worauf achten/gitarre für tochter

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scheibe
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worauf achten/gitarre für tochter

Erstellt: von scheibe » 21.09.2011, 12:45

hallo,

meine tochter (12) spielt seid ca. 2-3 jahren gitarre und hatte auch schon unterricht. mittlerweile hört sich das ganze auch schon ganz gut an. sie spielt hauptsächlich aktuelle pop/rock sachen nach, was man mit 12 halt so hört. sie hat eine 50-60 € noname aldi/otto irgendwas gitarre die sich ziemlich blechern anhört und wünscht sich jetzt was besseres. worauf muß ich da achten? ich habe überhaupt keine ahnung von gitarren und würde mich über hilfe freuen.


mfg
scheibe

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korgli
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Erstellt: von korgli » 21.09.2011, 15:03

Hi
Naja auf sooo viel muss man gar nicht achten.
Aber man sollte viel ausprobieren.
Und da die alte eben eher ein "Günstigprodukt" ist, würd ich mal mehr einplanen.

Teurere sind aber nicht in gleichem Masse besser.
Aber im 3-500 Bereich gibt es gute Sachen, die lange Freude machen.

Hat sie denn jetzt eine Konzert - oder Westerngitarre - oder gar E-Gitarre.
Musikrichtung spricht ja eher für Western.
Dann gibt es solche mit und ohne Tonabnemersystem.
Aber das braucht man eher, wenn man Auftritte macht.
Kann sich aber überlegen von Anfang an dabei zu haben, da eh viele schon integriert haben.
Kostet sicher auch ein wenig mehr - aber nachträglich einbauen ist teurer.

Das wichtigste ich echt - ausprobieren und sich entscheiden.
Zumahl Deine Tochter schon ne Weile spielt.
Dann kann sie auch unterscheiden, welche ihr am Besten liegt.
Bezahlen - naja - wer auch immer das darf, muss entscheiden, was drinliegt.

Vorschläge werden sicher von machen noch kommen.

guck auch mal hier:
https://www.thomann.de/de/onlineexpert_12.html

fredy

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scheibe
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Erstellt: von scheibe » 21.09.2011, 15:57

hi,
keine ahnung, ob sie jetzt western oder konzert hat. eine e gitarre hat sie auch (aber auch son billigteil). ich denke, egal was neu ins haus kommt, es ist besser als jetzt :-).
unter deinem link habe ich mal geguckt und tonproben gehört, aber was soll ich sagen ich wüßte im leben nicht, was sich da jetzt besser oder schlechter anhört, :-). ich verlinke unten mal ein paar gitarren, die sich für mich gut anhören und preislich ok sind, wäre nett, wenn mir da jemand die qual der wahl abnimmt. bei einigen kann man bei den soudproben verschiedene klänge anwählen, muß man da bei der bestellung noch irgendawas extra bestellen/angeben?
nochwas: meine tochter ist mit ihren 12 jahren ca.170 groß, also ist Mensur: 643mm doch ok, oder? bei anderen steht gar keine größe dabei. also:

https://www.thomann.de/de/fender_cd60_ce_bk.htm

https://www.thomann.de/de/fender_cd60_ce_na.htm

https://www.thomann.de/de/ibanez_v72ece_bk.htm

https://www.thomann.de/de/fender_squier_sa_105ce_bk.htm

bin für jeden ansatz danbar, ist für mich n faß ohne boden.

edit: wenn gegrauchte gitarren auch ok sind, nehme ich auch gern ebay links, bis ca. 200 €

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 21.09.2011, 22:21

Hallo scheibe,

wenn Deine Tochter wirklich so viel Freude an dem Gitarrenspiel hat und auch schon gut spielt,
dann würde ich an Deiner Stelle auf den Rat von korgli hören und in den Preisklassen ab 300 Euro schauen.
Die Gitarren, die Du rausgesucht hast, sind letztendlich sicherlich ein Tick besser als eine 60 Euro Aldi Gitarre, aber das gelbe vom Ei sind die auch noch nicht.
Ansonsten noch ein paar Monate sparen, vielleicht bis Weihnachten noch.
Schau nach Gitarren, die gegebenenfalls schon eine massive Holzdecke haben.
Und kläre besser vor dem Kauf ab, welche Gitarre denn Deine Tochter nun haben möchte.
Ob Western oder Klassik.
Und da sie ja drauf spielen soll, sollte sie sich die Gitarre auch am besten vorher im Laden selber anschauen und anspielen, denn nur sie kann entscheiden, ob Ihr die Gitarre gefällt und ob sie gut drauf spielen kann.

Gruß, Heiko

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Simse
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Erstellt: von Simse » 22.09.2011, 07:57

Da kann man dir jetzt tausende empfehlen. Die Qual der Wahl kann dir nur die Tochter abnehmen. Denn IHR muss die neue Gitarre dann ja auch gefallen. Es sei denn es ist ihr völlig latte worauf sie spielt (glaub ich aber nicht ;) ).
Als vielleicht einfach mal mit ihr in ein Geschäft gehen und sagen, innerhalb dieses Budgets darfst du dir eine aussuchen.
Denn es ist auch entscheidend wie sich die Gitarre anfühlt. Nicht nur der Klang macht die Musik ;)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 22.09.2011, 08:29

Hi
Jep - deine genannten würd ich eigentlich nicht empfehlen.
Dann lieber noch mit der alten rumklampfen.
Denn es wird kein Quantensprung sein.

fredy

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 22.09.2011, 09:14

https://www.thomann.de/de/recording_king_rd_06.htm
https://www.thomann.de/de/cort_earth_70_ns.htm
https://www.thomann.de/de/cort_earth_70_bk.htm
https://www.thomann.de/de/fender_cd140s_na.htm
https://www.thomann.de/de/recording_king_rd_06_ce.htm
https://www.thomann.de/de/yamaha_fg_700s_nt_matt.htm

Diese Westerngitarren dürften in der Preisklasse bis 200,-€ ganz okay sein.
Und bei ner Körpergröße von 1,70 m kann man sicher auch ne Dreadnought nehmen, zumal man in dem Alter eh sehr schnell wächst.
Ausprobieren wäre natürlich wirklich besser, aber man kann ja auch Ware zurückschicken...

