Greifen,Zählen,Fuss wippen,richtig anschlagen,singen-niemals

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ildimo
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Greifen,Zählen,Fuss wippen,richtig anschlagen,singen-niemals

Erstellt: von ildimo » 01.04.2011, 20:28

:cry: :cry: :cry:
Ein sehr frustriertes leises "Hallo".

Tja bisher (fast 4 Monate ! :( ) habe ich nach der "Bursch-Methode" gerlernt. Ich kann ein paar Griffe ganz gut greifen und wechseln, ein paar Griffe einigermaßen. Ich hab ein paar Liedchen "begleitet" und "irgendwelche" Anschläge meinem Gejammer angepaßt - und gedacht, das wär ganz nett.

Seit knapp einer Woche lerne ich zusätzlich nach dem Lagerfeuerdiplom - und bis jetzt war das ja eigentlich kein Problem.

Gestern nacht hab ich dann einiges über die Anschlagtechniken gelesen "Eisenbahnschlag" & "Westernschlag" und gedacht - paßt schon - übst Du morgen.

Und nun das:
Nie - niemals werde ich gleichzeitig greifen, zählen, Fuss wippen, beim Anschlag die richtigen Saiten (oder mal eben keine) treffen und dazu auch noch singen - nie - niemals in diesem Leben! :(
Entweder ich bin zu alt, zu dumm, habe keine Gefühl für Musik - oder ich bin nur einfach gnadenlos untalentiert.
Oh Gott, ich konnte noch nicht einmal das Lummerlandlied begleiten und dazu zählen und singen.


Gibt es irgendwo - in weiter Ferne - ein Licht am Ende des Tunnels?
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phunky
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Erstellt: von phunky » 01.04.2011, 20:40

Gibt es. Das klappt nicht alles von heute auf morgen. Hier passt die ewige Weisheit nun wirklich: üben, üben, üben.

Ach, ich editier mal ein bisschen was rein: Die Rhythmik kann man auch mal ein bisschen ohne Gitarre trainieren. Also das Zählen und mit dem Fuß wippen. Mit nem Bleistift auf der Tischplatte. Klatschen. Was auch immer. Wenn der Rhythmus dann sitzt, die Gitarre dazu nehmen. Dann kannst Du dich vielleicht besser auf die Schlagtechnik konzentrieren.

Und ansonsten ist auch ein Metronom ein hilfreiches Gerät, würde ich mir über kurz oder lang mal zulegen, so Du noch keins hast.

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 01.04.2011, 20:47

jap.
Jeder denkt da wohl an gewissen Punkten, dass man absolut 0 Talent hat und würde am liebsten hinschmeißen, aber ich kann dich beruhigen. Das wird!
Du wirst es definitiv irgendwann können wenn du am Ball bleibst :)

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 01.04.2011, 21:06

-::-::-

Also erstmal Danke für Euren Zuspruch, den hab ich grad echt nötig.

Mein Problem ist halt, dass im Lagerfeuerdiplom gestanden hat, dass es total wichtig ist unter allen Umständen den Takt zu halten - unter allen Umständen.

Ehrlich gesagt, hab ich das bisher mit dem Rhythmus und Takt eher nach Gefühl geregelt - und mit Verlaub - so scheußlich hat sich das gar nicht angehört.

Heute hab ich krampfhaft versucht alles unter einen Hut zu kriegen. Griffe und Anschlag geht ja noch - ganz langsam halt. Aber sobald ich versuche 1+2+3+4......zu zählen, kann ich keinen Pieps mehr singen. Fast hätte ich geflennt wie ein Mädchen :lol: :lol:

Aber keine Sorge, ich schmeiss so schnell nix hin, ich bin ein altes, zähes Luder und beiss mich durch. :twisted:
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Erstellt: von phunky » 01.04.2011, 21:08

ildimo hat geschrieben:Aber sobald ich versuche 1+2+3+4......zu zählen, kann ich keinen Pieps mehr singen.


Das kann ich auch nicht. :D

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Erstellt: von ildimo » 01.04.2011, 21:19

phunky hat geschrieben:
ildimo hat geschrieben:Aber sobald ich versuche 1+2+3+4......zu zählen, kann ich keinen Pieps mehr singen.


Das kann ich auch nicht. :D


Oh Phunky, ich danke Dir herzlich, das war der Lacher des Tages - hab gerade fast Tränen gelacht :lol: :lol:

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Erstellt: von ildimo » 01.04.2011, 21:24

Wem verdanke ich denn dieses überaus treffende "mädchenhafte" Prädikat:
:arrow: ildimo / weint bei Forumsausfall ?

Ach, ich bin schon wieder richtig gut drauf - vielen Dank! :)
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Erstellt: von phunky » 01.04.2011, 21:27

Das hängt mit der Beitragszahl zusammen. Bei 25 scheint das mit dem Weinen dran zu sein. Dass das jetzt grad ganz gut passte ist allerdings nur Zufall ;)

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Erstellt: von snicki » 01.04.2011, 21:35

normalerweise macht man ja auch nicht alles gleichzeitig. Um den Rhythmus eines Liedes zu lernen kann man es sich raushören und nachspielen oder auszählen. Sitzt der Rhythmus dann, braucht man auch nicht mehr zählen, sondern spielt nach Gefühl, Ist kein Wunder, daß man frustriert ist, wenn man alles zusammen und gleichzeitig macht. Üb es Stück für Stück.


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Erstellt: von karioll » 01.04.2011, 23:05

Außerdem bist du nicht zu alt, Ilona! Das Üben hat mit dem Alter nichts zu tun! Für wichtiger halte ich die Regelmäßigkeit und die Motivation, dann wirst du es schaffen, was du dir vornimmst.
Gerade mit der Gitarre geht es manchmal nicht so schnell, wie man es will. Das ging und geht uns allen hier so!

