Wie wichtig ist für euch aufwärmen vor dem Üben/Spielen?

23 Beiträge   •   Seite 1 von 1
Brucki
weint bei Forumsausfall
Beiträge: 35
Registriert: 18.04.2010
Wohnort: Haibach/Donau

Wie wichtig ist für euch aufwärmen vor dem Üben/Spielen?

Erstellt: von Brucki » 10.01.2011, 20:38

Zu allererst:
ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu diesem Thema noch keinen Thread gibt aber ich hab lange gesucht und keinen gefunden :?

Irgentwie hab ich in letzter Zeit so das Problem, dass ich Licks und Riffs auf der E-Gitarre nicht mehr einfach so spielen kann, sondern immer erst etwas spielen und mich mit der bekannten "Spinne" aufwärmen muss. (Natürlich werden die Riffs und Licks immer schwieriger und schneller aber es ärgert mich trotzdem)

Nun 3 Fragen:
Wie wichtig ist für euch das Aufwärmen bevor ihr richtig zu spielen beginnt?
Hab ihr andere Aufwärmübungen ausser "die Spinne"? und wenn ja könntet ihr diese bitte posten?


lg
Stay Thirsty
Stay Heavy

Benutzeravatar
phunky
lebende Forenlegende
Beiträge: 5549
Registriert: 03.08.2010
Wohnort: Wasserkante
Gitarrist seit: Anfang der 90er

Erstellt: von phunky » 10.01.2011, 20:47

Für mich sehr wichtig, gerade im Winter. Ich hab immer saukalte Hände, da ginge erstmal gar nichts.

Ich wärm die Hände schon auf, bevor ich die Gitarre in die Hand nehme (nicht immer, aber doch immer mal wieder ;-). Dafür nehme ich diese chinesischen Klingelkugeln, leg die kurz auf die Heizung und spiel dann ein bisschen damit rum. Wie gesagt, nicht immer, aber wenn die Finger klamm sind, dann schon.

Spezielle Übungen habe ich eigentlich nicht. Hauptsache erstmal langsam. In der Regel spiel ich mal ein paar Tonleitern rauf und runter. Dann vielleicht ein paar Muster in der Pentatonik. Ein paar Akkordwechsel usw. Wie gesagt, eigentlich nichts besonderes, aber eben megalangsam. Gelegentlich mach ich mir dabei auch mal ein Metronom in langsamer Geschwindigkeit an, um mich selbst zu disziplinieren. Und halt Sachen machen, bei denen man jeden Finger mal braucht.

Benutzeravatar
Mr.Jones
kam, sah und postete
Beiträge: 49
Registriert: 19.09.2010

Erstellt: von Mr.Jones » 10.01.2011, 20:56

Ich wärme mich auf, indem ich mit was leichtem anfange ;)
Und nein, ich bin kein Freund von langen Texten.
Meine Nachbarn hören gute Musik. Ob sie wollen, oder nicht!

Ziap
meint es ernst
Beiträge: 18
Registriert: 18.12.2010

Erstellt: von Ziap » 10.01.2011, 21:18

1. Verdammt wichtig für mich!
2. Ich benutze leichte Fingerübungen. Z.b 1234 bis hoch zum 12ten Bund und wieder runter. Das auf jeder Seite. (von einem fingerübungs Workshop bei dem ich mitmache)
Gemischt mit ner Übung von Petrucci zum Spreizen der Finger.
3. Ich hab dir ne PM geschickt.

Benutzeravatar
Willaberkannnich
Guitar Maniac
Beiträge: 1692
Registriert: 21.05.2008
Wohnort: 10.08 / 54.20

Erstellt: von Willaberkannnich » 10.01.2011, 21:25

N´ paar Minuten rauf und runter die Skalen und dann ab dafür.
Mach ich aber erst seit kurzem so, aber ich merke das ich damit viel schneller auf Betriebstemperatur komme. "Früher" immer direkt gestartet und da ging dann die erste halbe Stunde nicht viel zusammen.

Benutzeravatar
chris73
lebende Forenlegende
Beiträge: 8809
Registriert: 28.11.2008
Wohnort: Regensburg

Erstellt: von chris73 » 11.01.2011, 08:47

aufwaermen tu ich mich auch, aber aehnlich wie phunky mit nichts bestimmten. einfach erstmal locker spielen, paar akkorde, paar skalen und einfach songs. dann werden die finger lockerer und man kann sich auch an was schwierigeres wagen.

Gast

Erstellt: von Gast » 11.01.2011, 10:22

zur Zeit nutze ich gerne klassische Melodien als Aufwärmphase - irgendwie gutes Gefühl und dann improvisiere ich ein wenig 5-10 Minuten .:)

Benutzeravatar
r0xta
schreibt schneller als du liest
Beiträge: 117
Registriert: 14.10.2010

Erstellt: von r0xta » 11.01.2011, 10:37

Aufwärmen ist notwendig, ja. Ich mach da immer nen Mix aus 5-10 Minuten Skalen rauf und runter und bisschen improvisieren, jammen, einfache songs spielen. je nachdem auf was ich grad lust hab.
vorher gehn die schwierigen licks einfach nicht so von der hand wie sie sollen.

