heutige Gibsonqualität

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gillem
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heutige Gibsonqualität

Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 16:56

Eine frisch gelieferte Gibson Les Paul Studio.... sowas darf
normalerweise bei funktionierender Qualitätskontrolle
keinen Kunden erreichen:

Bild

.... jeder andere Hersteller in der Preisklasse würde sofort
verrissen.....

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Gitarrenschlumpf
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Erstellt: von Gitarrenschlumpf » 31.08.2012, 20:03

Was genau soll man denn da sehen?

gillem
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Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 20:28

Zum Beispiel ein neben jedem Bund mehrere mm hell geschliffenes Griffbrett. Und wer
beim Vorletzten Bild nicht sieht das das Ganze sogar bis zu ca. einem halben Millimeter
Tiefe erlangt ( siehe links neben dem Bund ) der arbeitet wohl bei Gibson in der
Qualitätskontrolle :? . Was auf Bildern nicht zu erfassen ist das ganze Griffbrett
ansich ist auch schlampig verarbeitet. Stellenweise steht das Griffbrett deutlich
fühlbar gegenüber dem Hals über und ein paar cm weiter genau andersrum. Man
beachte auch wie der Sattel gekerbt ist speziell auf dem zweiten Bild sieht man
das schräge Ende der hohen E Saite die dadurch dort nicht mehr der kerbe folgen
kann. Die zahlreichen Lackbetreffenden Sachen hab ich gar nicht erst versucht
zu erfassen.... Hab lange keine weitere Gibson mehr gekauft und wird auch lange
wieder so bleiben.
....

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Gitarrenschlumpf
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Erstellt: von Gitarrenschlumpf » 31.08.2012, 20:32

Jetzt wo Du's sagst.... ;)

Das ist natürlich insdiskutabel schlecht...

gillem
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Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 20:42

Sag ich doch..... :D und der Versender kann da auch nix für der verschickt ja
nur die von Gibson versiegelten Kartons weiter. Das sowas das Werk verlässt
ist eine Frechheit. Denn das sind keine "Macken" die ausversehen entstehen
sondern schlampige Verarbeitung wofür jeder andere Hersteller selbst wenn
seine Gitarren günstiger sind verrissen würde. Wenn ich dagegen das Griffbrett
einer 2/3 so teuren Fender Jaguar sehe liegen da Welten zwischen.

Auf dem letzten Bild sieht man ja auch das das so geschliffen wurde neben den
Bünden das diese teilweise in der Mitte wieder freigelegt wurden. Klar hat der
Versender hier auch sofort den Austausch angeboten ( sogar Vorabaustausch )
nur wohn ich am Ar.... der Welt so dass ich nicht mal eben zur nächsten Post
gehen kann und wenn man dazu noch größtenteils im Ausland beruflich unterwegs
ist geht so ein Austausch auch nicht mal eben ( deswegen wurde ja auch ein
Versender gewählt der ( hat sogar funktioniert ) zu einem bestimmten Wunschtermin
geliefert hat.

Wie gesagt wenn man bei Gibson so was erhält werde ich bestimmt in der nächsten
Zeit keine weitere Gibson kaufen.

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 31.08.2012, 21:16

Wahnsinn!
Meine Epiphone Standart sieht dagegen wesentlich besser aus. Schade für Gibson :(
So wie das ist, ist das Mist! :)

ZeroOne
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Erstellt: von ZeroOne » 31.08.2012, 21:46

kann ich leider nur bestätigen, dass gibson teilweise indiskutable qualitätslücken aufweißt. um diskussionen zu vermeiden, ich beziehe das keineswegs auf jede einzelne gitarre des herstellers, aber auch eine gibson les paul traditional, die ich letztens in händen hielt war einfach nur mit verlaub "unter aller sau". spiegelverkehrte potiknöpfe, saiten knacken im sattel, ultra dünnster sound etc etc. und das für bald 2000 euro... ich weiß ja nicht wie viel bei so gitarren voodoo noch retten kann.

gillem
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Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 21:47

Wahnsinn!
Meine Epiphone Standart sieht dagegen wesentlich besser aus. Schade für Gibson


Geht mir auch so hier müßte man auch den Schriftzug auf der Kopfplatte
zwischen der Epiphone Standard und dieser Gibson austauschen.

