Rocksmith (PC- / Konsolenspiel)

235 Beiträge

Hast Du das Spiel und was hältst Du davon?

Ich hab’s und find’s super als Ergänzung zum Gitarrenunterricht.
34
31%
Ich hab’s und bringe mir damit das Spielen bei.
14
13%
Ich würde es mir zulegen, wenn es in Europa erscheint.
30
27%
Das Spiel interessiert mich nicht, weil es nicht zum Lernen geeignet ist.
14
13%
Das Spiel interessiert mich aus einem anderen Grund nicht.
19
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 111
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Mrc381
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Rocksmith (PC- / Konsolenspiel)

Erstellt: von Mrc381 » 29.12.2011, 10:07

Hallo zusammen,

da ja der eine oder andere schon das Spiel Rocksmith aus den USA importiert hat (in Europa wurde es ja leider noch nicht veröffentlicht), dachte ich, dass wir dafür ja mal nen Thread aufmachen könnten.

Mich würde mal interessieren, wieviel Leute das Spiel schon haben, und was ihr davon haltet, deshalb direkt mal ne kleine Umfrage.

Ich habe das Spiel selbst und finde es als Ergänzung super. Allerdings fehlen mir ab und zu Hinweise zur Anschlagstechnik etc.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 29.12.2011, 10:43

Moin!

Also wenn ich mir die Videos auf YouTube angucke, wird mir anders. Das Spiel an sich, scheint Spaß zu machen. Aber damit lernt man nie im Leben Gitarre spielen.
Wie du selber schreibst, fehlen viele Sachen einfach. Es ersetzt also keinen Lehrer oder ein gutes Buch. Das Spiel schlägt mit 300 € zu Buche. Ok! Es ist eine Epiphone dabei. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Spiel einzig und alleine dem Spaß, und nicht dem Lernen gewidmet ist.

Ich werde es mir nicht kaufen.
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Mrc381
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Erstellt: von Mrc381 » 29.12.2011, 11:01

Harry83 hat geschrieben:Moin!

Also wenn ich mir die Videos auf YouTube angucke, wird mir anders. Das Spiel an sich, scheint Spaß zu machen. Aber damit lernt man nie im Leben Gitarre spielen.
Wie du selber schreibst, fehlen viele Sachen einfach. Es ersetzt also keinen Lehrer oder ein gutes Buch. Das Spiel schlägt mit 300 € zu Buche. Ok! Es ist eine Epiphone dabei. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Spiel einzig und alleine dem Spaß, und nicht dem Lernen gewidmet ist.

Ich werde es mir nicht kaufen.


Die 300 € sind für das Bundle inkl. der Epiphone. Es gibt das Spiel auch ohne Gitarre. Ich habe für den Import knapp 100 € bezahlt, wobei wohl das USB-Anschlusskabel schon ca. 30 € kostet. Also kann man mit seiner schon vorhandenen Gitarre spielen.

Es gibt im Spiel auch noch Technik-Tutorials für Bendings, Slides, Muting etc. Die finde ich nicht schlecht, allerdings lernt man die absoluten Grundlagen, wie Handhaltung etc. nicht. Deshalb nutze ich es auch nur als Ergänzung zum Unterricht. Es macht aber ordentlich Spaß bekannte Riffs nachzuspielen und den Fortschritt direkt im Spiel zu sehen.

Noch dazu hilft es mir, weil es mich dazu zwingt mich blind auf der Gitarre zurecht zu finden. Wenn ich normal übe, schau ich viel zu viel auf die Gitarre drauf.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 29.12.2011, 11:09

So war das ja auch nicht gemeint ;) !

Als "Ergänzung" zum eigentlichen Spiel, ist es ok. Doch wenn jemand glaubt, dass Spiel + Gitarre reicht aus, um ein zweiter Van Halen zu werden, der irrt sich. Wie du selber sagst, fehlen die Grundlagen. Und die sollte man beherrschen, bevor man sich dieses Spiel kauft. In den Videos auf YouTube, wird einem aber klar gemacht, dass man damit spielen lernen kann. Das Problem ist, dass 9 von 10 Spielern. nach ein paar Minuten die Gitarre weglegen werden, und der Meinung sind, es nie lernen zu können.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ein Kumpel von mir, mir Guitar Hero ans Herz legte. Ich konnte schon richtig Gitarre spielen. Klar macht es Spaß! Aber damit lernen, das bezweifel ich. So auch mit Rocksmith. Natürlich kann man den Gitarrencontroller nicht mit einer Echten vergleichen. Aber wenn man sich immer wieder verspielt, und man dadurch verliert, kann das schon ausbremsen.
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Erstellt: von Mrc381 » 29.12.2011, 13:43

Das gute an dem Spiel ist eigentlich gerade, dass man nicht "verliert". Es passt ja das Niveau an das des Spielers an. Am Anfang spielt man nur wenig Singlenotes und wenn das Programm merkt, dass man besser wird kommen immer mehr dazu, bis man irgendwann das Lied komplett spielen kann (mal sehen, ob ich jemals so weit komme).

