Umbau einer Epiphone?

Online-Ratgeber
von guitarflori
#322455
Servus Leute,

ich habe ein wichtiges Anliegen. Ich spiele seit einen halben Jahr auch eine Epiphone Sheraton Natural.Sie klingt Clean total geil, leider im Rockbereich etwas zurückhaltend.Ihr fehlt die Durchschlagskraft und der perfekte Sound für geilen Rock ala AC/DC und co.Mein Gitarren Lehrer meint ich soll sie Umbauen lassen, nun Frage ich euch, kennt ihr geile Tonabnehmer die genau meinen Vorstellungen entsprechen?Ich habe bei Thomann schon geguckt aber da gibt es so viele Tonabnehmer und jeder hat gute Resonanzen.Auf jeden Fall muss es ein Humbucker sein, bloß welche?Schreibt mir bitte eure Erfahrungen. Ich bin noch relative jung(16) und habe in dem Bereich noch keine Erfahrung.Ich habe woanders auch gelesen das, wann man Gitarren umbauen lässt bsw. neue,andere Tonabnehmer reinmachen lässt, das es danach richtig blöd klingen kann.

Was soll ich machen?
von agguitar
#322459
Mir wird immer wieder der Burstbucker #2 empfohlen, soll sehr geil sein. Habe bisher leider noch nicht lange mit dem gespielt, blieb mir auch gut in Erinnerung.

Gibt noch einige die Seymour Duncans mögen, schau vllt da auch mal vorbei.
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von snicki
#322463
liegt es denn eindeutig an den Tonabnehmern ? Ich mein, die Epiphones sind jetzt nicht das Gelbe vom Ei, aber n durchschnittlichen Rocksound sollten die schon hinkriegen.

Bei Austauschtonabnehmern geht es eher um Frequenztrennung oder Anhebeung oder Absenkung, ums Entmatschen u.ä.

Was spielst du denn fürn Amp ? Oder wie kreierst du deinen ACDC Sound..?

Edit: ich hab in meinen Epi Les Pauls den Gibson57er Classic und Classic Plus verbaut, die Seymour Duncan Hot Rodded und die dann ersetzt durch die SD Alnico II Pro. Die Alnico Pro machen gerade den Bassbereich transparent und durchsichtiger.

Aber wie gesagt, eigentlich sollte das nicht in erster Linie an den PU liegen...
von agguitar
#322465
snicki hat geschrieben:liegt es denn eindeutig an den Tonabnehmern ? Ich mein, die Epiphones sind jetzt nicht das Gelbe vom Ei, aber n durchschnittlichen Rocksound sollten die schon hinkriegen.[...] Aber wie gesagt, eigentlich sollte das nicht in erster Linie an den PU liegen...
Naja, Epiphone bauen sehr solide Instrumente für ein teilweises sehr geiles Preis-Leistungs-Verhältnis! Die PUs sind das erste, was ich an denen Wechseln würde, ansonsten wär' ich mit meiner vollstens zufrieden.
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von Software-Pirat
#322478
Also, die Epiphone Sheraton ist schon mal vom Typ her eine andere Gitarre, als die SG von Agnus Young. Letztere ist eine typische Solibody-Gitarre mit massiven Korpus, erstere eine Semiakustik mit hohlen Korpus. Somit ist schon mal der Grundklang der beiden Gitarren unterschiedlich. Da kann auch ein Pickup-Wechsel nicht helfen. Das heißt aber nicht, das man mit einer Semiakustik nicht rocken kann (siehe Albert Lee mit I'm going Home), nur wird der Klang halt immer etwas anders sein, als bei einer normalen E-Gitarre mit massiven Korpus..
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von snicki
#322481
Hoppala...hattr ich irgendwie überlesen. ...ich dachte es geht auch um eine Paula. Dann hat software Pirate es schon geschrieben. ..
von guitarflori
#322495
snicki hat geschrieben:
Was spielst du denn fürn Amp ? Oder wie kreierst du deinen ACDC Sound..?
Ich spiele über einen Hughes & Kettner Tubemeister 36.Na, ja ich finde Epiphone macht 2 verschiedene Gitarrrentypen.Einmal wo man alles verändern könnte, die einfach nur billig produziert sind und dann Gitarren die gut sind, bloß mit sinnlosesen Tonabnehmern bestückt.Ich denke ich habe den 2ten Typ erwischt.Wie ich schon gesagt habe, im Clean bereich klingt diese Gitarre sehr geil.Ich würde sogar behaupten sie macht der ES 335 Konkurrenz. Bloß wenn etwas Zerre ins Spiel kommt klingt sie ein wenig schlaff.Ich möchte jetzt nicht unbedingt den Angus Young Sound haben, eher den Malcom Sound der noch etwas weicher klingt.
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von Bellwood
#322501
Das Geheimnis der AC/DC Sounds liegt darin, dass oft die Zerre überschätzt wird. Die Youngs spielen ihren Sound auf einem übersteuerten Clean-Kanal. Das beste Ergebnis bekomme ich auf meinem H&K Edition Blue im Zerr-Kanal mit ganz wenig Gain.