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Erstellt: von ildimo » 01.04.2011, 23:30

Also nochmals ein herzliches Danke an alle.

Ja, irgendwie wollte ich heute wohl einfach zu viel auf einmal und das Allerschlimmste:

Ich hab gedacht - das schaff ich ganz lässig :lol: :lol: , na um so mehr hab ich mich dann auf den Hintern gesetzt.

Also als Erstes muss bald ein Metronom her - hab mir bei den Thomännern schon eins ausgesucht.

An Fleiss und Motivation mangelt es mir nicht. In den knapp vier Monaten, die ich spiele habe ich nur einmal zwei Tage und einmal einen Tag beim Üben ausgelassen - da gab es aber sehr triftige Gründe - ansonsten übe ich jeden Tag i.d.R sogar zweimal.

Noch einen speziellen Gruß an Phunky: Sorry, dass ich so arrogant war und diesen Untertitel auf mich persönlich bezogen habe, es hat so sau gut gepaßt heute ;)
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Erstellt: von Frank-vt » 01.04.2011, 23:49

Ahje, 4 Monate sind doch noch gar nix ;) (nicht bös gemeint). Also nicht die Geduld verlieren :) Würde mich am Anfang auf das Gitarrespielen konzentrieren und ggf. nur in Gedanken mitsingen.
irgendwann kannst du das/die Lied(er) "im Schlaf" spielen und dann kannst du das Singen dazu nehmen und wirst feststellen, daß es gar nicht mehr so schwierig ist.

Achja - ich kann auch nicht zählen und weiß auch nicht, wann ich Auf- oder Abschlag machen muß und könnte das auch nicht aufschreiben, was ich wann und wie spiele :lol: :lol: :lol: Spiele einfach nur nach Gefühl und "frei Schnauze". Aber manchmal :P erkennt man sogar was es für ein Lied sein soll :lol:
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Jonsie
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Erstellt: von Jonsie » 01.04.2011, 23:56

Ja versuch das zählen mal wegzulassen und nur zu singen und spielen :D. Tipp einfach mit dem fuß und zähl auch nich im kopf die zahlen weil gleichzeitig 1,2,3,4 denken und an den text denken + spielen... Also ich kann das nich das mädchen in meiner band schon. Aber lassen wir die diskussion mit multitasking und frauen mal weg :D. Also tip mit dem fuß den takt und spiel dabei dann kommt das vonselber. Danach sing und tipp mit dem fuß dazu und dann füg beides zusammen.
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Erstellt: von karioll » 02.04.2011, 00:09

das mit dem Fuß mitgehen kann ich erst seit einem knappen Jahr, vorher flog ich entweder mit dem Fuß oder mit der Gitarre raus. Habe dann mal einen Workshop bei einem Blueser gemacht, der wild gestampft hat und seit dem kann ich es erst.
http://www.youtube.com/watch?v=2N60wP0- ... re=related

Also immer mit der Ruhe! (so spielen wie der kann ich natürlich nicht, aber mit dem Fuß kann ich endlich stampfen, juhuu!)

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 02.04.2011, 00:31

Bild

und

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 02.04.2011, 01:47

mjchael hat geschrieben:Bild

und

Bild


Hallo lieber Mjchael, auf Dich habe ich schon gewartet ;) , denn genau diese beiden Leitsätze haben mich heute am frühen Abend davon abgehalten mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen :lol:
Nein so durchgeknallt bin ich denn doch nicht. Aber in meinem Kopf ging immer wieder herum: Du sollst es nicht können, sondern.....
Thanks.

Allen anderen auch nochmal ein liebes Danke.

Ich bin mir total bewußt dass 4 Monate noch gar nix sind, zudem ist es einfach eine Tatsache, an der man nicht vorbei kommt, dass die Dinge in meinem Alter (Gott ich kann das Wort schon selber nicht mehr hören ;) ) und mit ungesunden Pfötchen einfach etwas viiiiiiiel länger dauern. Aber das macht mir nix, werde ich einfach 120 anstelle der bisher geplanten 100 dann paßt das schon.

Im übrigen hab ich vorhin natürlich nochmal einen Versuch gemacht und den Rhythmus gespielt und auch gesungen - allerdings auf zählen und Fußwippen erstmal verzichtet - und siehe da - ging ganz gut.

Also gibt es noch Hoffnung.


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Volare
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Erstellt: von Volare » 02.04.2011, 04:18

karioll hat geschrieben:Außerdem bist du nicht zu alt, Ilona! Das Üben hat mit dem Alter nichts zu tun! Für wichtiger halte ich die Regelmäßigkeit und die Motivation, dann wirst du es schaffen, was du dir vornimmst.
Gerade mit der Gitarre geht es manchmal nicht so schnell, wie man es will. Das ging und geht uns allen hier so!

Natürlich spielt das Alter eine Rolle. Man ist zwar nie zu alt um etwas zu erlernen, natürlich ist Ildoma auch nicht zu alt, aber es haben schon genug Studien / Erfahrungsberichte bewiesen dass man in jungen Jahren schneller lernt als in alten Jahren... Das ganze hat dann aber nichts mit Talent zu tun sondern einfach mit dem Alter. Deshalb heißt es einfach üben üben üben dann bekommt man alles hin. Wer mit 50 anfängt wird zwar kein zweiter Paul Gilbert aber ich denke wer so "alt" anfängt ist sich darüber ohnehin im klaren...

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 02.04.2011, 09:58

Moin!