Naja, muss jeder selbst wissen, aber mich motiviert das Spiel schon ziemlich. Wie gesagt, NEBEN dem normalen Lernprozess.

Ich finde es witzig, dass es Leute gibt, die meinen, dass man Gitarre spielen kann, wenn man GuitarHero gut kann. In meinen Augen kann man das auch überhaupt nicht miteinander vergleichen. Aber es macht trotzdem ab und zu Spaß. Ich habe zu Weihnachten "Warriors of Rock" geschenkt bekommen. ;-)
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 29.12.2011, 17:26

Was meinst du, wie viele "Blödmänner" ich kenne, die mir nacheifern wollen, sich Guitar Hero kaufen, und glauben, spielen zu können? Fast jeder. Ich zeige denen dann immer einen Vogel, wenn sie ankommen, und mir zeigen wollen, wie gut sie doch spielen können. Guitar Hero ja. Doch richtige Gitarre? Keine Chance. Die vergessen immer, dass ich 3 Jahre Unterricht hatte.

Ich habe alle Teile auf der PS3. Ab und an zocke ich das echt gerne. Das Problem sind die Controller. Sobald ich einen Schwierigkeitsgrad erhöhe, mache ich das Ding kaputt. Billiges Plastik eben. Ich habe bestimmt schon 6 Gitarrencontroller auf dem Gewissen. :lol:

Wenn Rocksmith erscheint, leihe ich es mir mal aus. Vielleicht gefällt es mir ja doch.
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Erstellt: von Sweep » 28.09.2012, 11:30

Das Spiel ist vor ein Paar Tagen bereits für Xbox 360 und PlayStation 3 erschienen. Die PC-Version soll am 18. Oktober 2012 kommen.


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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 28.09.2012, 11:41

ich freu mich schon total drauf. Macht bestimmt viel Spaß. Und bitte nicht wieder Diskussionen ob es Sinn macht um Gitarre zu lernen. Es ist ein Spiel! ;)
Hab leider keine der o.g. Konsolen aber für den PC ist es bereits vorbestellt :)
Nur die Darstellung der Tabs erschließt sich mir aus den Videos noch gar nicht.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 28.09.2012, 11:47

Counterfeit hat geschrieben: Und bitte nicht wieder Diskussionen ob es Sinn macht um Gitarre zu lernen. Es ist ein Spiel! ;)


Warum keine Diskussion? Hier wäre das doch zumindest mal eine sinnvolle Diskussion. Im Gegensatz zu Guitarhero, was ja nun eher, naja... Auf jeden Fall nix mit ner Gitarre zu tun hat, außer dass der Controller entfernte Ähnlichkeit mit einer aufweist.

Ich habe leider keine geeignete Plattform um das mal austesten zu können.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 28.09.2012, 11:48

phunky hat geschrieben:
Counterfeit hat geschrieben: Und bitte nicht wieder Diskussionen ob es Sinn macht um Gitarre zu lernen. Es ist ein Spiel! ;)


Warum keine Diskussion? Hier wäre das doch zumindest mal eine sinnvolle Diskussion.


ich meine es gab hier schonmal einen Thread dazu wo das ellenlang diskutiert wurde.

EDIT: Die Suche spuckt allerdings wenig aus, vielleicht bilde ich mir das auch ein. Na dann, viel Spaß beim diskutieren ;)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 28.09.2012, 11:50

Keine Ahnung. Naja. Mich würd schon mal interessieren wie gut das funktioniert. Ich habe schon irgendwo gelesen, dass man auf HDMI verzichten soll, wegen der Latenz.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 28.09.2012, 12:11

Amazon hat geschrieben:11. Lag

TV: LE40C650 Samsung
Lautsprecher: Teufel Ultima 40
AV-Receiver: Yamaha RC-V471

Erster Versuch:
PS3->HDMI->AV-Receiver->TV

Lag ca 80-100ms. Spürbare Verzögerung. Kein so schönes Spielgefühl.

Zweiter Versuch:
PS3->HDMI->TV
PS3->Analog Chinch->AV-Receiver

Lag bei ca. 40-50 ms. Das ist das Minimum was derzeit technisch möglich sein soll. Es ist ausreichend. Man merkt es noch wenn man es drauf anlegt, aber es lässt sich gut spielen und auch wenn man die Töne zur exakten Zeit spielen will, kann man das durch die Verzögerung im Spiel einstellen. So ist es möglich auch mit Lag die Töne exakt dann zu spielen, wenn sie laut Takt auch kommen sollten.


http://www.amazon.de/product-reviews/B0 ... EVKXV030ZG

Da ich über den PC spielen werde für mich eher zu vernachlässigen...

