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magix musik maker wer kann helfen (Drums schneiden)

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brave
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magix musik maker wer kann helfen (Drums schneiden)

Erstellt: von brave » 10.03.2012, 18:56

:D hy lete bin auch mal wieder im lande.
wer kann mir sagen bzw vielleicht bin ich ja zu blöde aber hab folgendes problem. spiele westerngitarre ich sag mal autodidakt beigebracht. akkorde sind kein problem ,

nur hab nun ein programm magix musik maker 18 und hab mir ein mic gekauft na und will einfach musik machen zusammen schneiden usw . wenn ich zum bespiel stand by me spiele und das dann mit dem programm bearbeiten möcht so drums hinzu oder ähnliches reinmixen will passt das irgendwie nicht.

muss ich nach den drums takt spielen oder kann man drums auch zurechtschneden. wer hat oder wer kann mich dahingehend mal unterstützen. denn ich möchte eigentlich meine eigene interpretation bringen nicht das was andere genau wie ben e king so macht obwohl klar super aber man möchte sien eigenes ding machen also auch seine eigene schnelligkeit im lied festlegen. muss ich mich nach den zu verfügung stehenden richten oder kann man die drums oder andere loops so hinbekommen das sie passend zu meiner interpretation sind .

bin nun nicht so firm oder vlt höre ich das auch nicht obs passt oder so . wer kann helfen. hier mal so eine kleine sache bei youtube von mir . äh na der eine oder andere wird es dooof finden ich habe eingach nur spass also wäre schön wenn mir jemand hilft hier der link

https://www.youtube.com/watch?v=X2uMvMY ... XO3Jip0i8=
Ralf alias brave

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.03.2012, 19:29

Klar kannst du die Drumloops schneiden. Ist aber frickelig. Oder du veränderst einfach nur die Geschwindigkeit (bpm -> beats per minute) des Loops bzw. des ganzen Magix-Projektes.
Einfach mal im Handbuch nachlesen was da steht zu Tempoänderungen, ich benutze nur Cubase und kenn mich bei Magix nicht so gut aus.

Du kannst aber auch ein virtuelles Drumset nehmen, wie z.B. EZ-Drummer oder Addictive Drums.
Diese VST-Drums lädst du dann in Magix und im Midi-Editor von Magix (wenn der sowas hat, aber ich glaube schon) kannst du dann sogar per Mausklick eigene Rhythmen erstellen.
Oder du schliesst mit nem Midi-Kabel ein Keyboard an dein Audiointerface und spielst die virtuellen Drums übers Keyboard ein, das geht auch.
Ein Audiointerface hast du ja, oder? Oder benutzt du ein USB-Mikrofon?

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brave
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Erstellt: von brave » 10.03.2012, 21:40

hy simse jaaaaaa also ich habe das mic hier schau hier den link
https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc44 ... dle_02.htm
super das du antwortest du stellst äh ich sag mal sehr speziellefragen oder besser du scheinst fit in diesem thema zu sein. ich bin absoluter laie hab einfach spass daran mit meiner doch nicht dsds reifen stimme zu singen und gitarre dabei zu srtummen. thats all und nun möchte ich um dies zu verfeinern versuchen mich in die musikwelt zurecht zufinden, wie gesagt da gibts viele sachen die ich erst im hohen alter lerne 4/4 takt usw .du hast recht ich kann das handbuch lesen, ja will nun keinen vorjammern aber bin fast blind und am pc kann ich mit gro0er bildschirmlupe arbeiten , das buch zu händeln ist für mich etwas schwierig ja und dann war ich schon immer so ein typ learning by doing , wenn ich es mal geschnallt habe dann no problem. aber vlt bin ich ja ein hoffnungsliser fall, ist denn dein programm gut dann lege ich es mir zu . aber wenn du meinst das mmm programmmuss das haben dann recherchier ich mal via internet. ist denn das loops setzen eine gefühlssache oder geht man da musikalisch irgendwie vor. wie machen denn das die anderen. hab das mal so probiert das ich erst drums in eine spur gelegt habe , dann bei der aufnahme über kopfhörer die drums gehört und gitarre dabei gespielt und gesungen dabei viel es mir schwer den takt zu halten . oder meinst du das ich erst gitarre mit gesang aufnehme dann die drums oder andere loops die mir gefallen reinsetze auf ne 2. oder 3 spur und die dann von der geschwindigkeit meinem gesang bzw der gitarre anpassen muss. tja das hab ich mir so gedacht aber dann muss ich wohl mal sehn wie man das macht . mhm da gibts soviel in diesem programm an filter an virtuelle schalter ect. wird man wahnsinnig. aber toll das du schreibst super danke schonmal lg
Ralf alias brave