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 31.08.2012, 21:51

Wobei meine Epiphone keine Mängel hatte im Auslieferungszustand. Vielleicht hatte ich Glück und Du Pech ;)
So wie das ist, ist das Mist! :)

gillem
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Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 21:54

Ne ich meinte ja damit das die Epi verarbeitet ist wie man es von Gibson
erwartet und die Gibson naja eigentlich noch nicht mal Epi-würdig
verarbeitet ist. Bilder zu meiner Epi gibt's ja hier im Bilderbereich.....
Dort sind zwar auch Bilder einer zweiten Gibson Studio von mir nur wenn ein
Hersteller solche Schwankungen hat die Auffallen müssten wenn es
sowas wie eine Qualitätskontrolle gibt dann lass ich besser die Finger
davon. Bevor den eine weitere Gibson kommt und man den Shadow-
Pickup dort einbauen lässt wird es denn doch besser gleich eine
Epi Ultra III.

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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 31.08.2012, 22:09

Warte bis Romney Präsident ist - dann wird alles besser.

Im Ernst, musste doch glatt mal runter und meine beiden untersuchen.
Wäre wohl nie drauf gekommen sie mal so genau unter die Lupe zu nehmen klingen ja gut.
Meine sehen völlig normal aus - zumindest für ne Gitarre.

Dein Versender stammt aber nicht aus der Bucht oder dem Reich der Drachen?

Ansonsten zurück - dafür gibt es ja die Garantie.

PS: Wenn ich heut in meiner Firma ne Gitarre gebaut hätte, säh die vermutlich genauso aus... so Tage gibts.

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Erstellt: von gillem » 31.08.2012, 22:15

Ne der Versender fängt mit T an. Das mit dem schicken hatte ich schon erläutert.
Bin z.b. aktuell erst in 9 Wochen wieder in Deutschland. Und für Mängel des ersten
b.z.w. vorletzten Bild muß man sie nicht "genau" untersuchen das muß ein
"Qualitätskontrolleur" mit drei Gänsen auf der Armbinde ( also ein "Gans" Blinder )
der auf dem beigefügten Zettel sogar eine getestete Bespielbarkeit abgekackt hat,
obwohl wenn man ab dem 12 Bund Aufwärts gegriffen hat die Saiten auf den Tonabnehmern auflagen, auffallen müssen.

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Erstellt: von Tom MälZZer » 31.08.2012, 22:44

War wohl grad kurz vor Feierabend bei Gibson. Zettel abhaken und schnell nach hause ;)
So wie das ist, ist das Mist! :)

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Erstellt: von Stinger » 31.08.2012, 22:59

Das ist halt auch der Unterschied zwischen Handwerk und Industrie. Was ein kleiner (aber feiner) Hersteller wie Nick Huber http://www.nikhuber-guitars.com/ in einem Jahr baut, wirft Gibson an einem Tag raus. Da sind dann auch schon mal Späne dabei.

Als Neuling hätte ich aber grundsätzlich Manschetten davor, mir eine Gitarre aus dem Netz zu bestellen. Da würde mir das anfassen und vergleichen und so doch fehlen. Ich bin grad aktuell auf der Suche nach einer Westerngitarre. Da schickt mir doch keiner mal so 10 gleichzeitig zum Vergleichen, oder? Und irgendwo antesten und dann im Netz kaufen mach ich net.

Wie geht ihr denn damit um?

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Erstellt: von Software-Pirat » 31.08.2012, 23:20

Also daß die Gitarren frisch aus dem Karton schlecht eingestellt sind, daran habe ich mich schon gewöhnt (ging mir mit meinen neuerworbenen Squier Jazz Bass auch so). Auch daß der Sattel nicht paßt, ist (leider) mittlerweile normal. Soweit ist daß aber kein Problem, schließlich kann man das beheben.
Schlecht sitzende Bünde, ein schlecht verarbeitetes Griffbrett sind aber ganz andere Sachen. Das muß nicht sein und als Kunde muß man sich das auch nicht gefallen lassen, egal ob bei einer Gibson, Epiphone oder sonstwas.
Daß man bei Gibson (und Fender) für den Namen mitzahlt, finde ich dabei nicht mal so schlimm. Schließlich sind daß die Originale und die anderen die Kopien (und wieso soll ich eine Kopie kaufen, wenn sie nicht billiger oder deutlich besser ist?). Aber die Qualität muß halt stimmen, und in diesem Fall tut sie es anscheinend nicht.

