G-Dur richtig greifen?

Lernen, greifen, wechseln & bestimmen
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von ildimo
#229990
Hallöchen,
ich lerne seit knapp 4 Monaten Gitarre nach der "Bursch" Methode und komme aufgrund meines Alters und diverser gesundheitlicher Probs langsam aber sicher voran.
Nun bin ich vor kurzem auf das "Lagerfeuerdiplom" gestoßen und finde es mordsmäßig toll. Hab mir alles runtergeladen und übe fleißig.
Jetzt mein Problem:
Peter Bursch greift den G-Griff mit ZMK. Im Lagerfeuerdiplom wird der Griff mit MRK erklärt. Muß ich nun wieder "umlernen"? Ich muß dabei erwähnen, dass mir die Variation MRK wegen meiner Fingerprobs (besonders der Kleine ist von Arthrose betroffen) sehr schwer fällt. Der doofe Kleine will sich partout nicht einrollen :cry: .
Soll ich trotzdem versuchen mir auch gaaaaanz langsam diese Variante drauf zu schaffen oder ist das überflüssig?
Danke Euch im voraus für Hilfe.
L.G. Ilona
von Gast
#229993
Ich denke, günstiger ist es, den G- Dur Griff mit MRK zu greifen, weil man da schneller umgreifen kann, z B auf C- Dur. So wurde mir das damals im GItarrnunterricht beigebrachr. Man kann ih natürlich auch ZMR greifen, aber da ist der Wechsel auf C- Dur z B und andere Akkorde wieder umständlicher, also würde ich persönlich dire empfehlen ihn auch mit RMK zugreifen, zumal der kleine Finger dann auch gestärkt wird und gleich ans Akkorde greifen gewöhnt wird. Wenn es mit dem Kleinen am An fang nciht gleich klappt, it das normal, das kommt mit der Zeit. Also dranbleiben und viel Erfolg
LG rexie
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von phunky
#229994
ildimo hat geschrieben: Im Lagerfeuerdiplom wird der Griff mit MRK erklärt. Muß ich nun wieder "umlernen"?
Nein, musst Du nicht. Manchen gereicht es zum Vorteil beim Umgreifen. Ich hab leider auch ziemlich krumme Finger, dank einiger Kapselverletzungen, und greife daher auch nur MRK wenn es unbedingt sein muss. Und das ist sehr sehr selten.
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von ildimo
#229996
-::-::-
Danke Euch beiden!
Werde einfach weiter mit meiner ZMK Variante weiterüben und z u s ä t z l i c h noch die MRK Variation immer wieder probieren. Vielleicht krieg ich ja das "kleine Biest" :twisted: mit der Zeit noch gefügig. Wäre ja nicht schlecht.
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von phunky
#230000
Ich denke das ist die richtige Taktik. Ich benutze die Variante ohne Zeigefinger eigentlich nur beim Wechsel G auf G7 und umgekehrt. Da hilft es sehr. Wie rexie schrieb hat es auch Vorteile beim Wechsel auf C. Allerdings ist das für mich bei beiden Varianten kein Problem.
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von Frank-vt
#230007
Würde dir raten, die Variante RMK zu präferieren. Das es am Anfang etwas problematisch ist, ist normal. Wie rexie richtig schreibt, ist das Wechseln zu C dann einfach besser. Du hast bei Liedern, die ein blitzschnelles Umgreifen erfordern (mir fällt da z,Bsp."Free Electricband" von Albert Hammond ein, wo ganz schnell von F (kleines Barre) zu C zu G umgegriffen wird/ oder bei "hard days night" geht es auch recht schnell, z,T. mit C7, wo du den kl. Finger auch wieder brauchst - er ist dann einfach schon in einer besseren Position) als Nonprofi kaum eine Chance, das in der anderen Variante zu spielen. Und bei Spielerein wie wie z.bsp. von G zu G4, G7 oder C/G brauchst du es dann auch wieder. Dafür ist vllt. jetzt noch nicht der Bedarf da, aber so ersparst du dir später Probleme. Es ist einafch offener für verschiedene Varianten und ich könnte manche Lieder gar nicht so spielen wie jetzt, wenn ich G anders greifen würde.
Zudem wird der kleine Finger von Anfang an mit geschult.
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von Willaberkannnich
#230008
Andererseits spielt man als Anfänger sowieso kaum Lieder mit Blitzschnellen Griffwechseln. Von daher würde ich das auch nicht sooo verkrampft sehen. Das ist ja auch nur ein offener Akkord mit 3 Fingern, sowas lernt man wenn man ein paar Monate und Jahre dabei ist in kürzester Zeit - zumindest ging es mir so. Und das gleiche spielchen hat man dann u.a. auch wieder beim offenen D-Moll, das ist auch günstiger wenn man es mit kleinem Finger spielt... oder sogar gleich mit MRK? Dann wird´s später mit den Dm-Typ Barre´s einfacher.... :)
Ich würde mir da nicht all zu viele Gedanken machen und auch ruhig erstmal das machen was einfacher ist.
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von ildimo
#230018
Also ich werde wie gesagt, versuchen auch die zweite Variante zu erlernen und dann ist mein pfiffiger Plan :-))) diese beiden Varianten je nach anstehendem Wechsel einzusetzen.