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Simse
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Erstellt: von Simse » 10.03.2012, 23:56

hab das mal so probiert das ich erst drums in eine spur gelegt habe , dann bei der aufnahme über kopfhörer die drums gehört und gitarre dabei gespielt und gesungen dabei viel es mir schwer den takt zu halten

Ahaa, hier liegt das Problem :)
In der Regel macht man es beim Recording so:
Man nimmt man zuallererst die Drums auf, bzw. stückelt sich Loops zusammen.
Danach folgt meist der Bass, dann Gitarren, Synthies, Pads oder sonstwas und zum Schluss der Gesang. Denn die Drums sind nunmal DAS Rhythmuselement im Song nach dem sich alle anderen richten.
Man nimmt also alle Elemente NACHEINANDER auf und legt sie auf verschiedene Spuren, damit auch die nachträgliche Bearbeitung einfacher ist.

Die Drumloops zu zerstückeln und auf eine Aufnahme anzupassen die rein nach Gefühl gespielt wurde ist zwar nicht unmöglich, aber eine Sysiphus-Arbeit und da wird man nachher trotzdem noch hören dass es nicht taktgenau gespielt wurde. Du hast ja immer leichte Abweichungen beim "Gefühlspiel" und zack, schon klingts aus dem Takt. Denn wenn du die Drums den vorhandenen Ungenauigkeiten anpasst, dann verschwinden die Ungenauigkeiten ja nicht.

Ich habe auch lange Zeit nur nach Gefühl gespielt und hatte dann später bei Aufnahmen mit Drums dieslben Schwierigkeiten mit dem "Takt halten" wie du.
Aber das kannst (und solltest) du trainieren durch üben üben üben :)
Z.b. zu einem Metronom spielen. Das monotone "Klack"-Geräusch bringt einen nicht gleich so durcheinander wie ein Drumset.
Wenn du dann das Gefühl hast du kannst zum Metronom den Takt halten, dann auch mal versuchen dassdelbe mit Drums hinzukriegen.

Das Cubase brauchst du für deine Zwecke eigentlich nicht. Ist außerdem 10mal so teuer wie das Magix (mit dem du scchon gut bedient bist). ;)

EDIT:
Was mir gerade noch einfällt....hast du beim Aufnehmen NUR die Drums angehört oder auch dein eigenes Eingespieltes (Direct Monitoring)?
Dann könnte das Problem auch die Latenz (Zeitverzögerung beim Aufnehmen eines Audiosignals) sein.
Das Audiosignal wird in den PC geschickt, dabei entsteht die erste Verzögerung. Dann wird es wieder rausgeschickt an die Kopfhörer/Boxen, dabei entsteht die zweite Verzögerung.
Teilweise sind diese Verzögerugen dann so hoch, dass man z.B. beim Einsingen oder Einspielen das Kopfhörersignal erst später hört als das in echt gespielte. Ab ca. 10-15ms Latenz aufwärts spürt man das dann und das Einspielen zu vorhandenen Drums wird unmöglich.

Richtig niedriege Latenzen kriegt man nur mit guten ASIO-Treibern hin und ich glaub bei deinem USB-Mikro ist keine Treiber-CD mit dabei gewesen, richtig?
In deinem Fall hilft nur: den Asio4all probieren.
Runterladen, installieren und in Magix bei Programmeinstellungen den ASIO-Treiber angeben
http://dl.dropbox.com/u/8498099/Magix-Asio.jpg --> so müsste das ungefähr aussehen, hier eben mein ASIO-Treiber von meinem Focusrite-Audiointerface. Mit den Audio-Puffer-Werten musst du dann etwas rumprobieren. Niedrigere Werte = geringere Latenz, aber auch höhere Prozessorlast

Wenn du mit dem Asio4all dann immer noch Verzögerungen hast, schalte das Direct Monitoring aus.

