Rocksmith (PC- / Konsolenspiel)

235 Beiträge

Hast Du das Spiel und was hältst Du davon?

Ich hab’s und find’s super als Ergänzung zum Gitarrenunterricht.
34
31%
Ich hab’s und bringe mir damit das Spielen bei.
14
13%
Ich würde es mir zulegen, wenn es in Europa erscheint.
30
27%
Das Spiel interessiert mich nicht, weil es nicht zum Lernen geeignet ist.
14
13%
Das Spiel interessiert mich aus einem anderen Grund nicht.
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17%
 
Abstimmungen insgesamt: 111
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dissection
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Erstellt: von dissection » 15.11.2012, 19:38

Und wenn ihr Rocksmith mit Selbstdidaktik via Youtube und Büchern gegenüberstellen würdet - wer wäre der Gewinner?

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phunky
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Erstellt: von phunky » 15.11.2012, 19:47

Kann ich nicht sagen. Ein guter Lehrer kann und wird sicher in einem Video Tipps geben, die man bei Rocksmith nicht bekommt.

Rocksmith ist hingegen interaktiv, was natürlich Vorteile bietet.

Ich denke Rocksmith ist sicher eine gute Ergänzung. Wenn man das Spielprinzip mag, mag es auch dafür taugen Highscores zu jagen, das ist aber halt nicht so mein Ding.

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dissection
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Erstellt: von dissection » 15.11.2012, 20:00

Extrem gut fand ich jedoch die dynamische Anpassung der Schwierigkeit. Das kann so kaum einer bieten - das programm erkennt einfach wo ich stehe und gestaltet automatisch den Lernprozess für mich. Das fand ich persönlich sehr ansprechend.

Archer
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Erstellt: von Archer » 16.11.2012, 08:03

Ich denke das ein Vergleich gar nicht nötig ist.
Grundsätzlich finde ich das Konzept von Rocksmith sehr gelungen.
Vor allem wenn man bedenkt das es der erste Entwurf eines Komplett neuen Genres ist.
Ich schätze das es für Ubisoft sehr schwer war die richtige Mischung aus Spiel und Lernsoftware zu finden da nicht klar war wie das Spiel aufgenommen wird.

Was ich bisher mitbekommen habe wird es aber gerade als Lernsoftware sehr gehyped. Ich würde also davon ausgehen das dieser Teil vielleicht in zukünftigen Versionen noch vertieft werden könnte.

Doch in Büchern finde ich wesentlich mehr Informationen zur Technik und Theorie. Das gleiche gilt für Videos, Websites und natürlich auch Foren :D . Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Ich denke das es gerade die Kombination ausmacht.

Rocksmith sehe ich nicht als Ersatz für irgendetwas sondern als sinnvolle Ergänzung.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 08:09

@dissection

Naja. Ich finde gerade den dynamischen Schwierigkeitsgrad nicht so toll. Ich würde immer sofort die Schwierigkeit manuell auf das höchste Level setzen und dann im Riff-Repetitor die Stücke üben.

Dass da in jedem Takt andere Noten zu spielen sind, wenn Du im Takt zuvor gut warst, finde ich eher unangenehm. Das ist ja auch das was die Probleme mit dem Fingersatz/der Lage provoziert. Du spielst zum Beispiel die bisher vorhanden Noten so, dass der Zeigefinger (irgendwie logisch) den niedrigsten Bund bedient. Wenn bislang der 4. Bund der niedrigste war, hast Du da den Zeigefinger. Im nächsten Takt wird aber, zum Beispiel statt im 4., im 2. Bund gegriffen. Damit musst Du alles verschieben. Wüsstest Du das von Anfang an, würdest Du den 4. Bund mit dem Ringfinger greifen und müsstest gar icht erst auf dem Griffbrett rumrutschen.

Guckst Du Dir hingegen ein herkömmliches Notenblatt/Tabulatur vorher an, weißt Du bereits vorher wo welcher Finger wann zu sein hat.

Das finde ich schon problematisch, vernünftiges Lagenspiel musst Du Dir selbst beibringen, das zeigt Rocksmith Dir nicht. Und erst wenn Du wirklich alle Noten desStücks gesehen hast, also mindestens einmal auf höchstem Level durchgespielt hast, weißt Du eigentlich wann die Hand wo zu sein hat.

Und bis dahin bringst Du dich immer wieder selbst durcheinander. Oder wirst dazu verleitet immer mit dem Zeigefinger hinter der angezeigten Note "her zu hetzen", was
a) mit Gitarre spielen nicht viel zu tun hat und
b) irgendwann auch nicht mehr funktioniert.

Von daher finde ich das Konzept zwar eigentlich sehr löblich, denn man kann in der Tat sofort starten, auch wenn man noch gar nichts kann. "Trifft" man aber die ersten Noten, wird einen das Spiel aber auch schnell überfahren. Aber vielleicht ist das für Leute die mit GuitarHero vertraut sind ja kein Problem. Wie gesagt, von der Idee her super, aber dieUmsetzung hat noch Verbesserungspotenzial.

Ich, der ich GuitarHero nur aus South Park kenne, finde das eher gewöhnungsbedürftig. In Kombination mit einem dazu passenden Songbook wäre das vielleicht nicht schlecht, so dass man auch noch eine richtige Tabulatur hat und sich entsprechend auf den Song vorebreiten kann. Denn teilweise sind das ja komplexe Arrangements.

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Mrc381
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Erstellt: von Mrc381 » 16.11.2012, 09:35

phunky hat geschrieben:@dissection

Naja. Ich finde gerade den dynamischen Schwierigkeitsgrad nicht so toll. Ich würde immer sofort die Schwierigkeit manuell auf das höchste Level setzen und dann im Riff-Repetitor die Stücke üben.