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Gitarrenschlumpf
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Erstellt: von Gitarrenschlumpf » 01.09.2012, 12:58

Mal abgesehen davon, dass die Substanz stimmen muss - Einstellung von Saitenlage, Halskrümmung und Oktavreinheit und auch die genau richtige Passform des Sattels ist so ne Sache. Da habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass selbst wenn man das vom lokalen Gitarrenbauer extra nochmal machen lässt, man nicht wirklich ein 100%-Ergebnis bekommt.

"Probier's erstmal aus. Wenn nicht, kommst Du wieder vorbei." - Jaja, Gitarre durch die Gegend schleppen ist ja mein größtes Hobby. Am besten selbst ran.

Gerade beim Einstellen der Gitarre findet man irgendwo den "magic spot", wo Saitenlage, Pickuphöhe und auch die ganzen Wechselwirkungs-Resonanzen irgendwann so zusammenpassen, dass es gut klingt. Das dauert aber...

karioll
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Erstellt: von karioll » 01.09.2012, 19:50

Da schickt mir doch keiner mal so 10 gleichzeitig zum Vergleichen, oder? Und irgendwo antesten und dann im Netz kaufen mach ich net.


...Ich habe habe schon einmal 2 bekommen zum Vergleichen...war telefonisch vorher geklärt, dass eine davon in jedem Fall zurück geht.

Irgendeine antesten und eine andere kaufen, ist auch nicht sinnvoll, weil die Getestete ok sein kann, aber die aus dem Lager einen andern Klang haben kann. Holz ist ein lebendiger Werkstoff. Und irgendwo ist immer noch Handarbeit bei jeder Gitarre dabei. Deshalb gleicht keine Gitarre der anderen. Auch im Laden also immer die Angesteste kaufen, nicht testen und dann eine Verpackte aus dem Lager kaufen.
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Stinger
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Erstellt: von Stinger » 01.09.2012, 20:10

Auch im Laden also immer die Angesteste kaufen, nicht testen und dann eine Verpackte aus dem Lager kaufen


Guter Tipp, werde ich machen.

Wenn die angetestete dann Spielspuren hat, handeln? Gehen die Häuser darauf ein?

karioll
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Erstellt: von karioll » 02.09.2012, 12:28

freundlich Fragen kostet nichts. Manchmal ist ein Nachlass möglich, manchmal legen sie dir vielleicht ein paar Saiten oder Ähnliches drauf, oder sagen z.B. nein, ist scharf kalkuliert, aber wenn du ein Gigbag dazu nimmst, wird dort ein Nachlass gegeben. Oder sie stellen dir die Gitarre kostenlos oder für kleines Geld gut ein.
Dabei ist es egal, ob Spielspuren oder nicht.
Das Einstellen der Gitarre kann übrigens auch Spuren verursachen, das würde ich dann dem Verkäufer nicht anlasten, denn das gute Einstellen einer Gitarre ist wichtig.
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Simse
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Erstellt: von Simse » 02.09.2012, 12:55

Krass was da für Verarbeitungsmängel dran sind....hätt ich nicht erwartet.

@stinger: Wenn du ein Ausstellungsstück kaufst werden da natürlich Spielspuren dran sein. Naja, kommt drauf an wie lange die schon in der Ausstellung ist.
In welcher Höhe dann ein Nachlass gewährt wird ist Verhandlungssache und hängt von der Art der Benutzung ab. Ist sie im Neuzustand wird vielleicht nur ein geringer Nachlass gewährt, sind Gürtelschnallenkratzer, Lackschäden, Rost an den Schrauben oder ähnliches dran kann man schon mehr rausholen.
Neue Saiten sollten beim Ausstellungsstück so oder so drin sein, ist meine Ansicht.
Einstellen oder Gigbag statt Nachlass (oder alles zusammen wenn man gut handeln kann) ist auch immer ein guter Verhandlungspunkt.
Im Prinzip gilt: Was nicht klatschneu aus der Verpackung ist, muss auch nicht zum Klatschneu-Preis bezahlt werden.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 02.09.2012, 13:48

Da hat die QS bei Gibson wohl keine Gehaltserhöhung bekommen!? Kann mir das nur so erklären, dass man die "günstigeren" Modelle nicht mehr alle 100% prüft, sondern hier nur noch Stichproben macht. Ausrutscher kann es immer mal geben, dann tauscht man das Ding um und gut ist. Aber das hier sollte normal wirklich nicht beim Endkunden ankommen. Wäre interessant, was Gibson dazu zu sagen hätte.

