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e-Saite klingt komisch

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Jennes481
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e-Saite klingt komisch

Erstellt: von Jennes481 » 04.01.2011, 16:39

Hallo Zusammen,
wollte gestern mal bei meiner Western die Saiten wechseln und hab mit dem hohen e angefangen.
Dann hab ich gemerkt, dass ich den Pin am Korpus wo die Saite befestigt wird (diese Teile hier http://thumbs3.ebaystatic.com/pict/190481192518_1.jpg) nicht ohne weiteres rauskriege - mit ner Zange will ich da auch nicht unbedingt ran.
Also blieb mir vorerst nix, als die Saite wieder zu spannen - seither klingt sie recht komisch! Summt ein wenig... schwierig zu beschreiben.. haltet mich nicht für bekloppt.. aber es klingt in etwa wie ein "niiiiaauuuuuung" :D :D :D wenn ich jetzt die A-Saite laut anspiele, fängt "e" ebenfalls gut hörbar an zu schwingen.
Ist die Saite jetzt ausgeleiert ? Oder woran kann das liegen?

Liebe Grüße
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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 04.01.2011, 16:51

Also jetzt lache nicht, ich ziehe die Pins immer mit einer Beisszange raus, man braucht natürlich etwas Gefühl....und irgendwann kommen sie dann von alleine - wie so vieles andere im Leben.... :D

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csoburn
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Erstellt: von csoburn » 04.01.2011, 16:51

also ausgeleiert denke ich mal nicht, den pin kann man entweder von innen rausdrücken, wirste aber so erst mal schwer dran kommen, das macht man eher wenn schon paar saiten runter sind und einer hängt. Ansonsten gibt da so Werkzeuge dafür, sind auch zumeist an ner saitenkurbel gleich mit dran. Wenn Du sowas nicht hast würde ich irgendein Plättchen nehmen, z.b. ein hartes Plek und vorne entweder ein entsprechend großes Loch schneiden bohren, oder wenn das nicht möglich ist einen V Schlitz, damit kommste dann gut unter den Kopf vom pin und kannst ihn raushebeln.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 04.01.2011, 17:30

Zange und gut ist. Von diesen Plastikteilen sollte man eh immer ein oder zwei in Reserve haben... Wobei mir schon seit Jahren keiner mehr abgebrochen ist.

Nur wenn man hebeln sollt, ist es von Vorteil etwas auf den Steg zu legen, so dass man das Holz nicht so malträtiert.

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Jennes481
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Erstellt: von Jennes481 » 04.01.2011, 17:33

Gut, dann versuch ichs doch mal mit der Zange ;-)

Viel wichtiger aber jetzt: Woher kommt denn nun das summen und das beschriebene Problem?
Ich hoff mal, dass das weg ist wenn ich die Neuen drauf mach!
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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 04.01.2011, 18:55

Gibt's bei Dir in der Nähe Ausserirdische?
:D

Ich hoffe auch, dass es dann weg ist, vielleicht hat die Saite einen Schlag.... :D

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Simse
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Erstellt: von Simse » 04.01.2011, 20:09

Evtl. hat sich die Umwicklung gelöst. Das Geräusch kenn ich von Klaviersaiten bei denen das Gespinst nicht mehr am Stahlkern fest anliegt.
Wenns das ist, ist die Saite im Eimer.

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Jennes481
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Erstellt: von Jennes481 » 04.01.2011, 20:57

muss wohl an der Saite gelegen haben ;-) jetzt ist alles gut.
Vermutlich waren es tatsächlich außerirdische :D
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rotz
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Erstellt: von rotz » 05.01.2011, 08:24

Ich habe einen Saitenkurbel die auf dem einen Ende eine Kerbe besitzt welches zum herausziehen der Pins ist.
Eine Saitenkurbel kostet nicht viel und ist eine lohnende Anschaffung :D

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 08:32

Hi
Manchmal gibt es Saiten die zicken.
Und das bei teuren und billigen Saiten.
Dann einfach den Satz wegwerfen und einen neuen aufziehen.

UND - dass Teure besser sind, ist ein Märchen.
Das ist meine Erfahrung.