Übrigends würde ich auch nicht den Fehler machen und bedingungslos auf das hören was mir nen Verkäufer in nem Musikalienhandel erzählt.
Letztendlich wollen die auch nur ihr Zeuchs loswerden und Profit machen.
Es ist schon richtig, dass man sich VORHER gut informiert um dann dem Verkäufer auch kritische Fragen stellen zu können.
Es gibt sicher auch nette, ehrliche Verkäufer, aber ist sicher nicht immer die Regel.

Man könnte sich erstmal in so einem Laden umsehen und die Gitarren die am Besten gefallen aufschreiben. Dann ab nach Hause, rein ins Internet und nochmal recherchieren.
Oder man hat jemanden der wirklich Ahnung hat und nimmt diesen zum Gitarrenkauf mit. Ich glaube von einer 12 jährigen sollte man da noch nicht zu viel erwarten ;)

PS: Wenn nen Mädel in dem Alter am liebsten Pop/Rock spielt, geh ich mal davon aus, dass sie ne Westerngitarre möchte und keine Konzertgitarre :)

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phunky
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Erstellt: von phunky » 22.09.2011, 09:50

musicdevil hat geschrieben:...
Übrigends würde ich auch nicht den Fehler machen und bedingungslos auf das hören was mir nen Verkäufer in nem Musikalienhandel erzählt.
Letztendlich wollen die auch nur ihr Zeuchs loswerden und Profit machen.
Es ist schon richtig, dass man sich VORHER gut informiert um dann dem Verkäufer auch kritische Fragen stellen zu können.
Es gibt sicher auch nette, ehrliche Verkäufer, aber ist sicher nicht immer die Regel.
...


Woher kommt diese Erkenntnis? Eigene Erfahrung?

Natürlich kann es sein, dass es betrügerische Elemente auch im Musikalienhandel gibt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich diese Erfahrung nicht gemacht habe. Ich bin vielleicht nicht immer kompetent beraten worden, aber Sachen aufschwatzen, dass kenne ich eher aus dem Textilienhandel (oh, das sitzt aber super... sieht ja wirklich toll aus...).

Und ich denke, das ist der eigentliche Punkt: Es kann natürlich immer und überall passieren, dass man behumst wird. Die Frage ist, sollte man davon ausgehen, dass das die Regel oder die Ausnahme ist? Und da bin ich total gegenteiliger Ansicht. Ich denke in der Regel läuft es korrekt und in der Ausnahme vielleicht mal nicht.

Ich möchte auch nicht davon ausgehen müssen, dass jeder Handwerker pfuscht um mich zu bescheißen, dass jeder Metzger oder Gemüsehändler die Unwahrheit über die Herkunft seiner Produkte erzählt, dass jeder Einzelhändler mir überteuerten Schrott andreht, mir jeder Autoverkäufer ne Baracke andrehen, mich jeder Bäcker vergiften will usw.

Das mag alles naiv sein, aber mit so einem negativen Menschenbild mag ich einfach nicht durch die Welt spazieren.

Sorry für weitgehenden OT.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 22.09.2011, 10:10

Hi
Drum sag ich ja.
Selber prüfen ist das BESTE.
Man muss auch nicht alles wissen um das rauszusuchen was einem passt.
Und wenn einem ein blecherner Ton oder sowas gefällt, dann ist das so.
Geschmäcker sind verschieden.
Menschen auch - Verkäufer auch - und DESSEN Geschmäcker.

Also muss man sich schon selber ein wenig im klaren sein, was man denn erwartet.
Und für 100 Euro darf man nicht dasselbe erwarten wie für 1000.
Aber man kann dennoch sehr glücklich damit sein.

Das Leben wird eh immer komplizierter.
Früher gabs weniger Auswahl.... =)=)=

fredy

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hkliem
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Erstellt: von hkliem » 22.09.2011, 12:04

Stimme meinen Vorschreiben zu - zusätzlich bedenke bitte:

- übertriebener Schmuck des Instrumentes macht es teurer, nicht besser;
- ein Cutaway sieht vielleicht chic aus, wirklich brauchen wird ihn Deine Tochter nicht, kostet also auch nur unnötig Geld;
- Tonabnehmer - will deine Tochter in der nächsten Zeit auf der Bühne spielen? Wenn nicht, dann verzichte darauf.
Meine Empfehlung unterm Strich: kaufe eine Westerngitarre in Dreadnought-Form, Preislage solltest schon ab 200,00 € aufwärts suchen.
Modelle von Ibanez oder Yamaha sind da sicher nicht schlecht, empfehlen könnte ich auch Art&Lutherie. Zu bedenken ist auch die Breite des Griffbrettes, für Strumming kann es ruhig etwas schmaler sein, für Fingerpicking würde ich lieber en etwas breiteres Griffbrett wählen. Auf jeden Fall sollte Deine Tochter die in die engere Auswahl kommenden Modelle im Laden anspielen und dann nach Klang und Bespielbarkeit entscheiden.