Gast

Erstellt: von Gast » 28.09.2012, 12:27

Wenn sich jemand hier aus dem Forum das Spiel kauft, der eventuell schon länger Gitarre spielt und sagen kann, ja kauft es euch, man kann dadurch sein Gitarrenspiel verbessern, werd ichs mir auch kaufen. Ich selbst muß mir gerade kleine Dinge abgewöhnen, die ich mir angwöhnt habe, nicht das durch das Spiel neue Dinge noch dazu kommen, wo das Gitarrenspiel negativ beeinflussen.
Reizen würd mich das Spiel schon :lol:

Seph
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Erstellt: von Seph » 28.09.2012, 12:59

Warum sollte man damit nicht besser werden können? Das ist doch "echtes Gitarre spielen", nur die Übungsanleitung ist praktisch eine moderne Variante der Lern-DVD. Ich finde das sehr interessant.

Gaddoc
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Erstellt: von Gaddoc » 28.09.2012, 15:48

ich werds mir für pc zulegen, nicht unbedingt zum lernen, da viele meiner lieblingssongs drauf sind sondern mehr um neue songs zu entdecken und bisschen spaß zu haben :)

meint ihr ich kanns vom pc aus übern fernseher laufen lassen via hdmi?wär wohl einfacher zu sehn da ich gern stehn würde beim spieln
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Fabio_G
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Erstellt: von Fabio_G » 28.09.2012, 17:38

Läuft das auch auf Mac?

tic
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Erstellt: von tic » 28.09.2012, 18:13

Zocke das Spiel regelmäßig seit US release bei nem Kollegen. Es hat mich unglaublich weiter gebracht was Schnelligkeit und blinde Koordination aufm Griffbrett angeht. Klar, wer noch nie ein Gitarre in der Hand hatte wird es schon sehr Schwer haben ab einer gewissen Stufe, weil man irgendwann schon viele Punkte braucht um weiter zu kommen.

+ viele Songs die man sonst nie spielen würde und dadurch viele neue ungewohnte Griffe und Riffe
+ man wird verdammt schnell
+ man lernt on the fly -> je mehr Noten man trifft desto mehr erscheinen auch bis 100%
+ alles gemischt Einzelnoten und Akkorde -> kann man bei vielen Songs einstellen was man den nu zocken will. Eins von beiden oder gemischt
+ man muss blind Spielen lernen
+ Riff repeater: Teile aus Songs in beliebigerGeschwindigkeit und von 0-100% an Noten abspielen

- man lernt die Songs nicht wirklich auswendig, weil man irgend wann mit der Geschwindigkeit klar kommt und gut ablesen kann
- man muss nicht im Takt spielen. D.h. wenn 10 Noten auf einen zu kommen und man ein mal kräftig rein haut wird jede Note gezählt. Man kann also 100k Punkte bekommen und es hört sich einfach schrecklich an. Bleibt aber jedem selber überlassen. Ich scheisse auf Punkte -> gut anhören soll es sich
- kein anzeige ob es Triolen usw sind -> Anfänger ohne Taktgefühl tun sich da schwer
- bei Bends keine Anzeige ob nen halben nen ganzen oder mehr -> man muss es halt hören
- Sound der Amps teilweise schlecht (kann man sich aber welche einstellen)

Es macht sehr viel Spaß und ist bei vielen Songs echt anspruchsvoll Slither Solo z.B. eine klare Kaufempfehlung

40ms -50ms Latenz halte ich für ein Gerücht. Ich bekomme schon ne Macke wenn ich beim Audiointerface von nem Kumpel 25ms habe. Bei der PS3 ists auf jeden fall weniger. Kann man das messen?

Falls noch Fragen offen sind immer her damit.

Seph
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Erstellt: von Seph » 28.09.2012, 19:03

Auf Steam gibt es eine Demo. Was für ein Kabel brauche ich denn, um diese Spielen zu können?

tic
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Erstellt: von tic » 28.09.2012, 19:32

http://www.amazon.de/Rocksmith-Real-Tone-Cable-Version/dp/B005OSFUZI/ref=sr_1_1?s=videogames&ie=UTF8&qid=1348853252&sr=1-1

Dieses Kabel braucht man. Allerdings wäre dann die Demo sinnfrei. Könnte mir gut vorstellen, dass für den PC auch ein normales Audiointerface reicht. Morgen weiß ich mehr die Demo läd grad mit 100Kb/s ^^

Seph
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Erstellt: von Seph » 28.09.2012, 19:36

Ich habe mir das hier bestellt:

http://www.amazon.de/Winter-USB-Gitarre ... 755&sr=8-5

Sollte doch genauso gehen, oder?

EDIT:

Man braucht offenbar das originale Kabel...damn. Es ist nicht lieferbar. :(

tic
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Erstellt: von tic » 28.09.2012, 19:50

Kann ich nicht genau sagen. Wenn Rocksmith so programmiert ist, dass es nur mit original Kabel läuft sieht es schlecht aus. Im Steam Forum meckern die Leute schon das es mit einem POD nicht geht .... vom Gefühl würde sagen schaut es schlecht aus.

Seph
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Erstellt: von Seph » 28.09.2012, 20:03

Man brauch das originale Kabel.

