw., ist ja wie sprache. Man schafft sich einen Wortschatz drauf , denn man dann verwendet.

Was Dein wieder vergessen der gelernten licks angeht. Ist doch gut so! Lern die auswendig , dann vergesse die wieder. Und wenn du dann irgentwann mal wieder son lick spielst, dann gibst du etwas von dir mit dazu. Wenn man sich von bekannten Gitarristen Licks drauf tut, müssen die ja später dann nicht 1:1 auch so gespielt werden. jeder hat ja seine eigene sprache. Immer locker nehmen ;) So sehe ich das.

LG

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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 19.06.2013, 14:57

zui deiner frage;
sowohl als auch, ein gewisses repertoire ist da, manchmal spielt ich songs so wie in einer version die ich mag, manchmal so wie ich sie gerlernt habe/gerade lerne, manchmal imrpovisiere ich, ... und all das obwohl ich noch gar nicht so weit bin, habe erst wenige songs im repertoire

ich glaube aber aus der einer frage rauszulesen dass dir da grundwissen bezüglich "Anschlag Muster" genauser gesagt Rhythmus fehlt , es ist schon ein unterschied ob ein stück im 3/4, 4/4, 6/8, oder welchem takt auch immer ist und ein "anschlag muster" das bei 3/4 gut passt, wäre bei 4/4 nicht passend ....

formuliere genauer und nenne ein genaues beispiel, und dir kann sicher jemand eine hilfreiche antwort geben oder ...
mein rat: lern die basics, keine rifs, licks, tollen songs, ....sondern zuerst die grundlagen und dann die "coolen sachen"
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Siddy
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Erstellt: von Siddy » 19.06.2013, 16:51

Danke schon mal für eure Infos.
Ich habe jetzt kein konkretes Problem bei bestimmten Songs ich wollte nur mal ganz Allgemein wissen wie ihr es handhabt.
Da ich mehr aus Youtube Videos lerne als aus Tabs mach ich es meisten so wie in den Videos beschrieben. Wobei es mir bei manchen Songs einfach schwer fällt mir die Schlag Muster auf dauer zu merken, besonders wenn das Schlag Muster nicht über den ganzen Song gleich bleibt.
Bei vielen Liedern ist es so, dass ich das Lied erst hören muss bevor ich es spielen kann. Also nicht einfach drauf los spielen kann.
In einer Band stell ich mir das problematisch vor wenn man sich vorher erst noch das Lied anhören muss bevors los geht :lol:
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Erstellt: von everyBlues » 19.06.2013, 21:00

hab ich Gestern gefunden beim rumstöbern. Vielleicht kannst damit was anfangen.Ich finds nicht schlecht : http://www.youtube.com/watch?v=k2uiJXN3L6E


weiß immernoch nicht so recht was du mit " Schlagmustern" meinst. Bin vll aber auch nicht der hellste heute .

nette Grüße

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Siddy
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Erstellt: von Siddy » 19.06.2013, 21:34

Mit Anschlag Muster mein ich wie man Anschlägt Down Down up z.B. wie bei dem z.B. http://www.youtube.com/watch?v=xQOME6ob ... &index=193
Also wenn sich der Rhythmus bzw. das Anschlag Muster im Song ändert. Wenn du es dir ab 6Min anschaust und bei ca. 7.10Min ändert sich der Rhythmus sowas kann ich mir nicht merken auf dauer.
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Andreas Fischer
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Erstellt: von Andreas Fischer » 20.06.2013, 00:49

Siddy hat geschrieben:Danke schon mal für eure Infos.
In einer Band stell ich mir das problematisch vor wenn man sich vorher erst noch das Lied anhören muss bevors los geht :lol:


dazu gibt es takte
ein song kann jetzt zb im 4/4 takt sein, oder im 6/8,.... was auch immer
solange alle musiker einer band diese takte und die geschwindigkeit halten passt das

ich hab nie mit anderen zusammen gespielt und weiss nicht was apssiert wenn einer aus der reihe fällt, ob es andere gibt die das ohne probleme ausgleichen können.....

aber grundlegend geht es bei deiner frage immer noch um rhythmuss und takt, deshalb solltest du das lernen
du hast ein marty schwartz video verlinkt? kannst also english?
ich empfehle justinguitar.com den beginner course
aber marty hat sicher auch videos zu takt und rhythmus ... ob er aber nen durchgehenden aufbauenden kurs hat, weiss ich nicht

ich weiss nur, die basics sind wichtig und die musst du dir aneignen, sagte ich aber schon

außerdem, hey, du spielst lang genug, solltest das wissen, ich spiele erst seit einigen monaten
Zuletzt geändert von Andreas Fischer am 20.06.2013, 03:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 20.06.2013, 02:17