Dass da in jedem Takt andere Noten zu spielen sind, wenn Du im Takt zuvor gut warst, finde ich eher unangenehm. Das ist ja auch das was die Probleme mit dem Fingersatz/der Lage provoziert. Du spielst zum Beispiel die bisher vorhanden Noten so, dass der Zeigefinger (irgendwie logisch) den niedrigsten Bund bedient. Wenn bislang der 4. Bund der niedrigste war, hast Du da den Zeigefinger. Im nächsten Takt wird aber, zum Beispiel statt im 4., im 2. Bund gegriffen. Damit musst Du alles verschieben. Wüsstest Du das von Anfang an, würdest Du den 4. Bund mit dem Ringfinger greifen und müsstest gar icht erst auf dem Griffbrett rumrutschen.



So sehe ich es auch. Zu dem Problem mit dem richtigen Fingersatz kommt auch noch der Takt. Da ist es auch nicht immer einfach in den Rhythmus zu kommen, wenn nicht alle Noten gespielt werden müssen.

Ich hätte es besser gefunden, wenn man die kompletten Noten spielen kann und sich die Geschwindigkeit langsam steigert. Man hätte dann noch die Songs in versch. Kategorien einteilen können, damit ein Anfänger nicht direkt mit 16teln konfrontiert wird. ;)


Archer hat geschrieben:
Rocksmith sehe ich nicht als Ersatz für irgendetwas sondern als sinnvolle Ergänzung.


Ganz meine Meinung. Es macht, trotz der o.g. "Schwächen", trotzdem Bock und ist in meinen Augen auch nur eine Ergänzung zum Unterricht.
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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 16.11.2012, 09:58

ich bin auch der Meinung, dass es besser wäre langsamer anzufangen dafür aber mit allen Noten. Aber es ist ja bei Spielen auch nicht unüblich, dass Funktionen evtl. nachträglich per Patch eingespielt werden. Ich weiß nicht wie tief das in die Spielmechanik eingreifen würde und ob das möglich wäre, aber vielleicht wird's ja irgendwann nachgereicht.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 10:03

Wobei das im Riff-Repetitor ja geht. Da kann man (irgendwie ziemlich umständlich) im Pausenmodus den Schwierigkeitsgrad manuell einstellen. Und dann gibt es eben die verschiedenen Übemodi.

Ich denke die einfachste Verbesserung für das Problem wäre, einfach zu den Songs die Noten/Tabulaturen beizulegen. Ist vielleicht irgendwie unmodern, aber ich fände es hilfreich vorher zu wissen, was der Song verlangt.

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 16.11.2012, 11:03

Ihr wisst das gerade ein Gewinnspiel läuft, wo man ein Spiel für die PS3 gewinnen kann?
(Siehe meine Signatur)

Gruß Mjchael

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Erstellt: von Mrc381 » 16.11.2012, 12:59

mjchael hat geschrieben:Ihr wisst das gerade ein Gewinnspiel läuft, wo man ein Spiel für die PS3 gewinnen kann?
(Siehe meine Signatur)

Gruß Mjchael


Gerade teilgenommen. Vielen Dank für den Hinweis. :)
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Archer
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Erstellt: von Archer » 16.11.2012, 13:20

phunky hat geschrieben:@dissection

Naja. Ich finde gerade den dynamischen Schwierigkeitsgrad nicht so toll. Ich würde immer sofort die Schwierigkeit manuell auf das höchste Level setzen und dann im Riff-Repetitor die Stücke üben.

Dass da in jedem Takt andere Noten zu spielen sind, wenn Du im Takt zuvor gut warst, finde ich eher unangenehm. Das ist ja auch das was die Probleme mit dem Fingersatz/der Lage provoziert. Du spielst zum Beispiel die bisher vorhanden Noten so, dass der Zeigefinger (irgendwie logisch) den niedrigsten Bund bedient. Wenn bislang der 4. Bund der niedrigste war, hast Du da den Zeigefinger. Im nächsten Takt wird aber, zum Beispiel statt im 4., im 2. Bund gegriffen. Damit musst Du alles verschieben. Wüsstest Du das von Anfang an, würdest Du den 4. Bund mit dem Ringfinger greifen und müsstest gar icht erst auf dem Griffbrett rumrutschen.

Guckst Du Dir hingegen ein herkömmliches Notenblatt/Tabulatur vorher an, weißt Du bereits vorher wo welcher Finger wann zu sein hat.

Das finde ich schon problematisch, vernünftiges Lagenspiel musst Du Dir selbst beibringen, das zeigt Rocksmith Dir nicht. Und erst wenn Du wirklich alle Noten desStücks gesehen hast, also mindestens einmal auf höchstem Level durchgespielt hast, weißt Du eigentlich wann die Hand wo zu sein hat.

Und bis dahin bringst Du dich immer wieder selbst durcheinander. Oder wirst dazu verleitet immer mit dem Zeigefinger hinter der angezeigten Note "her zu hetzen", was
a) mit Gitarre spielen nicht viel zu tun hat und
b) irgendwann auch nicht mehr funktioniert.

Von daher finde ich das Konzept zwar eigentlich sehr löblich, denn man kann in der Tat sofort starten, auch wenn man noch gar nichts kann. "Trifft" man aber die ersten Noten, wird einen das Spiel aber auch schnell überfahren. Aber vielleicht ist das für Leute die mit GuitarHero vertraut sind ja kein Problem. Wie gesagt, von der Idee her super, aber dieUmsetzung hat noch Verbesserungspotenzial.