Hier mal ausfürhlich angespielt:

http://www.youtube.com/watch?v=o5UQf4iy ... re=related

Finde es genial, um ehrlich zu sein. Gerade für Leute wie mich die viel über "vormachen" und dann "nachmachen" lernen. Bin mir sicher, dass ich damit Fortschritte erzielen kann und werde. Das ist m.E. ein Lehrinstrument, kein Videospiel. Steht natürlich nicht für sich als alleine, aber als spaßige Ergänzung - hammer. Wird gekauft!

StiflersMum
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Erstellt: von StiflersMum » 29.09.2012, 09:24

allein aus Spaß werd ich mir nur das Spiel mal zulegen, ist sicher witzig!

))-))

NextGuitarHero
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Erstellt: von NextGuitarHero » 29.09.2012, 12:36

Heyho,

also ich muss wirklich sagen dass ich sehr positiv überrascht bin. Ich hab's mir so mit dem Gefühl "ja mal schauen" geholt, aber es macht echt Spaß zu "zocken" wenn man das so nennen kann.
Hatte vorher leider nur mal 3 Stunden bei einem Gitarrenlehrer, den ich mir jetzt aus zeitlichen Gründen nichtmehr nehmen kann und den ersetzt es natürlich nicht, aber ich finde jedenfalls etwas kann man definitv damit lernen. Haltung etc. nicht, aber das kann man ja auch aus anderen Quellen bekommen wenn man sich dafür interessiert (was man sollte). Also wenn man zum Beispiel die Grundlagen und ein erstes Lied lernen möchte ist man echt gut bedient, zumal ich auch in Interviews gesehen hab, dass es sich schon eher an Anfänger richtet. Später natürlich auch mehr wenn man sieht dass man sich zum Beispiel Symphony of Destruction von Megadeth dafür runterladen kann, da ist man wohl über den Anfängerstatus hinaus. ;)
Was ich echt richtig super finde sind die Guitarace Games, zum Beispiel bei Ducks, da muss man Enten abschießen indem man immer den Bund der tiefen E-Saite spielt auf dem sie im Bildschirm angezeigt wird. Das gibt's später dann noch mit allen Saiten.

Cheers!

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 29.09.2012, 17:58

tic hat geschrieben:Kann ich nicht genau sagen. Wenn Rocksmith so programmiert ist, dass es nur mit original Kabel läuft sieht es schlecht aus. Im Steam Forum meckern die Leute schon das es mit einem POD nicht geht .... vom Gefühl würde sagen schaut es schlecht aus.


Kauft man mit dem Spiel den das Kabel nicht direkt mit? Ich sehe das Problem nicht

Seph
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Erstellt: von Seph » 29.09.2012, 22:02

Counterfeit hat geschrieben:
tic hat geschrieben:Kann ich nicht genau sagen. Wenn Rocksmith so programmiert ist, dass es nur mit original Kabel läuft sieht es schlecht aus. Im Steam Forum meckern die Leute schon das es mit einem POD nicht geht .... vom Gefühl würde sagen schaut es schlecht aus.


Kauft man mit dem Spiel den das Kabel nicht direkt mit? Ich sehe das Problem nicht


Ich hätte es lieber digital über Steam gekauft. Jetzt muss ich das Bundle mit Kabel kaufen.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 09:49

So. Ich hatte am Wochende nun mal Gelegenheit mich mit mit der PS 3-Version dieser Software zu beschäftigen.

Und eines kann ich mal gleich vorweg sagen:

Counterfeit hat geschrieben:...Und bitte nicht wieder Diskussionen ob es Sinn macht um Gitarre zu lernen. Es ist ein Spiel! ;)...


Nein. Das ist es sicher nicht. Ich meine, gut, ich bin nicht so der Videospieler. Um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht. Aber wenn das ein Spiel sein soll...

Ich denke es ist eher ein interaktiver Gitarrentrainer als ein Spiel. Zum Lernen an sich ist es sicher ein bisschen dürftig. Es wird zu wenig erklärt. Insbesondere was grundlegendes wie Rhythmik angeht. Als alleiniges Unterrichtsmittel wäre das schon schwierig. Man spielt halt auf einen zufliegende Töne im richtigen Moment. Das fördert sicher nicht unbedingt das Rhythmusgefühl, wenn das nicht aus einer fließenden Bewegung heraus passiert, sondern die Hand quasi nur aktiv wird, wenn der Ton dran ist.

Aber mit begleitendem Material oder Unterricht, warum nicht?

Für mich ist das generelle Konzept, dass man versucht Stücke in Echtzeit zu lernen, diese aber dafür zu vereinfachen und den Schwierigkeitsgrad anstatt das Tempo zu erhöhen, etwas gewöhnungsbedürftig. Normalerweise mache ich das umgekehrt. Also ich übe alle Noten und Bewegungsabläufe langsam und erhöhe dann das Tempo.

Aber es macht schon Spaß, keine Frage.

Für ein Spiel hat es für mich zu wenig Anreize. Klar, es gibt da diese virtuellen Auftritte, man kann virtuellen Jubel hören, virtuelle Gitarren, Verstärker oder Effekte gewinnen. Aber wen interessiert das schon? Man kann das Spiel als Modellingamp benutzen und frei damit spielen. Wer das tut, mag an diesem Schnickschnack Gefallen finden. Aber für den fortgeschrittenen Gitarristen mit einigermaßen hochwertigem "echtem" Equipment ist das wenig reizvoll, so toll klingt das nämlich nicht.

Also bleiben die Songs. Und da sind so um die 50 drin, die man, wenn man hartnäckig dran bleibt, bis hin zu ziemlich komplexen Versionen lernen kann. Also mit allen Solos und so. Man hat auch den direkten Zugriff auf alle enthaltenen Songs, muss sich also nicht in den mäßig motivierenden Karrieremodus begeben, um sie sich "freizuspielen".

Das Ganze funktioniert übrigens erstaunlich gut. Also die Tonerkennung zum Beispiel. Dafür muss aber auch vor wirklich jeder Übung die Stimmung überprüft werden. Das ist aber schnell gemacht.

Auch mit der Latenz gab es bei der empfohlenen Einstellung (Bild -> HDMI, Ton -> analoges Komponentenkabel in Stereoverstärker) keine Probleme.

Was negativ auffällt:

- Die Grafik ist echt mies. Total verwaschene Farben, unscharf, naja.
- Die Ladezeiten sind ziemlich lang und nervig.
- Das Hauptproblem ist meines Erachtens in der Spielmechanik zu sehen. Um korrektes Timing muss man sich selbst kümmern. Das Programm ist da viel zu großzügig und lässt eine Menge durchgehen.
- Der dynamische Schwierigkeitsgrad. Eigentlich ist das eine gute Sache. Aber es gibt Potenzial nach oben. Das Problem ist, je besser man wird, um so komplexer wird der Song. Die Notenanzahl erhöht sich also. Aber eben im laufenden Song. Das finde ich nicht optimal. Aber zugegeben, so spontan würde mir keine bessere Lösung einfallen.

Was positiv auffällt:

- Die Songauswahl. Es ist eine Menge dabei, sehr unterschiedliche Stilrichtungen. Außerdem kann man es noch erweiteren (durch kostenpflichtige Downloads).
- Die Komplexität. Man kommt zwar auch mit den einfachen Songversionen bei den Gigs durch. Aber wenn man sich die Songs komplett erschließen will, im höchsten Level und mit allem drum und dran (vom Intro über Prechorus bis zum Solo), dann hat man schon gut zu tun.
- Es macht schon Spaß. Falls ich auf die Idee käme, mir für den Winter eine Konsole zuzulegen, würde ich das Teil wahrscheinlich kaufen. Man kann da auch als fortgeschrittener Gitarrist durchaus Freude dran haben, wenn man Lust hat, Songs aus dem enthaltenen Sortiment zu lernen und zu üben. Wenn nicht, dann kann man damit allerdings wenig anfangen.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 01.10.2012, 10:04

Ich bin mir bei Rocksmith noch ein wenig unschlüssig!

Am Samstag bin ich durch einen Saturn geschlendert, dort war ein Rocksmith System aufgebaut. Leider war die Schlange ziemlich lang.

Aber es sah schon sehr lustig aus!

tic
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Erstellt: von tic » 01.10.2012, 10:14

So habe die PC Demo angetestet. Das Kabel hab ich mir geliehen.

Nach einigem rum spielen mit den Settings konnte ich auch die Latenz unter Kontrolle bringen. Allerdings nur mit meiner On-Board Soundkarte. Mit der Audiophile gab es nur ein Knattern im Spiel, aber es geht auch gut mit der On-Board.

Sieht auf jeden Fall besser aus als auf der PS3 weil man hier die Auflösung und Grafikqualität anpassen kann -> FullHD .. nicht wie auf der PS3 nur HD.

Super Plus sind die fast nicht vorhandenen Ladezeiten beim PC, welche auf der PS3 schon sehr lang sind.

Wenn man es jetzt über Steam kauft kann man sogar bis zum 12.10. die Beta Vollversion spielen.
Da zahlt man allerdings drauf. Das Spiel mit Kabel bei Amazon kostet fürn PC ~67€. Bei Steam kostet es 50€ + 30€ fürs Kabel.

Ich würde immer die PC vorziehen - ist auch um einiges Preiswerter als für die Konsolen.

Gruß

tic
Zuletzt geändert von tic am 01.10.2012, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.

Seph
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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 10:15

Probleme mit Grafik und Technik allgemein wird es am PC nicht geben, das dürfte PS3-exklusiv sein. Ansonsten denke ich, von deiner Beschreibung her, erfüllts den Zweck, den ich erwarte. Es bringt einem interaktiv Songs bei, mit einem anderen didaktischen Konzept als bspw. ein YouTube-Kurs, eingebettet in ein spielerisches Umfeld. Eine Art "Serious Game" für Gitarrenspieler.

Klar ist, dass man damit nicht "Gitarre lernt" - aber wann hat man denn Gitarre spielen gelernt, also wann kann man es überhaupt? Ich denke, man lernt Songs. Und wenn man diese beherrscht und spielen kann, wird man das gelernte auch ohne das Spiel anwenden können.

