Einzelne Effektgeräte oder ein Multieffektgerät

Verzerrer, Delay/Reverb, Looper, uvm.
von Sparc
#266332
Hi Leute,
ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen was beibringen :D .
Ich spiele nun doch seit einem Jahr E-Gitarre und benutze als Amp einen Line 6 Spider IV 15. Mittlerweile hätte ich nun doch gerne eine größere Soundvielfalt bzw. bessere Sounds.
Meine erste Frage wäre, könnte ich Preamps wie z.B. das VOX Tonelab ST einfach an meinen Amp anschließen ?
Wenn das gehen würde, sollte ich mir dann ein solches Multieffektgerät zulegen oder doch eher auf einzelne Effektgeräte setzen z.B. Boss SD-1 ?
Einen neuen, deutlich besseren Amp als Alternative wäre für mich nicht wirklich anschaffbar, da fehlt es mir momentan doch am nötigen Geld :D .
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich kenne mich auf dem Gebiet noch nicht so gut aus ^^
von ZeroOne
#266339
ganz ehrlich? sparen und nen neuen (von mir aus auch gebrauchten), besseren amp kaufen.

viel geld in ein multi oder einzelne bodentreter zu investieren um damit den gleichen, schlechten modelling amp zu füttern ist in meinen augen rausgeschmissenes geld.
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von Sunburst
#266342
Ich stimme Zero zu. Wenn man von einem ordentlcihen Grundsound aus geht, dann ist diese Entscheidung wichtiger. So wird nur weil du einen Modeller oder einen hochwertigen Einzeleffekt nutzt der Sound nicht um Welten besser, weil es eben immer am schwächsten Glied in der Kette hängt.

Ansonsten ist diese Frage natürlich eine grundsätzliche. Viele - gerade jüngere - lieben Multieffekte für die riesige Fülle an Möglichkeiten und Sounds. Ich find, ich brauche so etwas nicht. Ich brauche keine 20 Amp-Modelle, 20 Verzerrer, 14 Chorusse usw. Was ich brauche sind gute Einzelteile, die meinen Sound erstens formen und zweitens nicht verbiegen und eben meinen "eigenen" Ton ausmachen. Wenn man sich für Einzeleffekte entscheidet, sollte man sich im Übrigen durchaus darüber klar sein, dass das einiges an Kosten bedeutet. Pedalboard, Stromversorgung und ein paar Effekte addieren sich schnell zu mehreren Hundertern auf. ;)
von tic
#266406
wenn du nur zu hause spielst, kannst du das tonelab auch an deine anlage/pc anschliessen oder im proberaum direkt in die pa - brauchst also keinen neuen amp. mache ich auch so und finde den sound super. habe zwar meine 3 grundsounds, aber wenn man mal was nach spielen will bekommt man mit dem tonelab fast alles hin.
von Sparc
#266612
Na ok, dass mein Amp da schlichtweg zu schlecht ist, hatte ich schon irgendwie befürchtet. Trotzdem ein Danke für die Bestätigung, ich werde mir dann wohl doch einen Röhrenamp anschaffen ;)
von ZeroOne
#266613
Sparc hat geschrieben:ich werde mir dann wohl doch einen Röhrenamp anschaffen ;)
achte aber darauf, dass das wort "Röhrenamp" absolut kein qualitätsmerkmal ist!
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von Motastic
#266630
ZeroOne hat geschrieben:
Sparc hat geschrieben:ich werde mir dann wohl doch einen Röhrenamp anschaffen ;)
achte aber darauf, dass das wort "Röhrenamp" absolut kein qualitätsmerkmal ist!
+1

am bestern mal aufschreiben was für einen klang du ungefähr haben möchtest, danach kannst du auf den markt gehen wenn du ca weißt, was du von deinem verstärker erwarten möchtest.

