Reine Konzertgitarrenübungsgruppe - Lohnt sich das Hingehen?

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Loonee
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Reine Konzertgitarrenübungsgruppe - Lohnt sich das Hingehen?

Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 17:13

Moin,

klingt vielleicht komisch. Wahrscheinlich bin ich auch einfach nur nervös. ;)

Ich such ja schon länger einen Gitarrenlehrer. Aufgrund der Tatsache, dass wir zwei Kinder und nur einen Verdiener haben, muß ich da durchaus auch aufs Geld gucken. Nun ja...

Evtl. hätte ich da was. Wir haben eine Musikschule in einem größeren Ort in der Nähe, die bieten für unter 50,- viermal 60 Minuten im Monat. Gruppen halt, aber sowas hätte ich eh am liebsten gehabt. Lieber als Einzelunterricht.

Nur... die Gruppen sind entweder E-Gitarre oder Konzertgitarre. Der Konzertgitarrenlehrer lehrt nach Teuchert. Ich soll da morgen hin und der Lehrer, so hat man mir gesagt, würde mit mir alles besprechen und sich auch meine Gitarre ansehen.

So... ich hab zwei Gitarren. Eine Ibanez Talman und eine Godin 5th Avenue. Letztere würde ich mitnehmen (es ist keine Kingpin, es ist die rein akustische Archtop), morgen.

Seit einigen Tagen überleg ich jetzt, ob ich da nicht umsonst hingehe? Erstens bin ich echt blutiger Anfänger, ich hab zwar hier und da gelernt, ich kann ein paar Akkorde und ein paar einfache Zupfmuster der absoluten Anfängerklasse. Ich kann ein ganz klein wenig Ansätze von Musiktheorie. Da ich aber beim lernen immer wieder kreuz und hopp gesprungen bin, kann ich nichts wirklich halbwegs.

Deshalb will ich ja einen Lehrer, ich brauch zumindest für den Anfang jemanden der mir in den Arsch tritt. ;)

Zweitens habe ich keine Konzertgitarre. Ich will auch keine und ich mag keine. Ich möchte mir weder dafür jetzt eine kaufen noch möchte ich auf einer lernen. Konzertgitarren, ich hab schon welche in der Hand gehabt, gefallen mir für mich (derzeit) schlicht einfach nicht.

Meine Gedanken gehen vor allem in die Richtung: Wenn der Lehrer in seiner Lern- und Übungsgruppe nur Konzertgitarren hat, passt dann eine Jazzgitarre überhaupt rein?
Liebe Grüße
Nicky

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 17:17

Ich weiß... Ich bin nur grad tierisch nervös.... *fingernägel kau*

Hat einen Vorteil, die an der linken Hand muß ich nciht mehr schneiden. Nur noch feilen. *scherz*

Echt, ich hab schon immer bei sowas vorher tierisches lampenfieber gehabt und jetzt ists, weil ich mir das so arg wünschen würde, doppelt schlimm....
Liebe Grüße

Nicky

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 27.05.2011, 17:31

Hy!

Ich glaube, dass es ganz normal ist, dass du Muffensausen hast! Immerhin sitzt vor dir ein erfahrener Gitarrist. Jedenfalls sollte es so sein :lol:.
Auch ich hatte vor meiner ersten Stunde ein bisschen Schiss! Aber als ich dann im Unterrichtsraum mit meinem Lehrer saß, und er mir zeigte, was ich alles lernen kann, gefiel mir der Gedanke, Unterricht zu nehmen.
Bei der ersten Stunde lernst du wahrscheinlich sowieso nicht viel. Dir sollte der Unterricht erst mal erklärt werden. Soll heißen: Dein Lehrer sollte dich fragen, was du spielen möchtest, was du evtl. schon kannst usw. Ob deine Gitarren sich dafür eignen, wirst du dann sehen.
Du bist genau wie ich es war. "Ich brauche nur anfangs Unterricht!" Sch... war! Es hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich insgesamt knapp 3 Jahre Unterricht hatte. Ohne würde ich wahrscheinlich noch immer Lady In Black oder Knocking On Heavens Door schrammeln.

Mach dir nicht ins Hemd, geh hin und du wirst dich echt wundern, wie viel Spaß das machen kann!