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brave
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Erstellt: von brave » 11.03.2012, 12:41

hy ja ich glaube du triffst genau den nagel auf den kopf, hatte mir es zwar ähnlich gedacht jetzt hast du das bestätigt und zwar sehr professionell was ich erfolglos probiert habe. , aber ich beiß mich da durch. danke schon mal für den hinweis für den asio treiber das programm fragt mich bei der aufnahme zwar immer danach aber ich bin einfach auf überspringen gegangen und es funste scheinbar doch deshalb habe ich dem hinweis keine weiteren beachtung geschenkt. werde mir den treiber downliaden und installieren mal sehn was genau dann passiert. darf ich dich mal fragen wie lange du schon musik auch in dieser form betreibst , nur damit ich mal eine hausnummer habe und mir vorstellen kann bis ich es einigermaßen hinbekomme, bzw verliert man nicht den spass dann wenn man auf so viel achten muss oder treibt einen der perfektionissmus vorwärts. aufjeden fall erst einmal tausend dank für die promte hilfe. lg ====))
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 11.03.2012, 15:57

Kenne mich auch nicht sooo gut mit dem MusicMaker aus.
Normalerweise kann man da diese fertigen Bausteine (Loops) auf Spuren ziehen und die passen sich automatisch der eingestellten Geschwindigkeit vom Song an (muss man glaub ich irgendwo einstellen).
Du würdest dir also ein Schlagzeugloop aussuchen, auf eine Spur ziehen, diesen mehrmals hintereinander kopieren und dann auf eine zweite Spur deine Gitarre passend zum Tempo aufnehmen.
Auch sind Softwareinstrumente ins Programm integriert und da findet man unter anderem auch eine Drum-Machine um selbst eine Schlagzeugspur einzuspielen, also auch das ist möglich.
MusicMaker unterstützt auch noch weitere VST-Instrumente von Fremdherstellern und dadurch kann man zb. auch EZ-Drummer (virtuelles Schlagzeugmodul) einbinden.

Du wirst allerdings nicht sehr weit kommen, wenn du da wenig Erfahrung hast. Man muss entweder sehr viel rausbekommen durch "probieren", auch Handbücher lesen, oder auch auf zb. Youtube nach Tutorials suchen.
Gut wäre, wenn man jemanden hätte, der das einem mal alles zeigen kann, aber so jemanden hat man ja meistens nicht ;)

verliert man nicht den spass dann wenn man auf so viel achten muss oder treibt einen der perfektionissmus vorwärts

Das ist eine gute Frage.
Ich selbst beschäftige mich nun seit über 20 Jahren mit Musik und Musikprogrammen.
Am Anfang hatte ich ein billiges Keyboard und einen reinen Midisequenzer mit dem ich das Gerät ansteuerte.
Das was da raus kam, ging rein in nen kleines Mischpult, sowie auch der Gesang. Aufgenommen wurde das Ganze dann mit Kassettenrecorder, später dann auch einer Tonbandmaschine.
Alles mit sehr einfachen Mitteln, aber irgendwie wusste man sich zu helfen ;)
Angefangen mit dem Atari, dann mit diversen Trackern und auch anderen "erste PC-Programme".
Wenn ich an das erste Cubase denke und mit heute vergleiche, da liegen Welten dazwischen.
Gezeigt hat mir NIE jemand was...alles selbst erarbeitet, durch viel "probieren". Möglichkeiten wie Youtube usw. gabs noch nicht.

Den Spaß habe ich bis heute nicht daran verloren und JAAAA auch der Perfektionismus spielt eine große Rolle.
Ich will einfach wissen, warum meine Musik nicht wie bei einer Kauf-CD klingt.
Mich interessiert, warum ein schlechtes Mikrofon schlecht klingt und wie ich das verbessern kann.
Ich will wissen, warum man einen Compressor, Equalizer usw. benutzt und vor allem, WIE man diese Hilfsmittel richtig einsetzt.
Es gibt Hallgeräte die klingen einfach blechern und ich will wissen, welchen Hall ich für was einsetze...
Naja, die Liste ist lang und vieles hab ich schon abgearbeitet in all den Jahren, aber man lernt praktisch auch NIE aus.

Eine schlechte Songidee, bleibt eine schlechte Idee, da kann die beste Technik nicht viel daran ändern, ABER ein guter Song kann enorm von technischen Dingen profitieren.
Ich höre gern gute Musik die qualitativ wie von einer guten CD klingt und nicht wie aus einem schlechten Telefon ;)

Für mich gehört all der technische Kram einfach auch zum Homerecording dazu. Mir macht es Spaß mich nicht nur mit meinem Instrument, sondern auch mit all den Dingen drumherum zu beschäftigen :) Kann man machen, muss man aber nicht...jeder hat da andere Ansprüche und Ziele.
Ich brauch das, wie die Luft zum atmen. Musikmachen ist mir sehr wichtig und das treibt wahrscheinlich auch voran.

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brave
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Erstellt: von brave » 12.03.2012, 16:39

hy :)
na da hab ich ja noch einiges vor . vlt bleibts nur ein wunsch von mir ja das programm hat das anpassungs werkzeug aber man oh man . irgendwie passt das nicht. sag mal wo bzw welche plattform gibt es denn , wenn man z.b. country loops sucht , denn mmm hat sehr viel z.b.b hip hop rock blues na halt fast alle musikrichtungen nur leider kein folk oder country, man hab bei youtube bei google ich weiß nicht wo noch gesucht aber nix gefunden. wenn ich beispielsweise country road von john denver spielen will und da eine geegnte begleitung suchen will da passt das von den anderen styles nicht rein habs versucht hört sich verboten an. wie würdest du denn zu solch einem projekt vorgehn , bei meinem programm gibt es eine beatbox da kann man zwar seine eigenen drums zusammen stellen, aber mensch da muss man ja ein profi sein, man hab mir autodidakt mundharmonika beigebracht, aber muss ich nun noch schlagzeug lernen man ich fass es nicht. ich würde gerne von dir wissen wenn du ein projekt erstellen willst wie gehst du vor . machst du das alles alleine, also drums , gitarre gesang , ect. es muss doch zu bewerkstelligen sein.wäre für ein paar tipps noch dankbar . lg
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 12.03.2012, 18:06

Das ist bei mir nicht immer gleich, mal fang ich so an, mal anders ;)

Nehmen wir zunächst das Beispiel, dass ich etwas covern (nachspielen) will.
Der einfachste Weg wäre, wenn ich mir eine Mididatei im Internet vom gewünschten Song suche.
Beispiel Suchbegriff in Google "Country Roads Midi" dann finde ich Dateien wie diese hier:
http://patmw.tripod.com/music/country_road.mid
Die kannst du mal abspielen und hörst sicher, dass die nicht sonderlich gut klingt und eben nur Standart Midi ist.
Man kann diese Dateien allerdings in einem Sequenzer öffnen und dann zb. die künstlichen Gitarren löschen/stumm schalten.
Letztendlich brauchst du vielleicht nur die Drums und die Bassspur, vielleicht auch noch die Streicher und Piano, je nachdem was da so drin ist.
Als nächsten Schritt ersetze ich dann diese sehr künstlich klingenden Instrumente durch gut klingende Vst-Instrumente und spiele meine eigene echte Gitarre hinzu.
Man kann diese Mididateien auch transponieren, wenn die Tonart nicht zusagt.
Als Klangerzeuger für das Schlagzeug käme dann zb. Ezdrummer in Frage: http://www.toontrack.com/products.asp?item=7
Sowas gibts dann auch für den Bass usw.
Ich mache mir also nicht die Mühe und spiele alles neu ein, sondern nutze dann halt auch die Möglichkeiten die sich anbieten ;)

Wenn ich nen Song komplett neu Covern möchte, dann zb. auch so:
Zunächst spiele ich das Lied auf Gitarre, denke mir ne Anschlagsart aus, nen passendes Pickingmuster, schaue nach den Harmonien usw.
Dann lasse ich ein Metronom mitlaufen und finde heraus in welcher Geschwindigkeit ich spiele.
Dieses Tempo stelle ich mir dann im Sequenzer ein.
Als nächstes baue ich mir oft erst eine minimale Schlagzeugspur, da ich dann nen anderes Feeling bekomme, als nur durchs Klicken vom Metronom ;)
Für diese Drums nutze ich dann auch wieder Softwareklangerzeuger wie Ezdrummer, Addictive Drums, Superior Drummer...je nachdem was man hat.
Das Gute an diesen Dingern ist auch, dass sie schon ganz viele passende Rhythmen eingebaut haben und man dadurch seine Drums nicht komplett selber einspielen muss. Maximal noch korrigieren usw.
Wenn die Drums erledigt sind, spiele ich meist die Rhythmen Gitarren dazu ein. Dann den Bass, dann das Piano, dann die Streicher, das Gitarrensoli, den Gesang...Reihenfolge ist Geschmacksache :)

Klar, wenn ich nen Bass brauche, muss ich nen Bass einspielen...entweder nen realen oder per Keyboard.
Auch nen Piano usw. muss eingespielt werden.
Es gibt zwar auch diverse Hilfmittel, aber ich kann selber Keyboard spielen :)
Die Drums kann ich auch Note für Note einspielen und bekomme ich ebenfalls halbwegs hin, da ich auch ein wenig Schlagzeug spielen kann.
Ich weiss dann schon in etwa wo welche Note mit welchem Klang (Bassdrum, Snare, Becken, Toms usw.) hingehören. Ansonsten wird halt auch viel probiert :D

Manche Musiker haben auch so ein Alleinunterhalter Keyboard.
Da drückst ja nur die Akkorde, wählst nen Style aus (zb. Country) und das Keyboard liefert dir nen geeignetes Playback.
Das kann man einfach auf eine Audiospur im Rechner aufnehmen (alles auf eine Spur) und spielt dann später dazu seine Gitarren ein, singt usw.
Das Ergebnis klingt dann nicht gaaaanz professionell, aber so kann man auch vorgehen, wenn man ein halbwegs gutes, geeignetes Keyboard besitzt.

Naja, sind viele Möglichkeiten und man entwickelt sich mit der Zeit immer weiter. Am besten erstmal alle Hilfmittel nutzen die möglich sind.

PS: Ich zeig das mal an nem praktischen Beispiel. Kannst dann mal anhören was man da so machen kann.

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Erstellt: von brave » 12.03.2012, 20:13

wow wow wow meine begeisterung findet kein ende, man hab mal da reingehört und also mal ehrlich wie lange suche ich nach geegneten loops und du hast sie gleich . einfach nur geil . mach mal was fertig und lass mich das hören bin gespannt , bin froh das du dich auf mein problem gemeldet hast. lg
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 13.03.2012, 00:30

So, hab mal in ner halben Stunde bissel was gebastelt ;)
Ist nun nur nen Stück aus deinem genannten Stück "Country Roads" das ich mal eingespielt habe.
Hab das einfach zusammengefrimmelt, ohne Strophen, alles 0815, nur für nen ersten Eindruck ;)
http://dl.dropbox.com/u/9176594/CR.mp3

Was haben ich gemacht?
Zunächst habe ich auf ein Programm mit dem Namen "Band-in-a-Box" zurückgegriffen.
http://www.band-in-a-box.com/bb.php?os=win&lang=de
Damit kann man sich praktisch eigene kleine Begleitungen in Form von Mididateien basteln.
Man wählt nur nen Style aus (zb. Country), gibt die Akkorde ein und drückt "Play"....fertig :D
Ist grob gesagt wie die automatische Begleitung von einem Alleinunterhalter Keyboard und klingt zunächst nicht sonderlich gut (je nach Anspruch).
Diese Datei habe ich dann in Cubase geladen. Dort habe ich dann entschieden, dass ich nur einige Sachen aus dieser Datei verwenden möchte ;)
Die restlichen Spuren habe ich gleich wieder gelöscht.

Nun habe ich schon die Drums, den Bass und paar andere Sachen fertig als Midispuren gehabt und diese dann einfach durch gute VST-Instrumente ersetzt.
Paar Noten noch verändert, bissel was zurecht geschoben, geschnitten usw., und schon war nen Grundgerüst fertig ;)

Dann hab ich die Gitarren eingespielt und auch gleich gesungen...wenns Mikrofon schonmal an ist ;)
Dann hab ich weitere Spuren per Keyboard dazu gespielt.
Drums, Bass, Banjo, Piano, Gitarren, Akkordeon, ein Padsound, Fiedle, Gesang und das "Pfeifen" das sind die Instrumente die letztendlich drin sind...teilweise echte Instrumente eingespielt und teilweise eben "aus dem Rechner" Klangerzeuger genutzt.

