Fender Squier Telecaster Classic Vibe 50´s 1.Lieferung FAIL

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von DerSascha
#273955
Hallo zusammen,

einige von euch habe ja evtl den Thread verfolgt in dem ich um eine Beratung zum Thema "Les Paul sucht Gesellschaft" bzw. Gitarrenschüler hat G.A.S :cool:

Ich habe mich dann für die Fender Squier Telecaster Classic Vibe 50´s Butterscotch Blonde (muss das sooooo lang ?) entschieden, da es klanglich ein Gegensatz zur LP sein sollte.....

Und die FSQTCV50´s BB ist mir durch die echt geile Optik und die durchweg positiven Bewertungen aufgefallen. Da ich in einem großen Kölner Musikfachgeschäft noch ein Guthaben hatte, habe ich sie mir einfach mal kommen lassen.

Ich muss dazu sagen, durch die ganzen zusätzlichen Youtube Reviews und Lobeshymnen in selbigen, war ich regelrecht angefixt und konnte es kaum noch abwarten "Der Gerät" endlich in Händen zu halten *sabber, geifer*

Heute vor ziemlich genau eine Stunde lag dann eine Däääääääääähhhlll Benachrichtigungskarte im Postkasten mit der Aufschrift "Paket ist Nachbarn Nr.36" :shock: AHA !

Ich kehrt Marsch ab zu "ist Nachbarn" und geklingelt. Die nette Omi war zum Glück zu Hause und gabe mir "Der Paket-Gerät" =)=)=

Bis hierhin war noch alles in Butter und ich glücklich wie dat Kind zu Weihnachten mitte Trommel unterm Baum.... Ab ins Arbeitszimmer und vorsichtig "Der Gerät" von der Kartonage und Luftpolstertaschen befreit. 1.Fazit: Verpackung 1a

Als ich die Tele dann aus dem "Beutel" zog, hat es mich im 1. Moment fast umgehauen. Sie erstrahlte in geilstem Butterscotch Blonde, welches nur halbdeckend lackiert ist und den Blick auf die Holzmaserung zulässt. Einfach ein HAMMERGEILES Teil was die Optik anbelangt. Am Korpus war nicht der kleinste Lackfehler zu erkennen. Die Potis, der Switch, die Brücke, der Korpus, die Klinkenbuchse 1a und top verarbeitet.........bis hier hin immer noch alles Top und ich konnte förmlich die Englein singen hören......

Die Vintagemechaniken und die Kopfplatte sehen ebenfalls echt gut aus und weisen nicht den geringsten Fehler oder eine Macke auf......Der Hals fühlt sich so gut an und liegt so genial in meiner Hand, dass man meinen könnte, er wäre "für genau meine Hand" gebaut worden. Mit der LP komme ich echt gut zurecht, aber der Hals der Tele setzt echt nochmal eins oben drauf.

Der Engelsgesang wurde lauter und lauter......doch als ich gerade die Saiten vom Fettpapier befreien will um das gute Stück "trocken" anzuspielen, verstummt plötzlich alles :cry: Ich sehe mir den Hals genauer an und denke nur noch *WTF !?!"

Den gesamten (!) Hals herunter ist auf beiden Seiten (!) an jedem (!) Bundstäbchen der Lack ca. 1cm lang eingerissen :shock: Zuerst habe ich gedacht da spiegelt irgendwas.....danach habe ich gedacht "och coole Idee zu den Punktmarkierungen jedes Bundstäbchen anzuzeigen - ist ja noch einfacher zu greifen und zu erkennen" weil es echt sowas von gleichmäßig ist.
Beim drüberfühlen merkt man dann aber das der Lack stellenweise richtig auseinandergerissen ist, da man jeden Riss unterschiedlich stark versetzt spürt......

Ab da war alles vorbei *schluchtz*......Die Bundstäbchen selber sind eigentlich gut eingelassen......keine scharfen kanten, nix steht über oder ist zu kurz......EIGENTLICH die perfekte Gitarre, wenn diese blöden "Spontanfugen" im Lack nicht wären.....

Also zum Hörer gegriffen und in Kölle angerufen.....dem guten mann das Problem geschildert und mir die Bestätigung abgeholt, dass dat nicht serienmäßig so sein soll.
Also nix mit anspielen sondern alles wieder schön verpackt......

Warte jetzt darauf, dass endlich dieses Rücksendeticket per Mail kommt, damit ich schnellstmöglich Ersatz bekomme - am liebsten würde ich ja selber hin fahren damit es schneller geht,aber Morgen und Freitag bin ich den ganzen Tag bis abends dienstlich in Essen........und bis Samstag könnte vielleicht schon Ersatz per Dääääähhhhlllll da sein.

Na ja wie dem auch sei......das komplette Review gibt es dann, wenn "Der Ersatzgerät" hier ist. Werde dann evtl auch ein kleinen Videoflug über die Tele und eins zum Sound dazu machen - wenn nicht wieder so ein Murks hier ankommt.

Bis dahin müsst ihr euch mit ein paar Bildern begnügen ;)

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Ja die Schranktür hängt ein wenig - dat muss so :-)

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Potis laufen angenehm straff und der Switch gibt mit einem *klack* gutes Feedback - nix klappert oder sitzt lose

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von Simse
#273976
Kraaaaasssss :shock: Nee nee nee, so dat nicht jut. Gaaaar nich jut.
Wie haben die DAS denn hingekriegt? *Ratlosigkeitweitundbreit*
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von Bellwood
#273989
Das ist ja ärgerlich. Gut, dass das beim Kauf im Laden war. Stelle mir gerade vor, sowas passiert wenn man so ne Gitarre ersteigert oder durch Anzeige kauft.
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von capo53
#273993
Das tut mir echt leid! Ich kann das gut nachempfinden ...

Auf den Fotos kommt das leider nicht sehr gut rüber - ich kann da nix erkennen, was so schlimm aussieht, wie in deiner Beschreibung. Aber das liegt bestimmt am Licht oder so.

