Chambered oder solid Body? Vor- und Nachteile!

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Lester William Polsfuss
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Chambered oder solid Body? Vor- und Nachteile!

Erstellt: von Lester William Polsfuss » 26.05.2011, 18:08

Wo liegen die hörbaren vor- und nachteile einer chambered im gegensatz zu einer solid body gitarre?!
Als ich meine Gitarre verbrannte, war das wie ein Opfer: man opfert die Dinge, die man liebt, ich liebe meine Gitarre.

Jimi Hendrix

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phunky
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Erstellt: von phunky » 26.05.2011, 18:28

Das kann man nicht so ohne weiteres in Vor- und Nachteile subsummieren.

Die Konzepte der beiden Gitarrentypen sind einfach total unterschiedlich, so dass sie eben unterschiedlich klingen.

Im Vergleich zur Solidbody klingt eine Gitarre mit Hohlkammern luftiger, akustischer, verzerrt aber auch gern ein bisschen rauher (ich tu mich schwer damit, Klänge irgendwelchen Wiewörtern zuzuordnen ;)).

Als objektiven Nachteil könnte man ausweisen, dass einige Gitarren mit Hohlkammern leichter übersteuern. Außerdem kommt man bei denen mit F-Löchern oft nur durch eben jene Löcher an elektronische Bauteile, so dass Reparaturen frickeliger sind.

Wenn die Vor- und Nachteile so offen auf der Hand lägen, würde es vermutlich auch gar nicht beide Bauformen geben.

Man kann ja auch schlecht sagen, welche Vorteile eine Strat generell gegenüber einer Les Paul hat. Oder welche Nachteile. Unterschiedliche Konzepte halt.

Es kommt ja auch ein bisschen auf die Musik an, die man spielt und wie man dabei klingen will. Für HighGain-Zeug würde ich zum Beispiel eher ne Solidbody nehmen.

Ich 666

Erstellt: von Ich 666 » 26.05.2011, 21:33

Ich glaube er meint eher den Unterschied bei z.B einer Les Paul, weil die gibts ja -wie usrprünglich gebaut- mit Solid Body und -neuer- als Chambered Version. Klanglich hab ich keine Ahnung wie die sich unterscheiden, aber vom Gewicht dürfte man den Unterschied schon merken.

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jaensn
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Erstellt: von jaensn » 27.05.2011, 15:15

Bei meiner Epiphone macht sich der gekammerte Corpus auf jeden Fall dahingehend bemerkbar, dass sie viel kopflastiger ist, als man das so gewohnt ist und so kommt es, dass ich sie beim Spielen mit Gurt, im Stehen, schon oft geraderücken muss, obwohl ich schon einen Wildledergurt nutze wegen der hohen Reibung. Allerdings ist sie auch schön leicht.

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Hobil
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Erstellt: von Hobil » 27.05.2011, 17:35

Ich kläre auf.

Diese Vorurteile, vonwegen Les Paul die gechambered sind klingen nicht nach Les Paul usw.. kamen nur von den konservativen Gibsonpuristen.

Ich finde die gechambered klingen sogar viel besser :)

Vergleich Gibson Traditional ( Cheese Holes ) vs Gibson 2008 Standard ( Chamber ).

Die 2008 klingt viel offener und viel luftiger. Sie hat mehr druck und klingt in MEINEN Ohren viel besser als die Traditional, die eher ''eingeschränkt'' klingt und nicht so viel wärme rausbringt im Ton.

Auserdem sind die Chambered leichter und auch bei längeren Gigs viel angenehmer! Die Burstbucker Pro's passen 1A und machen aus einer Les Paul eine Ultimative Les Paul.

http://soundcloud.com/hobil/still-got-the-blues

So klingt meine 2008er

oder hier ein Review, http://www.youtube.com/watch?v=mqmG3c2j8Ww
Der Blues ist nicht tot. Er wartet.

Ich 666

Erstellt: von Ich 666 » 27.05.2011, 23:04


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