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Funplayer99
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Erstellt: von Funplayer99 » 02.09.2012, 14:10

Jetzt will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Wenn man viel geld für ne Gibson ausgiebt und sie blind kauft dann kommt die Geiz ist geil Mentalität sehr oft durch weil Versender "ja sooooo viel" billiger sind.Wer aber so viele Gitarren am Tag wie die großen Versender umsetzt, der kann auch keine 100%ige Kontrolle der Oualität durchführen.Deshalb bieten sie daher eben aus ihrer Sicht kundenfreundliches Umtauschen oder 30 Tage Money Back an und geben sich unkompliziert was das zurücksenden angeht.
Klar kann man von Gibson erwarten dass sie besser kontrollieren, aber solange sich keine großen Abnehmer bei ihrer Eingangskontrolle was überlegen um solchen Herstellern wegen mangelhafter Qualität auf die Füße treten,wird sich da wohl wenig ändern.
In einem kleinen gut geführten Gitarrenladen werden Gitarren zumindest vor dem Ausstellen im Laden erstmal durch die Werkstatt geschickt und da werden doch einige Mängel entdeckt und behoben...oder die Gitte direkt zurückgeschickt.der Kunde kommt damit also in den meißten Fällen erst garnicht mit mangelhafter Ware in Kontakt.Wenn ne Firma öfters Mängel hat wird ein Laden sich überlegen ob sich die zusätzliche Arbeit lohnt.
Wenn ein hersteller weiß dass die Endkontrolle erst beim Endkunden stattfindet, hat dieser Hersteller ein leichtes Spiel um nen gewissen Prozentsatz an fehlerhafter Ware an Großhändler zu schicken.Bei Läden mit 100% Kontrolle würden sie schweres Spiel haben.

Wer also blind kauft geht nunmal ein gewisses Risiko ein...zumal wenn gewisse Qualitätsschwankungen bei einigen Herstellern bekannt sind.Damit will ich aber nicht sagen dass Hersteller nicht ordentliche abliefern MÜSSEN.

Solange die Handhabung der ganzen Vertriebskette oder das kaufverhalten der Kunden nicht direkt Einfluß auf die Qualität nimmt wird sich wohl nix ändern.
Wenn der letzte Club geschlossen und der letzte Künstler abgetreten ist wirst du erkennen, dass man geile Atmosphäre nicht downloaden kann.

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Erstellt: von karioll » 02.09.2012, 14:13

Funplayer, das finde ich auch. Wollte so etwas Ähnliches wie du schreiben, hat sich aber dank deines Beitrags nun erübrigt. :-)
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phunky
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Erstellt: von phunky » 03.09.2012, 08:42

Der große Versender schickt den versiegelten Karton weiter. Mit einer Gitarre die nicht hätte in den Verkauf gelangen dürfen - schon gar nicht zum Normalpreis. Was bleibt dem großen Versender auch übrig? Ca. 10.000 Pakete gehen jeden Tag raus, ungefähr 5.000 gehen jeden Tag zurück (die Zahlen sind Angaben der Hotline eines großen Musikalienversandhauses). Wie soll man das kontrollieren? Und würde man das kontrollieren, was würde das kosten?

So haben wir halt das Problem, dass der Hersteller die Qualitätskontrolle auf den Händler auslagert und der die dann an den Kunden weitergibt.

Bei meinem lokalen Händler gibt es sowas nicht. Da geht keine Gitarre im geschlossenen Karton raus. Aber da zahlt man vielleicht auch mal nen Euro mehr (obwohl sich das eigentlich in Grenzen hält).

Ansonsten weiß ich nicht, ob so ein Einzelbeispiel repräsentativ ist für die heutige Qualität von Gibson. Das mögen andere beurteilen.

