Wie lernt Ihr Songs bei eurem Gitarrenlehrer?

nochvielllernenmuss
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Wie lernt Ihr Songs bei eurem Gitarrenlehrer?

von nochvielllernenmuss » 21.04.2013, 07:35

Guten Morgen alle zusammen,

mich würde mal interessieren, wie es bei Euch abläuft, wenn Ihr Songs bei Eurem GL erarbeitet.
Irgendwie komme ich da bei meinem nämlich nicht wirklich voran.

Ich habe nun seit ca. 3 1/2 Jahren Unterricht. Mein GL ist Studiomusiker und spielt selbst ganz hervorragend die Songs. Ich lerne dann aber immer nur die Grundgriffe ohne Variationen und das Anschlagmuster ist immer dasselbe. Damit es nicht so langweilig ist, spielt er halt dann mit. Aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Z. B. spiele ich dann A-Dur. Das aber beim Aufschlag plötzlich ein Asus dazu kommt, zeigt er mir nicht. Und ich wundere mich dann, wieso es sich bei mir, wenn ich allein spiele, immer alles gleich und langweilig hört. Auch bei den Anschlägen, ich spiele irgendwie immer den gleichen Groove. Ich lerne auch das Intro nicht, wenn es sich um Einzeltöne handelt. Das spielt er dann dazu.
Den Song machen wir dann 2 bis 3 Stunden, also ich spiele einfache Begleitung und singe, er macht den Rest und dann ist der Song erledigt. Er sagt immer, dass es ja super ist, was in der ganzen Zeit schon für ein tolles Repertoire erarbeitet haben, aber ehrlich ich bin nicht weiter als vor 3 Jahren w wo ich einfach die Grundgriffe geschrammelt hab. Mittlerweile macht mir das schon gar keinen Spaß mehr. ich habe weder Lust meinem GL einen Song vorzuschlagen, noch einen zu lernen. Manchmal merke ich sogar wie ich innerlich seufze, wenn er meint, wir könnten ja mal wieder einen Song machen.

Klassik spiele ich allerdings mittlerweile schon ganz hervorragend. Das macht mir auch viel Spaß. Aber ich will auch Songs spielen, ich meine richtig, dass es sich auch anhört, wenn ich es allein vorspiele.

Ich dachte, dass es vll an mir liegt, irgendwie. Aber letzte Woche war der Schüler vor mir noch da. Und der GL hat sich mit uns unterhalten, als dieser zusammen packte. Und da sagte er, dass die doch echt schon ein super Repertoire haben und der Schüler sagte, na ja, wenn ich bloß die Songs auch richtig spielen könnte. Also genau wie bei mir und da bin ich hellhörig geworden.

Wie läuft das denn bei Euch ab? Wenn ich da manche so bei youtube sehe, wie toll die Songs spielen und ich spiele immer noch G - D - A und Westernanschlag.

Ich hab auch schon versucht, ihn darauf anzusprechen. Ich hab gesagt, ich will mehr Anschläge lernen. Klar, sagt er. Aber dann spiele ich wieder Westernanschlag. Ich sag, ich hab das Gefühl ich komme mit den Songs gar nicht voran. Doch, sagt er, denk mal wieviel Songs wir schon gemacht haben. Aber die kann ich alle gar nicht richtig spielen. Da musst Du üben.

Ich glaube, er versteht gar nicht, was mein Problem ist und ich weiß nicht, wie ich es richtig erklären soll.

Hab mir auch überlegt, ob es vll mal an der Zeit für einen Wechsel ist. Aber die Klassik bringt er mir halt echt gut bei.

Bin auf Eure Meinung gespannt.

VG und einen schönen Sonntag

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Bellwood
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von Bellwood » 21.04.2013, 08:43

Guten Morgen.

Ich habe gar keinen Lehrer und bringe mir die Songs selbst bei. Dabei versuche ich natürlich, einen Song gleich richtig zu lernen.

Nach 3 1/2 Jahren bist du bei den Akkorden sicherlich sattelfest genug, dass du die Songs richtig lernen könntest. Hast du mal probiert, dir einen Song alleine zu erarbeiten - mit Hilfe von Chords/Tabs oder Youtube Video? Wenn du das alleine hin bekommst, dein Lehrer dir aber immer nur einen halben Song beibringt, läuft da bestimmt was falsch.

Wenn du dir einen Song z.B. auf "ultimate aguitar" raus suchst, und mit deiner Version vergleichst, gibt es da Unterschiede, z.B. in den Akkorden?

Mich würde da interessieren, ob er dir wirklich nur die Anfängerversionen beibringt, oder ob er das richtig vermittelt und nur gut über diese Songs improvisieren kann. Das klingt natürlich immer super, ist aber auch schwierig.
Viele Grüße Frank

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Stinger
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von Stinger » 21.04.2013, 09:19

Ich hab seit 1 Jahr einen Lehrer, der sehr genau auf meine Wünsche und mein Können / Nicht-Können eingeht. Wenn wir Stücke durchgehen, zeigt er mir auch die alternativen Lagen der Akkorde und deren Varianten mit dem Hinweis auf die Verwendung in der Praxis. Anfangs waren das böhmische Dörfer - aber das Prinzip wurde deutlich. Heute kann ich das schon langsam umsetzen. Früher hatte ich auch mal einen sehr guten Gitarristen als Lehrer der mir durch sein tolles Vor-Spiel nur beigebracht hat, das ich nix kann. Daraufhin hab das Gitarrenspiel wieder aufgegeben.

Großer Fehler!

Heute macht es immer richtig Spaß.

Mein Tipp, wechsel den Lehrer - bis es DIR passt. Wer bezahlt, bestimmt wo's lang geht!
Mostly Harmless

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musicdevil
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von musicdevil » 21.04.2013, 11:45

Ich sag, ich hab das Gefühl ich komme mit den Songs gar nicht voran. Doch, sagt er, denk mal wieviel Songs wir schon gemacht haben.

Und darum geht es meiner Meinung nach.
Es geht doch nicht darum so viele Songs wie möglich nach Schema F zu können.
Man lernt verschiedene Anschlagsarten, Pickingmuster, Gitarrentechniken und kann dann DADURCH viele Songs spielen.
Ich kann praktisch Liederbücher wie "das Ding" nehmen und jeden Song spielen der da drin ist, weil ich halt die Grundlagen dafür gelernt habe.

Viele Songs nach Schema F zu spielen, nützt dir nichts. Das festigt maximal deinen "Westernschlag" ;)
Ich habe und hatte keinen "echten Lehrer", sondern habe mir selbst nen Kopf um mein Lehrmaterial gemacht.

