Übungsplanvorlage erstellt - bitte um Feedback

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Saitenwechsel
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Übungsplanvorlage erstellt - bitte um Feedback

Erstellt: von Saitenwechsel » 24.07.2011, 23:39

guten Abend, werte Saitengemeinde,

als Mensch, der ein wenig Druck braucht, um Sachen zu bewerkstelligen, kam mir neulich die Idee, dass ich einen Übungsplan erstellen könnte, um meinem liebsten Hobby auch mit etwas Disziplin zu begegnen (grad was das Pauken der Skalen angeht, kann ich ein Lied singen).

Nun wollt ich das Ganze in seiner Urform mal dem Forum zugänglich machen, vielleicht gehts dem einen oder anderen ja ähnlich, gerade Anfängern, wie ich selbst einer bin. Die alten Hasen bitte ich natürlich in erster Linie um konstruktive Kritik, was den Aufbau angeht, schließlich können die am ehesten was zum Ablauf einer Übungsstunde sagen (dabei ist mir allerdings durchaus bewusst, dass es kein Patentrezept gibt, es soll ja auch nur als grober Rahmen dienen).

Lange Rede, kurzer Sinn, hier nun das Machwerk, ich hoffe auf Feedback, Tadel, Ergänzungen und dergleichen mehr

Grüße, der M.

EDIT:
ohje, ich merk grad, ich hab die Notenzeilen vergessen, damit entfallen ja vorerst auch Takte etc., wird aber noch geändert..
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Gast

Erstellt: von Gast » 25.07.2011, 00:05

Ich sag ja immer - we'ms hilft...
mir ist sowas viel zu stressig, aber an sich sieht das schon ziemlich hilfreich aus, wenn man sowas haben will..
Aber warum hast du da leere Tabs fuer die Improvisation vorbereitet - schreibst du dann einfach auf, was du improvisiert hast ? Ist meiner Meinung nach nicht unbedingt Sinn der Sache, wie das ganze Aufschreiben ueberhaupt.^^ Wenn du was wirklich lernen willst, dann spiel es, bis du es kannst. Etwas, was du aufschreiben und pauken musst, um es zu verinnerlichen, macht doch keinen Spass... naja, ist jetzt meine Meinung. Findest aber bestimmt noch ein paar Planungsfetischisten hier, die dir besser helfen als ich ;)

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 25.07.2011, 07:58

Guten Morgen!

Ich selber hatte mir auch mal einen ähnlichen Plan erstellt, da ich "ein faules Schw..." bin. Doch schon nach wenigen Tagen, hatte ich keine Lust mehr nach den Plan zu gehen. Genau wie mein Vorposter, bin ich der Meinung, dass man nur das selber lernen sollte, was man auch selber möchte. Denn durch solche Pläne wird es schnell zur Routine, und macht bald keinen Spaß mehr. Einen Plan zu erstellen, welche Fortschritte man macht, ist ok. Aber nach einem bestimmten Plan zu lernen, finde ich persönlich Blödsinn! Aber wenn es dir hilft, kannst du es so gerne machen.
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korgli
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Erstellt: von korgli » 25.07.2011, 08:24

Hi

Naja ich als Chaot mag solche Pläne nicht.
Wems hilft - naja kann man mal aufstellen was man will.
Aber detailliert macht es keinen Sinn.
Wie willst du wissen wie lange du brauchst um einen Schritt zu beherrschen.

Zudem bin ich der Meinung man sollte mit Songs lernen.
Denn da sieht man, was man lernen sollte.
Und das dann halt aufarbeitet.
Je nach Stil den man spielen möchte ist das eh anders.
Mit der Zeit sind dann die Tehniken da, die man braucht.
Alles geht eh nicht.
Klar kann man am Anfang ein paar Grundtehniken lernen, - muss man sogar.
Aber mit Songs ist das einfach motivierender.
Ich denke das Lagerfeuerdiplom ist da besser geeignet für diese Grundlagen.

viel Glück und viel Spass aber.

fredy

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 25.07.2011, 09:23

Mir ging es da mal ähnlich und ich hatte mir da auch einen Übungsplan erstellt. Und rate wie oft ich ihn benutzt habe? Nicht einmal ^^ Das soll nicht heißen, dass ich sowas für nicht sinnvoll halte. Man kann so einen Überblick behalten, was man gelernt hat, was man noch lernen muss und wo man sich gesteigert hat (evtl. BPM eintragen?). Bei mir ist es einfach mangelnde Disziplin ;)