Ich drücke dir die Daumen, dass das Ersatz-Exemplar 500% besser ist!

capo53
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von Roddy
#273997
Oder schnell alles abblasen, klammheimlich noch mal 250 Tacken drauflegen und Rööööhre kaufen! ))==

Ne wirklich, hab Dein Fred erst jetzt gelesen. Ich möcht mir auch irgendwann mal vielleicht ne Strat kaufen. Hab auch schon des öfteren mal gedacht, das man dies oder jenes bestimmt viel besser mit einer Strat als einer Les Paul spielen kann.
Aber ne, ich bleib bei der LP, lieber eine Gitarre richtig gut kennen, als zwei drei Gitarren rumstehen haben. Und spielen kann man eh nur auf einer zur Zeit. Ich glaube ich würde Gewissensbisse gegenüber meiner Paula bekommen, wenn ich der jetzt schon ne Strat vor die Nase setzen würde.

Ich weiß, der Denkanstoß kommt zu spät. Ich wollte halt nur noch mal dran errinnern das zwischen einem Moddelingamp und einer Röhre Welten liegen. Das ist ein ganz anderes Feeling, alleine schon beim Anschlag der Saiten. Vom Sound jetzt mal ganz abgesehen. So war jedenfalls mein Empfinden, als ich das erste mal mit nem Röhrenamp gespielt habe.

Ein kleines bisschen finde ich schon, ließt man bei Dir eine kleine Unzufriedenheit herraus, was Dein Gitarrensound angeht. Das könnte auch ein Röhrenamp statt einer zweiten Gitarre beseitigen.
von RumbleRay
#273998
Meine Prognose: Wenn die das nochmal mit normalem Versand schicken, sieht das Teil genauso aus...
Wir haben minus14 Grad Nachts - Metall, Holz, Lack... das dehnt sich alles unterschiedlich schnell, ich wette die sah im Laden noch wunderprächtig aus;)

Grüße!
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von DerSascha
#273999
capo53 hat geschrieben:Das tut mir echt leid! Ich kann das gut nachempfinden ...

Auf den Fotos kommt das leider nicht sehr gut rüber - ich kann da nix erkennen, was so schlimm aussieht, wie in deiner Beschreibung. Aber das liegt bestimmt am Licht oder so.

Ich drücke dir die Daumen, dass das Ersatz-Exemplar 500% besser ist!

capo53
Schau dir mal die Nahaufnahmen vom Hals an.Diese wunderschönen, gleichmäßigen Striche die von jedem Bundstäbchen zur Halsrundung weg gehen sind alles Risse ;-)

Wenn ich die ersteigert hätte, dann wäre ich echt angefressen.Würde ne Gitarre bei ner Auktion nur persönlich abholen um sicher zu gehen (wie bei meiner LP)

Hoffe auch ,dass die nächste besser wird.Warte aber immer noch auf das blöde Rücksendeticket :-/
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von LedZeppelin
#274000
Ich drück dir auch die Daumen, dass das nächste Exemplar besser verarbeitet ist ;)

Allerdings hab ich das schon ein paar mal so gesehen, wie du es beschrieben hast!
Wenn ich mir im Laden Gitarren anschaue und ich auf die Qualität schau, dann fahr ich auf beiden Seiten am Hals mit dem Finger über die Seite der Bundstäbchen.
Wenn man dann am Finger irgendeine Unreinheit spürt, einfach die Finger von der Gitarre lassen.

Es gibt ja auch wirklich Gitarren, bei denen man an der Seite des Bundes vorbeirutscht und man anschließend einen kleinen Schnitt im Finger hat :shock:

Sowas sind natürlich nur Einzelfälle und ich denke, dass dann bei deiner nächsten Gitarre wie gesagt hoffentlich alles gut verarbeitet sein wird ;)

lg, Roman
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von DerSascha
#274001
RumbleRay hat geschrieben:Meine Prognose: Wenn die das nochmal mit normalem Versand schicken, sieht das Teil genauso aus...
Wir haben minus14 Grad Nachts - Metall, Holz, Lack... das dehnt sich alles unterschiedlich schnell, ich wette die sah im Laden noch wunderprächtig aus;)

Grüße!
Ehrlich gesagt ist mir diese Idee auch schon gekommen ..Aber dann SO extrem ?. Überlege trotzdem auch schon evtl. doch persönlich zum umtauschen zu fahren.

Ne Röhre kommt bestimmt irgendwann.Bin mit der Paula und dem Klang zufrieden.Wollte trotzdem eine klangliche "Erweiterung" in Form einer Tele.Und bislang hat Paula sich nicht beschwert ;-)
von RumbleRay
#274002
Ich weiss nicht, sind ja schon fette Risse. Aber halt auch sehr regelmäßig...
Ich weiss dass manche Leute (hätte fast Idioten geschrieben) so versuchen ihre Gitarren zu agen. Also raus auf den winterkalten Balkon und danach direkt vor die Heizung dann platzt angeblich der Lack "so schön" *kopfschüttel*
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von AlBundy
#274018
Ich vermute mal, da ist was schiefgelaufen.... Tut mir leid, hoffentlich fällt die Nachlieferung besser aus, kann aber eigentlich nur besser werden! :lol:
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von capo53
#274023
Ich habe mir die Fotos nochmal genauer angesehen und mit anderen Fotos im Netz verglichen.

Das Problem scheint mir hier in diesem Fall dadurch hervorgerufen worden zu sein, dass die Bundstege falsch eingesetzt worden sind, die kommen an den Enden ja richtig aus dem Holz heraus! Wahrscheinlich sind die zu lang.

Normalerweise ist das Ende an den Seiten nicht zu sehen, da darf nur Holz sein!

capo53
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von Jens80
#274025
Na ja, ich mach heut abend mal Fotos von meiner CV 50's.

Bin mir fast sicher, dass man den Bunddraht dort genau so sieht wie hier. Allerdings ist bei mir weder der Lack eingerissen, noch hab ich Probleme mit unebenheiten durch überstehende Bünde.
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von DerSascha
#274027
RumbleRay hat geschrieben:Ich weiss nicht, sind ja schon fette Risse. Aber halt auch sehr regelmäßig...
Ich weiss dass manche Leute (hätte fast Idioten geschrieben) so versuchen ihre Gitarren zu agen. Also raus auf den winterkalten Balkon und danach direkt vor die Heizung dann platzt angeblich der Lack "so schön" *kopfschüttel*
Das ist dann klar und geht mal gar nicht. Aber bei mir ist sie so aus dem DHL Karton gekommen.
Na ja, ich mach heut abend mal Fotos von meiner CV 50's.

