Kribbeln in den Fingerkuppen

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gaukay
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Kribbeln in den Fingerkuppen

Erstellt: von gaukay » 22.02.2011, 10:17

Hi Leute,

ich spiele jetzt seit einer Woche Gitarre und übe so täglich 2 Stunden. Nun hab ich das Problem, dass ich seit ca. 3 Tagen eine Kribbeln in den Fingerspitzen der Greifhand verspüre. Wenn ich die Hand in der Luft habe, spüre ich nichts...lege ich sie jedoch mit den Fingerkuppen auf den Tisch oder so, spüre ich ein eigenartiges Kribbeln, als wenn die Fingerkuppen eingeschlafen sind. Schmerzen hab ich aber keine...und alle anderen Themen zu den Fingerspitzen waren nur mit Schmerzen verbunden, deshalb hab ich ein neues Thema eröffnet.

Jetzt sagt mir bitte, dass es durch Bildung der Hornhaut herrührt und nicht, dass ich weniger spielen soll...ich bin nämlich bis in die Haarspitzen motiviert :D

LG Kay

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pullmo
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Erstellt: von pullmo » 22.02.2011, 10:28

Ich denke, dass das damit zu tun, dass deine Finger das Gitarre spielen einfach noch nicht gewöhnt sind. Deine Hornhaut muss sich auch erst aufbauen. Ich persönlich würde weiter spielen. Solang nichts weh tut, passts ja. Wenn ich mich recht erinner, haben meine Finger anfangs auch manchmal gekribbelt.
Man kann sich drehen wie man will. Der Arsch bleibt immer hinten.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 22.02.2011, 10:31

Kribbeln ist oft eine Durchblutungssache. Den Fingerchen zwischendurch mal ein bisschen Gymnastik gönnen könnte hilfreich sein. Das Greifen, insbesondere, da man das als Anfänger meistens übertreibt, ist halt eine nicht förderliche Handhaltung. Immer mal ein Päuschen einlegen und die Finger ein bisschen bewegen.

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pullmo
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Erstellt: von pullmo » 22.02.2011, 11:26

Und allgemein zwischen durch mal Hand, Handgelenk und Arme lockern.
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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 22.02.2011, 11:36

Und vorallem langsam angehen lassen. Ich hatte es am Anfang auch ein wenig übertrieben. Falsche Handhaltung, zuviel Kraftaufwand etc. hat dann dazu geführt, dass ich mir eine Muskelentzündung im Unterarm zugezogen haben. Da war erstmal 2 Wochen Pause angesagt

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pullmo
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Erstellt: von pullmo » 22.02.2011, 11:44

ist mir auch passiert. Nich warmgespielt, aber gleich richtig Gas gegeben. Ergebnis war ne Sehnenüberlastung im rechten Handgelenk. Ist nicht so prickelnd. Wenns scheiße läuft kann das dann auch in ne Sehnenscheidenentzündung ausarten und dann heißts 2 Monate Pause.
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catmini
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Erstellt: von catmini » 22.02.2011, 11:48

außerdem laufen in den fingerspitzen extrem viele nervenbahnen und auch die müssen sich an die ungewöhnliche neue dauerbelastung gewöhnen und müssen diese reize erst verarbeiten lernen.

nach einer woche hat sich noch nichts in deiner hand daran gewöhnt gitarre zu spielen das dauert noch ne ganze weile länger!

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gaukay
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Erstellt: von gaukay » 22.02.2011, 11:58

Ich bin ja schonmal froh, dass ich keinerlei Schmerzen habe, weder in den Fingern noch in irgendwelchen Gelenken...und ein paar Päuschen zwischen durch mach ich auch...z.B. zum rauchen oder einfach zum lockern...also denke ich mal, ist alles noch im grünen Bereich :D

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pullmo
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Erstellt: von pullmo » 22.02.2011, 12:59

denk ich auch. Dürfe normal nix passieren.
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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 22.02.2011, 14:06

das ist ganz normal, bzw. denke ich das.... und das liegt genau daran, dass Du noch keine Hornhaut hast. Wenn Du welche hast und diese über 6-8 Wochen gefestigt ist, dann hört auch das Kribbeln auf. Ich dachte damals auch, ich hab jetzt eine Nervenkrankheit oder so..... :lol: Obwohl, haben wir die nicht alle als Gitarristen? ))==

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Erstellt: von felixsch » 22.02.2011, 14:16

Das Kribbeln hat ich früher auch (sogar ziemlich lange). Liegt an der noch nicht vorhandenen Hornhaut.