Wenn das alles passt, würde ich überlegen, ob es Sinn macht, in der Semi-Akustik die PUs zu tauschen. Grundsätzlich sicherlich sinnvoll - habe ich an meiner Epiphone Paula auch gemacht. Aber für diesen Zweck würde ich eher überlegen, ob die Anschaffung einer SG nicht sinnvoller wäre.

Da gibt es brauchbare von Epiphone (SG-G400) oder Vintage (VS6) um die 250 Euro - und natürlich reichlich Angebote für mehr Geld.

Falls du dennoch die PUs wechseln lassen wilst, kann das jede Gitarrenwerkstatt. Da kann man aber auch Geld sparen, wenn man einen Lötkolben besitzt und sich etwas geschickt anstellt.

Auf den Seiten der PU-Hersteller findest du meist einen Konfigurator und Klangbeispiele zu den Tonabnehmern. (Dimarzio, Seymour Duncan...)
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von Georg
#322510
Die Tonabnehmer zu wechseln halte ich für keine gute Idee. Das würde den jetzgen Sound deiner Gitarre runieren.
Für den Preis ordentlicher Tonabnehmer bekommst du schon eine brauchbare SG-Kopie.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Billigstrat, deren Sound mir zu dünn war. Dem habe ich mittels eines Kompressors und eines Chorus beikommen können.
von Bambus
#327288
Aber die Epiphone SG400 ist meiner Meinung nach keine brauchbare SG Kopie, es sei denn, man rüstet sie auf. Die Standard SG 400 hat keine anständigen Humbucker. Clean-Sound ist einfach nicht brauchbar. Kopflastig ist se auch, vllt. auch bauartbedingt.

Aber für das Geld ist sie gut bespielbar, da gibts gar nichts. Man sollte sich aber im klaren sein dass man die Saiten nicht unbedingt tief runter bekommt ohne am Hals was zu machen. Für nen Anfänger empfehle ich, sich gleich vom Händler ein anständiges Set-UP machen zu lassen, denn die Standardeinstellung ist (wenn die überhaupt eingestellt ist), ist viel zu hoch... Und ein paar anständige Humbucker kann man sich bei der Gelegenheit auch gleich einbauen lassen, wenigstens den hinteren sollte man gleich in die Tonne werfen.

Wobei für einen Anfänger en gutes Set-Up höchstwahrscheinlich schon ausreicht um Gitarre zu lernen. Wer sich bei der Gelegenheit gleich einen Satz Daddario EXL120 Saiten drauf ziehen lässt, der kann schon mal gut anfangen.
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von Exordium
#327291
@Bellwood - Kannst die Haggi F200 nicht empfehlen? Du hattest die doch extra zugelegt für diese Art von Sound!? (SG / ACDC)
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von Bellwood
#327292
Klar kann ich die empfehlen! :D

Die ist wirklich klasse! Auch mit meinem günstig gebraucht erworbenen Hughes&Kettner Edition blue klingt sie großartig.

Aber: Es war ja nur von einem Umbau die Rede, und die Hagstrom kostet 400.- Euro. Daher hatte ich nur die anderen beiden erwähnt.

Ich hatte auch nichts mehr dazu geschrieben, weil der Thread schon von Anfang Mai war und der Fragesteller sich ja nicht mehr geäußert hat.
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von TheCube
#327293
eig musste selbst erfahrungen machen, bei identischen gitarren, kann der selbe umbau, sehr unterschiedlich ergebnisse liefern....................
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von Motastic
#327303
Wenn die Probucker drin hat, dann kannst du nicht soo viel am Sound machen. Die Semi-Hollow Form hat schon auch ihre Einflüsse darauf was du spielst. Interessant wäre es noch nachuzuschauen welche PUs Grohl in seiner Semi-Akustik hat, denn die klingt wirklich sehr nach Hard Rock
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