Nun das ganze in der Lautstärke angepasst, bissel Equalizer, Compressor, Hall usw. angewendet und fertig war das Ding :)
Wenn man sich dabei mehr Zeit nimmt, etwas mehr Mühe gibt, wäre es sicher noch besser gelungen. Man kann also so "arbeiten".
Ich persönlich nutze diese Mididateien sonst aber eher sehr selten, da ich ja wie gesagt Keyboard spielen kann und daher die Spuren gern selber einspiele...aber manchmal siegt auch die eigene Faulheit :D

Tja, hm, ähm, keine Ahnung wie wir bei dir am besten vorgehen, damit du sowas auch bald ähnlich oder besser hinbekommst.
Bin da echt noch am Grübeln wie man dir gescheit helfen kann.
Für jemanden der sowas schon länger macht, ist das alles nicht schwer und wirklich in kurzer Zeit realisiert, aber da gehört trotzdem irgendwie auch ne Menge dazu...
Vielleicht hat da auch Simse oder eine anderer noch Ideen.

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Simse
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Erstellt: von Simse » 13.03.2012, 02:23

Hmm, schwierig da noch mehr Tips zu geben :D
Eins sollte man sich bei der ganzen Sache jedoch zu Herzen nehmen: Nicht zuviel auf einmal wollen.

Das was devil da mal als Beispiel gemacht hat wirst du nicht gerade eben mal so hinklatschen können wie er. ;) Aber das ist dir sicherlich selbst klar.
Einerseits fehlt dir das Equipment, andererseits musst du viel Zeit investieren dich in die Programme, Funktionen, Plugins und die Arbeitsweise mit diesen Sachen einzuarbeiten.
Rechne da ruhig mal langfristig mit ein paar tausend Euro für Hard- und Software bis du alles zusammenhast. Allerdings kann man z.B. bei den virtuellen Instrumenten auch erstmal mit Freeware oder sehr günstigen Varianten anfangen und sich dann steigern. Bei der Hardware (Audiointerface, Mikro, Abhörboxen...) solltest du aber nicht zuviel sparen sondern gleich was gescheites kaufen.

Deswegen geh lieber Stück für Stück an die Sache ran.
So wie ich das bisher verfolgen willst du ja nur Gitarre und Gesang zu fertigen/selbstgemachten Stücken einspielen.
Da wäre dieses Band-in-a-box wahrscheinlich der beste Einstieg um sich schonmal die Grundlage des Songs zu basteln.
Ein gescheiter Sequenzer um dann anschließend mit den Midispuren zu arbeiten und Gitarre/Gesang aufzunehmen wäre in der Tat z.B. Cubase, oder Reaper, oder Sonar, oder Presonus Studio One, oder wie sie alle heissen. Ich bin seit "Kindesbeinen" bei Cubase geblieben aber jeder hat da andere Vorlieben. Gut arbeiten kann man mit allen diesen Sequenzern.
Ein paar VST-Instrumente dazukaufen (Piano, Streicher, Drums, etc.) und damit die Midispuren ansteuern und schon hast du einen recht ordentlich klingenden Grundsound.
Dazu kannst du dann Gitarre und Gesang einspielen. Mikro hast du ja schon, aber das könnte man auch noch verfeinern durch besseres Equipment wenn die Ansprüche steigen bzw. wäre noch eine der ersteren Investitionen. Gescheites Audiointerface mit stabilen ASIO-Treibern und ein Mikro für Gesang und eins für die Gitarre.

Jetzt kommt dann der Teil der dich am meisten in Anspruch nehmen (und am meisten frusten) wird: Das Abmischen.
Normalerweise erledigen das ja studierte Tontechniker im Studio damit es prima klingt. Klar kann man das auch autodidaktisch in Heimarbeit schaffen, aber bis man sich erstmal im Cubase oder anderen Sequenzern zurechtfindet...das dauert. Dann noch die Bedienung der Plugins, welches benutzt man wann und wie setzt man es richtig ein...das dauert noch länger.
Aber für all das gibts auch gut erklärte Tutorials im Netz, entweder als Video oder als PDF-Dokument.
So hab ichs z.B. auch gemacht. Viel lesen, viel anschauen und daraus lernen und mit der Zeit wachsen.