Ich bin zwar noch recht jung (27), aber auch ich hatte Bedenken, es wäre zu spät gewesen. Ich habe Ende 2007 angefangen, mir die Grundakkorde selber beizubringen. Von 2008 bis Ende 2010 hatte ich Unterricht. Was ich in dieser Zeit alles gelernt habe, ist Wahnsinn! Anfangs sagte ich mir, dass ich glücklich sei, wenn ich ein paar Lieder spielen könne. Und? Ich habe viel mehr gelernt, als ich ursprünglich wollte.
Was das Singen angeht, habe ich auch Schwierigkeiten. Das Lied muss zu 100 % sitzen. Sonst verspiele ich mich auch! Zum Zählen nutze ich weder mein Bein noch zähle ich laut mit. Ich nehme ein Metronom. Mit dem stelle ich ca. die Hälfte der original Geschwindigkeit ein, und fange dann an zu lernen.
Und noch was, wegen dem Alter: Mein Vater hatte vor meiner Geburt Gitarre gespielt. Ich war der Grund, warum er seit mehr als 27 Jahren keine Gitarre mehr in der Hand hatte. Aber er hegt auch nochmal den Wunsch es zu lernen. Und er ist 58 Jahre alt! 2,3 Akkorde kann er schon wieder. Du siehst, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will, und natürlich auch lernt! Und das kann fast jeder!
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Erstellt: von phunky » 02.04.2011, 10:53

Volare hat geschrieben:..., aber es haben schon genug Studien / Erfahrungsberichte bewiesen dass man in jungen Jahren schneller lernt als in alten Jahren... ..


Soso. Vielleicht erinnere ich Dich bei Gelegenheit mal dran...

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 02.04.2011, 15:33

phunky hat geschrieben:
Volare hat geschrieben:..., aber es haben schon genug Studien / Erfahrungsberichte bewiesen dass man in jungen Jahren schneller lernt als in alten Jahren... ..


Soso. Vielleicht erinnere ich Dich bei Gelegenheit mal dran...


Aber Recht hat unser Jungspund an dieser Stelle schon, da geht nix dran vorbei :lol: .

Er hat sogar doppelt Recht - ich wußte von vornherein worauf ich mich einlasse - und eigentlich komme ich damit ja bestens klar - nur gestern wollte ich einfach zu viel auf einmal und das ging dann nach hinten los.
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Erstellt: von karioll » 02.04.2011, 15:52

volare hat geschrieben:Wer mit 50 anfängt wird zwar kein zweiter Paul Gilbert


Was soll dieses Runtermachen?
Du wirst auch kein zweiter Paul Gilbert, obwohl du erst 16 bist. Du wirst immer Volare sein, ich werde immer ich sein, Und Ilona wird auch ihren eigenen Stil entwickeln. Es gibt keine 2 gleichen Gitarristen! Auch Jimi Page ist nicht Yngwie Malmsteen.


Was wäre , wenn Ich sagen würde, ALLE 16 jährigen haben ja bloß naive arrogante Einstellungen gegenüber dem Rest der Welt? Wär das richtig? Das träfe im Einzelfall bestimmt zu, aber nicht für alle.

Deine Studien sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen, weil man - je älter man wird, andere Fähigkeiten erworben hat, die das Lernen erleichtern,
Ich lerne jedenfalls genau leicht wie früher, nur anders und bewußter. Manchmal erscheint mir der Effekt sogar größer, weil ich weiß, was ich will und ich benötige weniger Zeit, weil ich weiß, wann es drauf ankommt, sich zu konzentrieren.

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Erstellt: von ildimo » 02.04.2011, 17:17

Hackt Euch doch nicht schon wieder ;)

Ihr habt doch beide Recht !

Schneller wird man mit dem Alter sicher nicht, aber dafür weiser (meine Kinder würden sich jetzt tot lachen :lol: ). Man lernt Kräfte besser einteilen, hat vielleicht manchmal (ich gestern nicht :? ) mehr Überblick usw. usw.

Aber Fakt ist, dass einige Fähigkeiten mit zunehmendem Alter ein wenig nachlassen. Fingerferigkeit und Kraft gehören sicher dazu. Das muss man dann durch etwas mehr Fleiss ausgleichen und dann paßt das schon.
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Erstellt: von Frank-vt » 02.04.2011, 17:47

Es hängt sicher von vielen Faktoren ab, wie man lernt. Das Alter spielt auf jeden Fall eine Rolle, andererseits hat man mehr Erfahrung.
Bin ja mittlerweile auch 50 und tu mich inzwischen bei manchen Sachen sogar leichter, obwohl die ollen steifen Finger nicht immer das machen, was sie sollen :lol: Liegt vllt. daran, daß ich jetzt manche Dinge besser verstehe (allerdings habe ich von Musiktheorie immer noch keine Ahnung :D) oder nicht alles mehr so starr sehe. Mache ja gerne mal Sachen von Siggi Mertens, aber werde viele Sachen nie so hinkriegen. Also suche ich mir da meine eigenen Varianten.
Werde auch sicher keine Solis mehr ala Jimmy Hendrix lernen, aber solche Ambitionen habe ich sowieso nicht, zumal mir die Richtung eh nicht sonderlich gefällt.
Die Hauptsache ist doch, das man mit Freude bei der Sache ist und Spaß hat.
Und auch kleine Erfolge sind Erfolge ;)
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Erstellt: von ildimo » 02.04.2011, 19:37

YES ! Das ist genau das, was ich mit "Weisheit" gemeint habe ;)

Moderatoraktion: Bild wurde gelöscht!
Zitiert bitte nicht den vorherigen Post! So schlecht ist unser Gedächtnis nicht.
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Erstellt: von Harry83 » 02.04.2011, 20:44

Man Leute!