Harald.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 22.09.2011, 12:33

Ja Phunky, sind meine eigenen Erfahrungen.
Bei einem großen Unternehmen wie zb. Thomann schliesse ich das natürlich fast aus, aber einige kleine Läden, die ums Überleben kämpfen, beraten doch schon ab und zu mal unvorteilhaft für den Kunden.

Ich hab da kleine Läden erlebt mit nur einem Verkäufer und der konnte grad so bissel Keyboard spielen und war unkompetent als Gitarrenberater.
Der laberte einen Blödsinn das sich die Nackenhaare aufstellten :D
Hätte ich nicht ein bissel Ahnung gehabt, hätt ich ihm womöglich geglaubt.

Einem Bekannten wollte einer mal ne Finanzierung aufschwatzen obwohl der kaum Geld hatte.
Ich hab sogar mal nen Praktikum in einem garnicht sooo kleinem Musikladen gemacht, wo ich sogar bissel Einblick in deren Geschäftspraktiken bekommen hatte. Das war bei Weitem nicht nur positiv und darf ich hier garnicht erzählen.
Erfolgreich war der Verkäufer der den meisten Umsatz machte...egal wie...klar? ;)

In meinem früheren Job als Koch bekam ich vom Chef die Anweisung den Schimmel vom Goulaschtopf zu entfernen und dann doch noch zu verkaufen. Was meinst du was da so los war in der Gaststättenbranche...
Und ich wette, dass auch in anderen Branchen gepfuscht wird...zb. auch bei manchem Bäcker ;)

Es ist richtig, dass man positiv denken sollte, aber das heisst nicht, dass man gutgläubig sein soll.
"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"
Oftmals gehts nur ums Geld...und nicht nur um das "Der Kunde ist König".

Mögen alles Ausnahmen sein (hoffentlich), aber Pech hat man, wenn man an so eine Ausnahme gerät...also lieber wachsam sein.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 22.09.2011, 13:16

musicdevil hat geschrieben:Ja Phunky, sind meine eigenen Erfahrungen.
Bei einem großen Unternehmen wie zb. Thomann schliesse ich das natürlich fast aus, aber einige kleine Läden, die ums Überleben kämpfen, beraten doch schon ab und zu mal unvorteilhaft für den Kunden.


Wer so denkt, als kleiner Unternehmer, wird nicht überleben. Niemand wird sich über Wasser halten, wenn er Kunden einmalig billigen Scheiß mit ner Gewinnmarge von 30% aufschwatzt. Soviel Laufkundschaft hast Du da gar nicht. Überleben wird der, dessen Kunden wieder kommen und das nächste Instrument, das Zubehör und die Verschleißteile auch bei ihm kaufen.

Das soll nicht heißen, dass es nicht passiert, nur dass es vollkommen dumm ist.

Und was Thomann angeht, dazu kann ich mir kein Urteil erlauben, aber die Logik "großer Laden hat's nicht nötig" ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht absolut nicht haltbar. Der große Laden hat mehr Personal, mehr Fläche, mehr Lagerware also auch mehr Kosten. Und natürlich haben die das Geschäft genauso nötig wie jeder andere.

Wenn Deine Logik richtig wäre, wäre die Beratung zu Elektronikartikeln im Mediamarkt besser als im kleinen Fachhandel und die Produkte zudem noch günstiger. Und ich denke wir wissen beide, dass beides absolut nicht stimmt.

Wenn also Misstrauen, dann bitte sehr bei allen.

In meinem früheren Job als Koch bekam ich vom Chef die Anweisung den Schimmel vom Goulaschtopf zu entfernen und dann doch noch zu verkaufen. Was meinst du was da so los war in der Gaststättenbranche...
Und ich wette, dass auch in anderen Branchen gepfuscht wird...zb. auch bei manchem Bäcker ;)


Natürlich wird es das. Nicht auch, sondern gerade beim Bäcker ;). Diese ganzen Chemiebrötchenketten... Drum habe ich das Beispiel ja mit reingebracht.

Ich finde diese hier recht häufig (jetzt nicht nur von Dir) angebrachten Warnungen diesbezüglich nur einfach unnötig. Letztlich ist es so, dass ich entweder mit gesundem oder ungesundem Misstrauen durch die Welt gehe. Oder eben total blauäugig. Ich sehe nur nicht, dass die Musikalienbranche hier in irgendeiner Form irgendeine Sonderrolle spielt, die immer betont werden müsste. Das ist ein Einzelhandel wie jeder andere auch.

Necro
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Erstellt: von Necro » 22.09.2011, 17:23

Mal kurz back to topic:
Diese Gitarre https://www.thomann.de/de/ibanez_v72ece_bk.htm
die du dir ja auch schon im Internet angesehen hast, kann ich sehr empfehlen, da ich sie selber habe. Hat einen sehr schönen vollen, warmen Klang. Für den Preis perfekt allerdings m.E.n. ein wenig schwerer zu bespielen als vergleichbare Gitarren.

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scheibe
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Erstellt: von scheibe » 22.09.2011, 19:40

ok, das alles hat mir schonmal sehr weiter geholfen, aber ich selektiere weiter :-). da ich noch etwas zeit habe und mittlerweile schonmal gelernt habe, das teurer meistens auch besser ist, vergleiche ich jetzt fleißig gut erhaltene gebrauchte mit den hier schon verlinkten exemplaren, aber man lernt ja nie aus. was wäre denn z.b. mit diesen gitarren, wenn ich sowas gebraucht bekäme?