Klar kostet das alles Geld und Zeit, aber wie du an devils Beispiel siehst, kann es sich durchaus lohnen wenn man diesen Anspruch hat. Eine falsche Einstellung wäre jedoch zu meinen, das teure Equipment würde die Arbeit von alleine machen. Das ein Song hinterher gut klingt entsteht wirklich erst beim abmischen und da ist eben vor allem das Know-How und Zeit gefragt.
Wenn du jedoch deine Zeit lieber mit Musikmachen verbringst als stundenlang abzumischen, gegenzuhören, nochmal zu mischen, wiederr gegenzuhören, etc., dann überlass den Job anderen Leuten. Im Netz gibts ein Forum für Home-Recordler wo man auch seine Songs abmischen lassen kann. Nicht von Profis, sondern von Freizeit-Mischern wie wir. Das Ergebnis hast du dann aber nicht mehr in der Hand und musst dich mit dem zufrieden geben was dann da rauskommt.

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Erstellt: von brave » 13.03.2012, 17:45

:D :D :D :)

also jungs das war phänomenal super, danke erst einmal für alle tipps . nun werde ich erst mal fummeln gehn und schauen was mein restsehvermögen mitmacht. das ist ne gute idee mit es den leuten zu überlassen die davon wirklich ahnung haben, wenn es so etwas gibt dann überlege ich wirklich es so zu machen wenn man im netz an solche mischer kommt , denn ich denke es ist sehr sehr viel fummelei und da haut mein sehen nicht mehr hin. vlt macht der eine oder andere hier im forum auch so einen job vlt macht ihr das ja? jungs ihr seid spitze das steht schonmal fest. danke nochmals a bissle schlauer bin ich schon mal . werde mal sehn was ich noch gefunnelt bekomme hoffe ich darf mich nochmals melden ja ? lg
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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 13.03.2012, 18:17

Mal ein kleiner Tipp am Rande.

Gut, mit der Groß und Kleinschreibung wirst du dich vermutlich mal nicht so schnell anfreunden können.
Aber du könntest wenigstens ein paar Absätze machen, damit man deine Posts leichter lesen kann.

Gruß Mjchael

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Erstellt: von musicdevil » 13.03.2012, 20:10

Hab mich mal auf deinem Youtube Kanal umgesehen brave und das meiste klingt doch schon ganz vernünftig...auch ohne dem ganzen "drumherum".
Du mit Gesang und Gitarre und gut ist :)

Weiss nicht ob du es schon kannst, aber könntest dir auch noch das Mundharmonikaspiel beibringen. Dann kannst Gitarre plus Mundharmonika gleichzeitig spielen und finde ich auch sehr gut.
Vielleicht sogar noch mit dem Fuß eine Trommel bedienen? :D
Sozusagen ein "Ein-Mann-Orchester" und das Ganze nimmst einfach nur auf.

Gerade auch bei starken Sehbehinderungen ist das arbeiten mit diesen Programmen sicher frimmlig, trotz der Hilfmittel von Windows wie der Lupe usw.
Und ansonsten halt immer einen Schritt vor den anderen setzen ;)

Du wirst nicht drumherum kommen, dich intensiv mit nem Musikprogramm auseinander zu setzen, wenn du die nutzen willst.
Alles was du nicht selber rausfindest, musst du dann im Handbuch nachlesen, im Internet recherchieren.
Klar kannst du auch ab und zu uns fragen, dafür ist ja nen Forum da :)

Mal schauen, vielleicht können wir dir auch mal paar Country Rhythmen basteln, die du dann nutzen kannst....Loops die dann bei ner Vielzahl von Liedern passen. Will ich aber noch nicht versprechen. Hab da nur so ne Idee :)
So ne Art Foruminternes Soundarchiv, worauf die Member zurückgreifen können.
Vielleicht so mit jeweils 8 Takten Strophe und 8 Takten Refrain.
Dazu passende Breaks einbauen und immer 4 Schläge Metronom vorher setzen.
Dann vielleicht jeweils ne gute Mp3 plus ne Mididatei anbieten...na mal schauen :)