Jeder neue Fortschritt, und sei es nur ein einzelner Ton, ist ein Erfolgserlebnis. Anderen bekannten Gitarristen nachzueifern, ist völlig normal. Das war bei mir nicht anders. Doch irgendwann reicht einem das Nachspielen von schon bekannten Songs nicht mehr. Dann will man mehr, und entwickelt seinen eigenen Stil. Und das sogar von Liedern, die es schon gibt. Ich z.B. habe eine eigene Version von Halleluja, welches Jeff Buckley von Leonhard Cohen gecovert hat. Wenn man so etwas auf die Beine bekommt, macht es erst richtig Spaß! Doch jemanden zu 100% kopieren zu wollen, geht in die Hose! Keine Coverversion hört sich genau so an, wie das Original. Ob gewollt, oder nicht!
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Erstellt: von Jonsie » 02.04.2011, 21:31

Schön gesagt und du hast vollkommen recht. Ich hab etwa ein jahr gelernt und kleine teile von songs geklimpert, dann nach einwm jahr konnte ich offiziell sagen, dass ich die gitarre spielen kann und hab ganze songs gecovert und immer schwierigere und jetzt nach fast drei jahren sitze ich an den schnellen solos und sweeping... und werde mich über die jahre dazu hinarbeiten, dass ich die gitarre wirklich beherrsche. Und die leute die denken, dass sie nach drei monaten schon perfekt sein sollten und aufhören weil sie denken sie hätten kein talent, die haben einfach keine geduld und lust zum lernen und können niederlagen nicht ertragen (die man gelegentlich hat :D)
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Erstellt: von Harry83 » 02.04.2011, 21:52

So isses!

Ich kenne einige Leute, die glauben, sie können es aufgrund des Alters nicht lernen. Die wissen aber nicht, dass ich selber erst mit 24 angefangen habe. Wenn ich denen dann was vorspiele, und sei es noch so "einfach", sind sie baff. Wenn ich dann aber von anderen höre, es sei einfach, denke ich mir meinen Teil. Ich sage es jedem Anfänger immer so: "Du bist auch nicht auf die Welt gekommen, und konntest laufen!" Mit der Gitarre ist es nicht anders. Man kann es lernen, wenn man will! Und ein Erwachsener lernt nicht schlechter. Ein Erwachsener geht einfach anders an die Sache heran.
Mit Solos tue ich mich auch noch ein bisschen schwer. Je nachdem, welches ich gerade lernen will. Aber auch da fängt man langsam an, bis man irgendwann in der original Geschwindigkeit spielen kann.
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Erstellt: von ildimo » 02.04.2011, 22:14

Hej, Ihr zwei Youngster ;) ,

ich versichere Euch, die körperlichen Fähigkeiten lassen nach, wenn man eine gewisse Schallgrenze überschritten hat - krank oder nicht - das hat zwar Einfluß - aber Alter alleine macht auch was aus.

Nichts desto trotz gewinnt man an anderer Stelle hinzu und aus dieser Kombi muss man einfach das Beste machen, denke ich.
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Amerigo
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Erstellt: von Amerigo » 02.04.2011, 22:59

Harry83 hat geschrieben:Ich kenne einige Leute, die glauben, sie können es aufgrund des Alters nicht lernen.


Das Gehirn bleibt auch im Alter mehr oder weniger plastisch, kann also lernen. Das ist eine Grundfunktion menschlichen Daseins und der Rest sind einfach Ausreden und schlechte Lernstrategie.

Am schnellsten lernen Kinder. Deren Gehirn braucht nur minimale Anreize und schon geht's los. Schaut mal einem Kleinkind zu, wie es gehen lernt: da ist keine Kritik, kein "das hab ich schlecht gemacht", kein "ich habe keine Lust mehr das zu lernen". Nein, da wird einfach geübt bis es geht und das sollten wir auch. Keine Selbstkritik, sondern einfach spielerische Freude am lernen.

Gruss

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karioll
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Erstellt: von karioll » 02.04.2011, 23:32

Das ist ein guter Vergleich.

Wenn man also eine Gitarre genauso oft spielen muss, wie ein Kind Schritte macht, bis es nicht mehr hin fällt, dann ist es ganz normal.
Wenn es dann rennen lernt oder zusätzlich hüpfen oder dabei noch Nebenbewegungen ausführen kann (z.B. einen Ball mit dem Fuß vorwärts zu schubsen, rückwärts gehen, auf einem Bein hüpfen) , so ist das auch beim Gitarre spielen. Man braucht ne Weile (Monate) für die Grundlagen und dann noch mal viel länger bis man nebenbei noch singen kann oder Soli spielen...
Es braucht einfach seine Zeit und immer schön eins nach dem anderen. Und falls man so oft spielen kann, wie ein Kleinkind Schritte macht, dann geht es auch schnell voran. Wenn man weniger übt, dann geht es eben langsamer, (wie z.B. bei mir, ist aber ok, muss ich mit leben, nehme mir nicht immer die Zeit).

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Erstellt: von Volare » 03.04.2011, 00:09

Langsam reichts mir aber mit dir, karioll... ich mache hier absolut niemanden runter. Aber es ist nun mal so dass man kein unglaublicher Fingerkünstler mehr wird wenn man mit 50 anfängt. Das hängt erstens damit zusammen dass man da wegen Job etc., vermutlich recht wenig Zeit zum üben hat und zweitens dass man einfach im Alter schlechter lernt. Das hat nichts damit zu tun dass man schlechtere Lernmethoden hat sondern einfach dass man nicht mehr so effektiv arbeiten kann, meiner Meinung nach. Man hat dann natürlich auch Weisheit gewonnen, und vielleicht effektivere Lernmethoden was das ganze vielleicht einigermaßen kompensiert. Ändert aber nichts daran dass bspw ein 12jähriger in seinem ersten Jahr Gitarre mehr Erfolge verbuchen wird als ein 50jähriger.
Und was mir auch allmählich reicht ist dass mir einige Leute hier ständig vorwerfen arrogant zu sein. Ich habe niemanden runter gemacht und selber auch nie behauptet dass ich der größte Gitarrist bin den der Planet je gesehen hat. Ich hab nur gesagt dass er kein zweiter Paul Gilbert wird. Und allem habe ich nie gesagt dass man solche Leute kopieren soll. Aber es ist doch so dass jeder Gitarrist irgendjemandem nacheifert. Wer behauptet dass es ihm total egal ist wie andere Gitarristen spielen und er nur seinen eigenen Stil entwickelt, lügt schlichtweg, denn zumindest am Anfang eifert doch jeder Gitarrist irgendjemandem nach. Ich wäre zum Beispiel unglaublich gerne wie Petrucci. Heißt das aber dass ich in 30 Jahren nur das Zeug spiele was er spielt, seine Solos kopiere etc.? Nein, das heißt es natürlich nicht...