Noch was zum Gruppenunterricht: Einzel wäre besser, da so der Lehrer speziell auf dich eingehen kann. Aber in der Gruppe macht es, je nach Größe, mehr Spaß auch noch mit anderen Gitarristen zu spielen. Beides hat Vor- und Nachteile. Probier es einfach aus ()/
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 17:37

Hey,

der ist ein erfahrener Musiker, hat bei Teuchert selbst Unterricht gehabt, hatte eine CD und gibt jetzt dafür auch ein Songbook raus. Jedenfalls hab ich das so seiner Bio entnommen und wenn man den Namen googlet, dann findet man das auch. :)

Ich weiß, dass ein Einzelunterricht mehr bringen würde. Aber zum einen bin ich persönlich in Gruppen viel motivierter. Dann kann ich da zum zweiten auch andere Leute kennen lernen. Das ist für mich wichtig, ich bin zugezogen und aufgrund einer Erkrankung trotz mehrerer Jahre noch nicht integriert. Neue Leute mit gleichem Hobby wäre nice! Naja, und drittens ist es eine Geldfrage. Einzelunterricht bekomme ich über die normalen Musikschulen nur für ein Geld das ich mir nicht leisten kann.

Und hey, wenns mir so viel Laune macht, dann bleib ich bei sowas auch dabei, das ist kein Thema. :)
Morgen um die Zeit hab ichs hinter mir, dann weiß ich mehr. Ich schätze mal, dass ich eh nicht direkt einsteigen würde sondern das es da feste Zeiten gibt?

Die Zeiten wären auch genial. Samstags nachmittags. Da hab ich dann mit der Betreuung der Söhne so gar keine Probleme. Das ist alles zu gut, als das es klappen könnte... :lol:

Passen Jazzgitarren klanglich in eine Truppe von Konzertgitarren? Ich hab die hier:

http://www.youtube.com/watch?v=Oga3RWt0NJA

Und sie ist auch mit den gleichen Saiten bestückt: Elixir nanoweb, nur hat der die .010er und ich hab die .011er.

Edit:

Spielen möchte ich einmal auch sow wie der oben. Oder wie der hier:

http://www.youtube.com/watch?v=ufrP0qWd ... re=related
Liebe Grüße

Nicky

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 27.05.2011, 17:51

Ich sag ja: Es gibt Vor- und Nachteile. Mir hat der Gruppenunterricht immer Spaß gemacht. Klar hatte ich auch mal einen schlechten Tag, wo kaum was klappen wollte. Aber bei der nächsten Stunde war das schon vergessen.

In den meisten Musikschulen sollte es feste Zeiten geben. Ich hatte immer einen festen Termin. Es sei denn, mein Lehrer war krank oder hatte einen Termin. Dann wurde der Unterricht aber nachgeholt. Sprich mit deinem Lehrer ab, wann du am besten immer Zeit hast. Die meisten Lehrer versuchen sich dann nach dem Schüler zu richten.

Ob die Gitarre für den Unterricht geeignet ist, kann nur dein Lehrer bestimmen. Ich hatte E-Gitarren Unterricht, und bin zu meiner ersten Stunde mit einer 99 € Klampfe gegangen. Ich dachte, dass die für den Anfang reicht. Doch ich konnte mit dieser nur ganz schlecht greifen. Ich lies mich beraten, und kaufte meine zweite Gitarre, die dann super für mich war, für ungefähr 250 €. Genau weiß ich das nicht mehr. Aber wenn du ein wenig Glück hast, kannst du mit deiner Gitarre spielen lernen. Dein Lehrer wird dir nicht verbieten mit ihnen zu spielen. Er kann dich aber darauf hinweisen, dass du es mit der Einen oder Anderen Gitarre evtl. etwas schwerer hast.
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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 17:56

Hey Harry,

ich danke dir, du hast mir schon viel Bauchflattern genommen. :)

Die Godin lässt sich greifen wie Butter. Was die Spielbarkeit angeht, bin ich mir sicher das sie jeden Test besteht. Ich habe vor Jahren einmal eine HB in den Händen gehabt, mit der ich anfangen wollte. Die war der Horror und ich gab das Gitarre spielen wieder auf.

Dann kam ich zu meiner Talman und die griff sich schon wundervoll leicht, so dass ich auf Anhieb problemlos mal so eben 20 Minuten Justin-Unterricht durchziehen konnte. :)
Ein paar Akkorde kann ich ja. Und das Begleiten von Three little birds. Justinguitar.com sei Dank. :)

An die Godin kam ich durch reinen Zufall, die war garnicht geplant, sie ist praktisch ein Geschenk. Und als ich sie das erste Mal griff, da war ich hin und weg. Ich habe ja Probleme mit meinem kleinen Finger der Greifhand. Der biegt sich durch - irgendwo hier gibts n Thread mit Bild - was mich lange abgehalten hat weil es ein ekliges Gefühl ist. Mit der Godin mach ich jetzt jeden Tag viel leichter als mit sogar der Talman die Spinne und es bessert sich so weit das ich denke: Jetzt komm ich damit klar. :)

Fester Termin für die bestehende Gruppe ist immer Samstags um 14.00 Uhr. Meine einzige andere Möglichkeit war bislang für über 50,- und nur halb so viel Unterricht Montag abends durch die Gegend zu fahren. Genau zu einer Zeit zu der ich nicht weiß ob mein Mann wirklich da sein kann.
Und das für einen Vertrag der mich auf ein Jahr fest bindet. (Alle anderen Musikschulen hatten bislang Quartalsverträge aber entweder keine machbaren Zeiten oder zu hohe Beiträge für mich.)
Liebe Grüße

Nicky

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Duesterlady
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Erstellt: von Duesterlady » 27.05.2011, 19:01

Hallo,

nur Mut, glaub mir, ich beneide Dich ein wenig.