YAMAHA APX500II BL

FENDER CD-140SCE BK

IBANEZ AEG8E-BK

lieber sowas (oder ähnlich) und gebraucht (natürlich nur gut erhalten) oder preislich etwas tiefer (wie die schon geposteten) und dafür neu?

ihr macht noch nen experten aus mir, gestern wußte ich noch nicht den unterschied zwischen ner gitarre und ner geige und heute konnte ich vor meiner tochter schon mit fachausdrücken glänzen, =(=))=

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Simse
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Erstellt: von Simse » 22.09.2011, 21:35

Hmmm, die sind auch wieder alle mit Cutaway und Tonabnehmer.
Nochmal die Frage ob die wirklich nötig sind?

Geh doch mal beim Thomann auf die Dreadnought-Gitarrenseite, Dreadnought und gib links in die Suchoptionen folgendes ein: Preis: <400€ / Decke: Fichte, Massiv (da ist 2x massiv, ich meine das untere) / Cutaway: Nein / Tonabnehmer: Nein

Da kommt eine schöne Auswahl zustande mit fast durchweg sehr brauchbaren Gitarren.

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Erstellt: von scheibe » 23.09.2011, 02:36

also brauchen tut sie natuerlich kein tonabnehmer,ehrlich gesagt bin ich da eher die treibende kraft, hab ne ziemlich fette anlage zu haus und stell mir das schon geil vor, wenn sie es denn mal richtig drauf hat :-).aber ich werd den filter auf der seite mal bemuehen.

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 23.09.2011, 09:22

Ansonsten schau doch auch mal auf die Takamines. Die günstigen sind zwar nicht annähernd so gut, wie die japanischen (die brilliant sind), aber eventuell ist eine Taka ja die Gitarre für deine Tochter. Ich würde mich auch nicht unbedingt auf Dreadnoughts versteifen, die Takamine Mini-Jumbos sind zum Beispiel vielseiting und auch laut.

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karioll
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Erstellt: von karioll » 23.09.2011, 10:46

ehrlich gesagt bin ich da eher die treibende kraft, hab ne ziemlich fette anlage zu haus und stell mir das schon geil vor,


scheibe, eine Gitarre kann man nicht über eine normale Stereo-Anlage spielen, dazu benötigt man andere Lautsprecher, die auf die richtige Belastung und Frequenzen ausgelegt sind. Dazu gibt es dann spezielle Verstärker.

Oft klingt es auch naturgetreuer nach Akustik-Gitarre, wenn man den Gitarrenklang über Mikrophon zur Anlage weiterleitet. Kannst also erstmal beruhigt ohne Tonabnehmer kaufen und später bei Bedarf den Rest der Technik incl. Mikrophon nachkaufen.
Zuletzt geändert von karioll am 23.09.2011, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 23.09.2011, 11:08

scheibe hat geschrieben:YAMAHA APX500II BL


ne ordentliche Gitarre und recht handlich und leicht zu bespielen für eine Westerngitarre. Für eine 12 Jährige vielleicht daher genau die richtige Wahl. Klanglich auch unverstärkt schön. Aufgrund des kleineren Korpus natürlich nicht so laut und "voll" wie eine Dreadnought. Wobei das Klangempfinden natürlich eine subjektive Geschichte ist. Auf Cutaway würde ich auch nicht mehr verzichten wollen. Meine aktuelle Western hat leider keinen und mir fehlt er schon manchmal.

Zu den anderen kann ich leider nichts sagen...

scheibe hat geschrieben:ihr macht noch nen experten aus mir, gestern wußte ich noch nicht den unterschied zwischen ner gitarre und ner geige und heute konnte ich vor meiner tochter schon mit fachausdrücken glänzen, =(=))=


dafür sind wir da :D

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scheibe
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Erstellt: von scheibe » 18.10.2011, 17:03

moinsen,
ich bin gerade in berlin und habe mich mal in 3 gitarrenläden beraten lassen. zu meinem bisherigen favorit (FENDER CD-140SCE BK) sagte einer von ihnen, sie sei mist und riet mir statt dessen zu einer levin w 25 (220 €). die hat zwar keinen cutaway/tonabnehmer, aber er meinte das sei in der preiskategorie eine top gitarre. ansonsten hatte keiner eine von den hier schon genannten gitarren im laden. soll ich nu eher bei der fender bleiben und mir die notfalls online bei thomann bestellen, oder kann jemand bestätigen, das die levin "top" ist? danke im vorraus,

scheibe

edit: bei google finde ich die levin nichteinmal.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 18.10.2011, 17:14

Hi
kenn die auch nicht.


http://www.musiker-board.de/konzertgita ... enden.html

Zitat
ich habe gerade nochmal in meinem Buch "Martin-Guitars" nachgeschlagen, danach war der Kauf von Levin für Martin kein großer Gewinn. Die amerikanische Firma kam mit dem schwedischen Sozialsystem nicht klar und der ehemalige Chef von Levin ging nach dem Verkauf in Dauerulaub und kümmerte sich nicht mehr. Nach ca.2 Jahre hat Martin die Firma Levin geschlossen und liquidiert.


Der Händler will wohl was loswerden.
Muss aber nicht so sein.