Ich bin zwar nicht mehr die Allerjüngste, aber meine Rübe ist noch ganz gut in Schuss und ich denke ich krieg das hin, dass ich dann irgendwann ..... in ferner Zeit...... immer die Variante benutze, die für den entsprechenden Wechsel die Bessere ist.

Ich danke Euch nochmals allen für die vielen Tipps und Ratschläge.

L.G. Ilona
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von Volare
#230027
Kann das auch nochmal bestätigen dass es nicht nötig ist, G von Anfang an mit MRK zu lernen. Spiele ihn bis heute noch mit ZMR und hatte damit noch nie ein Problem, und spiele schon seit über einem Jahr. So schnell wirst du die MRK Variante also nicht brauchen. Schau einfach ob du es hinkriegst, wenn nicht ists auch nicht tragisch.
Und das Beispiel G C finde ich doch etwas fragwürdig. Wo liegt denn das Problem beim Umgreifen von G zu C wenn man G ZMR greift? Natürlich ist bei der MRK Variante schon der Mittelfinger beinah in der richtigen Position, aber wenn man erstmal ein Jahr oder länger spielt greift man doch ohnehin die klassischen Akkorde blitzschnell...
von monster
#230030
moin
spiele nun auch schon 1 jahr - und möchte lieder begleiten in denen ein wechsel von G auf G7
vorkommt. beei der variation ZMR ist das doch ziemlich schwer. mein guru gab mir den rat MRK zu üben.
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von Volare
#230031
Ich hab ja auch gesagt dass er erst mal die MRK Variante nicht brauchen wird. G7 kommt nur in den allerwenigsten Stücken vor und kann eigentlich auch fast immer einfach als G gespielt werden, es wird ihn also nicht weiter behindern. Und wenn er dann weiter fortgeschritten ist kann er sich ja auch an Griffwechsel wie G Gsus4 begeben.
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von Counterfeit
#230038
habe angefangen mit ZMR...zurzeit greif ich eigentlich nur ZMRK und versuche mir langsam auch mal MRK anzugewöhnen, aber das hapert noch gewaltig.
von karioll
#230039
ildimo machts genau richtig. Erst die einfachere Variante üben und später die zweite dazu. Man kann beide gebrauchen. Aber erst später. (z.B. bei Father and Sun und einigen anderen Songs benötigt man die Variante MRK, anders ist das Intro nicht spielbar.)
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von ildimo
#230044
Also erstmal ein liebes winke-winke an Volare nach Neuseeland ;) , aber bitte beachten: Ich bin doch ein Mädel, zwar schon ein etwas betagtes :lol: , aber immerhin ein Mädel.

Mit Father & Son hab ich mich heute erstmals beschäftigt, allerdings mit dem Song an sich, von dem Intro trennen mich noch Welten.....

