Welche Skalen als erstes lernen? Verwendung von Skalen

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CrazyFolkGuy
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Welche Skalen als erstes lernen? Verwendung von Skalen

von CrazyFolkGuy » 23.11.2012, 21:28

Hi Leute,

ich stelle mir seit einiger Zeit ein paar Fragen zu den Skalen. Da ich mir einen Gitarrenlehrer nicht leisten kann, versuche ich mir das Gitarrenspiel selbst beizubringen. Manche Fragen werden einem dabei nicht gerade auf einem Tablett serviert, wogegen andere theoretische Grundlagen wieder und wieder durchexerziert werden.

Ich weiß inzwischen worin sich Moll und Dur-Tonleitern unterscheiden, was eine Pentatonik ist und wie sich Akkorde zusammensetzen. Wie man Skalen spielt, ist noch nicht mal praktisch das Problem.

Die große Frage, die sich mir stellt, dreht sich um die Verwendung der Skalen. Vielleicht ist die Antwort auch sehr einfach, aber ich brauche einmal eine solche klare Antwort.

Es gibt ja sehr viele Skalen: mixolydisch, natürlich, melodisch, harmonisch und das zu jedem Ton der Tonleiter. Man könnte jetzt ganz motiviert alle Skalen auf dem Griffbrett auf 12 Bünden auswendig lernen (C, D, E, F, G, A, H, Fis, Cis, As, Es, B, F, in Dur und Moll + plus die verschiedenen Variationen, Blues-Skala usw.). Dann hätte man sicher ein gutes Hintergrundwissen. Doch irgendwie erscheint mir das falsch. Kann ein guter Solist wirklich diese vielen Skalen auswendig? Vielleicht muss man nur die wichtigsten können. Aber was sind die wichtigsten? Die große Frage lautet deshalb: Wo fange ich am besten an und muss ich überhaupt alle Skalen auf dem kompletten Griffbrett können?

Zur Verwendung: Ich habe die Idee, dass man beispielsweise eine G-Dur Skala in einem Solo spielt, wenn jemand anderes einen G-Dur Akkord spielt. Ist das richtig? Das kommt mir doch sehr begrenzt vor, wenn es so sein sollte.

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mjchael
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von mjchael » 23.11.2012, 23:03

Nein, braucht man nicht. Man fängt einfach irgendwo an zu improvisieren. Dabei geht man ein wenig nach der Methode "Versuch und Irrtum" vor.

Picke dir einfach eine Skala die du kannst heraus, und klimpere diese, wärend im Hintergrund ein passendes Stück läuft.

Nimm dir beispielsweise einfach die G-Dur-Skala, und suche dir ein möglichst langes Lied in G-Dur raus. Und dann klimpere einfach darüber.

Es muss am Anfang nicht gut klingen. Einfach rumprobieren.

Nimm dir beispielsweise das Lied "American Pie". Das ist echt lange genug, um darüber mit der G-Dur-Skala herumzuexperimentieren.


Em ist die Mollparallele von G-Dur mit den gleichen Tönen. Also probiere gleich mal danach ein Lied in Em aus.


Nimm dir die C-Dur- bzw. die Am-Tonleiter, und picke dir ein Lied in der Tonart raus.
Wie wäre es mit Still Got the Blues von Garry More


Oder weil es die gleichen Töne sind, ein Lied in Am


Einfach nur Versuch und Irrtum.

Schiebe die C-Dur-Skala einen Bund weiter hoch, und improvisiere in Db-Dur


Verschiebe die C-Dur-Skala zwei Bünde weiter hoch, und du bist in D-Dur.
Versuche doch einfach mal das 4-Chrod Lied in D-Dur


Rutsche mit der C-Dur bzw. Am-Skala zwei Bünde zurück und spiele die Bb-Dur bzw. Gm-Skala
City am Fenster


Fange mit einfachen Liedern an, und du wirst sehen, wie du Stück für Stück vorankommst.
Versuche einfach ein wenig die Solisten die du hörst zu kopieren. Nicht 1:1, sondern laufe denen einfach so gut hinterher, wie es dir eben gelingt. Wenn du die aus den Augen verlierst, machst du so lange was eigenes, bis es dir wieder gelingt, die ein wenig nachzuahmen.

Die Dur-und Moll-Tonleiter ist nicht alles, was man machen kann, aber es wäre mal ein Anfang, und es gibt genug Lieder um dich daran auszuprobieren.