Bin mir fast sicher, dass man den Bunddraht dort genau so sieht wie hier. Allerdings ist bei mir weder der Lack eingerissen, noch hab ich Probleme mit unebenheiten durch überstehende Bünde.
Oh ja das wäre mal gut. Na ja wenn man die Bunddrähte sieht ist das zwar auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei glaube ich, aber da könnte ich noch mit Leben. Aber das sich der gesamte Hals anfühlt wie eine Eisenbahnstrecke geht mal gar nicht. Mag jetzt ein bisschen pingelig klingen, aber alleine wenn es "nur" Haarrisse wären, würden sie mich stören. Die Gitarre sieht an sich so gut aus, dass dieser Fehler (in der Häufigkeit) das Gesamtbild völlig "verschandelt". Sieht einfach kacke aus.
Ich habe mir die Fotos nochmal genauer angesehen und mit anderen Fotos im Netz verglichen.

Das Problem scheint mir hier in diesem Fall dadurch hervorgerufen worden zu sein, dass die Bundstege falsch eingesetzt worden sind, die kommen an den Enden ja richtig aus dem Holz heraus! Wahrscheinlich sind die zu lang.

Normalerweise ist das Ende an den Seiten nicht zu sehen, da darf nur Holz sein!

capo53
So kenne ich das auch. Wenn das wirklich zu lange Bundstäbe sind, hätte das ja schon bei der Endkontrolle auffallen sollen. Der Zettel für diese hing sogar am Hals. Aber da hat dann jemand wohl nur flüchtig geschaut....oder gar nicht.
Habe letztens bei Youtube ein Video von einer Gibson (!) Les Paul Standart (USA made) gesehen bei der "out of the box" die Bundstäbe an beiden Seiten gut 3-5mm übergestanden haben....und dann auch "nur" abgekniffen und nix mit schräg abgeschliffen....Auf dem Zettel laut Endkontrolle ebenfalls alles bestens. Der Kerl im Video (selber wohl Gitarrenbauer) hat sie dann selber "zu ende gefertigt".

Na ja, sicher bin ich mir nicht woran es jetzt genau gelegen hat. Soll sich Musicstore drum kümmern. Wenn ich endlich das Ticket bekommen würde, könnte ich sie endlich zur Post bringen.
Wenn die nächste wieder "mistig" ist, dann fahre ich selber hin und schau mir die an bevor ich sie mitbehme. So, Pause zu Ende......weiter arbeiten.
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von Jens80
#274029
DerSascha hat geschrieben:Na ja wenn man die Bunddrähte sieht ist das zwar auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei glaube ich, aber da könnte ich noch mit Leben.
Ist aber bei nem reinen Ahornhals/-griffbrett ohne Halsbinding sicher nicht ungewöhnlich. Ich hatte definitiv schon genug Gitarren in der Hand, bei denen man die Bundstäbe an der Seite gesehen hat. Ich würde mir da jetzt nicht anmaßen zu behaupten, dass sei nen Fertigungsfehler oder Qualitätsmangel ist. Überstehen darf natürlich nichts - da sind wir uns ja einig.
von 60´s
#274031
DerSascha hat geschrieben:[

So kenne ich das auch. Wenn das wirklich zu lange Bundstäbe sind, hätte das ja schon bei der Endkontrolle auffallen sollen. Der Zettel für diese hing sogar am Hals. Aber da hat dann jemand wohl nur flüchtig geschaut....oder gar nicht.


Über den Thread kann ich mich nur wundern.

Was hast du erwartet?

Ist es eine kluge Entscheidung, mitten in einer Kälteperiode ein Instrument als Paket zu ordern?

Welchen Temperaturunterschieden war das Instrument ausgeliefert?
Sogar in einem Gigbag oder Koffer leiden Gitarren, in dieser Preisklasse wird beides nicht vorhanden sein?


Sich über mangelnde Endkontrolle zu beschweren, ist etwas kurzsichtig.

Holz arbeitet, Metall weniger. Mit anderen Worten: Der Hals ist geschrumpft, die Bünde stehen daher über (und in diesem Fall ist auch der üppige Lackauftrag beschädigt). Überstehende Bundenden sind bei geringer Luftfeuchtigkeit normal uns lassen sich leicht korrigieren (bzw. bei mehr Luftfeuchtigkeit zieht das Holz wieder Wasser und dehnt sich wieder aus). Das kann dir jeder Gitarrist bestätigen, der sein Instrument über zumindest eine Heizperiode bei zu geringer Luftfeuchtigkeit gelagert hat.

Dass bei einer Gibson die Bundenden 3 bis 5 mm überstehen und die Gitarre so das Werk verlassen hat, kann nur einer Fabel entsprungen sein (Fake oder neu bundiert)
von 60´s
#274034
capo53 hat geschrieben: Normalerweise ist das Ende an den Seiten nicht zu sehen, da darf nur Holz sein!

capo53

Wie werden deiner Meinung nach Griffbretter bzw., wie in diesem Fall, einteilige Hälse bundiert? Wie sollen deiner Meinung nach die Schltze für die Bundaufnahme gesägt werden?

Die seitlichen Bundschlitze sind nur bei Instrumenten mit gebundenen Griffbrettern abgedeckt, sonst im Regelfall nie!
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von AlBundy
#274036
kann ja sein, dass man es sieht, aber auf alle Fälle nicht so wie hier, das ist keine gute Verarbeitung.

:lol:
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von Sunburst
#274039
60´s hat geschrieben:
capo53 hat geschrieben: Normalerweise ist das Ende an den Seiten nicht zu sehen, da darf nur Holz sein!

capo53

Wie werden deiner Meinung nach Griffbretter bzw., wie in diesem Fall, einteilige Hälse bundiert? Wie sollen deiner Meinung nach die Schltze für die Bundaufnahme gesägt werden?

