Rocksmith (PC- / Konsolenspiel)

235 Beiträge

Hast Du das Spiel und was hältst Du davon?

Ich hab’s und find’s super als Ergänzung zum Gitarrenunterricht.
34
31%
Ich hab’s und bringe mir damit das Spielen bei.
14
13%
Ich würde es mir zulegen, wenn es in Europa erscheint.
30
27%
Das Spiel interessiert mich nicht, weil es nicht zum Lernen geeignet ist.
14
13%
Das Spiel interessiert mich aus einem anderen Grund nicht.
19
17%
 
Abstimmungen insgesamt: 111
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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 23.10.2012, 10:37

Dann lass doch das mit dem HDMI weg und geh von der SK direkt in Deinen Verstärker.
So wie das ist, ist das Mist! :)

Seph
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Erstellt: von Seph » 23.10.2012, 19:20

Ja, das wäre eine Variante, dafür muss ich halt ein zusätzliches, extrem langes Kabel verlegen...deshalb habe ich es noch nicht probiert.

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Mrc381
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Erstellt: von Mrc381 » 24.10.2012, 08:40

Seph hat geschrieben:ABER: Ich glaube nicht, dass es effektiver ist, als "normales üben" in der gleichen Zeit. Von daher ist es eine nette Ergänzung, denke ich.


Genauso sehe ich es auch!
Ohne Fleiß kein Reis.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 24.10.2012, 08:42

Naja, es macht halt Spaß. Und es ist zumindest effektiver als zu Backingtracks zu spielen, denn es "hört" immerhin einer zu ;)

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 24.10.2012, 09:31

Seph hat geschrieben:Ja, das wäre eine Variante, dafür muss ich halt ein zusätzliches, extrem langes Kabel verlegen...deshalb habe ich es noch nicht probiert.


Ich glaub genau da liegt der Hund begraben. Es liegt an Deinem HDMI. Ist ja extra drauf hingewiesen worden, dass man den Sound nicht über HDMI abnehmen soll. ;)
So wie das ist, ist das Mist! :)

Seph
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Erstellt: von Seph » 24.10.2012, 10:03

phunky hat geschrieben:Naja, es macht halt Spaß. Und es ist zumindest effektiver als zu Backingtracks zu spielen, denn es "hört" immerhin einer zu ;)


Ja, macht schon Spaß. Wenn mich der Schwierigkeitsgrad nicht gerade hoffnungslos überfordert, das kommt leider recht häufig vor. Plötzlich werden mir da Akkorde angezeigt, die ich noch nie im Leben gegriffen habe. Jemand der nicht blutiger Anfänger ist, der wird das sicher anders erleben.

@Tom
Ja, es liegt wohl am HDMI aber mir ist es schleierhaft warum. Das müsste doch seitens des Herstellers in den Griff zu kriegen sein, auf die ein oder andere Art.

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 24.10.2012, 10:05

Na ich denke mal, dass HDMI von sich aus nicht die beste Übertragung für sowas ist. Auch bei Konsolen wird davon abgeraten ;)
So wie das ist, ist das Mist! :)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 24.10.2012, 14:03

Das Problem ist die digitale Bearbeitung, bzw. die Wandlung in ein analoges Signal.

Ubisoft hat geschrieben:Optical and HDMI cables carry digital signals that have to be decoded to analog before they can be output to your analog speakers. This process takes time. You can avoid this decoding time by simply using analog connections. Analog to analog, all the stereo has to do is amplify the sound, and that is an instantaneous process.

Unless your stereo decides it wants to start playing with that signal. Digital Signal Processing takes your audio signal, samples it a few times, alters it, then ships it off to be decoded. That's just delay added to delay added to delay. You want signal processing OFF. Source Direct modes disable or reduce as much of the signal processing as possible, which results in decreased lag and latency.

So you've got 30 ms of lag built in. Then you've got maybe 60 ms of decoder lag, and 60 ms processing lag. It adds up, and soon it's noticeable

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Erstellt: von Tom MälZZer » 24.10.2012, 14:14

Aha! Da haben wir's!
Aber nochmal ne Frage an PC-User: Hat jetzt schonmal jemand versucht, mit dem Kabel ne andere Software anzusteuern? Z.B. Amplitude?
Sorry für's OT ;)
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phunky
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Erstellt: von phunky » 24.10.2012, 14:23

Z.B. Amplitude?
Sorry für's OT Wink


Aldä, produzier misch nisch. ;)

Ich leih mir am Wochenende mal ne PS3 samt Spiel aus, werde ich dann mal ausprobieren, wenn's hier vorher keiner tut. Wobei das vermutlich nicht gehen wird, weil kein Treiber. Müsste man wohl testen, wenn es auf einem Windowssystem parallel installiert ist.
Zuletzt geändert von phunky am 24.10.2012, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.

