Neue Gitarre, worauf sollte man achten?

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El Nino
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Neue Gitarre, worauf sollte man achten?

Erstellt: von El Nino » 06.06.2012, 22:18

Hey Leute,

ich bin weiterhin auf der Suche nach einer neuen E-Gitarre. Ich besitze eine Ibanez Art120 und möchte nun eine neue, bessere anschaffen. Ein neuer Verstärker ist bestellt und soll Ende Juni kommen. Ich habe mich für den Peavey Vypyr 30 entschieden. Dieser ist für Chris73 wohl Fluch und Segen zugleich :)
Zuerst hatte ich für eine neue Gitarre ungefähr 300-400€ eingeplant, habe mich aber dazu entschieden, um die 600-700€ aufzubringen. Ich spiele Rock, Hardcore, Metalcore und möchte auch Death/Thrashmetal spielen.

Werde ich in diesen Preissegment schon etwas ordentliches finden oder denkt ihr, das ich lieber etwas mehr planen sollte? Worauf sollte man unbedingt achten z.B. EMG´s, Holzart etc.?
Ich bin auch am ringen, ob Tremelo dabei haben möchte oder nicht. Habe bislang auch keine Erfahrung in Sachen Tremelo.

Auf Tipps und Ratschläge freue ich mich bereits :)

MfG Phil

M-Dave-1000
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Erstellt: von M-Dave-1000 » 06.06.2012, 23:51

hallöchen

also in der preisregion bekommt man schon was, also was aktive tonabnehmer und gutes holz betrifft. über holz kann ich sagen das mahagoni sehr oft und gern verwendet wird, es ist nicht schlecht aber für meinen geschmack gibts da was besseres ;) z.b erle, der unterschied liegt im klang erle hat mehr druck und eine bessere ansprache wie mahagoni, zumindest für mich persönlich... aber desswegen würde ich jetzt nicht unbedingt von mahagoni abraten es ist einfach geschmackssache... das tremolo ist so ne sache, also ich hab in meiner klampfe n floyd rose drinn also es ist absolut der hammer weils einfach extrem spass macht damit zu experimentieren (divebombs usw). den nachteil den ich finde ist das man nicht sagen kann: ah meine gitarre ist grad in standard tuning, ich stimme sie jetzt mal runter auf drop c. das kann mann vergessen :D ich weiss jetzt nicht wie sehr du dich mit dem tremolo auskennst, das floyd rose tremolo ist ein freihängendes tremolo und ist also genau an die saiten und deren zug angepasst, wenn du z.b eine saite runterstimmst verändert sich das "gleichgewicht" und die gitarre verstimmt sich.
das musst du dir halt überlegen...das saiten wechseln ist am anfang auch noch relativ knifflig aber das bekommt man raus ;)...
es gibt natürlich auch andere tremolosysteme aber durch den musikstil den du laut deiner beschreibung spielst, würde das floyd rose glaub ich am besten passen...
also das hier wär jetzt mal eine mit tremolo ist von ESP bzw von der tochterfirma LTD die in korea und china produzieren
https://www.thomann.de/de/esp_ltd_m300fm_stbc.htm
-aktive EMGs
-floyd rose
-mahagoni korpus

hier noch eine mit tremolo
https://www.thomann.de/de/esp_ltd_mh350_fr_stblk.htm

-EMGS
-floyd rose
-mahagoni korpus (gewöllbt mit ahorndecke)

und noch eine mal in ner anderen bauform ohne tremolo ist zwar wie die davor n bissl über 700 euronen aber ich denk darauf kommts dann auch nicht an ;)

https://www.thomann.de/de/esp_ltd_ec_401fm_blkaqsb.htm

-die gibts in diversen farben ;D

ne andere metal gitarre die ich auch sehr gut finde

https://www.thomann.de/de/ibanez_ict700bk.htm


da sind jetzt halt die meisten von ESP/LTD weil ich die selber spiele und sehr zufrieden bin...
hoffe ich konnte irgendwie helfen ;)

gruß ich!

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 07.06.2012, 10:14

Schöner Beitrag für den Start :)
Erstmal danke für die Antwort.
Das mit dem Holz spiegelt so ziemlich das wieder, was ich gelesen und gehört habe (suche schon länger, aber finanziell wollte es bisher nichts hergeben).