Die seitlichen Bundschlitze sind nur bei Instrumenten mit gebundenen Griffbrettern abgedeckt, sonst im Regelfall nie!
Naja, bei sehr hochwertigen Einzelstücken fräsen Gitarrenbauer manchmal die Schlitze für den Bunddraht nicht durch, sondern lassen ein kleines Holzende stehen, schneiden die Bünde dementsprechend zurecht und setzen diese dann ein. Logischerweise erfordert das ein sehr großes handwerkliches Geschick und vor allem einen gewissen Aufwand.
Logisch, dass sowas auf günstiger Massenwaren nicht zu finden ist (und selten bei teurer Massenware).
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von capo53
#274040
60´s hat geschrieben:Wie werden deiner Meinung nach Griffbretter bzw., wie in diesem Fall, einteilige Hälse bundiert? Wie sollen deiner Meinung nach die Schltze für die Bundaufnahme gesägt werden?

Die seitlichen Bundschlitze sind nur bei Instrumenten mit gebundenen Griffbrettern abgedeckt, sonst im Regelfall nie!
OK - da hast du sicherlich weitgehend recht, aber auf den meisten Fotos sieht es eben nicht so aus. Das war der Grund, warum ich die Fotos genommen habe. Möglicherweise haben die auch Photoshop :shock: die Hersteller.

Ist das auch bei richtig teuren E-Gitarren so, oder sind da dann die Schlitze abgedeckt? Das kann natürlich rein praktische Gründe haben. Nicht seitlich abgedeckte Bundstege lassen sich ja viel schneller und mit weniger Aufwand austauschen.

Würde mich interessieren!

capo53
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von Simse
#274044
@capo':
Ich möchte mich nicht an Kleinigkeiten aufhalten, aber hast du dir deine Großansichten auch GANZ GENAU angeschaut? Also ich seh bei ALLEN, "selbst bei den Billigteilen" den Schlitz für den Bunddraht.
Und bei der Fender um die es hier geht hat sich der Schlitz geweitet und dadurch sind die Lackrisse entstanden.
Besonders gut sieht man es natürlich weil das Griffbrett und Hals aus einem Guss lackiert worden sind.
Wäre das Griffbrett seitlich nicht mitlackiert worden wäre das Problem vielleicht nicht aufgetreten.
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von DerSascha
#274045
@60´s: Also einfach so zu behaupten, dass ein Blick auf mangelnde Endkontrolle kurzsichtig zu nennen unterschreibe ich nur bedingt......Wenn ich manchmal sehe was bei uns im Werk ab und zu durch die Endkontrolle "rutscht".......da sind Sachen bei die es so gar nicht geben dürfte. Aber das ist ein anderes Thema.

Was ich erwartet habe ? Nun ja zumindest, dass ein Musikhaus beim anbieten einer Versandoption die Ware so verschickt, dass sie heile ankommt. Ich glaube auch noch nicht mal zu 100%, dass es "nur" am Versand gelegen hat. Insgesamt waren es 3 Kartons mit reichlich Füllstoffen. Und der Versand erfolgte von einem Tag (Abends per Laterorder am Telefon) auf den übernächsten morgens/vormittags. Klar weiß ich nicht wie viele Kalt/Warm wechsel die Gitte mit gemacht hat. Werde ja sehen ob die nächste ähnliche Schäden aufweist.

Zum allgemeinen Theam der "Sichtbarkeit der Bundstäbchen" muss ich ein wenig zurückschrauben. Da beide meiner Gitarren die "Bundstäbchenschlitzungen" nicht sichtbar haben, dachte ich es wäre immer so.

Von daher wäre es also nicht schlimm die Schlitzungen sehen zu können. Aufgerissener Lack mit "Versprüngen" ist aber nicht ok ;)
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von Mrc381
#274046
60´s hat geschrieben:
Was hast du erwartet?

Ist es eine kluge Entscheidung, mitten in einer Kälteperiode ein Instrument als Paket zu ordern?

Welchen Temperaturunterschieden war das Instrument ausgeliefert?
Sogar in einem Gigbag oder Koffer leiden Gitarren, in dieser Preisklasse wird beides nicht vorhanden sein?
Eigentlich würde ich von einem großen Versandhaus erwarten, dass die wissen, bei welchen Temperaturen man vielleicht besser nicht verschickt. Die haben ja schließlich die Erfahrung.... und auch später den Ärger mit der defekten Gitarre, die reklamiert wird.
von 60´s
#274047
Sunburst hat geschrieben: Naja, bei sehr hochwertigen Einzelstücken fräsen Gitarrenbauer manchmal die Schlitze für den Bunddraht nicht durch, sondern lassen ein kleines Holzende stehen, schneiden die Bünde dementsprechend zurecht und setzen diese dann ein. Logischerweise erfordert das ein sehr großes handwerkliches Geschick und vor allem einen gewissen Aufwand.
Logisch, dass sowas auf günstiger Massenwaren nicht zu finden ist (und selten bei teurer Massenware).
Genau darum habe ich geschrieben "im Regelfall".

Wer schon einmal eine Gitarre bundiert hat, kann den zeitlichen Mehraufwand abschätzen.

Im Vergleich zur herkömmlichen Bundierung benötige ich ungefähr die dreifache Zeit, um eine solche spezielle Bundierung zu verwirklichen (das ist auch bei Neubundierungen von gebundenen Griffbrettern der Fall, so das Binding erhalten bleiben soll. Bei hochgezogenen Bindings- wie bei alten Gibsons kann man die fünfache Zeit ansetzen, wenn das Ergebnis ordentlich sein soll. Aber darum geht es hier definitiv nicht.).
von 60´s
#274048
Mrc381 hat geschrieben:Eigentlich würde ich von einem großen Versandhaus erwarten, dass die wissen, bei welchen Temperaturen man vielleicht besser nicht verschickt. Die haben ja schließlich die Erfahrung.... und auch später den Ärger mit der defekten Gitarre, die reklamiert wird.

Genau!

Weil selber Nachdenken muß ja nicht sein..... :D
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von AlBundy
#274051
ich kann mir kaum Vorstellen, dass dies durch einen einmaligen Transport bei -15 Grad passiert sein soll.... :lol:
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von Mrc381
#274055
60´s hat geschrieben:
Mrc381 hat geschrieben:Eigentlich würde ich von einem großen Versandhaus erwarten, dass die wissen, bei welchen Temperaturen man vielleicht besser nicht verschickt. Die haben ja schließlich die Erfahrung.... und auch später den Ärger mit der defekten Gitarre, die reklamiert wird.

Genau!

Weil selber Nachdenken muß ja nicht sein..... :D
Wenn ein Versandhaus den Versand bei solchen Temperaturen anbietet, gehe ich davon aus, dass die beurteilen können, ob das Sinn macht oder nicht. Sie könnten ja auch Maßnahmen ergreifen, damit die Gitarre nicht über Nacht unterwegs ist oder alles "temperaturstabil" verpacken oder was weiß ich.

Als Endkunde ist es nicht meine Aufgabe mir den Kopf darüber zu zerbrechen....

P.S.: Selbst gehe ich aber auch direkt in den Laden, weil ich dann weiß, was ich mitnehme und ob die Gitarre i.O. ist. Allerdings liegt dann das Transportrisiko natürlich auch bei mir... ;)
von 60´s
#274067
Mrc381 hat geschrieben: Als Endkunde ist es nicht meine Aufgabe mir den Kopf darüber zu zerbrechen....

P.S.: Selbst gehe ich aber auch direkt in den Laden, weil ich dann weiß, was ich mitnehme und ob die Gitarre i.O. ist. Allerdings liegt dann das Transportrisiko natürlich auch bei mir... ;)
Punkt 1: Es geht nicht darum ,wer schuld am Transportschaden hat (um den handelt es sich zweifelsfrei), sondern darum, dass es eben ein Transportschaden ist.

Es ist für mich natürlich nicht verifizierbar (mangels hellseherischer Fähigkeiten), wann und wodurch der Schaden entstanden ist (Lagern des kalten Paketes an einem Heizkörper wäre beispielsweise denkbar). Das kann man unter Umständen nicht einmal dem Versender anlasten.

Punkt 2: Wer mit der Überraschungsei-Technik ein Musikinstrument bei den derzeitig herrschenden klimatischen Bedingungen ordert, handelt mit nach oben erweiterbarem Sachverstand. Untermauert wird diese These dadurch, dass die Endkontrolle im fernen China kritisert wird (und einige User heftig Beifall klatschen- überzeichnet dargestellt) ---> fern jeden Wissens über die Thematik Holz/Metall/Lack und klimatische Bedingungen.

Noch einmal: Es ist nicht nur Sache des Versenders, klug zu sein. Der Kunde darf das durchaus (z.B. durch Nachfragen über den Transportschutz, Miterwerb eines Koffers oder eines vernünftigen Gigbags) auch.
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von DerSascha
#274088
60´s hat geschrieben:
Mrc381 hat geschrieben: Als Endkunde ist es nicht meine Aufgabe mir den Kopf darüber zu zerbrechen....

P.S.: Selbst gehe ich aber auch direkt in den Laden, weil ich dann weiß, was ich mitnehme und ob die Gitarre i.O. ist. Allerdings liegt dann das Transportrisiko natürlich auch bei mir... ;)
Punkt 1: Es geht nicht darum ,wer schuld am Transportschaden hat (um den handelt es sich zweifelsfrei), sondern darum, dass es eben ein Transportschaden ist.

Es ist für mich natürlich nicht verifizierbar (mangels hellseherischer Fähigkeiten), wann und wodurch der Schaden entstanden ist (Lagern des kalten Paketes an einem Heizkörper wäre beispielsweise denkbar). Das kann man unter Umständen nicht einmal dem Versender anlasten.

Punkt 2: Wer mit der Überraschungsei-Technik ein Musikinstrument bei den derzeitig herrschenden klimatischen Bedingungen ordert, handelt mit nach oben erweiterbarem Sachverstand. Untermauert wird diese These dadurch, dass die Endkontrolle im fernen China kritisert wird (und einige User heftig Beifall klatschen- überzeichnet dargestellt) ---> fern jeden Wissens über die Thematik Holz/Metall/Lack und klimatische Bedingungen.

Noch einmal: Es ist nicht nur Sache des Versenders, klug zu sein. Der Kunde darf das durchaus (z.B. durch Nachfragen über den Transportschutz, Miterwerb eines Koffers oder eines vernünftigen Gigbags) auch.
Zu Punkt 1 gebe ich dir jetzt mal bedingt recht, weil man (auch wenn es aufgrund der Temperaturen wahrscheinlich ist) das nicht zweifelsfrei ausschließen kann. Egal in welcher Branche gehen immer mal "mangelnd Verarbeitete" Ware raus - egal ob Autos, Fahrräder, Bekleidung oder halt auch mal ´ne Gitarre. Oder das Holz hat nach der Endkontrolle wirklich so stark gearbeitet, dass die Risse so entstanden sind. Dann wäre es zwar nicht die Endkontrolle, aber immernoch ein "nicht kontrollierbarer" bzw. nicht zu verhindernder "Materialfehler" bzw. natürlicher Prozess.

Zu Punkt 2: Erweiterbarer Sachverstand hin oder her - klingt durch die Blume ein bisschen so wie "wer bei diesem Wetter berhaupt eine Gitarre per Post bestellt muss völlig bescheuert sein ;) "- bin ich auch nur bedingt "Zustimmungswillig".
Denn eigentlich müssten dann jeden Winter x-hunderte Gitarren oder andere Instrumente permanent kaputt ankommen und Musikläden extrem "schädigen". Was als Folge wahrscheinlich einen Versandstop für bestimmte Artikel ab bestimmten Temperaturen nachsich ziehen sollte.

Klar KANN ich mir als Endverbraucher n Kopf darüber machen wie und wann ich was lieber nicht bestelle.Und über die Wirkungsweise von wechselnder Temperaturen und Luftfeuchte im Zusammenhang mit Holz kenne ich sehr wohl (und die meisten wohl auch).

Trotzdem darf ich doch davon ausgehen, dass eine Firma die einen Versand anbietet, diesen auch problemlos durchführen kann.Sonst würden sie es ja nicht anbieten (im eigenen Interesse). Ansonsten hätte ich bei der telefonischen Bestellung zumindest erwartet einen kurzen Hinweis zu erwarten, dass es zu Problemen kommen KANN......z.B. mit der Begründung, dass sie Verpackungsmaterialtechnisch eingeschränkt sind was "kältere" Temperaturen anbelangt. Dann hätte ich als Endkunde direkt gesagt, dass ich dann persönlich rum komme oder einen Transport organisiere (wenn es mir absolut nicht mögluich ist selber da hin zu kommen).