Seph
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Erstellt: von Seph » 24.10.2012, 17:36

Ja, den Text kannte ich ja. Aber wie gesagt, mein AVR hat schon einen Direct-Modus und ist ein eher hochwertiges Gerät. Zocke auch ab und zu andere Spiele über die gleiche Verbindung und bemerke hier keinerlei Verzögerung zwischen Bild und Ton, auch nicht im Verhältnis zur Eingabe (Controller oder Maus). Ich denke, das Hauptproblem ist hier wirklich das Rocksmith-Kabel (30ms) und eine programmiertechnische Inkompetenz. ;) Vielleicht liegts auch nur an der PC-Version, eine Frage der Treiber...keine Ahnung. Dass man sowas besser machen kann sieht man ja an entsprechender Profi-Software, die funktioniert digital wie analog.

Aber ist ja auch egal. Probiert's einfach bei euch daheim.

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Erstellt: von Tom MälZZer » 24.10.2012, 18:19

phunky hat geschrieben:Aldä, produzier misch nisch. ;)


Klar! Heut is Middwoch, da is Provozoiertach, weissu! :P
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don.caruso
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Erstellt: von don.caruso » 28.10.2012, 14:32

Gibt es bereits Erfahrungen, was die Latenz betrifft?

Mit 'nem Core i5 Ivy sollte ich genug Prozessorleistung für geringe Latenzen haben, nicht?
Finding the right analogy is like... well like... errm...

"Could I recall the moments I have careless cast away, I could but hope to spend them in a wiser way, and warm myself in light that rivals light of day."

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Erstellt: von Tom MälZZer » 28.10.2012, 16:32

Latenz hat nicht nur was mit der Prozessorleistung zu tun.
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Seph
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Erstellt: von Seph » 28.10.2012, 17:30

don.caruso hat geschrieben:Gibt es bereits Erfahrungen, was die Latenz betrifft?

Mit 'nem Core i5 Ivy sollte ich genug Prozessorleistung für geringe Latenzen haben, nicht?


Lies doch einfach mal die letzten paar Seiten...

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Erstellt: von Tom MälZZer » 28.10.2012, 19:44

Das hab ich mir dann auch gedacht. Wollt erst ausführlicher werden, aber warum? :)
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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 29.10.2012, 19:31

so, habe mir jetzt auch Rocksmith für den PC zugelegt. Erste Ernüchterung: über eine Stunde Installationsdauer? Lädt er den Kram aus dem Internet oder was dauert da so lange. Auch wenn es 12GB sind sollte das nicht so lange von der DVD dauern...

ich warte dann mal :/


EDIT:

Es ist tatsächlich so, dass er es runterladen wollte. Konnte mich erinnern, dass ich ein ähnliches Problem bei Skyrim auch hatte. Hier eine Anleitung für Skyrim die aber bei Rocksmith genau so funktioniert

http://www.egg-of-time.us/forum/index.p ... post123362

Installationsdauer nun 20 Minuten Statt 1,5 Stunden (zumindest zeigt er das gerade an :D)

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 29.10.2012, 22:28

so nach zwei Stunden kann ich nun eigentlich sagen, dass ich voll und ganz zufrieden bin. Latenz? Vielleicht ein wenig, fällt mir aber nur wärend der Ladezeiten auf. Beim eigentlichen Spielen fast gar nicht. Grafik? Naja, aber darauf kommts mir auch nicht an :D Ich musste mich allerdings ganz schön an die Darstellung gewöhnen. Und was auch nicht so mein Ding ist, ist das Üben von Licks durch das Weglassen von Noten. Wenn dann plötzlich mehr Noten dazu kommen verwirrt mich das nur total :D Da spiele ich lieber direkt mit allen Noten dafür langsamer. Morgen mal ein wenig mit dem Lick-Dingens-Wiederholer ein bissl rumprobieren.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 30.10.2012, 07:57

Counterfeit hat geschrieben:...
Und was auch nicht so mein Ding ist, ist das Üben von Licks durch das Weglassen von Noten. Wenn dann plötzlich mehr Noten dazu kommen verwirrt mich das nur total :D Da spiele ich lieber direkt mit allen Noten dafür langsamer
...