Es gibt Unterschiede, klar - aber das muss jeder selber wissen, was er drauf zieht.
Fehler der Produktion können aber immer vorkommen.

fredy

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Jennes481
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Erstellt: von Jennes481 » 05.01.2011, 08:39

hatte mal eine, aber die ist natürlich mittlerweile nicht mehr auffindbar :D
Aber das mit der Zange hat wunderbar geklappt.. hab ne Rohrzange benutzt :P
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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.01.2011, 08:43

rotz hat geschrieben:Ich habe einen Saitenkurbel die auf dem einen Ende eine Kerbe besitzt welches zum herausziehen der Pins ist.
Eine Saitenkurbel kostet nicht viel und ist eine lohnende Anschaffung :D


Das ist richtig, ohne ist ja kaum möglich, die Saiten aufzuziehen ohne sich dabei die Finger zu brechen. Aber das mit der Kerbe ist so eine Sache. Wenn sich die Saite mal so anständig zwischen Holz und Pin verklemmt hat, dann nützt diese Kerbe in der Plastikkurbel meist auch nichts mehr.

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 05.01.2011, 09:07

ich lege immer die Gitarre auf den Tisch, hab einen grosszügigen Wohnzimmertisch. Lege erst mal die Saite hin, drücke den Pin rein. Ziehe die Saite nach vorne, mache unter Umständen noch einen Knoten rein, je nachdem.... Und dann halte ich mit der linken Hand die Saite stramm und kurble mit der rechten (oder umgekehrt). Dann Abschneiden, 2-3 mal nachstimmen.... Es geht auch ohne Saitenkurbel.... ist aber mühseliger...

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.01.2011, 09:12

AlBundy hat geschrieben:.... Es geht auch ohne Saitenkurbel.... ist aber mühseliger...


Klar, gehen tut alles. Aber das nenn ich wirklich mal am falschen Ende gespart. Obwohl, ich meine mich zu erinnern, dass Du die Saiten nicht so oft wechselst. Ich mach das, bei irgendeiner Gitarre, bestimmt jede Woche. Da würd ich durchdrehen wenn ich das nur mit den Fingern kurbeln sollte.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 09:24

Hi
Sag mal nix.
Zudem sollte man nicht verdrillen.

fredy

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 05.01.2011, 10:30

ja, stimmt ich wechsle nicht oft (so alle 3-4 Monate) aber ehrlich gesagt, ich werde mir auch so eine Kurbel kaufen, hab das mal im Gitarrenladen gesehen, wie schnell das geht....

:lol:

@ korgli, was meinst Du mit "verdrillen"?

ach so, Du meinst einen Knoten reinmachen.... ja...

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 10:34

Hi
Manche wickeln es um den Bolzen rum. Statt schön aufzuwickeln.
Meist solche, die keine Kurbel haben. Ich habe mehrere, weil ich die immer wieder mal verlege.

Aufwickeln sollte man nicht, weil die Saiten einen Drall bekommt. Tönt dann nicht gut und reisst öfter mal.
Auch zuviele Windungen sollte man nicht machen. 3 langen alleweil.

Das nur so nebenbei. =)=)=

fredy

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Erstellt: von phunky » 05.01.2011, 10:39

Jo, so drei bis vier werden's bei mir auch immer. Eine Wicklung über dem Loch, den Rest so tief wie möglich. Das hält gut und dehnt sich nicht ewig nach. Knoten mach ich übrigens auch keine, glaub' das hab ich hier auch gelesen.

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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 10:40

Knoten ?
hmmm für was soll das gut sein ?

fredy

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 05.01.2011, 10:48

mehr als 3 oder 4 mache ich auch nicht. Knoten mache ich nur, wenn die Saite nicht von selber hält und die Saite es auch zulässt - manche sind ja widerspenstig.... aber werde mir wie gesagt eine Saitenkurbel zulegen, dann ist Ende Gelände...

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 10:51

Sali

Knoten - oben ?
Tipp. Häng ne Wäscheklammer dran - dann aufziehen und du brauchst keinen Knoten zu machen.
Denn nachrutschen DARF es auch nicht.

fredy

apalos
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Erstellt: von apalos » 05.01.2011, 11:29

korgli hat geschrieben:Hi
Manche wickeln es um den Bolzen rum. Statt schön aufzuwickeln.
Meist solche, die keine Kurbel haben. Ich habe mehrere, weil ich die immer wieder mal verlege.

