Akkorde lernen auf Western- "und" Konzertgitarre ?

Lernen, greifen, wechseln & bestimmen
von Silvax
#213979
Hi Ihr,

hab da mal eine Frage an die jenigen welche auch beide Arten von Gitarren haben. Macht es Sinn auf einer Konzertgitarre weiterhin Griffe zu lernen oder besser nur auf der Gitarre auf der man am meisten spielt ? Bei mir also Western.
Weil wenn ich nun alles auf der Western lerne werd ich auf einer Konzertgitarre sicher Probleme bekommen oder meint Ihr nicht ? Wegen die Gewöhnung an das schmale Griffbrett. Habe ja auf einer Konzert angefangen bzw. gelernt und der Umstieg auf eine Western ist echt nicht schwer, aber umgedreht ? Hat schon wer Erfahrung damit gemacht ? Wenn ich mir vorstelle ich hätte den Akkord "F" auf der Western gelernt und müßte den auf einer Konzert spielen das wäre schon nen Unterschied denk ich. :D
Fänds nämlich ziemlich cool wenn man beide Arten von Gitarre spielen kann.
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von Vauge
#213982
Wenn du die Akkorde erstmal kannst ist es kein Problem auf jeder Gitarre zu spielen. Klar, wenn mann immer auf einer bestimmten Gitarre spielt und plötzlich mal ein ganz anderes Format in Händen hat, ist es ungewohnt. Aber wenn du verschiedene Gitarren regelmäßig spielst kannst du mit allen ganz normal umgehen.
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von sispo
#214133
Vauge hat geschrieben:Wenn du die Akkorde erstmal kannst ist es kein Problem auf jeder Gitarre zu spielen.
Seh ich auch so. Ich spiel beide ohne Probleme ;)

Zudem denk ich mal, wenn du auf der Konzert spielst, hat das für einen Anfänger auch kleine Vorteile. Du machst ja zwangsläufig auf der K durch den breiteren Hals schon leichte Dehnübungen, die dir auf der Western zugute kommen.
von ray6233
#214179
Aber dafür gibt es halt dann das Problem, das manche mit den Stahlsaiten haben. Nylonsaiten und dann auf einmal 12er Stahlsaiten, da müssen sich die Finger auch erst mal dran gewöhnen.

Ich denke, das es kleine vorteile hat, auf der Westen zu lernen, aber wenn man die Akkorde kann, kann man wirklich auch die andere in die Hand nehmen und genauso spielen...
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von phunky
#214182
ray6233 hat geschrieben: Ich denke, das es kleine vorteile hat, auf der Westen zu lernen, aber wenn man die Akkorde kann, kann man wirklich auch die andere in die Hand nehmen und genauso spielen...
Naja, ganz so einfach dann vielleicht doch nicht. Ich spiele im Grunde nie auf einer Konzertgitarre. Und wenn ich dann doch mal irgendwo eine in die Hand kriege, braucht es schon immer ein bisschen Eingewöhnung. Aber das ist natürlich kein Drama.
von felixsch
#214192
Wie Vauge schon gesagt hat: Wenn man's kann, kann mans auf jeder Gitarre spielen. Vielleicht ein bisschen "drangewöhnzeit" nötig, aber es klappt.

Ich persönlich denke, dass es erstmal gut ist, auf ner Konzert zu lernen (Stahlsaiten sind am Anfang schon schmerzhaft).

Aber eigentlich is es egal...
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von AlBundy
#214246
Ich muss auch sagen, dass es gerade als Anfänger einen grossen Unterschied macht, auf welcher Gitarre man spielt. Man wird als E-Gitarrist auf einer Konzertgitarre in der Regel erstmal die entsprechenden Saiten suchen und finden müssen, weil man ganz andere Abstände gewöhnt ist. Mir ist es sogar mit meiner Westerngitarre mal so gegangen, dass ich auf der Western meines Lehrers nur Murks gespielt habe.

Dennoch schadet es nix, mal auch eine andere Gitarre in die Hand zu nehmen und sich diesbezüglich weiterzubilden! :lol:
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von mjchael
#214358
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Es macht nichts, auf verschiedenen Gitarren zu spielen.

Ein Konzertgitarrist muss sich an den stärkeren Saitendruck gewöhnen. Aber das muss ein Westerngitarrenspieler auch machen. Da der Konzertgitarrist aber schon weiß, wie die Finger aufgesetzt werden sollen, und da er ja schon ein klein wenig Hornhaut hat, lernt er es dann doch schneller.

Ein Westerngitarrist muss sich an den etwas breiteren Hals der Konzertgitarre gewöhnen, und seine Finger etwas mehr spreizen.. Auch das kann eine kleine Zeit dauern. Aber für die einfachen Sachen hat man das in kurzer Zeit drin.

Wer regelmäßig zwischen den Gitarren hin und her wechselt, hat es allerdings leichter, und bemerkt kaum einen Unterschied.

Wer jedoch gezielt plant, sich beide Gitarren anzuschaffen, der sollte sich vielleicht eine Klassikgitarre mit einem nicht zu breiten Griffbrett aussuchen, und eine Western (oder E-) mit einem nicht zu schmalen Griffbrett.

Die Umstellung von einem ganz breiten Griffbrett zu einem sehr schmalen Griffbrett macht sich besonders bei schwereren und vor allem schnellen Stücken bemerkbar. Da greift man dann doch mal daneben. Allerdings ist auch das nur eine Gewöhnungssache.

Bei den einfachen Griffen und dem bisschen Pentatonik-Gedudel der Anfänger ist dieses jedoch kaum ein Problem. Es macht sich erst bei anspruchsvolleren Stücken (Fingerstyle, Klassik) bemerkbar.

Gruß Mjchael
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