Ich kann mir nämlich leider finanziell und zeitlich gar keinen Unterricht leisten und muß mich allein durch Bücher beißen.

Und dabei hatte ich auch mal das Vergnügen mit einer - uralten - Teuchert-Ausgabe des Lehrbuchs. Also ich fand das gut und denke Gruppenunterricht nach Teuchert kann nicht schlecht sein.

Und welche Gitarre du nimmst müßte doch letztendlich egal sein. Es werden halt keine rockigen E-Gitarren-Riffs unterrichtet sondern Grundkenntnisse in Akkordspiel und Solospiel. Das ist für einen Anfänger auf jeden Fall gut und später mit den Grundkenntnissen kannst du immer noch entscheiden, was du am liebsten spielst. Die Griffe und Spieltechniken funktionieren ja grundsätzlich auf allen Gitarren gleich. Warum solltest du dir also eine neue Gitarre kaufen, die du nicht willst und dich finanziell unnötig belastet, wenn du doch 2 zur Auswahl hast? (und ich find Jazzgitarren auch schön, kann mir aber grad keine leisten).

Wenn du sie magst, spiel sie ruhig und freu dich einfach auf morgen. Nach Teuchert Gitarre lernen und dabei Leute mit gleichem Hobby kennenlernen ist doch klasse !

Liebe Grüße
Claudia

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 27.05.2011, 19:09

naja, musst einfach da mal reinschauen.
meine befürchtung wäre, wenn ich weiss, dass die dort ausschliesslich mit konzertgitarren spielen, scheint es ein altmodischer lehrer zu sein, der sich bissel der volksmusik, klassik oder ähnlichem verschrieben hat und hoffentlich klimpern die dort nicht nur sowas :D
auf konzertgitarren wird überwiegend gezupft und weniger geschrammelt.
kann nun passieren, dass du dort *dat du min leevsten büst* zuppeln musst und dir das mal so garkeinen spaß macht :D
also unbedingt reinriechen und probestunde nehmen :)

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Moonlight
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Erstellt: von Moonlight » 27.05.2011, 19:29

Mmh, devil, in welchem Unterricht warst du denn? :shock: :D

Ich hatte auch schon mal Gruppenunterricht - drei Konzertgitarren (mit der des Lehrers sogar vier) und ich mit der Westerngitarre.
Das war überhaupt gar kein Problem mit den unterschiedlichen Gitarren.
Eher ein Problem beim Gruppenunterricht war das unterschiedliche Lerntempo bzw. die unterschiedliche Übungszeit, die die Gruppenmitglieder investierten.
Mein Lehrer spielt alles auf seiner Konzertgitarre - von Blues bis Powerchords-Geschrammel.
Für gute Lehrer ist das gar kein Problem.

Gruß Iris
PS: Loonee, ich war auch etwas nervös vor der ersten Gitarrenstunde.
Gitarrenlehrer wissen das - keine Angst, du musst bestimmt nicht gleich was vorspielen... ;)
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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 27.05.2011, 19:41

ach moonlight hab da schon einiges erlebt.
solange man seine eigene gitarre mitbringen und auch benutzen darf, ist sicher in ordnung aber ich war mal ganz kurz in so ner gruppe wo die tatsächlich volkstümliche songs auf ihren konzertgitarren geklimpert haben (war so nen kirchlicher verein) und da war ich nach nichtmal 30 minuten wieder raus :D
und befürchtung ist ja auch "reine konzertgitarrengruppe" und damit assoziiere ich automatisch irgendwie diese musikrichtungen auch wenns nicht die regel sein muss ;)
der gitarrenlehrer begann auch nicht mit akkordspiel, sondern mit dem melodiespiel von irgend so einem heimatsong "gähn" :D
ist bei mir schnell vorbei wenn der lehrer vor sich nen kirchliches liederbüchlein liegen hat und "jusus mein hirte" anstimmt :D

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Erstellt: von Moonlight » 27.05.2011, 19:56

devil, ich glaube, dass immer noch die meisten Anfänger mit Konzertgitarren beginnen und deshalb diese Gruppen entstehen.
In der Regel wird der Lehrer auch auf die verschiedenen Musikwünsche seiner Schüler eingehen. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht.
Und wenn man in einer Gruppe lernt, spielt man eben auch mal was, was einem nicht so gefällt, wenn sich ein anderes Gruppenmitglied das gewünscht hat.
Man muss das ja dann nicht für sich selbst weiter vertiefen.
Und lernen tut man trotzdem was dabei.