Kommt mir bekannt vor ;). Das ist eine Art, die vermutlich denen entgegenkommt, die vorher GuitarHero gespielt haben und nun eine richtige Gitarre spielen wollen. Wenn man es gewohnt ist, sich mit Noten/Tabulaturen zu beschäftigen, sich eventuell erstmal das ganze Stück oder zumindest ganze Takte anzusehen, dann Fingersätze überlegt und so, dann fällt das nicht so leicht.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 30.10.2012, 09:37

ja, hatte das ja schon von dir hier gelesen und hätte nicht gedacht, dass das so ein Problem darstellt. Total ungewohnt. Ich hab natürlich mit Muse - Plug In auch nicht gerade ein Lied mit langsamen Mainriff genomme. Da ist mir dann auch direkt das Fingersatz Problem aufgefallen. Erst konnte man alles schön mit Zeigefinger spielen und dann auf einmal kam ich nicht mehr hinterher. Das Riff werd ich mir wohl mal so anschauen müssen. Aber alles in allem bin ich sehr zurfrieden mit dem Spiel. Einzig die konsolenartige Menüführung nervt mich ein wenig. Warum kann ich nicht irgendwie mit Tastatur nach Songs oder Interpreten suchen sondern muss alle durchscrollen? Oder habe ich da nur noch was nicht gefunden.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 30.10.2012, 09:41

Wird für Rocksmith Steam benötigt?

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 30.10.2012, 10:17

ja

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Erstellt: von Tom MälZZer » 30.10.2012, 17:55

Was ist Steam?
So wie das ist, ist das Mist! :)

Terren
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Erstellt: von Terren » 30.10.2012, 21:35

Edit: Werde die Frage in die Kaufberatung verlegen :)
Gruß
Terren
Zuletzt geändert von Terren am 31.10.2012, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von Counterfeit » 31.10.2012, 13:39

Tom MälZZer hat geschrieben:Was ist Steam?


Steam ist ein System zum online kaufen oder aktivieren von Spielen. Man braucht da einen Account und kann Spiele darüber runterladen (legal) oder aktivieren. Ist ne kleine Software die man sich installieren muss.

http://store.steampowered.com/

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 31.10.2012, 13:48

Prinzipiell ist Steam ganz OK. Bevor ich mir aber ein Game kaufe, welches Steam benötigt, versuche ich dieses immer erst anzuzocken. Wenn einem das Spiel nicht gefällt, kann man es kaum noch verkaufen.

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Erstellt: von Counterfeit » 31.10.2012, 14:19

das ist mittlerweile leider bei fast allen Spielen so. Fast alle großen Hersteller haben mittlerweile irgendein System der account-gebundenen Onlineaktivierung. EA --> Origin, Ubisoft --> UClub (oder so ähnlich), Rockstar --> Social Club usw.

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Erstellt: von howdy71 » 31.10.2012, 14:28

Ich weiss, deswegen kaufe ich mir auch nur noch Games, wenn ich mir sicher bin, dass mir diese gefallen. Ich bin ein paarmal auf die Schnauze gefallen und 50 Euro schiesse ich nicht gerne einfach so in den Wind!

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 31.10.2012, 14:31

ja kann ich verstehen. Wollte das nur für weniger informierte Mitleser erwähnen ;)
Ich bin übrigens mal gespannt, wie sich das noch entwickeln wird.

http://www.gamestar.de/kolumnen/2569604 ... assen.html

tic
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Erstellt: von tic » 31.10.2012, 15:02

So, nachdem ich durch Zufall mal die die CPU Temperatur gecheckt habe ( bei Rocksmith Konstant 100°C -> CPU Taktet sich automatisch runter) und den 5mm dicken Staubteppich zwischen Lüfter und Kühlkörper entfernt habe, läuft das Game ohne Stottern und Lag einwandfrei. Auch zu zweit im Multiplayer keine Probleme ....