Das Floyd Rose ist für mich noch sehr zwiespaltig. Auf der einen Seite liest man viel darüber, das der Klang klasse ist und man viel experimentieren kann. Doch den Aspekt, das die Gitarre sich schnell verstimmt oder das Floyd Rose viel technische Arbeit in Anspruch nimmt, schreckt mich da doch eher ab.
Kann man vorher bereits erkennen, ob das verwendete Tremelo von der Qualität her hochwertig ist und man dann ggf. nicht soviel daran basteln muss? Ich gehe mal davon aus, das die Klampfe dann natürlich auch mehr kosten wird.

Bis auf die Iceman (ich mag die Form einfach nicht :) ) hast du ja ein paar gute Gitarren rausgesucht, danke dafür. Tendenziell soll die Suche auch zu einer ESP gehen, wobei Ibanez und Jackson auch im Favoritenkreis sind. Von der Bauform her sind deine genannten schon sehr gut, ich tendiere aber auch noch zu einer Heavy-Gitarre. Da hat mir ein User (nochmal Danke Howdy) den Rat gegeben, diese erstmal anzutesten, wie angenehm sie sich spielen lässt, da ich bevorzugt im sitzen spiele.

Mal eine Frage zu den Saiten. Ich habe momentan einen 0.12-0.52 Satz drauf, wobei die dicke E-Saite immer sehr viel wabbelt, was besonders stört, wenn ich diese auf Drop C runter stimme (Metalcore typisch). Liegt das an meiner Ibanez, an den Saiten oder an mir?

MfG Phil

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Motastic
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Erstellt: von Motastic » 07.06.2012, 10:19

Ich muss es kurz halten weil ich am Handy in bin: Jackson Dinky Modelle dr. Preisklasse 600 sind richtig gut. Sehr empfehlenswert für thrash

M-Dave-1000
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Erstellt: von M-Dave-1000 » 07.06.2012, 11:05

also vom floyd rose gibts verschiedene bei günstigeren gitarren ist das dann ein licensed floyd rose was auch die stimmung nicht besonders gut halten kann. die gitarren die ich dir im vorherigen beitrag vorgeschlagen hatte haben aber alle eine floyd rose special bridge, das ist das standard tremolo also das, das funktioniert :D ich habe nur festgestellt das man unterschiedliche bezeichnungen dafür bekommt, bei manchen steht original floyd rose drann bei anderen floyd rose special bridge...bei meiner ltd https://www.thomann.de/de/esp_ltd_m1000f ... itarre.htm

steht z.b auf der homepage von esp :Floyd Rose 1000 Series Bridge. es ist aber einfach das normale :D also ich würde darauf achten wenns denn ein floyd rose sein soll das es nicht das lizensierte ist aber ansonsten gibts da meines wissens nur noch die normalen wie sie z.b auch kirk hammett benutzt (das floyd rose gibts halt in verschiedenen farben ) also meine LTD verstimmt sich auf langem zeitraum nur minimal dafür sorgen ja die locking nuts an der kopfplatte...ibanez benutzt glaub ich zum allergrößten teil edge III oder edge was weiss ich was tremolos :D die sind auch gut, muss dazusagen ich hab keine ibanez hab aber gehört das die auch sehr gut sein sollen.

zu den saiten. also ehrlich gesagt wundert mich das ein wenig das die bei nem 12er satz rumeiern :D da weiss ich leider im moment nicht woran das liegen könnte...
aber was anderes mit nem 12er satz wirst du wahrscheinlich mit nem floyd rose (oder ähnlichem tremolo) probleme bekommen ich weiss nicht genau ob man die noch hinten eingespannt bekommt da kenn ich mich allerdings nicht besonders aus ich spiel einen 10-46 satz :D . also ich weiss das ein 11er satz noch geht (weil ich weiss das kirk hammett 11er sätze spielt :D )

das musst du dir halt überlegen, wenn du gern ab und zu deine gitarre umstimmst ist das nicht so der hammer mit dem tremolo ich hab z.b mal in der bandprobe nur meine ltd dabei gehabt und wir haben ein lied auf drop d gespielt da hab ich halt mal die e saite runtergestimmt...1. die gitarre war danach sehr verstimmt :D 2. wenn man verhindern will dass sie am ende nochmehr verstimmt ist sollte man das tremolo nicht benutzen... wie gesagt überlegen ob es für dich sinn macht ;)

ich würde auf jeden fall die gitarre testen bevor du dir sie kaufst, egal was für eine.
einfach um zu sehen ob das spielgefühl stimmt und angenehm ist oder nicht.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 07.06.2012, 11:19

