Tipss für ein Effektboard

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Rams3S
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Tipss für ein Effektboard

Erstellt: von Rams3S » 08.04.2013, 15:54

Hallo.

Habe jetzt mein erstes Effektpedal erworben, ein Clonebaby wahwah.
Ich würde mir jetzt gerne im Laufe der Zeit eine kleine Auswahl verschiedener Pedale zulegen.

Gehe ich richtigerweise davon aus, dass es zunächst Sinn macht, sich einen vernünftigen Amp zu besorgen und den Mustang 1 gegen was cooles auszutauschen? Irgendwie habe ich mich in den Bugera V5 verliebt. Optisch finde ich den voll okay (Geschmäcker sind halt verschieden, hehe) und der würde für meine Zwecke mehr als ausreichen... und preislich auch noch in Ordnung.

Wenn das soweit steht, kann ich ja weitermachen. Dazu folgende Fragen:
Hat jemand mal eine Anleitung gefunden, wie man sowas am besten allgemein aufbaut (etwas, was auch für Laien verständlich ist)? Wieviele Kabel, was für Kabel, woher der Strom, was wird wo angesteckt etc. - habe da bisher nichts gutes finden können.
Welche Effekte würdet ihr so empfehlen, wenn ich von 3-5 Pedalen ausgehe? Wahwah habe ich ja schon, Overdrive nehm ich auch mal an.. was darf denn sonst noch nicht fehlen?
(Ich weiß, dass man das nicht pauschal beantworten kann, ich will ja auch subjektive Meinungen haben).

Kurzes Feedback wie das bei euch so aussieht wäre nett. Danke und LG. :)

Zitranschee
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Erstellt: von Zitranschee » 08.04.2013, 17:17

also für mich die wichtigsten Effekte, neben den von dir genannten, sind:
Delay(für solos und cleane sounds)
chorus(um den sound fetter zu machen)
ev. noisgate(kommt auf amp und andere Pedale an, ob diese stark rauschen.)
Falls der Amp keinen reverb hat, würde ich diesen auf jeden Fall zu den Wichtigsten zählen.
Ev. Kompressor.

Es gibt noch eine Reihe von Effekten, deren Einsatz sehr speziell ist:
Flanger, Phaser, Tremolo, Pitch usw, würde ich erst bei Bedarf kaufen

ist meine Meinung, ich hoffe ich konnte dir eine Hilfestellung geben.

lg

Gast

Erstellt: von Gast » 08.04.2013, 17:27

ich dachte, dass du einen fender mustang hast.
der hat doch alle effekte, die du benötigst drin

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 08.04.2013, 17:32

Salut Ramses

Uiii… das wird eine lustige Diskussion :D

Da gibt es natürlich 1000 Meinungen, ich gebe dir jetzt einfach mal meine mit auf den Weg. Wenn ich nachfolgend von Pedalen spreche, meine ich immer und ausschliesslich Einzeltreter, keine Multi-Effekte. Zudem: nur für deinen Mustang lohnt sich eine solche Investition kaum, der hat ja schon einiges dabei. Sondern ich gehe davon aus, dass du für irgendwann später auch einen Röhren-Amp zulegen wirst.


Zum Ablauf, ob es sinnvoll ist, erst den Amp oder die Pedale zu besorgen: aus meiner Sicht ist das eigentlich egal. Du wirst kein Pedal kaufen, dass nur mit dem einen Amp gut funktionert. Wenn es mit dem einen tönt, wird es auch mit dem nächsten. Es gibt ein paar, die mit einem anständigen Röhrenamp sicherlich anders klingen, als mit deinem Mustang 1, aber dann eher positiv anders, wenn du dir einen netten Röhren-Amp zulegst.

Pedalboard:
Bei zwei, drei Pedalen ist m.E. ein Pedalboard mit integrierter Verkabelung etc. noch nicht so wichtig. Ist zwar angenehm, aber der Aufwand bei Gigs, alles neu zusammen zu setzen ist definitiv noch überschaubar.
Sobald du aber ein paar Pedale mehr hast, macht es Sinn, dir ein anständiges Pedalboard zuzulegen. Es gibt dabei unterschiedliche Modelle, die teilweise sogar mit integriertem Netzteil und gestufter Trittfläche aufwarten. Ich persönlich mag "einfache" Pedalboards. Sprich: ein Brett mit einem Filz-Teppich, das ich in einem Case verschliessen und rumtransportieren kann. Dazu hab ich mir das hier zugelegt.. Es ist recht schwer und gar nicht so "small", aber bietet gut Platz für bis zu ca. 10-13 Pedale (je nach Grösse etc.) und ist definitiv roadtauglich. Ob du sowas schon zum Start brauchst ist fraglich. Wenn du's nicht gross transportieren musst, kannst du auch einfach selber ein Brett zuschneiden und mit schwarzem Filz bekleben.

Verkabelung:
Bei zwei, drei Pedalen kannst du diese noch mit einzelnen 9-Volt-Kabel verkabeln. Abraten würde ich grundsätzlich vom Handling mit Batterien (sehr teuer, da du diese eh immer mal vergisst und diese sich deshalb ungewollt immer wieder mal entleeren) und von sogenannten Daisy-Chains (habe noch nie eine gut funktionierende Lösung ohne Brummen gesehen). Wenn du eine richtig gute Stromversorgung haben willst, kauf dir ein Strom-Verteiler mit galvanischer Trennung und genügend Anschlüssen (mit 9V und 12V). Ich habe den T-Rex Fuel Tank Classic und der funktioniert perfekt. Es gibt aber auch günstigere Lösungen. Gute Bewertungen kriegt auch der Harley Benton Powerplant. Ob der was taugt, weiss ich nicht. Wird aber für einfache Lösungen ausreichen.
Der Vorteil davon: Du kannst dein ganzes Pedalboard komplett mit Strom versorgen und brauchst nur einmal den Stromanschluss einzustecken. Zudem sind Brumm-Probleme (zumindest Stromversorgungstechnisch) so gut wie ausgeschlossen.

Nun zum "schwierigsten Part": Welche Pedale?
Eben: es gibt tausende Meinungen. Ich kann dir nur sagen, wie ich gestartet hab. Mein allererstes Pedal war auch ein Wahwah, einfach weil ich den Sound geil fand. Irgendwann hab ich dann auch den Chorus von unserem Keyboarder benutzt. In meinen Augen ähnlich wie mit einem iPad: man weiss nicht, wofür man es brauchen soll, bis man es hat. Dann findet man auf einmal überall Möglichkeiten, diesen einzusetzen. :D mit dieser Ausstattung stand ich jahrelang auf der Bühne.
Ich brauchte auch keine Verzerrer-Pedale, da mein TSL-122 bereits drei Kanäle (Clean, Crunch, Lead) hatte, die so genügend Flexibilität gaben.
Wenn du nur einen Einkanaler-Amp besitzt (Röhre), macht ein Verzerrer-Pedal sicherlich Sinn. Was für eines, das kommt bissel auf den Stil drauf an, denn du magst. Ich habe den TS-808 von Ibanez, einen Tube-Screamer. Nicht billig, aber ein grossartiger "Sound-Verschönerer" für Blues / Rock. Ein Tube-Screamer übersteuert deine Röhren und du kannst so deshalb von Bluesig bis rockig verzerren. Wohl weniger für harte Metal-Distortion geeignet.

Was spätestens beim Live-Einsatz sehr hilfreich ist: Ein Boden-Tuner. Ein Stimm-Gerät, dass durch einschalten den Sound mutet und du so mit einem schnellen Tritt deine Gitarre stimmen kannst, ohne dass man was hört und ohne umzustöpseln.

Was du sonst noch so verwenden möchtest (Hall, Delay, Phaser, Flanger etc.ect.), das kommt ganz auf deine Vorlieben drauf an. Einige Gitarristen können zB ohne Delay nicht leben (zB U2- oder auch Rockabilly-Fans), andere werden dieses Pedal nie verwenden. Erlaubt ist, was gefällt.

Meine Pedale (siehe "mein Pedalboard") kann ich vorbehaltlos empfehlen (bzgl. Verarbeitungs-Qualität und Sound), aber ist definitiv nicht die billigste und einzig richtige Lösung.

Hoffe, konnte dir bissel helfen. :D

Nachtrag:
Spare nicht bei den Patch-Kabeln. Die hochwertigsten Treter nützen nix, wenn du billigste Kabel verwendest, die sofort Wackler haben. Wenn du das Ganze fix auf ein Pedalboard montierst, werden sie zwar nicht stark gefordert, doch ich persönlich finde es unsinnig, wegen EUR 5.00 mögliche Klangeinbussen zu haben. Ich hab u.a. die Dinger benutzt, die sind ganz ok. Noch besser finde ich die hier, weil sie noch etwas kleinere Klinkenstecher haben, weshalb du die Pedale enger aneinanderreihen kannst. Sind dann aber schon etwas teurer.