Ich, der ich GuitarHero nur aus South Park kenne, finde das eher gewöhnungsbedürftig. In Kombination mit einem dazu passenden Songbook wäre das vielleicht nicht schlecht, so dass man auch noch eine richtige Tabulatur hat und sich entsprechend auf den Song vorebreiten kann. Denn teilweise sind das ja komplexe Arrangements.


Eigentlich zeigt Rocksmith die Lage schon in der niedrigsten Stufe so an wie sie im höchsten Schwierigkeitsgrad benötigt wird. Die zu verwendende Lage wird Farblich hervorgehoben.
Der ansteigende Schwierigkeitsgrad ist für fortgeschrittene vielleicht eher störend aber es ist für Anfänger wahrscheinlich motivierender wenn Sie ein Stück auf "ihrem" Schwierigkeitsgrad packen. Ist halt ein Erfolgserlebnis. Ich denke wenn man jemanden der noch nicht die entsprechende Erfahrung hat direkt mit Tönen Bombardiert ist das eher abschreckend.

2 Freunde von mir haben gerade erst mit der Gitarre angefangen (einer eigentlich nur durch Rocksmith) und beide finden gerade die automatische Anpassung super.

Gerade am Anfang geht es vielleicht viel mehr darum "mitzuspielen" und die Finger zur Musik über das Griffbrett zu bewegen (Fingerbeweglichkeit, Taktgefühl, gleichzeitiges Anschlagen und Greifen und natürlich Griffbrett-orientierung) als darum ein Lied komplett und richtig zu können.

Auch das der Anfänger nicht für jedes Lied einfach bestimmte Bewegungsmuster einstudiert sondern darauf angewiesen ist die richtigen Noten (die sich ja immer mal wieder verändern) zu drücken hilft gerade beider Griffbrett-orientierung, meiner Meinung nach ungemein.

Aber wie Du schon sagst, zu Verbessern gibt es auch einiges.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 13:39

Naja, Bewegungsmuster prägen sich so trotzdem ein. Das halte ich auch für unerlässlich.

Was das Taktgefühl angeht: Meines Erachtens die zweite große Schwäche des Spiels. Die Kontrolle ist zu ungenau und der Spieler wird nicht "in den Groove geführt". Ein Lehrer würde vielleicht ein Schlagmuster ansagen. Rocksmith lässt es Dich selbst rausfinden und gibt auch keine Tipps, kontrolliert hingegen so ungenau, dass Du locker durchkommst, wenn Du im Timing reichlich was daneben liegst.

Ich glaube auch nicht, dass der steigende Schwierigkeitsgrad generell für Anfänger besser ist (das wird sich zeigen, wenn die Anfänger mal keine Anfänger mehr sind ;)). Er ermöglicht halt einen einfachen Einstieg ins Spiel (Rocksmith) aber nicht unbedingt ins Spiel (Gitarre). Ob einem das liegt oder nicht, hängt meines Erachtens viel mehr davon ab, ob das die Form didaktischer Aufbereitung ist, mit der man zurecht kommt oder nicht.

Ich finde trotz vieler guter Ideen ist noch sehr viel Luft nach oben. Das größte Problem ist eben, dass man niemandem auf die Finger gucken kann und sich unglaublich viel falsch angewöhnen kann und dafür vom Programm noch Applaus bekommt.

Und wie und wo und wann wird die zu verwendende Lage hervorgehoben? Das ist mir bei mehrstündigem Spiel nicht aufgefallen.

Alles in allem hört sich das jetzt vielleicht negativer an, als ich es meine. Ich finde es schon ganz witzig und mit vielen guten Ansätzen.

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Software-Pirat
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Erstellt: von Software-Pirat » 16.11.2012, 14:29

Ohne das Spiel jetzt zu kennen, aber ich finde es nicht gut, daß auf dem niedrigen Schwierigkeitsgrad Noten weggelassen werden. Da finde ich es doch besser mit weniger Noten mit reduzierten Tempo zu spielen. Aber wer weiß, vielleicht irre ich mich da auch.
Insgesamt finde ich aber die Idee hinter Rocksmith wirklich gut.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 14:38

Die Sache mit den "weggelassenen Noten" hat einen Vorteil, den auch ich einsehe: Man kann relativ früh mit komplexeren Songs starten und muss nicht die üblichen Zwei-Akkord-Songs lernen, die man sonst halt lernt. Oder den Blues mit Leersaiten oder so Zeug.

Nein, man startet mit Satisfaction und Next Girl, Higher Ground und so. Zumindest letzteres ist für den dritten Song schon sportlich und mit allen Noten für einen Anfänger nicht zu machen. Auch nicht langsam.

Wie gesagt, viele gute Ansätze, aber noch Luft nach oben.

Archer
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Erstellt: von Archer » 16.11.2012, 14:53

Üben ohne Kontrolle ist aber ein generelles Problem der Autodidakten und wird mit dem Spiel maximal verbessert da wenigstens ein wenig Kontrolle vorhanden ist. Wobei ich dir damit recht gebe dass das Spiel sehr großzügig mit dem Timing umgeht. Doch wie gesagt weder ein Buch noch ein Video oder Onlineportal kann einem Kontrolle bieten, da hilft nur ein Lehrer.
Das man von einem Lehrer, wenn er gut ist, viel mehr lernen kann ist aber, so denke ich, ganz klar.