Vorhin hab ich wieder den G-Dur in der MRK Variante geübt. Das ist für mich aber noch ein Weg bis zum Mond und zurück, aber da ich vorhabe mindestens bis zu meinem 90sten Lebensjahr Klampfe zu spielen =(=))= , hab ich ja noch ein bissel Zeit.
von karioll
#230046
Nimm dir am Besten Father and Son etwas später vor, es gibt vorher einfachere Stücke. Hast du einen Lehrer, der dir Songs aussuchen kann entprechend deinem aktuellen Stand, damit du gut vorwärts kommst?
Ansonsten die Beispielsongs im Lagerfeuer-Diplom!
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von ildimo
#230047
Ne, Lehrer is nich.

Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich ganz behutsam nach meinem eigenen Tempo vorgehen. Wenn ich regelmäßig Unterricht hätte, würde mich das nur zusätzlich unter Druck setzen. Da ich nicht ganz ohne Ehrgeiz bin, kenn ich sowas schon...

Eigentlich richte ich mich nach den Bursch Büchern oder der Liederliste vom Lagerfeuerdiplom. Aber gestern hab ich vom Mjchael eine Songliste bekommen :::)( , da war Father & Son dabei und das hat mich einfach gejuckt, weil es mir gut gefällt. Aber ich habe auch schon gemerkt, dass es noch ein bissel zu schwer für mich ist - also G e d u l d, eine meiner leichtesten Übungen, hi, hi.
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von Frank-vt
#230057
@volare : Du scheinst ja nur E-Gitarre zu spielen, vllt. kommt da wirklich nicht so viel G7 vor :D Aber ich spiele Western und habe ganz viele Stücke mit G7, das ich aber manchmal auch nur so von mir aus einsetze um ein wenig Variation reinzubringen. Und wenn bei einem Lied G7 steht, dann sollte man das auch spielen und nicht G - es klingt doch ein wenig anders.

Father and son ist ja von den Akkorden her recht erträglich, es kommt immerhin kein Barre vor :D Meine Tochter spielt jetzt ein reichliches Jahr (allerdings nicht immer sehr intensiv) und kriegt das auch hin. Sogar mit Vorspiel (Melodiepicking ala Siggi Mertens).
Finde das Lied eigentlich nicht schlecht für jemanden, der die dafür nötigen Grundakkorde (G, C, D, Em, Am, Am7) halbwegs flüssig beherrscht, da keine zu schnellen Akkordwechsel stattfinden.
von karioll
#230060
Frank, Ich meinte ja eigentlich mit dem "für später aufheben", dass das Intro von Father And Son die G-Griffvarainte MRK benötigt. Wenn das wegen Erkrankung noch nicht geht, dann eben den Song vorerst beiseite legen.
Außerdem kommt immer im Part des Son ein Bmoll7 statt D vor. Den meisten fällt jedoch nicht auf, wenn an den Stellen vom Sohn einfach trotzdem ein D gespielt wird. Solche Feinheiten muss man ja erstmal nicht beachten, kann man später nacharbeiten.

Siggi Mertens läßt das markante Intro einfach weg, ein Kunstgriff, um das Lied spielen zu können, wenn man das Intro noch nicht kann. ok!

Also Intro weg lassen, Barrégriff bmoll7 ignorieren und D spielen statt dessen. Dann muss man es nicht auf später verschieben.
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von Harry83
#230067
Moin!

Was das Greifen des G Akkordes angeht, würde ich beide Varianten lernen. Als ich vor ca. 10 Jahren anfangen wollte Gitarre zu spielen, habe ich es auch mit dem Buch von Peter Bursch versucht. Damit brachte ich mir einige Akkorde selber bei. Doch das G, war mir anfangs noch ein bisschen zu schwer. Es dauerte. Aber irgendwann konnte ich ihn dann greifen. Kurz darauf verlor ich aus jugendl. Faulheit die Lust am Spielen. Als ich 2007 wieder anfing, lernte ich die Akkorde nochmal. Ich nehme beide Varianten. Wobei ich mich bei der, mit dem kleinen Finger auch noch mal gerne vergreife. Das braucht ein bisschen Übung. Irgendwann wirst du es aber nicht mehr bewusst mitbekommen.
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von Ratatosk
#230081
Hallo!