Sollte es an der Durchblutung liegen (was ich eigentlich nicht glaube) solltes du mal ein paar "Finger-Trockenübungen" machen...

AlBundy hat geschrieben:Ich dachte damals auch, ich hab jetzt eine Nervenkrankheit oder so..... :lol: Obwohl, haben wir die nicht alle als Gitarristen? ))==


Jawohl =(=))=

Gast

Erstellt: von Gast » 26.02.2011, 11:36

Es kann auch mit den Nerven zusammenhängen.
Bei Vibrationen (meist rechts) ist das ein typisches Gitarristensyndrom.
Langsamer (viel langsamer !) angehen lassen. Mit 2 Stunden ist täglich nichts gewonnen, außer Überlastung. Richtiges Training (entschuldigung- Buch Sportliches Gitarrespielen- damit ich nicht so viel schreiben muß)) ist das a und o. Nach spätestens 15-20 Minuten Konzentration kommen bei Anfängern (und Profis) Verkrampfung und Fehler dazu, die später nicht korrigiert werden.
Alle 20 Minuten Pause für einige Minuten ist besser.
Du hast mit Sicherheit noch einige Jahre Zeit- also nichts überstürzen, aber gesund und fit ankommen!
Winni

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Erstellt: von gsl003 » 26.02.2011, 21:30

gaukay hat geschrieben:und ein paar Päuschen zwischen durch mach ich auch...z.B. zum rauchen


hehehe... na DAS kann das kribbeln aber auch fördern, stichwort durchblutung. trink noch schön wein dazu, dann schlafen dir auch gleich die arme mit ein. ;)

ich spiele schon verdammt lange gitarre, hab ab und zu wirklich übles jucken in den fingerspitzen (beim spielen aber eigentlich nie) und bin mir ziemlich sicher, dass es nicht primär vom gitarrespielen kommt. das gitarrespielen ist eher noch der tropfen, der das fass zum überlaufen bringt. natürlich tust du gut daran, wenn du die finger aufwärmst, mal lockerst, möglichst unverkrampft bist und es generell nicht übertreibst, aber das fingerjucken kann auch von sonstwie gereizten nerven und oder wie erwähnt schlechter durchblutung kommen.

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 28.02.2011, 10:27

howdy71 hat geschrieben:Und vorallem langsam angehen lassen. Ich hatte es am Anfang auch ein wenig übertrieben. Falsche Handhaltung, zuviel Kraftaufwand etc. hat dann dazu geführt, dass ich mir eine Muskelentzündung im Unterarm zugezogen haben. Da war erstmal 2 Wochen Pause angesagt


Das Thema mit dem Kraftaufwand liegt meiner Meinung nach aber daran, dass man halt noch sehr weiche Fingerkuppen hat und nach etwas Klampferei richtige Mulden von den Saiten in den Fingerkuppen sind. So beobachte ich das bei mir zumindest. Ich spiel jetzt seit Samstag (ja richtig. erst mein 3. Tag :D) und nach einiger Zeit hab ich das Problem, dass ich beim E-Akkord immer die b-Saite mit berühre, sodass diese immer stumm ist. Anfangs gehts, nach einiger Zeit ist die Mulde im Finger aber zu tief und es klingt nach Analausstoß.

Durch diese Belastung werden die darunterliegenden Nerven abgedrückt und verusachen das Kribbeln. So erklär ich mir das. Ist meine eigene Theorie. Wenns anders sein sollte, bitte ich darum meinen geistigen Dünnschiss zu überlesen :D

Gruß, Tom.