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Erstellt: von Volare » 03.04.2011, 00:37

Dann erklär mir doch bitte mal was an meinem Verhalten in diesem Thread arrogant war? Ich habe
1) gesagt dass er mit einer 70€ Gitarre kaum spaß haben wird
2) gesagt dass jemand der mit 50 anfängt kein zweiter Paul Gilbert mehr werden wird

Und das sind offenbar die Gründe warum auf mir herumgehackt wird. In der Tat, habe ich die hier empfohlene Fender noch nicht angespielt. Es kann gut sein dass sie aus der Masse von Billiggitarren herausragt, dann soll er sie sich kaufen. Aber ich kann nur von den Gitarren berichten die ich in der Preisklasse angespielt habe und die klangen einfach nur, um es auf gut deutsch auszudrücken, scheiße.

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Erstellt: von karioll » 03.04.2011, 00:49

@ volare
a) falsch, denn: von sich selber falsch auf andere geschlossen.
b) nichtssagend, Allgemeinplatz, sinnfrei

http://www.sprachenlernen24-blog.de/lernen-im-alter/

ansonsten habe ich alles dazu gesagt.
Zuletzt geändert von karioll am 03.04.2011, 00:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Erstellt: von Volare » 03.04.2011, 00:53

Sinnfrei? Ich hab nur die Wahrheit gesagt. Wer so spät anfängt Gitarre zu lernen muss einfach wissen dass er vermutlich nie ein Profi werden wird (und mit Profi meine ich wirklich einen Profi, der absolute Hammerstücke runterspielt als wären sie nichts...) und ildoma war sich darüber doch sogar im klaren. Aber es wird natürlich trotzdem für den Hausgebrauch reichen und 10 Jahre später werden ihre Freunde und Familie zu ihr wahrscheinlich sogar sagen, wie gut sie doch spielt. Egal wie spät man anfängt hat man immer noch die Möglichkeit ein guter Gitarrist zu werden. Aber man wird kein Fingerkünstler mehr wie Petrucci, Hammett, van Halen etc.

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Erstellt: von Frank-vt » 03.04.2011, 01:12

@Volare : Denke mal das 99,9% all derer, die mit Gitarre anfangen nie Profis werden und dabei ist das Beginnalter völlig egal.
Und den meisten hier dürfte aufstoßen, daß du offensichtlich der Meinung bist die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Sorry, aber nach einem reichlichen Jahr Gitarre spielen, weißt du darüber kaum etwas und ansonsten mit deinen 16 Lenzen vom Leben noch gar nichts. Das wirst du jetzt mit Sicherheit nicht einsehen, aber es ist einfach so (meine eine Tochter ist auch 16, also weiß ich das :P :D)
Du kannst gerne weiter deine Meinungen (das es unterschiedliche gibt, ist ja normal) schreiben, aber komm etwas vom hohen Roß runter. Das du es kannst, beweist ja dein Beitrag in "Gitarre".
Zuletzt geändert von Frank-vt am 03.04.2011, 02:15, insgesamt 1-mal geändert.

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 03.04.2011, 01:15

Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön, dass es in nahezu jedem thread den ich poste zu Streitereien kommt. Das ist doch nicht der Sinn der Sache.

@Volare
1. bin ich immer noch ein Mädchen
2. mein nickname ist ildimo - so schwer ist das mit einem so jugendlichen Gehirn doch nicht.
3. vertrau mir, das Gehirn ist mit 51, falls man nicht von Demenz befallen ist, noch mindestens ebenso aktiv wie mit 17 - vielleicht sogar wesentlich aktiver - nur die Finger und sonstige körperliche Fähigkeiten sind nicht mehr ganz so jugendlich frisch. Davon läßt sich aber einiges durch Fleiß und Durchhaltewillen ausgleichen.
4. Mir einer Billo-Gitarre für 70€ hab ich nun gar nichts an der Mütze :?

@Amerigo
sorry, aber um die Lernfähigkeit des Gehirns ging es ja vorrangig gar nicht, sondern vor allem um die Tatsache, dass mit zunehmendem Alter die Fingerfertigkeit nachläßt. Und das ist einfach so. Punkt.
Niemand hat hier das Alter als Ausrede für Lernunlust oder Faulheit benutzt. Im Gegenteil - im Alter muss man einfach ein bissel mehr tun.
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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 03.04.2011, 09:30

Amerigo hat geschrieben:Am schnellsten lernen Kinder. Deren Gehirn braucht nur minimale Anreize und schon geht's los.


Richtig!
Dennoch können auch Erwachsene noch viele Sache lernen. Bei denen dauert es eben nur ein bisschen länger. Erwachsene lernen nicht schlechter! Sie lernen anders!