Ich würde Dir auch beide Versionen ans Herz legen. Ich hatte erst zu Anfang auch immer ZMR gegriffen. Aber bald wurden mir die Vorteile des MRK bewusst. Man kommt schneller in Akkorde wie den G7 oder C aber auch das kleine F. Natürlich kann man das G auch immer ZMR greifen, wenn es passt. Nur eines ist gewiss - Du wirst um den Einsatz des kleinen Fingers vielleicht beim G rumkommen aber nicht mehr später. Sus-Akkorde, Septim-Akkorde und auch alle Barres erfordern oftmals den Einsatz des kleinen Fingers. Man sollte daher so früh wie möglich anfangen ihn zu trainieren. Wenn das krankheitsbedingt schwierig ist, steht das natürlich auf einem anderen Blatt aber ohne den kleinen Finger wird es zukünftig nicht gehen.

)()(
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von Harry83
#230082
@Ratatosk: Man denke an Powerchords, wenn es irgendwann um die E-Gitarre geht.
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von Ratatosk
#230088
@harry

Absolut! Ich war jetzt eher noch bei der akustischen Gitarre. Aber natürlich verlangen auch alle verkürzten Barres den kleinen Finger.
Auch wenn man das Melodiespiel anschaut. Die Liste ist schier unendlich fortzuführen.


Das die Krankheit einen dabei behindert ist natürlich weniger schön. Aber wenn es grundsätzlich (wenn auch langsamer) mit diesem Handicap zu meistern ist, dann besser immer wieder kleine Übungen mit dem kleinen Finger einbauen. Der war denk ich mal bei jedem Anfänger ein Sorgenkind, weil er diese Bewegungen nicht gewohnt ist aber nicht davon entmutigen lassen.
Meine Güte was habe ich am Anfang am Barre verzweifelt. Wollte einfach nicht. Ließ sich nicht greifen. Klang nicht. Dann klang er das erste Mal, nach ca. 3 Wochen. Dann immer häufiger Treffer. Heute spiele ich eigentlich am liebsten Dinge im Barre. Auch bei den Powerchords erwische ich mich dabei , dass ich den Zeigefinger oftmals voll als Barre ablege, was nicht besinders ökonomisch aber einfach so in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Und so wird das auch mit dem kleinen Finger bei der ersten Anfängerhürde, dem G-Dur gehen. Nachher denkst Du garnicht mehr drüber nach. Ich denke irgendwie muss da jeder durch. Und es braucht einfach seine Zeit. Punkt.
:P
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von phunky
#230090
Wer braucht für Powerchords den kleinen Finger? Ich nicht. Aber das ist hier auch gar nicht das Thema. Wir reden über den G-Dur. Und wir reden darüber, wie sie ihn jetzt greifen soll.

Und da gibt es im Grunde zwei Richtungen:

1. So wie man ihn irgendwann vielleicht mal für einen bestimmten Akkordwechsel braucht
2. Wie man ihn jetzt einsetzt.

Jetzt kann man sich natürlich gleich das Leben zur Hölle machen, und einen Akkord lernen, der einem schwer fällt und Stund um Stund damit zubringen sich die Finger zu verbiegen. Man kann aber auch den Akkord so greifen wie man es kann, Lieder üben und Spaß haben. Das sollte aber jedem selbst überlassen sein. Denn man lernt die schwierigere Variante sowieso irgendwann, und vielleicht sind die Finger dann auch schon beweglicher und es fällt einem leichter.

Nach der Logik die hier teilweise verbreitet wird, müsste man gleich alle Akkorde ohne Zeigefinger lernen, damit einem irgendwann die Barré-Akkorde leichter fallen. Und ja, das stimmt auch. Nur sollte man sich fragen ob Aufwand zum Verhältnis steht.