Gast

Erstellt: von Gast » 28.02.2011, 19:45

Nee Tim das ist sehr einleuchtend ich spiel seit 1984 und hab heute noch Mulden die nciht weggehen. Wenn ich lange spiele schmerzt es auch mal oder kribbelt. Es ist halt so, dass da unter der Hornhaut die ganzen Nervenenden langlaufen, die dann durch das Greifen immer abgedrückt werden. Aber ich denke mal, dass das harmlos ist und dass man damit ruhig weitermachen kann (mache ich jedenfalls). NUr wenn Schmerzen dazu kommen und dadurch das Griefen unsauber wird,sollte man etwas Pause machen, und wenn es eine Zigarettenlänge ist,

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Erstellt: von Ytse Jam » 28.02.2011, 19:59

Sry der Beitrag scheint ein bisschen unnötig zu sein...
Aber ich wunder mich grad das man soviel zum Thema: "Kribbeln in den Fingerkuppen" schreiben kann xD
Jeder Gitarrist in der Anfangsphase hat was mit seinen Fingern. Den einem kribbelt es immer wenn er die in i-einer Richtung hält. Dem anderen tun die weh...ich kenn soviele Symptone xD
Einfach weiterüben, das hilft auf jedenfall =)

Gruß Ytse Jam

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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 28.02.2011, 20:10

rexie hat geschrieben:Nee Tim das ist sehr einleuchtend ich spiel seit 1984 und hab heute noch Mulden die nciht weggehen. Wenn ich lange spiele schmerzt es auch mal oder kribbelt. Es ist halt so, dass da unter der Hornhaut die ganzen Nervenenden langlaufen, die dann durch das Greifen immer abgedrückt werden. Aber ich denke mal, dass das harmlos ist und dass man damit ruhig weitermachen kann (mache ich jedenfalls). NUr wenn Schmerzen dazu kommen und dadurch das Griefen unsauber wird,sollte man etwas Pause machen, und wenn es eine Zigarettenlänge ist,


Dann lag ich ja ganz gut mit meiner Selbsterklärung.
Achja, Tim ist der Fernsehkoch, ich bin der Tom :P

Ytse Jam hat geschrieben:Sry der Beitrag scheint ein bisschen unnötig zu sein...
Aber ich wunder mich grad das man soviel zum Thema: "Kribbeln in den Fingerkuppen" schreiben kann xD
Jeder Gitarrist in der Anfangsphase hat was mit seinen Fingern. Den einem kribbelt es immer wenn er die in i-einer Richtung hält. Dem anderen tun die weh...ich kenn soviele Symptone xD
Einfach weiterüben, das hilft auf jedenfall =)

Gruß Ytse Jam


Na ans Aufgeben hab ich zumindest noch nicht gedacht. Ich wusste vorher schon, als ich mir die Westernsaiten auf die Konzertgitarre gezogen hab, dass das weh tut. Aber wie sagt man so schön: Lern durch schmerzen :D

Gruß, Tom.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 28.02.2011, 20:27

Tom MälZZer hat geschrieben:Ich wusste vorher schon, als ich mir die Westernsaiten auf die Konzertgitarre gezogen hab, dass das weh tut..


ähm, stahlsaiten auf konzertgitarre...nix gut, galnix gut fül schöne gitalle, gitalle wild gehen toll kaputt ;)

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Remarc
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Erstellt: von Remarc » 28.02.2011, 20:29

konzertgitarre? du meinen sichel konzeltgitalle :D .

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Ytse Jam
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Erstellt: von Ytse Jam » 28.02.2011, 21:56

Hmm ich glaub musicdevil will damit ausdrücken das man durch Stahlsaiten auf 'ner Konzertgitarre schnell mal den Steg in die "Fresse" bekommt xD

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Harry83
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Erstellt: von Harry83 » 01.03.2011, 08:40

Yap!

Bei einer Konzertgitarre ist der Steg ja nur geleimt. Wenn durch Stahlsaiten die Spannungskraft zu groß ist, kann es passieren, dass er abreist! Und das kann ins Auge gehen!
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Tom MälZZer
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Erstellt: von Tom MälZZer » 01.03.2011, 16:25

Hals war schonmal geblochen, da hat Gitallendocktol heil gemacht und zusätzlich verschlaubt ;)
Und wenn wiedel kaputt geht, kommt neues Gitalle ;)
So wie das ist, ist das Mist! :)

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