LG Iris
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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 20:26

Ihr seid echt klasse, ich fühl mich schon leichter. :)

Also, mit "Dat du min leevsten büst" hätte ich jetzt nicht so große Probleme, das Lied mag ich vor allem in der Wader-Version sehr gern. ;)
"Hoch auf dem gelben Wagen" bräuchte ich weniger aber wenns mich weiter bringt, dann kann ich damit leben. Eine gute, solide Grundlage ist wohl nie nur das, was einem Laune macht.

Ich denke aber nicht, dass das die Richtung ist, in die der Dozent geht. Der ist in Spanien geboren, hat eine CD und die passenden Noten dazu rausgebracht: "Canicosa". Das sind wohl Eigenkompositionen von ihm.

Wird also eher in eine andere Richtung gehen, wobei ich die Stücke noch nicht gehört habe.

Ich werds dann sehen. Hauptsache, ich brauch nicht noch eine Gitarre, das würd ich weder wollen noch mir leisten können. :)

Sonntag abend berichte ich dann mal, ja? Dann könnt ihr mir sagen, falls er mich nimmt, wie ich das einstufen kann. Vorher geht nicht, ich fahr direkt danach für eine Nacht mit Sohn und Mann zu meinen Eltern, um meinen jüngeren Sohn zu holen. ;)

Edit:
Claudia, ich bin auch froh, dass ich mir das halbwegs leisten kann. Viele geben ja mehr aus aber 50,- sind bei mir sowas von Schmerzgrenze und das wird mir schon ein wenig weh tun. Hier wäre es sogar günstiger und das bei 60 Minuten wo woanders die Stunden nur 30 Minuten dauern.
Die Jazzgitarre hätte ich mir auch nicht leisten können. Die war ein Geschenk meiner Ma. Sonst würd ich heut noch davon träumen.
Und ich stelle fest: Auf der Ibanez geht das Akkordspiel so gut wie auf der Godin aber die Zupfmuster und die Spinne und ähnliches bekomme ich auf der Godin einfach um Welten besser hin.

Ich glaub, ich werd morgen da auffallen wie ein bunter Hund, wenn ich das Instrument zwischen all den Konzertklampfen auspacke... :shock:
Liebe Grüße

Nicky

Tupac

Erstellt: von Tupac » 27.05.2011, 20:36

Ich denke, dass sich jeder, der in Deutschland lebt, Gitarrenunterricht leisten könnte ;) .
Und wofür die Aufregung?
Spielst ja nicht vor tausenden von Menschen ;) .
Wenn es Dir nicht gefällt, lässt Du es halt bleiben.

Ja, dann berichte Sonntag mal :) .

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 20:44

Tupac, nein, das ist nicht der Fall, da muß ich dir klar widersprechen. Nicht jeder kann sich Instrumentalunterricht leisten wenn er nicht in der Schule welchen bekommt oder Beziehungen hat.

Ich kann ihn mir leisten weil er nicht über 50,- kostet, aber er tut mir finanziell weh und Einzelunterricht für 70,-/monatlich oder mehr sind definitiv nicht mehr drin. Es gibt genug Menschen, denen es finanziell noch schlechter geht. Ich denke da zum Beispiel an alleinerziehende Mütter, zu denen ich auch eine Zeitlang gehörte.
Wir zahlen ein Haus ab, haben zwei Kinder, nur ein Einkommen da ich die Kinder betreute und jetzt arbeitssuchend bin. Und nein, Vater Staat gibt uns da nichts dazu. ;)

Es ist nicht witzig, wenn man jeden Cent dreimal umdrehen muß und das ist nicht unbedingt sehr selten. Da überlegt man sich zweimal, ob man sich das leisten kann oder das Geld doch lieber für Kinderkleidung, frisches Obst oder Schulsachen investiert.

;)
Liebe Grüße

Nicky

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karioll
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Erstellt: von karioll » 27.05.2011, 20:46

auf konzertgitarren wird überwiegend gezupft und weniger geschrammelt.


naja , auf Nylonsaiten kann man auch sowas spielen

Billy Idol - Rebel Yell (Storytellers)

oder sowas

Sting -- Message in a Bottle
Sting - Fragile

Also erstmal reinschnuppern, muss nicht Kirchen- und Volksmusik sein, was dich erwartet.

Moderatoraktion:
Der Link wurde entsprechend dieser Regeln formatiert.
Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)

Tupac

Erstellt: von Tupac » 27.05.2011, 20:48

Jo, dann muss man sich wohl Prioritäten setzen.
Wer in Deutschland lebt, kann sich dennoch glücklich schätzen.
Na ja, soll aber nicht Thema sein.