Und was den Wechsel von G auf G7 angeht, warum nicht gleich als Barré lernen? Da ist der Wechsel noch viel einfacher... Oder darf ein Barré für den Anfang zu schwer sein, ein G ohne Zeigefinger aber nicht? Und wer bestimmt das eigentlich?

Das hier aus so simplen Fragen eine Grundsatzdiskussion gemacht werden muss, stinkt mir. Ich denke Anfänger die sich naturgemäß schwer tun sollte man bestärken und ihnen keine Angst machen.

EDIT: Gary Moore kam übrigens komplett ohne kleinen Finger aus und auch Slash benutzt ihn kaum. Dürfen die das überhaupt?
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von Harry83
#230101
Phunky hat Recht!

Mal was in eigener Sache: Als ich 2007 den Wunsch hegte, E-Gitarre zu lernen, zeigten mir viele Leute einen Vogel. Die meisten waren der Meinung, ich würde nie spielen lernen. Der Grund: Epilepsie. Aufgrund meiner Medikamente kommt es vor, dass meine Hände häufig am zittern sind. Dennoch wollte ich es unbedingt lernen. Also habe ich es, trotz Einschränkungen, in Angriff genommen. Anfangs fiel es mir noch schwer. Egal welchen Akkord ich greifen musste. Aber bei mir hat sich durch das Spielen, diese ätzende Begleiterscheinung echt verbessert. Vielleicht, weil ich nicht daran denke, wenn ich spiele. Oder aber, weil dadurch meine Finger und Hände trainiert wurden.

@Phunky: Ok! Powerchords kann man auch mit 2 Fingern spielen :P
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von howdy71
#230105
Mein kleiner Finger existiert quasi auch nicht beim Gitarre spielen.

Bin auch sehr dafür gerade beim Gitarres spielen, nicht blind irgendwelchen Dogmen zu folgen. Macht es so, wie es euch am besten passt!
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von Razzmatazz
#230124
Ich bin auch noch Anfänger und habe Probleme den kleinen Finger schnell genug, richtig zu platzieren. Zur Zeit übe ich den Anfang von "Wish you were here" und beim Wechsel von Em zu G treffe ich mit dem kleinen Finger fast nie die hohe E Saite.

Folgende Varianten hat mir meine Lehrerin für den G Dur Akkord gezeigt:

1= Zeigefinger
2= Mittelfinger
3= Ringfinger
4= kleiner Finger

Bei dem hier treffe ich, wie bereits erwähnt, mit dem kleinen Finger nicht:

Bild

Daraufhin wurde er auf den hier "abgespeckt":

Bild

Beim üben wurde dann unbewusst dieser hier daraus:

Bild

Keine Ahnung ob diese Variante "schlecht" ist, aber im Augenblick funktioniert es für mich sehr gut.
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von Harry83
#230126
Ich spiele meistens die erste Variante.
Es gibt bei der Griffweise kein Richtig oder Falsch. Wie es schon erwähnt wurde, sollte man die Variante nehmen, mit der man am besten klar kommt.
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von phunky
#230128
Naja, die Variante mit den gegriffenen e+b-Saiten klingt schon ein bisschen anders. Im Akkord wird halt ein anderer Ton in eine andere Oktave gesetzt. Bei der Variante mit der offenen b-Saite hast Du halt das b einmal auf der A-Saite und einmal auf der b-Saite. Bei der Variante mit der gegriffenen b-Saite klingt eben das D einmal höher und einmal tiefer mit.

Ein G-Dur bleibt es in beiden Fällen. Muss man halt sehen, welcher im Zusammenhang besser klingt. Oder, Achtung!, welcher Akkord vorher stand oder hinterher steht. Ist es ein Cadd9, ist die Variante mit den gegriffenen b+e-Saiten günstiger, da man nur Mittel- und Zeigefinger umsetzen muss. Bzw. Mittel- und Ringfinger, wenn man den Zeigefinger lieber arbeitslos lässt und die beiden hohen Saiten lieber beide mit dem kleinen Finger greift.