Ich denke auch das einem Anfänger nicht gleich ein ganzes Lied um die Ohren gehauen finde ich eigentlich nachvollziehbar. Immerhin wird hier ja auch zuerst das Lagerfeurdiplom angeboten und mit einem gewissen Grundstock an Technik und können gehts dann weiter.

Zur Lage: Achte mal drauf das immer 4 Bünde "heller" (Heller oder eher bläulich, achte mal drauf dann siehst Du schon was ich meine) sind als die anderen. Im Techniktraining (ich glaube "Verschiebung" nennt sich der Teil) wird einem dann erklärt das genau da die Finger liegen sollen.

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Zuletzt geändert von Archer am 16.11.2012, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 14:56

Archer hat geschrieben:Üben ohne Kontrolle ist aber ein generelles Problem der Autodidakten und wird mit dem Spiel maximal verbessert da wenigstens ein wenig Kontrolle vorhanden ist....


Das stimmt einerseits. Was ich da problematisch finde:

Wenn Du alleine übst, ist da aber auch keiner der sagt: Notengenauigkeit 100%, obwohl Du nicht eine richtig getroffen hast. Bei Rocksmith aber schon.

Das mit den Lagen guck ich mir mal an, wenn ich mal wieder Zugriff auf das Spiel habe. Ich hab's selber nicht.

Archer
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Erstellt: von Archer » 16.11.2012, 15:03

Ja, die Notengenauigkeit sollte man nicht zu ernst nehmen. Ich habe ein Bild angehängt da solltest Du die Lage sehen.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 16.11.2012, 15:35

Ja, das war mir schon aufgefallen. Aber ich hatte beim Testen das Gefühl, dass das nicht so konsequent verschoben wird. Aber bei Gelegenheit achte ich mal drauf.

Seph
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Erstellt: von Seph » 17.11.2012, 00:10

Archer hat geschrieben:Naja, wer hat den mit dem Quark angefangen? Ich habe nicht behauptete das die Motivation zum lernen der Gitarre zwingend intrinsisch sein muss oder?

Wer solche Thesen aufstellt muss auch die Antwort aushalten.

Ich kann nur sagen wenn Velicity wieder motiviert ist sich mit einem Instrument auseinander zu setzen kann ich nur gratulieren. Hier gleich ein Scheitern vorherzusagen finde ich sehr überheblich und anmaßend.

Man sollte vielleicht eher fragen ob ein Instrument das richtige für dich ist wenn Du von buntem Licht und Musik zu sehr vom Spielen abgelenkt wirst.

Meinst Du nicht auch?


Weil...man auf der Bühne die Technik und die Songs einübt, richtig. Dann spielt man sie daheim in Ruhe und konzentriert in der eigenen Bude. =(=))=

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Chris_Lee_Bär
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Erstellt: von Chris_Lee_Bär » 18.11.2012, 15:38

Hi Leute,

ich hab mir Rocksmith die Woche mal im Expert-Tevi mit genommen, als wir Waschmaschine kaufen waren. Der Preis schien mir fair, dazu hab ich ein Kabel, womit ich mein geklimper auch so auf dem PC aufnehmen kann.

Da ich noch blutiger Anfänger bin (hab meine Ibanez erst seit Montag), will ich mal loswerden, dass ich hier phunky & co zustimme.
Als Begleitung ist das echt eine unterhaltsame Sache und motiviert auch die die Gitarre in die Hand zu nehmen, selbst wenn die FIngerkuppen mal weh tun ;)

Aber nur daraus lernen ?
Ich glaube das ist nichts für mich, da gibt es wohl beseres.
Gleich zu beginn wird man mMn. zu schnell mit zu vielen Techniken überschüttet.
Ich wäre schon froh zu wissen/können wie ich meine linke Hand halten und bewegen soll.
Mit wenigen Einzelnoten pro Song, leeren Saiten und Slides komm ich ja noch zurecht, das wars dann aber auch.
Für denn Rest sind meine Wurstfinger und der Kopf auch einfach noch zu langsam.
Dazu finde ich für mich die Erklärungsvideos etwas dürftig und kurz. Hinterher weiss ich meist auch nicht mehr, wie zuvor.

Dafür ist das "Guitarcade Spiel" Ducks klasse um das Griffbrett blind kennen zu lernen.
Mittlerweile bekomm ich das gut hin am Monitor zu sehen, wo ich hingreifen soll und dass dann ohne auf die Gitarre zu gucken um zu setzen.

Zum spielen lernen werde ich weiter bei meinem Buch bleiben und das Lagerfeuerdiplom durchackern.
Mit Rocksmith werde ich dann sicher meinen Spass haben, wenn das "normale Spielen" ganz ordentlich klappt. Aber ich mach mir da einfach keinen Stress daraus.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 18.11.2012, 17:49

Chris_Lee_Bär hat geschrieben:dazu hab ich ein Kabel, womit ich mein geklimper auch so auf dem PC aufnehmen kann.


sicher, dass das geht? Ich meine nicht...

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Chris_Lee_Bär
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Erstellt: von Chris_Lee_Bär » 18.11.2012, 20:25

Stand wenn ich mich nicht irre, im Golem-Test.
Man wird dazu wohl irgend 'ne Aufnahme-Software brauchen, aber eigentlich sollte das klappen.
Ist ja nichts weiteres als ein ganz normales Klinke => USB Kabel

P_Man
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Erstellt: von P_Man » 21.11.2012, 08:00

Ja klappt, das Kabel wird unter Windows als ganz normaler Audioeingang behandelt.
Jedes Aufnahmeprogramm das vom Soundkarten eingang aufnehmen kann sollte auch vom Rocksmith Kabel aufnehmen können.
Ggf muss man das Kabel als Standardeingang setzen in den Windows Sound optionen.