Benutzeravatar
googlemeister
Schreibmaschine
Beiträge: 606
Registriert: 14.02.2010

Erstellt: von googlemeister » 11.01.2011, 11:20

Improvisiere mittlerweile auch 5-10 mins und fange dann mit Technikübungen an. Ohne aufwärmen mach ich keine Technikübung.
Die Antwort: Üben, üben, üben!
Alles eine Frage des Anspruchs!

Benutzeravatar
AlBundy
Guitar Maniac
Beiträge: 1707
Registriert: 11.07.2008

Erstellt: von AlBundy » 11.01.2011, 15:44

Zurzeit Spiele ich immer Tonleitern und Pentatoniken in verschiedenen Lagen rauf und runter, kann auch sein, dass ich das eine halbe Stunde mache, wie ich Bock habe..... Und dann sogar ganz aufhöre...

So einen Thread gabs tatsächlich mal, vielleicht auch in einem anderen Teil des Forums - aber immer interessant!

Benutzeravatar
Starbase
interessiert
Beiträge: 6
Registriert: 13.01.2011

Erstellt: von Starbase » 13.01.2011, 11:50

Mahlzeit zusammen,
ich bin der Matthias,25 Jahre alt,komme aus Nrw und dies wird mein erster Beitrag,bzw die erste Frage...
Was gibts denn für Aufwärmtechniken ohne die Gitarre in die Hand zunehmen?
Gibt es vllt sogar sinnvolle Dehnübungen für Finger/Hand/Arm?

Bekomm hier ziemlich schnell die Fritten,da sich mein Unterarm recht flott verkrampft.
Ich finde auch zum verrecken keine gute Sitzposition,hab mir schon viele Tipps durchgelesen und Bilder angeschaut aber irgendwie läuft das nicht so wie ich das will *g*
Gruß
Matthias

Benutzeravatar
AlBundy
Guitar Maniac
Beiträge: 1707
Registriert: 11.07.2008

Erstellt: von AlBundy » 13.01.2011, 12:05

da gibts zwar sowas wie den Gripmaster - manche schwören drauf. Ich selber habe nie einen besessen und ganz viele raten davon auch gänzlich ab. Kostet auch wieder zusätzlich nur Geld.

Was Du machen kannst, Finger auf die Tischplatte und versuchen jeden Finger so gut es eben geht einzeln zu bewegen. Nacheinander oder eben auch mal unabhängig von der Reihenfolge.

Zur Sitzposition - am Anfang findet man wirklich keine, weil man mit der Gitarre halten usw. schon überfordert ist. Tip: Einen Gurt zulegen, dann kann sie nicht mehr runterfallen und man kann sich auf das Sitzen alleine konzentrieren.... Mit der Zeit gibt sich das aber automatisch....

Schau Dir in den Wikibooks für Gitarre vielleicht mal an, was eine optimale Sitzposition für welche Stiltechnik auch immer ist. Das ist schon ganz gut erklärt!

Benutzeravatar
TheCube
born 2 post
Beiträge: 191
Registriert: 21.10.2010
Wohnort: Krefeld

Erstellt: von TheCube » 13.01.2011, 12:59

ich muss mich auch erst 10 bis 15 min warmspielen, bis ich dann zuverlässig klimpern kann.

Benutzeravatar
Christophorus
Erklär-Bär
Beiträge: 330
Registriert: 09.04.2008
Wohnort: Chiusa, Italien
Gitarrist seit: 2009

Erstellt: von Christophorus » 14.01.2011, 17:38

Irgendwer hatte im damaligen Thread zum selben Thema geschrieben, das eine Tasse Kaffee oder Tee (heiß! Mit kaltem Kaffee oder Eistee gehts nicht so flott. ;) ) eine ausreichende Möglichkeit zum Warmup ist (War, glaub ich, Sweep :D ). Seitdem hab ich das immer so gemacht, hab nämlich das selbe Problem wie Phunky, eiskalte Hände. :D Wenn die Hände warm sind, spiele ich derzeit die fünf Am-Pentatoniken, weil ich die grad auswendig gelernt hab.
Hier bitte keine Fahrräder abstellen!

Benutzeravatar
Starbase
interessiert
Beiträge: 6
Registriert: 13.01.2011

Erstellt: von Starbase » 14.01.2011, 19:17

Das mit dem Gitarrengurt ist eine gute Idee.
Mir tut am Unterarm der Speichenmuskel(so schimpft er sich glaube ich) sehr schnell weh,ist das am Anfang normal oder muß ich mir Sorgen machen das ich was falsch mache?
Gruß

Matthias

Benutzeravatar
TheCube
born 2 post
Beiträge: 191
Registriert: 21.10.2010
Wohnort: Krefeld

Erstellt: von TheCube » 03.02.2011, 12:44

im unterarm sind die muskeln für die finger, das heisst du musst ein bissl kraft traning für die finger machen aber bei bei kontinuurlichen spielen sind die schmerzen bald weg

Benutzeravatar
Gitarrenquäler
kam, sah und postete
Beiträge: 58
Registriert: 06.12.2010

Erstellt: von Gitarrenquäler » 03.02.2011, 13:43

Ich spiel einfach die Sachen, die ich schon gut kann, zum aufwärmen.