Du hast versucht mit deinem Lehrer drüber zu reden, der hat dein Problem nicht erkannt und taugt daher wohl nix.
Aber er hat nicht allein Schuld, denn du hättest dir auch längst selbst mal nen Kopf machen können, wie du voran kommen könntest.
Gibt genug Lehrbücher, Lern-Dvd`s, Computerprogramme, Internet, Videos auf zb. YT usw.

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Vinnland
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von Vinnland » 21.04.2013, 13:42

Ich als totaler Anfänger kann das natürlich nur schwer beurteilen aber ich würde das wohl auch ziemlich unbefriedigend finden ... gerade nach so langer Zeit.
Ich erwarte eigentlich, dass mir mein Lehrer Techniken beibringt, dass ich mir selber Songs erarbeiten kann ... z.B. mit youtube oder Guitar Pro.
Ich selber habe ja auch nach nur wenigen Unterrichtsstunden den Lehrer gewechselt (der erste hatte einfach zuviel auf einmal von mir verlangt und sprachlich gab es auch Probleme) aber wenn ich merke, dass der neue Lehrer mir auch nichts bringt, werde ich wieder wechseln.

Ich bekomme bei dir den Eindruck, dass es dem Lehrer darum geht, dich so lange wie möglich hinzuhalten, dass du schön lange die monatliche Gebühren zahlst.

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Exordium
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von Exordium » 21.04.2013, 18:46

Nun, wenn der Lehrer die Songs mitreissend spielen kann, sie Dir aber nur mit Schlaftablettenbegleitung beibringt, dann stimmt etwas in Eurer Kommunikation nicht oder er hat nicht die Fähigkeit es Dir so zu vermitteln, damit Du das auch kannst/lernst.

Sprich ihn einfach mal darauf an, dass Du es auch gerne so spielen möchtest, wie er es Dir vorspielt! Ein guter Lehrer ist in der Lage Dir das zu vermitteln.

Meine erste größere Übung nach der Lehrer-Abcheckstunde war ein Bluessolo über 12 Takte. Nichts riesig komplex-kompliziertes, aber schon so anspruchsvoll, dass es auch wirklich nach etwas klingt, wenn es denn "richtig" gespielt wird. Ich habe das Ding dann eingeübt und musste feststellen, das klingt bei mir steriler als ein OP. Kein Leben, keine Stimmung... nichts, was den Blues-Rock eigentlich ausmacht. Einige hätte jetzt ne neue Gitarre gekauft oder zum 5.ten Mal die PUs gewechselt. Ich habe einfach nachgefragt, wieso das Solo bei mir nicht nach traurigem Baumwollpflücken, sondern eher nach eingeschläfertem Hund klingt. Er hat mich dann meine Frage sogar fast selbst beantworten lassen... Ich spiel das Solo zwar immer noch nicht so flüssig wie er, aber um Dimensionen besser. Eigentlich waren es nur 2 Dinge die mir gefehlt hatten: Die Noten an den passenden Stellen richtig zu betonen und das Solo möglichst im Blues-Shuffle zu spielen/timen.

Also, geh mit Deinem Lehrer in den Dialog und mache deutlich, was Du lernen willst. Wenn er nicht in der Lage ist, Dir das zu zeigen/beizubringen, musst Du eben Konsequenzen ziehen.

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von Exordium » 21.04.2013, 18:52

Vinnland hat geschrieben:Ich bekomme bei dir den Eindruck, dass es dem Lehrer darum geht, dich so lange wie möglich hinzuhalten, dass du schön lange die monatliche Gebühren zahlst.


Nun, das darf man mit sich nicht machen lassen. Wenn ich den Eindruck gewinne, ich komme hier nicht vorwärts oder der Lehrer bringt Dir nur den Pflichtteil bei und lässt die Kür aus, dann ist Wechseln angesagt. Nach 3.5 Jahren sollte man schon bisserl mehr können dürfen, als paar Akkorde im Westernschlag zu schrammeln. Denn brauchste nur noch ein Songbook kaufen. Das ist deutlich günstiger.

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Samhain
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von Samhain » 21.04.2013, 20:11

bei meinem Lehrer läuft das in etwa so (Kurzform):

Er spielt den neuen Song vor.
Dann erklärt er die Akkorde (teilweise die Noten dazu), Ryhtmus, Wiederholungen, Besonderheiten
Dann spielen wir diverse wichtige Akkordwechsel
Dann erste Zeilen
Dann den ganzen Song.

Er spielt am Anfang mit, dann improvisiert er mit der Schlagtechnik und bietet Varianten an.

Diese werden dann eingeübt.

Bisher bin ich mit der Songauswahl zufrieden. Hatte aber auch schon meine Wünsche geäussert. Er sucht die Songs aus, die - zumindest seit einiger Zeit - meinen Geschmack sehr gut treffen, wobei ich nicht soooo wählerrisch bin, wenn es nicht gerade Kinderlieder sind ...
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Andreas Fischer
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von Andreas Fischer » 21.04.2013, 21:27

wen du unzufrieden bist - wechsel den lehrer

Gründe dazu gibt es genug aber allein das gefühl nicht das zu bekommen was du möchtest ist doch DER grund dafür nicht weiter zu bezahlen
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Lerne Gitarre, Penny Whistle, Melodica, Piano, Dulcimer, und Ukulele.

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Re: Wie lernt Ihr Songs bei Eurem GL?

von sunset » 21.04.2013, 22:37

nochvielllernenmuss hat geschrieben:Ich hab auch schon versucht, ihn darauf anzusprechen. Ich hab gesagt, ich will mehr Anschläge lernen.


Wie vehement hast du das versucht? Vielleicht ist dein Anliegen noch nicht richtig rüber gekommen. Scheu dich nicht davor, es immer wieder anzusprechen. Konfrontiere ihn mit einem Song, den du dir selbst aussuchst, in die Stunde mitbringst und sagst, du möchtest den nicht nur "richtig", sondern "richtig cool" spielen können.

Hat er vielleicht Angst, dich zu überfordern? Oder nimmt er das Begleiten nicht so wichtig, weil du offenbar in Klassik ziemlich gut bist und er sich darauf konzentrieren möchte?

Für mich - ich unterrichte selbst Gitarre - ist es selbstverständlich, auf die Wünsche und Vorstellungen meiner SchülerInnen einzugehen, und ich zeige ihnen immer gleich die "advanced version". Wenn die noch zu schwer ist, gibt es ein paar Songs dazwischen, die da hinführen.