Ohne gesehen zu haben - ist das eben schwer zu urteilen.

fredy

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Erstellt: von Caro249 » 18.10.2011, 17:45

hey!
Ich kann mich da meinen Vorrednern weitesgehend anschließend :) Spiele zwar auch noch nicht sooo lange (2 jahre etwa), hab aber auch eine gute Gitarre. War dafür im Gitarrengeschäft (PPC Music Store) und hab alles Mögliche angespielt. Am besten hat mir schließlich eine Handgemachte mit massiver Decke und Mahagoniehals gefallen. Klang ziemlich teuer (nicht nur von der Beschreibung, sondern auch vom Klang :P), hab aber trotzdem nachgefragt: 280 Euro! Einige (vermutlich erfahrenere als ich ;) ) haben hier ja schon geschrieben, dass man ab 300 Euro gucken sollte, unter 300 gibt es aber schon wirklich supergut klingende, hochwertige Gitarren, die einem lange Freude bereiten. Man muss sich aber auch einfach drin verlieben... Wenn man in den Laden geht, man nimmt sich eine, spielt und sagt "Die ist es!", dann ist sies ;) Trotzdem: Viele ausprobieren und am Besten schon vorher drüber nachdenken, obs lieber eine E-Gitarre, Western oder Akustik werden sollte. :) Hoffe, ich konnte helfen. )()(

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Erstellt: von scheibe » 10.11.2011, 11:21

so, nachdem ich mit meiner tochter bei just music in hh war und sie auf einigen gitarren gespielt hat, bin ich fast verzweifelt. sie hat nacheinander auf einer 3500€ gibson(natur, ohne schnickschnack) und einer 89€ epiphone(schwarz mit cutaway und tonabnehmer) gespielt und welche war wohl cooler?... ich sags lieber nicht, :-). ich hab jetzt aber eine Fender CD-140SCE BK bei session musik bestellt, hoffe die ist gut.

und da ich langsam pippi in die augen bekomme, wenn sie nothing else matters klimpert, hab ich jetzt beschlossen auch gitarre zu lernen. es dürfte zwar einfacher sein, einem elefanten das tanzen beizubringen, aber was solls. eine e-gitarre solls sein, ne western bekommen wir ja jetzt schon. gitarre denke ich, wird ne günstige werden, aber fürn tipp in sachen verstärker wär ich dankbar. ich habe schon einige seiten bei ebay und youtube durch und frage mich, wozu diese unter 50 watt dinger gut sind, da bekommt man ja ohrenkrebs. aber bei den großen wattzahlen wirds wohl in ner mietswohnung kriminell, oder hören die sich auch gut an, wenn man auf zimmerlautstärke runterdreht? der sound sollte schon volumen haben und nicht nach blechdose klingen, da wäre ich nochmal für nen tipp dankbar.

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Erstellt: von howdy71 » 10.11.2011, 11:29

Wenn Du denn das nächste mal in einen Laden geht, teste die unter 50 Watt Dinger mal an. Einige davon klingen richtig gut!

Wenn Du Dir so einen 50 Watt Boliden zu Hause hinstellst, bekommst Du zwar keinen Ohrenkrebs, dafür aber Tinitus!

Die Frage ist, was willst Du ausgeben, was möchtest Du spielen!

Es gibt die Modelling Amps, welche vollgepackt sind mit verschiedenen Sounds. Peavey Vypyr, Vox VT+ oder die Roland Cubes, die klingen schon amtlich!

Dann gibt es die kleinen Röhrenamps von 1 - 15 Watt. Bieten weniger Sounds und Effekte, klingen aber, je nach Geschmack, natürlich auch nicht übel!

Das wären dann die Blackstar HT Serie, Vox Nightrain, Marshall Haze (allerdings auch mit 15 Watt schweinelaut), Engel Gigmaster und Hughes & Kettner Tubeemeister , beide mit Powersoak)

Die Auswahl ist gross!

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Jens80
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Erstellt: von Jens80 » 10.11.2011, 11:32

Besser Du eröffnest ne separaten Beitrag in der Verstärker und Boxenabteilung. Da gibt's dann auch wieder nen entsprechenden Fragebogen.

Generell ist die Frage wie viel Du ausgeben möchtest und ob's nen Röhren- oder Transistorverstärker werden soll.

50 Watt sind aber auf jeden Fall ne Hausnummer. Vor allem bei Röhrenverstärkern kannst die eigentlich nie wirklich ausfahren (zu hause) bzw. in die Entstufensättigung bringen.
Ich spiel nen Fender Blues Junior mit 15 Watt auch im Proberaum und das Ding ist ordentlich laut.

Für weitere Empfehlungen wäre der Fragebogen wie gesagt ganz hilfreich...

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scheibe
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Erstellt: von scheibe » 10.11.2011, 11:48

hm, laut ist ja schön und gut, aber das ist mein radiowecker auch, wenn ich ihn aufdrehe. ich dachte an musik von metallika, ac/dc,..., aber eher nur das ganze melodische zeugs von denen. lautstärke bis maximal so, als würde man seine anlage zu hause mal lauter aufdrehen, aber halt ne 7.1 anlage und keinen radiowecker ;-), also der sound soll schon gut sein. preis sagenwir mal 100€ +- 20€, muß auch nicht neu sein, kann auch gern ebay sein.

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Erstellt: von howdy71 » 10.11.2011, 11:57

Man darf nicht den Fehler machen, die Watt Leistung einer Stereoanlage mit der Watt Leistung eines Gitarrenverstärkers zu vergleichen. Das sind andere Welten!

Den Fehler habe ich anfangs gemacht. Als ich durch den Katalog vom Musicstore geblättert habe und die ganzen Amps mit 100 Watt gesehen habe, habe ich noch gedacht, kann ja nicht so laut sein. Denkste. Mit den Dingern kannst Du einen Konzertsaal von der Lautstärke her beschallen.

Für einen Hunderter (+20)
Würde ich mir die Modelling Amps, welche ich oben genannt habe mal ansehen!