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Erstellt: von brave » 13.03.2012, 20:42

hy leute ja ja ja
mjchael hast ja recht also ich kann auch groß und klein aber für mich ist es so einfacher und du hast auch recht wenigstens mit absatz usw aber das ist schon immer mein problem ich rede und rede oder bzw ich schreibe und schreibe . liegt daran das ich ja weiß was ich meine, also sorry bitte. sollte das mla ändern bin ja noch jung ;-))

so musicdevil das ist ein toller vorschlag, hoffe es lässt sich realisieren.
wer kennt denn das programm ludwig 3 oder hat damit erfahrung gemacht wäre das eine alternative zu band in a box oder sind da welten dazwischen hab mir mal ne demo version davon geladen und käme da gut mit der bedienbarkeit zurecht, band in a box davin gibt es keine demo nur mal reinschnuppern ob ich das überhaupt bedienen könnte. nicht das ich mir das kaufe und ähnlich wie das magixmusik nachher hab ich jedemenge software rumliegen und kann sie mit meinen schei.... augen nicht so bedienen wie es erforderlich wäre. ah ja und danke das du auf denyoutube kananl warst und es nicht allzu schlecht findest macht mir mut. mundharmonika bin ich dabei nen nackenbügel usw hab ich bin fleißig am üben kann man nur noch keinem zumuten . also danke für alle hinweise. lg ))-))
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Erstellt: von Simse » 14.03.2012, 07:20

Schau dir mal dieses Video an.
Das erklärt sehr schön die Grundzüge von Biab. Aber das Programm kann natürlich noch viel mehr.

Ich finde es flexibler, authentischer(klanglich), umfangreicher, und komfortabler als Ludwig. Soll aber kein Verkaufsgespräch werden :D Ich teile nur meine Erfahrung.

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Erstellt: von musicdevil » 14.03.2012, 14:40

Also von diesem "Ludwig 3" lese ich eigentlich heute zum ersten mal...kann ich also nix dazu sagen, kenn ich nicht weiter.
Aber stimmt schon, BandinaBox ist schon ein sehr umfangreiches Programm.
Man muss zwar nicht alle Funktionen benutzen, aber wer sich schon die Oberfläche anschaut, sieht, dass es auch Einarbeitungszeit benötigt.
siehe Bild

Hinzu kommt der Preis.
Unter dem "MegaPAK" braucht man da glaub ich nicht anfangen und das kostet dann mal eben auch 269 $
http://www.band-in-a-box.com/bb.packages.php?os=win&lang=de

Was ich mal ganz gern so nebenbei benutze, ist aber "ChordPulse".
Gibt davon ne Testversion und kostet dann auch nur EUR 19.95.
Enthalten sind dort 102 Styles und die meisten gängigen Akkorde.
Ist natürlich auch nur nen reines Midiprogramm, aber man kommt ruckzuck zu nem Ergebnis.
Hab mal den Style "Quick Beat" genommen und den Refrain vom Country Roads eingegeben.
Klingt dann zb. so hier (in G-Dur):
http://dl.dropbox.com/u/9176594/test.mid

Man kann dort die Auswahl an Styles auch missbrauchen und zb. nen Rockrhythmus für Country benutzen, oder Bluegrass...da kann man sich einiges passend zusammenfrimmeln.
So als Hintergrund zum spielen und üben ist das alles mehr als ausreichend.
Diese Mididateien können dann auch wieder in jedem Sequenzer importiert und weiterverarbeitet werden...je nach Bedarf.

Bild
http://s14.directupload.net/images/120314/w378ef7e.png

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Erstellt: von brave » 15.03.2012, 19:17

:-))) tja also das wird ja immer umfangreicher , vlt bekomm ich ja hier nen deal hin , das mir das einer fertig macht ich merke schon ein sehr sehr zeitrabendes hobby man muss nicht nr spass am musik machen haben sonder auch in pc und softwre jedemenge zeit investieren. alsi ich halt euch auf den laufenden vlt. kauf ich mir wirklich noch ne fusstrommel und übe noch mehr mundharmonica und versuch das mal als one man band *grins* . aber mal ehrlich ihr seit fit in diesem thema meinen respekt. lg
Ralf alias brave

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