Zu dicke Finger?

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jawoll
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Zu dicke Finger?

Erstellt: von jawoll » 06.03.2011, 11:58

Moin.

Ich habe eine Westerngitarre von meinem Bruder geliehen bekommen.
Außerdem habe ich Garageband'11 mit den Gitarrenübungen. - Zum Start. Soweit, so gut.

Leider verkrampfe ich mir die linke Hand unglaublich, wenn ich versuche, den C-Dur Akkord zu spielen. Ich bekomme keinen sauberen Ton hin, weil der Mittelfinger immer eine weitere Saite berührt. Blöd, wenn das schon bei der zweiten Übung anfängt zu hapern.
Nun hab ich mich gefragt, ob es vielleicht daran liegt, dass die Saiten einfach nur zu nah beieinander liegen?
Ich hab nun nicht sonderlich fette Finger. Kann es sein, dass die Beweglichkeit der Hand/Finger ein Grund ist, oder kann es eben auch sein, dass es an der Gitarre liegt?

In dem Lehrvideo sieht das bei dem immer so locker aus. - Ich habe da arge Probleme, die Gitarre überhaupt so zu halten.
Meine Gitarre ist eine Cimar. Ein sehr einfaches Modell. (Und leider ist der Klang auch nicht ganz so schön.)

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saxgirl
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Erstellt: von saxgirl » 06.03.2011, 12:35

Also, dass das nich sofort klappt is ganz normal. Man muss ja ersma lernen wie man am besten die Finger aufsetzt und wo und bla.
Das war bei mir genauso. Ich hab ewig gebraucht bis ich C-Dur konnte.
Also jetzt nich gleich aufgeben und sagen die Gitarre is schuld oder so, sondern ersma üben üben üben!
Das wird schon. ;)

jawoll
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Erstellt: von jawoll » 06.03.2011, 13:42

Also doch zu ungelenk und dicke Finger. :)

Wie lange übt ihr so am Tag? Grad so zum Anfang?

Gast

Erstellt: von Gast » 06.03.2011, 13:46

Wenn die Hand verkrampft, dann lass mal einen Profi auf deine Handhaltung schauen. Kann sein, dass du falsch da sitzt, oder das Handgelenk falsch abknickst.

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 06.03.2011, 13:50

Diese Threats sieht man hier öfters.

Wie schon gesagt, Gitarrespielen ist nicht ganz so einfach wie viele denken. Einfach mal so die Gitarre inne Hand nehmen wie die Leute im Spielfilm und gleich alles können ist nicht. Da steckt viel "arbeit" hinter.
Wenn man sich im klaren ist, das man das lernen will und bereit dazu ist dafür ein bisschen was tun zu müßen, dann schaft man das zu 99,9% auch ein brauchbarer Gitarrist zu werden. Ganz egal wie groß, klein, dick oder dünn deine Finger sind.
Die Probleme hatte ich auch, aber die ersten positiven Erlebnisse kommen recht rasch; nicht von heute auf morgen, aber doch sehr bald!

Es gibt keine Ausreden, wer wirklich will der schafft!
http://www.youtube.com/watch?v=m3gMgK7h-BA

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saxgirl
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Erstellt: von saxgirl » 06.03.2011, 14:00

Am Anfang hab ich immer so viel geübt bis meine Finger zu doll weh getan haben.^^

Üb einfach, wenn du Zeit und Lust hast. Und zwischendurch mal Pausen machen.
Das is wirklich reine Übungssache.

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galdo
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Erstellt: von galdo » 06.03.2011, 21:27

Irgendwann machts klick! Das wird schon...
Ich üb im Schnitt so alle zwei Tage etwa 2h. Am WE auch mal gern mehr.

Gast

Erstellt: von Gast » 06.03.2011, 22:47

Zu dicke Finger?Boah fress weniger Pizza und Döner man man man.Dann fang doch gar nicht erst an Gitte zu spielen.Wohlmöglich brauchste eine ausm Baumstamm um greifen zu können :P :lol:

jawoll
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Erstellt: von jawoll » 07.03.2011, 00:25

Danke für die Antworten.

Ich hab in der Zwischenzeit das Lagerfeuerdiplom gefunden und weiß nun zumindest, warum die Hand verkrampfte. - Ich hab das Ding einfach falsch gehalten.

Nächste Woche spreche ich mit nem Profi und frag den, ob er Zeit hat, mit mir etwas zu lernen. Trotz Video und Lesen ist das - für mich zumindest - eine gute Wahl mit Lehrer.

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 07.03.2011, 06:23

Moin!

Ein Lehrer ist immer die bessere Wahl! Ich habe selber knapp 3 Jahre Unterricht gehabt. Ohne, wäre ich noch lange nicht soweit wie jetzt. Dennoch lernt man jedes Mal dazu und nie aus!
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gaukay
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Erstellt: von gaukay » 07.03.2011, 06:31

Was den C Dur Akkord angeht, brauchst du dir glaub ich keine Sorgen machen. Ich hab am Anfang auch gedacht, wie soll ich denn meine Finger denn so locker dahin kriegen ? Aber nach 2 Tagen üben ging es schon fast wie von allein...ab und zu schnarrt es noch ein bisschen und eine Saite wird gedämpft, aber das wird sich geben...Wie gesagt, schön üben und nach kurzer Zeit wirst du dich fragen, warum du dich am Anfang so schwer damit getan hast...versprochen

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 07.03.2011, 06:38

C-Dur?
Damit habe ich mich auch abgekämpft. Ich habe viele Akkorde gelernt, und konnte die auch greifen. Doch bei C-Dur war ich fast am Verzweifeln. Also legte ich diesen Akkord zur Seite. Doch schon bald brauchte ich ihn, um Knocking On Heavens Door spielen zu können. Also übte ich nur das Greifen von C.
Heute lache ich darüber. Alles eine Sache der Übung!
Keep Metal Alive!
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Kristina
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Erstellt: von Kristina » 07.03.2011, 13:55

Hey mach dir keine Sorgen , jeder Anfang ist schwer. Ich spiele jetzt mittlerweile
1,5 Jahre Gitarre, als ich meine erste Gitarre in der Hand hiellt, hatte ich mir auch zuviel versprochen. Ich war kurz davor zu sagen das ich definitiv keine Lust mehr haben werde, aber dann fing ich an zu verstehen :) Schnapp dir Anfangs lieber enien Gitarrenlehrer, dass macht es ein weniger leichter. Viel Erfolg und vorallem Spass beim lernen! ...LG Kristina

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absalom
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Erstellt: von absalom » 07.03.2011, 15:25

blubber66 hat geschrieben:Zu dicke Finger?Boah fress weniger Pizza und Döner man man man.Dann fang doch gar nicht erst an Gitte zu spielen.Wohlmöglich brauchste eine ausm Baumstamm um greifen zu können :P :lol:


Ich hoffe das meinst du nicht ernst.Soll auch Menschen geben die vom arbeiten dicke finger haben.Und wenn,geht dich das gar nichts an wer wieviel isst.
Bisher war die Ausdrucksweise in diesem Forum immer sehr freundlich,deswegen passt mir dein Beitrag überhaupt nicht.Auch nicht wenn es lustig wirken sollte.

Gast

Erstellt: von Gast » 07.03.2011, 16:50

An dicken Fingern kanns eigentlich nicht liegen!
Joe Pass hatte schon so etwas wie Maulwurfshände und war doch ein Virtuose.
Die richtige Gitarrenhaltung ist nicht unbedingt immer von Vorteil. Wenn der linke Fuß erhöht steht und die Gitarre auf dem erhöhten Bein aufliegt (Hals schräg nach oben) sind viele Akkorde zwar entspannter zu greifen, aber durch die Saitenlage, die nun etwas schräger liegt, liegen die Saiten auch für einen Akkordgriff näher zusammen und es bleibt weniger Platz. Ich hoffe, es ist verständlich was ich meine.
Etwas ungewohnt aber wieder sehr hilfreich ist es, wenn man den Daumen wirklich nicht um den Hals legt, sondern auf der Halsrückseite aufsetzt. Dadurch greift man wiederum mit den anderen Fingern von oben (also mit den Fingerkuppen) auf die Saiten, was Platz spart und sauberer klingt.

Kristina
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Erstellt: von Kristina » 08.03.2011, 10:05

Man sollte seine Gitarre aber gerade am Anfang "richtig" halten um keine Griffehler zu machen, die später wirklich sehr schwer wieder rauszubekommen sind. Deswegen würde ich empfehlen zu einem Gitarrenlehrer zu gehen, zumindest für ein paar Übungsstunden. Ansonsten gebe ich dir Recht, dass die richtige Haltung nicht immer von Vorteil, gerade wenn man seinen Individuellen Sound kreiert ;) LG die Kristina

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Amerigo
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Erstellt: von Amerigo » 08.03.2011, 10:30

Kristina hat geschrieben:Man sollte seine Gitarre aber gerade am Anfang "richtig" halten um keine Griffehler zu machen, die später wirklich sehr schwer wieder rauszubekommen sind


Darum sollte man die korrekte Position kennen, und sie immer wieder überprüfen. Ein Spiegel in der Nähe kann das erleichtern, weil man Fehlhaltungen selber schnell sieht.

Gruss

David

jawoll
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Erstellt: von jawoll » 08.03.2011, 17:43

Noch mal Danke.

Die geposteten Videos sind allesamt der Knaller. - Ich kannte keines. Um ehrlich zu sein, kenne ich auch keine Gitarren Stars. War also alles neu für mich. :)
Ich mag das Instrument und wollte es gern spielen lernen.

Der Spiegel bringt mir leider nicht so viel. Was mich weiter gebracht hat war ein Zwischending von Lagerfeuerdiplom und Garageband'11.
Im Lagerfeuerdiplom steht wunderbar zu lesen, wie man eine Gitarre halten kann und mal einen Akkord ohne Daumen spielt.

Noch ist das eine sehr aufwendige Geschichte hier. Das wechseln der Akkorde D-A ist wirklich eine sehr laaaaaangsame Geschichte. Zumal ich versuche, die benachbarten Saiten nicht zu greifen.
Dauert wohl noch ne Weile. :)

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Amerigo
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Erstellt: von Amerigo » 08.03.2011, 21:23

jawoll hat geschrieben:Noch ist das eine sehr aufwendige Geschichte hier. Das wechseln der Akkorde D-A ist wirklich eine sehr laaaaaangsame Geschichte. Zumal ich versuche, die benachbarten Saiten nicht zu greifen.
Dauert wohl noch ne Weile. :)


Justin hilft dir:

http://www.justinguitar.com/en/BC-115-1 ... hanges.php


Gruss

David

jawoll
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Erstellt: von jawoll » 09.03.2011, 16:23

Ui. Toll!

Tolle Idee. - Mir ist aufgefallen, dass er in dem Video den Wechsel nur mit zwei Fingern macht. Der Zeigefinger verbleibt an seiner Position, während er nur Mittel und Ringfinger bewegt. (ab 2:00)

Im Lagerfeuerdiplom (http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_D ... nach_A-Dur) ist es etwas anders beschrieben. Da bewegen sich alle drei Finger.

Hat das nun irgendwelche Vor- oder Nachteile, oder ist es einfach nur eine mögliche Art, den Akkord zu spielen?

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Volare
findet den Ausgang nicht
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Erstellt: von Volare » 09.03.2011, 19:02

Du musst daran denken dass die Griffe für die Akkorde nur Standardgriffe sind. Manchmal macht es jedoch aufgrund des vorherigen oder nachfolgenden Akkords Sinn einen Akkord anders zu greifen. Normalerweise wird zum Beispiel A ZMR gegriffen, doch wenn vorher ein D kam, dann macht es Sinn den Zeigefinger an seiner Position zu lassen und dann RMZ zu greifen. Anderes Beispiel: Bei Nothing else matters spielt man im Refrain C A D Dsus4 D Dsus2, so begleitet man den Sänger, der ja das selbe singt... Und da macht es Sinn den Dsus4 nicht ZRM zu greifen, sondern ZRK, denn so kann man viel schneller wechseln, man setzt ja nur den kleinen Finger auf und hebt ihn wieder an, schon hat man einen D...
Du siehst, Akkordgriffe sind nie immer die gleichen. Manchmal macht es Sinn sie umzuändern. Ob und wie du das machst, ist aber allein deine Entscheidung.

Burkhardt1961
interessiert
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Wohnort: Duisburg

Erstellt: von Burkhardt1961 » 07.04.2011, 17:45

Hallo !

wie du lesen kannst,hat jeder mit irgendwelchen Griffproblem zu kämpfen.
Ich selber habe vor 3 Wochen mit dem Gitarrespielen begonnen,hierfür habe ich
mir die Bücher von Peter Bursch besorgt.

Da ich früher im Bereich des Sports als Aktiver und Trainer tätig war,sind mir
Rückschläge nicht unbekannt.

Um einmal in den Begriffen des Sports zu bleiben,habe ich für mein Training
(Übungsstunde) den Begriff "Intervalltraining" genommen.

Ich übe jeden Tag 1-1,5 Std. ich übe dann alte Lektionen aus den Büchern,
und beginne dann eine neue Lektion.

Mache zwischendurch "aktive Erholung" in dem ich mir Stücke meiner Lieblingband
anhöre.

Und jetzt das wichtigste,was ich im Training gelernt habe,höre immer mit einem
positiven Erlebnis auf z.B. Griffe oder Griffwechsel die du besonders gut kannst.

Gast

es gibt immer einen "c-dur" griff

Erstellt: von Gast » 09.04.2011, 00:08

hi
so wie der titel es schon sagt, es gibt immer einen "c-dur" griff! :shock:
meine aktuellen c-dur griffe heißen u.a. C'#7#'9, C69, D7b9/A und so weiter (für samba etc.) und das mit der geschwindigkeit, kann ich gut nachvollziehen, bei mir dauert es z.zt. gefühlte minuten, bis die finger da sind wo sie hin sollen. aber:
meine erfahrung hat mich gelehrt:....... das wird, mit sicherheit wenn es auch lange dauert (bislang so ca 2 wochen und ein ende ist noch nicht in sicht)
mach weiter, und berichte uns später dann über deine aktuellen "c-dur griffe"

tillmann )()(
p.s. dieser eine "blöde" zeitaktige bossa nova rhythmus bringt mich so glaube ich an meine grenze... :twisted:
aber schaun wir mal
--selbst 10.000 meilen beginnen mit dem erstem schritt--

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