meine idee war es einen einfachen aber satten röhren klang zu haben, zack, blackstar ht20 gekauft.
von Sparc
#266715
Es ist schon klar, dass das Wort "Röhrenamp" kein Qualitätsmerkmal ist. ;)
Da werde ich schon auf andere Meinungen achten und nicht blind den nächstbesten Amp kaufen.
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von musicdevil
#266727
6 "smarte" Effekte erzeugen die Sounds der unverzichtbaren Pedal- und Rackeffekte. Ein glockiger Chorus/Flanger, ein umtriebiger Phaser, ein expressives Tremolo, ein klassisches Delay und ein super Hall verheißen gutes Gelingen. Außerdem gibt es eine Tap Tempo-Steuerung für alle zeitbasierten Effekte! (bis zu 2 Effekte simultan!!)
http://www.musik-produktiv.de/de/line-6 ... iv-15.html

Also Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo, Delay, Hall...sind schonmal 6 Effekte die das Teil eingebaut hat und zwei sind wohl gleichzeitig nutzbar...was willste denn da noch an Effekten haben?
von Sparc
#267104
Das ist mir schon klar. Aber nach den ersten Antworten, die meine Befürchtungen, dass mein Amp einfach zu schlecht sei, sodass Effektgeräte bei diesem Amp eher rausgeschmissenes Geld wären, bestätigten, habe ich mich ja wie gesagt dazu entschlossen doch erstmal einen besseren Röhrenamp zu kaufen.
Puh, zu langer Satz ;)
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von bowmen
#267109
Ich sach mal so.... (ist nur meine persönliche Meinung)

Ich halte nix von Modellingamps, Multieffektboard usw....
Wenn an den Effekten mal was defekt sein sollte, kannste den Amp erstmal vergessen, sprich zur Reparatur einschicken und hast erstmal gar nichts zur Verfügung.

Natürlich möchte ich auch einschränkend sagen, daß es auch drauf ankommt was man macht.

Wir z.B. spielen Blues und Rock - in der Hauptsache dann Southernrock.

Ich spiele auf der Bühne einen Marshall DSL401 das ist ne 2-Kanalröhre und im Proberaum einen Marshall Class 5.
Davor die "Box of Rock", ein OCD Fulltone (Overdrive), ein Boss Delay und ein VOX WahWah.
Ab un zu nehme ich noch ein AutoWah dazu. Reverb kommt vom Amp.

Sollte einer der Bodentretter mal ausfallen, kann ich immer noch weiterspielen.

Ich denke auch , erstmal einen passenden Amp kaufen und dann weitersehen.....
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von phunky
#267113
Sparc hat geschrieben:Das ist mir schon klar. Aber nach den ersten Antworten, die meine Befürchtungen, dass mein Amp einfach zu schlecht sei, sodass Effektgeräte bei diesem Amp eher rausgeschmissenes Geld wären, bestätigten,
Also mal im Ernst: Ich bin nicht der Experte für Line 6 Amps. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass der Spider IV so schlecht ist. Und ich bin mir nicht so sicher, ob jeder der Dir hier sagt, dass das ein Mist-Amp ist, sich damit besser auskennt.

Ich für meinen Teil habe den Spider IV nur einige wenige Male gehört. Aber da gefiel er mir auch nicht besser oder schlechter, als das bei den meisten anderen Modelleren der Fall ist. Zum Beispiel als der hier im Forum bei den Metalleren so beliebte Peavey Vypyr.

Und über eins solltest Du Dir schon klar sein: Wenn Dein Bestreben nach einer größeren Soundvielfalt im Fokus steht, dann wirst Du das ganz sicher nicht erreichen, wenn Du Deinen Modeller gegen einen Röhrenamp tauschst. Das Gegenteil ist richtig.

Einen Röhrenamp, der einige wenige Grundsounds zur Verfügung stellt, kauft man sich, wenn man einen Sound gefunden hat. Und damit dann auskommt. Das kann man dann sicher mit einigen Effekten oder meinetwegen auch einem Multieffektgerät, wenn man so einen Quatsch unbedingt braucht, etwas varieren.