Erst wenn du dann andere Sachen, wie z.B. Blues improvisieren willst, dann beschäftigst du dich halt mit der Blues-Pentatonik, und suchst dir gezielt Stücke raus, bei der die Blues-Pentatonik gut funktioniert.

Immer schön eines nach dem andern. Genau so, wie man es mit der einfachen Akkordbegleitung macht. Da hattest du dir am Anfang ja auch nur die Lieder rausgesucht, von denen du die Akkorde konntest. Barrés hattest du am Anfang gemieden, mit Sus4 und maj7-Akkorden konntest du noch nichts anfangen, und kamst dennoch zurecht.

Anders ist es auch mit den Skalen nicht. Es gibt exotische Skalen oder Akkorde mit exotischen Herleitungen. Es gibt halt Leute, die wollen unbedingt Jazz spielen, und die Fragen dann auch danach. Aber keiner zwingt dich damit anzufangen.

Du kannst ja auch Gitarre mit Powerchords anfangen. Skalen kann man auch mit der einfachen Pentatonik anfangen. Musst dir nur die Lieder in der passenden Tonart raussuchen, um damit zu spielen.

Es sollte dir nur klar sein, dass es auch Dur- und Moll-Akkorde gibt, und dass es nicht nur Powerchords gibt, genau so wie dir klar sein sollte, dass es nicht nur die Pentatonik gibt, sondern eben auch Dur- und Moll-Skalen.

Dann gibt es noch schräge Akkorde wie einen Hm7b5. Kommt selten vor aber er kommt vor. Genau so gibt es lokrische Skalen (Kirchentonarten) mit denen man über solche Akkorde improvisiert. Aber genau so selten wie man einen m7b5-Akkord braucht, genau so selten braucht man auch eine lokrische Skala.

Schnappe dir einfach eine Skala, und suche dir die passenden Lieder dazu raus, und dann übe diese erst mal so lange, bis du ein Gefühl dafür bekommst.

Gruß Mjchael

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snicki
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von snicki » 23.11.2012, 23:21

Hallo erstmal.

Das mit den Skalen ist eigentlich gar nicht so kompliziert.

Ich bezweifle auch, daß selbst Profis alle Skalen auswendig können.
Normalerweise beschränkt sich das Gitarrenspiel auf einige wenige Tonarten. Ich kann jetzt selbst nur für mich antworten, aber das hier sind meine gängisten Tonarten:

Am, Bm, F#m, Dm, Em, und etwas seltener noch Cm; analog dazu die paralellen Durtonarten:
C, D, A, F, G. Da sich die parallen Durtonarten aus densekben Tönen aufbaut, hat man hier schon mal die gängigsten Tonarten. I.d.R fängt man mit der Am Pentatonic an und lernt dann irgendwann die 2 fehlenden Töne dazu (weil die Pentatonik ja nur aus 5 Tönen besteht).

Die ganzen Zwischentonarten, wie A# oder Eb z.B. kann ich auch nicht ohne weiteres, die kommen aber auch selten vor.

Fangen wir mal mit einer Tonart an.

Z.B. das bekannte Stück Knocking on Heavensdoor:

Das Stück besteht aus den Akkorden G D C und in der Strophe kommt statt C noch ein Am vor.

Nach dem Quintenzirkel sortiert kann man schonmal von der Tonart G Dur ausgehen.

In der Tonart G Dur kommen die Akkorde C G D Am Em und Hm und der verminderte F#dim Akkord.

Die Tonleiter G Dur besteht aus den Tönen:

G A H C D E F#, über jeden dieser Töne kann man einen Akkord aufbauen, der sich aber nur aus den Tönen der G Durtonleiter zusammen setzt; das du weißt, wie ein Akkord aufgebaut wird, weißt du ja schon.

Somit kann man über den Akkorden mit der G Durtonleiter solieren; bzw. mit der Em Tonleiter (Mollparallele), die ja aus den gleichen Tönen besteht.

Das war das Grundlegende. Jetzt nochmal kurz zur harmonischen Molltonleiter.
Bei einer Molltonart gibt es zwei Möglichkeiten für den 5. Stufenakkord, also dem Akkord, der sich auf dem 5. Ton der Molltonleiter aufbaut.
Nehmen wir mal Am an:

A H C D E F G, das E ist der fünfte Ton. Also ergibt sich um in dem oben genannten Schema zu bleiben, das der Akkord ein Mollakkord sein muss, da im E Durakkord das G# enthalten ist, das aber nicht in der Am Tonleiter vorkommt.