Dann freu Dich auf Deinen Gitarrenunterricht, kann Dich nur weiterbringen :) .

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 20:55

@Tupac: Das tu ich, ich freu mich sogar sehr, auch wenn diese Nervosität im Moment noch ziemlich stark drüberspielt. Das war bei mir schon immer so, ich hab das früher sogar bei Referaten in der Schule gehabt.
Und ich bin froh, dass ich ihn mir jetzt abknapsen kann, das kannst du mir glauben. Die Prioritäten hab ich ja lange auch setzen müssen, auch in Sachen "schaff ich mir überhaupt ein Instrument an?".

Wir sind in Deutschland sicher noch recht gut dabei, da geb ich dir Recht. Aber wir alle dürfen nicht vergessen, das solche Dinge wie das Erlernen eines Instruments in einer Musikschule ein Luxus ist und den hat einfach nicht jeder.

Manchmal wünsche ich mir, dass viel mehr Menschen so wären wie Justin von justinguitar.com, der einen großen Teil seines Lehrwerks für diejenigen kostenlos online stellt, die nicht so betucht sind das sie sich die Käufe leisten könnten. :)

@Karoli: Die Links sind klasse, danke. Besonders die von Sting gefallen mir. Sting mag ich eh sehr gern. :)

Edit:

Mir fällt das grad ein. In Bielelfeld bekommen alle Kinder, die in einen Kindergarten gehen, zum vierten Geburtstag einen Gutschein über 50,- damit sie einen Sportverein bezahlen können. Die Grundidee gefällt mir, sowas für Kinder und Musikunterricht fände ich klasse. In Bielefeld soll das an alle Kinder gehen, egal ob arm oder reich. Damit die soziale Kluft nicht zu sehr auffällt.

Natürlich weiß ich nicht ob es wirklich stimmt. Immerhin gibt es Bielefeld ja nicht...
Liebe Grüße

Nicky

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 27.05.2011, 21:39

Nabend nochmal!

Es ist richtig, dass man auf einer klassischen Gitarre auch Sachen von Steve Stevens, Sting und anderen Rockmusiker zu spielen sind. Jetzt kommt ein großes ABER: Bitte mache nicht den Fehler, und verlange zu viel von dir selber. Das sind Weltstars, und haben einen langen steinigen Weg gebraucht, um da zu sein, wo sie jetzt sind. Man kann sowas lernen! Keine Frage! Aber das braucht Zeit und Geduld!

Was das finanzielle angeht, gebe ich dir einen kleinen Tipp. Unterschreibe keinen verbindlichen Vertrag, wenn der Unterricht dir nicht zusagt. Das machen manche Lehrer gerne. Im Kleingedruckten steht dann, das man 12 Monate verpflichtet ist Unmengen an Geld zu überweisen, obwohl der Unterricht nicht richtig gemacht wurde. Lies dir, falls du Unterlagen bekommen solltest, alles genau durch! Dann kann nicht viel passieren!

Viel Spaß bei deiner ersten Stunde!
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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 21:43

Hey Harry,

ich werde den Vertrag genau durchlesen, selbst wenn mir der Unterricht tausendpro zusagt, und ich möchte auf keinen Fall einen Vertrag, der mich auf ein Jahr bindet. Ich weiß ja NIE was passiert.

Bei einer Musikschule praktisch nebenan hätte ich Unterricht bekommen können, knapp im Budget. Allerdings für die Hälfte der Unterrichtszeit. Ich habs genau deshalb nicht gemacht: Verträge galten immer für ein Jahr, von Sommer bis Sommer. Quartal sollte schon drin sein. Von mir aus auch viermonatig. Aber jährlich? Das ist mir bei den Beträgen nicht geheuer.

Ich möchte Gitarre vor allem für mich spielen. So als eine Art Therapie. :)
Es wird mir, denke ich, sehr gut tun und das ist alles, was ich davon möchte. Das es mir Spaß macht und mir gut tut. :)

Danke dir. :)
Liebe Grüße

Nicky

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Erstellt: von Loonee » 27.05.2011, 22:33

Hey Nomo,

ich versteh das schon. Nur ist ein Jahresvertrag praktisch auch ein Knebel. Es ist weder für den Gitarrenlehrer ratsam den Schüler praktisch von Stunde zu Stunde kündigen zu lassen noch sind solche Jahresverträge für den Schüler gut.
Da können zig Dinge passieren und bei 50+ Euro im Monat ist das zu unsicher. Ehe ich also einen Jahresvertrag abschließe lasse ich es, grad wenn ich knapp bei Kasse ist. Ist weder dem Musiklehrer noch mir mit gedient.