Wenn Du umstimmen willst, dann wäre vielleicht die S Serie von Ibanez etwas für dich. Mit dem ZR Tremolo System kannst du ganz einfach per Feinstimmer die E-Saiter auf Drop D umstimmen, ohne das die anderen Saiten verstimmen. Wenn Du weiter runterstimmst wird es natürlich ein wenig aufwändiger!
Ausserdem ist das ZR Tremolo nicht auf Messerkanten aufgebaut sondern auf einem Kugellager, was dafür sorgt, dass das System nicht so anfällig ist!

Ob die PUs für dich passen, es sind eher Allrounder als Metal Pick Ups, müsstet Du mal im Laden antesten

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 07.06.2012, 12:06

Erstmal danke für die ganzen Antworten :)
Tendenziell würde ich sagen, dass ne Gitarre mit Tremelo für mich ausfällt. Die Befürchtungen wurde durch eure Beiträge nicht weniger und da ich sehr häufig von Standart auf Drop D oder Drop C umstimme (kann an einen Abend schon zu 3-5 mal umstimmen kommen), wäre der Aufwand einfach zu groß.
Wenn ich irgendwann ne dritte Gitarre hole, kann ich mir das nochmal überlegen, aber erstmal soll es ne neue gute werden, damit ich mich auch endlich weiterentwickel.

Die Frag zu den Saiten ist natürlich Geschmackssache, aber ich frag dennoch einfach. Aufgrund der Stile die ich spiele/spielen möchte, gibt es da bestimmte Saiten die ihr empfiehlt? Ich weiss das man da theoretisch jede Marke nehmen könnte, aber vllt habt ihr da einen Tipp für mich.

Nochmal wegen den "wabbeln" der dicken E-Saite. Dieses Problem hab ich eigentlich von Anfang an gehabt. Bei Standart oder Drop D Tuning ist das kein Problem, da ich dann immer Rock/Hardcore spiele. Alles unter Drop D Tuning ist ärgerlich, weil gerade beim Deathmetal oder Metalcore zu sehr mitschwingt bzw. die anderen immer übertönt, selbst wenn ich diese abdämpfe. Ist vllt schwierig nachzuvollziehen, aber eventuell kennt ihr das Problem ja. Liegt es an meiner Spieltechnik oder kann ein Fehler an der Gitarre vorliegen?

MfG Phil

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Motastic
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Erstellt: von Motastic » 07.06.2012, 12:52

Bei meinem FR hab ich es nun so zur hand, dass ich die Locking Dinger nicht mehr oben habe. Gefällt mir vieeel besser. Aber paar Möglichkeiten für dich:
https://www.thomann.de/at/jackson_slsxmg_soloist_sw.htm

https://www.thomann.de/at/jackson_slxt_soloist_kawa.htm

https://www.thomann.de/at/jackson_js32_k ... fr_gmg.htm

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 07.06.2012, 13:13

Danke für die Links Motastic, besonders die Kelly sieht schon cool aus.
Werde meine Suche aber erstmal auf Gitarren, ohne Tremelo auslegen. Grund habe ich ja oben genannt.

Ich habe jetzt auch schon öfters gelesen, das viele Gitarristen einen POD nutzen. Könnt ihr mir sagen, wofür man diesen brauch?
Sorry wenn die Fragen irgendwann Überhand nehmen :?

MfG Phil

M-Dave-1000
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Erstellt: von M-Dave-1000 » 07.06.2012, 13:13

ok also ich glaub dann auch das eine ohne tremolo besser für dich geeignet ist.
also ich benutze mittlerweile elixir saiten die haben ne beschichtung. für mich sind die perfrekt weil sie durch die beschichtung weicher zu spielen sind der vorteil bei denen ist das der klang der bei anderen saiten relativ schnell verloren geht viel länger erhalten bleibt, sie fangen auch nicht so schnell an zu rosten. auf der verpackung steht das sie 3-5 länger leben :D das kann ich nicht bestätigen ich hab meinen satz jetzt so um die 3 monate drauf und mir sind schon 2 gerissen. es kann aber auch an mir liegen... ich bin jetzt komplett auf die umgestiegen die sind halt n bisschen teurer als andere aber mir ists das wert je nach dem wo du sie kaufst, beim thomann kostet ein 10-46 satz 10.90 euro
früher hab ich dean markley gespielt die sind eig auch gut da kostet ein satz halt nur 3,90 euro ...ich kann halt mit ernie ball und co absolut nix anfangen.. für mich sind elixir die besten^^