Aber mal was anderes, ich habe mich gestern auch mal an Rocksmith versucht,
Ist es bei euch auch so, das er manche Töne nicht annimmt, bzw nur wenn ihr ganz am Ende des Bundes greift? Oder ihr hört den sauberen Ton und er sagt ihr hättet einen Bund zu hoch gegriffen, besonders beim tiefen E? Gestimmt ist die Gitarre laut meinem und dem Rochsmith Tuner...

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Erstellt: von phunky » 21.11.2012, 08:04

Vielleicht intoniert die Gitarre nicht sauber genug. Nimm mal Deinen Tuner und prüf nach, ob im 12. Bund gegriffen der Ton genau so sauber erkannt wird, wie bei der Leersaite (ist ja der gleiche Ton, nur eine Oktave höher). Ist das nicht der Fall, muss die Gitarre vielleicht mal eingestellt werden (Oktavreinheit).

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Erstellt: von Counterfeit » 21.11.2012, 09:49

genau den Fall hatte ich. Hatte das Problem auch mir dabei aber erst nicht wirklich was bei gedacht. Auf die Idee gekommen meine Gitarre mal checken zu lassen kam dann aus einem anderen Grund (vermehrtes Schnarren auf der E und A Saite) und ich habe die dann mal zu einem Komplett-Setup weggegeben. Alles in allem hat mich der Spaß gerade mal 15 Euro gekostet, das Schnarren ist besser und bei Rocksmith klappts auch wieder besser ;)

P_Man
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Erstellt: von P_Man » 21.11.2012, 11:21

Oha das könnte es sein!
Der Tuner sagt +-0 bei Leerseite und +27 beim 12. Bund...

Kann man das selber einstellen oder muss da ein Fachman ran?
Sind ~15km zum nächsten und dauert sicher wieder ein paar Tage

Edit:
Hier scheint es eine einfache Anleitung zu geben, was meint ihr?

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Erstellt: von phunky » 21.11.2012, 11:50

Ja, das ist nicht schwierig. Kann man zumindest ausprobieren. Immer vorsichtig, wenn so ein Saitenhalter erstmal im Staubsaugerbeutel liegt...

P_Man
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Erstellt: von P_Man » 21.11.2012, 13:23

Um mal nicht weiter vom Threadthema abzukommen habe ich hier einen neuen aufgemacht.

JackMcCourk
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Erstellt: von JackMcCourk » 19.12.2012, 12:55

Falls es nicht schon gesagt wurde, zumindest wurde das weiter oben auf dieser seite kritisiert.

Man kann im Riff-Repeater den Schwierigkeitsgrad mauell auf 100% stellen. Sprich alle Noten direkt kommen lassen. In allen Modi.

Wenn man das dann einmal geschafft hat, werden in jedem Modus in dem man den Song spielt alle Noten angezeigt.

PS: das geht übrigens nicht nur auf 100% sondern auch auf alle einzelnen Stufen die man sonst durchspielen würde.

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chrisguitar
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Erstellt: von chrisguitar » 03.01.2013, 17:05

Ich hab das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen und konnte es nun mal ausführlich zocken.

Zunächst mal zu meinem Hintergrund:
Ich spiele hauptsächlich Klassik und Fingerpicking-Stücke auf einer Konzertgitarre.
E-Gitarre habe ich nur sporadisch gespielt.

Das war jetzt also mal eine gute Gelegenheit mich in der Richtung mal etwas weiter zu entwickeln.

Zur Technik:
Nachdem ich den delay so weit es geht reduziert habe (mit diesem Guide) konnte ich direkt problemlos losrocken und hatte nicht das Gefühl, dass mich die Verzögerung stört.

Meine Meinung:
Für Anfänger eignet es sich überhaupt nicht. Ich halte es sogar für kontraproduktiv, aus folgenden Gründen:
Der Schwierigkeitsgrad wird über das weglassen von Noten (z.B. die Reduktion von Akkorden zu Einzelnoten) gesteuert. Viel besser wäre die Steuerung über das Tempo und den Schwierigkeitsgrad des Stückes. Das macht vielleicht nicht so viel Spass, aber so lernt man Songs von Anfang an richtig.
(Anmerkung: im Riff-Repeater kann man die Geschwindigkeit und den Schwierigkeitsgrad selber anpassen. Hier glänzt das Spiel als Übungsmittel. Das wird im Karrieremodus, was den Hauptteil ausmacht, jedoch ignoriert.)
Ein weiteres Problem ist die fehlende Theorie. Ich spreche hier nicht von Harmonielehre, sondern von Grundlagen wie z.B. dem Wechselschlag.
Ein Beispiel: recht früh spielt man Vasoline von den Stone Temple Pilots. Das Stück an sich ist sehr einfach, aber zwischendrin gibt es eine Passage, die für Anfänger ohne korrekten Wechselschlag rythmisch fast nicht machbar ist.
Sie wird komplett auf der 5. Saite gespielt: Leer anschlagen, 1. Bund hammer-on, 1. Bund anschlagen.
Das ganze wird mehrfach wiederholt mit leichten Variationen (zusätzlicher Anschlag im 1. Bund) welche die Rythmik noch schwerer machen.
Rythmische Hürde ist dabei vor allem der Hammer-on.
Das Spiel erwähnt in keinster Weise, dass während des Hammer-Ons ein Luftschlag ausgeführt werden muss (D-DU-UD-DU-U usw. wobei - den hammer-on darstellt), was bei sehr hoher Geschwindigkeit dann zu Ungenauigkeiten führt.
Dadurch werden Neulingen falsche Spielweisen beigebracht die nur sehr schwer wieder zu verlernen sind.
Das ist eine verpasste Chance, denn Passagen wie diese eigenen sich super um die rechte Hand zu schulen.