Viele Musikschulen bei uns bieten Quartalskündigungsfristen an. Die finde ich wiederrum absolut ok. Genauso wie ich verstehe, dass ich auch für die Monate zahle, in denen Schulferien sind. Denn da gibt es keinen Unterricht aber klar gibt es grad für Schulen weiter laufende Kosten.

Dennoch: Für die Menschen, die sich das nicht leisten können - und ich zähl mich da schon nicht mehr dazu, ich hab auch Justins DVDs gekauft, um da die Seite zu unterstützen - fände ich es gut, wenn es dennoch die Möglichkeit gäbe solch einen Unterricht besuchen zu können. Zumindest, was die Kinder betrifft, denn die können im Allgemeinen nichts dafür, wenn die Eltern sich das nicht leisten können.

Warum nicht für die Kinder, die ins 2. Schuljahr kommen, bei Interesse und einem gewissen Einkommen eine Förderung über die jeweilige Gemeinde? Siehe mein Beispiel anhand von Bielefeld und den Sportvereinen.
DAS fände ich einfach gut im Sinne der Kinder- und auch der Kulturförderung.

Und genau aus den Aspekten heraus bewundere ich jemanden wie Justin Sandercoe, der sich das leisten kann und auch wirklich umsetzt. Er muß ja davon ausgehen, dass ein Großteil der Nutzer seiner Seite das Ganze kostenlos machen obwohl sie sich zumindest eine Spende leisten könnten. Und auch Justin hat seine laufenden Kosten.

Ich meine damit nicht, das jemand wie du seine Dienste kostenlos zur Verfügung stellen soll aber ich fände es durchaus eine Überlegung wert, wenn Gitarrenlehrer von den Gemeinden bzw. Vater Staat einen Zuschuss dafür bekämen, das sie XY Schülern zu einem vergünstigten Tarif das Spielen beibringen.
Liebe Grüße

Nicky

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Loonee
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Erstellt: von Loonee » 28.05.2011, 14:39

Soderle...

Also.... ich muß Konzertgitarre spielen. Es geht eher Richtung Spanisch und das ist halt seine Vorgabe. Konzertgitarren kann ich aber über die Musikschule beziehen, wenn ich das möchte. Eingestellt und auf Spielbarkeit geprüft. Laut ihm als Anfängergitarren gut geeignet wären die bei 70,- inkl. Tasche und wenn ich nicht damit klar käme, dann könne man sie immer noch umtauschen.

Vertragslaufzeit ist bei denen bei 6 Monaten. 44,- monatlich und ich könnte ab nächste Woche anfangen.

Ich denk, ich probiers. :)
Liebe Grüße

Nicky

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 28.05.2011, 15:17

Hi Loonee,

ich weiß nicht, ob Du mitbekommen hast wie schwierig die Lehrersuche für mich war. Den ersten habe ich nach der ersten Stunde abgeschossen (Hoch auf dem gelben Wagen war da noch das geringste Problem). Dann hab ich wie verrückt gesucht und endlich meinen Guru gefunden.

Aber was ich Dir eigentlich schreiben wollte:
Beim ersten Mal war ich so nervös, dass ich Blut und Wasser geschwitzt habe, vorher, während und hinterher.....

Beim zweiten Mal war es dann noch viel schlimmer. Mir war kotzeschlecht. Das meine ich wirklich so.
Als ich dann das zweite Mal bei dem neuen Lehrer war, ging es mir auch noch nicht viel besser. Er verlangt viel von mir und ich kann nix. Tolle Kombi :lol:

Aber da nützt alles nix. Ich will was lernen, also muss ich da einfach durch.

Schau Dir die Sache einfach an, sag Dir immer, dass es schittegal ist, was die von Dir denken - niemand wird Dich für tolle Leistung bezahlen und niemand wird Dich erschlagen, wenn Du Mist baust. Schließlich zahlst Du dafür, dass man Dir zuhören m u s s.

L.G.
Ilona

@Tupac
Du scheinst null Ahnung davon zu haben, wie viele arme Schweine es auch hier im schönen Deutschland gibt. Zweifellos geht es uns allen hier besser, als in vielen anderen Ländern. Das heißt aber nicht, dass es nicht verdammt viele gibt, die mächtig zu knabbern haben. Wenn man nicht zu diesem Kreis gehört, sollte man sich glücklich schätzen.
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Erstellt: von musicdevil » 28.05.2011, 16:02

Loonee hat geschrieben:...Also.... ich muß Konzertgitarre spielen. Es geht eher Richtung Spanisch und das ist halt seine Vorgabe...


siehst du, das habe ich befürchtet.
ein guter lehrer schreibt dir nicht vor womit du zu spielen hast, sondern berät dich höchstens in diesen dingen.
und was ist wenn "richtung spanisch" nun nicht dein ding ist?
du bist da in ne spanische konzertgitarrengruppe reingeraten wie ich damals in den komischen christlichen gitarrenclub :D
mein ding wäre das alles nicht.
wenn du allerdings tatsächlich spaß an spanischen klängen auf der konzertgitarre hast, dann wäre alles prima ;)

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Erstellt: von Loonee » 28.05.2011, 16:27

Hey Musicdevil,

das es eher in Richtung Spanisch geht heißt ja noch lange nicht, dass er nur sowas spielt. Ich war ein wenig vorher dort und hab so die vorherige Gruppe hören können. Die Stücke haben mir gut gefallen.