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Erstellt: von Sunburst » 10.11.2011, 12:22

Du lieferst den Vergleich ja fast mit. Es ist bei Gitarrenverstärkern eben eine Sache mit laut und gut. Für 120 Euro bekommst du die üblichen Verdächtigen, die zwar nicht schlecht klingen, aber sie sind dann - von der Qualität - doch näher an der Kompaktanlage, als an einem 7.1 System (Von der Lautstärke sind die genau so laut wie deine Heimanlage). ;) An und für sich reichen 15 Watt mehr als aus, um daheim mal laut zu machen. Von den Leistungsangaben einer Stereoanlage auf die eines Gitarrenverstärkers zu schließen kann gefährlich sein. Ein 100 Wätter mit entsprechender 4x12 Box kann ziemlich weh tun. Meinen 50 Wätter betreibe ich ab Master 50% nur ungern ohne Gehörschutz. Wichtig für einen "druckvollen" Sound ist nicht die Leistung (sicherlich zum Teil auch), vielmehr ist die Abstrahlfläche wichtig. Ordentlich Dampf liefern 12-Zoll-Lautsprecher. Vorzugsweise natürlich mehr als einer, aber das ist eine Preis-, Platz- und Gewichtfrage.
Lange Rede kurzer Sinn. Für 100 Euro bekommst du mehr, als einen Radiowecker und für daheim reicht das eigentlich aus. Für etwas mehr bekommst du kleine Röhrebrotbüchsen, die zwar wenig Watt haben aber viel Terror schieben. Vorzugsweise stellt man sich unter so ein Kistchen eine 1x12er oder 2x12er Box und hat eigentlich alles, was man braucht.

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Erstellt: von phunky » 10.11.2011, 12:31

Nur mal so als Beispiel: Ich habe zuhause einen Vox Lil' Nighttrain. Das ist ein Röhrenamp mit 2 Watt. In Worten: zwei Watt. Wenn der halb aufgedreht ist, dann bin ich in etwa bei dem, was ich meinen Nachbarn so zumuten mag. Wenn ich ihn ganz aufdrehe ist der so laut, wie meine weit weit weit aufgerissene Stereoanlage. Die hat, ich weiß es nicht genau, so 180 Watt oder so.

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scheibe
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Erstellt: von scheibe » 10.11.2011, 20:35


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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 10.11.2011, 21:35

Den Vox VT15 habe ich auch zu Hause, der klingt gut, hat an Effekten alles was man braucht.

Peavey Vypyr ist auch ein guter, mir gefällt er vom Klang her nicht so gut! Ist natürlich Geschmacksache!

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Erstellt: von Sunburst » 10.11.2011, 22:31

Ja, sowohl der Vox, als auch der Peavey werden gerne empfohlen. Meine Erfahrungen mit beiden beschränkt sich auf eine Testrunde im Musikladen. Vom Handling und vom Klang her gefällt mir der Vox besser. Eine andere - allerdings teurere - Alternative wäre tatsächlich so eine kleine Brotbüchse, wie Phunky's Lil' Nighttrain. Die kleinen Röhrenamps machen ordentlichen Radau und klingen echt amtlich!

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Erstellt: von scheibe » 10.11.2011, 23:01

verstehe ich das richtig? aus dem Vox Lil' Nighttrain kommt sound? wo ist da der lautsprecher? oder ist das nur ein verstärker und es muß noch ne box angeschlossen werden?

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Erstellt: von Sunburst » 10.11.2011, 23:41

Letzteres, da muss noch eine Box dran. Das macht es zu einem - vergleichweise (mein Engl kostet schon 850 Euro) - teuren Vergnügen. Aber der Sound, der aus dem kleinen Ding rauskommt ist nicht zu verachten. ;)

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Erstellt: von scheibe » 10.11.2011, 23:50

das sprengt die kasse, ;-), aber ich guck mir gerade vox vt videos bei youtube an, bin gerade bei vt 30, hört sich gut an :-)

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Erstellt: von Jens80 » 11.11.2011, 09:37

Vielleicht hab ich mich da falsch ausgedrückt.... der BJ ist nicht nur laut sondern tönt auch gut! Das muss ich jetzt nur nochmal zur Ehrenrettung klarstellen :-)

Ich finde es kommt eben schon auch bissl auf den Lautsprecher an. Zum üben zuhause hab ich den VOX DA 5. Da ist halt nur nen 8er (oder kleiner?) Lautsprecher drin. Wenn ich da mal lauter werde, bild ich mir schon ein, dass es dann anfängt in richtung Brotdose zu gehen. Ansonsten tut's der wirklich auch zum üben.

Ich hätte Dir jetzt noch den Blackstar HT1-R empfohlen. Ist aber leider auch überm Budget. Da wirst wohl mit den bereits genannten am besten bedient sein.

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Erstellt: von scheibe » 11.11.2011, 10:46

da ich ja nu dank diesem forum schon hoffentlich ne gute westerngittare habe (jedenfalls ist sie unterwegs) und in sachen verstärker auch in der richtigen richtung unterwegs bin, fehlt noch die e-gitta. welche bauform empfielt ihr? ST,T,LP,SG,..., da wird mir a wieder schwindelig beim stöbern (ich will doch nur ne gitarre ;-) .wie gesagt, ich will so in richtung rock und co. (nothing else matters und vergleichbar). und vielleicht wird sie auch mal vom töchterchen mit justin bieber vergewaltigt, hehe.

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 11.11.2011, 10:59

Richtung Rock und Co geht prinzipiell mit allen.

Jeder hat da ja so seine Vorlieben, ich mag lieber Les Paul andere Ne Strat oder ne Tele!

Ich denke mal ein Strat mit einem Humbucker und 2 Singlecoils ist erstmal am flexibelsten!

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Erstellt: von scheibe » 11.11.2011, 11:42

woran erkenne ich, das hummbucker und single coils dran sind (ist bei ebay selten angegeben)? sind das die 2-3 regler/potis,die auf einigen gitarren zu sehen sind?