edit:
@nomo: Die Variante ohne Bass ist auch von Bursch.
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von Razzmatazz
#230133
Die Variante, bei der nur die hohe E-Saite gegriffen wird, hatte ich in der ersten Woche auch. :?
Da sie aber nach nichts klingt hab ich das ganz schnell wieder gelassen.
Ziel soll natürlich die erste Variante sein, aber am Anfang ist das halt alles nicht so einfach. Ich tue mich da noch ein wenig schwer...den Akkord richtig greifen, die richtigen Saiten anschlagen und dazu noch im Takt bleiben. Da prasselt auf einen Anfänger 'ne ganze Menge ein. :D
Die letzte Variante (H-Saite bzw. B-Saite und hohe E-Saite mit dem Ringfinger) funktioniert im Augenblick recht gut und ich greife den mitlerweile bewusst. Da ich noch nicht sooo viele Akkorde und Akkordwechsel kenne, kann ich natürlich nicht abschätzen ob das für die Zukunft zum Nachteil wird. Wenn ihr mir sagt das ich dadurch später unnötige Probleme bei Akkordwechseln bekomme werde ich mir das wieder abgewöhnen.
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von phunky
#230136
Die Variante, bei der nur die hohe E-Saite gegriffen wird, hatte ich in der ersten Woche auch.
Da sie aber nach nichts klingt hab ich das ganz schnell wieder gelassen.
Die klingt nicht nach nichts, die klingt nach G-Dur und es ist die am häufigsten verwendete Variante dieses Akkordes in offener Form.
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von Razzmatazz
#230140
Ok, das wusste ich nicht.
Meine Aussage bezieht sich nur auf den direkten Vergleich zwischen der Variante ZMRK bzw. ZMR und der bei der nur die hohe E-Saite gegriffen wird. Für mein Empfinden klingen die ersten Beiden "voller" und "runder".
von karioll
#230154
ja, stimmt, die sind voller und runder.

Also jede unterschiedliche Art, einen Akkord zu greifen, ergibt ein unterschiedliches Klangbild. Man kann das z.B. ausnutzen, wenn man mit einem anderen Gitarristen das Gleiche spielt. Dann greift der eine den Akkord auf eine Art und der andere greift den Akkord auf eine andere Art, jeder wie es ihm am besten liegt.
Somit hat jede Art, einen Akkord zu greifen ihre Berechtigung und jede Art ist schön und sinnvoll.
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von ildimo
#230155
:_::_: :_::_: :_::_:

Hallo Ihr Lieben!

:arrow: Zuerst möchte ich auf ein kleines Mißverständnis aufmerksam machen:

Ich greife den G durchaus m i t dem kleinen Finger nämlich ZMK - also o h n e Ringfinger. War erst etwas strange, wie der Ringfinger so in der Luft hing, aber daran habe ich mich gut gewöhnt (womit mal wieder bewiesen ist, dass sich der Mensch sogar ans Hängen gewöhnt :? ).
Probs habe ich, weil mein kleiner Finger partout nicht bereit ist sich "einzurollen", nachdem ich bei der MRK-Variante den M + R plaziert habe. Sobald ich die Sache mit dem "Einrollen" versuche, zieht es den Ringfinger regelrecht nach unten, von der E-Saite runter.
Das hängt wohl mit der physischen Verbindung zwischen Mittel- und Kleinem Finger zusammen.

Und da ich ja bekanntlich nicht mehr die Allerjüngste......nun ja, das hatten wir ja schon öfter :lol:

Nichts desto trotz habe ich nun, nach all Euren Ratschlägen, dem "kleinen Biest" den Kampf angesagt - und ich bin sicher - langfristig werde I c h gewinnen =(=))=

Nochmals ein herzliches Danke an alle für Ihre Hilfe, das war bestimmt nicht mein letztes Problem, also bis bald.

L.G. Ilona
von Burkhardt1961
#231462
Hallo Zusammen !

Ich habe vor 3 Wochen angefangen auf der Gitarre zu spielen.Ich bin 50 Jahre alt und lerne nach dem Buch vom Peter Bursch.

Meine Schwierigkeit besteht zur Zeit beim Griffwechsel von C nach G-Dur.
Ich nehme noch den Ringfinger anstatt den kleinen Finger.