Schau mal dazu hier:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... highlight=

Und natürlich spricht nichts dagegen, sich selbstständig - wie von anderen usern bereits erwähnt wurde - mithilfe youtube Videos, online Gitarrenworkshops oder weiterführenden Songbooks weiter zu bilden.
Üb dir mal einen Song auf diese Art ein, spiel ihn deinem GL vor und schau, wie er reagiert.

lg
sunset

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DerSascha
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von DerSascha » 21.04.2013, 23:55

Samhain hat geschrieben:bei meinem Lehrer läuft das in etwa so (Kurzform):

Er spielt den neuen Song vor.
Dann erklärt er die Akkorde (teilweise die Noten dazu), Ryhtmus, Wiederholungen, Besonderheiten
Dann spielen wir diverse wichtige Akkordwechsel
Dann erste Zeilen
Dann den ganzen Song.

Er spielt am Anfang mit, dann improvisiert er mit der Schlagtechnik und bietet Varianten an.

Diese werden dann eingeübt.

Bisher bin ich mit der Songauswahl zufrieden. Hatte aber auch schon meine Wünsche geäussert. Er sucht die Songs aus, die - zumindest seit einiger Zeit - meinen Geschmack sehr gut treffen, wobei ich nicht soooo wählerrisch bin, wenn es nicht gerade Kinderlieder sind ...


So läuft das bei meinem Lehrer auch in etwa ab......nur das wir momentan keine Songs á la Akkordspiel machen, sondern "Melodiezupfen" - besser gesagt am Anfang (im Nachhinein betrachtet) relativ einfache Klassikstücke um sich an das "zupfen" zu gewöhnen und nun Melodie (mit Finger) inkl. Basstöne (mit Daumen).
Das Lied spielt er am Anfang vor. Dann "besprechen" wir wie es am einfachsten zu spielen ist und welcher Finger was wo wie zupft - klar bekomme ich die Noten und Tabs auch ausgedruckt, aber gerade am Anfang mache ich es mir manchmal unnötig kompliziert :lol:

Da gibt es dann Tipps wie es "besser" oder "einfacher" geht wenn ich mich dann daran versuche. Ich mache mir dann mitunter Notizen auf den Tab Zetteln für die Finger. Meistens sind die 30 Min. dann schon rum - wobei er auch schon mal immer 10 Minuten länger macht, da ich Abends der Letzte bin.

Die Woche drauf wird dann geschaut wie weit ich bin und wo ich Probleme / Fragen etc. habe.

Liedtechnisch geht er schon auf meine Wünsche bzw. Geschmack ein so gut er "kann"....unser Musikgeschmack an sich geht schon seeeeeeeeeeeeehr auseinander. Er ist mehr so der "Klassik Höhrer" glaube ich und ich mehr so "Rock-Metal-Pop".
Trotzdem sucht er sich dann "meine" Musikrichtungen raus und macht mir "Übungen" fertig.

Gerade am Anfang hatte ich nicht immer Bock "nur" zu zupfen und das gleiche Stück zu lernen.

Da hat er mir dann zum "Andantino in Am" noch "Smells like teen Spirit" für die E-Gitarre (Powerchords) und ein "Rock ´n Roll-Intro" für´s (ich nenne es mal) "Plek-Picking" fertig gemacht.

Bisher kann ich mich da nicht beschweren. Bei dir habe ich auch das Gefühl das du nochmal mit deinem Lehrer reden solltest. Wenn das bei meinem Lehrer auch so wäre, würde mir das schon echt auf den Nerv gehen.
viele Grüße aus Dortmund,

Sascha

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Rams3S
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von Rams3S » 22.04.2013, 02:50

Also wenn ich sage, ich will xyz können, fragt er mich, ob ich weiß, was ich da machen muss (also Tabs, Akkorde). Wenn ich ja sage, soll ichs selber üben soweit wie geht und wenn ich mit einzelnen Teilen nicht klar komme oder so, wird das erarbeitet. Aber mehr in einem gröberen Kontext, nicht nur auf das eine Lied. Also wenn er z.B. merkt, dass ich mit dem Wechselschlag nicht zurechtkomme, krieg ich ganz viele verschiedene Arten von Wechselschlägen zum Üben. Das gleiche war mit Deadnotes... gab dann eine allgemeine Grundeinführung in das Thema und er hat mir aufgezeigt, wie ich mir da selber Übungen basteln kann.
Das setzt natürlich voraus, dass ich das auch selber fleißig übe, wenn ich weiterkommen möchte.

Ob das allgemein für Schüler so gut ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Mir persönlich kommt es sehr entgegen, da ich von anfang an klargestellt habe, dass ich niemand bin, der 100 Lieder nachspielen können möchte (vor allem nicht 1 zu 1), sondern der am liebsten improvisiert und sein Repertoire spontan anwendet, kombiniert und möglicherweise auch selbst was cooles erarbeitet.
Ich denke, wenn ich sagen würde: Bring mir dieses Lied bei, würd er das genauso angehen wollen und nur wenn ich drauf beharre: Zeig mir einfach, was ich wann wie mache, würd er es tun, obwohl es mir unterm Strich weniger bringt.

Wie du (nochviellernenmuss) deinen Unterricht beschreibst, würd ich garnicht erst hingehen... klingt ja totlangweilig. Würd da mal den Hammer kreisen lassen und sagen ,,so, das sind meine Ziele und das und jenes möchte ich, nicht das, was wir bisher gemacht haben". Wenn sich das dann nicht ändert: Adé!
Wenn du selbst das Gefühlt hast, dein Geld ausm Fenster zu schmeißen, muss da ja was dran sein, schließlich sollte Gitarrenunterricht doch etwas sein, wo man gerne investiert.. eben WEIL es einem persönlich etwas bringt (im Gegensatz zu z.B. Knöllchen oder so, da hat man garnichts von außer das Gefühl, sein Geld verschwendet zu haben :P )

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Counterfeit
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von Counterfeit » 22.04.2013, 10:19

also ich hab jetzt seit 2,5 Jahre Unterricht und meine Lehrer macht das, was ich will. Ist schließlich eine Dienstleistung für die ich zahle.
Das varriert auch sehr stark. Mal machen wir ganze Songs bis ins kleinste Detail durch. Mal gehen wir nur relevante bzw. neue Themen an einem Song durch. z.B. Spieltechnik xyz, Lick abc oder sowas. Den Rest erarbeite ich mir dann ggf. alleine und komm nochmal drauf zurück wenn mir was nicht klar ist. Manchmal schieben wir auch Theorie ein und seit neustem machen wir auch ein wenig Fingerpicking.
Ab und zu habe ich auch gar keine Ahnung was ich machen will ^^ Dann lass ich mich beraten oder was vorschlagen. Auch wenn ich einen Wunsche habe, sagt mein Lehrer die Meinung dazu. Ob es Sinn macht oder nicht. Ich höre dann meistens auf seine Meinung, weil ich ja was lernen aber es kam auch schon vor, dass ich dann meine Meinung durchgesetzt habe.