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Erstellt: von karioll » 11.11.2011, 11:50

nein, Humbucker https://www.thomann.de/de/gibson_p490r_cc.htm

und Singlecoils https://www.thomann.de/de/fender_tex_mex_pu_set.htm

sind die Tonabnehmer, die unter den Saiten einer E-Gitarre lang laufen. Sie nehmen den Ton auf und wandeln ihn in elektrische Signale um, damit sie verstärkt und eletronisch verändert werden können, z.B. mit Effektgeräten.

Der Unterschied besteht bei den beiden Bauarten im Klang.
Wenn du Humbucker und Singlecoils in der gleichen Gitarre hast, kannst du beide Klangfarben verwenden und ausprobieren und deine Vorlieben langsam entwickeln lassen..

Gitarre mit Singelcoils
https://www.thomann.de/de/fender_jeff_be ... op_oly.htm
Gitarre mit Humbucker
https://www.thomann.de/de/gibson_lp_stud ... _db_tm.htm
Gitarre mit beidem
https://www.thomann.de/de/fender_squier_ ... _rw_bk.htm
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

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Erstellt: von scheibe » 12.11.2011, 10:41

ok, ich glaub ich kann jetzt auch erkennen, was die singlecoils/humbucker sind, allerdings sehen die für mich gleich aus. sollte es wirklich nur 2 singlecoils 1 humbucker sein, oder gehen auch nur 2 hummbuker, oder nur 2 singlecoils, oder...? wir kommen der sache näher :-).
übrigens hab ich mir jetzt nen verstärker ersteigert...

http://www.ebay.de/itm/330635184134?ssP ... 1497.l2649

ist der ok, oder hab ich ins klo gegriffen?

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Erstellt: von Sunburst » 12.11.2011, 11:18

Der Verstärker sollte okay sein. ;)

Zu den Tonabnehmern. Ich erzähl' dir einfach ein bisschen zur Geschichte und dann kannst du vielleicht selbst entscheiden, was gut ist und was nicht. Am Besten entscheidet man eh "mit den Ohren". ;)

Also, es begab sich, dass eine Gitarre zu leise war. Man überlegte sich Mittel, diese zu verstärken. Nach einigen Versuchen hatte man eine gute Idee, wie sich die Saitenschwingungen abgreifen lassen. Man wendete das Prinzip der Induktion an. Ein (magnetischer) Gitarrentonabnehmer ist nichts anderes, als ein Magnet, um den eine Spule gewickelt ist. Schwingt eine metallische Masse im Feld des Magneten (also eine Saite), wird dieses gestört. Die Schwingungen induzieren einen Wechselstrom im Tonabnehmer - dieser Wechselstrom hat die Frequenz der Saitenschwingung. So weit so Physik. Irgendann kam ein cleverer Mensch auf die Idee einer Schwäche der Tonabnehmer abzuhelfen. Bis dato waren die Tonabnehmer nämlich eine einzelne Spule. Diese hatten den unangenehmen Nebeneffekt für Störfrequenzen anfällig zu sein. Diese äußen sich in einem mehr oder weniger lauten Brummen. Jener clevere Mensch wickelte einfach zwei Spulen und verschaltete diese so, dass sich die störenenden Brummfrequenzen im gemeinsamen Signal der beiden Spulen eliminieren. Diese Tonabnehmer nannte er Humbucker.
Nachdem wir also einen grundsätzlichen Konstruktionsunterschied festgestellt haben fraen wir uns, wie sich dieser auswirkt (abgesehen von weniger Nebengeräuschen). Dadurch, dass ein Humbucker die doppelte Zahl an Spulen hat, ist sein "Output" in der Regel höher - ist ja auch irgendwie logisch. Aus diesem Grund sind Humbucker oft mit Rockmusik assoziiert (früher übersteuerten Verstärker nicht so einfach, mit einem Humbucker hatte man da schon bessere Karten - das ist aber nur einer der Gründe). Viele Leute raten also zu Humbuckern, um Rock zu spielen. Schaut man sich um, findet man viele Leute, die auch mit Singlecoils Rock spielen, also ist das wohl eher auch eine Geschmacksache (ich sag' nur Blackmore, Gilmour und sogar Iron Maiden).
Ein Humbucker baut "breiter". Klar, es müssen ja zwei Spulen nebeneinander liegen. Das bedeutet auch, dass das "Abtastfeld" ein breiteres ist. Aus diesem Grund klingen Singlecoils etwas "schärfer", haben mehr Höhen und sind vom Grundcharakter meist (das sind alles keine in Stein gegossene Aussagen ;)) perkussiver.
Nun gibt es manche Gitarren, die Singlecoil und Humbucker miteinander vereinen - "best of both worlds" sozusagen. Ob man das will und braucht ist auch wieder Geschmackssache. ;) Meine Empfehlung wäre also "mit den Ohren" zu kaufen. Es kann ja durchaus sein, dass du denkst, du brauchst eine HSH- oder SSH-Bestückung und dann landest du doch bei einer Stratocaster mit drei Singlecoils (SSS). :)
Ich hoffe ich konnte alle Klarheiten bese(a)itigen. So und nu muss ich's Bad putzen. :P

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Erstellt: von scheibe » 16.11.2011, 11:00

hehe, der vox ist angekommen, hölle, vermietet jemand n konzertsaal? aber in zimmerlautstärke auch super sound, also alles gut. fender ist auch angekommen(kann ich die eigentlich auch an den vox anschliessen?). letzte frage, bevor ich ins "wie fange ich jetzt an?" forum umziehe: bei den accustik gitarren gibts ja verschiedene sattelbreiten (bei der fender sind die seiten auch für mich weit genug auseinander), aber was ist bei den e-gitarren? da steht nie ne sattelbreite dabei und bei der alten billig e-gitta meiner tochter (santander) berühre ich mit der linken hand immer noch die nachbarseiten. wenn ich mir jetzt ne e-gitarre kaufe sollte das schon anders sein, sonst kann ich ja gleich die von meiner tochter benutzen.