Ich hab meinen Plan auch mal angefügt...vielleicht freut sich ja der ein oder andere User wenn er hier etwas als Vorlage findet
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das schöne Thema täglich üben

Erstellt: von bummi53 » 26.07.2011, 20:08

Hallo zusammen,
üben - hmmm - nach Plan - hmm - mein Plan heißt JumMan Solo, den klemme ich in die Effektschleife meines Ampsm und dann gehts los Begleitung einspielen, Melodie drauf üben und wenns gut klingt einen Overdub einspielen und das ganze abspeichern und gut aufbewahren.
Nee mal Spaß beiseite, etwas Disziplin gehört schon dazu, ich bin uch nicht der Disziplinierteste Über, aber so täglich mindestens 15 Minuten Fingerübungen, Picking etc sind schon drin und wenn mir dann noch ein Lied in die Quere kommt, dass ich kenne dann wirds auch mal ne Stunde. Ein User schrieb weiter oben, man solle an Liedern üben - das finde ich auch. Übungsplan hin, oder her - man sollte dabei immer im Auge haben, was man will, will man für den Hausgebrauch spielken, für den geselligen Kneipenabend, oder will man auf die Bühne, letzteres setzt schon eine gehörige Portion Disziplin voraus und natürlich auch professionelles Üben.
Aber wie schon von Euch erwähnt - jedem nach seinem Gusto -
Mit Musik geht alles besser - sogar das Gitarre lernen

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 26.07.2011, 20:16

Counterfeit hat geschrieben:Und rate wie oft ich ihn benutzt habe? Nicht einmal ^^


Genau deshalb halte ich auch nichts davon, einen Plan zu erstellen, nach dem man sich strickt hält. Angenommen auf dem Plan stehen Solos. Ich habe aber gerade Bock auf ein cooles Riff, dann geht schnell der Plan nach hinten los. Ich habe mich auch nie direkt an einen bestimmten Plan gehalten. Die Sachen aus dem Unterricht wurden gelernt, und gut war. Nach den Übungen habe ich dann meistens das gespielt, wonach mir war.
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stanley from the block
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Erstellt: von stanley from the block » 26.07.2011, 22:35

also als blutiger anfänger kann sowas schon hilfreich sein. ich frage mich nur ob es vllt. einen "plan" gibt, womit man überhaupt anfagen sollte.

bevor man in ein auto einsteigt und fährt, macht man auch erstmal einen führerschein. verstanden? :D

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karioll
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Erstellt: von karioll » 26.07.2011, 23:20

es kommt darauf an wie weit man kommen will. Will man Profi werden, klappt es nicht, wenn man nur das spielt, wozu man Lust hat. Also ohne Plan kommt man maximal bis zum Lagerfeuer-Star. Wenn man schnell vorwärts kommen will, oder etwas weiter kommen will, ist ein Plan notwendig. Wenn man einen Lehrer hat, dann hat er den Plan, wenn man allein auf sich gestellt ist, macht das Befolgen eines Plans den Unterschied zwischen schnellem und langsamen Fortschritt aus.

Also befolge deinen Plan, ergänze ihn, ändere ihn bei Bedarf. Schau, ob die Dinge drin stehen, die deinem Ziel förderlich sind, wirf raus, was dich behindert. Nimm dir nicht zu viel vor, nur so viel , wie du ohne Frust schaffen kannst (sonst befolgst du den Plan nach kurzer Zeit nicht mehr).

Ich bin ein Befürworter von Plänen, auf denen nicht mehr als 5-7 Dinge drauf stehen. Diese Art Pläne sind oft meine einzige Rettung, wenn mal wieder nichts so funktioniert, wie ich will (nicht nur in der Musik)
Das heißt, wenn ich Pläne fürs Jahr mache, stehen da 5 große Dinge drin (z.B. Wohnung malern, Proberaum suchen, Lehrgang besuchen. Reise nach xy machen, Aufstiegschancen in der Firma sondieren incl mindestens eine Massnahme in der Firma einleiten). Wenn ich Pläne für die nächste Stunde mache, dann stehen da 5 kleine Sachen drin (abwaschen, Mutter anrufen, Blumen gießen, Gitarre stimmen, 4 Takte vom neuen Song üben.) Wenn ich diese 5 großen oder 5 kleinen Dinge erledigt hat, dann geht es mir immer gut. Ich merke dann immer, wie ich gerade meinen inneren Schweinehund überlistet habe. Ohne Plan könnte ich froh sein, wenn ich überhaupt eins von den Dingern erledigen würde. So bin ich. Pläne retten mich manchmal vorm Durchhängen. Aber auch , wenn ich nur 4 von den 5 Dingen erledige, habe ich viel geschafft.
Immer, wenn ich dieses Prinzip auf die Gitarre anwende, schaffe ich was, wenn ich nur so vor mich hin wusele ohne Plan, dann komme ich einfach nicht vorwärts, spiel immer das Gleiche oder gar nicht.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

Woodtiger
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Erstellt: von Woodtiger » 27.07.2011, 13:58

Ich persönlich halte es für unerlässlich, einen Übungsplan zu haben, und noch mehr - sich Ziele zu setzen.
Wer etwas gegen einen detaillierten Übungsplan hat, sollte sich zumindest Ziele setzen, die er bis zu einem Zeitpunkt X erreichen möchte.

z.B. bestimmter Lick auf Tempo 180 in einem Monat draufpacken. Oder Solo von Sultans of Swing. Oder Schwäche des kleinen Fingers ausmerzen. Usw.

Ohne sich Ziele zu setzen, wird das Üben unstrukturiert bleiben und dem folgen, was einem Spaß macht oder was man schon (gut) kann. Um voranzukommen, gilt es aber, zu identifzieren, was man noch nicht / nicht so gut kann und sich das gezielt zur Brust zu nehmen.

Ich laboriere auch noch an einer Vorlage für einen Übungsplan herum, habe aber noch keinen für mich passenden Entwurf.

Es geht auch nicht darum, sich sklavisch an einen Übungsplan zu halten. Aber zumindest steht dokumentiert, was man üben möchte (Ziel!). Wenn ich an einem Tag merke, uaah, Tempo Übung geht heute gar nicht aus den Fingern, dann kann man das ja für heute bleiben lassen und was anderen machen.

Gast

Erstellt: von Gast » 28.07.2011, 11:58

Ich bin auch noch Anfänger und habe ganz am Anfang gedacht ich müßte mir da einen Plan erstellen, aber schnell merkte ich es macht so keinen Spaß, ich möchte Lieder spielen können und da muß ich korgli recht geben ;)

Also mir hilft es viel, wenn ich Songs von AC/DC lerne, da spielt man nicht nur die Powerchords, sondern übers gesamte Griffbrett und seit ich das mache werde ich immer sicherer in dem was ich tue, das ist für mich sehr wichtig, denn da verkrampft man auch nicht mehr so. Vorallem macht es mir Spaß jeden Tag so 2-3 Std nach der Arbeit noch zu lernen.
Übe die Songs die dir Spaß machen, denn Spieltechniken kommen in Liedern oft vor und somit lernt man diese dann auch.

Was ich vielleicht noch anmerken sollte, ich habe auch den Vorteil das ich in einer Band mitspielen kann und somit von Woche zu Woche ein besseres Rhytmusgefühl bekomme, denn das ist zur Zeit mein Hauptaugenmerk, bevor es an andere Dinge geht.

Wünsch dir noch viel Spaß beim Üben!

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karioll
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Erstellt: von karioll » 28.07.2011, 12:25

Ride the lighting: du hast doch einen Plan! ACDC -Lieder lernen, dabei die Spieltechniken eine nach der andern vertiefen, und Rhythmusgefühl mit Hilfe der Band aufpeppen. Weil es dir so einen Spaß macht, kommt es dir nicht wie ein Plan vor.

Aber niemand sagt, dass ein Plan was Trauriges sein muss. Und umso weniger Punkte in einem Plan stehen, um so besser kann man sich darauf konzenrieren und umso realistischer ist es, dass man ein Wunschziel erreicht.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

felixsch
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Erstellt: von felixsch » 28.07.2011, 13:36

Ich find Übungspläne sehr hilfreich. Ich hab mal so n Blankoplan erstellt, aber die letzte zeit schreib ich mir alles einfach auf n zettel auf.

Wenns interessiert, hier mal der Blankoplan zum selbst Ausfüllen :
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