Ich bin jedenfalls mit meinem Lehrer und diesem Vorgehen sehr zufrieden (an dieser Stelle sei mal ein wenig Werbung erlaubt http://www.musikschule-kaarst.de/ ). Aber wenn du seit 3 Jahren Unterricht hast und nicht zufrieden bist und dein Lehrer das auch nicht ändert, wenn du ihn drauf ansprichst, wird es ganz schnell Zeit den Lehrer zu wechseln. Mir wäre es jedenfalls zu teuer 3 Jahre viel Geld für etwas auszugeben mit dem ich nicht zufrieden bin.

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Bagadosh
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von Bagadosh » 22.04.2013, 17:31

Mein Lehrer ist professioneller Gitarrenlehrer und nebenbei noch Jazzmusiker.

Er gibt mir gelegentlich neue Songs und sagt mir dann, wie er es als sinnvoll erachtet, an den Song heranzugehen. Ob ich das letztendlich so umsetze ist dann meine Sache :D .
Aber ich habe auch die Möglichkeit, mir Songs zu "wünschen" ;) . (Ich meine, er wird ja schließlich dafür bezahlt :twisted: ).

Selten spiele ich die Songs während des Unterrichts wirklich durch, ich spiele dann nur einzelne Phrasen (z.B. ein Riff) oder besonders schwierige Stellen.
Den Rest puzzle ich mir dann zuhause in aller Ruhe zusammen, bis ich das ganze Lied dann zusammengereimt habe, was je nach Tagesform und Motivation auch schon mal etwas länger dauern kann ;) .
*Alibi-Signatur*

6strings

von 6strings » 23.04.2013, 19:27

Also bei mir läuft das so: Wir suchen zusammen einen Song aus, meistens lass ich mir aber auch gerne einen vorschlagen. Dann wird da mal reingehört, Youtube sei Dank. Die Texte mit den Akkorden hat er in seiner Bibliothek gespeichert. Das eben ausgedruckt. Meistens ist da auch ein neuer Akkord mit bei. Das Schlagmuster wird erarbeitet und dann gehts auch schon los.
Schlagmuster üben, Akkorde greifen. Ein kurzes Stück was wir versuchen zusammmen zu spielen.
Das ist im Prinzip auch meine Hausaufgabe bis zum nächsten Mal in 14 Tagen. Da spielen wir dieses Stück nochmal zusammen, meisten nur ein Teil. Oft kommen da dann noch Verbesserungsvorschläge vom Lehrer. ... und dann weiter mit eventuellem Intro und Solo oder ab geht´s schon zum nächsten Song.
Alles gut und schön, aber ich muß sagen, dass ich bis jetzt fast noch keinen Song wirklich und richtig bis zum Ende spielen kann. Mitspielen bei Youtube bis jetzt Fehlanzeige. Ich hab dann auch nicht so die Zeit und den Nerv den Song noch mal in seine Einzelteile zu zerlegen und zu üben. Auch wären wir dann schon 3 Lieder weiter....

Feli K.
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von Feli K. » 27.04.2013, 10:23

Hey.

Also ich bin auch der Meinung Lehrer wechseln oder selbst beibringen.
Ich brings mir (genau aus den Grund) auch selber mit YouTube bei.
Bei mir läufts so:
-In YouTube rumstöbern/ bei den Abos
-Gefunden
-Angeklickt; anhören (ob mir die Version gefällt)
-wenn ja TABs mitschreiben, wenn nein andere Version suchen
-....

Viel Glück. Und viel Spaß beim Nachdenken. :_::_:
You Rock! :-)

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Harry83
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von Harry83 » 27.04.2013, 20:56

Nabend!

Ich nehme zwar keinen Unterricht mehr, aber bei mir lief es so ab: Einmal die Woche ca. 45 Minuten. Manchmal sogar länger. Je nachdem, wie wir Lust hatten. Dann bekamen wir unsere Tabs, die auf unseren Geschmack abgestimmt waren. 4 Schüler in einer Gruppe. Dann sollten wir, zuerst versuchen, danach zu spielen. Mein ehem. Lehrer spielte es immer wieder vor. Dann hatten wir Zeit, bis das Intro gesessen hat. Dann der nächste Teil usw. Ab und an kam es auch schon mal vor, dass nur ein kleiner Teil eines Songs unterrichtet wurde. Aber da ging es dann um die Techniken und nicht um das Lied an sich.

Es gab natürlich auch mal Phasen, an denen einer von uns nicht mitkam, und somit wurden die einzelnen Parts immer wiederholt, bis sie schon zu den Ohren raus kamen.

In deinem Fall vermute ich aber, dass der Lehrer nur die Kohle sieht. und deswegen nicht das macht, was du möchtest. Du bist aber zahlender Kunde. Und Kunde ist König! Hat mir mal eine Sache nicht gefallen, wurde improvisiert, und ich lernte einfach was Anderes. Es bringt ja nichts, Schlager zu spielen, wenn man Death Metal mag.
Keep Metal Alive!
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von nochvielllernenmuss » 08.12.2013, 11:49

Hallo, guten Morgen,

nochmals vielen Dank für Euren vielen Hinweise und Anmerkungen.
Ich hab mir das zu Herzen genommen und die letzten Monate nochmal verstärkt versucht, bezüglich dieses Problems voranzukommen. Klappt aber nicht wirklich. Wenn wir einen neuen Song ausprobieren, zeigt er mir die Standardakkorde, den Rest, Intro/Variation usw. spielt er selbst.
Ich habe dann direkt gefragt: Wie machst Du das Intro? Ich will das auch können. Antwort: Ja, super. Zeig ich Dir alles. Da führen wir Dich hin, dass Du das dann mal kannst. All das,w as wir so machen, führt Dich mal da hin. :shock:

Ich hab sogar mal einen Song mit gebracht, den ich zur Hälfte schon konnte. Mit Melodie und Basslinie. Das war kein Problem für mich, da ich ja im Bereich Klassik ja auch schon Melodie und Basslinie gleichzeitig spiele.

Da war er dann gar nicht begeistert. Hat sich das aber kopiert und gemeint, er würde eine für mich einfachere Version daraus machen. Dann hab ich nie wieder was davon gehört.

Mit DVDs hab ich auch gearbeitet. Mit diesen von Thomas Leisen (Gitarre lernen 2, E-Gitarre lernen und Blues Gitarre). Und so stell ich mir das eigentlich vor. Was gibt es denn da noch so, was gut ist?

Im Neuen Jahr werde ich mich mal nach einem anderen GL umschauen und mal a bissl testen. Es ist aber gar nicht so einfach, gute GL zu finden. Weil eine klassische Ausbildung will ich schon auch haben. Vielleicht kann ich ja kombinieren und den bisherigen GL dazu behalten. Weil so ist er echt total nett und die Anfängerausbildung war auch gut. Aber jetzt gehts nicht weiter. Hab auch nach wie vor den Eindruck, dass er kein richtiges Konzept hat, wie es so nach 3 Jahren Unterricht denn weiter gehen könnte.

