Upstrokes treffen alles, nur nicht das, was sie sollen

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Grobmotoriker
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Upstrokes treffen alles, nur nicht das, was sie sollen

Erstellt: von Grobmotoriker » 02.07.2011, 15:30

Howdy,

bin grad dabei das Lagerfeuerdiplom durchzuarbeiten.
Akkorde greifen , wechseln ist kein Ding, obwohl ich mir anfangs die Finger ein wenig verknotet hab, aber fleissiges Üben hat wunder gewirkt, auch wenn ich hin und wieder beim "Blindwechseln" mal nen Akkord nicht 100%greife, aber da arbeite ich dran.
Mein Problem ist folgendes:
Ich bin jetzt dabei neben den Akkordwechsel üben , mir die Schlagmuster zu Gemüte zu führen.
Der 4/4-Schlag ist simpel ,geht ohne Probleme.
Aber der Eisenbahnschlag und Westernschlag machen mir arge Probleme.Nicht vom Rytmus her, hab ein Metronom laufen und des Zählens bin ich auch mächtig.Aber die Upstrokes treffen nicht die Saiten ,die sie sollen. Mal haue ich ins Leere, oder der Daumen springt "quasie "über die Saiten, oder ich schlage schlicht und ergreifend die falschen Saiten an.
Die Downstrokes treffen ich hingegen recht sauber.
Irgendwie sehe ich da seit 3 Tagen kein Vorankommen, was mich doch ziemlich frustet.die 2 Fotots auf Wikibooks, zeigen zwar die etwaige Haltung der Schlaghand ,aber leider nicht ,wie der Daumen genau zu treffen hat .Ich denke ,das "über-die Saiten hüpfen", hängt mit dem Anschlagswinkel oder der "Daumspannung" zusammen. Ziemlich oft, bleibe ich auch mit den Fingern beim Upstroke hängen.Beim 4/4-Schlag hat mein Handgelenk ja nen festen Winkel und ich pendle nur aus dem Ellenbogen mit dem Unterarm,...haut beim Western-bzw Eisenbahnschlag nicht hin .
Wird beim Western/Eisenbahnschlag das Handgelenk ein wenig verdreht, damit sich Finger und Daumen nicht insgehege kommen, oder beibt das ein "starre" Pendelbewegung nur aus dem Unterarm, und ich habe ein falsche Schlaghandhaltung?
Ist das mit der mangelden Treffsicherheit normal, oder stelle ich mich zu dämlich an.
Es deprimiert mich ein wenig , eigentlich recht gute Fortschritte gemacht zu haben ,und dann quasie von den Upstrokes so ausgebremst zu werden.

mfg GM

Ps. Hab auch schon bei Youtube grob gesucht , aber entweder nix gefunden, Videos die für mich als Anfänger einfach zu schnell sind ,um etwas daraus zu erkennen, oder halt mit plek...

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Roddy
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Erstellt: von Roddy » 03.07.2011, 06:39

Der Daumen trifft die Saiten mit dem Daumennagel.
So ein wenig darfst Du die Hand dabei schon kippen.

Meistens schlägt der Daumen dann ja nur noch die hohen Saiten an und nicht mehr die Basssaiten.
Das kommt mit der Zeit.
Einfach weiter üben.

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 03.07.2011, 10:53

Ich schließe mich im Prinzip Roddy an. Das ist eher eine Frage der Zeit, bis du die Saiten richtig triffst. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Es dauert etwas, bis du wirklich sicher die Saite(n) triffst, die du treffen möchtest.
Lass' dich nicht unterkriegen. Einfach fleißig weiter üben und dann wird das. :)

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Erstellt: von Grobmotoriker » 03.07.2011, 12:41

danke für die info.

es ist also ok, wenn ich vorerst nur die melodie-saiten treffe?

weil dann ,übe ich das so weiter. war nämlich vom stillstand meines fortkommens so deprimiert das ich den western und eisenbahnschlag mit downstrokes gemacht hab, um in den lektionen ein wenig weiter zu kommen.ist ja im 8/8 bereich noch sehr gut machbar, wenn man sich nachm metronom und fusstippen richtet.

grüsse gm

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ildimo
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Re: Upstrokes treffen alles, nur nicht das, was sie sollen

Erstellt: von ildimo » 03.07.2011, 13:48

Grobmotoriker hat geschrieben:Ist das mit der mangelden Treffsicherheit normal, oder stelle ich mich zu dämlich an.
Es deprimiert mich ein wenig , eigentlich recht gute Fortschritte gemacht zu haben ,und dann quasie von den Upstrokes so ausgebremst zu werden.


Hi,
ja, wenn Du Dich sooooo dumm anstellst, dass es Dich sogar deprimiert, solltest Du schleunigst Deine Gitarre verbrennen :lol: :lol:

Bitte entschuldige, bei Deiner Vorlage konnte ich einfach nicht anders ;) .

Jetzt im Ernst:
Diese Dinge brauchen Zeit und Übung, Übung Übung.......

Das Gefühl für den Anschlag entwickelt sich immer besser und besser. Erzwingen kannst Du es nicht. Am Anfang fühlt man sich, als hätte man eine "Holzhand", im Laufe der Zeit wirst Du immer lockerer und es klappt immer besser.

So weit ich gesehen habe, spielst Du ja erst ein paar Tage, also fleißig üben und Geduld!

L.G.
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Grobmotoriker
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Erstellt: von Grobmotoriker » 03.07.2011, 14:38

@ildimo: gitarre verbrennen ,im rahmen des LAGERFEUERdiploms? hoffe nicht, dass dies die abschluss-lektion ist... :lol:

mir ist grad auch aufgefallen, dass ich etwas zu zögerlich war, und deshalb teils nicht richtig getroffen hab. hab halt ne akustik-gitarre ,die ich nicht wirklich leise spielen kann, und hatte ein wenig die befürchtung ,dass die nachbarn mit der zeit auf den gedanken kommen könnten, von der schusswaffe gebrauch zu machen.bin jetzt jetzt mal durchs haus gewandert, und hab mich mit meinen nachbarn bezüglich des "lärms" geeinigt. bis 20 uhr kann ich nun reinhauen ,wie ich will....
und siehe da , die upstrokes hauen nun besser hin, wenn ich da etwas energischer rangehen kann...

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 04.07.2011, 14:46

ja, auch bei mir war es so, dass mir leises und sanfteres Spielen anfangs schwerer fiel, als heftiges "reinhauen". Aber auch die leiseren Töne klappen mit der Zeit immer besser ;)

Ansonsten halt schon mal das Lagerfeuer anheizen :lol: :lol:

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