Für Fortgeschrittene/Wiedereinsteiger ist es super!
Mit dem nötigen Wissen, das einen vor groben Fehlern bewahrt, auf die einen das Spiel nicht hinweist, kann man richtig Spass damit haben.
Der Karrieremodus ist sehr motivierend und der Riff-Repeater ist genial um Stücke zu meistern.
Es macht tausendmal mehr spass als nur die Gitarrenlinie eines Stück immer und immer wieder für sich alleine zu wiederholen.
Ich habe täglich mehrere Stunden mit dem Spiel verbracht und habe das Gefühl mich dadurch stark zu verbessern.

Für Profis: Keine Ahnung :D
Aber ich glaube Spass macht es auch, wenn man nichts neues dabei lernt, alleine schon weil man sich viele Verstärker und Effekt-Geräte zum rumprobieren freischalten kann!

Fazit:
Anfänger: Nur in Kombination mit Lehrern/Büchern!
Fortgeschrittene/Wiedereinsteiger: Rock on!
Profis: Vielleicht.

T2a
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Erstellt: von T2a » 07.01.2013, 22:35

Hallo allerseits,

da ich Rocksmith jetzt schon seit ein paar Wochen über die Xbox nutze, will ich jetzt auch mal meinen Senf dazu abgeben.
Ja, es ist unheimlich motivierend und hat eine gute Portion Suchtpotential, auch wenn es "nur" Titel und virtuelles Equipment als Belohnung gibt.
Das ist ist es aus meiner Sicht aber auch fast schon. Ich kann es zwar nur aus der Position von jemandem mit mehr als einem Jahr Gitarrenerfahrung sagen, aber ich glaube nicht, dass man besonders viel lernen kann. Zumindest ich nicht.
Ich kann mittlerweile (als International Headliner) zwar schon ziemlich gut die bunten Punkte in Töne umsetzen (das haben mein Gehirn und Rückenmark ganz gut gelernt), aber sehr viel mehr als eine dickere Hornhaut und beweglichere Finger hat mir das nicht gebracht, was aber immerhin auch was wert ist. Die geübten Songs kann ich deswegen aber noch nicht alleine spielen und meine Akkorde und Soli klingen deswegen auch noch nicht viel besser. Für mich ist es ganz klar mehr Spiel als Lern-Software

Die Hauptursache dafür sehe ich darin, dass man viel zu schlampig und ungenau spielen darf und trotzdem genug Punkte für einen Auftritt und damit den nächsten Level bekommt. Da ist zumindest bei mir dann der Spieltrieb in Richtung nächstem Level höher als der Ehrgeiz auf 100% zu kommen. Das habe ich bei 2 oder 3 Songs zwar schon geschafft, aber trotzdem klingen die wegen der oben angesprochenen großen zulässigen Toleranz immer noch nicht wirklich gut und professionell.

Nichtsdestotrotz macht es einfach Spaß, bei den Songs mitzuspielen und einen auf Superstar zu machen ))-)) Deshalb bereue ich den Kauf auf keinen Fall, werde meine Lieblingssongs aber weiterhin mit Büchern und YouTube Videos lernen.

Viele Grüße,
Markus
Immer mal wieder Grenzen zu überschreiten vergrößert die persönliche Komfortzone

tic
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Erstellt: von tic » 08.01.2013, 09:52

Ich doch völlig klar das sich die Songs wenn man nur stur die bunten Klotze nachspielt nicht anhören wie das Original. Aber darin liegt doch erst der Reitz es möglichst naturgetreu nach zu spielen. Scheiss auf die Punkte! Es fehlen noch ne menge Angaben um den Song richtig nachspielen zu können .. ist genau so wie bei Tabs. Die Dynamik, die Notenlänge, der Groove und das richtige Saiten "kneten" können halt gar nicht richtig dargestellt werden.

Wenn du Songs richtig lernen willst, kommst du genau wie bei Tabs nicht um Lehrvideos wo es genau gezeigt wird bzw. muss man sich den original Song genau anhören um die Feinheiten raus zu hören. Wenn du das machst, kannst du die Songs danach auch auswendig zocken.

Gruß

tic

Troublemaker

Erstellt: von Troublemaker » 11.08.2013, 23:08

Zu Zeit habe ich ein Problem. Meine tiefe E-Seite spinnt irgendwie. Als ich das Spiel gekauft habe gingen einige Wochen Problemlos. Aber seit gestern Abend hat gesponnen. Die tiefe E-Saite treffe ich bei Spielen nicht. Bei Stimmen ist kein Problem. Ich müsste die ganze Zeit immer leichten Druck auf die E-Saite drücken, wenn ich normal drücke, lässt dann Rocksmith einfach durch. Dann habe ich bei einen Minispiel Ducks ausprobiert. Wenn ich denn 3. Bund drücke, dann schießt bei 2. Bund ab. Und wenn ich den 9. drücke und kommt der Schuss bei 8. Bund raus usw. Denn ich muss immer leicht drücken, dass macht gar keinen Spaß mehr. Vor allem bei Akkorden und PowerChords. Kann sein das der Hals krumm ist oder stimmt die Oktavenreinheit nicht mehr. Aber die anderen 5 Seiten scheinen in Ordnung sein. Kann mir jemand helfen?

Arakon
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Erstellt: von Arakon » 12.08.2013, 06:21

Oktavreinheit würde vor allem in den hohen Bünden ein Problem sein.
Wie alt sind die Saiten denn jetzt?
Wenn du die DInger jetzt seit einem Jahr drauf hast, wäre es kein großes Wunder, dass die die Stimmung nicht mehr halten.

Troublemaker

Erstellt: von Troublemaker » 12.08.2013, 14:48

Nein, ich habe erst vor 2 Monaten ausgewechselt...

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 12.08.2013, 15:15

"erst" vor 2 Monaten. Bei häufigem Spielen sind zwei Monate schon eine lange Zeit für Saiten.

Kane
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Erstellt: von Kane » 14.12.2013, 20:49

Hat jemand die 2014 er Version? Soll deutlich besser geworden sein.

Alter_Friese
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Erstellt: von Alter_Friese » 20.12.2013, 18:17

Ich habe mir letzte Woche die 2014 Version gekauft. Leider kenne ich die Vorgängerversion nicht. Der Grund bei mir ist/war, das ich keine Zeit habe Gitarrenunterricht zu nehmen da ich mein für meine Firma irgendwo in der Welt unterwegs bin.

Ich mach es mal kurz:

Positiv:
- Motiviert
- Große Auswahl an Songs
- Gute Auswahl am Technik Videos und Übungen.
- Großartige minispiele um Skills gezielt zu trainiere

Negativ:
- Zusätzliche Songs können teuer werden
- Einzelne Songs sind angeblich in Packs vorhanden die aber nicht angeboten werden.
- Ich habe den Eindruck das der Ton nur annähernd gespielt werden muss um als korrekt erkannt zu werden. Sicher ist das für die Motivation gut, aber der Gitarrenlehrer würde das wohl anders sehen.


Fazit für mich:

Da ich bereits eine E-Gitarre hatte waren die 80€ für das Spiel mit dem Kabel noch Ok. Als pedagogisches Geschenk an den Sohn/Tochter würde ich es allerdings nicht empfehen wenn die es sich nicht gewünscht haben.

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 21.12.2013, 10:56

Meiner Meinung nach ist die 2014er Version besser (habe beide für PS3). Du kannst jetzt den Inputlag einstellen bzw. anpassen. der Sessionmode ist ebenfalls ganz witzig.
Die Übungen im Guitarcade Modus wurden erweitert.

Ein paar Dinge die Alter_Friese geschrieben hat kann ich noch kommentieren.
Das mit den einzelnen songs oder Packs habe ich gestern festgestellt - und auch den Fehler (zumindest bei mir gefunden).....ich wollte das Disturbed und Muse Pack gekauft haben, welches im Menu angepriesen wurde. Bin dann auf Shop und habe nichts dazu gefunden.
Als ich dann allerdings über das PS3 Menu in den PS Store auf Rocksmith und dann DORT auf DLC's gegangen bin wurden alle angezeigt und ich konnte sie kaufen. Also wenn du etwas suchst, schau dort mal nach.

Irgendwie stimmt es schon manchmal mit dem Ton. Allerdings empfinde ich es so, dass man z.b. bei Powerchords die Saiten MANCHMAL nur irgendwie zum schwingen bringen muss um einen "Treffer" zu erzielen - auch wenn der Ton nicht 1000% sauber klingt. Ein klein wenig muss man also auch selber darauf achten was wie klingt. Wobei bei mir meistens dann aber auch ein Fehler angezeigt wird, wenn es nicht richtig klingt.
Beim verstimmen der Gitarre (gerade wenn man hintereinander verschiedene "down Tunings" spielt (man kann sich die Songs aber im "freies Spielen" auch nach Tunings sortieren um ständiges umstimmen zu vermeiden) ist das programm schon sehr genau und zeigt das dann auch an.

Die Songs von 2013 kann man natürlich mit rüber nehmen. Ich habe es nicht bereut das 2014er gekauft zu haben.
viele Grüße aus Dortmund,

Sascha

Troublemaker

Erstellt: von Troublemaker » 21.12.2013, 18:10

Kann jemand zu Technikherausforderung Flageolettton Tipps geben. Ich kommen nie über 11.000 Punkte. Die restlichen Technikherausforderung habe ich alle Goldmedaillen errungen. In der Praxis spiele ich nie die Flageoletttöne.

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DerSascha
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Erstellt: von DerSascha » 21.12.2013, 23:32

Troublemaker hat geschrieben:Kann jemand zu Technikherausforderung Flageolettton Tipps geben. Ich kommen nie über 11.000 Punkte. Die restlichen Technikherausforderung habe ich alle Goldmedaillen errungen. In der Praxis spiele ich nie die Flageoletttöne.


ich leider nicht....mit denen hadere ich auch etwas herum......mal klappt es und mal nicht. nutze die außerhalb RS auch nicht wirklich
viele Grüße aus Dortmund,



Sascha

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GGK
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Erstellt: von GGK » 23.12.2013, 21:20

Moin

Wie kann man denn die Songs von der alten Version in die neue 2014er importieren?
Hab die XBOX Version.

StephanH
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Erstellt: von StephanH » 31.12.2013, 07:42

Da gibts im Shop den Song Import Pack. Dürfte für PS 3 und XBox gleich sein. Für knapp zehn Euro kannst dann importieren. Hat die erste Zeit nicht funktioniert aber Ubisoft hat den Fehler mittlerweile behoben.
Weitere Voraussetzung ist natürlich das der erste Rocksmith auch auf deinem System installiert ist.