Voll schade.

Ist es vielleicht auch so, dass GL generell eher Anfänger unterrichten und man dann wechselt zu einem GL, der mehr Fortgeschrittene unterrichtet, oder so?

Ich tu halt so lange mit ihm rum, weil ich wirklich lieber gern weiter zu ihm gehen würde. Da ich auch extrem lange arbeiten muss, bin ich drauf angewiesen, einen GL zu haben, der spät abends auch noch Unterricht gibt und erreichbar ist. Das ist gar nicht so einfach :cry:

Dummerweise trau ich mir auch nicht, ihn drauf anzusprechen und zu sagen, dass mir irgendwie ein Lernkonzept fehlt. Weil er denkt, dass das alles voll super läuft.

Noch ein kleines Beispiel zum Schluss: Ich hab jetzt ein Klassik Lied, wo ich erstmal in die IV. und III. Lage wechseln muss. Da ich mir den Griff nicht nur auswendig merken wollte, hab ich gefragt, woher man denn weiß, wenn ich ein A habe, wo das in der IV. Lage ist. Wie man sich auf dem Griffbrett halt orientiert. Antwort: Das kriegt man dann so mit mit der Zeit :shock:

Ich meine klar, hab mir die Info dann anderswo beschafft. Aber schöner fände ich es doch, wenn er es mir erklären und zeigen würde, wie ja die ersten Jahre auch alles.

So, nun aber wirklich genug gejammert.

Einen schönen 2. Advent Euch allen und vg ;)

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Wurstfinger65
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von Wurstfinger65 » 08.12.2013, 12:42

Das Problem ist halt immer das man auch etwas lernen möchte!
Wenn Du schreibst, mitlerweile hast Du schon gar keine Lust mehr, sind das nicht gerade gute Voraussetzungen.
Ich habe 1 x die Woche 1,5 Std. Untericht an der VHS. Und ich freue mich da immer schon die ganze Woche drauf. De Lehrer macht einen guten Job, und geht auch auf unsere Wünsche ein. Er sorgt immer dafür das wir was neues lernen. Aber wenn es mal etwas länger dauert wird er auch nicht komisch. Ich gehe die Sachen jeden Tag so ca. ne halbe Stunde durch, und merke auch das ich besser werde. Und wenn ich etwas halbwegs kann habe ich schon wieder neue Sachen an denen ich mir die Finger breche. Vermutlich wird man mit dem Gitarre lernen nie so ganz fertig! ;)
Nimm doch mal ne Probestunde bei nem anderen Lehrer oder der VHS. Oder mal mit nem Bekannten spielen der es schon besser kann. In der Gemeinde oder im CVJM gibt es auch viele Musiker. Und auch Organisationen wie die AWO u.s.w. bieten manchmal Gitarren Kurse an.
Einfach mal etwas anderes testen.
Nur nicht aufgeben! =(=))= )()( =(=))=
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

Arakon
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von Arakon » 08.12.2013, 13:19

Mein Lehrer zeigt mir eigentlich alles, was ich brauche.. wenn ich zuhause merke, dass mir was gefehlt hat, such ich mir die Info im Netz oder kann ihn zur Not auch mal per SMS anschreiben und nachfragen. Wenn er dich gefühlt immer wieder ausbremst, dann läuft was nicht richtig.. du bezahlst ihn, er hat sich an deine Wünsche anzupassen, oder er ist dein Geld eben nicht wert. Und "nicht trauen".. warum nicht? Du bist Kunde, er ist Dienstleister.

6strings

gewechselt

von 6strings » 26.12.2013, 09:36

Also ich habe vor ca. 6 Wochen den Lehrer gewechselt. Der hat mir zwar versucht fast im 4 Wochentakt neue Lieder beizubringe. Das über ein Jahr lang. Hat aber wenig gebracht. Spielen kann ich bis heute keins. Üben ging kaum, weil wir dann schon beim nächsten waren. Wenn ich das Thema ansprach wurde nur gelächelt. Also eine große Liedersammlung und nichts, oder wenig dahinter. Hat mir nicht mehr gefallen. Jetzt lerne ich was von Pentatonik, auch mal kurz Quintenzirkel usw. Mal sehen wie´s läuft. Habe so ein wenig den Glauben und Hoffnung verloren.

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Canyon
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Re: gewechselt

von Canyon » 26.12.2013, 10:25

6strings hat geschrieben:Also ich habe vor ca. 6 Wochen den Lehrer gewechselt. Der hat mir zwar versucht fast im 4 Wochentakt neue Lieder beizubringe. Das über ein Jahr lang. Hat aber wenig gebracht. Spielen kann ich bis heute keins. Üben ging kaum, weil wir dann schon beim nächsten waren. Wenn ich das Thema ansprach wurde nur gelächelt. Also eine große Liedersammlung und nichts, oder wenig dahinter. Hat mir nicht mehr gefallen. Jetzt lerne ich was von Pentatonik, auch mal kurz Quintenzirkel usw. Mal sehen wie´s läuft. Habe so ein wenig den Glauben und Hoffnung verloren.


Wie kann das denn sein, dass du keine Zeit zum Üben hattest?
Wenn du dich zu Hause hinsetzt und übst ist es doch gar kein Problem ein Lied zu lernen, dafür braucht es theoretisch nichtmal einen Lehrer. Es gibt sehr viel, was du dir auch einfach selbst beibringen kannst (youtube). Etwas Eigeninitative und anschließend kannst du es mit deinem Lehrer verfeinern.

Arakon
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von Arakon » 26.12.2013, 11:15

Bei meinem Lehrer hab ich das erste halbe bis dreiviertel Jahr auch "nur" Lieder gelernt.. der Sinn dahinter ist einfach, dass du erstmal die Fingerfertigkeit und das Gefühl für die Gitarre bekommst, ohne dass es ausschliesslich trockene Fingerübungen sind.
Jetzt, wo ich die Saiten und Bünde ohne lang überlegen finde und auch schon Bendings usw. halbwegs hinbekomme, kommen z.b. Pentatonik und Bluesrhythmen.

6strings

konzeptlos?

von 6strings » 27.12.2013, 15:16

Also denn nächsten Satz hättest auch ruhig lesen können. Hatte mich dazu auch schon mal im April geäußert. Ein wenig Konzeptlosigkeit vermute ich im Moment bei meinem derzeitigen GL. Wir springen also stündlich von ein Thema ins andere, was so nichts ganzes ergiebt. Aber ich warte mal ab, möchte nicht voreilig urteilen. Also ich denke schon dass ich einen Lehrer brauche, weil ich selber keinen Plan habe wann was dran sein sollte. Und zusätzlich noch was raussuchen, lernen, üben? Denke das wären zu viele Baustellen für mich. Bin froh wenn ich einmal was schaffe. Wenn´s denn bei dem GL auch nicht laufen sollte, werde ich das Ganze wohl aufgeben. Statt mich das motiviert, zieht mich das eher runter. Hab da immer weniger Lust drauf. So viele GL gibt´s hier in dem Kaff auch nicht.