Allerdings fehlt diesem Akkord die Eigenschaft eines Dominantakkordes, wie es bei einer Durtonart der Fall ist. Für die Dominate gilt, daß sie die Eigenschaft hat zum Grundakkord "hinzustreben", am besten noch verstärkt als 7er Akkord, also als Dominatseptakkord.

Um diese Leiteigenschaft bei der Molltonart zu erreichen, verwandelt man den Mollakkord in einen Durakkord. Da sich aber ein Ton ändert, hier im Bsp. wird aus der Moll Terz G von Em die Dur Terz G#.
Das ändert jetzt aber auch die Tonleiter und es entsteht zwischen dem F und dem G# ein 3-Halbtonschritt, den es in den normalen Dur und Molltonarten nicht gibt. Das klingt dann etwas orientalisch, südländisch, spanisch, wie auch immer.
Normalerweise bleibt man auch in der ganz normalen Molltonleiter und wechselt dann nur
über dem Dominantakkord in die harmonische Molltonart; muss nicht, kann aber.

Über die Kirchenmodi möchte ich mich jetzt nicht auslassen, da sollte dir die Suchfunktion auch weiter helfen, ich wird nämlich gerade etwas schreibmüde ;)

Nur soviel: Gerade in der Blues/ Rockmusik wird gerne aus den bekannten Schema ausgebrochen.
Beispiel ist der Blues, wo über Durakkorden die Mollpentatonik benutzt wird. Das wurde im Rock n Roll und im Rock usw. auch oft so übernommen, letztendlich entscheidet das Gehör ob es passt.

Wenn du weitere Fragen hast, immer gerne, aber ich denke das reicht für den Abend.

Gruß Snicki

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mjchael
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von mjchael » 24.11.2012, 00:48

Mit den ganzen Kirchenmodis braucht man sich am Anfang gar nicht rumschlagen.

Es reicht die Dur-Tonleiter, bzw. die Moll-Tonleiter. Die Kirchentonarten sind da alle irgendwie drin mit enthalten.

Du hast immer eine bestimmte Tonleiter (z.B. C-Dur) aber die Akkorde ändern sich ständig.

Da ergeben sich die verschiedenen Kirchentonarten schon irgendwie von alleine.

C-Dur-Tonleiter aber C-Dur-Akkord = jonisch
C-Dur-Tonleiter aber Dm-Akkord = dorisch
C-Dur-Tonleiter aber Em-Akkord = phrygisch
C-Dur-Tonleiter aber F-Dur-Akkord = lydisch
C-Dur-Tonleiter aber G-Dur-Akkord = mixolydisch
C-Dur-Tonleiter aber Am-Akkord = äolisch
C-Dur-Tonleiter aber Hm7b5-Akkord = locrisch

Letztlich hat man immer nur eine C-Dur-Tonleiter vor sich.

Andere Tonleiter

G-Dur-Tonleiter aber G-Dur-Akkord = jonisch
G-Dur-Tonleiter aber Am-Akkord = dorisch
G-Dur-Tonleiter aber Hm-Akkord = phrygisch
G-Dur-Tonleiter aber C-Dur-Akkord = lydisch
G-Dur-Tonleiter aber D-Dur-Akkord = mixolydisch
G-Dur-Tonleiter aber Em-Akkord = äolisch
G-Dur-Tonleiter aber F#m7b5-Akkord = locrisch

Vergleiche jetzt mal die Akkorde C und G sowie die Mollparallelen Am und Em in den einzelnen Tonarten.
Gleicher Akkord, aber andere Tonart = anderer Modus. Das ist praktisch das ganze Geheimnis.

Auch wenn das alles im Augenblick noch einen Tick zu hoch ist, dann schaue dir noch einmal immer das erste Wort aller Aufstellungen an. Da steht:

-Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter -Dur-Tonleiter .....

Von daher ist es doch nur einleuchtend, dass man sich zuerst mal mit der Dur-Tonleiter befassen sollte, und diese Üben, bevor man sich an die anderen Exoten ran macht.

Was es jetzt genauer mit den Kirchentonarten auf sich hat, damit kannst du dich immer noch beschäftigen, wenn du die Dur- und einfache Moll-Tonleiter mal richtig drauf hast.