Im übrigen kann ich mich nur wiederholen: Ich kaufe keine Gitarre die ich nicht in der Hand hatte. Allein schon weil mir der administrative Aufwand zu hoch wäre, mit der Hin- und Herschickerei. Und weil ich vermutlich altmodisch bin :D

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 03.09.2012, 08:52

phunky hat geschrieben:
Im übrigen kann ich mich nur wiederholen: Ich kaufe keine Gitarre die ich nicht in der Hand hatte. Allein schon weil mir der administrative Aufwand zu hoch wäre, mit der Hin- und Herschickerei. Und weil ich vermutlich altmodisch bin :D


Nicht altmodisch, aber mit Erfahrung ausgestattet!

ich sags ja auch immer wieder, diese Bestellerei und rumschickerei ist komplett beknackt! Wer ein paar hundert Euro für Equipment ausgibt und nich die Zeit und das Geld für eine Fahrkarte zum nächsten Laden übrig hat, der läuft immer Gefahr so zu enden!

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phunky
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Erstellt: von phunky » 03.09.2012, 09:10

Nö, eigentlich keine Erfahrung. Zumindest nicht mit dem Versandhandel. Ich habe noch nie eine Gitarre bestellt.

Und hier haben wir's ja auch mit nem Profi zu tun, der die Schwachstellen erkennt und das Teil wohl zurückgegeben hat oder zurückgeben wird. Und seine Schlüsse daraus gezogen hat.

Viel problematischer finde ich das bei den ganzen Einsteigern, die Qualitätsmängel vielleicht nicht erkennen oder aber irgendwelche Gitarren mit einer miserablen Werkseinstellung nach Hause kriegen. Und die dann denken, dass alles so gehört und es unnötig schwer haben. Aber gut, muss ja jeder selbst wissen.

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Erstellt: von Funplayer99 » 03.09.2012, 09:22

das ist eh etwas was ich nicht verstehen kann, wenn mann keinen Plan von etwas hat und bestellt dann blind, kann das meiner Meinung nach nicht wirklich was taugen.Da werden im netz fragen über Gitarren gestelt die gekauft werden sollen, aber in sehr vielen Fällen endet das in einem Blindkauf da die Gitarre nicht einmal in die Hand genommen wurde.
Idh bin auch einer der lieber 80km hin und zurück für einen Besuch im Gitarrenladen auf sich nimmt, aber ich wewrde dafür belohnt die verschiedensten Gitarren anspielen zu können, gute Gespräche zu haben und ganz zu schweigen auch nen leckeren Kaffee *gg*
Und ich kaufe dort auch nur was ich in der Hand hatte, für kartonware wandert kein Geld aus meiner Börse auf den Thresen.
Zumal hat man den direkten Vergleich zwischen seinen vorausgewählten Gitarren, oder bekommt mal ne Gitarre in die Hand die man bisher nicht auf dem Schirm hatte und ist dann restlos begeistert...so macht man Erfahrung die auch Spaß machen kann.
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Erstellt: von Simse » 03.09.2012, 10:06

Jo, ich bin da bei euch.
Die Einkaufsmentalität hat sich einfach ein bisschen geändert.
Gitarren werden im Internet gekauft wie Schuhe, Hosen, Fernseher und Kaffeemaschinen.
Dass es beim Instrument auch auf ganz andere Sachen ankommt als Preis, Optik und irgendwelche Datenblätter wird dabei nicht bedacht. Und dann zahlt man halt Lehrgeld, weil man die Gitte gestresst in die Ecke pfeffert wenn nichts funktioniert weil sie falsch eingestellt ist oder nicht so klingt wie man sich das vorgestellt hat oder in YT-Videos total anders klang oder nicht so aussieht wie auf den Produktfotos oder komisch riecht und sich komisch anfühlt...

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Erstellt: von Counterfeit » 03.09.2012, 10:18

wenn man ganz ehrlich ist, ist es doch eigentlich nicht nur bei Instrumenten so. Bei Fernsehern will ich mir auch selbst ein Bild davon machen, wie das Bild auf mich wirkt bzw. inwieweit das Gerät vielleicht spiegelt. Bei HiFi-Anlagen/Lautsprechen wie sie klingen und wie die Haptik ist. Und bei Hosen will ich erst recht anprobieren, ob sie auch wirklich sitzen ;)

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Erstellt: von phunky » 03.09.2012, 10:25

Kann ich auch nicht nachvollziehen. Warum man ein Paar Schuhe online kauft oder so, erschließt sich mir überhaupt nicht. Zu faul das Haus zu verlassen (aber wofür braucht man dann Schuhe...)?

