Unterricht nach über 3 Jahren Selbststudium nehmen ?

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mardybum
meint es ernst
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Unterricht nach über 3 Jahren Selbststudium nehmen ?

Erstellt: von mardybum » 08.12.2012, 18:40

Moin allerseits !

Ich bin am überlegen ob ich Gitarrenunterricht nehmen soll um meine Fähigkeiten zu verbessern und meine Fehler zu erkennen.

Hier mal eine kleine Liste mit den Sachen die ich kann, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

-Alle gängigen Akkorde spielen und benennen
-Barre's spielen und herleiten(Auch die nicht E und A-Shapes)
-Pentatoniken rauf und runterspielen + Bluesnotes + Fast alle Haupttöne in den einzelnen Shapes.

Die Frage die ich mir halt stelle ist, ob mir Unterricht was bringen würde ? Oder ob es reichen würde im Selbststudium weiter zu lernen? Ich verspreche mir davon zumindest Sachen zu lernen die man so auf dem ersten Blick nicht aus dem Internet bekommt.

Ich hoffe ihr versteht mich und könnt mir vielleicht ein- zwei Tipps geben.

agguitar
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Erstellt: von agguitar » 08.12.2012, 19:18

Also vor allem weitere Einblicke in die Theorie und Variation im Solospiel wird oft im Unterricht behandelt. Neue Ideen, Tricks und Kniffe, neue Künstler, ...
Ich würde dir mal raten, potenzielle Lehrer in deiner Nähe zu kontaktieren und eine kostenlose Probestunde zu vereinbaren. Nachdem du ihm dann das gezeigt hast, was du kannst, fragst du jeweiligen Lehrer, was im Unterrichtsstoff folgen würde, wieviel Wert auf was gelegt wird, usw.

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 08.12.2012, 20:27

Ungefähr mit dem gleichen Wissensstand und Können habe ich vor knapp zwei Jahren auch Unterricht genommen.
Der Lehrer hat halt erst mal so ein wenig geschaut was ich kann, hat auf meine Haltung geschaut, ja und dann haben wir angefangen Lieder zu lernen.
Eins nach dem anderen.
In erster Linie war es mir wichtig durch den Unterricht eine gewisse Motivation zu bekommen um dabei zu bleiben. Ich bin halt ein Wiedereinsteiger der nach langer Pause den Weg zurückgefunden hat.
Theorie wurde mir jetzt im Unterricht nicht sehr viel vermittelt. Ich konnte zwar mal nachfragen, aber dafür ist dann eine halbe Stunde einfach zu kurz.
Er merkte aber schon, das ich mich damit beschäftige und hat dann auch dementsprechend mit mir geredet. Nach dem Motto, hier spielen wir die Terz oder auf dieser Skale der Durtonleiter können wir dazu spielen, usw.
Will sagen, er hat sich meinem Wissenstand gut angepasst.
Rhythmisch konnte ich ein wenig dazu lernen, ist eh ein Schwachpunkt bei mir und ja ansonsten war halt immer gut, das man jemand hatte, den man mal was fragen konnte.

Wenn Du so willst, klar kann man Lieder auch heutzutage aus dem Internet lernen und sich selbst beibringen. Musst Du wirklich einfach mal ausprobieren und ein paar Stunden nehmen.
Dann merkst Du schnell ob das was für dich ist.
Ich habe inzwischen den Lehrer gewechselt und habe nun einen, mit dem ich angefangen habe Improvisation zu lernen, Licks zu spielen, neue Skalen, auf Gehör Licks von Ihm nachspielen
usw.
Mal schauen, wie lange ich noch dabei bleibe. Vielleicht noch bis zum Sommer.
Durch die Band habe ich inzwischen eine neue Quelle der Motivation.
Deswegen denke ich auch das Gitarrenunterricht in erster Linie für die Motivation wichtig ist etwas zu lernen. Das da jemand ist, der Dich nach einer Woche "abfragt" und schaut was Du gelernt hast.

Probiers aus, kannst ja wieder kündigen, wenns nichts ist.

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