Ich hab mir auch die Stücke im Teuchert angesehen bzw. angehört und die Art gefällt mir sehr gut. Ja, ich denke, dass mir das Spaß machen wird. Ich werd allerdings über kurz oder lang dennoch diese Spielweise auf meine Godin übertragen. So seltsam das klingt: Der Klang gefällt mir auch wenn auf ihr die Spanische Romanze gespielt wird.

Und so oder so werde ich in dem einen halben Jahr, das ich mindestens mache, auch in einer spanischen Konzertgitarrengruppe mehr lernen als ich es täte wenn ich daheim bliebe und das selbst in die Hand nehm. Wenn ich nach nem halben Jahr aussteige hab ich die Grundlagen, wenn ich dabei bleib, dann weils mir Laune macht. das seh ich dann. :)

Ich möchte ja Melodiespiel lernen und das lern ich dort denn ich brauch die Grundlagen. Wofür ich das Gelernte dann so einsetze, das ist ja am Ende mein Ding. :)


Hey Ilona,

mir war heute auch ziemlich flau im Magen und als ich hörte das ich erstmal auf meine Godin verzichten müßte, da wär ich am liebsten umgekehrt. Inzwischen bin ich schon ruhiger und gelassener, aber wenn ich an nächsten Samstag denke... *bibber*

Ich bin echt gespannt wie das dann laufen wird. Ich kann ja garnichts und irgendwie war das so garnicht das Thema. *schief grins*
Aber ich habs anfangs gesagt und er sprach ja auch von den Grundlagen. ich bin so ein schussel das ich vor nervosität nicht nochmal separat fragte. :lol:

Ausfüllen werd ich den Vertrag, aber unterschreiben tu ich erst nächste Woche vor Ort nachdem ich die Klampfe in der Hand hab und nochmal mit ihm geredet hab und bekräftigt hab das ich blutiger Anfänger bin. :)
Liebe Grüße

Nicky

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Erstellt: von ildimo » 28.05.2011, 19:31

Genau, gut überlegen, bevor Du irgendwo eine Unterschrift leistest.

Und halt Dir ansonsten immer wieder vor Augen, dass Du dort hin gehst um etwas zu lernen. Wenn Du schon alles könntest, könntest Du Dir den Weg und das Geld sparen ;)

Toi, toi, toi und l.G.
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Erstellt: von Loonee » 05.06.2011, 09:27

Guten Morgen,

ich wollte vermelden, dass ich gestern den Vertrag unterschrieben habe. 6 Monate Laufzeit, danach eine Verlängerung von jeweils drei Monaten.

Im Moment habe ich sowas wie Einzelunterricht innerhalb einer Gruppe. Klingt seltsam, ist aber so. *gg*

Und es ist für mich und meine Art zu lernen ganz haargenau das Richtige! Ich kann es nämlich nicht so gut ab wenn ich beim Üben und lernen die ganze Zeit beobachtet werde. Das KANN ich einfach nicht haben. Deshalb hab ich auch immer Gruppenunterricht gesucht - neben der Preisfrage -, denn da liegt der Fokus nicht nur auf mir.

Jetzt bin ich in einer Gruppe mit zwei jungen Damen, die seit 10 Monaten dort lernen. Ich sitze etwas separiert, so dass man sich gegenseitig nicht stört. Der Lehrer geht, nachdem er alle Gitarren nochmal auf ihre Stimmung gecheckt hat, zu den beiden Mädels und gibt ihnen eine Übung. In der Zeit kann ich nochmal das durchgehen, das ich grad am Start hab.

Dann kommt er zu mir, geht den ersten Teil der Lektion durch und gibt mir eine Übung. Wenn er sicher ist, dass ich sie auch richtig ausführe lässt er mich lernen und geht wieder zu den Mädels. Ich üb in aller Ruhe während er die Mädels das geübte nochmal vorspielen lässt und dann mit ihnen einen Teil der Lektion durchgeht bis sie was zum üben haben.

Dann ist er wieder bei mir, ich spiel das vor und bekomme meinen zweiten Lektionsteil. Hab gestern auch schon das erste Duett gespielt. *kicher*

Das klingt seltsam, als Unterrichtsart, aber es ist für mich genau das was ich wollte. Perfekt! Ich bekomme Anleitungen, werde korrigiert, kann für mich üben ohne das mich wer dabei ständig im Blick hat, werde nochmal überprüft oder korrigiert, bekomme meine Hausaufgaben und so weiter und so fort. Ideal!