Und noch was in eigener Sache: Hört auf Euch hier gegenseitig fertig zu machen! Wir sind hier, um uns gegenseitig zu helfen! Nicht um uns zu beleidigen, oder fertig zu machen! Wer streiten, oder alles besser wissen will, kann sich auch anders abreagieren!
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Erstellt: von MikeMcFly » 03.04.2011, 10:07

Also... ich hab da aufgehört den Thread aufmerksam zu lesen als es um das Lernen im Alter geht.
Dazu nur soviel: Ich denke derzeit mit meinen 45 Lenzen darüber nach mir ein Schlagzeug zuzulegen, das müsste ich dann auch erstmal lernen. Ich weiß es wird nciht einfach und ich werde sicher länger brauchen als mein Sohn (der würde dann zeitgleich anfangen).
Meine innere überzeugung ist, das der Mensch auch im Alter noch ganz gut lernen kann. ich kenne einige erfolgreiche Beispiele die mit Einstieg ins Rentenalter zum Studieren zurück an die Uni gegangen sind.
Ich selbst habe erst mit 44 angefangen eine weitere Fremdsprache zu lernen. Ja, es dauert länger bis die Vokabeln sitzen, ABER: der ganze Gramatikrotz sitzt viel schneller, sicherer und fester, als das zu meinen Schulzeiten in Deutsch und Englisch der fall war. Man setzt halt andere Prioritäten und Betrachtet die Dinge mit einem Stück mehr Lebenserfahrung.
Soviel dazu.

Zum Topic:
Ich konnte am Anfang auch kaum zusammen spielen und zählen. Mit der Zeit ist es dann immer besser geworden. Ich habs aber auch nie wirklich trainiert.
Neuerdings fällt mir auf, dass ich wenn ich mich in ein Stück vergrab, schoneinmal ganz automatsch und unbewusst anfange mitzustampfen. Ich muss mich dann aber nicht drauf konzentrieren, ich mache das dann total im unterbewusstsein. Wenn es mir auffällt stelle ich fest, dass es in dem Moment recht hilfreich ist.
Da ich Westfale bin, hab ich das mit dem Singen auch nie ernsthaft weiterverfolgt. Ich hab aber von Nicht-Westfalen gehört, dass das auch nur eine reine Übungssache ist. Du packt das schon. Es brauch halt nur seine Zeit. ;)

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 03.04.2011, 12:50

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Erstellt: von ildimo » 03.04.2011, 13:13

Harry83 hat geschrieben:
Amerigo hat geschrieben:
Und noch was in eigener Sache: Hört auf Euch hier gegenseitig fertig zu machen! Wir sind hier, um uns gegenseitig zu helfen! Nicht um uns zu beleidigen, oder fertig zu machen! Wer streiten, oder alles besser wissen will, kann sich auch anders abreagieren!


Kann mich da nur von Herzen anschließen.
Außerdem waren wir nicht alle mal jung (sehr jung), wollten gerne überall laut mitreden, hatten viel zu sagen - aber noch nicht so viel Ahnung, haben nicht immer vor jedem Wort ganz genau nachgedacht usw. usw.. Jung halt - alt werden wir von ganz alleine.
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Erstellt: von mjchael » 03.04.2011, 13:15

Also, ich hatte schon mehrere Schülerinnen im fortgeschrittenen Alter. Darunter auch welche die Ende 40 Anfang 50 waren.
Nach zwei bis drei Monaten konnten sie so viel spielen, dass ihnen ihr Hobby Spaß gemacht hat. Und sobald man diese Stufe erreicht hat, ist alles andere zweitrangig.

Die Damen im etwas fortgeschrittenen Alter zählten übrigens zu meinen besten Schülerinnen. Nicht was die Geschwindigkeit anging, mit der sie den Stoff lernten (da hatte ich wesentlich bessere), aber die Geschwindigkeit machten sie durch Regelmäßigkeit und Durchhaltevermögen weg.

Sie verstanden meist besser, warum man etwas lernen sollte, und jammerten nicht um Inhalte. Daneben besitzen die etwas älteren Damen einen viel breiteren Musikgeschmack, so dass sie selbst mit ein paar wenigen Akkorden viel mehr anfangen konnte, da ihnen aus ihrer Erfahrung einfach viel mehr Lieder zur Verfügung stehen.

Probleme waren eher die Zeit (da man ja noch Familie und Beruf hat)

Und überhaupt sollte man einfach mal unsere Umfrage anschauen, wann die Leute mit der Gitarre angefangen haben:
https://www.gitarre-spielen-lernen.de/forum/ftopic10139-s220.html#227884
Bild

@ildimo: Wie du siehst, bist du gar nicht mal so was besonderes. ;)
Und ich würde auch nicht alles auf dein Alter schieben. Das ist oftmals nur eine faule Ausrede.
Auch bei den jüngeren Gitarrenschülern gibt es welche, denen alles zufliegt, und andere, die für jede einzelne Lektion viel länger als andere brauchen. Ist doch eh egal, wie lange man dafür braucht. Das interessiert hinterher niemanden.

Und auf das blöde Gerede, nie so gut wie ein XYZ zu werden würde ich eh nicht hören. Gitarre ist kein Leistungssport. 80% von dem, was ich brauche sind die 12 Grundakkorde, ein paar erweiterte Akkorde und eine Handvoll Barrés. Das reicht für Jungschar, Kindergottesdienst, Liedbegleitung bei Gruppen völlig aus. Anspruchsvolle Takte oder gar Zupfmuster kann ich da eh meist nicht anbringen, da die Leute es nicht gewohnt sind, den Takt halten zu können, wenn man ihnen diesen nicht buchstäblich einhämmert. :lol: Die meisten Gitarrenspieler spielen nämlich nicht in einer Band, sondern schrammeln nur ein paar Akkorde, und sind glücklich damit.
Respekt vor jedem, der besser Gitarre spielen kann als ich, aber die Leute, die beweisen müssen, dass sie besser sind, oder es immer heraushängen lassen müssen, sind doch eher peinlich.