Und nicht zuletzt wird das auch ein teurer Spaß, das sollte man nicht vergessen. Ein Röhrenamp, Mehrkanalig und mit Effektweg (das setze ich jetzt mal voraus, schließlich geht es ja um Soundvielfalt), hat auch seinen Preis. Und davor will man ja nun auch nicht unbedingt das billigste Effektgerät hängen um sich den Sound gleich wieder zu versauen. Und mit Einzeleffekten wird es natürlich noch teurer.

Ich denke, wenn Du möglichst viel Soundvielfalt willst und dich nicht auf wenige Sounds festlegen willst, bist Du bei der Modellingtechnik genau richtig. Dafür ist das gemacht. Ob das nun der Line 6 ist oder ein Fender Mustang oder ein Vox VT liegt im Auge, bzw. Ohr, des Betrachters.

Wenn Du weißt wie Du klingen willst und einen Amp findest, der so klingt, dann bist Du bei der Röhrentechnik richtig. Aber einen teuren Röhrenamp zu kaufen um seine Soundvielfalt zu erhöhen, ist wirklich schon ziemlich abenteuerlich.
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von korgli
#267120
Hi

Mir kommt so eine - Was ist das Beste - immer so vor, als wäre es ne Religion.
Auch Röhren sind viel besser nur weil sie Röhren haben.

Ist aus meiner Sicht alles Humbug.
Man vergisst zu oft - das Musik machen an sich.
Bei manchen Stilen sind nicht viel Effekte notwendig.
Manche Gitarristen kommen aus, ohne viel Effekte.
Manche mögen es einfach - dieses und jenes reinpacken.
Man sollte sich zuerst mal im klaren sein, was man will.
Weiss man das "noch" nicht so, dann ist ein Multieffekt nicht das schlechteste.
Will man geziehlt - spezielle Effekte, dann lohnt sich ein suchen.
Aber dann kommen Schlaumeier daher und meinen das ginge mit 50 euro - lieber weniger.
VERGESST DAS ein für allemal.
Spart auf das was euer Traum ist, oder träumt weiter von dem ultimativen Effekt oder Amp.
Oder Gitarre, die DEN super Ton herzaubert.
Das gibt es schlicht nicht.

Oder aber setzt euch mit euerer Spielweise auseinander und stimmt das aufeinander ab.

Wenn man mal seinen "Ton" gefunden hat, dann wird man wenig mit diversen Effekten spielen, oder eben mit speziellen. Also den, den man für die Situation am Besten findet.
Seih es, dass der von einem Multieffekt kommt, wo man wenige nutzt, oder spezielle Einzeleffekte.
Dann gibt es aber Schlaumeier, die einem Vorwerfen, dass sich das Gitarrenspiel immer gleich anhört, nur weil man nicht der Effekthascherei verfallen ist.
Vergesst diese grossen Schwätzer. Meist hört man von denen eh gar nix, als nur dieses dumme Geschwätz.

Seid euch selber.

Das ist am Anfang noch schwierig, weil man natürlich meint, man müsste mit der Mode gehen.
Aber das gibt sich mit der Zeit schon.
Dann wird einem Arroganz vorgeworfen. Ignoranz.
Lacht darüber, denn es sind dieselben Schwätzer von denen man nix hört, als nur dieses dumme Geschwätz.
Krititker sind vielfach solche, die es selber nicht bringen, meinen aber, dass sie wüssten wie man es machen muss, nur weil sie Theorie gelesen haben.

Grosse Musiker erkennt man schnell am Stil, oder am "Ton".
Der hat Persönlichkeit.
Und die setzen Effekte geziehlt ein, dort wo sie eben DEN Effekt ergeben.
Und nicht immer nur diverse Effekte an unpassenden Stellen.

Dass Röhren Amps besser seien, ist mal nicht richtig.
Entscheidend ist der eigene Geschmack und den Weg, den man gehen will.
Viele wollen auch einfach jemanden kopieren.
DANN - empfehle ich das genau gleiche Setup wie das Vorbild und genau soviel üben usw.