Edit:vielleicht bleib ich auch hier, dann ist in 2 jahren der fortschritt von "wierum muß ich die gitarre halten" zu "wer macht ne band mit mir auf" in einem thread zu verfolgen, ;)

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Erstellt: von phunky » 16.11.2011, 11:06

E-Gitarren haben in der Regel alle einen sehr ähnlichen bis identischen Saitenabstand am Sattel. Da wirst Du also mit Leben müssen. Das wirst Du auch können. Denn das Berühren von Nachbarsaiten ist durchaus von Vorteil bei bestimmten Techniken, insbesondere dem Dämpfen.

Was den Amp angeht, laut genug, wie? ;)

Da kannst Du jede Gitarre dran anschließen. Auch ein akustische, wenn sie Tonabnehmer hat. Das macht der Gitarre nix aus, dem Amp auch nicht, nur ob der Sound das ist, was man sich verspricht, ist eine andere Frage. Ausprobieren. Aber so zuhause ist eine Akustikgitarre ja eigentlich laut genug. Und wenn man sie auf Bühnen/in Proberäumen braucht, wäre ein Akustikgitarrenverstärker oder vergleichbares Fullrangesystem zu bevorzugen.

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Erstellt: von scheibe » 23.11.2011, 02:18

da isser wieder :D , war auch schon im verstärker forum unterwegs, zwecks einstellungen. zur gitarre, ich glaub ich möcht ne paula, am liebsten ne epiphone les paul standard, aber die steigt mir bei ebay immer etwas zu hoch. was sagt ihr denn zu diesen beiden?

Epiphone Les Paul Special II Plus Top Ltd TB

Epiphone Les Paul Special II GT WB

wenn ich innerhalb der nächsten woche nämlich keine standard ersteigere, dann würd ich mir eine von denen bei session bestellen, wenn ihr sie durch den tüv lasst. :lol:

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Erstellt: von Bellwood » 23.11.2011, 17:26

Hallo,

zufällig habe ich gerade im Beitrag über deinem die Meinungen zur Epiphone Special II gelesen.

Schau mal hier:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... tml#263997

Zwischen der Standard und der Special II liegt ja auch noch die Studio. Die habe ich und kann sie nur empfehlen!
Viele Grüße Frank

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Erstellt: von scheibe » 23.11.2011, 18:31

ja, hab ich auch schon gelesen, :( . naja, hab mich etzt trotzdem auf ne paula eingeschossen, mehr als roundabout 150 euronen +- sollns aber auch nicht werden. also heißt es wohl, weiter auf ebay zu hoffen. welche paula modelle (hersteller) könnt ihr noch empfehlen? hab mich bis jetzt nur um epiphone gekümmert, es gibt aber ja sooo viele (jack danny,career elite,greck benett,...). haut mal n paar sachen raus, was schrott und was zu begrauchen ist :D

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Erstellt: von Bellwood » 23.11.2011, 19:29

Epiphone ist ja nicht schlecht. Ist ja schließlich die Tochter von Gibson.

Aber es gibt reichlich andere. Ein Bekannter hat sich jetzt - ohne zu wissen, dass ich auch mit dem Spielen angefangen habe - eine Jack Dannie im Musicstore geholt.

Er ist für den Anfang damit zufrieden und auch sein Lehrer meinte, dass da nichts dran auszusetzen wäre...
Viele Grüße Frank



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Syramon
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Naja

Erstellt: von Syramon » 24.11.2011, 21:50

hab meinem Sohn (14 Jahre) ne Fender American Deluxe Stratocaster®, Rosewood Fretboard,
Sunset Metallic spendiert(siehe links) spendiert.

Mit
( Bridge Pickup: Noiseless™ N3 Strat® Steg-Pickup
Middle Pickup: Noiseless™ N3 Strat® Mittel-Pickup
Neck Pickup: Noiseless™ N3 Strat® Hals-Pickup
Pickup Switching: 5-Weg Klingenschalter: Position 1. Steg-Pickup, Position 2. Steg- und
Mittel-Pickups, Position 3. Mittel-Pickup, Position 4. Mittel- und Hals-Pickups, Position 5.
Hals-Pickup
Special Electronics: S-1™ Schalter
Controls: Master Volume (mit S-1™ Schalter), Tone 1. (Hals-Pickup), Tone 2. No-Load
Klangregler (Mittel- und Steg-Pickups)
)

War am Anfang sicher etwas hoch gegriffen zwar,
aber es hat sich wie erwartet, gelohnt.
Er sagt, das sie sich gut greifen lässt, und der Sound optimal ist.
Dann passts auch für die Tochter!))==

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Denis
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Wohnort: Großraum Pforzheim

Erstellt: von Denis » 25.11.2011, 09:21

Jetzt hast du aber oft genug gesagt, was für eine Gitarre du deinem Sohnemann gekauft hast. Und zwar in fast jeder Antwort von dir.

Wenn jemand eine Gitarre im 2-300 Euro Bereich sucht bringt es 0, wenn du welche für 1300 Euro empfiehlst. Nicht jeder hat mal, so wie du anscheinbar, so ein Budget verfügbar. Und diese Anforderung sollte man dann auch bei der Antwort respektieren und beachten. Und volles Verständnis dafür zeigen.

Was man seinen Kindern gutes tut ist doch keine Frage des Geldbeutels.

Auch für deutlich weniger Geld gibt es Gitarren, mit denen man gut spielen kann.
Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche. (Che Guevara)

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