Wusste gar nicht, dass Bass spielen so ein Spaß machen kann .... gutes Krafttraining für die Finger und sehr gutes Groovetraining =(=))=

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 31.10.2012, 17:22

Beim spielen muss ich aber dann nicht immer online sein, oder?
So wie das ist, ist das Mist! :)

tic
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Erstellt: von tic » 02.11.2012, 13:07

Nach einmaligem Aktivieren und Updates saugen kannste auch offline zocken

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 02.11.2012, 15:20

Ok, danke :)
So wie das ist, ist das Mist! :)

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Metalstanley82
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Erstellt: von Metalstanley82 » 02.11.2012, 15:48

So, ich hab es auch ein paar Stunden versucht und muss sagen, dass mich das Ding an den Rand der Verzweiflung treibt.

Einerseits habe ich noch nicht herausgefunden, wie ich die Latenz besser hinkriege (PC Version), wobei die noch so einigermaßen akzeptabel ist, nur nach längerem spielen hängt das Spiel dann manchmal für ne halbe Minute oder länger bevor es weiter geht, aber k.a. woran das liegen könnte.

Danach muss ich feststellen, dass der Schwierigkeitsgrad viel viel zu schnell anzieht, in diesem automatischen Modus.

Habe von der "Karriere" erst den ersten Auftritt gemeistert, wo es noch ging, danach kam dann ein RHCP-Song dran und da ich die ersten Passagen wohl gut gemeistert hatte, hat mir das Programm die volle Packung entgegen geworfen und ich muss jetzt erstmel noch einige Stunden im Riff-Repeater verbringen, um den Song richtig zu lernen :) - was mich dann wieder zu dem Schluss bringt, dass Rocksmith eben kein echtes Spiel sondern mehr ein Trainingsprogramm darstellt, was aber prinzipiell schon gut funktioniert.

Allerdings muss ich sagen, dass ich ohne echten Unterricht wohl vieles nicht so wirklich gelernt hätte, da das Programm grad bei den technischen Aspekten sehr zurückhaltend ist und auf Theorie gleich ganz verzichtet wird. Dennoch werd ich es ab und an starten, um wenigstens ein paar Songs zu lernen.

Gruß
Metalstanley
Es klingt zwar besch.... aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf :)

Keep the Blues alive!

Velicity
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Erstellt: von Velicity » 03.11.2012, 14:23

Ich finde viele gehen mit Rocksmith etwas hart ins Gericht. Das "Spiel" an sich hat seine Schwächen, diese sehe ich aber hauptsächlich im Aufbau bzw. der Menüführung. Hier fehlt einfach ein wenig mehr Auswahl, denn drin ist eigentlich alles.

Einige Videos zu bestimmten Techniken springen ein irgendwann entgegen, einige wird man brauchen bevor man sie je gesehen hat, hier muss man selbst die Videos durchsuchen. Hier sind auch ganz banale Sachen wie die richtige Haltung usw. vertreten.

Ich selbst bin totaler Anfänger und muss sagen, dass mich Bücher als auch DVD's nie richtig motiviert haben. Selten waren bekannte Riffs vorhanden die man kennt und der Fortschritt war entsprechend auch relativ langsam. Rocksmith hingegen hat mich wieder zur Gitarre gebracht und ich hab in dem Spiel mehr Zeit verbracht, als ichs die zwei Jahre davor getan hab, wo die Gitarre eher als Deko diente.

Von daher würde ich sagen das Spiel motiviert gut, das Spiel macht Spaß, leider sind die Einstellungen und die Menüführung wenig intuitiv und man muss sich eben selbst ein wenig die Finger schmutzig machen. Das ist sehr schade, denn die Idee und auch die Inhalte sind relativ gut. Abwechslungsreiche Songs, verschiedenste Techniken, ein paar Lehrvideos zu Techniken und den Basics, Minispiele welche ein vertrauter machen mit dem Griffbrett.

Wären die Videos zu den Basics automatisch am Anfang dran gewesen, jede Technik erklärt worden BEVOR man sie brauch und eine Auswahl vorhanden den normalen Karrieremodus im Stil des Riffrepeaters z.B. mit steigendem Tempo statt zukommen und wegfallen von Noten zu spielen, ja dann wäre Rocksmith imo. SEHR GUT.