Was mir nicht ganz klar ist - die Rhythmik wird doch insofern berücksichtigt, dass man im richtigen Moment anschlagen muss, oder? Also so wie bei Guitar Hero? Da habe ich nämlich immer gedacht, ok, also Gitarre lernen die Leute damit sicher nicht, aber ein bisschen Rhythmusgefühl transportiert es schon.

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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 10:22

Ja, schon.

Aber Du kannst Dir das so vorstellen: Wenn Du als Anfänger startest, dann traut Dir das Programm erstmal nicht viel zu. Es ist gelegentlich mal eine Note zu spielen, ansonsten hört man sich den Backingtrack an. Wenn Du die dann immer schön triffst, kommen irgendwann mehr dazu. Naja, wenn man nicht sonst etwas über Rhythmik und Anschlag lernt, kann man halt die Hand still halten und immer wenn da mal eine Note angeflogen kommt die Saite zupfen.

Es wird also nicht erklärt, wie man den Rhythmus des Songs durchgängig spielt. Und da das Timing sehr großzügig ausgelegt wird, "zwingt" es den User auch nicht, einen fließenden Anschlag durchzuspielen.

tic
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Erstellt: von tic » 01.10.2012, 10:32

Ja, finde auch das es mit der Rhythmusgeschichte schlecht - garnicht geregelt ist. Wenigstens 4/4 Taktlinien hätte man einzeichnen können.

Was ich noch vergessen habe. Auf der PS3 fängt das Spiel bei den Konzerten in großen Hallen oder im Stadion an zu ruckeln - das dürfte auf einem guten PC weg fallen.

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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 10:34

Ja genau. Oder die Zählzeiten. Oder beides.

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Erstellt: von howdy71 » 01.10.2012, 10:43

Wundert mich eigentlich, das es auf einer PS3 schlecht laufen soll. Immerhin ist hier der Aufwand das Spiel auf die Plattform anzupassen einfach . Ganz im Gegensatz dazu Rocksmith auf den PC, mit seinen unendlichen Konfigurationsmöglichkeiten anzupassen.
Zuletzt geändert von howdy71 am 01.10.2012, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 10:51

Ich habe nicht "in Stadien" gespielt. Kann ich also nicht beurteilen. Ich habe mich mehr mit einigen Songs beschäftigt. Immerhin kann ich jetzt das Solo von Are you gonna go my Way. Nicht, dass ich das je hätte lernen wollen ;)

tic
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Erstellt: von tic » 01.10.2012, 11:00

Das Ruckeln beschränkt sich auch nur auf große Konzerte mit viel Publikum und Lichteffekten - glaube Feuerwerk gab es auch schon mal. Man muss glaub ich mindesten National Headliner sein um in den "Genuss" zu kommen.

Die meiste Zeit spielt man eh im Proberaum .. da läuft es ohne Probleme. Gibt auf der PS3 viele Spiele die leicht ruckeln wenns denn mal viel Aktion gibt oder im Multiplayer gespielt wird.

Seph
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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 13:44

Für die PS3 zu programmieren ist weitaus komplexer als auf einer Standard PC-Architektur. Daran sind schon mehr Leute gescheitertet. Die Konsole hat mittlerweile auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Trotzdem: So ein Spielchen wie Rock Smith würde bei ordentlicher Programmierung in jedem Fall flüssig laufen. Egal, kaufe ohnehin auf PC.

Was Rhythmus angeht: Aber spätestens, wenn man einen Song dann "gut" Spielen kann, spielt man dohc auch irgendwann alle Anschläge? Also man wächst quasi in den Rhythmus rein bei steigendem Schwierigkeitsgrad? Eine Art Metronom oder Taktanzeige wäre natürlich toll gewesen. Aber dafür ist es wohl noch zu sehr Spiel als ein reines Lehrinstrument. Liegt ja irgendwo in der MItte.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 13:53

Das Hauptproblem bei der Rhythmik, ich erzähls jetzt das dritte Mal, ist aber das Timing. Wenn Du da nicht selbst drauf achtest. Dem Programm ist es egal ob Du ne Zählzeit daneben liegst. Wird nicht so eng gesehen. Und genau deshalb lernt man da von alleine gar nichts. Und schon gar nicht die Rhythmik. Du lernst höchstens die entsprechende Note mehr oder weniger zur rechten Zeit zu spielen. Nur nützt das halt wenig. Und wenn man sich da nicht anderweitig weiterbildet, wird man das als Anfänger vielleicht nicht mal merken, dass man daneben liegt. Das Programm sagt einem weder wie es geht, noch dass man ungenau war.

Und nein, das ist kein Spiel. Und hat auch nicht den Anspruch ein Spiel zu sein. Es ist mehr ein Trainings-/Lernprogramm mit spielerischem Charakter. Und das will es ganz offenbar auch sein. Das ist nicht Singstar oder so. Wenn Du einen Song lernst, mit Intro, Strophe, Refrain, ggf. mehreren Solos, Outtro, teilweise mit komplexen Arrangements, dann hat das eigentlich mit einem Videospiel nichts mehr zu tun. Das ist richtig Arbeit.