Deffekt kann alles werden - beim Gig oder sonstwo.
Wenn nur ein Teil davon defekt ist, dann muss man flexlibel sein, egal was kaputt geht.
Und sei es das Kabel, das einem nach Aussagen von diversen Schwätzern, ach soviel mehr an Höhen oder was weiss ich nicht was, geben sollte.
Vergesst den Mist. Seit felxibel. Und macht Musik, nicht irgendwelche Phantasievorstellungen.
Und jedem Modetrend hinterherlaufen.

Professionelle Bands haben meist Ersatzgeräte dabei. Wenn sie wissen, welche Anfällig sind, sogar mehrere. Und zwar 1:1.
Die Wahrscheinlichkeit, dass alle aussteigen ist sehr gering.
Ein Erdbeben kann mit der gleichen Wahrscheinlichkeit den Gig zerstören.

Also guck dir Amps und Effekte an - resp. höre sie an - vergleiche.
Dann spare - denn meist sind es nicht die günstigen Teile, die man gut findet.
Liegt eben in der Logik.
Und dann übt übt übt - und findet eueren Stil.

Ist man am Anfang und weiss wenig - dann ist ein Multieffekt die günstigste Sache.
Welche Marke - naja - findet es heraus und hört um Gottes willen nicht auf JEDEN Schwätzer.

Habt ihr keine Zeit oder keinen Power um das herauszufinden zu wollen -
DANN - empfehle ich - Flöte zu spielen. =)=)=

fredy
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von musicdevil
#267135
Ach naja, ich hab nichtmal nen Amp, sondern nur Ampsimulationen und bin vollkommen zufrieden damit. Selbst auf ner Bühne würde ich nen Laptop mit ner Simulation laufen lassen und damit direkt rein in die PA.
Wenn ich dann Effekte live bedienen will, gibts Midicontroller in Form von Bodentretern.
Mein Amplitube hat in etwa 50 Clean Presets und bestimmt ebensoviele "Crush, Extreme, Bass, Lead" Voreinstellungen, welche ich nach belieben abändern kann.
Dann gibts noch sogenannte "Collections" wie Ampeg SVG (Bass), Amplitube Fender, Amplitube Jimmy Hendrix, Amplitube Metal.
Die Auswahl reicht dann vom Orange AD-30 über Fender 57 Champ bis zum Soldano SLO-100 oder Gallien Krüger MB150S...naja die Liste ist lang.
Das alles in nur einer einzigen Softwaresimulation...
Auch der Effektbereich lässt kaum Wünsche übrig.

Will natürlich keine Amplitube Werbung machen, denn der Overloud TH2 ist sicher auch nicht schlecht (kann sogar Impulsantworten laden), oder paar Sachen aus dem Guitarrig, Revalver Mark III und wie sie alle heissen...
Für Leute die Freeware nutzen möchten, hat ZeroOne netterweise nen Beitrag erstellt: ftopic23137.html

Viele der Sachen klingen einfach nur saugeil. Ist ja auch nichts anderes als nen Modeller, nur das man ne Ampsimulation nicht anfassen kann :D
Paar passende Lautsprecher, oder wenigstens halbwegs gute Kopfhörer sind natürlich Pflicht.

Und ich meine was nutzt der beste Röhrenverstärker, wenn man eher noch lausig spielen kann? Nen Spruch besagt "Shit in, shit out".
Keine Ahnung ob nicht nen "MESA BOOGIE MARK V" nach einem Jahr Gitarrenspiel etwas überdimensioniert wäre.
Und die billigen Combos mit Röhrenverstärker klingen doch auch schrottig...
Wie gesagt, hab ich viele der richtig geilen Amps alle zusammen in einer Simulation und auch wenns nicht ganz authentisch klingen mag, bin ich voll und ganz zufrieden.
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von Jens80
#267136
Als Mittlweg kannst Du ja mal über so was hier nachdenekn:
https://www.thomann.de/de/fender_super_champ_xd.htm

Hybridamp mit Modelling. Mein Kumpel hat den auch öfters im Proebraum dabei und ich finde der tönt echt nicht schlecht. Preislich find ich den auch i.O.

