Westerngitarre schwer bespielbar

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Etaks
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Westerngitarre schwer bespielbar

Erstellt: von Etaks » 20.05.2011, 19:15

Hi Leute,

also folgendes "Problem" hab mir vor einiger Zeit ne Washburn Westerngitarre zugelegt und diese Saiten aufgezogen:
Elixir Nanoweb ultra thin coating with anti rust plain steel Extra Light /.010 - .047 (80/20Bronze)

und iwie ist die Gitarre so schwer zu bespielen bei den barrees tun mir nach wenigen minuten die hände weh etc... wenn ich jedoch in den Gitarren laden gehe und dort diverse Westerngitarren im wert von 100 bis 1000€ bespiele geht alles so butterweich und easy von der hand....
da frag ich mich natürlich schon was da los is da bei mir der spaß bzw. die motivation schon sinkt...

weiß jemand was man da machen kann?

mfg

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Simse
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Erstellt: von Simse » 20.05.2011, 19:34

An den Saiten wirds nicht liegen.
Eher an der Saitenhöhe, also dem Abstand von den Saiten bis zum Bundstäbchen. Zum einstellen der Gitarre kannst du auch die Suchfunktion hier im Forum benutzen, da gibts schon einige Themen dazu. (Stichwort: z.b. Saitenlage)
Und zusätzlich kannst du auch diese Website mal durchlesen, da ist es auch sehr schön erklärt.
Oder du lässt es direkt vom Händler machen, falls du 2 linke Hände hast. Kostet nicht die Welt.

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 20.05.2011, 19:34

Hi Etaks,

was für eine Washburn hast Du denn?

Vielleicht ist das Problem nur eine Einstellungsfrage der Halskrümmung oder der Saitenlage. Beides kannst Du selber überprüfen, wenn Du Dir das aber nicht zutraust, kannst Du das in der Regel gegen kleines Geld beim Händler machen lassen.

Ich selber habe zwei Washburn Dreadnoughts, mit denen ich sehr zufrieden bin. Beide haben eine sehr gute Bespielbarkeit. Aber diese beiden sind ca. 16 Jahre alt. Ich weiß nicht, ob Washburn noch dieselbe Qualität liefert.

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~Lucas~
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Erstellt: von ~Lucas~ » 20.05.2011, 19:37

Ich hab auch ne mindestens 30 jahre alte Washburn D12 hier stehen, nur die Saitenlage ist viel zu hoch. Muss ich da am Halsstab rumschrauben?
Wer gegen den Strom schwimmt, muss einiges schlucken können...

Gast

Erstellt: von Gast » 20.05.2011, 20:05

So alt, ui.
Bei so einer alten Lady würde ich dir den Gitarrenbauer wärmsten empfehlen.
Sie soll ja noch später noch einen Ton rauskriegen.

Gruß

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~Lucas~
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Erstellt: von ~Lucas~ » 20.05.2011, 20:44

Ok, danke :D
Wer gegen den Strom schwimmt, muss einiges schlucken können...

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 20.05.2011, 21:35

Bitte bitte bastelt nicht selber an so alten Babys herum. Ich habe mal für die Einstellung Plus neue Saiten knapp 15 € bezahlt. Kommt natürlich auf die Werkstatt drauf an. Aber selber würde ich es nie machen! Nicht das noch was kaputt geht!
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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 20.05.2011, 21:39

@~Lucas~

also einfach mal so ein bißchen dran "rumschrauben" ist sicher keine gute Idee. Dabei sollte man schon einigermaßen wissen was man tut, sonst ist der Hals am Ende hin :cry: .

Außerdem dient der Halsstab nicht primär zur Einstellung der Saitenlage, sondern ist für die Krümmung des Halses zuständig. Eine andere Einstellung benötigt man vor allem dann, wenn man die Saitenstärke wechselt.

Die Saitenlage wird durch Veränderungen des Steges und des Sattels eingestellt, aber I.M.O. ist dafür schon ein bissel Erfahrung von Nöten.

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Etaks
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Erstellt: von Etaks » 26.05.2011, 13:29

Hab den saiten abstand etwas verbessert und mich einfach ma an WesternGitarre gewöhnt und eingespielt da ich sozusagen von der Konzertgitarre auf western "umgestiegen" bin...;)

Danke für die ganzen Antworten!

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