So bleibt leider ein fader Beigeschmack. Ob es einen Lehrer ersetzt, naja. Ich denke hier kommt es auch viel auf den einzelnen an, ob man nur Punkte abräumen möchte und irgendwie durch die Songs durchkommen möchte oder selbs genau hinhört, merkt das sich was schief anhört und dann bestimmte Sachen intensiver übt, ggf. Videos von Youtube usw. als Ergänzung nutzt oder nicht. Wer das tut, denke ich kann sicherlich Gitarre spielen lernen, wer nicht so drauf ist, dem fehlt ganz klar jemand der einen auf die Finger schaut und haut, wenn nötig.

Wer etwas alleine lernt hats nunmal immer schwerer und wirklich komplett finde ich da kein Angebot, weder Youtube und Lehrvideos, noch Bücher, noch Rocksmith. Rocksmith als Motivation und Zeitvertreib mit den anderen Medien als Ergänzung machen aber meiner Meinung nach schon ein relativ gutes Paket.

Seph
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Erstellt: von Seph » 03.11.2012, 16:52

Wenn Du deine Gitarre nur wegen Rocksmith rausgeholt hast wird sie bald wieder in der Ecke stehen. Intrinisische Motivation ist wichtig, dann ist die Lehrmethode (fast) egal.

Velicity
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Erstellt: von Velicity » 04.11.2012, 10:50

Nun das mag bei einigen oder vielen stimmen aber Menschen sind eben verschieden. Mich motiviert es eben was "richtiges" zu spielen, was ich vom Ton her wiedererkenn, wo ich weiß wie es sich anhören soll. Mag für den Lernerfolg vielleicht egal sein ob es nun ein ausgedachter Riff einer Übungs-DVD ist oder z.B. das Intro von Sweet Home Alabama, mich motivert das spielen des zweiten aber ungleich mehr.

Und wenn eher trockene Griffbrettübungen als Minispiele verpackt sind, dann schadet das auch nicht unbedingt. Das ganze ist eben nicht unbedingt ein Spiel, sondern viel mehr eine spielerische Lernmethode. Ich für mein Teil hatte nun zumindest die Gitarre täglich mindestens ne halbe Stunde bis Stunde inner Hand und ich seh da auch kein Abbruch.

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Zitiert bitte nicht den vorherigen Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)

Seph
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Erstellt: von Seph » 04.11.2012, 15:55

Da bin ich mir nicht sicher. Rein theoretisch könnte ich mir vorstellen, dass das ganze Geblinke und Gedudel dein Gehirn ordentlich ablenkt und du somit weniger effizient lernst, als wenn du dich zu 100% nur auf den Übeinhalt konzentrierst.

Und wie gesagt, wenn die intrinsische Motivation fehlt, dann wird der Abbruch kommen. So nimmst Du deine Gitarre in die Hand, um ein Spiel zu spielen, nicht um Gitarre zu spielen. Aber du musst ja letzteres wollen. Ich ergänze zwar auch ganz gern mit Rocksmith hier und da, aber das wahre Spiel- und Übegefühl hat man imo nur am Amp. Allein schon weil das Spielgefühl nochmal deutlich anders ist.

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Archer
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Erstellt: von Archer » 11.11.2012, 01:23

Die Motivation zum Üben ist aber eine extrinsische oder übst du z.B Tonleitern weil es dir Spaß macht Tonleitern zu spielen? Ich denke so pauschal kann man das Thema Motivation nicht abhandeln.
Ich spiele gerne Musik auf einer Gitarre und um das zu können muss ich üben. Zum Üben gibt es viele Methoden wobei nie eine einzelne zum Erfolg führt. Ich empfinde Rocksmith als sehr motivierende Form Riffs ein zu studieren. Wenn das Gerüst sitzt wird auf dem Amp verfeinert. Ich habe noch nie so schnell Lieder einstudiert und hatte gleichzeitig so viel Spaß dabei.

Rocksmith macht einen nicht zum Könner aber es kann seinen Teil dazu beitragen.
Genaue Techniken bekomme ich von dem Spiel nicht. Auch werden evtl. Fehler auch nicht korrigiert aber ich finde es wesentlich geeigneter als ein YouTube Video und die werden ständig empfohlen und es gibt auch viele Erfolgsmeldungen. Im Gegensatz zu Büchern und Videos ist das Spiel immerhin interaktiv und zeigt dem Anfänger wenn er etwas nicht richtig macht. Zusätzlich gibt es Berechnungen in Punkten oder Freischaltungen was beim Lernen ein positives Gefühl hinterlässt.
Das einzige was ein Anfänger nach einer Stunde üben nach Buch empfindet, sind meist schmerzen in den fingern und Frust.