Solltest Du Effektfan sein und auf nen reinen Röhrenamp gehen musst Dir halt entweder so nen Effektboard holen, oder eben pro Bodentreter mal eben mindstens 50 - 150 Euro (nach oben offen) ausgeben.
Das läppert sich dann auch noch mal auf nen ordentliches Sümmchen.

Ich hab an meinem Übungsamp auch nen haufen Effekte dabei, weil ich damals dachte, dass man das braucht. Heute genügt mir nen cleaner Amp mit nem Bluesdriver davor. Hall kommt vom Amp und gelegentlich tret ich noch auf mein Wah.

Kommt ja aber auhc immer darauf an, was man spielen möchte...
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von phunky
#267137
musicdevil hat geschrieben:Mein Amplitube hat in etwa 50 Clean Presets und bestimmt
...
Das alles in nur einer einzigen Softwaresimulation...
Auch der Effektbereich lässt kaum Wünsche übrig.
...
Was man, bei aller unbestrittenen Qualität von Amplitube nicht vergessen sollte zu erwähnen: Der Spaß ist nicht billig. Für die 265 Euro kriegt man auch nen schönen Übungsamp.
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von Motastic
#267139
korgli hat geschrieben:H
Vergesst den Mist. Seit felxibel. Und macht Musik, nicht irgendwelche Phantasievorstellungen.
Und jedem Modetrend hinterherlaufen.
fredy
()/ besser könnte man es nicht schreiben. ich hasse diese debatten um kleinigkeiten... wo ist das problem an ausprobieren. du willst zwischen einzelpedal und multieffekt entscheiden? dann ab in den laden und probier die set ups durch. du weißt nicht welches multieffektgerät? dann schreib hier rein :D

meine erfahrung mit multieffektgeräten hielt genau eine woche... ich war so unzufrieden mit dem vox tonelab, dass ich es wieder zurückgebracht habe und das geld dann auf ein sparkonto raufgetan habe, gewartet habe, bis weiteres dazu kam und mir dann einen blackstar ht20 gekauft. und siehe da... mein klang. jetzt bin ich nur am sparen für einen fulltone ocd pedal. wieso dieses? habe ca 3 stunden investiert und ca 5 pedale probiert, dieses war für mich das beste. (wohl gemerkt für mich, auch klang ist subjektiv). wenn du nur probieren willst, reicht auch ein interface und dann eine etsprechende software.

ich möchte eben nicht klingen wie the edge, sondern lieber wie townshend oder andere hard rock gitarristen. wenn du weißt wie du klingen willst, dann besorg dir den klang. mach aber keine kompromisse beim klang. du hast nicht genug geld? spare! aber spare nicht beim klang. du wirst dann nur unzufrieden sein mit dem equipment.
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von musicdevil
#267145
richtig phunky, günstig sind einige dieser softwaresimulationen nicht wirklich, aber gibt ja auch wie gesagt den freewarebereich.
normalerweise muss man da nur etwas mehr suchen um das richtige zu finden, allerdings muss sich das ergebnis dann auch absolut nicht verstecken.
läppert sich natürlich ebenfalls zusammen, denn nen audiointerface, nen rechner, lautsprecher, kabel usw. brauch ich ja trotzdem.
ich finds nur ne gute alternative.
Schon allein der Orange AD-30 kostet real über 1000 Euro, ist ja toll wenn man den nun ebenfalls in seinem setup haben kann :)

ich bin mir nicht sicher, ob man tatsächlich noch nen unterschied zwischen nem real abgenommenen teuren amp und ner guten softwaresimulation hören kann. vor jahren war die frage noch eindeutig zu beantworten. die meisten endverbraucher der musik werden den unterschied bestimmt nicht hören.
das ganze zeuchs ist mittlerweilen so gut geworden, dass immer mehr bands im studio auf ne sim zurückgreifen.