Also ich habe ein relativ gutes Takt- und Rythmusgefühl, was wohl vom Schlagzeugspielen kommt. Von daher hab ich bei (i.d.R. sind es ja die folgenden) 3/4, 4tel, 8tel und 16tel keine Probleme, irgendetwas drüberzuschrammeln und dabei nicht aus dem Takt zu kommen. Das macht es relativ einfach, wenn man sich im Takt rhytmisch frei bewegen möchte, denn man kann frei nach Schnauze anschlagen, ohne, dass man gleich rauskommt. Insofern hab ich persönlich niemals speziell Anschlagsmuster gelernt - das meiste von dem, was ich meist so mache, entsprang meiner Kreativität, dem was ich i-wann mal aufgeschnappt habe und dem, was ich in Teilen mal gelernt habe. Mein Lehrer hat mir aber gezeigt, wieviel mehr noch drin ist und wie klein mein Repertoire eigentlich ist. Das kann ich dann nurnoch durch gezieltes üben von verschiedenen Mustern ausbessern, die ich dann wieder nach meinem Können aneinanderreihen kann. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass man eine gewisse Struktur in sein Spiel bringen sollte - Strophen sollten sich z.B. i.d.R. doch zumindest ähneln.
Bis jetzt bin ich damit ganz gut gefahren. Ich kann kaum einen Song 1 : 1 nachspielen (und wenn doch, dann nur, weil mein Gefühl mich direkt auf die richtige Schiene geführt hat), aber doch zumindest immer so, dass man ihn problemlos erkennt und er einen eigenen Charakter erhält. Ob das unterm Strich vorteilhaft ist oder mich irgendwann weit zurückwirft, kann ich noch nicht sagen.. Bis jetzt kann ich das in der Form weiterempfehlen: Takt- und Rhytmusgefühl trainieren - bestenfalls bis man sogar krumme Jazz-Dinger problemlos verfolgen kann .. 7/8 (*graus*) usw. ..

phunky hat geschrieben:Aber Improvisieren heißt nun auch nicht wahllos in der Pentatonik herumzufuhrwerken. Es schadet nicht, wenn man weiß wo welche Töne liegen und wie man die benutzt. Zum Beispiel Terzen zu den gespielten Powerchords beisteuern, um den Dur/Mollcharakter zu verstärken. Oder den Akkordgrundton oder was halt so nett klingt.


Ich habe mal gelesen und mein Lehrer bestätigte mir dies, dass man sogut wie nie wirklich improvisiert. Eigentlich geht es wohl mehr darum, sein Repertoire möglichst groß werden zu lassen um dann spontan auf einzelne Teile des Gelernten zurückgreifen zu können. Ich glaube, ich habe insgesamt vielleicht 5 Situationen gehabt, wo ich wirklich improvisiert habe. Bis auf - ich würd sagen 2 x - klang es auch nicht besonders, aber das war wirklich etwas völlig Neues, etwas, dass ich noch niemals - auch nicht in den Grundstrukturen - so gespielt hatte. Alles andere ist eigentlich immer etwas gewesen, was man i-wann und i-wie schonmal (und sei es in abgewandter Form) gespielt und gelernt hat. Von daher gibt es Improvisation in der Praxis eigentlich kaum, da diese doch ein nicht unerhebliches Maß an Wahllosigkeit voraussetzt (das widerspricht normalerweise dem, was man gelernt hat und abzurufen weiß)! Von daher sollte man nicht ständig i-was dudeln (improvisieren) ohne sein Repertoire zu erweitern, denn man wird bald merken, dass man eigentlich nur auf der Stelle tritt.
- Kann man das so stehen lassen oder gibt es gravierende Einwände? ... Hoffe auch, dass das, was ich ausdrücken wollte, verständlich ist... ohne, dass ich jemandes Meinung oder Erfahrung bekritteln wollte! (Geht glaube ich eher um wortklauberei, aber wollte es nur mal klarstellen)

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Erstellt: von everyBlues » 20.06.2013, 09:11

Hallo Siddy,

Juup , jetzt weiß ich was du meinst. Mach dir da keine soooo großen Gedanken drum. Wenn man einen A-moll anschlägt , dann ist das ja ein A- moll. Also erstmal egal ob du dreimal von oben anschlägst , oder im wechelschlag, oben ,unten, oben.
Der wechselschlag hört sich etwas anders an , geht auch fließender ( wenn man damit zurecht kommt). Ist aber etwas schwieriger für einen Anfänger, so war das früher bei mir jedenfalls. Deshalb habe ich früher Akkorde nur von oben angeschlagen. Einzelne Seiten alledings von anfang an mit Wechselschlag.