Edit: 10 Monate kann man nicht einholen, oder? Die Mädels sind grad bei "Greensleves". Ich schätze, dass ich in eine passende Gruppe rutsche sobald er noch ein oder zwei Leute hat. Es sei denn, ich hole die beiden ein, was natürlich ein ziemliches Ding wäre. Nur glaub ich kaum, dass das zu bewerkstelligen ist.
Oder? Was denkt ihr?
Liebe Grüße

Nicky

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 05.06.2011, 10:05

Moin!

Super, dass du einen Lehrer gefunden hast, der genau das macht, was für dich in Frage kommt. Bei mir lief es in etwa genau so ab, wie bei dir. Eine kleine Gruppe aus 3 - 4 Schülern, alle auf einem anderen Stand... Ich habe in den Jahren, wo ich dort unterrichtet wurde, echt eine Menge gelernt und auch sehr viel Spaß gehabt. Ich hoffe, dass es bei dir genau so wird!

10 Monate kann man so schnell nicht aufholen. Es sei denn, du bist ein Multitalent, und kannst schon mehr, als deine Mitschüler. Dein Lehrer wird aber wissen was er macht.

Wenn der Tag kommt, und das wird er, und du nicht weiterkommst, nicht den Kopf hängen lassen! Sag deinem Lehrer dann, dass du einen schlechten Tag hast, und es beim nächsten Mal besser klappt. Das ist ganz normal!

Have Fun! )()(
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Erstellt: von karioll » 05.06.2011, 10:06

Schön, dass es dir so gefällt!

10 Monate kann man einholen, indem man jeden Tag mindestens 30 Minuten übt. Besser eine Stunde.
Das Hauptproblem der meisten Schüler ist nämlich, dass nach dem anfänglichen Enthusiasmus das Üben nachlässt.

Das Zeitproblem ist mindestens genau so groß wie das Geldproblem. Freie ungestörte Zeit ist kaum vorhanden. Diesmal aber nicht bei manchen, sondern bei fast allen.
Aber wenn du aufpasst dass du dir die Zeit täglich nimmst, kommst du schneller voran, als der Durchschnitt.
Zuletzt geändert von karioll am 05.06.2011, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Erstellt: von Loonee » 05.06.2011, 10:08

Da bin ich grad in einer guten Position. Die Zeit habe ich nämlich bedingt dadurch, dass ich nach der Kindererziehung jetzt gerade auf Jobsuche bin.

Ich dachte an Morgens, Mittags und Abends für den Anfang je 20 Minuten, aber dafür intensiv. Wäre das ok? Justin Sandercoe meinte mal, dass öfter kurz aber intensiv mehr bringt als einmal eine lange Zeit.

)()(
Liebe Grüße

Nicky

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Erstellt: von Harry83 » 05.06.2011, 10:22

Womit er Recht hat. Ich nehme mal ein Beispiel aus meiner Berufsausbildung: Als die Abschlussprüfungen vor der Tür standen, lernte ein Kollege, während der Arbeitszeit ununterbrochen. Ich hingegen nur Etappenweise, nur das, was ich noch nicht so gut konnte, bzw. nochmal auffrischen musste. Mein Kollege hatte schlechter abgeschnitten als ich. Und dabei war er zuvor Klassenbester in der Berufsschule. Manchmal ist weniger mehr! ;)
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Erstellt: von Loonee » 05.06.2011, 10:35

Dann werde ich das so halten. Mehrere 20-Minuten-Einheiten sind auch viel besser unterzubringen. Selbst wenn man "nur" Kinder, Haushalt, Einkäufe und Garten am Hals hat ist man schon nett ausgelastet. Aber die 20 Minuten hier und da gehen immer da ich ja die Gitarre in Reichweite habe. :)
Liebe Grüße

Nicky

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Erstellt: von karioll » 05.06.2011, 10:46

Gute Idee.

ich fand mal irgendwo den Spruch:

Wer einen Gitarrenständer hat, lernt schnell Gitarre!

(weil man dann die Gitarre griffbereit neben die Couch stellen kann)
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Erstellt: von Loonee » 05.06.2011, 12:29

Das stimmt allerdings. Ich hab einen Gitarrenständer neben dem Schreibtisch und ich greif viel schneller nach der Gitarre als wenn ich sie aus dem Koffer bzw. der Tasche holen muß. :)
Liebe Grüße

Nicky

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Erstellt: von Harry83 » 05.06.2011, 13:13

Ich habe auch keine bestimmte Zeiten, wann ich spiele. Meine Hauptgitarre (EC-401) steht unmittelbar neben der Couch. Wenn ich Lust und Laune habe, spiele ich drauf los.
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