Hier noch ein paar Schöne Lieder für die Moll-Tonleiter, ohne die Tücke mit dem Melodischen und Harmonischen Moll, wo man immer noch auf einen Ton aufpassen muss:


Tonart = Bbm
Das ist die Am bzw. C-Dur-Skala einen Bund weiter nach rechts gerückt.

Hier hat zum Beispiel einer eine Playlist aufgestellt.

Ich starte mal ein Projekt, wo man Lieder in den zwei Tonarten C-Dur und G-Dur sammeln kann, die ich dann in eine Playliste hineinkopiere. Aber nicht mehr heute Nacht.

Gruß Mjchael

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von mjchael » 24.11.2012, 13:57

Ich starte mal ein Projekt, wo man Lieder in den zwei Tonarten C-Dur und G-Dur sammeln kann, die ich dann in eine Playliste hineinkopiere. Aber nicht mehr heute Nacht.


[Projekt] Improvisieren in C/Am oder G/Em

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von CrazyFolkGuy » 24.11.2012, 15:10

Erstmal vielen vielen Dank für so viel ausführliche Informationen. Da hab ich wohl erstmal einiges zu tun.

Ich hab mir mit GuitarPro außerdem nochmal die Anordnung auf dem Griffbrett angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Töne natürlich von Tonleiter zu Tonleiter verschieden sind, sich aber das Muster, wo sich Töne befinden nur verschiebt. Ich habe deshalb selbst eine Grafik erstellt, um mir das selbst besser zu veranschaulichen. Es sind jetzt nicht alle Skalen dabei, aber bei mir gab es jedenfalls einen Lerneffekt.

Demnach muss man bei dem Wechsel von einer Skala zur anderen nur wissen, um wie viele Bünde sich das Muster nach links oder rechts verschiebt.
Dateianhänge
Griffbretter.jpg
Griffbretter.jpg (178.26 KiB) 3072 mal betrachtet

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von snicki » 24.11.2012, 16:09

schöne Arbeit haste dir gemacht; ja, so ist das. Aber normalerweise spielt man ja in einem Solo nur mit einer Skala, also z.B. bei Knocking on Heavensdoor über den Akkorden G-D C (Am) mit der G Durtonleiter; es gibt natürlich Ausnahmen, wo im Solo ein Tonartwechsel eingebaut ist.

Oder beliebt ist auch, daß man zeitweise die Tonleiter verlässt und über einem Akkord die jeweilige Pentatonik spielt.

Dir ist ein kleiner Fehler unterlaufen; links steht bei dir unter der Molltonart melodisch, das ist aber die natürliche Molltonleiter, die der Durtonart entspricht.

natürlich Moll=parallele Durtonleiter

harmonisch Moll= natürlich Molltonleiter, aber der 7. Ton erhöht sich um einen Halbtonschritt

melodisch Moll= harmonisch Moll, aber der 6. Ton erhöht sich ebenfalls um einen Halbtonschritt

Gruß Snicki

cu2morrow
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Re: Welche Skalen als erstes lernen? Verwendung von Skalen

von cu2morrow » 15.03.2017, 15:30

Hallo,

ich bin gerade über deinen Beitrag gestolpert. Mir gings vor ein paar Jahren gleich wie dir und ich wusste nicht mit welchen Skalen ich beginnen sollte. Zudem fand ich im Internet kaum brauchbare Grafiken / Zusammenfassungen für die verschiedenen Skalen.

Daher hab ich selbst damit begonnen für die gebräuchlisten Skalen Merkhilfen zu erstellen. Können kostenlos unter http://www.stickytunes.net/merkhilfen-tonleitern runtergeladen werden.

Somit kannst du dir schnell deine eigene kleien Sammlung deiner Lieblinsskalen zusammenstellen.

Hoffe das hilft ein wenig.

Schöne Grüsse,
Marcel

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Re: Welche Skalen als erstes lernen? Verwendung von Skalen

von mjchael » 21.03.2017, 19:08

Hi Marcel!
Auch wenn du hier einen sehr alten Beitrag ausgegraben hast, über den du wohlmöglich bei der Google-Suche gestolpert bist:
Schöne Merkblätter! ()/
Tipp: mache den Grundton doch etwas auffälliger und farblich kontrastreicher. Er wirkt sehr blass und geht von daher unter.
Bei der sonst sehr gut gestalteten Seite fällt so was auf.

Habe dich hier eingetragen:
https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_ ... rrenseiten unter "n"

Gruß Mjchael

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