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 07.06.2012, 14:19

Also die Elixir spiele ich auch und die halten auch länger, als z.B. die Ernie Ball etc.
Aber wie gesagt, irgendwie wabbelt immer die E-Saite, egal welche Saiten drauf sind. Vielleicht sollte ich dir Gitarre mal in die Werkstatt nehmen und da angucken lassen. Ist auf jedenfall frustrierend, da gerade bei tiefer gestimmten Songs die Spiellust verloren geht.

Werde auf jedenfall versuchen eure Antworten zu berherzigen und dann in naher Zukunft, mit einer neuen Gitarre den Laden zu verlassen.
Vielen Dank für schnellen und vorallem guten Antworten :)

MfG Phil

M-Dave-1000
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Erstellt: von M-Dave-1000 » 07.06.2012, 15:59

kein problem ;)

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 04.07.2012, 21:05

Sooo nach langen hin und her war ich heute im Laden und hab mir eine Gitarre ausgesucht. Eigentlich sollte es ja eine Heavy Gitarre werden. Nachdem ich aber ein paar Gitarren angespielt habe bzw. mir der Verkäufer vorgespielt hat und wir ein längeres Gespräch hatten, hab ich mich für eine Paula Gibson entschieden.
Hier ist das gute Stück:

http://www.justmusic.de/gitarren-baesse ... igbag.html

Am Freitag hol ich mir das gute Stück ab und dann folgt der Peavy Vypyr Verstärker. Freu mich jetzt schon darauf, das gute Stück zu Hause zu haben :D
Nochmals Danke für eure Hilfe.

MfG Phil
Zuletzt geändert von El Nino am 04.07.2012, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Bellwood
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Erstellt: von Bellwood » 04.07.2012, 22:47

Sehr schön. Glückwunsch!
Viele Grüße Frank

HIER KÖNNTE IHRE WERBUNG STEHEN!

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Cyclone83
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Erstellt: von Cyclone83 » 05.07.2012, 10:57

Gute Wahl ;) HNGD
Let´s rock this joint!

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displex
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Erstellt: von displex » 05.07.2012, 12:49

Also ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
Ich hab auch die Ibanez Art120 und ich finde die klingt richtig gut, ob clean, leicht verzerrt oder eher heavy. Mit einer Vollblut Metall Axt kann sie zwar nicht mithalten, aber deine Gibson auch nicht. Mit welchem versärker hast du die denn bisher gespielt, womöglich lags nur daran.
Mein Roland40XL holt da jedenfalls einiges raus.

Aber viel Spass mit dem Teil ))==
Gruß Tom

Hauptsache Spass dabei

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 05.07.2012, 13:38

Ich habe ein Vox Ad 15Vt.
Deine Theorie wird seine Richtigkeit haben, ich mache auch viel am Verstärker fest. Da ich aber verschiedene Genre's spielen möchte, habe ich mir die Gibson ausgesucht, weil ich damit vielseitig sein kann und auch ein schönen klaren Klang habe. Die Ibanez hat ja aktive Tonabnehmer, wodurch vieles ja verzerrt wird. Für Metalcore ideal, aber allgemein verzerrt die Gitarre doch schon zuviel, wodurch man die Regler schon runter drehen muss.

Vielleicht hast du aber den einen oder anderen Ratschlag, was ich da tun kann.
Würde mich freuen.

MfG Phil

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startom
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Erstellt: von startom » 05.07.2012, 14:39

Hoi
Aktive Tonabnehmer verzerren nicht und sind auch nicht ausschliesslich für Metal brauchbar....lies dir das mal durch, da wird mit einigen Ammenmärchen aufgeräumt: http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... c8373.html
Tom

El Nino
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Erstellt: von El Nino » 05.07.2012, 16:08

Danke für den Link Tom, war sehr aufschlussreich.
Unabhängig von den PU's, verzerrt die Ibanez doch ganz schön, selbst wenn der Gain runter geschraubt wird und die Potis auch nicht voll aufgedreht sind. Ich beschreib es vermutlich einfach nur sehr schlecht. Ichnhab aber auch schon bei anderen Testberichten von Usern gelesen, das sie ein ähnliches Problem haben.
Vielleicht liegt es auch einfach an mir oder an den Einstellungen, kann ich nicht 100% sagen.
Auf jedenfall halte ich die Gibson Paula für eine gute Wahl und werde dann hoffentlich noch motivierter und fleißiger üben bzw. mich mehr mit den Sachen auseinander setzen.