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Zitiert bitte nicht den vorherigen Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)

Gast

Erstellt: von Gast » 11.11.2012, 09:56

Man lernt sowohl mit youtube Videos und Büchern und wer 1 Stunde nach dem üben und Schmerzen in den Fingern Frust schiebt, der möchte eigentlich doch gar nicht Gitarre lernen ;)
Ich glaube kaum das ein Spiel einem sagen kann ob man etwas richtig oder faslch macht, das kann einem ein Gitarrenlehrer oder ein erfahrener Gitarrist vielleicht sagen.

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Erstellt: von Seph » 11.11.2012, 12:45

@Archer

Nein, es ist eine intrinsische. Ich mache das, weil ich ein guter Gitarrist sein möchte und Gitarre spielen lernen will. Ich mache es NICHT, um ein Spiel zu spielen. Die Motivation kommt von innen heraus.

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Zitiert bitte nicht den vorherigen Post, oder den davor! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht. ;)

Archer
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Erstellt: von Archer » 12.11.2012, 11:28

Genau da ist aber der Punkt. Intrinsische Motivation bedeutet das man etwas um seiner Selbst willen tut . Also man würde üben weil man gerne übt. Wenn man übt um dann bestimmte Lieder gut spielen zu können wäre das extrinsische Motivation (etwas tun um was anderes zu können).

Spielst Du z.B. Pentatoniken rauf und runter glaube ich nicht das Du einfach gerne Pentatoniken übst, oder?

Außerdem hebt das eine das andere nicht auf. Wenn jemand die Gitarre zur Seite legt weil er keinen Weg gefunden hat diese zu erlernen heißt das nicht das er nicht gerne Spielt, bzw. spielen können würde.

Warum soll das Üben per Rocksmith weniger funktionieren wie über eine Tabulatur oder ein Video? Behauptest Du auch das jemand der lieber per Tabulatur übt als per Gehör, keine Chance hat zu lernen weil die Motivation nicht passt?

don.caruso
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Erstellt: von don.caruso » 12.11.2012, 14:52

Ride the Lightning hat geschrieben:Man lernt sowohl mit youtube Videos und Büchern und wer 1 Stunde nach dem üben und Schmerzen in den Fingern Frust schiebt, der möchte eigentlich doch gar nicht Gitarre lernen ;)
Ich glaube kaum das ein Spiel einem sagen kann ob man etwas richtig oder faslch macht, das kann einem ein Gitarrenlehrer oder ein erfahrener Gitarrist vielleicht sagen.


Bis zu einem gewissen Level ist Musik erstmal Mathe und das kann ein Computer sogar besser überprüfen als ein Lehrer.

Du lernst dadurch sicher kein tiefes Verständnis für die Musik, die auf höchstem Niveau nunmal einen metaphysischen Charakter hat, aber Du kannst Präzision, Takt und Fingerfertigkeit lernen.
Wenn Du diese Aspekte schon perfektioniert hast, kann Dir das Spiel sicher nichts beibringen, aber bis dahin...

Was mich nervt, ist dass wir hier über ein Spiel reden und der einzige Gesichtspunkt hier ist, ob das Spiel 100% effizientes Training ist. Als könnte man nicht um des Spielens wegen spielen...
Finding the right analogy is like... well like... errm...



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Archer
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Erstellt: von Archer » 12.11.2012, 15:28

Ride the Lightning hat geschrieben:Man lernt sowohl mit youtube Videos und Büchern und wer 1 Stunde nach dem üben und Schmerzen in den Fingern Frust schiebt, der möchte eigentlich doch gar nicht Gitarre lernen ;)
Ich glaube kaum das ein Spiel einem sagen kann ob man etwas richtig oder faslch macht, das kann einem ein Gitarrenlehrer oder ein erfahrener Gitarrist vielleicht sagen.


Sorry deinen Post hatte ich glatt überlesen.
Klar lernt man auch mit diesen Medien aber meiner Meinung und Erfahrung nach kann man gewisse Dinge mit Rocksmith besser lernen.