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Erstellt: von Simse » 03.09.2012, 11:09

Zu faul das Haus zu verlassen (aber wofür braucht man dann Schuhe...)?
:D Wie wahr.

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Erstellt: von Funplayer99 » 03.09.2012, 11:36

da ich selbst mal jahrelang im sportlichen Einzelhandel gearbeitet hab unterstütze ich die Läden die man betreten kann und ne gute Beratung bekommt und ich mir das Produkt direkt anschauen kann, als irgendwo anonym im Netz zu bestellen.Dafür nehm ich auch den einen oder anderen Kilometer in Kauf.
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Erstellt: von Simse » 03.09.2012, 17:58

Hehe, bei mir sinds dann schonmal die ein oder anderen 100km :D
Aber es lohnt sich immer. Bin noch nie enttäuscht worden.

@Counterfeit:
Ich kenn einen Fall aus dem Bekanntenkreis, wo sich die 17-jährige Tochter die gesamte Bekleidung aus dem Internet bestellt. Und was nicht passt wird zurückgeschickt. So schauts aus mit der Einkaufsmentalität bei manchen.
Ich glaub aber dass es dann gereinigt werden muss oder so...keine Ahnung, ist mir auch wurscht :D

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Galgenwald
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Erstellt: von Galgenwald » 05.09.2012, 08:27

Die Bilder sehen aus, als wäre das die 700€ Gibson. bei ner Gibson muss man schon was mehr ausgeben, um richtig gute qualität zu bekommen. Allgenein bekannt ist ja, dass die Teuren Epiphones besser sind als die "billigen" Gibsons.

Bei Gibson darf man für 700€ nicht wirklich was erwarten. ich denke 500€ vom preis ist allein der Name.

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Erstellt: von Gast » 05.09.2012, 09:12

Nun ja,
es gehört halt zu den Besonderheiten des Anfängers, dass er halt nicht Klang, Einstellung und Verarbeitung schlüssig beurteilen kann. Deswegen ist die Fehlerquote bei eigenem unzureichendem
Kenntnisstand und Handauswahl doch genauso hoch wie bei Bestellung aufgrund Empfehlung.

Wenn ich bei den Thomanns dieser Welt bestelle und dann ein Spezi wie Phunky oder Simse das Instrument überprüft passt es doch. Und wenn ich alleine loslaufe, dann weiss ich doch beim Händler nur, ob er mir sympathisch ist. Wie die Eingangskontrolle dort ist entzieht sich meiner Kenntnis.

Wenn ich einen guten Händler vor der Haustüre habe prima! Ansonsten ist halt Thomann eine Alternative. Solange ich keine Saitenlage beurteilen kann, oder eine falsch eingestellten Steg, ist ohne fremde Hilfe halt vieles Glücksache.
Gruss Hanja

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.09.2012, 09:31

Hi
Ihr macht alle einen gewaltigen Denkfehler. =)=)=

Die Zeit hat sich gewandelt.
Früher hatte man noch Zeit etwas richtig zu machen.
Heute ist Gwinnmaximierung das WICHTIGSTE.
Und das überall - sei es im Gitarrensektor, oder Lebensmitte, Energiewesen usw.
An dieser Stelle, will ich aber nicht mehr darüber...
Ob sich da ein paar aufregen - ist mal voll egal.
Wichtig ist, dass die Kasse stimmt.
Gibson lebt noch von Ihrem Image.
Sicher nicht im Low Budgetbereich - aber auch nicht abgehoben.
Ich meine damit die Qualität.
Preise verlangen die aber noch gute, weil man das noch verlangen kann.
Jeder denkt - Gibson - wow - sorry, dass ich manchmal nur ein müdes lächeln übrig habe.

Wenn ich all die preiswerten Gitarren angucke, dann hat es da Sachen drunter, da kann sich Gibson nur noch schämen. Und schleunigst Ihre Philosophie hinterfragen.

Nur meine bescheidene Meinung.

fredy

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Erstellt: von phunky » 05.09.2012, 10:04

Hanjo hat geschrieben: Und wenn ich alleine loslaufe, dann weiss ich doch beim Händler nur, ob er mir sympathisch ist.