@ Rams35 ,

Jo, da stimme ich dir und deinen lehrer zu. Eigentlich ruft man nur ab , was zuvor gelernt wurde.
Eine richtige Improviesation wäre dann vll , wenn sich jemand ans Klavier setzt der noch nie gespielt hat, und dann einige Töne aus dem Gefühl spielt. Das macht aber Niemand. Ich denke im Jazz gibt es noch etwas mehr Improviesationen.
Aber ... man geht ja immerwieder neu auf das ein was einem vorliegt. Also man spielt das gelernt nicht immer gleich , sonder so wie man denkt das es Momnetan , jetzt im augenblick angebracht ist. Ist auch ne art improviesation.

nette Grüße

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phunky
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Erstellt: von phunky » 20.06.2013, 09:18

Soll hier jetzt eine philosophische Diskussion darüber gestartet werden, was Improvisation bedeutet? Wozu soll das gut sein?

Und das

Eine richtige Improviesation wäre dann vll , wenn sich jemand ans Klavier setzt der noch nie gespielt hat, und dann einige Töne aus dem Gefühl spielt. Das macht aber Niemand. Ich denke im Jazz gibt es noch etwas mehr Improviesationen.


geht doch an allem vorbei was Improvisation tatsächlich bedeutet. Improvisation heißt nämlich nicht, etwas zu tun von dem ich keine Ahnung habe. Und es heißt auch nicht, etwas zu tun, was ich noch nie vorher getan habe.

Sondern lediglich etwas unvorbereitestes, spontanes, unerwartetes zu tun. Und das erlaubt auch vorher eine Tonleiter gelernt zu haben. Gibt es natürlich in so ziemlich jeder Richtung der Populärmusik.

Etwas improvisertes muss nicht neu sein, es ist lediglich nicht vorbereitet, vorüberlegt, komponiert.

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Erstellt: von everyBlues » 20.06.2013, 09:47

hi phunky,

ja ist schon richtig, sehe ich ja genauso. Deshalb auch mein " vll , vielleicht" im Post.

Also ich mach das so : ich nehme meine Gitarre und spiele/ erzähle mit dem mir vorliegenden "Wortschatz". Im Jetzt und Hier ! Mit dem was ich jetzt fühle , höre usw. . Lege ich dann die Gitarre weg , ist auch die musik zuende und wird niemals mehr so sein wie sie in diesem Moment war. Änlich, Ja! Aber nicht genauso wie zuvor .
Ob man das nun Improviesieren nennt oder nicht ist mir in dem Moment eigentlich egal.
Aber es stimmt schon was Rams35 sagt , es sind alles zuvor gelernte techniken , licks , läufe , usw.. Nicht vorbereitet, vorüberlegt, komponiert.... da stimme ich dir zu.

Oder sagen wir mal so : Wenn jemand spontan / Improvisiert, spielt . Das dann aufgeschrieben wird und ein Anderer spielt das nun nach , so ist das für den Zweiten keine Improvisation mehr. Das war es, nur beim ersten Mal . So sehe ich das zumindest.

LG

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Chavez
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Erstellt: von Chavez » 20.06.2013, 09:59

phunky hat geschrieben:Etwas improvisertes muss nicht neu sein, es ist lediglich nicht vorbereitet, vorüberlegt, komponiert.


Treffer, versenkt.
Das ist eine ziemlich genaue Definition von Improvisation

Wenn ich aus dem Stegreif eine Rede halte, dann tu ich nichts was ich vorher noch nie gemacht habe (sprechen), sondern setze aus meinem Repertoir (Wortschatz) spontan etwas zusammen.
Ob das ganze dann Sinn ergibt oder ob es gut klingt hängt auch davon ab wie geübt ich darin bin.

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Erstellt: von everyBlues » 20.06.2013, 10:30

Chavez hat geschrieben:Wenn ich aus dem Stegreif eine Rede halte, dann tu ich nichts was ich vorher noch nie gemacht habe (sprechen), sondern setze aus meinem Repertoir (Wortschatz) spontan etwas zusammen.
Ob das ganze dann Sinn ergibt oder ob es gut klingt hängt auch davon ab wie geübt ich darin bin.


Genau so ! Ist ein guter Vergleich finde ich .

LG

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Spieltechniken

Erstellt: von visu » 30.07.2013, 17:02

Moin,

also ich setz mich mit meiner Klamfe hin und spiel einfach drauf los, manchmal kommt was bei raus was mir gefällt und das wird dann ausgearbeitet oder nach und nach erweitert.

Was mir gefällt merk ich mir dann auch ohne Probleme. Ich persönlich finde es ist einfacher sich eigene Sachen zu merken als Cover.

Wenn ich dann so mitten drin bin versuch ich auch quasi andere Versionen, z.B. versuche ich Teile dann mit Spieltechniken wie Tremolo-Picking oder Triolen oder Galopprhytmik zu versehen und entscheide dann welche "Version" mir besser gefällt. ist außerdem ein gutes Technik-Training. ))-))

Im Endefekt muss man ja selber wissen was einem gefällt.

Anmerkung: Bin im Metalbereich unterwegs, was ja auch eine gewisses Können an Techniken voraussetzt, da es sonst schnell öde wird, wenn man die selben Riffs oder Pasagen mit immer der selben Technik spielt.


=(=))=

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