Weder Video noch Buch sind Interaktiv. Verstehe ich eine Passage aus einem Buch nicht habe ich Pech. Noch schlimmer wenn ich Sie falsch verstehe denn es gibt niemanden der mich korrigiert. Bei einem Video ist es ähnlich. Bei diesem "Spiel" wird mir ganz schnell gezeigt wenn ich die falschen Noten Spiele oder aus dem Takt bin.

Klar hat das Spiel auch große Schwachstellen aber durch ein einzelnes Medium werde ich eh kein Instrument lernen.

Zum Thema Gitarrenlehrer kann ich auch nur sagen das ich in 7 Jahren sehr oft in den Kübel gegriffen habe was das angeht. Es wird ja gerne immer so getan als wer ein Lehrer die Antwort auf alle Fragen aber auch da muss man immer aufpassen das man den richtigen erwischt.

Wie don.caruso schon schrieb ist das ganze ein Spiel und dafür macht es meiner Meinung nach eine sehr gute Figur.

freaksoundz
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Erstellt: von freaksoundz » 12.11.2012, 17:41

Also ich werde mir das Spiel jetzt auch zulegen.
Ich spiele jetzt seit 2 Jahren Gitarre,auch mit Unterricht und sehe es als optimale Ergänzung,zudem ich auch gerne auf der Xbox zocke und somit eigentlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlage.
Vor allem war es bei mir so,dass ich mich durch das zocken(Guitar Hero),wirklich entschlossen habe ein echtes Instrument zu lernen,klingt blöd,ist aber so :lol:
Und dass es jetzt ein Game gibt,welches das üben/spielen auf einen echten Instrument unterstützt finde ich echt klasse.

Für jemanden der noch nie eine Gitarre in der Hand gehabt hat,wir das Spiel wahrscheinlich anfangs eine riesengrosse Hürde darstellen,welche viele Fragen offen lässt....
Aber ich bin mir sicher dass mind.80% dieser Leute sich dazu entschliessen,sich näher mit den Instrument zu befassen,und es auch lernen wollen.

Also für mich,ein absolut idealer Einstieg,und das nutzvollste "Spiel" was es zurzeit auf Konsolen/PC gibt.

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dissection
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Erstellt: von dissection » 13.11.2012, 15:07

Wenn ich das Geld zusammen habe kaufe ich mir wohl auch eine Egitarre und das Spiel. Hab das neulich mal ausprobiert und bin mit dem Gefühl weggegangen, dass mich das echt ein Stück weiterbringen könnte.

Scheint mir zur reinen Selbstdidaktik besser zu funktionieren als meine bisherige Strategie mit Internet/Büchern.

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Mic
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Erstellt: von Mic » 14.11.2012, 10:25

Hi, hab mir das "Spiel" für die X-Box gekauft.

Hier ein paar Eindrücke und Meinungen von mir.

Mit Latenz habe ich keine Probleme, obwohl ich mit HDMI in den Verstärker gehe (wundert mich selber).

Aufbau bzw. Menüführung sind gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich zurecht gefunden hat, macht es aber spass, ersetzt aber keinen Lehrer.

Es ist eine Abwechslung zum normalen Gitarrenspiel. Es hilft, blind Saiten und Bünde zu finden und neue Riffs zu entdecken.

Man muss aber auch aufpassen, dass man die Saiten nicht zu fest drückt, sonst kommt man aus der Stimmung und es wird dir mit Pfeilen angezeigt, dass Du den falschen Bund gedrückt hast, obwohl du den richtigen Bund gedrückt hast. Also immer locker bleiben und nicht verkrampfen :lol:

So long

Mic

Seph
findet den Ausgang nicht
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Erstellt: von Seph » 14.11.2012, 20:38

Archer hat geschrieben:Genau da ist aber der Punkt. Intrinsische Motivation bedeutet das man etwas um seiner Selbst willen tut . Also man würde üben weil man gerne übt. Wenn man übt um dann bestimmte Lieder gut spielen zu können wäre das extrinsische Motivation (etwas tun um was anderes zu können).

Spielst Du z.B. Pentatoniken rauf und runter glaube ich nicht das Du einfach gerne Pentatoniken übst, oder?