Und ich weiß wo ich den finde, wenn es Probleme gibt ;)

Aber letztlich muss das jeder selbst wissen, der Erfolg gibt dem Versandhandel ja recht. Mir ist das nur fremd. Anfassen und Ausprobieren ist mir lieber.

korgli hat geschrieben:Die Zeit hat sich gewandelt.
Früher hatte man noch Zeit etwas richtig zu machen.


Die Zeit hat Gibson immer noch. Im Custom-Shop. Da kostet so ein Teil dann auch entsprechend. Aber das ist eben der Preis, den man für qualifizierte Handarbeit außerhalb von Drittweltländern zahlen muss. Und das war er auch schon immer. Wenn einem auch die, was weiß ich, 3,5 K€ teuer vorkommen mögen, denke ich mal, dass das im Verhältnis zur Inflations- und Einkommensentwicklung auch nicht wesentlich teurer ist, als die vielleicht 500 $ die sie 1957 aufgerufen haben.

Das Problem ist doch eher die Konkurrenz im Billigsektor, die die Traditionshersteller genötigt hat, auch immer günstigere Produkte anzubieten. Und wenn jemand lieber ne Gibson für 600 Euro kauft, anstatt einer richtigen Gitarre (die man für das Geld ja auch bekäme, mit anderem Logo halt), dann kann ich das zwar nicht verstehen, aber das ist dann eben so ;)

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Erstellt: von Exordium » 05.09.2012, 14:45

Zu meinem nächsten runden Geburtstag wollte ich mir eigentlich eine Gibson LP Custom zum Geschenk machen. Jetzt bin ich doch etwas skeptisch geworden. :?

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Erstellt: von korgli » 05.09.2012, 14:51

Hi
Also Gibson sind immer noch gute Gitarren.
Aber für den Preis gibt es etliche Auswahl.
Resp. Gibt für weniger auch gute Qualität.
Wichtig ist, bisschen kritisch zu sein. Und nicht jede Gibson als Wunder anzusehen.
Dann ist nix einzuwenden, dagegen.

Und - nicht alle alten sind auch immer gut.
Das ist auch so ein Märchen.
Bild

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Erstellt: von Exordium » 05.09.2012, 15:07

Ja, aber in diesem Falle *muss* es einfach eine Gibson LP sein. Oder keine...

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Erstellt: von phunky » 05.09.2012, 15:12

Exordium hat geschrieben:Gibson LP Custom


Also die (zugebener Maßen wenigen) Customs die ich sah, waren top.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 05.09.2012, 15:26

Exordium hat geschrieben:Zu meinem nächsten runden Geburtstag wollte ich mir eigentlich eine Gibson LP Custom zum Geschenk machen. Jetzt bin ich doch etwas skeptisch geworden. :?


Welche du ja hoffentlich im Laden aussuchen wirst, und damit eventuelle Mängel siehst!

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startom
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Erstellt: von startom » 05.09.2012, 15:29

Aufgrund eines schlechten Exemplars kann ich die Gibson-Qualität von heute natürlich nicht beurteilen. Wo Menschen arbeiten, werden wohl immer Fehler passieren und Montagsmodelle ausgeliefert werden. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die Gibson-Qualität von heute so viel schlechter sein soll als die Gibson-Qualität von vor 10, 20 oder 50 Jahren.
Wer keine Qualität liefert, wird nicht gekauft. Ueber kurz oder lang auch nicht, wenn man den Namen Gibson trägt.

Ich selber spiele eine Gibson LP Studio. Rein vom Handling her finde ich bei allen Herstellern E-Gitarren, welche einer Gibson in nichts nachstehen, aber um etliche kEuro günstiger sind.

Ich finde halt dass keine andere E-Gitarre an den Ton einer Les Paul rankommt. Bitte nicht in der Luft zerreissen, ist meine persönliche Ansicht und Wahrnehmung. Deshalb hab ich mir die LP Studio gekauft. Wer einigermassen spielen kann, findet sich ja auch auf einer Pacifica 112 zurecht.
Tom

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.09.2012, 15:41

startom hat geschrieben:Aufgrund eines schlechten Exemplars kann ich die Gibson-Qualität von heute natürlich nicht beurteilen.