gut finde ich auch, dass die ganze verkabelung und rumschleppen ect. bei ner sim. entfällt. man muss sich keine großartigen gedanken über mikrofonpositionierung machen, ist platzsparender usw.
wie gesagt, nur ne alternative.
echte röhrenverstärker finde ich teilweise überbewertet.
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von phunky
#267147
musicdevil hat geschrieben:Schon allein der Orange AD-30 kostet real über 1000 Euro, ist ja toll wenn man den nun ebenfalls in seinem setup haben kann :)

ich bin mir nicht sicher, ob man tatsächlich noch nen unterschied zwischen nem real abgenommenen teuren amp und ner guten softwaresimulation hören kann. vor jahren war die frage noch eindeutig zu beantworten. die meisten endverbraucher der musik werden den unterschied bestimmt nicht hören..
Also wenn man noch nie einen handverdrahteten AD-30 gehört hat, dann bemerkt man sicher keinen Unterschied.

Aber ansonsten bemerkt man die sehr wohl. Vielleicht im Endmix nicht mehr. Aber beim Spielen auf jeden Fall.
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von korgli
#267156
Hi

Ich finde Modeller und virtuelle Sachen ne absolut tolle Sache.
Einerseits zum finden, was man sucht.
Andererseits für die Vielfalt.
ABER - wenn man ziellos umherirrt, dann hält es einem von der Entwicklung ab.
Wenn man weiss, was man will - absolut gut.
Wenn man noch nicht weiss was gut ist - auch absolut gut.
=)=)=
Also voll widersprüchlich.

Wichtig ist aber einzig und alleine, das zu finden, was man sucht.
Und dass sowas mit Kosten verbunden ist, sollte halt klar sein.

Das Ganze ist ein Weg, den man geht.
Manchmal ändert man auch die Richtung.
Darum sollte man bei Jeder Komponente diejenige wählen, die einem zu dem Zeitpunkt am Besten erscheint. Das geht nur, wenn man es selber ausprobiert.
Klar, kann man auch in Foren eingrenzen resp. Infos holen.
Wie hier - sieht man, dass die Meinungen nicht alle dieselben sind.
Wie auch die Meinung über Musik nicht dieselbe sind.
Keine ist falsch.

Wenn Kohle fehlt - ist das aber lästig, und dann ist man immer unzufrieden.
Also gibt es nur - rausfinden was einem liegt und ev. dann sparen.

fredy
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von Software-Pirat
#267170
Das mit den Modelling-Amps ist so eine Sache. Die meisten Modellings-Amps die wir kennen stammen aus dem Billig-Segment. Bei den teueren Produkten sieht es schon ganz anders aus. Dann spielt der Lautstärker noch eine gewisse Rolle. Die ganzen Modelling-Geräte, wie GT-10, ME-25, VG-99 oder das Vox Tonelab werden halt keinen anständigen Sound liefern, wenn sie an einem Amp mit billigen Noname-Lautsprecher betrieben werden. Ganz anders sieht es aus, wenn man so ein Teil in den Effektweg eines Marshall JMCs mit 4x12-Box mit Marken-Lautsprecher betreibt.
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von Jens80
#267194
musicdevil hat geschrieben:gut finde ich auch, dass die ganze verkabelung und rumschleppen ect. bei ner sim. entfällt. man muss sich keine großartigen gedanken über mikrofonpositionierung machen, ist platzsparender usw.
wie gesagt, nur ne alternative.
echte röhrenverstärker finde ich teilweise überbewertet.
Das mag sein, dennoch widerstrebt es mir irgendwie beim Proben in nen Laptop zu spielen, keine Ahnung warum. Hab lieber die glimmende Kiste hinter mir stehen.... Aber ich hab natürlich lang nich die Erfahrung wie Du oder andere hier. Vielleicht komm' ich ja auch mal noch auf den Modelling-Trichter. Bis jetzt seh ich für mich keinen Sinn darin.
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