Wenn du dir ein Pedalboard zulegst: Schraube die Pedals auf's Board. Klett reicht für viele (insbesondere für schwere Wah-Wahs) nicht. Du musst sie einmal dranschrauben und diese überleben anschliessend auch die übelsten Transporte völlig unbeschadet. Die Harley-Benton Mounties sind perfekt!!
Zuletzt geändert von Phuehue am 08.04.2013, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von phunky » 08.04.2013, 17:45

Für den Mustang ist ein Wah-Wah sicher eine gute Ergänzung. Alles andere was so essentiell ist, sollte da (im Mustang) drin sein und wird nicht unbedingt den großen Vorteil bringen, wenn man es noch mal als Pedal davor hängt.

Wenn es dann mal einen anderen Amp gibt, hast Du schon mal einen Anhaltspunkt: Welche Effekte hast Du im Mustang genutzt? Wenn Du den Flanger dort nie anhattest, wird das vermutlich nicht das erste Pedal sein, dass Du später im Board brauchst.

Dann hängt es natürlich auch davon ab, was Du vor hast. Spielst Du einen einkanaligen Röhrenamp, so wie ich, wirst Du das ein oder andere Overdrive/Distorsion-Pedal brauchen. HAst Du einen Mehrkanaler ist das vielleicht erstmal nicht so wichtig. Dafür könnte da ein Booster interessant sein, um den Zerrkanal etwas "anzupusten".

Ich für meinen Teil habe eigentlich nur relativ wenig Effekte (aber einige Pedale mehr, sind halt verschiedene Zerren dabei). Delay, Reverb, Tremolo, Kompressor. Und ein Wah-Wah.

Ich denke auch, dass Du den Weg falsch rum einschlägst. Erstmal den Mangel aufdecken, dann das entsprechende Pedal dafür kaufen, wäre mein Vorschlag.

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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 08.04.2013, 19:46

Sehr interessante Beiträge, vielen Dank.

Von dem Mustang wollte ich mich irgendwann mal trennen und den als Ersatzgerät nutzen oder für Jamsessions anderen zur Verfügung stellen. Aber da ich mir nicht nochmal einen Modeller kaufen wollte, sondern mal etwas, was auch von der Klangqualität spitze ist, würde es wohl ein Röhrenamp werden. Wie gesagt, der V5 würde mir locker reichen und wird auch sehr als Preis-Leistungs-König umworben; bei guter Klangqualität, guter Verarbeitung, außreichender Lautstärke und einem Preis von ,nur´ 160 Euro. Wozu brauch ich für zu Hause einen 500 Euro Amp oder mehr... gerade, wo ich demnächst zu Hause ausziehe und dann erstmal in einer Wohnung lebe. Leider hat der nur 1 Kanal, von daher muss anscheinend ein Verzerrer dann her.
Bühnenerfahrung habe ich bisher keine, auch eine Band habe ich (noch) nicht, und wann bzw. ob das kommt, kann ich noch nicht sagen. Primär spiele ich für mich selber.

Was ich beim Mustang benutze: Eigentlich alles mal ein bisschen, je nach Laune, meist aber wohl Distortion, Delay und Reverb. Wah wollte ich schon immer und das Thema hat sich ja jetzt erstmal erledigt. :)

Phuephue, dein Effektkoffer sieht toll aus. So ungefähr hatte ich mir das auch vorgestellt, vielleicht auch noch was kleiner. Erweitern geht ja immernoch und zu viel Geld hab ich auch nicht.
Mit den Kabeln und so weiter muss ich dann wohl mal schauen, wenns soweit ist.


Danke nochmal, ich fand eure Antworten schon sehr hilfreich. :)

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Erstellt: von Bellwood » 08.04.2013, 20:07

Hey Krefelder,

ich habe auch den Mustang und ähnliche Pläne wie du.

Mein Favorit ist der Laney Cub 12R. (<1 Watt-Schaltung und Effektweg) Dazu erst mal ein Zerr-Pedal, weitere folgen.

Ob der Effektweg ein Muss ist? Keine Ahnung. Ich halte den für Sinnvoll, geht aber auch ohne. klick
Viele Grüße Frank

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Erstellt: von phunky » 08.04.2013, 20:23

Ich kopier mich mal aus nem Nachbarthread:

Das bringt uns zur nächsten Frage: Effekte kann man auch ohne Effektweg benutzen. Ich mach das auch.

Aber es ist eben so, dass manche Effekte nicht mehr gut klingen, wenn sie verzerrt werden. Ein Effektweg ermöglicht die betreffenden Effekte hinter der Ampvorstufe einzuschleifen. Das heißt wenn die Vorstufe des Verstärkers übersteuert, wird das Signal verzerrt. Und danach läuft es in den entsprechenden Effekt. Und dann in die Endstufe.

Hast Du keinen Effektweg, musst du die Effekte vor der Vorstufe betreiben. Bei einer übersteuerten Vorstufe würde der Effekt mit verzerrt und dadurch unschön klingen.

Das betrifft vor allem Raum und Modulationseffekte wie Reverb, Delay, Chorus, was weiß ich. Zerrpedale und Co. werden naturgemäß ohnehin vor dem Amp betrieben, denen fehlt eine Effektweg also nicht.

Wenn man ohne Effektweg zum Beispiel ein Delay nutzen möchte, wäre es also sinnvoll es vor einem cleanen oder nur gaaaanz leicht angezerrten Amp zu benutzen. Und wenn man Verzerrung braucht, braucht man ein entsprechendes Pedal VOR dem Delay. Aber gehen tut das schon.

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Erstellt: von Bellwood » 08.04.2013, 20:56

Nochmals danke Phunky.

Das erklärt meinen Wunsch nach einem Tchnik-Thread :D

Aufgrund der Lautstärke (und evtl.) mehr Wartungsbedarf von Röhren frage ich mich inzwischen, ob es ein guter Transistor nicht auch tut. Aber ich will hier keinen Glaubenskrieg auslösen. Ich teste mal... heimlich :D
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Erstellt: von phunky » 08.04.2013, 21:01

Hehe. Kauf Dir doch einfach zwei anständige Aktivmonitore zu Deinem Multieffektgerät und schon hast Du Deinen Transistoramp.

Ansonsten ist der Markt für die klassischen Transistorenamps eher überschaubar. Es sei denn Du bist Bassist...

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Erstellt: von Bellwood » 08.04.2013, 21:32

Ok, überzeugt... Röhre! :D

Sorry, Ramses, wenn ich hier mal ne Frage einschiebe:

Als Wohnzimmer-Musiker will man ja meist auch das alleine spielen, was auf der Bühne zwei Gitarren spielen - einer clean, einer verzerrt.

Wenn ich z.B. "knockin on heaven's door" ohne Multieffekt spielen will (wechsel clean und zerre), reicht da wirklich ein clean geschalteter Amp und ein Zerr-pedal? Ich will ja bei den Wechseln keinen Steptanz hinlegen. (Kenne halt nur den Preset-wechsel beim Multi-Effekt.)

Danke und sorry nochmal.
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Erstellt: von phunky » 08.04.2013, 22:00

Ich hol mal ein bisschen aus:

Erstmal zur Amp-Frage. Ich denke man braucht zu Hause keinen Röhrenamp. Ein guter Modeller (also zum Beispiel HD Pod oder so was in der Art) mit anständiger Verstärkung klingt super. Ist vielseitiger. Billiger. Effekte sind dabei. Man kann das alles programmieren.

Ein Röhrenamp macht laut und übersteuert. Und ist teuer.

Ein Pedalboard macht Streß. Je mehr von den Dingern da vor einem rumliegen, um so verrücktere Kombinationen baut man sich zusammen. Natürlich so, dass man die nie im Leben mitten im Song schalten kann. Da gibt es dann wieder neue Helferlein... Ansonsten gilt eben ein Tritt, ein Effekt. Brauchst Du mehrere, trittst Du öfter :D.

Außerdem wird das schnell mal teuer. Nicht nur die Pedale, auch die Kabel und die Stromversorgung kostet Geld.

Also, man braucht das alles nicht. Warum macht man es trotzdem?

Weil's Spaß macht. Weil man bekloppt genug ist. Was weiß denn ich? ;)

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Erstellt: von Bellwood » 08.04.2013, 22:06

Du hast das wichtigste Argument vergessen: GAS!

Man kann das ja noch mit A/B - Schalter und 2 Effektketten steigern :D

Aber meine Frage ist noch offen...

Edit: noch eine Frage zu "PA kaufen":
Wenn ich am Mustang mit Lösch-preset die Ampsimulation ausschalte, habe ich ne PA, oder? Wenn mir der Sound nicht gefällt, brauche ich dann ne Röhre? :D
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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 09.04.2013, 00:14

Absolut kein Ding Frank, deine Fragen sind für mich auch nicht ganz uninteressant .. bzw. die Antworten. Hehe.
Jetzt muss ich aber auch nochmal kurz was einwerfen.
Effektweg, darunter stell ich mir vor, verschiedene Effekte sinnvol so hintereinander zu schalten, dass das beste dabei rauskommt! Oder ist das Bullshit und total Wurst, ob ich den Verzerrer als letztes Pedal anschließe (wenn daraus dann eben nur ein anderer Klang entsteht, der mich nicht weiter stört oder den ich sogar besser finde) und davor alles nach Lust und Laune? ODER hängt es gar davon ab, welche Effektkombinationen ich zu benutzen gedenke? Habe das leider noch nicht zu 100 % verstanden, aber es scheint ja kein unwesentliches Thema zu sein.
Dazu gleich meine zweite Frage: Vorstufe = Signal aus der Gitarre in das Effektgerät, Endstufe = Signal aus dem letzten Effektgerät in den Verstärker, von woaus man dann nichts mehr machen kann?! (blöd formulierte Frage, aber dafür aufs wesentliche beschränkt^^) Oder habe ich das auch noch nicht kapiert und sollte mich erstmal grundsätzlich bilden?
Noch was: Öfter lese ich was von Aktivmonitore? WAS IST DAS? :shock:

Und @ Phunky: Wieso würdest du jetzt genau für zu Hause von einer Röhre abraten und eher zu einem guten Modeller tendieren? Ist es nicht so, dass eine Röhre einfach qualitativ einen viel besseren Sound abliefert und man die Lautstärke bei diesen 0,1 W Dingern entsprechend runterbrechen kann, dass sich sowas auch für zu Hause wieder lohnt? Ich denke mir nur, dass 160 Euro nicht so viel ist für eine Röhre.. ein guter Modeller kostet mindestens das gleiche...
Das ein großes Pedalboard Stress machen kann, hat mir mein Lehrer auch schon gesagt, weswegen er mittlerweile eigentlich nurnoch das nutzt, was der Verstärker so hergiebt. Aber nichts desto trotz meinte er, dass es eben Spaß macht, wenn man seinen Sound so vielfältig gestalten kann... Aber eben wegen dem Stressfaktor (und natürlich auch wegen dem Thema Geld) wollte ich gucken, dass ich nicht 20 Pedale vor mir habe, sondern eine sehr begrenzte und auch sehr sinnvolle Auswahl (von vllt. 5 Pedalen oder so). Selbst mit wenig Pedalen kann man mit Sicherheit viele verschiedene und auch kreative Klänge erzeugen, wenn man mal rumexperimentiert.

Und zum Schluss nochmal was @ Bellwood: Was meinst du mit PA? Und was soll dir dein Vorhaben bringen? Oder willst du nur gucken, was dir der ,Original-Sound´ bietet und was noch rauszuholen wäre, wenn du einen ,vernünftigen´ Amp hättest und anstatt mit Modulationen mit Effektgeräten arbeitest?


Ich hoffe, dass meine Fragen nicht zu blöd sind und euch bis ins Unendliche nerven, da ich gerade merke, wie wenig Ahnung ich davon habe... wenn ich mich also vorerst nochmal auf eigene Faust informieren und tiefer in die Materie eintauchen sollte, sagt mir das. Ansonsten bin ich für alle Infos sehr dankbar - natürlich: Danke ! :)

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Erstellt: von phunky » 09.04.2013, 08:02

Ich rate hier überhaupt nicht. Macht Euch selbst unglücklich.

Ich finde Röhrenamps klasse, aber es ist eben unvernünftig. Das habe ich doch wohl ausführlich genug dargelegt.

Dass die einen qualitativ einen viel besseren Sound bringen, ist wohl übertrieben dargestellt. So groß sind die Unterschiede nicht und ob Du die bei Zimmerlautstärke überhaupt hörst, ist fraglich (und hängt von der Zimmerlautstärke ab).

Ich würde immer einen Röhrenamp bevorzugen, wenn er denn was taugt. Ich halte es für den falschen Weg, einen Röhrenamp um der Röhre wegen zu kaufen. Der muss einem schon auch gefallen.

Von daher würde ich mir nicht alle verfügbaren Amps bis 200 Euro auflisten und irgendeinen davon kaufen. Wenn man ne Röhre kauft, hat man nur noch einen Grundsound und der soll dann auch passen. Und ob da so eine kleien Kiste mit 8" Lautsprecher wirklich so toll klingt?

Ich kenne die Verstärker nicht, daher auch keine Empfehlung.

Generell würde ich immer sagen: Will man den Weg mit Effektpedalen und Röhrenamp gehen, dann sollte man wissen wohin die Reise tonal gehen soll. Man sollte einfach eine gewisse Vorstellung haben. Denn man verlässt einfach das sichere Terrain des "ach-ich-schalt-mal-eben-auf-Marshall-um-Modellings." Das geht dann alles nicht mehr. Und man hat aufeinmal nicht mehr 30 virtuelle Zerrpedale. Auch da sollte man sich schon einigermaßen klar sein, was man da eigentlich will. Und das findet man am besten mit Modellinggeschichten und natürlich dem Ausprobieren "richtiger" Amps raus.

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Erstellt: von Phuehue » 09.04.2013, 11:11

Da muss ich Phunky rechtgeben.

Wie ich bereits geschrieben hab: Ich bin absoluter Fan von meinem Amp und meinen Pedalen, aber die sind nicht billig. D.h. dass ich mir auch jeweils redlich Zeit nahm, die Dinger vorher anzutesten. Eine ganze Reihe von Einzelpedalen an eine kleine Übungs-Transe zu hängen, das ist wohl nicht so geeignet bzw. Perlen vor die Säue geworfen.
D.h. insbesondere beim Röhrensound musst du bei der Auswahl schon eine gewisse Vorstellung haben, auf welchen sound du stehst: kribbelt es dich bei SVR-Sounds? Oder doch eher was knallig-aggressives aus der Metall-Ecke? Sowas hat dann auch einen wesentlichen Einfluss auf deine Pedal-Wahl, insbesondere bei den Zerr-Pedalen.

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Erstellt: von Bellwood » 09.04.2013, 11:42

Ich habe neben dem Mustang noch ein Zoom G5 Multieffektgerät.

Das heisst, ich habe aktuell zwei Möglichkeiten, meinen Sound zu verändern:

1. Ich kaufe einen PA-Lautsprecher - so einen Bühnenmonitor - und spiele nur über das Zoom.

2. Ich kaufe einen anderen Amp und nutze einen Teil der Effekte vom zoom im Effektweg. Oder auch das Zoom im Kopfhörerbetrieb.

Da ich das zweite für zukunftssicherer halte, tendiere ich zum neuen Amp.

Ich hätte das auch gerne mal mit der PA getestet, aber keinen Laden gefunden, in dem ich die Aktivbox zum Zoom schleppen darf. Und bestellen, testen und Retour liegt mir nicht.
Viele Grüße Frank



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Erstellt: von csoburn » 09.04.2013, 12:49

Noch ein Tipp vom mir bezüglich AMP falls es wirklich ein ~5Watt Röhrenamp werden soll.

Schau dir in jedem Fall mal einen https://www.thomann.de/de/vht_special_6_combo_ultra.htm an, wenn dir der Bugera V5 gefällt.
Als ich vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung stand habe ich die beiden gegeneinander getestet. Der Grundsound ist bei beiden ziemlich identisch (haben auch gleiche Röhren). Vorteil bei dem VHT ist das er sich stufenlos in der Leistung reduzieren lässt, der Bugera hat 3 Stufen. Du bist da wesentlich flexibler und der geht auch richtig leise wenns mal sein muss.

Dazu kommen noch Sachen wie ein Effect Loop (was ich jetzt nicht überbewerten würde, der ist für manche Sachen sicher gut, aber viele Pedale kommen eh VOR den Amp, im EL hängen dann Reverb, Delay usw.). Aber wie gesagt nicht überbewerten zumal der VHT zwar einen EL hat aber ohne Pegelanpassung.

Was sicher ein Vorteil gegenüber dem Bugera ist, ist der fußschaltbare Boost. An sich ist er auch als 2 Kanaler aufgebaut, was aber im Originalzustand nur durch umstecken zu nutzen ist. (Hier kann man aber mit moderatem Aufwand das Teil fußschaltbar umbauen, das man nur einen Input hat, den mal eben schalten kann)

Abschließend bleibt zu sagen, er hat auch nen 12" Speaker der etwas voller tönt als der vom Bugera, dafür ist der VHT auch etwas größer und etwas schwerer. Ausserdem ist er Handwired und somit Modding und Reparatur-freundlich.

Wenn Du die Möglichkeit hast schau ihn dir halt mal an ;)

Bezüglich Effekte und Signalweg bzw Reihenfolge von Effekten im Signalweg, hab ich hier http://guitarpedalboard.tumblr.com/ einen recht guten Artikel gefunden.

Und generell würde ich zum Thema Pedalboard noch beisteuern wollen, das man frühzeitig einen EQ mit einbinden sollte, das eröffnet einem sehr weitläufige Möglichkeiten, mal davon abgesehen das man das Teil auch als Signalbooster einsetzen kann. Auch Klangfarben vom Amp kann man damit modellieren, sowie die Sounds von Pedalen nach gusto anpassen. (EQ geht übrigens auch im EL, das aber nur btw). Auch günstige Modelle tun hier schon einen guten Dienst (war bei Testen z.b. überrascht, dass ein Harley Benton EQ für 20€ den teureren da nur marginal nachsteht). Aber das muss jeder für sich selbst rausfinden ;)
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Erstellt: von Rams3S » 09.04.2013, 18:37

Okay, das ist erstmal haufenweise input.
Ich werd mir das alles nochmal in Ruhe anschauen, durch den Kopf gehen lassen, vergleichen, nachlesen und so weiter.


Dank euch vielmals! :)

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Erstellt: von Bellwood » 09.04.2013, 20:10

@ Phunky:
Ich bin dir wirklich dankbar für deine Erfahrung, die du mit uns teilst.

Natürlich wirft mich das alles in meiner Entscheidung wieder etwas zurück, aber das ist ok. Ich hab mich da auch noch mal in den Online-shops zu Aktiv-Boxen und Monitoren schlau gemacht.

Die Dinger sind ja schon für Bühne und Beschallung kleiner Gigs gedacht.
Wenn so ein Teil mit 100 Watt oder mehr angegeben ist, wie leise können die denn wohl Zuhause?

Danke im voraus...
Viele Grüße Frank



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Erstellt: von phunky » 09.04.2013, 21:37

Für Zuhause sind Nahfeldmonitore ganz interessant. Also eher was für's Studio, nicht für die Bühne ;) Mein Dealer hat die KRK, Yamaha und Adam, sozusagen als aufsteigende Reihenfolge. Alle ihren Preis wert, wobei der doch schon stark variiert. ;)

Klar haben die auch mehr Leistung als so ein Miniröhrenverstärker. Aber das ist nicht dasselbe. Bei den Monitoren ist das eher wie bei einer Stereoanlage. Wie laut man hört ist eigentlich egal. Klar, der Schalldruck spielt immer eine Rolle. Aber ich denke Du weißt was ich meine. Ein Röhrenamp hingegen klingt anders, man sagt gemeinhin besser, wenn er ordentlich aufgedreht wird, die Röhren ordentlich Last haben.

Deshalb gibt es ja auch diese kleinen Röhrenverstärker für's Wohnzimmer. Ansonsten wäre es nun auch nicht das Problem einen 50 Watt Boliden in der Etagenwohnung zu haben. Leise drehen kann man den auch. Nur der klangliche Vorteil ist eben auch nicht mehr wirklich gegeben, so dass es einfach nicht sinnvoll ist.

Also gibt es zwei Lösungen wie man das in den Griff kriegt: Ganz niedrige Leistung (1-2 Watt) oder ein Powersoak. Also eine Einrichtung die noch hinter der Endstufe, aber vor dem Lautsprecher die überflüssige Leistung anderweitig abführt.

Aber nur damit wir uns richtig verstehen: Ich will niemandem was ein- oder ausreden. Ich benutze selbst beides, Röhrenamp und Modelling und möchte beides nicht missen. Und meistens spiele ich mit dem Röhrenverstärker.

Von daher finde ich das Ansinnen, einen kleinen Röhrenverstärker zu haben absolut nachvollziehbar. Nur eben nicht auf Teufel komm raus und zum niedrigsten Budget. Sondern dann, wenn man weiß welchen Ton man erwartet und bekommt. Wenn's dann zum kleinen Budget geht, um so besser. Aber das ist eben schon eine Entscheidung die überlegt werden will, weg von der Vielfalt, hin zu dem einen Ton.

Das gilt für einzelne Effekte genauso.

Nehmt Euch Zeit, packt die Klampfe ein, hängt in Musikläden rum und probiert die Dinger aus. Aber sucht jetzt nicht bei Thomann nach Röhrenamp bis 150 Euro und sucht Euch da einen aus, der die technischen Features hat, die Euch genehm scheinen. Das ist, zumindest meiner altmodischen und unmaßgeblichen Meinung nach, nicht der richtige Weg "seinen" Verstärker zu finden. Mehr will ich eigentlich gar nicht ausdrücken.

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Erstellt: von Bellwood » 09.04.2013, 21:59

Das weiß ich auch sehr zu schätzen!

Mal zu meiner mittelschwer verzweifelten Situation: Ich habe das Zoom und den (neutral frisierten) Mustang und bin mit dem Klang nicht ganz glücklich!

Mir stellt sich die Frage: Liegt es am Mustang oder am Modelling an sich?
Wie schon geschrieben: Ich habe außer Blindkauf und ggf. Umtausch keine Chance, das Zoom mit einer PA zu testen. Vielleicht wäre das ja für mich ausreichend (?)

Was ich testen kann, ist ein Amp, den ich sorgfältig ausgesucht habe (Laney Cub: <1 Watt/15 W, eingebautes Reverb, Effektweg). Mit etwas Glück darf ich im Laden mal ein Zerr-Pedal mit zum Amp schleppen. Wenn ich damit einen schönen Clean-Sound, einen melodiösen Zerr-sound und dazwischen Grunge a la ACDC hin bekomme, habe ich alles was ich brauche!
(Das niedrige Budget von 300 Euro plus Effekt ergibt sich eher daraus, dass die teureren Amps meist viel zu viel Leistung haben.)

Vielleicht hast du vollkommen Recht, dass ich das auch mit Speakern hinbekomme, aber ich kann es eben nicht testen.

Ich glaube, ich steige auf Western um :D ::::)(

Und nochmals -::-::-
Viele Grüße Frank



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Erstellt: von phunky » 09.04.2013, 22:14

Schwierige Entscheidung. Kann ich verstehen.

Wenn Du den Amp testen kannst, mach das einfach. Und lass Dir alles an Pedalen ranschleppen, die die vorrätig haben. Wenn Du auf einen puristischen Sound stehst, kann das was sein. Und da wo der Laney steht, stehen ja vielleicht auch noch andere rum.

Ansonsten kommt es ja auch noch ein bisschen drauf an, wie man selbst das finanziell stemmen kann. Kommt es nicht so drauf an, nimm gleich zwei ;).

Manchmal geht's auch spontan. Als ich meinen Lil' Nighttrain kaufte (der ist ja auch nicht wirklich teuer) war das so. Ich kam in den Laden, der Azubi klampfte drauf rum. Ich blieb stehen, fand das cool, sag "Gib mich ma die Klampfe". Dann klampfte ich ein bisschen rum, drehte hier, drehte da und kam zu dem Schluss "Tut mir leid, Dein Spielzeug muss ich Dir jetzt wegnehmen, der kommt mit nach Hause." War ne Sache von einer halben Stunde.

War halt das worauf ich gewartet habe. Dass er keinen Effektweg hat, habe ich in Kauf genommen, haben die ganz kleinen (von denen es damals noch ein paar weniger gab) ja meistens eh nicht. Klar, könnte man gut gebrauchen, aber ich kann mich da arrangieren.

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 09.04.2013, 22:52

Was ich immer nicht so ganz verstehe...wieso wird immer gepredigt, das sich Verstärker mit Leistung ab 50 Watt zu Hause nicht anhören?

Ich finde das nicht! Mein Vox hört sich für mich auch bei Zimmerlautstärke sehr gut an.
Sicherlich drückt er nicht so, wie wenn ich Ihn voll aufdrehe, aber soundmäßig, zum Üben und ein bisschen Rumdaddeln zu Hause...alles gut!

Ist es nicht so, das jeder Amp erst ab einer gewissen Lautstärke ordentlich Dampf bringt?
Also ich meine, wenn ich ein 5 Watt Röhrenamp habe und den ganz aufdrehe, ist das dann noch nachbarschaftstauglich? Und gibt der dann auch wirklich Druck?

Bei einem Einkanaler könnte ich mir das ja noch vorstellen, das der eben erst in die Sättigung geht, ab einer gewissen Lautstärke, aber bei einem Zweikanaler?
Und zu guter Letzt gibt es dann doch noch entsprechende Zerrpedale, die den Sound in niedrigeren Lautstärken aufhübschen können.

Das 50 Watt Leistung, nur für den Heimgebrauch, zu viel sind, steht außer Frage, das sehe ich genauso, aber klanglich?
Ich finde nicht, mein Vox tönt auch leise sehr gut!

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 09.04.2013, 23:05

Jetzt bin ich aber froh, dass du mein Problem nachvollziehen kannst, Phunky.

Insgeheim hast du mich mit der Röhre wieder bestärkt. Trotzdem gucke ich mir mal Speaker an. Der erste von KRK macht einen guten Eindruck. Kennst du die Teile von Fostex? Können die was?

@Heiko: Welchen Vox hast du denn? Die VT-Serie hat ja nur eine Vorstufenröhre. Die Endstufe ist ne Transe. Da macht die Lautstärke nichts am Klang. Voll-Röhren-Amps sollen halt nur unter Last richtig klingen. Das erklärt, warum es für Zuhause die ganzen kleinen gibt. (Wie Phunky schon schrieb...)

Apropos Phunky... Hast du auch nen richtigen Namen? :D
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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 09.04.2013, 23:20

Ich hab den großen Bruder von phunky seinem Verstärker.
Mit Cabinet Vox 2x12.

https://www.thomann.de/de/vox_nt50h_night_train_50_head.htm

Hey klar, wenn ich den mit zum Proberaum nehme und voll aufdrehe, klingt der natürlich noch mal um Welten besser, aber es ist nun nicht so, das der Zuhause gar nicht rüberkommt.

Ich hab ja auch noch den Mustang und auch gegen den ist der Vox noch klanglich besser in kleineren Lautstärken.
Wobei ich den Mustang nun auch nicht schlecht finde. Da kann man ziemlich viel am Sound drehen, macht man nur nicht...aus vielleicht, etwas Faulheit oder keine Lust sich damit auseinander zusetzten?
So ging es mir zumindest. War mir immer zu doof, da am PC am Sound zu friemeln.
Machbar ist aber auch mit dem Mustang so einiges!

Hatte auch hier und dort schon mal im Forum ein paar Tipps dazu gegeben.
Und dann hieß es, keine Ahnung wie oder es wurde nicht ausprobiert...und am Ende wird der Verstärker als schlecht beschrieben und er könne klanglich nichts herbringen.
Dabei fehlt es halt am eigenen Engagement, den Sound aus dem Amp herauszuholen.
Aber kanns auch verstehen, so ist das halt mit den Moddelingkisten, das ist halt viel gefriemel und rumgedrehe an den Reglern.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 10.04.2013, 08:32

Roddy hat natürlich Recht. Sein 50 Watt Röhrenamp wird auch leise besser klingen als der Mustang. Der kostet auch grad 100 Euro. Inklusive des Papplautsprechers. Da klingt natürlich jeder Amp besser bei dem das Cabinet alleine schon dreimal so viel kostet und ein vielfaches an Oberfläche hat ;).

Aber im Vergleich zu einer Modellinglösung mit guten Lautsprechern, sähe das sicher anders aus. Und das wäre doch der angemessene Vergleich. Ein guter Modeller, und zwei Boxen in ähnlicher Liga, zum Beispiel die Yamaha-Teile als Klassiker. Da würde ich schon mal hören wollen, ob der NT 50 mit Gain auf 0,5 und Volume auf 0,7 gedreht wirklich noch hörbar besser klingt. Ich habe da meine Zweifel.

Aber so ein Mustang, ich will ihn nicht schlecht reden, für seinen Preis ist der sicher okay. Aber es ist auch so das billigste vom billigsten was man in dem Sektor kriegt, da darf man von der Hardware keine Wunder erwarten.

Und wie ich schon schrieb, es ist kein Zufall, dass die kleinen Röhrenverstärker für Zuhause so beliebt sind. Und Roddy hat recht, dass 5 Watt Leistung auch zuviel sind, um ordentlich aufzudrehen. Mit nem Ein- oder Mehrkanaler hat das aber weniger zu tun. Vorstufensättigung kriege ich immer hin, auch leise. Dafür gibt es einen Gainregler. Und die Endstufe anständig anzufahren, dass ist immer dasselbe Problem, egal ob ein oder vier Kanäle vorhanden sind. Und eine Röhrenendstufe macht einfach anders laut.

Dafür muss man aber nicht voll aufdrehen. Da reicht es bei meinem Lil' Nighttrain aus, das Volume ungefähr zur Hälfte aufzudrehen, da geht es langsam los. Also dass die Endstufenröhre anfängt zu komprimieren und dieses typische dynamische Verhalten entwickelt. Und das kann man schon mal machen, mit dem zwei Watt gerät.

Roddy wird das mit seinem NT 50 wohl eher nicht machen, es sei denn er will gern umziehen.

Natürlich kann man jeden Amp auch im Wohnzimmer betreiben. Als wir vor Jahren mal ne Band aufgelöst hatten, ist mein damaliger 50 Watt Marshall mit 4x12er Box auch vorübergehend bei mir im Wohnzimmer eingezogen. Klar war das cool. Und das klang auch nicht schlecht. Aber alle Regler auf 1 zu drehen ist bei einem Röhrenverstärker nicht wirklich Rock n Roll. Und das Eigenbrummen der Kiste... Da musste man schon lauter drehen, damit man überhaupt irgendwas hört.

Und das ist der Transe halt egal. Ein Transistor soll nicht übersteuern. Klar, jeder hat so seine persönliche Wohlfühllautstärke, wo es dann besser klingt, das ist natürlich unabhängig von der Konstruktion.

Aber letztlich jeder wie er mag. Muss jeder selbst wissen, was ihm gefällt, gell.

Die Fostex kenne ich nicht. Ich war damals beim lokalen Händler, der hat halt KRK für die Einsteigerklasse, Yamaha in der Mitte und Adam am oberen Ende. Ich habe mich letztlich für Yamaha entschieden (frag mich nicht nach der Typenbezeichnung. Kosten lagen so bei 200. Leider pro Stück).

Zum VT von Vox. Der hat keine Vorstufenröhre. Das ist digitales Modelling. Die Röhre ist irgendwie mit in die Transistorendstufe integriert. Davor, dahinter, man weiß es nicht genau. was auch immer die wirklich macht, ich bin mir nicht sicher, ob das nur Deko ist ;) Ich habe so ein Teil übrigens auch noch rumstehen. Einen uralt VT. War/ist nicht so schlecht, immerhin sogar noch einer mit 12" Lautsprecher. Und die aktuellen sind sicher noch besser. Aber gegen den HD-Pod mit anständigen Aktivboxen kann der echt nicht anstinken.

Leider kann ich aber nicht sagen, ob man mit so einem Zoom-Effektgerät den selben Aha-Effekt hätte. Ich kenn das Ding halt nur vom Namen.

Apropos Namen. Klar, hab ich auch. Den lese ich aber nicht so gern in öffentlich zugänglichen Bereichen des Internets. Wer weiß, vielleicht liest mein Chef hier ja auch. Vielleicht bist Du das sogar :shock: :D
Zuletzt geändert von phunky am 10.04.2013, 08:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Erstellt: von Bellwood » 10.04.2013, 08:32

Im Großen und Ganzen ist der Mustang nicht schlecht.
Den Sound mal schnell über den Equalizer zu verstellen ist ja noch leicht, aber spätestens wenn du mal eine Delay-Effekt ohne PC einstellen willst, wird es schon unhandlich.

Klanglich kann man das natürlich nicht mit einer Röhre mit 2X12-Bestückung vergleichen. Der Kleine hat ja nur einen 8 Zöller an Board.

Was er super beherrscht: Ich bastel mir über die Fuse-Software ein paar Presets - oder lade sie fertig runter - und rufe sie mal schnell über den Preset-Wähler ab. Für den Anfang vollkommen ausreichend.
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Erstellt: von phunky » 10.04.2013, 08:53

Ich hatte mich übrigens noch mal dazwischen gemogelt ;)

Also, dieses PC-Gefummel gibt es bei meinem Pod auch. Optional. Also man muss nicht irgendwelche grundlegenden Dinge einstellen, wie beim Mustang. Aber man kann einiges. Aber ich hab da meistens keine Lust zu. Ich will das Teil anschalten und spielen.

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Erstellt: von Bellwood » 10.04.2013, 10:54

Das mit dem PC-Gefummel war für mich damals ein klares Argument für das Zoom.
Natürlich gibt es auch hier eine Software, mit der ich mir sehr übersichtlich alle Effekte zusammenstellen kann. Im Gegensatz zu Fender Fuse ist das aber selbst auf einem 24 Zoll Monitor alles noch so klein, dass ich fast lieber am G5 selbst drehe.

Das ist nämlich der Vorteil: Ich kann jede Einstellung auch am Zoom direkt vornehmen. Die einzige Einstellung, die etwas kompliziert zu erreichen ist, ist das Master-Volume. Aber dafür hat man ja dann den Amp oder die Lautstärke am Lautsprecher.

Ich denke, ich werde mal testen, wie leise so eine Mini-Röhre wirklich ist, und wie das Teil leise gespielt klingt. Wenn es mir nicht zusagt, werde ich auf eine Lautsprecher-Lösung zurückgreifen.
Aber eins steht fest: So toll der Mustang auch für ein vielseitiges Gitarrespielen sein mag, klanglich möchte ich eine andere Lösung.

Und Phunky, ich kann dich beruhigen: Ich bin nicht dein Chef: Meine Leute arbeiten gerade :D
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Erstellt: von phunky » 10.04.2013, 11:20

Haha. Das denkt mein Chef auch. Und meistens stimmt das ja auch ;).

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 10.04.2013, 21:39

Ich muss da mal noch was fragen:

Die KRK machen wirklich einen guten Eindruck. Wie kommt denn wohl ein 5" Tieftöner? Bringt das wirklich was?

Wofür brauche ich denn 2 davon? Für Effekte wie stereo-delay oder mehr Schalldruck?

Und zum Schluss: Meinst du, so ein günstiger Monitor wie dieser taugt was? Der hätte für Zuhause genug Leistung und zumindest einen 10" Bass.

Und (ich denke zum vorläufig letzten mal): Vielen Dank für deine Ausführliche Hilfe!
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phunky
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Erstellt: von phunky » 11.04.2013, 08:45

Also, ich würde persönlich nicht unbedingt den kleinsten nehmen (obwohl er es vermutlich auch tut). Aber nicht vergessen, das sind Fullrange Systeme. Die sind drauf ausgelegt andere Frequenzbereiche zu übertragen, als die Pappe in Deinem Mustang. Eher wie ein normales Audiosystem.

Mein Yamaha (und ich benutze auch nur einen, dazu gleich) hat da, glaube ich, aber auch nur einen 8" Woofer. Oder nicht mal. Ich weiß es gar nicht genau. Die hohen Frequenzen haben aber ja auch noch ihren eigenen Speaker oben drüber.

Letztlich ist der Zweck ja ein anderer, als bei einer Gitarrenbox. Die Monitor-Box soll das Signal ja möglichst neutral rüberbringen. Der Gitarrenlautsprecher wird ja schon im Multieffektgerät simuliert. Und die Gitarre ist ja auch eher mittig unterwegs.

So. Braucht man nun zwei davon, obwohl das Gitarrensignal ja doch nur Mono ist? Nö, braucht man nicht. Es hat durchaus seinen Charme, da zwei Boxen dran zu haben. Schließlich gibt es Stereoeffekte und man kann sich halt beide Ohren aus verschiedenen Richtungen beschallen. Das macht natürlich was her und kommt unseren Hörgewohnheiten entgegen. Einfach mehr Fülle, irgendwie.

Ich benutze aber auch nur einen, weil ich im Moment keinen Platz für einen zweiten habe. Das geht natürlich auch.

Zum Bühnenmonitor: Dazu kann ich leider nix sagen. Ich kenne die Dinger nur aus dem praktischen Einsatz für den sie auch gemacht wurden. Und da ist ja immer so viel Krach, da will ich mir nicht anmaßen Klangeigenschaften zu bewerten. Man hört sich halt ;). Im stillen Kämmerlein habe ich die nie genutzt.

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 11.04.2013, 09:33

Ich habe mich Anfang Jahr sehr intensiv mit Bühnenmonitoren auseinandergesetzt, da ich für unsere Band einen guten, aktiven Montitor suchte (für mich, um Gesang und bissel rundum auf der Bühne zu haben).

Der Grundtenor bei der Beratung war: Wenn du einen Monitor kaufst, um ihn allenfalls mal im Bühneneinsatz zu haben, gibt es eine gewisse Schallgrenze, die nicht unterschritten werden sollte. Ich sage nicht, dass es darunter nicht auch taugliche Sachen gibt. Ist so ähnlich wie mit der Gitarre. Die meisten sind sich einig, dass es durchaus gute Sachen unter 100 EUR gibt. Wenn man aber die ersten Qualitätsstücke erhalten will, ist es sicherlich auch vernünftig, für die erste irgendwas im Rahmen von 200 EUR zu zulegen.

Ein Standard-Bühnenmonitor, den ich gesucht hatte, musste folgende Kriterien erfüllen:
- logisch: anständigen, neutralen, transparenten Sound
- genügend Schalldruck, um auch bei Live-Einsätzen vernünftigen Sound zu liefern
- gute, stabile Verarbeitungsqualität. Schliesslich soll er etwas aushalten.
- sinnvollen Abstrahlwinkel
- idealerweise nicht nur als Bühnenmonitor, sondern im Duett auch als kleine PA nutzbar

Diese Punkte führten (vor allem Soundtechnisch) fast automtatisch zu einer Box mit 12''-Lautsprecher sowie zusätzlichem 1 - 1-,5'' Hochtöner. Ist zur Fullrange-Wiedergabe und für klare Gesangs- und Gitarrenwiedergabe ein guter Kompromiss, wo auch Bässe noch anständig wiedergegeben werden.

Nun: die Schallgrenze für solche Systeme liegt m.E. wohl bei ca. 250 - 300 EUR. Darunter gibt es sicherlich Boxen, die auch brauchbar sind für kleinere Einsatz-Zwecke. Aber wenn du bissel an die Zukunft denkst und dann evt. wirklich mal deinen eigenen, guten Bühnenmonitor willst, ist diese Investition sicherlich nicht verkehrt und du brauchst keine all zu grossen Kompromissse eingehen. In diesen Preisbereichen wirst du bei Thommanns Eigenmarke "the box" bzw. "the box pro" fündig. Die haben ein echt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Erstellt: von csoburn » 11.04.2013, 11:27

möchte mal was zum Zoom anmerken, da ich selbst mal eins hatte.
Das Ding ist an sich ganz gut vom Sound her, allerdings bezogen auf alles was bei crunchig anfängt. Im Cleanbereich hat mich das nicht überzeugt, man bekommt es auch fast garnicht richtig clean eingestellt. Die Recordingfunktion ist toll und auch sonst bietet das teil ja massig Möglichkeiten, mir wars aber zuletzt einfach zu überladen und 90% der Möglichkeiten hab ich eh nicht genutzt.

Sicher so ein Teil geht super direkt an ne PA und klingt auch nicht ganz schlecht vor deinem Mustang.
Ich bin aber zum Schluss den Weg gegangen, wirklich runterzuschrauben und einfaches Equipment zu nutzen. (Class A Röhrenamp, 2 Pedale, Wahwah).
Über Ton kann man sich ja viel streiten, was aber noch nicht so richtig gesagt wurde in Bezug auf Röhren, sie sind doch um einiges dynamischer als die meisten Modelling Sachen, die zwar einen fetten Sound liefern aber oft auch das Signal komprimieren usw.
D.h. Pickups bzw der Grundklang verschiedener Gitarren kommt mit nem Röhrenamp einfach besser raus, das Spielgefühl ist ein anderes (was auf meinem Modellingteil geil klingt, ist auf dem Röhrenamp zwar auch klanglich toll aber man merkt halt das man gar nicht alles sauber spielt)

Ich nutze den Modelling Amp jetzt im Probenraum und für zuhause eben den Röhrenamp.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 11.04.2013, 11:46

Kompression erwartet man aber eher von Röhren. Und ist ein erwünschter Effekt. Der Modeller macht das doch nur nach. Man kommt nur schneller dahin, weil den Röhrenamp muss man dafür halt ordentlich aufdrehen.

Aber natürlich macht eine Röhrenendstufe anders laut. Dynamischer. Weniger linear. Ich finde Modelling gewinnt enorm durch Röhrenendstufen. Zum Beispiel dieser Line6 Amp mit dem auch Bogner irgendwie zu tun hat, zumindest steht sein Name mit drauf, klingt schon ziemlich geil. Hingegen finde ich, dass diese typische Vorstufenzerre mittlerweile schon sehr ordentlich simuliert wird. Ob vom Zoom weiß ich allerdings nicht.

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Erstellt: von Bellwood » 11.04.2013, 21:14

Danke euch erst mal für eure Aufklärung zum Thema Lautsprecher.

Ich habe heute mal ein wenig experimentiert. Um einfach mal das Zoom mit einer anderen Soundquelle als dem Mustang zu hören, habe ich den Kopfhörerausgang vom Zoom mit dem Line-in vom PC verbunden.

Ich war wirklich überrascht! Obwohl ich nur ein kleines 5.1-System am PC habe, das Musik wirklich gut wiedergibt, wirkte der Klang wesentlich klarer und weniger pappig oder muffig (schwer zu beschreiben) als mit dem Mustang. Natürlich fehlt hier der Druck der größeren Membran vom Mustang, aber schon nicht übel.

Jetzt weiss ich zumindest, dass der Mustang gehen muß :D

@ csoburn: Ich finde gerade den Cleansound vom Zoom klasse! Ich bin da eher bei den Zerr-Effekten skeptisch. Ich werde das Teil auch so schnell nicht ausmustern, weil das zum Spielen mit Kopfhörer schon super ist.

Unter'm Strich tendiere ich immer noch eher zur Röhre, aber da muss ich noch testen.

Mal ne blöde Frage: Wie lange hält so ein Satz Röhren wohl?

Und dann kommen wir auch wieder zum eigentlichen Thema des Threads:

Wenn ich unter die Röhrianer gehe, welche Effekte sollte man haben?
Für den Effektweg habe ich nen ganzen A... voll mit Chorus, Flanger, Echo und Reverb aus dem Zoom, vor den Amp soll ein Zerr-pedal.

Gibt es da Warnmeldungen zu günstigeren Geräten von Digitech oder Fame (Musicstore)?

So, zum Schluss 1000 mal sorry @Rams3s für den Mißbrauch deines Threads...
Viele Grüße Frank



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Erstellt: von Software-Pirat » 11.04.2013, 22:32

Bellwood hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Wie lange hält so ein Satz Röhren wohl?


Interessante Frage, aber auf die gibt es keine eindeutige Antwort, außer: So lange, wie sie halt halten. Es gibt Amps, die fressen die Röhren richtig auf, andere gehen sehr pfleglich mit ihnen um. Es kommt wohl darauf an, wie stark sie beansprucht werden, wie der Arbeitspunkt eingestellt ist, ob man die Röhren ständig übersteuert oder so gut wie nicht.

Bellwood hat geschrieben:Wenn ich unter die Röhrianer gehe, welche Effekte sollte man haben?


Einfach zu beantworten: Die wo du brauchst bzw. haben willst. Nicht mehr nicht weniger.

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 11.04.2013, 23:03

Da werden die Röhren ja bei Zimmerlautstärke lange halten.

Effekte wird dann die neue Sammelleidenschaft :D

Meinungen zu Digitech oder Fame?
Viele Grüße Frank



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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 11.04.2013, 23:17

Wow, was hier aus meiner Effektboard-Frage jetzt geworden ist... könnte man ja fast umbenennen und verschieben. :lol: Aber ein ,Sorry´ ist völlig unangebracht (also quasi 1000 x in diesem Fall). Mich interessiert das ja auch alles und ich lese gespannt mit. Meine Fragen sind ja quasi schon länger beantwortet und wenn noch was aufkommt, misch ich mich einfach dreist wieder ein! So wie hier jetzt übrigens :cool:
Witzige Geschichte Phunky, wie du zu deinem Teil gekommen bist.

Ich bin jetzt nach all den Infos hier sehr unsicher geworden.
Ich habe aber richtig verstanden, dass man den einen Ton von der Röhre mit verschiedenen Effektgeräten auch so umbasteln kann, dass man verschiedene Richtungen vollwertig bedienen kann. Also wenn ich sowohl Clean, als auch Grunch (oder wie das heißt) und auch noch Distortion gut finde, kann ich das über die Effektgeräte klar machen, oder nicht?!

Das einzige, wo ich mir sicher bin, ist, dass auch die Miniröhren den Klang autenthisch rüberbringen können, da man bei die Dinger mit 0,1 W auch locker unter Volllast betreiben kann.
Ich werd mal schaun, wie weit ich da komme, mein Lehrer meinte heut auch nochmal, dass ne Röhre geil sein kann, aber man muss halt schon wissen, wohin das führen soll.
@ Bellwood, mich würd schon sehr interessieren, was du warum letztlich genommen hast, wenn es soweit ist. Kurzes Feedback wäre klasse. Oder steht das mit der Röhre jetzt bei dir fest?

In meinem Namen natürlich auch nochmal Danke für die Rege Beteiligung hier.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 11.04.2013, 23:28

Rams3S hat geschrieben:Ich habe aber richtig verstanden, dass man den einen Ton von der Röhre mit verschiedenen Effektgeräten auch so umbasteln kann, dass man verschiedene Richtungen vollwertig bedienen kann. Also wenn ich sowohl Clean, als auch Grunch (oder wie das heißt) und auch noch Distortion gut finde, kann ich das über die Effektgeräte klar machen, oder nicht?!


Ja, kannst du. Das geht aber auch bei einem Transistoramp, oder, bei einem Röhrenamp, auch über das Volumepoti und dem Anschlag (um die Verwirrung komplett zu machen). Der große Vorteil von Röhrenamps ist ja, daß sie sehr dynamisch auf den Anschlag reagieren, was gute Modelling-Amps aber mittlerweile auch können (und bei Transistoramps sollte es auch gehen). Das gilt aber halt nicht für jeden Röhrenamp. Es gibt nämlich auch schlechte Röhrenamps und sehr gute Transistoramps, genauso, wie es sehr gute Modelling-Amps gibt.
Mein Tipp ist folgender: Wer seinen Sound möglichst aus Pedalen holen will, der soll sich nach einem Amp umsehen, dessen Clean-Sound im am besten gefällt. Ob das jetzt ein Transistor- oder Röhrenamp ist, ist dann erstmals egal.
Ob Miniröhrenamps einen authentischen Klang rüber bringen, wage ich zu bezweifeln. Erstmals, was wäre denn der authentische Klang? Ein Vox-Klang, dem eines Marshall Full Stack? Letzteres ist schon mal wegen den Lautsprechern nicht möglich. Das heißt aber nicht, daß sie schlecht klingen würden. So ein Fender Champ ist schon mal ein richtiger Klassiker, und das zurecht.

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Erstellt: von phunky » 12.04.2013, 09:50

Bellwood hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Wie lange hält so ein Satz Röhren wohl?


Da hat Software-Pirat ja schon einiges zu gesagt. Als Ergänzung noch weitere Faktoren die sich auf die Lebensdauer auswirken:

1. Transport: Wenn Der Amp viel unterwegs ist, leiden die Röhren auch mehr. Im Grunde sind die Dinger ja wie Glühbirnen und die stehen auch nicht so auf Vibrationen. Schon gar nicht, wenn sie gerade abkühlen (also man nach dem Proben oder dem Gig den Amp nicht ausreichend abkühlen lässt).

2. Aufwärmen: Es ist sinnvoll nicht gleich nach dem Anschalten voll aufzudrehen. Viele Röhrenamps haben einen Standby-Schalter für den Aufwärmvorgang. Man schaltet den Amp dann erst ein paar Minuten auf Standby und dann erst "scharf".

Diese kleinen Kisten haben das meistens nicht. Aber auch da würde ich nicht sofort Vollgas geben.

3. Der persönliche Anspruch: Röhren sterben manchmal einen schnellen, manchmal auch einen langsamen Tod. Bei letzterem wird der Sound langsam schlechter (vielleicht ein bisschen vergleichbar mit den Saiten). Und wann man das dann merkt ist individuell unterschiedlich.

Bei meinem Lil' Nighttrain halten die nun schon ein paar Jahre. Und auch bei früheren größeren Amps habe ich so gut wie nie die Röhren wechseln müssen. Vielleicht Glück, vielleicht die Folge pfleglichen Behandelns, vielleicht auch ganz normal. Das weiß ich nicht so genau.

Mir fäll eins noch ein, das gehört hier eigentlich nicht mehr her, aber bei den Wohnzimmeramps werden häufig (bei Vox z.B., aber auch bei anderen) Vorstufenröhren für die Endstufe verwendet. Einfach damit die Dinger schneller in die Sättigung kommen. Denn über eins sollte man sich immer im klaren sein: Jedes ausgefahrene "Röhren-Watt" ist immer noch ganz schön laut, natürlich abhängig vom verwendeten Lautsprecher (Wirkungsgrad/Schalldruck).

Und dann kommen wir auch wieder zum eigentlichen Thema des Threads:

Wenn ich unter die Röhrianer gehe, welche Effekte sollte man haben?
Für den Effektweg habe ich nen ganzen A... voll mit Chorus, Flanger, Echo und Reverb aus dem Zoom, vor den Amp soll ein Zerr-pedal.



Was benutzt Du denn jetzt? Das sollte der erste Anhaltspunkt sein.

Ansonsten: Zerren gibt es Millionen verschiedene. Ich finde ja einen Kompressor ziemlich wichtig. Oder sagen wir so: Ich benutze ihn oft.

Ein Wah-Wah kommt noch vor den Amp. Den Rest kannst Du Dir ja dann aus dem Zoom holen. Also erstmal. Bis Du dann auch süchtig geworden bist, und dein verfügbares Einkommen für kleine bunte Pedale ausgibst. Und mach Dir nix vor: It's Highly Addictive!

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 12.04.2013, 12:20

Die Fragen zur Dauer der Röhre wurden durch Phunky schon abschliessend beantwortet. Röhren können gut und gerne 40 Jahre halten. Aber auch 1 Jahr. Oder 2 Wochen, wenn BIAS etc. nicht so gut eingestellt ist. Je nachdem hält dann aber auch der Amp keine weiteren zwei Wochen durch... :lol:

Welche Effekte und welchen Effektweg? Es gibt kein Effekt, der nur für Röhre geht oder nur für Transe. Wähle, was dir gefällt. Zum Effektweg: Es gibt eine "klassische Reihenfolge", die aber nicht "heillig" oder so ist. Probiere aus. Klassisch vereinfacht: Gitarre => Tuner => WahWah => jegliche Verzerrerarten => Modulationspedale (wie Chorus, Flanger etc) => Amp. Falls du eine FX-Schlaufe hast, dann kannst du die Modulationspedale auch in den FX nehmen. Aber ist auch problemlos alles ohne FX möglich. Einfach auf die Ohren vertrauen, was besser gefällt.

@ Ramses:
Mit ein bis zwei Pedalen kannst du einen guten Cleansound Röhrenamp in jeglichen Verzerrstufen betreiben. Welche du dazu nehmen möchtest: Viel Glück bei der Auswahl... es gibt nirgends mehr Auswahl als bei den Verzerrern. Du findest aber bei Rezessionen oder hier im Forum viele Infos, welche Pedale am ehesten zu welchem Stil passen.

Und was das authentisch angeht... Authentisch zu was? Auch ein 0.1-Watt-Amp ist authentisch im Röhrensound. Ich habe als Übungsamb zu Hause eine Laney Cub10. Perfekter, kleiner Röhrenamp. Und m.E. sehr authentisch. Für den bluesigen, rockigen Sound, den ich suche. Das Label "Authentischer RöhrenAmp" findest du bei keinem einzigen Amp als Verkaufsargument (bzw. bei jedem, der irgendwie 'ne Glühbirne drin hat).

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Erstellt: von Bellwood » 12.04.2013, 16:32

Nur zur Frage, was ich jetzt benutze: Ausschließlich Effekte vom Zoom.

Im Wesentlichen ist es ein Tube-screamer oder ein anderes Distortion-pedal.

Hall etc für den Effektweg werde ich weiterhin vom Zoom nehmen. Nach Rücksprache mit Zoom in Japan ist das problemlos möglich. Nur die Zerre und Amp-Simulation sollte ich nicht nutzen - klar!

Kompressor muss ich mal testen, was das klanglich macht - dafür ist das Zoom gut!

Heute bekomme ich eine super Soundcheck-Gelegenheit:
Proberaum mit PA und Marshall-Fullstack! Der Gitarrist einer befreundeten Band ist verhindert und ich soll/darf jammen kommen :D

Bin gespannt, wie die Hagstrom da klingt.

Ja ja, highly addictive :D
Sammelt ihr die Pedale nur nach Funktion oder auch schon nach Farben?
("Oh, da käme jetzt ein kräftiges Grün gut!" :D )
Viele Grüße Frank



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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 12.04.2013, 18:05

Also wenn schon wirklich sammeln, dann auch nach Farben würde ich sagen. Wenn man z.B. immer schwarz und grün abwechselnd hat, würd ich bei nem rosa Teil am Ende einfach kotzen..

Zum Begriff ,authentisch´ ... mir war nicht klar, dass das Wort so daneben ist. Ich wusste auch nicht ganz, wie ich das anders ausdrücken sollte, aber ich denke, dass ihr wisst, wie es gemeint war. Und @ Phuephue: Das, was ich mir jetzt vorstelle, wenn ich deine Beschreibung zu deinem Laney Cub10 lese, schwebt mir auch vor, da ich sowohl Blues (auch Clean halt) oder Rock gerne spiele.
Alles andere (Funk z.B.) kann ich ggbfl. nach wie vor über den Fender laufen lassen, wenn mir das partou bei der Röhre nicht zusagt!
Ich werd dann bei Zeiten mal rumtesten. Aber ich sehe mich darin bestärkt, das Effektboard erst für den neuen Verstärker zu holen. Auf das Wahwah freue mich mich natürlich trotzdem schon riesig, sollte morgen, spätestens Montag kommen.
Das klügste wird sein, einen Verstärker auszusuchen und dann direkt einige Effekte mitzutesten. Kaufen kann ich notfalls immernoch später/nacheinander/woanders, jenachdem, wie es meinem Budget so geht zu dem Zeitpunkt. Und natürlich hier die ganzen Foruminfos mal genau studieren!

:) :)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 12.04.2013, 19:27

@Bellwood:

Kompressor macht nicht viel. Außer Komprimieren. Die hohen und tiefen Töne werden lautstärkemäßig angeglichen. Das ist sehr dezent und unspektakulär, aber vielseitig einsetzbar. Außerdem kann man bei den meisten noch das Sustain regulieren.

Was das Sammeln angeht, so schlimm ist das bei mir nun auch wieder nicht. Aber es kommt halt ein bisschen was zusammen. Viel schlimmer ist das Board. Muss unbedingt mal was neues bauen.

Berichte mal von Deinen Tests.


@Rams3s

Klingt nach nem guten Plan. Und warum sollte der Laney nicht Funk können? Dafür kannst Du vielleicht schon mal ein Chorus-Pedal einplanen...

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 12.04.2013, 23:48

Das Board sieht ein bisschen, sagen wir mal "wild" aus. Aber alles drauf, was man braucht.

Zum Test, Teil 1:

Heute im Proberaum stand leider kein Fullstack zur Verfügung, dafür eine ziemlich fette PA, in die ich mein Zoom über den XLR eingesteckt habe.
Ich bin echt begeistert davon, was das Zoom an so einer Anlage leistet!
Auch mein Bekannter war überrascht, nachdem er das Zoom nur mit dem Mustang kannte.

Morgen wird der Test im Musicstore folgen. Und dann Amp oder ein PA-Lautsprecher nach Hause gezerrt. Neben dem KRK kommt noch ein Behringer Monitor in die engere Auswahl.

Mal sehen...

Ergänzung:

Test Nr. 2 ist auch abgeschlossen. Ich habe im Music-Store getestet:
- Blackstar HT1
- Bugera V5
- Laney cub 8 (Den 12R habe ich nicht zum Testen gefunden)

Leider konnte mich keiner der Amps richtig überzeugen. Selbst der Clean-sound von den Dreien war mir nicht clean oder klar genug.
Die Zerr-Modi waren ok, aber das ist ja auch nur die halbe Miete.

Zum guten Schluß bin ich in die PA-Abteilung und habe mir den Behringer 210D - PA-Lautsprecher geholt.

Der Sound ist schon um einiges klarer und sauberer als mit dem Mustang, allerdings muss ich jetzt noch an meinen Presets mit Feintuning den Klang auf Vordermann bringen.

Danke euch allen - ganz besonders Phunky - für eure Hilfestellung! -::-::-
Viele Grüße Frank



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phunky
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Erstellt: von phunky » 14.04.2013, 16:15

Hab' Dein Update gar nicht gesehen. Das ist eben das was ich meinte, man muss schon irgendwie überzeugt sein, wenn man die Vielfalt und Flexibilität einer guten Modelling-Kombination aufgibt. Irgendwann passiert das bestimmt, aber man muss das ja nicht zwingen ;)

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 14.04.2013, 16:51

Ich wäre ja sofort zu allen Schandtaten bereit gewesen wenn mich der Sound überzeugt hätte bzw. ich den Laney hätte testen können.

So bin ich jetzt auch zufrieden und kann alles von "pssst, Freundin schläft" bis "Der Nachbar auf der anderen Seite schläft nicht mehr lange" :D

Abgesehen von einem winzigen Grundrauschen geht das mit der Box sehr gut in sehr leise. Ich weiss nicht, was passiert, wenn ich das Teil ganz aufdrehe.
Viele Grüße Frank



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Rams3S
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Erstellt: von Rams3S » 14.04.2013, 17:34

Hehe, dann gib mir doch mal eine Geschmacksprobe ;) .. naja, heute vielleicht nicht mehr. Aber wie wärs mit morgen? :lol:

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