MfG Phil

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Erstellt: von korgli » 05.07.2012, 16:13

Hi

Eine Gitte verzerrt nicht.
Das tut der Amp.
Dann wäre aber die Ampwahl falsch, wenn man das nicht möchte.
Oder eben die Einstellungen nicht gut gewählt.

fredy

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Erstellt: von Counterfeit » 05.07.2012, 16:20

oder die Pickups haben zu viel Ausgangsleistung ;)

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Erstellt: von displex » 05.07.2012, 16:30

Ja die Art120 hat aktive PU's und wenn man die voll aufdreht haben die einen hohen Output.
Bei einem Richtigen CleanKanal verzerrt da nix.
Wenn ich mich recht erinnere habe ich hier erst kürzlich hier gelesen dass der VOX keinen echten Cleankanal hab, aber eine Lösung dafür gibt.

Dreh die Lautsärke an der Gitarre auf 1/2 oder weniger, den Gain am Amp raus und die Lautstärke höher.

Würde mich mal mit VOX einstellung beschäftigen, an der Gitarreliegt es nicht.

Verschiedene Gitten zu haben ist kein Fehler, aber die Gibson ist nicht das, wonach du in deinem Beitrag ganz oben gesucht hast, da ist die Ibanez besser geeignet.

))==
Gruß Tom



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Erstellt: von El Nino » 05.07.2012, 17:19

Ja die Ibanez ist für deftigen Sound geeignet z.b. Metalcore, Thrashmetal etc. und in den Gefilden möchte ich mich irgendwann wieder finden. Erstmal möchte ich mich aber vielfältig weiterentwickeln und nicht zu sehr auf ein Genre beschränkt sein. Das hab ich zum ungünstig beschrieben. Mit der Gibson wird mir das wahrscheinlich eher gelingen, als mit der Ibanez.
Nebenbei muss ich mich mehr mit der Thematik auseinander setzen, was meines Erachtens nach auch dringend notwendig ist. Ein Lehrer wäre auch nicht verkehrt.

MfG Phil

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Erstellt: von El Nino » 05.07.2012, 17:23

Im Bezug auf welchen Amp war deine Aussage bezogen Fredy?
Auf den Vox, den Peavy oder generell ein Modelling Amp?

MfG Phil

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displex
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Erstellt: von displex » 05.07.2012, 22:30

Gruß Tom



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Erstellt: von El Nino » 05.07.2012, 22:49

Danke für den Link Displex, sieht sehr gut aus.

MfG Phil

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korgli
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Erstellt: von korgli » 06.07.2012, 08:19

El Nino hat geschrieben:Im Bezug auf welchen Amp war deine Aussage bezogen Fredy?
Auf den Vox, den Peavy oder generell ein Modelling Amp?

MfG Phil


Salü Phil

Ev. ist Deine Frage schon beantwortet.
Naja - man wählt sein Equipement so aus, dass man den Sound bekommt den man möchte.
Manche Amps sind für cleanen Sound gut, manche für Zerrsound.
Kaum ein Amp, der alles gut bringt. Mal von den eher teureren Modellen abgesehen.
Es gibt Gitarristen, die haben mehrere Amps, die sie dann anwählen, bezw. sie hin un her switchen.
Für Hobbygitarristen natürlich nicht so toll :-)

Ich habe damit eher eine Generelle Aussage machen wollen.
Das Gebiet ist nicht so einfach in einem Satz zu erklären.
Aber man sollte die Kombination "richtig" wählen.
Richtig ist aber nicht so einfach zu beantworten.

Aber hilfreiche Links sind ja genannt worden.

Manche Gitarren sind in Kombination mit manchen Amps halt nicht ideal.
Aber ich lass das mal so stehen.
Wenn du weitere Fragen hast, stell die einfach.

fredy

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