Ist vielleicht n blödes Beispiel jetzt: Unsere Firma verschickt fertig angemischte Putze und Spachtelmassen in Eimern per LKW Spedition in alle Teile Europas. Wir können bis -8°C garantiert frostfrei verpacken. Wenn es kälter ist, versenden wir gegen Aufpreis mit "geheizten" LKW´s oder aus Risikogründen und "höherer Gewalt" gar nicht.
Vielleicht gehe ich auch einfach deswegen von dieser Sachlage aus weil ich diesen "Service" nicht anders kenne.

Ist aber unter´m Strich auch völlig Pommes warum das gute Stück Schaden genommen hat oder wer daran "Schuld" hat.Hat jeder seine eigene Meinung zu und das ist ja auch gut so. Und mit 100%iger Sicherheit werden wir es wahrscheinlich nie erfahren ;) Fakt ist einfach, dass ich mich schon n bisschen drüber geärgert habe und gerne eine Neue hätte. Da ich nach 2 Tagen immer noch kein Rücksendeticket habe (welches gestern schon per Mail kommen sollte), sehe ich mich am Wochenende schon selber die A1 hoch und runter ballern bzw. im Stau stehen.

Wenn ich die Ersatzgitte dann habe, schreibe ich in einem neuen Thema ein Review zur Tele.
Kann den Post dann ja hier verlinken.
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von Jens80
#274118
Hab mal wie versprochen den Hals meiner CV fotografiert.

Wie man sieht, erkennt man zwar die Bundstäbchen gut, aber bei Sascha scheints dann doch fehlerhaft zu sein. Zumal man ja wie bereits angesprochen bei mir absolut nichts überstehendes spürt, da über alles schön der Klarlack drüber ist :-)
Bild


Da spürt man die Kanten beim Hals meiner Fender-Strat vergleichsweise etwas deutlicher:
Bild
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von Simse
#274120
Erst heute haben wir einen Anruf von unserer Klavierspedition bekommen, dass sie momentan keinen beheizten LKW frei haben und unsere Klaviere deswegen momentan nicht liefern möchten. Eben wegen dem Kälterisiko.

Bei -10 bis -15 Grad und ner Luftfeuchtigkeit von nichtmal 20% ... nen Tag lang im LKW...da kann einem Instrument aus Holz so einiges passieren was man nicht für möglich gehalten hätte.

Was noch gar nicht angesprochen wurde ist die Lagerung der Ware.
Ich weiß nicht wie es bei thomann aussieht in den Lagerhallen, aber die Heizkosten für eine 1000m² Halle stell ich mir bei den Temperaturen ENORM vor.
Deswegen geh ich einfach mal davon aus, dass da nicht viel geheizt wird, evtl. sogar gar nicht?
Auf Luftfeuchtigkeit wird in solchen Riesenhallen erst recht nicht geachtet.
Da müssten die ein Befeuchtungssystem installieren und und und.
Selbst wenn wir optimistisch sagen dass die vielleicht für Instrumente einen eigenen beheizten Bereich haben, so bleibt dennoch die Luftfeuchte. Und die ist momentan einfach höllisch niedrig.

Was ich sagen will: Sowas muss nicht erst durch den Transport, sondern kann auch schon durch unsachgemäße Lagerung entstehen.
Ich gehe aber eher davon aus, dass da alle Faktoren ein bisschen mit reinspielen. Evtl. ist die Fräsung einen 10tel Millimeter zu eng --> zuviel Spaltwirkung aufs Holz, die Lagerhalle nicht richtig temperiert/befeuchtet und der Transport war vielleicht auch unbeheizt, da spielt für mich alles ein bisschen mit rein.
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von DerSascha
#274127
@Jens: Hey vielen Danke für die Bilder ! So hätte ich da mal kein Problem mit und bei dir schaut es auch echt vernünftig aus. Aber wie du ja auch schon festgestellt hast - bei mir ist es extrem anders (beim drüber fühlen)

@simse: Jau so sieht es wohl aus. Ich weiß nur, dass die Sachen beim Musicstore im Keller liegen und bei Abholung per "Roboter" nach oben kommen.
na ja wird schon schief gehen. Wie gesagt ich sehe mich schon selber fahren ;)
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von DerSascha
#276094
So nochmal ein kleines update in "eigener Sache" ;-) Ich musste bis gestern auf meine 2.Lieferung warten (bis sie raus ging), da doch ein wenig Zeit ins Land ging bis ich ein Rücksendeticket erhalten hatte.....und da war keine Tele mehr auf Lager :D

Nunja, da ich bis gestern Abend dienstlich unterwegs war und es jetzt mit 10°C bei uns etwas wärmer ist, bin ich das Risiko einer DHL Lieferung nochmal eingegangen..........war wohl ein Fehler ;)

Neue Tele, ähnliches Problem - allerdings nicht mehr so stark ausgeprägt. Gut die Hälfte der Bundstäbcheneinlässe sind vom Lack her ok und der Rest wie gehabt.......

Bin jetzt mit dem netten Menschen vom Musicstore so verblieben, dass ich morgen selber umtausche - und dann vor Ort die Gitte begutachte. nach einem etwas längerem Gespräch sind wir (der Musicstore Mann und ich) tendieren wir allerdings ein wenig mehr zum "Grobian DHL Mitarbeiter" als Schadensursache als Temperaturschwankungen.

Er hat letztens einen DHL Mitarbeiter dort gesehen, der bei der Abholung dort ein paar Kartons mit Gitarren aus (etwas weniger als) Hüfthöhe in seinen Wagen hat fallen lassen :shock: Er hat ihn dann wohl auch direkt mal gefragt ob es sonst "noch geht". Das dann durch solche Aktionen gerade an der Stelle am Bundstäbchen durch "vibrationen" solche Lackrisse zustande kommen, ist gar nicht mal soooooooooo unwahrscheinlich denke ich. Na ja mit 1000%iger Sicherheit werden wir es wohl nie erfahren.

Mein Chef lässt mich morgen netterweise vormittags 2-3Stunden weg und ich kann ohne Stau zum Store und das gute Stück tauschen. Am Wochenende sollte ich dann wohl endlich mal ein "ordentliches" Review für die Tele hinbekommen ;) Alle guten Tele´s sind ja bekanntlich 3 .......oder so *grins*
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von DerSascha
#276172
So, komme gerade vom Musicstore.......ohne Gitarre......... Die Kollegin aus der Reklamation hatte (wie gestern versprochen) eine neue Tele aus dem Lager geholt und (angeblich) kontrolliert.......Ich meine Tele abgegeben und die neue trotz der "Vorkontrolle" ausgepackt........Sie hatte ebenfalls das gleiche Schadensbild.Bei gut der Hälfte der Bundstäbchen war der Lack gerissen. Es war natürlich auch die letzte Gitarre im Bestand.....habe dann beinahe nen mittelschweren Herzriss bekommen, weil die Gitarre ja tiptop sein sollte :-(

Der heute dort sitzende Kollege hatte mir noch angeboten die Tele "defekt" mitzunehmen und dies zu vermerken - sollten die Risse dann schlimmer werden könnte ich sie immer noch zurück geben......WTF ?! O.O Warum sollte ich eine Gitarre mit Vorschädigungen zum vollen Preis mitnehmen wollen ? Wenn ein "Vorführmodell" vorrätig sein sollte, hätte ich dieses gegen Preisnachlass mitnehmen können. Ich also in die 1.Etage und nach der Gitarre gefragt. Hatten eine da- allerdings in Vintage Blonde (gefällt mir jetzt nicht so) und - ihr werdet es nicht glauben - mit dem gleichen Schadensbild meiner (nun schon) 3 Tele´s .........

Eine neue Lieferung käme aber in 2 Wochen *grmpf!* . So leid es mir tut, aber ichz bin dann runter und habe mir das Geld zurück geben lassen. Die insgesamt 200km hin und herfahrerei nach Köln und zurück ist mir echt zu nervig.

Ich werde mal am Wochenende 1-2 Läden in meiner Nähe abklappern und nach der Tele ausschau halten. Bestellen kann ich sie dann dort immer noch und habe kurze Wege wenn ich sie dann dort kontrollieren und abholen will.

Auch wenn die CV 50´s durchweg klasse Bewertungen haben, aber ich habe jetzt 4 Stück durch (wenn ich das Ausstallungsstück mit zähle) die alle den gleichen Fehler hatten - und zwar anscheinend schon beim Eintreffen im Musicstore - sehr sehr schade :-(
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von Sunburst
#276177
Was mich persönlich wundert, beziehungsweise traurig macht, ist, wie schlecht anscheinend die Eingangskontrolle im ist, beziehungsweise, wie schlampig die Mitarbeiter im Ausstellungsbereich die Instrumente kontrollieren. Solche Lackrisse sollen eigentlich nicht passieren, und es scheint, als wäre da eine komplette Charge "versaut". Nicht schön. :(
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von DerSascha
#276180
Ja der Musicstore Mensch hatte ja bei Fender Deutschland angerufen um zu fragen wann die nächste Lieferung kommen würde. Dabei hat er mal "dezent" auf das Problem hingwiesen -Antwort des Fender Deutschland Mitarbeiters - "bei uns wird nur stichprobenartig bei Ankunft der Ware geprüft......bei Warenausgang gar nicht"..........und beim Musicstore wohl noch weniger......

Über das defekte Ausstellungsstück habe ich mich dann mit am meisten gewundert, da das ja zum kauf "animieren" bzw. "überzeugen" soll. SO allerdings eher wohl nicht :-(
von Gast
#277396
Die meisten großen Unternehmen machen sich sowieso nicht die Mühe, günstige Gitarre vorher vernünftig zu testen... Bei Thomann hat man ständig Schrott... Letztens bekam ich ein Boss-Pedal und es war nach einem Tag kaputt. Dann bekam ich ein neues Modell als Austausch und es war von Beginn an KAPUTT. Da muss man dann echt überlegen, ob man Instrumente und Zubehör bestellt oder lieber 100km fährt und dann Gewissheit hat, für was das Geld draufgeht. :)
LG Basti
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von DerSascha
#277465
HaHa das Beste ist ja jetzt, dass die CV´50s in BB nur noch auf Anfrage verfügbar ist und die meine Gutschrift irgendwie nicht ganz "nachvollziehen" können. Ich sollte das Geld schon längst auf meinem Konto haben - direkt am Tag der Rückgabe auszahlen lassen geht nicht, weil die Kasse nur bis max 100€ auszahlt.....

Als ich dann da angerufen hatte um zu fragen was mit dem Geld ist, kam dann das "ääääähhhh" und "öööööhmmmm"....jetzt hat sich eine nette Kollegin der Sache angenommen und ich durfe eine Email schreiben mit allen Daten wann ich welche Gitarre bekommen und wie zurück gegeben hatte......Irgendwie fehlt DENEN in der Historie eine Gutschrift.....

Also bisher keine Gitarre und Geld weg........weil die im System stehen haben, dass ich wohl doch an besagtem Freitag eine mitgenommen hätte. Sorry für den Ausdruck, aber im Moment könnte ich KOTZEN ! Nur gut, dass ich die Gutschrift mit de Unterschrift des Reklamationsmitarbeiters habe (bei dem ich die Tele erst gar nicht mit genommen habe), mit dem Vermerk, dass der Betrag erstattet werden soll.....

Aber da warte ich nun schon 2 Wochen drauf, weil die das nicht nachvollziehen können O.O
Daher konnte ich natürlich auch noch nirgends anders eine Tele bestellen.........

Morgen soll ich von der Kollegin antwort erhalten....wenn dann nix passiert wird sich wohl mein Anwalt darum kümmern.....sehr sehr traurig das Ganze !
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von capo53
#277466
Das entwickelt sich langsam aber sicher zu einer tollen Geschichte für die regionalen Zeitungen. Ruf doch mal bei ein paar Zeitungen in der Region an und finde raus, welcher Redakteur Lust auf so eine Geschichte hätte ...

Das passt ja fast überall rein - Verbraucherschutz - Kultur - Wirtschaft - Musik ....

Wenn die so etwas bringen, würde das die Lösung deines Problems sicherlich enorm beschleunigen. :twisted:

capo53
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von AlBundy
#277468
Nun ja, das ist wirklich eine traurige Geschichte. Wie schon mehrfach gesagt, ich habe mir eine Fender Squier im Januar 2012 bei Thomann bestellt und kam ohne Schaden an, noch dazu bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Instrument.... :cool:
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von Roddy
#277570
Ey, da würd ich aber auch durchdrehen. Auf so was kann ich auch mal gar nicht!
Vier Gitarren durch, alles Murks und nun auch noch die Sache mit dem Geld.
Man, Du tust mir echt leid! Da freut man sich auf eine Gitarre und hat nur Ärger.
Kopf hoch, wird sich bestimmt alles klären und mit der Gitarre klappt es dann auch bald.
Und hey, immerhin hast Du wieder eine Vorfreude die Du auskosten kannst!
Wenn man es mal versucht positiv zu sehen. :)

Noch mal eben zu der Sache mit den Kontrollen und was man so alles zugeschickt bekommt.
Da haben sich bei mir aber auch schon die Nackenhaare hochgestellt.
Basti1996 hat geschrieben:[...] Letztens bekam ich ein Boss-Pedal und es war nach einem Tag kaputt. Dann bekam ich ein neues Modell als Austausch und es war von Beginn an KAPUTT. Da muss man dann echt überlegen, ob man Instrumente und Zubehör bestellt oder lieber 100km fährt [...]
Hatte über den Versand (möchte keinen Namen nennen) ein Wahpedal bestellt, welches aber klanglich nicht der Bringer war. Also habe ich ein etwas Besseres vom selben Hersteller bestellt, mit mehr Einstellungsmöglichkeiten.
Da ich ja nun das Erste schon in der Hand einmal hatte, wusste ich auch, wie die Dinger verpackt sind und was da alles noch so an Anleitung und "Werbeflyer" mit beiliegen.
Tja, was soll ich sagen, das zweite Pedal kam und war definitiv schon benutzt wurden. Hatte Dellen und Kratzer, war nicht original verpackt und es fehlte die Hälfte an Beipackzetteln.
Am Telefon hat man mir dann aber versichert, das alles in Ordnung wäre, es keine B-Ware ist, sie es aber trotzdem tauschen würden, wenn ich es möchte.
So viel zum Thema Kontrolle. Das was ich dann zugeschickt bekommen habe, war dann wieder, oh Wunder, vernünftig eingepackt und alles dabei, was dabei sein soll.
Also manchmal denke ich, das es einfach mal probiert wird, Austauschware so wieder an den Mann zu bringen. Naja, sind natürlich nur Spekulation und letztendlich wurde es ja auch wieder getauscht. Aber etwas ärgerlich ist es schon und ein wenig Vertrauen geht dabei auch flöten.

Also, an alle Onlinekäufer...Holzauge sei wachsam!
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von displex
#297955
Hey Sascha, in deinem Profil hast du die CV50 ja eingetragen, kann man davon ausgehen dass alles glattgelaufen ist?
Ich hab jetzt auch noch eine CV50 bei mir, deine Probleme mit dem Lack hatte ich nicht, dafür aber mit schlecht abgerichteten Bünden. Die Saiten haben immer geschnarrt und auch wenn die Tele erst ein paar Monate alt ist hab ich keine Garantie mehr. Der große T schließt die Abtretung an einen Zweitkäufer komplett aus.
Hab die Bünde nun selbst abgerichtet, inzwischen sehr gut spielbar und klanglich auch komplett überzeugend. Ist evtl. abzugeben, da ich ja bereits eine Am. Tele in AW habe.
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von bluesboy2502
#306558
Nachdem ich jetzt schon einige classic vibes strat`s und tele`s durch habe, will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Bei der Classic Vibe 50´s Butterscotch Telecaster scheint Fender Probleme mit dem Lack zu haben..ich hatte diese Tele zwei mal hintereinander und alle Beide (wie auch in in zahlreichen Kleinanzeigen von anderen) hatten Lackabplatzer in mehrfacher Form. Die kommen auch nicht vom Anstoßen der Gitarre, wie man so landsüblich meinen kann. Ganz besonders da wo die Tele auf dem Unterschenkel aussitzt,( am Rand) konnte ich das beobachten. Ebenfalls sind mir störende Bundstäbchen an der Unter- und Oberseite aufgefallen. Die musste ich erst einmal abschleifen, weil es mir sonst die Haut aufgerissen hätten. Qualitätskontrolle bzw. Fertigungsmängel sind möglicherweise dem Preis geschuldet. Meine erste wurde von Fender nach 3 Monaten kostenlos umgetauscht..bei der zweiten entschloss ich mich sie zu verkaufen bevor es noch schlimmer wird. Dem Ganzen steht allerdings ein wirklich samtiger weicher Klang der Tonabnehmer sowie ein wirklich schöner benutzerfreundlicher Hals gegenüber. Fazit: wer mit Lackfehlern und Abplatzern am Body leben kann, bekommt für sein Geld eine gut klingende Tele mit, in meinen Augen, schwachen Output der Pickups..aber das haben andere, meist teuere, Teles auch. Dieses muss im Einzelfall auch kein Nachteil sein, wenn man einen wärmeren Klang bei einer Tele bevorzugt zb.
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von DerSascha
#308473
Hey Tom,
Etwas spät aber ich möchte natürlich trotzdem auf deine Frage antworten ;-)
War lange Zeit hier nicht online und auch nicht wirklich an der Gitarre aktiv, da wir seit dem Sommeranfang "Häuser tauschen" mit Schwiegermutter gespielt haben. demzufolge viel renovieren, umbauen und umziehen. Habe meine LesPaul heute seit gut 6 Monaten das erste mal wieder in der Hand gehabt um zu üben.
Die Tele kam ja 3x mistig hier an und ist dementsprechend wieder Retour gegangen. muss sie auch gleich aus meinem Profil nehmen, da ich aktuell keine besitze (wurden ja alle zurück geschickt).

Im Musicstore hatten sie damals dann auch keine heilen mehr.Beim Händler um die Ecke war keine vorrätig und bestellt habe ich dann erstmal nicht weiter, da die Umzugsgeschichte angestanden hatte.

Werde mich nächstes Jahr aber definitiv nach einer umsehen die heile ist. die beschriebenen Lackplatzer am Korpus hatte ich bei keiner der 3 - bei mir waren halt nur die Hälse und die Bundstäbchen dull.
Finde das Teil aber an sich echt "begehrenswert" ;-)
Jetzt muss aber erst mal wieder n bisschen Geld an die Seite geschafft werden :-)
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