Arakon
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von Arakon » 27.12.2013, 16:45

Vielleicht solltest du mal erklären, wie du zuhause übst.
Bei meinem Lehrer ist es so, dass ich etwas gezeigt bekomme, erklärt bekomme, und das dann 2-3x nachmache, damit er sicher ist, dass ich es verstanden habe. Danach übe ich das regelmässig zuhause, und in der nächsten Woche wird kontrolliert, ob das so richtig läuft, und der nächste Schritt kommt. Dann wird das vorherige zuhause weitergeübt, plus das neue. Ich hab selbst reichlich wenig Zeit, aber in 30 Minuten Übezeit krieg ich trotzdem diverse Fingerübungen, mehrere Lieder und neue Übungen unter.

Torfi
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Re: konzeptlos?

von Torfi » 27.12.2013, 16:59

Hi 6strings, das kenne ich leider bei meinem auch.
Wir lernen für meinen Geschmack viel zu schnell neue Sachen, wir wiederholen die alten Lieder nicht mehr, das wär dann meine Sache.
Ist aber schwierig, da es schon viel Zeit kostet, die Neuen einzustudieren. In der nächsten Stunde spiele ich dann vor was wir das letzte Mal angefangen haben, er sagt mir, wenn irgendwo grobe Schntizer sind aber es ist nie so, dass ich ein Lied mal wirklich gut einstudiere, dann kommt schon immer gleich was Neues.
Habe ihn schon darauf angesprochen, er meint, das sei schon so richtig. Bei jedem dieser Lieder gibt es eine andere Herausforderung und ich würde mehr lernen, wenn ich mich denen stelle als immer wieder dasselbe zu üben.
Nunja, mag sein.
Mir würds aber mehr Spaß machen, ein Lied in allen Feinheiten durchzugehen, da stöhnt er aber schon wenn wir mal z.B. drei Stunden hintereinander an einem Stück arbeiten.

Deshalb bin ich jetzt zusätzlich in einer Spielgruppe von der VHS, dort spielen wir immer wieder dieselben Übungen, wiederholen das kleine Repertoire von Liedern die wir grad haben, und vertiefen die immer ein wenig.

So ist es derzeit okay für mich und ich mach auch bei meinem Lehrer weiter, weil ich weiss, dass er eigentlich verdammt gut, nur halt etwas ungeduldig.

Ich glaub, es ist wahnsinnig schwer, einen Lehrer zu finden, der das was du gern möchtest ganz genau abdeckt, genau dein Tempo und deine Wellenlänge hat. Daher find ich es ganz gut, nach einer gewissen Zeit mal wieder einen neuen Lehrer auszuprobieren. Erstmal nur als zusätzliche Probestunden um zu wissen, ob der einem mehr liegt. Irgendwas nimmt man immer mit, kann ja auch sein dass du merkst, der alte Lehrer ist vielleicht doch garnicht so schlecht..

Wünsch dir, dass mit deinem neuen Lehrer wieder interessanter wird! :)

6strings

von 6strings » 27.12.2013, 17:06

Also das lief sehr ähnlich, nur das ich 14tägig Unterricht hatte. Nur hat es niemanden wirklich interessiert ob ich das dann konnte oder nicht. Und nicht alle Stücke waren mein Ding, aber da ging es wohl auch mehr um Technik oder sonstiges. Jetzt habe ich wöchentlich Unterricht. Für zu Hause gibt´s nicht extra "Hausaufgaben" ( er sagt nix ), sondern ich wiederhole, was ich mir im Kopf merken konnte. Warten wir´s ab.

genau, weniger wäre mir da auch lieber. Lieber 2 oder 3 Stücke im Jahr, aber die sitzen, als 20 und nix davon läuft richtig.
Habe oft den Eindruck, die sehen nicht den Schüler vor sich, sondern sich selbst oder einen entsprechend Fortgeschrittenen. Dann "mal eben machen"....., ja das dauert bei mir aber auch mal eben ein paar Tage. Die sind aber im Kopf schon viel weiter.

So, nun genug gejammert, will nicht euer Mitleid, sondern nur nen guten Lehrer, grins

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von Arakon » 27.12.2013, 19:14

Dann gibt's eigentlich nur eins: Dem Lehrer das klarmachen, dass er nicht nach euren Wünschen lehrt. Er ist Dienstleister, ihr bezahlt ihn. Was er machen will bzw. wie schnell er es machen will, interessiert nicht.. wie schnell ihr sein wollt ist wichtig. Wenn er zu schnell macht, bremst ihn halt, und sagt ihm "so nicht". Wenn er sich nicht dran hält, sagt ihm eben, ihr erwartet, dass er für euer Geld so unterrichtet, dass ihr mitkommt. Und wenn ihm das nicht passt, dann sucht ihr euch einen anderen Lehrer.

6strings

lustlos

von 6strings » 16.10.2014, 20:54

Wir lernen keine Songs, aber immer wieder neue Techniken, Pentatonik usw.
Ich habe langsam keine Lust mehr und überlege jedesmal ob ich überhaupt zum Unterricht gehe.
Mir ist die Lust einfach im Laufe der Jahre vergangen. Mach ich dann aber, weil ich habe ja auch bezahlt. Freue mich aber wenn die Stunde zu Ende geht und ich abhauen kann. Werde wohl zum Jahresende kündigen und den ganzen Krempel einmotten.

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von Harry83 » 17.10.2014, 05:29

Das wäre eigentlich der falsche Weg. Wenn dein Lehrer nicht in der Lage ist zu unterrichten, dann ist er falsch. Nicht du. Ich würde nochmal sagen, was dich stört. Geht er nicht drauf ein, wechselst du den Lehrer. Klipp und klar! Er ist ein Dienstleister, und du hast das Recht, ihm deine Wünsche, was den Ablauf des Unterrichtes angeht,zu äußern.

Bei mir war es auch so, dass wir immer nur Teile eines Songs gelernt haben, um Techniken zu üben. Doch genau das war der Sinn. Warum Lieder X Mal spielen, wenn man die Techniken schon kann? Das wäre ein wenig sinnlos.
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von mjchael » 17.10.2014, 10:49

Da stimme ich voll und ganz zu. ()/ Leider höre ich das Thema immer wieder. Hier im Forum, aber auch von meinen ehemaligen Schülern.

Ich bin kein Studiomusiker, habe auch keine Musik studiert - aber mir scheint es, dass einige der so genannten Profis kein wirkliches Konzept haben, oder zumindest kein wirklich gut durchdachtes.

Wenn ihr euch das Lagerfeuerdiplom anschaut, dann könnt ihr da aber eine Linie sehen, die ich immer versuche durchzuhalten.
Einen neuen Akkord, 5-20 Lieder die man damit spielen kann.
Eine neue Technik, 5-10 Lieder die man damit spielen kann.
Eine bestimmte Akkordfolge und 2 - 60 Lieder, die man damit spielen kann.
Ein Zupfmuster und 5-200 Lieder, die man damit spielen kann.

Viele Lieder spiele ich nur mit den Schülern an. Manchmal nur eine Strophe und den Refrain. Dann kommt schon das nächste, dass aber mit den selben Akkorden und der selben Spieltechnik gespielt werden.

Der Schüler sucht sich selbst die Lieder raus, die ihm gefallen, und mit denen er den Stoff üben möchte, und die wiederholen wir die nächsten Male beim Einstieg in die neue Stunde.
Mir ist es egal, mit welchem Lied sie üben - Hauptsache, sie lernen die Technik - Theorie - Akkorde, auf die ich weiter aufbauen kann, denn die nächste Technik baut sich in der Regel auf eine vorangegangene Lektionen auf oder fügt sich nahtlos in Bekanntes ein. Kommt bei den Wikibooks nicht immer ganz so gut optimal rüber, aber bei meinem Unterricht kann ich halt auch Lieder mit Copyright verwenden.

Nun gibt es auch Stücke, die man machen will, die ein wenig komplexer sind, und die etwas mehr Übung brauchen. Die müssen dann strategisch vorbereitet werden.

Ein Beispiel, dass ich im Forum öfters mal erwähnt habe, war das Stück Nothing-Else-Matters.
Damals stand Metalika noch nicht auf meinem Plan, und ich musste es selbst erst einmal lernen. Den Schüler vertröstete ich auf die nächste oder übernächste Woche. Glücklicherweise fand ich eine abgespeckte stark vereinfachte Version in einem Gitarrenbuch, dass ich schon länger im Regal hatte.

Das Intro ist ja seeeehr einfach, aber es gibt einige Sachen, die haben es in sich. Einiges war dabei, das der Schüler (hatte ich gerade mal ein Jahr) gar nicht kannte. Glücklicherweise konnte er schon einige Zupfmuster sowie the "House of New Orleans" und einige andere einfachere Sachen. Das Intro von "Dust in the Wind" kannte er noch nicht, aber das hätte ich im Plan auch vorgezogen.

Wir hatten gerade die Barré-Akkorde hinter uns, und so beschloss ich vorher das Intro von "Stairway to Heaven" zu machen, und ihm zu zeigen, wie man sich die komischen Akkorde von den ganz einfachen Akkorden ableiten kann. Dann haben wir als Vorübung den ersten Teil von der "Spanischen Romanze" gemacht. Gut, es war absolut nicht seine musikrichtung, aber die darauf folgende Woche konnten wir die abgespeckte Version von NEM in Angriff nehmen. Ganz, von vorne nach hinten. 2 Wochen später kam dann der Schüler an, und hat mir die Original-Version nahezu fehlerfrei vorgespielt. Er konnte nach den ganzen Vorübungen die Tabs im Netz nutzen. Wir hatten nur etwas am Rhythmus gefeilt.

Jetzt war ich dran, das Stück im Original zu üben :lol:

Ich habe Startom und einige andere Gitarristen bei Workshops auf Gitarrenforentreffen gesehen. Ihre Sachen sind immer von vorne nach hinten durchdacht. Und die Gitarristen aus den Gitarrenforen schauen sich die Tricks, wie man etwas vermittelt voneinander ab. Manches wird vorher heiß diskutiert (...Nein so kann man das doch nicht machen...) bis man den optimalen Kompromiss gefunden hat. So stricken sich viele ihre eigene spezielle Methode zusammen.

Mein Konzept ist 100%ig von mir, 50% aus Büchern, 60% aus Gitarrenforen, 30% aus dem Netz (Videos und Tabs und Homepages) und 10% von Forentreffen. (Obgleich letztere am effektivsten sind, gibt es leider nicht so viele davon.)
Von daher bekommen meine Schüler immer 250% ;)
Und ich weiß, dass viele von den Gitarrenlehrern, die ich kenne, das genau so machen.

Von daher finde ich es wirklich schade, dass einige Profis, die unbestritten um Länge besser spielen als ich, sich kaum die Mühe machen, die sich einige Nicht-Profis für ihre Schüler machen.

Obwohl ich meistens den Leuten rate, sich mit ihrem Lehrer zu einigen, empfehle ich bei beratungsresistenten Lehrern doch, diese zu wechseln. Es kommt nicht selten vor, dass weniger gute Gitarrenspieler die besseren Lehrer sind, da sie sich selbst mehr fragen, wie sie selbst etwas lernen können, und nicht nur auf das zurückgreifen, was sie mal vor 20 Jahren bei ihrem Lehrer oder im Studium gelernt haben. Können ist eines - Beibringen können etwas anderes.

Ich empfehle meinen Schülern immer etwas so gut zu lernen, dass sie es auch später mal anderen beibringen können. Hier im Forum gibt es einige Member, die inzwischen genau das tun. :lol:

Gruß Mjchael
Zuletzt geändert von mjchael am 17.10.2014, 15:49, insgesamt 2-mal geändert.

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von Harry83 » 17.10.2014, 11:33

()/
Ich unterrichte mittlerweile selber, als Hobby. Zwar nur Akkorde, und ein paar Single Note Riffs, aber es läuft. Und was nutze ich als Leitfaden? Das Lagerfeuerdiplom.

Das Ding ist; manchen können das Gelernte, nicht weitergeben.
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von Alexander G » 08.11.2014, 21:09

Wenn man die Grundlagen gelernt hat, sollte der Gitarrenlehrer auf die Wünsche seines Schülers eingehen.
Bei mir läuft das so ab:
Im Unterricht meines Gitarrenlehrers an der VHS mache ich sein Programm mit.
In den Einzelstunden suche ich mir einen Song aus bzw. bringe den mit. Mein Gitarrenlehrer zeigt mir ein dazu passendes Schlagmuster und wie man den Song arrangiert, damit es peppig klingt. Und dann übe ich den Song mit Gesang über die Woche. Wenn ich ihn dann innerhalb der Übungswoche nicht kann, dann wiederhole ich den in der nächsten Stunde.
Mein Ziel ist es zunächst ein Repertoire von ca. 30 Songs zu erarbeiten, damit ich ein kleines Programm habe.
Mein persönliches Vorgehen ist auch eher langsamer. Ich lerne erst dann ein neues Lied, wenn ich das letzte mit Pfiff spielen und gleichzeitig dazu singen kann. Außerdem leiste ich mir auch den Luxus in den Einzelstunden immer wieder mal nur eine Songwiederholsession einzulegen, und mich korrigieren zu lassen.
Ich bin der Auffassung, wenn Dein Lehrer nicht auf Dich eingeht, dann suche Dir einen anderen.