Aufwickeln sollte man nicht, weil die Saiten einen Drall bekommt. Tönt dann nicht gut und reisst öfter mal.
Auch zuviele Windungen sollte man nicht machen. 3 langen alleweil.

Das nur so nebenbei. =)=)=

fredy


Irgendwie habe ich den Post nicht verstanden. Kannst nochmal genauer erklären was du mit um den Bolzen rumwickeln und schön aufwickeln meinst?

Was macht man mit Kurbel anders, dass kein Drall entsteht? bin verwirrt. Mit Drall meinst du wahrscheinlich, dass die Saiten in sich verdreht sind oder? Wie verhinder ich das?

Ich ziehe die Saiten immer so auf, dass die Saiten 2 mal über Kreuz laufen, um sie zu fixieren, und anschließend lasse ich sie noch 2 Wicklungen parallel laufen. Das mache ich bisher ohne Kurbel, wobei ich mir auch schon überlegt habe ob ich mir eine zulege. Geht mit wahrscheinlich schneller.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 05.01.2011, 11:33

Einige die keine Kurbel verwenden und trotzdem Zeit sparen wollen, wickeln einfach die Saite ein paar mal um den Wirbel und drehen dann erst an der Mechanik um den letzten Rest aufzuwickeln und um zu stimmen. Das ist nicht gut.

Für die dünnen Saiten nehme ich gelegentlich eine Büroklammer zur Hand. Zieh die halt quer über die Saite, dann rutscht die auch nicht raus. Also keine Knoten und so Zeug.

Und so eine Kurbel ist wirklich billig und enorm hilfreich. Sollte man haben.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 05.01.2011, 11:42

Hi
Jep genau das meinte ich - wie Phunky erläuterte.
Es gibt dann eine Verdrehung der Saiten.
Bei der Kurbel kann man einfach grade aufziehen.
Einfach Saiten runterdrücken, dass sie unten liegen kommt.
Hier gut erklärt:
https://www.thomann.de/de/onlineexpert_80_6.html

fredy

apalos
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Erstellt: von apalos » 05.01.2011, 12:04

Ah danke, jetzt weiß ich was ihr meint. Auf die Idee wär ich gar nicht gekommen :shock:

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AlBundy
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Erstellt: von AlBundy » 05.01.2011, 12:20

ach meine ersten Versuche damals.... :lol:

daraus lernt man, hatte schon Saiten aufgezogen, die sind gleich wieder runtergerutscht, nachdem ich sie gestimmt hatte, oder beim 1. stimmen war.... kein angenehmes Geräusch..

Bis zur G-Saite hält eigentlich auch alles von selber, wenn man sie mal aufgewickelt hat, aber h und manchmal die hohe e, die lockern sich gerne nochmal....

Aber danke für den Tip, ich dachte jetzt wirklich so eine Saitenkurbel ist was für Leute die einfach zu faul sind die Saiten in Eigenregie festzuziehen.... :lol:

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Simse
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Erstellt: von Simse » 05.01.2011, 20:09

Hmmm, das mit dem lockern will mir noch nicht ganz klar werden.
Du meinst sie rutscht wieder aus dem Loch?

Ich machs beim aufziehen so:
Das Wirbelloch fast senkrecht zum Saitenverlauf hindrehen, Saite durchs Loch ziehen, genügend Reserve für die Umwicklungen lassen, dann an BEIDEN Lochenden einen Knick in die Saite machen. Dann kann man sogar schon die ganze Gitarre an nur 1 Saite anlupfen ohne das sie durchrutscht.
Dann halt ich die Saite beim aufkurbeln mit der anderen Hand auch immer ein bisschen auf Spannung damit sich nirgendwo was lockert.
Nachher dann einfach das überstehende Ende abknipsen oder abbrechen und fertig ist die Suppe. :)
Ich wickele nicht überkreuzt auf (so wie es oft vorgeschlagen wird) sonder alle Umwicklungen schön untereinander. Hab keine Stimmhaltungsprobleme.

apalos
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Erstellt: von apalos » 05.01.2011, 22:37

Das mit dem Anknicken klappt aber nicht mit Nylonsaiten. Da wirst du nicht drum rum kommen die durch ein bis zweimaliges Überkreuz-Wickeln zu fixieren.

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