Außerdem hebt das eine das andere nicht auf. Wenn jemand die Gitarre zur Seite legt weil er keinen Weg gefunden hat diese zu erlernen heißt das nicht das er nicht gerne Spielt, bzw. spielen können würde.

Warum soll das Üben per Rocksmith weniger funktionieren wie über eine Tabulatur oder ein Video? Behauptest Du auch das jemand der lieber per Tabulatur übt als per Gehör, keine Chance hat zu lernen weil die Motivation nicht passt?


Mach doch keine Wissenschaft daraus. Wenn Du die Gitarre in die Hand nimmst, um Rocksmith zu spielen, wird das früher oder später in die Hose gehen. Wenn du sie in die Hand nimmst, weil Du Spaß am üben und besser werden und am Instrument hast, wird es eher klappen. Davon abgesehen halte ich Rocksmith als "Übewerkzeug" für ziemlich ungeeignet, weil es einfach zu stark ablenkt und in der Kontrolle viel zu ungenau ist. Es ist bestenfalls eine Übeergänzung, aber eigentlich ist es nur ein Spiel.

Archer
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Erstellt: von Archer » 15.11.2012, 13:32

Naja, wer hat den mit dem Quark angefangen? Ich habe nicht behauptete das die Motivation zum lernen der Gitarre zwingend intrinsisch sein muss oder?

Wer solche Thesen aufstellt muss auch die Antwort aushalten.

Ich kann nur sagen wenn Velicity wieder motiviert ist sich mit einem Instrument auseinander zu setzen kann ich nur gratulieren. Hier gleich ein Scheitern vorherzusagen finde ich sehr überheblich und anmaßend.

Man sollte vielleicht eher fragen ob ein Instrument das richtige für dich ist wenn Du von buntem Licht und Musik zu sehr vom Spielen abgelenkt wirst.

Meinst Du nicht auch?
Zuletzt geändert von Archer am 15.11.2012, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 15.11.2012, 13:51

Habt Ihr nicht das Gefühl, dass das hier langsam ein bisschen arg polemisch wird?

Ich denke die Motivation und Eignung eines Instrumentes usw. sollte man doch jedem persönlich überlassen.

Für meinen Teil kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man mit Rocksmith allein Gitarre spielen lernt, dafür sind die Schwachstellen zu stark ausgeprägt (z.B. Erklärungen zu Techniken, Fingersätzen und überhaupt zu all dem was man da macht und vor allem auch warum. Außerdem sind die Kontrollmechanismen zu ungenau).

In wie weit man mit der didaktischen Aufbereitung klarkommt, mag individuell sehr unterschiedlich sein. GuitarHeros die auf ein richtiges Intrument umsteigen, mögen mit den fliegenden Noten vielleicht besser klarkommen, als Leute wie ich, die sich lieber vorher die Noten ansehen, die Akkorde und vorher überlegen welche Fingersätze man benutzt.

Als Spiel finde ich es allerdings auch nicht so super geeignet, denn der Anreiz, das Spielziel, ist -losgelöst vom Gitarre lernen- doch ziemlich dünn. Aber es mag sein, dass das Manchem als Erfolgserlebnis ausreicht, wenn die virtuelle Menschenmenge größer und der virtuelle Jubel lauter wird. Ich finde das ein bisschen wenig. Aber gut.

Was bleibt also? Für mich ist Rocksmith ein Trainingsprogramm um Songs zu lernen und die Fingergeläufigkeit zu trainieren. Außerdem ein "Backingtrack-Generator". Durch die Downloads ja auch erweiterbar und zu einem, wie ich finde, fairen Preis. Andere Gitarrenutensilien gibts ja auch nicht eben für lau.

Man muss sich halt an die ganze Darstellung, das Geblinke usw. gewöhnen und die Sachen wie Groove und Timing selbst in den Griff kriegen, denn da ist das Programm auf der Erklärungsseite zu oberflächlich und in Sachen Kontrolle zu ungenau.

Ob das als Hauptmotivation ausreicht um die Klampfe regelmäßig in die Hand zu nehmen, kann man wahrscheinlich nicht verallgemeinern. Mir persönlich wäre es wohl auf Dauer zu langweilig.

So. Und nun denke ich, sollte in diesem Thread wieder über Rocksmith geredet werden, anstatt über Motivationstheorie. Und die Wortklauber- und verdreherei muss doch auch nicht sein... Bis einer weint ;)

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