Die Leute produzieren hier einen Umgangston, den ich hier im Forum eigentlich nicht gewohnt bin, und auch nicht haben möchte. Wer keine Lust hat, Anfänger unter die Arme zu greifen, und sich deren Probleme anzunehmen, der sollte sich lieber andere Gitarrenforen suchen. Es gibt nicht nur unseres.

Du wirst etwa 2 Jahre brauchen, bis du einigermaßen routiniert Gitarre spielst. Nicht auf dem Niveau eines Berufsmusikers, aber als Hobbygitarristin.
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren bleiben dir noch weit über 20 Jahre, wo du mit deinem Hobby Spaß haben kannst (solange eben deine Finger mitmachen.)

Gruß Mjchael

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 03.04.2011, 14:06

Lohnt es sich noch mit dem Gitarre lernen anzufangen?
Sebastian schrieb uns:

Lohnt es sich, mit 20 Jahren noch mit dem Gitarre spielen anzufangen? Kann ich in ein paar Jahren auch ganz gut werden oder ist der Zug schon abgefahren? (Vielleicht fällt das ja alles leichter, wenn man früh damit beginnt, oder?)

Die Antwort:

Die gute Nachricht vornweg: Es lohnt sich jederzeit, mit dem Musikmachen anzufangen. Auch wenn man gerade in Rente geht. 20 Jahre ist doch noch absolut jung. Mit 20 hatte ich noch nichtmal einen Führerschein, und gerademal 4 Jahre Gitarrenunterricht hinter mir. Heute ist die Musik mein Beruf. Meine Erfahrung, was den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen betrifft: Kinder brauchen sehr viel mehr Zeit um auf dem Instrument voranzukommen. Das hängt zum einen mit der noch nicht voll entwickelten Motorik und dem noch unreifen Intellekt zusammen, und zum zweiten damit, dass für die allermeisten das Gitarrespielen nur ein Hobby unter anderen ist, und damit die Motivation zum Üben eher mittelmäßig ausgeprägt ist. ABER: Das was Kinder in diesen ersten Jahren lernen, behalten sie innigst, was für alle späteren Entwicklungsschritte sehr vorteilhaft ist. Ein Jugendlicher oder Erwachsener kann bei entsprechendem Fleiß ganz schnell die Jahre aufholen, die ihm ein unterrichtetes Kind voraus hat. Aber er muss mehr Zeit darin investieren, grundmusikalische Fähigkeiten wie Rhythmusgefühl, Gehör und musikalisches Empfinden zu verinnerlichen. In der Unterhaltungsmusik läuft es eh anders als im klassischen Sektor. Alles ist freier, Maßstäbe werden von Zeit zu Zeit neu definiert und ein neuer Trend wirft alte Messlatten über den Haufen. Das schöne an Rock und Pop ist doch, dass nicht allein das Können über den Erfolg entscheidet, sondern sehr stark auch das Feeling. Also. Bitte keine Ladehemmung haben. Einfach anfangen und wenn es Spaß macht, unbedingt dranbleiben. Der Wille führt zu fleiß und Fleiß zum Erfolg.

http://gitarrero-beginner.de/gitarre_fa ... rnzeit.htm

da wird die frage mit dem alter sehr gut beantwortet ;)

und wer mal langeweile hat, kann auch mal die ganzen fragen durchgehen:
http://gitarrero-beginner.de/gitarre/fragen.php
sehr interessant wie ich finde

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 03.04.2011, 17:50

Zur Sache kann ich sagen, dass mein Lehrer mich vor 1-2 Jahren manchmal gefragt hat, wo ist die 1 oder das spielen wir auf die 3.... Bei mir nur Schweigen im Walde....

Jetzt nachdem ich 3 Jahre Spiele und auch nebenbei natürlich viel übe, auch mal bei Songs aus dem Radio 1en Suche und sowieso schon seit Anfangszeit mitwippe oder mitzähle ( musst Du unbedingt auch probieren!) - also seit einiger Zeit weiss ich das vollautomatisch ohne Nachzudenken! Man kann es also lernen!

Alles zusammen, also Mitzählen, Mitwippen und noch Singen ist auch ein bisschen viel auf einmal! Da bin ich auch nicht sicher, bin schon froh, wenn ich merke - so wird's nicht gespielt aber sooooooooo, und ich das selber gemerkt habe. Von der Möglichkeit was wegzulassen, weile nicht klappt halte ich im Nachhinein nix, dann lieber langsamer üben!

Viel Spass weiterhin!

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 03.04.2011, 18:11

mjchael hat geschrieben:Also, ich hatte schon mehrere Schülerinnen im fortgeschrittenen Alter. Darunter auch welche die Ende 40 Anfang 50 waren.
Nach zwei bis drei Monaten konnten sie so viel spielen, dass ihnen ihr Hobby Spaß gemacht hat. Und sobald man diese Stufe erreicht hat, ist alles andere zweitrangig.


Dieser Prozess hat bei mir ungefähr eine Stunde gedauert und seither habe ich Spaß.
Klar überfordert man sich mal und hat ein bissel Frust - aber wenn das nicht normal ist. Mit dem Alter hat das nix zu tun.

mjchael hat geschrieben:Die Damen im etwas fortgeschrittenen Alter zählten übrigens zu meinen besten Schülerinnen. Nicht was die Geschwindigkeit anging, mit der sie den Stoff lernten (da hatte ich wesentlich bessere), aber die Geschwindigkeit machten sie durch Regelmäßigkeit und Durchhaltevermögen weg.