Aber wer Probleme mit Unterarmen/Händen hat, dem kann ich das hier empfehlen: http://www.gyrotwister.de/ Ich bin dort nicht beschäftigt, es gibt bestimmt auch gleich gute von anderen Herstellern, etc. etc. pp. Ich habe damit nichts weiter zu tun, außer, dass ich es seit vielen Jahren in meinem Schreibtisch habe und regelmäßig nutze. (mein Händedruck ist gefürchtet ... :twisted: ) Spaß beiseite, das Ding ist ein Prima Muskeltraining für die Arme und Hände.

Benutzeravatar
Ratatosk
findet den Ausgang nicht
Beiträge: 453
Registriert: 30.08.2010
Wohnort: Köln

Erstellt: von Ratatosk » 03.02.2011, 13:59

Jepp, aufwärmen ist wichtig. Die letzten Male mit Kaltstart hatte ich größere Probleme.
Ich mache ein paar Dehnübungen der Finger. Massier sie warm und schlacker mit den Händen ein paar Mal. Dann ist das alles viel besser durchblutet und es geht leichter von der Hand.

felixsch
Pro
Beiträge: 2595
Registriert: 23.10.2010

Erstellt: von felixsch » 03.02.2011, 14:32

Aufwärmen = Hammermegasuperduperwichtig!

Ich spiel auch die "Spinne" etc.. Aber guck mal hier: http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... 18692.html

Benutzeravatar
leotrial
Erklär-Bär
Beiträge: 324
Registriert: 03.05.2010
Wohnort: saarland

Erstellt: von leotrial » 03.02.2011, 15:16

Also ich finds jetzt nicht so wichtig, manchmal hol ich auch nur die Gitte und spiel vor mir hin ohne aufwärmen oder sonstwas. Aber im Proberaum hab ich immer eisklate Finger, kann dagegen nur empfehlen sich so dünne Handschuhe zu kaufen und die Fingerabzuschneiden, hab ich bei nem Konzert gesehn und seid dem mach ichs auch :D Aber ich denke mir ein Kaffee oder so hilft auch. (drinke aber keinen :P) Aber wenn ich mal wirklich systematisch foran spiele, dann spiel ich iwas das mir echt leicht fällt oder so... mom versuche ich auch mich ans stehen mehr zu gewöhnen deswegen auch einfache sachen im stehn ;)
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. *Ernesto Che Guevara*

jkt85
interessiert
Beiträge: 7
Registriert: 02.02.2011
Wohnort: Krefeld

Erstellt: von jkt85 » 04.02.2011, 08:03

Kann mich eigentlich nur Anschließen.
Gerade im Winter, oder wenn ich die Gitarre mal zwei bis drei tage nicht in der Hand hielt bekomme ich so einfach dinge wie F oder B einfach nicht hin ohne warm zu werden. Daher --->sehr wichtig<---

kann mich eigentlich nur anschließen...ein bisel Pentatonik zum warmwerden...und danach Akkordwechsel erst leicht dann schwer. Mein Einsteiger Lied ist immerwieder gern "Freiheit" von Westernhagen als reine Akkordbegleitstimme.....

Benutzeravatar
alex90
kam, sah und postete
Beiträge: 55
Registriert: 08.02.2010
Wohnort: Greven

Erstellt: von alex90 » 05.02.2011, 10:38

phunky hat geschrieben:Für mich sehr wichtig, gerade im Winter. Ich hab immer saukalte Hände, da ginge erstmal gar nichts.

Ich wärm die Hände schon auf, bevor ich die Gitarre in die Hand nehme (nicht immer, aber doch immer mal wieder ;-).


Das kann ich komplett so unterschreiben! Das kenn ich auch =/
Fürchte nicht die Dunkelheit, sondern was sich in ihr Verbirgt

Wolfmother
born 2 post
Beiträge: 167
Registriert: 02.12.2009
Wohnort: Gustavsburg

Erstellt: von Wolfmother » 05.02.2011, 10:41

Ich hab am Anfang auch keine Aufwärmübungen gemacht, und festgestellt das am Anfang nichts funktionierte, oder sehr schlecht.
Mittlerweile immer 5 Minuten aufwärmen, und das Verkrampfen ist weniger.

Gruß

Stefan
Auch Zwerge werfen lange Schatten, wenn das Licht wohl platziert ist!

23 Beiträge   •   Seite 1 von 1
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast