Musikschule Kündigen Ja oder Nein ?

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GuitarJung

Musikschule Kündigen Ja oder Nein ?

Erstellt: von GuitarJung » 28.02.2013, 20:25

Hallo leute,

ich bin grade gewaltig in einem zwiespalt.
Es ist so, das ich nun seit mitte 2011 in einer Musikschule hier in meiner
umgebung Unterrichtet werde. Nun ist es nur so, das ich Finanziell grade mal sehen will/muss ob ich den Unterrichtsvertrag Kündigen soll !?

Falls ich Kündige, was jetzt im März sein müsste da der Vertrag sich sonst um 6 Monate Verlängert, hätte/habe ich nur die sorge das ich auf einer stufe feststecken werde und nichtmehr weiterkomme mit dem Gitarrenspiel !?
Es ist so, das ich nicht weiss ob ich nun genug wissen und Spielpraxis gesammelt habe
und sammeln konnte um sagen zu können "Ja nun ist genug mit Schule !". Und kann mich nun darauf beschränken aus Büchern usw. zu lernen und so dennoch weiterzukommen.

Also es ist nehmlich auch so, das ich nun vor kurzem einen neuen Lehrer bekommen habe
(vor ca.1 Monat) der wie es mir wie ich bis jetzt beurteilen kann mehr und wie soll ich sagen
halt für mich besser das ganze Thema Theorie und Praxis aufgreifft als der vorherige !?
(Also das mit dem Lehrer ist nur mein Persönliches gefühl)

Würde mich sehr freuen, wenn ihr ein paar gleiche Probleme hattet oder habt, wie ihr gehandelt habt/hättet, was ihr mir raten würdet oder ähnliches.
(Den Satz "wenn ihr ein paar gleiche Probleme hattet oder habt" bitte nicht falsch verstehen ^^)

and Let's Rock ))-))

Grüße

Torfi
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Erstellt: von Torfi » 01.03.2013, 01:19

Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass es besser gewesen wäre, regelmäßig Unterricht gehabt zu haben. Und ein Lehrer, mit dem man gut klarkommt ist sehr viel wert.

Gibt es vielleicht bei euch die Möglichkeit, dass du evtl. nur 14-tägig Unterricht nimmst? Oder nur 30 Minuten statt 45?
Um ganz mit dem Unterricht aufzuhören finde ich es noch zu früh, das wären ja nichtmal zwei Jahre.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 01.03.2013, 04:46

Naja, Du kannst das Gelernte zumindest richtig festigen. Nach 2 Jahren hast Du zwar einiges gelernt, aber kannst Du das wirklich alles aus dem FF jetzt? Oder ist da noch die ein oder andere Schwachstelle, die (nach-)trainiert werden müsste?
Ansonsten nimm ne Auszeit und mach z.B. nach den Sommerferien mit Privatunterricht weiter. Ein guter Lehrer kann dann dort aufsetzen, wo Du aufgehört hast. Auf lange Sicht ganz weglassen... nein, würde ich *heute* nicht mehr :-) (Früher hätte ich evtl. zugestimmt)

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Chavez
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Erstellt: von Chavez » 01.03.2013, 08:46

Ansonsten nimm ne Auszeit und mach z.B. nach den Sommerferien mit Privatunterricht weiter.


Wenn er die Musikschule finanziell nicht mehr stemmen kann dann wirds vermutlich mit Privatunterricht auch schwierig. Es sei denn er hat jemanden an der Hand der das Ganze für kleines Geld oder sogar für lau macht.

Wie wäre es denn wenn du mit den Leuten in der Musikschule mal sprichst. Speziell mit deinem Lehrer?
Schildere ihm dein Problem, möglicherweise kann er dir schon weiterhelfen.

Ansonsten könntest du vielleicht über Onlinekurse, YouTube etc. dort ansetzen wo du gerade spieltechnisch stehst.

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karioll
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Erstellt: von karioll » 01.03.2013, 09:50

Ist ein kleiner Nebenjob denkbar'? Wenn ein paar wenige Stunden Arbeit den Unterricht fortführen lassen, wäre das die beste Alternative
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Bluemoon
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Erstellt: von Bluemoon » 01.03.2013, 10:45

Ich arbeite halb autodidaktisch und halb mit Lehrer. Das heißt ich nehme ab und zu Unterricht bei einem ausgezeichneten Lehrer, um voran zu kommen. So etwa alle 3 bis 4 Wochen eine Stunde, manchmal setze ich auch ein paar Monate aus aus Kosten- oder Zeitgründen.

Parallel lerne ich immer Stücke noch aus dem Internet, die mir mein Lehrer dann korrigiert. Ganz ohne Lehrer macht meiner Erfahrung nach keinen Sinn, weil man nicht ernsthaft voran kommt. Mein Mann ist Sänger und hat jahrelang ohne Lehrer Begleitgitarre geübt. Und er ist in 15 Jahre nicht so weit gekommen, wie ich in 3 (gut bei ihm klingt manches noch besser, aber technisch bin ich ihm klar voraus).

GuitarJung

Erstellt: von GuitarJung » 01.03.2013, 12:20

Hey leute, danke für die Antworten.

Evtl. habe ich das etwas blöd beschrieben sorry, ist nehmlich schon so
das ich das mit der Schule noch zahlen könnte. Jedoch Ist es ja auch nicht ganz billig an meiner Schule und ich will deshalb mal gucken da ich auch kein Millionär bin ^^.

Aber da ihr ja sehr der meinung seit weiter zu machen denk ich so wird es auch sein. ^^

Gibt es denn soeiner bestimmte zeit, die man schon Gitarrenunterricht haben sollte,
oder ist das von Person zu Person unterschiedlich ?

Grüße

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phunky
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Erstellt: von phunky » 01.03.2013, 12:31

Tut mir leid, wenn ich es so deutlich sage: Aber das ist Unfug. Niemand hier entscheidet für Dich. Und niemand hier kann beurteilen ob Du einen Lehrer brauchst oder nicht. Und schon gar nicht wie lange.

Es gibt Menschen, die lernen Gitarre spielen, ohne je einen Lehrer gesehen zu haben. Lernen muss man das eh selbst. Der Lehrer kann das für Dich struktutrieren und Dich auf Fehler aufmerksam machen. Man kann sich das aber auch selbst strukturieren, wenn man es kann. Ansonsten scheint man ja eine Menge falsch machen zu können, wenn man keinen Lehrer hat. Was auch immer das sein mag, ist wohl individuell nicht dasselbe.

Also entscheide das selbst. Wir kennen Deine Finanzen nicht, wir wissen nicht was Du kannst, wir wissen nicht wie Du lernst. Wir wissen gar nichts. Alle Antworten die Du hier liest, leiten die Leute von ihren ganz eigenen und persönlichen Erfahrungen ab. Und dann kommt da bei raus "man kann ohne Lehrer nicht gut werden". Ein Glück, dass Jimi Hendrix das nicht gewusst hat. Sonst hätte der nie ne Platte aufgenommen.

Und ja, ich weiß, das Nennen von Ausnahmetalenten ist nicht hilfreich. Das Verallgemeinern ganz persönlicher Unzulänglichkeiten aber auch nicht.

Ob Dir sowas hilft, weil es Dir eventuell genauso geht, ist doch reiner Zufall.

Entscheide das selbst.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 01.03.2013, 14:41

Also, die Hendrix-Methode hat bei mir nichts geholfen. In seinem präferierten Dauerzustand konnte ich nicht mal mehr ne Klampfe halten...
Nimm also besser weiterhin Unterricht!

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Phuehue
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Erstellt: von Phuehue » 01.03.2013, 14:52

Es gab immer und wird immer Jimis und Erics geben. Diese Freaks haben aber seit sie 15 sind zwischen 3 - 12h täglich gespielt. Eric dabei ein bissel die Schule ignoriert und viel in Bars rumgehangen. Der Preis, denn man dafür zahlt. Wohl nicht der Weg für jedermann und deswegen nur bedingt ein guter Rat...

Ich persönlich glaube, dass ein Jeder mit einem geeigneten Lehrer schneller vorwärts kommt. Für mich war dabei die Chemie jeweils extrem wichtig. Sprich: Es funktioniert nur, wenn man gern in die Stunde geht. Dann spielt man auch automatisch lieber Gitarre.

Wenn du also jetzt einen neuen Lehrer hast, wo du schon zu beginn ein sehr gutes Gefühl hast => have a try!

))==

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 01.03.2013, 19:34

Hendrix war die "Chemie" auch wichtig. Ich wage zu behaupten, dass er ohne überhaupt nicht spielen konnte... ;)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 01.03.2013, 19:38

Clapton war die Chemie genauso wichtig... Aber gut. Ich finde Ferndiagnosen trotzdem schwierig, wenn man weder den Stand des Könnens noch die Ziele kennt.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 01.03.2013, 19:57

phunky hat geschrieben:Clapton war die Chemie genauso wichtig... Aber gut. Ich finde Ferndiagnosen trotzdem schwierig, wenn man weder den Stand des Könnens noch die Ziele kennt.


Sicher, aber dann kannst das Board gleich dicht machen und fast jede Diskussion hier ist unnötig.
Manchmal will man einfach auch nur in seiner Antwort bestätigt werden. (Ob es jetzt Sinn macht, oder nicht) Und in fast jede Antwort laufen nunmal persönliche Erfahrungen mit ein. Es obliegt ja jedem selbst, ob und wie er die Antworten jetzt verwertet.
Ich verstehe auch Deinen Einwand, aber dann dürfte ich bei ca. 90% der gestellten Fragen nichts mehr antworten.

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Erstellt: von phunky » 01.03.2013, 20:11

So drastisch würde ich das nicht sehen. Aber es gibt in der Tat immer wieder Fragen, bei denen ich mich wundere, dass sie gestellt und mit welcher Sicherheit sie dann trotzdem beantwortet werden. Aber 90% sind schon stark übertrieben. Eher könnte man vielleicht nur 90% beantworten.

Gut, vielleicht kann ich das hier auch alles nicht richtig beurteilen - ich hatte nie Unterricht. Und ich kann nur mutmaßen, ob ich heute ein besserer Gitarrist wäre, wäre das anders gewesen.

Aber ich kann mir halt auch vorstellen, dass man nach zwei Jahren Unterricht erstmal genug Material und Grundlagen hat, um auch allein weiter lernen und üben zu können. Und wenn man nicht mehr weiterkommt, dann vielleicht wieder Unterricht nimmt. Hast Du ja weiter oben auch ganz ähnlich geschrieben.

Und da bei dem Kollegen die Kohle im Moment nicht so ganz locker sitzt, warum nicht mal eine Pause machen? Aber, ich weiß, ich wiederhole mich da, das ist eine Entscheidung, die er meines Erachtens allein treffen muss.

Gast

Erstellt: von Gast » 01.03.2013, 20:14

GuitarJung hat geschrieben:Gibt es denn soeiner bestimmte zeit, die man schon Gitarrenunterricht haben sollte,
oder ist das von Person zu Person unterschiedlich ?


Die Frage ist, wie weit du kommen willst...
Für Lagerfeuergedudel brauchst du nicht so lange zu einem Lehrer zu gehen, als wenn du richtig gut Gitarre spielen lernen willst, sowohl technisch als auch ausdrucksvoll perfekt.
Clapton hatte ja jetzt nicht eine so brilliante super Technik - da gibts andere z.B Paco de Lucia oder John McLauglin ua. und nicht Clapton oder Jimmy Page *gähn*

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 01.03.2013, 21:08

phunky hat geschrieben:Aber ich kann mir halt auch vorstellen, dass man nach zwei Jahren Unterricht erstmal genug Material und Grundlagen hat, um auch allein weiter lernen und üben zu können. Und wenn man nicht mehr weiterkommt, dann vielleicht wieder Unterricht nimmt. Hast Du ja weiter oben auch ganz ähnlich geschrieben.

Und da bei dem Kollegen die Kohle im Moment nicht so ganz locker sitzt, warum nicht mal eine Pause machen? Aber, ich weiß, ich wiederhole mich da, das ist eine Entscheidung, die er meines Erachtens allein treffen muss.


Genau da wollte ich mit meiner Antwort hinaus. Pause machen, das bereits Gelernte vertiefen und wenn man ins Stocken kommt, mal wieder ne Privatstunde nehmen. Gibt ja auch Lehrer, da kann man durchaus größere Zyklen oder auch mal etwas ad hoc planen, wenn die Kohle jetzt nicht ganz so locker sitzt.

zodiac hat geschrieben:Clapton hatte ja jetzt nicht eine so brilliante super Technik - da gibts andere z.B Paco de Lucia oder John McLauglin ua. und nicht Clapton oder Jimmy Page *gähn*


Ja, richtige Dilletanten die zwei... Wenn man mich mit den beiden in einem Satz nennen sollte, würde ich glatt durch die Decke gehn! Die hätten wohl besser bei Dir gelernt, oder? ;)

Gast

Erstellt: von Gast » 02.03.2013, 11:36

Nur wenn Du nicht in der Lage bist, das zu erkennen :lol: .
Die Gründe von Clapton sind sehr einfach:
- Spaß, Ruhm und Geld.

Aber genau das macht ja seinen Sound aus, deswegen ist Clapton auch so wie er ist / war.
Ich habe niemals behauptet, dass das schlecht wäre. Seine Musik ist sogar sehr gehaltvoll. Nur sollte man sich auch mal interessantere Leute anschauen die spieltechnisch auf einem weit höheren Niveau spielen und nicht immer auf die "üblichen Verdächtigen" konzentrieren...

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karioll
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Erstellt: von karioll » 02.03.2013, 13:38

Nur sollte man sich auch mal interessantere Leute anschauen die spieltechnisch auf einem weit höheren Niveau spielen


Hä?
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Erstellt: von startom » 02.03.2013, 14:49

phunky hat geschrieben:Aber ich kann mir halt auch vorstellen, dass man nach zwei Jahren Unterricht erstmal genug Material und Grundlagen hat, um auch allein weiter lernen und üben zu können. Und wenn man nicht mehr weiterkommt, dann vielleicht wieder Unterricht nimmt.


100% Uebereinstimmung.
Genau das ist mein Werdegang. Die ersten zwei Jahre hatte ich professionellen Unterricht, um ein stabiles Fundament errichten zu können. Seither bin ich 'solo' unterwegs, da es irgendwann eine Frage der eigenen Disziplin und Motivation ist. Denn Material im Rucksack hat man nach zwei Jahren genug, sofern man diese zwei Jahre auch wirklich ernst genommen hat.

Bin immer wieder am Ueberlegen, ob ich mir nicht doch wieder mal einen spezifischen Unterricht bei einem Profi gönnen soll, zur Verfeinerung gewisser Techniken.

Zum Thema: Falls du (Threadersteller) der Meinung bist, dass du genügend Disziplin hast, um dich an deine Schwachstellen zu wagen, dann probier es auf eigene Faust! Die autodidaktische Versuchung ist jedoch sehr sehr gross, ausschliesslich seine Stärken zu betonen. Und mit der Zeit spielst du dann halt immer dasselbe.
Tom

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Erstellt: von Sunburst » 03.03.2013, 12:16

Ansonsten gibt es auch einen Mittelweg: Reduzieren. Vielleicht nicht jede Woche zum Unterricht gehen, sondern nur jede zweite. Oder die Stunde von 45 Minuten auf 30 Minuten reduzieren. Rede doch mal mit deinem Lehrer / deiner Musikschule. Da gibt's bestimmt Möglichkeiten. Ansonsten schließ ich mich Phunky und Startom an: Pause machen und erst mal das Gelernte vertiefen / in Eigenarbeit weiter machen.

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Erstellt: von Roddy » 03.03.2013, 12:24

startom hat geschrieben:Die autodidaktische Versuchung ist jedoch sehr sehr gross, ausschliesslich seine Stärken zu betonen. Und mit der Zeit spielst du dann halt immer dasselbe.


Dieser Satz hat bei mir gerade einen ziemlich großen Aha-Eindruck hinterlassen!
Ich glaube, zu den Kandidaten könnte ich mich gut mit dazuzählen.
Also, Holzauge bleib wachsam!

Wie bist du dagegen angegangen?

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Erstellt: von startom » 03.03.2013, 19:21

Ich ertappe mich ja auch immer wieder, das ich meine Standard-Riffs und meine paar Fingerstyle-Stücke spiele und mir dabei imaginär auf die Schulter klopfe.

Abhilfe schafft da vor allem das alljährliche Forumtreffen. Die Stücke anderer Gitarristen live zu hören und vermittelt zu bekommen, ist für jeweils wieder ein grosser Ansporn, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Ausserdem spielen wir in unserer Band immer wieder mal Songs, die ich persönlich für mich im Kämmerlein nie üben würde. Das sind auch immer wieder Herausforderungen und Neuland.
Schlussendlich bringt einen jede neue Hürde nur weiter.
Tom

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Erstellt: von Phuehue » 03.03.2013, 19:34

startom hat geschrieben:Ausserdem spielen wir in unserer Band immer wieder mal Songs, die ich persönlich für mich im Kämmerlein nie üben würde. Das sind auch immer wieder Herausforderungen und Neuland.


Das ist auch der Hauptgrund für mich, nicht stehen zu bleiben. "Leider" kommen im Moment so viele neue Songs zusammen, dass ich mich dabei weniger um die technischen Finessen des Songs, als eher um die Abläufe, Strukturen etc. kümmern muss. Die Feinarbeit muss ich dann auf später verschieben, wenn ich dann die Stücke diesbezüglich intus hab.

Aber ansonsten habe ich dasselbe Risiko, immer dasselbe zu üben... :?

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 10.03.2013, 14:25

Zodiac hat geschrieben:Nur wenn Du nicht in der Lage bist, das zu erkennen :lol: .
Die Gründe von Clapton sind sehr einfach:
- Spaß, Ruhm und Geld.

Aber genau das macht ja seinen Sound aus, deswegen ist Clapton auch so wie er ist / war.
Ich habe niemals behauptet, dass das schlecht wäre. Seine Musik ist sogar sehr gehaltvoll. Nur sollte man sich auch mal interessantere Leute anschauen die spieltechnisch auf einem weit höheren Niveau spielen und nicht immer auf die "üblichen Verdächtigen" konzentrieren...


Ja, ich kenne alle die Du hier genannt hast und noch etliche andere auch. Bei den einen macht deren super Präzision den Ton aus, die anderen haben ihre ganz eigene, spezielle Technik und wieder andere haben den Groove, das Feeling und paar wenige sogar von allem etwas mehr oder weniger. Deswegen lassen sich die "oberen 25" aber halt auch nicht so einfach miteinander vergleichen. Aber jeder ist auf seine Art ein Virtuose an den 6-7 oder 12 Saiten. Und wenn jemand kein Können vergoldet, ist das ja nichts illegales. ;)

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 10.03.2013, 14:31

startom hat geschrieben:Zum Thema: Falls du (Threadersteller) der Meinung bist, dass du genügend Disziplin hast, um dich an deine Schwachstellen zu wagen, dann probier es auf eigene Faust! Die autodidaktische Versuchung ist jedoch sehr sehr gross, ausschliesslich seine Stärken zu betonen. Und mit der Zeit spielst du dann halt immer dasselbe.


Das ist die große Gefahr dabei. Habe mich selbst öfters ertappt. Weil es macht mehr Spass etwas zu können, anstatt (anspruchvolles) neu zu lernen. Natürlich kann man den ganzen Stoff aus dem vorhergegangenen Unterricht erstmal aufarbeiten, weil da ist sicher noch einiges dabei, dass eben noch nicht 100% sitzt. Danach würde ich mich, zumindest "ab und zu", wieder in die Hände eines Profis begeben, damit es keinen Stillstand gibt.

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