Wenn ich den Wechsel mit dem kleinen Finger mache,wandert der Ringfinger
unkontrolliert auf dem Griffbrett umher.

Gibt es hierzu von euch einen guten Rat,außer den Ringfinger chirugisch zu
entfernen.
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von Counterfeit
#231464
ja üben ;)

Ich weiß, dass klingt immer doof, wenn man das so sagt aber da hilft wirklich nicht viel anderes. Entweder den Wechsel von C-Dur zu G-Dur (Variante ZMR) üben. Da ist der Wechsel schwieriger aber dafür das Greifen des G-Dur einfacher. Oder G-Dur (Variante MRK) üben. Da ist der Wechsel einfacher aber das Greifen schwieriger. Ich kann die Variante MRK auch noch nicht so wirklich. Ich habe halt eher den Wechsel von C zu G geübt und das klappt derzeit auch ausreichend schnell. Dennoch werde ich irgendwann konzentriert die MRK Variante üben.
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von Frank-vt
#231465
Burkhardt1961 hat geschrieben:Hallo Zusammen !

Ich habe vor 3 Wochen angefangen auf der Gitarre zu spielen.Ich bin 50 Jahre alt und lerne nach dem Buch vom Peter Bursch.

Meine Schwierigkeit besteht zur Zeit beim Griffwechsel von C nach G-Dur.
Ich nehme noch den Ringfinger anstatt den kleinen Finger.

Wenn ich den Wechsel mit dem kleinen Finger mache,wandert der Ringfinger
unkontrolliert auf dem Griffbrett umher.

Gibt es hierzu von euch einen guten Rat,außer den Ringfinger chirugisch zu
entfernen.
Das es nach 3 Wochen noch nicht recht klappt, ist eigentlich völlig normal, da hilft nur - wie immer ;) - üben, üben, üben. Wenn du G mit dem kleinen Finger greifst (MRK), dann ist eigentlich der Zeige- und nicht der Ringfinger frei, oder? Das der "wandert" gibt sich von alleine mit der Zeit. Deine Hand wird schon noch eine Weile brauchen, um sich daran zu gewöhnen.

Wie man, wie Howdy, den kleinen Finger komplett außen vor lassen kann, ist mir ehrlicherweise schleierhaft. Vllt. geht das ja, wenn man nur Powerchords spielt... :?
Ich setze den kleinen Finger laufend ein, gerade um ein wenig Variation rein zu bringen. Könnte ohne ihn nicht mal "Knocking on heaven´s door" spielen :lol:
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von ildimo
#231472
Burkhardt1961 hat geschrieben:
Meine Schwierigkeit besteht zur Zeit beim Griffwechsel von C nach G-Dur.
Ich nehme noch den Ringfinger anstatt den kleinen Finger.

Wenn ich den Wechsel mit dem kleinen Finger mache,wandert der Ringfinger
unkontrolliert auf dem Griffbrett umher.
Mein wichtigster Rat: Nur nicht den Mut verlieren!

Vielleicht hast Du ja gelesen, dass wir so in etwa in einem Alter sind. Und auch ich habe in den ersten 3,5 Monaten nur mit Peter Bursch gelernt.

Den G-Dur greife ich immer noch mit ZMK, übe aber zusätzlich die Variante MRK, die fällt mir allerdings noch schwer.
Der C-Dur hat bei mir erst im 3. Monaten ganz gut geklungen. Ich fand es anfangs recht hart über 3 Bünde greifen zu müssen.

An dem Wechsel zwischen G und C arbeite ich zur Zeit intensiv, aber perfekt klappt das noch lange nicht, vor allem noch nicht in der Geschwindigkeit die ich mir wünsche :? .

Wenn Du vielleicht Lust und Zeit hast noch ein bißchen mehr zu üben, könnten Dir das Lagerfeuerdiplom und ein paar Fingerübungen wie z.B. die Spinne (findest Du beides im Forum und im Netz) hilfreich sein.

Liebe Grüße
Ilona
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