Guten Rutsch

Heinzelmann
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Erstellt: von Heinzelmann » 07.01.2014, 10:33

Hi,

ich hab das Rocksmith2014 auch für xbox360 und finde alleine schon die Funktionen seine Gitarre zu stimmen und die Software als Verstärker zu nutzen ganz nett.
Die Funktion in dem man Session zusammen mit nem Schlagzeuger speielen kann machen auf jeden Fall Laune und man kommt wieder ein bisschen rein ins Gitarrenspielen. Ich kann eh hauptsächlich nur die Griundakkorde und man kann bei den Liedern begleiten ich finds witzig

Tom

benndii
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Bin dabei!

Erstellt: von benndii » 07.01.2014, 17:46

Hallo zusammen,

ich habe Rocksmith 2014 jetzt seit ziemlich genau 2 Wochen und übe täglich damit. Als blutiger Anfänger! Meistens nur so ne halbe Stunde am Tag, aber mehr geht meist nicht. Ich muss sagen, dass ich einigermaßen begeistert bin, weil es schlichtweg Spaß macht, mit der Software zu üben. Ich stecke zwar noch tief in den Anfängerübungen, aber ich hetzte halt auch nicht und will die Technik sauber in den Griff bekommen...

Coole Features: der Session-Modus (das funzt auch mit drei Akkorden) und der Riff-Repetitor (geduldiger und gnadenloser als jeder Lehrer; dabei sehr individuell einstellbar, was Tempo und Fehlertoleranz angeht.)

Bei den Songs habe ich noch keinen Überblick, womit ich mal anfangen werde. Weiß jemand ein einfaches Stück aus der Liste? Blitzkrieg Bop? ))-))

Grüße!
Man ist nie zu alt für Neues.

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Erstellt: von Counterfeit » 07.01.2014, 20:39

Blitzkriegbop ist nicht so einfach wie man denkt...recht schnell und schnelle Wechsel. Zumal in dem Spiel plötzlich auch mit Barree-Akkorden in dem Song gearbeitet wird. Ich kannte es bisher nur mit Powerchords. Du kannst doch die Songliste nach Empfehlung sortieren. Da ist doch ein recht ruhiges und langsames Lied direkt am Anfang. Den Namen weiß ich gerade nicht. Wenn du da keine Präferenzen hast, würde ich damit ruhig starten an deiner Stelle.
Ich bin zwar auch begeistert von Rocksmith als Spiel und als "Übungsmotivator". Ich würde dir aber auch raten dich abseits davon fortzubilden. Gerade das Thema Rythmik wird m.E.n. sehr vernachlässigt in Rocksmith.

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Henk
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Erstellt: von Henk » 07.01.2014, 21:59

Kann mir jemand sagen, ob
1. es bei dem Spiel trotz Einstellmöglichkeiten in den Optionen noch Latenz-Probleme gibt oder das Timing mittlerwile stimmt (ggf. nach Modifikationen; betrifft: PC Version)?
2. es eine funktionierende Alternative zum herstellereigenen Kabel gibt?

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Erstellt: von Counterfeit » 08.01.2014, 13:26

Henk hat geschrieben:1. es bei dem Spiel trotz Einstellmöglichkeiten in den Optionen noch Latenz-Probleme gibt oder das Timing mittlerwile stimmt (ggf. nach Modifikationen; betrifft: PC Version)?

Also ich finde das bei 2014 die Latenz zwischen Gitarre und Tonausgabe deutlich besser geworden ist. Ist bei mir kaum vorhanden. Natürlich darfst du den Ton nicht über HDMI mit ausgeben lassen. Das steht aber auch schon bei 2013 mit in der Anleitung. Wo ich Latenz feststelle ist bei der Anzeige. Finde ich aber nicht tragisch, da ich mein Timing da eh nach Gehör richte und nicht nach der Anzeige. D.h. ich spiele den Ton wenn er nach meinen Ohren kommen müsste und nicht wenn auf dem Monitor angezeigt wird. Bisher passt es ;)

2. es eine funktionierende Alternative zum herstellereigenen Kabel gibt?

m.W.n. nicht. Da gibts keine Alternative. Steht auch ganz groß bei den Systemanforderungen. Da ich aber das Kabel noch von der 2013er Version habe, hatte ich auch noch keinen Grund mich ausgiebig mit zu beschäftigen. In div. Foren gibt es vielleicht mehr Infos.

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Erstellt: von Henk » 08.01.2014, 14:08

Ok, danke.
Das mit der Latenz ist mir am wichtigsten. Note Anschlagen und erst eine Sekunde später tut sich was verhindert nämlich jeglichen Spaß ;)

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Erstellt: von benndii » 09.01.2014, 11:05

Counterfeit hat geschrieben:Blitzkriegbop ist nicht so einfach wie man denkt...recht schnell und schnelle Wechsel. Zumal in dem Spiel plötzlich auch mit Barree-Akkorden in dem Song gearbeitet wird. Ich kannte es bisher nur mit Powerchords. Du kannst doch die Songliste nach Empfehlung sortieren. Da ist doch ein recht ruhiges und langsames Lied direkt am Anfang. Den Namen weiß ich gerade nicht. Wenn du da keine Präferenzen hast, würde ich damit ruhig starten an deiner Stelle..



Danke für den Hinweis zur Sortierfunktion! Die hatte ich bisher nur bei den Lektionen entdeckt und nicht bei den Songs. Das werde ich direkt mal ausprobieren.

Und ja, auch ich sehe Rocksmith hauptsächlich als Motivationshilfe. Sonst wäre ich wohl kaum in diesem Forum gelandet. ;)
Man ist nie zu alt für Neues.

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