Ehrlich gesagt, weiss ich überhaupt nicht so recht wie diese Altersdebatte entstanden ist. I C H habe mich nie zu alt gefühlt. Es ist mir völlig egal, ob ich für irgend etwas länger brauche als der Rest der Welt - das ist doch nicht schlimm. Ich bin total glücklich über jeden Tag, jede Stunde, ja jede Minute, die ich Gitarre spielen kann und hoffe es geht ewig so weiter - gefallen muss es ja eh nur mir!


mjchael hat geschrieben:@ildimo: Wie du siehst, bist du gar nicht mal so was besonderes. ;)


Na, das würdest Du nicht schreiben, wenn Du mich kennen würdest :lol: :lol:

mjchael hat geschrieben:Und ich würde auch nicht alles auf dein Alter schieben. Das ist oftmals nur eine faule Ausrede.


Ich hab noch nie irgend etwas auf mein Alter geschoben - ich seh da sowieso kein Problem. Eher meine Finger - aber bis jetzt geht ja auch das einigermaßen.


mjchael hat geschrieben:Du wirst etwa 2 Jahre brauchen, bis du einigermaßen routiniert Gitarre spielst. Nicht auf dem Niveau eines Berufsmusikers, aber als Hobbygitarristin.
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren bleiben dir noch weit über 20 Jahre, wo du mit deinem Hobby Spaß haben kannst (solange eben deine Finger mitmachen.)


OOOOOOOhhhhhh es ist mir ganz egal wie lange ich brauch um routiniert zu spielen. Hauptsache ich kann ein bissel "spielen". Es war immer mein Traum und es macht mich glücklich! :D
Mehr braucht es nicht.

Liebe Grüße
Ilona
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Erstellt: von ildimo » 03.04.2011, 18:14

Hi AlBundy,
vielen Dank für die Aufmunterung.

Eigentlich bin ich IMO in Sachen Rhythmus und Takt auch gar nicht so schlecht. Aber letzte Woche hab ich mich einfach total überfordert.
Hab mich voll ins Lagerfeuerdiplom rein gehängt, gelesen, gegooglet, geübt, gelesen usw.

Dann hab ich irgendwie gedacht mir würde diese zähl-sing-wipp-spiel-anschlag- Geschichte leicht fallen, Satz mit X.

Nun mache ich langsam mal zähl ich, mal wipp ich, mal spiel und sing ich und siehe da - Lummerland ich komme :lol:
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Erstellt: von AlBundy » 03.04.2011, 18:18

Ich war auch schon 33 als ich wieder angefangen habe, wurde viel belächelt, mein Vater hat sogar gesagt, ich soll das sein lassen und mich lieber um meine Kinder kümmern und lauter so einen Kram!

Nicht aufgeben!

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ildimo
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Erstellt: von ildimo » 03.04.2011, 18:34

Oh, no Sir ! =(=))=
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Erstellt: von Frank-vt » 03.04.2011, 22:39

ildimo hat geschrieben:Oh, no Sir ! =(=))=


Ich war schon ein ganzes Stück über 40, als ich wieder angefangen habe, mich intensiver mit dem Spielen zu beschäftigen ;) Besonders meine Ex-Frau hat dafür null Verständnis gehabt und immer wieder bös gestichelt :D Als ich mir dann die Iba und den Roland gekauft habe, da war vllt. Holllywood angesagt :lol:
Aber ich habe inzwischen einige Sachen dazu gelernt, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Und dabei habe ich nicht unbeding die Zeit, die ich gerne hätte. Habe die Gitarre zwar fast jeden Tag in der Hand, aber meist nur kurz und für neue Dinge fehlt leider meistens die Zeit
:(

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phunky
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Erstellt: von phunky » 04.04.2011, 07:56

Ich kenne Leute die mit Mitte 50 angefangen haben, heute 60 sind und respektabel Gitarre spielen. Warum auch nicht?

Klar gibt es einige Dinge, gerade motorisch, die als Kind leichter fallen. Aber damit meine ich auch als Kind.

Anderes lernt man auch als Erwachsener leicht. Vielleicht sogar leichter. Lernen hat nämlich auch etwas mit Interesse zu tun und damit sich Zusammenhänge zu erschließen.

Und wenn ich sehe, wie schwer sich manch 16 jähriger hier mit einfachsten Zusammenhängen der Haronielehre tut, so wundere ich mich dann doch über das permanente Getöse. Leider sind es aber meistens die, die am wenigsten zu sagen haben, die hier am lautesten Tönen.

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Vanni
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Registriert: 11.10.2010
Wohnort: NRW

Erstellt: von Vanni » 04.04.2011, 11:57

Ich habe den ganzen Thread komplett bis hierhin gelesen und war über den ein oder anderen Beitrag geschockt...
Ich bewundere die Leute die mit 40 oder 50 noch die Motivation, Lust und Zeit haben mit dem Gitarre Spielen anzufangen. Ausserdem denke ich das sie genauso gut spielen können wie die jungen Gitarristen. Denn wie schon gesagt wurde, auf das Durchhaltevermögen kommt es an. Zudem denke ich das Jemand der mit 50 anfängt zu üben und dies regelmäßig und intensiv macht irgendwann besser spielen wird als Jemand der mit 16 ab und zu mal die Gitarre in die Hand nimmt....
Deshalb sollte man Gitarristen die in dem Alter mit dem Gitarre Spielen anfangen respektieren.
Ich selber spiele auch noch nicht solange aber mache immer wieder kleine Forschritte worüber ich mich freue. Das mit dem zählen mache ich eigentlich gar nicht, nur manchmal singe ich bei Liedern, wo ich den Text auswenig kenne mit, wenn ich spiele....Aber dies dann nur wenn es kein anderer hören kann :D
Ich verlasse mich sehr auf mein Rhythmus Gefül, ohne dies könnte ich wohl überhaupt nicht oder nur wenig Gitarre spielen...
ildimo, lass dich nicht unterkriegen, spiel weiter Gitarre und bleib so moitiviert.
Ich wünsch dir noch viel Erfolg und Spaß beim Gitarre Spielen, ich bin mir sicher aus dir wird noch eine super Gitarristin ;)

lg Vanni :)
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