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von Franky63 » 20.05.2015, 08:20

Hallo und guten Morgen,

Ich "wärme" den Thread mal auf weil ich auch ein paar Fragen habe die in diese Richtung gehen.
Ich bin ja nun seit 3 Wochen dabei mir meinen Traum zu erfüllen und Gitarre spielen zu lernen.
Ich habe mir einen Lehrer genommen, ehem. Profimusiker. Ich habe ja nun null Ahnung wie man so einen Unterricht aufbaut oder wie man es am besten vermittelt.
Wir haben gleich mit einem Lied angefangen "Free Fallin" .Darin kommen ja "nur" DGGDA vor .
Er hat mir gezeigt wie man die Akkorde greift aber nicht wie man schlägt.
Meine Frage wäre jetzt: Fängt man nicht mit den Akkorden an , greifen und wechseln, und mit Schlagtechniken, ehe man Lieder einstudiert?
Ich hoffe ich irre mich und in ein paar Wochen stellt sich alles als richtig heraus.
Gruß Franky
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von Frank-vt » 20.05.2015, 10:11

Man kann das sicher parallel machen, denn wenn die ersten Akkordwechsel klappen und es ergibt sich ein Lied daraus, dann hat man auch gleich ein Erfolgserlebnis.
Wie schon an anderer Stelle geschrieben, halte ich Free Falling dafür weniger geeignet. Zumal G-Dur darin vorkommt, welcher Anfängern meist doch erstmal Probleme macht.
Es gibt Lieder, die haben nur 2 Akkorde, die sich einfacher greifen lassen. Z.BSp. Achy Breaky Heart (E-Dur, A-Dur), Lady in black (E-Moll, D-Dur) oder The Bargain Store (A-Moll, D-Dur) und m.M.n. auch einfacher vom Rhytmus her sind.
Aber was weiß ich schon, bin ja kein Lehrer.... :P :D
(Meine Tochter (1. Lied übrigens Achy Breaky Heart) sagt immer, daß sie Gitarre spielen gelernt hat trotz das ich ihr Lehrer war :lol:).

Und (gilt nicht für mich ;)) - ein guter Musiker muß noch lange kein guter Lehrer sein...

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von Franky63 » 20.05.2015, 10:25

Um das heraus zu finden ob das für meinen Lehrer zutrifft was du im letzten Satz geschrieben hast ist es glaube ich noch zu früh nach 2 Wochen. ich denke ich bin auch sehr ungeduldig. Aber mir macht das so viel Spaß das ich am liebsten wieder alles auf einmal lernen will, das geht natürlich nicht. Ich denke viele brauchen Jahre bis sie einigermaßen gut spielen können, das wird bei mir wohl auch der Fall sein.
zum G- Dur: meine Lehrer meinte es gibt wohl 3 verschiedene Arten diesen Akkord zu greifen, meiner währe der einfachste, der mit dem Daumen;-)

Edith: Ich muss noch mal los werden das hier alle total nett sind im Forum. Musiker sind eben echt coole Leute. Danke :cool:
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von Hendock » 20.05.2015, 10:53

Franky63 hat geschrieben:zum G- Dur: meine Lehrer meinte es gibt wohl 3 verschiedene Arten diesen Akkord zu greifen, meiner währe der einfachste, der mit dem Daumen;-)

Ich würde den Akkord sofort so üben:
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G-Dur.jpg
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von Frank-vt » 20.05.2015, 12:27

Kann meinem Vorschreiber nur zustimmen. Es ist ist besser etwas gleich richtig zu lernen - auch wenn es schwieriger ist. Wenn man sich erst einmal etwas angewöhnt hat, ist es schwerer, das hinterher wieder umzustellen.
Die o.g. Variante (mit kleinem Finger) würde ich auch empfehlen, da dies für später mehr Variationen zuläßt (Bsp. G7, G/C u.a.).
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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von mjchael » 20.05.2015, 17:40

Lese mal einfach das Lagerfeuerdiplom gegen.

Eine abgespeckte Version vom G zu lernen ist noch alte Schule. Aber ich halte es für wenig Zielführend, einen Akkord zu lernen, den man später eh so gut wie nie verwendet. Aber es muss nicht unbedingt der schlechteste Weg sein.

Lagerfeuerdiplom, um ein paar Anfangstipps zu einfachen Schlagmuster zu bekommen.
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_d ... tel-Schlag

oder Liedvorschläge, was du schon alleine mit 2 Akkorden (D und A) spielen könntest
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_D ... hl.C3.A4ge
Wo jetzt übrigens auch Achey breaky heart mit dabei steht.


Der richtige "G"-Akkord kommt bei mir halt einen Tick später dran. Und zwar genau in der 2. Unterrichtsstunde, so dass man sich den Umweg über ein vereinfachtes G eigentlich schenken kann.
https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_ ... nach_G-Dur

Aber da dir das Spielen Spaß zu machen scheint, und deine Neugier geweckt wurde, scheint dein Lehrer nicht so viel falsch zu machen. :lol:
Von daher würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Der macht bestimmt andere Sachen deutlich besser als es mir je möglich sein wird.

Und keine Angst, das Lagerfeuerdiplom dürfte keinem Unterrichterrichtskonzept, das ich kenne wirklich widersprechen. Ich empfehle selbst den Leuten mehrgleisig zu fahren. Mache ich selbst ja nicht anders.

Gruß Mjchael

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von Franky63 » 21.05.2015, 07:25

Danke Euch erst mal für die Antworten und Tipps.
Mein Lehrer meint das bei schnellerem Griffwechsel das "einfachere " G besser währe. Ich werde aber das G wie ihr es mir empfohlen habt ebenfalls mit üben und auch den Wechsel zum D.
Ich war ja gestern wieder beim Unterricht und hab immer mehr vertrauen in meinen Lehrer. Ich bin ja auch nicht der einzige Schüler da, kann also nicht so übel sein;-)))
Wir haben gestern noch etwas gesprochen nach dem üben, er meinte das noch jeder bei ihm spielen gelernt hat, der ein früher der andere später.
Nichts desto trotz werde ich am WE, wo ich mal 4 Tage frei habe :D das Lagerfeuerdiplom vom Michael angehen. Habe schon mal reingeschaut ist gut und verständlich aufgebaut, super.
Gruß Franky
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