Da hast Du recht. Ich finde das auch schwierig.

Mir wiederum ging es so, als ich meine Duesenberg kaufte. Da wollte ich eigentlich ne Les Paul. Aber es wurde dann keine, denn die hatten mir drei Stück gezeigt (zwei Standards, eine Studio), und keine davon war dem Preis entsprechend verarbeitet. Eine war miserabel lackiert. Bei einer anderen war das Binding mies.

Ansonsten denke ich, bei Gibson war die Qualität noch nie durchgängig hoch. Zumindest nicht, seit ich Gitarre spiele. Die Amis haben da zum Teil einfach auch andere Vorstellungen. Sieht man ja auch an den Autos ;)

Aber das ist eben auch nicht gibsonexklusiv. Ich habe neulich eine Mexiko-Tele ("Baja-Tele") von innen gesehen. Das E-Fach sah aus, als hätte das einer mit nem HAmmer und nem Stemmeisen aus dem Holz gestemmt. Da habe ich mich gefragt, wie mies die die Leute in Mexico eigentlich bezahlen, dass da so ein Dilletant immer noch billiger zu sein scheint als ne CNC-Fräse. Meine olle Diego-Tele (europäische Herstellung) ist da um Klassen sauberer verarbeitet und war trotzdem seinerzeit günstiger.

Aber letztlich reden wir immer über Einzelfälle.

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Exordium
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Erstellt: von Exordium » 05.09.2012, 16:50

howdy71 hat geschrieben:Welche du ja hoffentlich im Laden aussuchen wirst, und damit eventuelle Mängel siehst!


Sagen wir so: Ich weiß welche Custom ich gerne möchte und kaufe die dann natürlich auch im Laden. Selbstverständlich werde ich die zusammen mit dem Händler auspacken, in Augenschein nehmen und dann entscheiden. Nur hat man da halt, wenn überhaupt, wohl eh nur 1-2 Exemplare vorrätig oder muss womöglich das gewünschte Exemplar extra bestellen. Aber wenn man bereit ist, rund 2.8 k€ auf den Tisch zu legen, darf man auch AAA+ Qualität verlangen.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.09.2012, 16:53

Das siehst Du dann ja ;).

Letztlich hat Startom ja vollkommen recht: Es gibt unzählige Gibson-Kunden die mit ihren Gitarren zufrieden sind, das wird nicht nur am mitgekauften Mythos liegen.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.09.2012, 16:58

Hi

Gibt aber auch Kunden von andern Marken, ebenso zufrieden sind.
Fans gibt es von allem.
Um das gehts doch nicht.
Gibson ist der King - und muss sich umso mehr Mühe geben.
Tut er das ?
Ausser hochnäsig tun mit den Unterhändlern, hab ich noch nix gemerkt.
Und nicht immer macht die Gitarre DEN Ton.

fredy

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Erstellt: von phunky » 05.09.2012, 17:01

Haben sie das je getan? Ich meine, die heute legendäre 59er wurde damals so um die 300 mal verkauft. Das lag sicher nicht daran, dass man da besonders viel Gitarre für den aufgerufenen Preis bekam ;)

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Erstellt: von korgli » 05.09.2012, 17:06

Neeeeeee

Ist viel Mythos aus meiner Sicht.
klar - sind es nicht die schlechtesten Hölzer.
Aber manches ist auch ein wenig hochgelobt.
Und gute Werbefiguren wurden gekauft.
Naja, ich will jetzt nicht in Werweissen abdriften.

Gibson baut gute Gitarren, keine Frage.
Aber ob Preis-Leistung stimmt ?
Muss letztendlich jeder selber entscheiden.

Und es ist wie überall.
Ist man mal Fan, tut man fast alles...
Ist auch gut so - wenn man zufrieden ist.

fredy

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Erstellt: von Gitarrenschlumpf » 05.09.2012, 17:53

Mensch korgli,

irgendwie fällt es mir immer schwerer, Deine Gedankengänge nachzuvollziehen. Muss wohl daran liegen, dass ich vor einiger Zeit ein paar hundert Kilometer weiter in den Norden gezogen bin und mir nur das richtige Feeling für schweizerische Gedankengänge immer mehr abhanden kommt. ;) :P

P.S.: Ich mag meine Les Paul Studio. :D

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