Wer nicht Gitarrespielen kann oder es wirklich lernen will, der sollte da die Finger von lassen. Das ist eben nicht Guitarhero.

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Erstellt: von Mrc381 » 01.10.2012, 14:07

phunky hat geschrieben:[...]

Wer nicht Gitarrespielen kann oder es wirklich lernen will, der sollte da die Finger von lassen. Das ist eben nicht Guitarhero.


Die Aussage trifft den Nagel auf den Kopf.

Wenn ich nicht noch Gitarrenunterricht hätte würde ich bei Rocksmith kaum was auf die Reihe bekommen. Noch dazu habe ich nach mehrmaligem Spielen nicht das Gefühl, dass ich einen Song einfach so am Verstärker nachspielen kann, den ich in Rocksmith "gelernt" habe.

Neben dem Unterricht ist das aber eine coole Ergänzung, die viel Spaß macht.
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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 14:19

Ohne Noten nachspielen kannst Du auch im Programm - Wenn Du in einem Song mehr als 100.000 Punkte erspielst, wird der Meistermodus freigeschaltet, bei dem Du dann "blind" mit der Band mitspielen musst. Von daher ist das schon ganz gut durchdacht.

Ich finde es auch durchaus empfehlenswert, mit eben der ein oder anderen Einschränkung.

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Erstellt: von Mrc381 » 01.10.2012, 15:02

phunky hat geschrieben:Ohne Noten nachspielen kannst Du auch im Programm - Wenn Du in einem Song mehr als 100.000 Punkte erspielst, wird der Meistermodus freigeschaltet, bei dem Du dann "blind" mit der Band mitspielen musst. Von daher ist das schon ganz gut durchdacht.

Ich finde es auch durchaus empfehlenswert, mit eben der ein oder anderen Einschränkung.


OK, missverständlich formuliert. Hier die Korrektur:

Noch dazu habe ich nach mehrmaligem Spielen nicht das Gefühl, dass ich einen Song ohne Noten/Tabs nachspielen kann.

Die Lieder prägen sich bei mir besser ein, wenn ich das mit den Tabs mache. Die habe ich beim auswendigen Spielen immer vor dem inneren Auge. Das geht aus Rocksmith heraus bei mir irgendwie nicht ganz so gut...

Vielleicht fehlt auch dafür nur die Übung...
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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 15:41

phunky hat geschrieben:Das Hauptproblem bei der Rhythmik, ich erzähls jetzt das dritte Mal, ist aber das Timing. Wenn Du da nicht selbst drauf achtest. Dem Programm ist es egal ob Du ne Zählzeit daneben liegst. Wird nicht so eng gesehen. Und genau deshalb lernt man da von alleine gar nichts. Und schon gar nicht die Rhythmik. Du lernst höchstens die entsprechende Note mehr oder weniger zur rechten Zeit zu spielen. Nur nützt das halt wenig. Und wenn man sich da nicht anderweitig weiterbildet, wird man das als Anfänger vielleicht nicht mal merken, dass man daneben liegt. Das Programm sagt einem weder wie es geht, noch dass man ungenau war.


Achso, du meinst, man muss nicht 100% auf den Punkt sein weil es ein gewisses "Fenster" gibt, in dem man anschlagen kann und es wird als "gut" gewertet. Gut, das lernt man im echten Leben auch nur mit Metronom. Da würde nichts dagegen sprechen sich *zusätzlich* eins aufzustellen im Tempo des Liedes. Als Ergänzung.

Und nein, das ist kein Spiel. Und hat auch nicht den Anspruch ein Spiel zu sein. Es ist mehr ein Trainings-/Lernprogramm mit spielerischem Charakter. Und das will es ganz offenbar auch sein. Das ist nicht Singstar oder so. Wenn Du einen Song lernst, mit Intro, Strophe, Refrain, ggf. mehreren Solos, Outtro, teilweise mit komplexen Arrangements, dann hat das eigentlich mit einem Videospiel nichts mehr zu tun. Das ist richtig Arbeit.


Jain, es ist halt, wie erwähnt, ein "Serious Game". Wäre es ein reinrassiges Lehrinstrument, würde es sicher noch einmal anders daher kommen.

Wer nicht Gitarrespielen kann oder es wirklich lernen will, der sollte da die Finger von lassen. Das ist eben nicht Guitarhero.


Genau, das denke ich auch. Gute Sache.

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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 16:02

Seph hat geschrieben:Achso, du meinst, man muss nicht 100% auf den Punkt sein weil es ein gewisses "Fenster" gibt, in dem man anschlagen kann und es wird als "gut" gewertet. Gut, das lernt man im echten Leben auch nur mit Metronom. Da würde nichts dagegen sprechen sich *zusätzlich* eins aufzustellen im Tempo des Liedes. Als Ergänzung.


Dafür ist ja eigentlich der Schlagzeuger da. Man spielt ja zu den entsprechenden Tracks.

Aber normalerweise guck ich mir ja an auf welche Zählzeiten ich spiele, und ob ich, was weiß ich, im Achtelfeeling anschlage. Das fehlt eben und da gibt es keine Hinweise zu. Du siehst halt keine Tabs und keine Zählzeiten, das muss man sich eben selbst beipulen, damit die rechte Hand durchgehend im gleichen Groove spielt. Das ist halt vom Programm her nicht erforderlich und wegen der angesprochenen Defizite wird Dir das auch nicht beigebracht.

Ich kann das anscheinend nicht klar genug formulieren, ist auch nicht so einfach. Vielleicht ist das für Dich als Schlagzeuger ja auch einfach selbstverständlich.

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Erstellt: von tic » 01.10.2012, 16:54

Grad gefunden:

http://www.g4tv.com/videos/57649/bandfuse-rock-legends-gameplay-preview/

Wird bestimmt auch nicht schlecht!

Seph
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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 17:59

phunky hat geschrieben:...
Ich kann das anscheinend nicht klar genug formulieren, ist auch nicht so einfach. Vielleicht ist das für Dich als Schlagzeuger ja auch einfach selbstverständlich.


Haha, nein, so ganz klar ist es mir immer noch nicht. Kenne ja aber auch nur Guitar Hero. Man bekommt keine Takte in der Notierung angezeigt, das stimmt. Obwohl, da ich bin ich mir gar nicht mehr so sicher....ich glaube ein Takt war immer durch eine etwas dickere Linie abgetrennt. Aber ansonsten verstehe ich das Problem wirklich nicht so. Wenn ich den Song spiele, dann spiele ich auch im Rhythmus, oder ich spiele den Song eben falsch bzw. was anderes.

Ansonsten habe ich doch im Song ganz normal den Schlagzeuger dabei und höre den Takt raus, oder nicht?

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Erstellt: von phunky » 01.10.2012, 18:56

Ich glaub ich krieg's nicht erklärt. Musst Du wohl mal selbst austesten.

Klar kann man den Takt raushören, wenn man's kann. Aber genau diese Grundlagen fehlen da für den Einsteiger. Wie das eben geht. Welche Note ich mit einem Aufschlag zu treffen habe und welche mit einem Abschlag. Auf welche Zählzeit. Du musst es eben selbst rausfinden.

Und wenn man das nicht kann, wird es halt eventuell ein hektisches "uuuh die Note kommt, jetzt aber zuschlagen". Und damit kommt man halt im Spiel durch, aber mit Gitarrespielen hat das nicht viel zu tun. Da muss man selbst aufpassen, dass es wirklich rund läuft.

Aber ich mag jetzt nicht mehr. Probiere es halt aus, dann wirst Du eventuell merken was ich meine. Oder auch nicht, dann ist es ja kein Problem.

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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 20:20

Sei doch nicht so patzig, nur weil ich es nicht verstehe. ;) Ist doch nicht böse gemeint.

Gast

Erstellt: von Gast » 01.10.2012, 21:36

Ich weiß was phunky meint, wenn du nicht im Groove des Liedes bist, bringt dir das Spiel nichts um Gitarre zu lernen, denn du konzentrierst dich nur auf die Note und den Anschlag damit du auch ja die Note triffst und Punkte bekommst, so versteh ich das. Im Prinzip ist es dann nichts anderes wie Guitar Hero, Hauptsache man trifft die Noten.

Seph
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Erstellt: von Seph » 01.10.2012, 21:44

Ride the Lightning hat geschrieben:Ich weiß was phunky meint, wenn du nicht im Groove des Liedes bist, bringt dir das Spiel nichts um Gitarre zu lernen, denn du konzentrierst dich nur auf die Note und den Anschlag damit du auch ja die Note triffst und Punkte bekommst, so versteh ich das. Im Prinzip ist es dann nichts anderes wie Guitar Hero, Hauptsache man trifft die Noten.


Jo, aber eben das sehe ich etwas anders. Jeder Spieler mit einigermaßen Rhythmusgefühl und Gitarre wird "in den Groove" kommen, denke ich doch. So kenne ich es auch von Guitar Hero. Meines Erachtens ist es sogar notwendig, wenn man schwierigere Sachen spielen will, dass man den Rhythmus im Vorfeld versteht. Sonst muss man zuviel nachdenken und schauen. Dass es nichts für Laien ist, haben wir ja schon festgestellt. Und sogar die können auf schwierigere Sachen tanzen als auf 1 und 3.

Gast

Erstellt: von Gast » 01.10.2012, 21:49

Aber wahrscheinlich hat nicht jeder Mensch/Anfänger ein Rhythmusgefühl, von daher kann derjenige der es nicht hat, sich auch nicht in den Groove eines Liedes hineinversetzen, da ist der Hund begraben. Von daher werden diese Leute wahrscheinlich sich nur ums Noten treffen konzentrieren, aber nicht auf die Sache auf die es da ankommt ;)

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