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[Testbericht] Guitar Rig 4 Pro inkl. Kontrol

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Willaberkannnich
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[Testbericht] Guitar Rig 4 Pro inkl. Kontrol

Erstellt: von Willaberkannnich » 05.12.2010, 23:37

Möchte mich hier nun eimal über das Software basierte Guitar Rig Pro in der Version 4 äussern.

Zur Vorgeschichte: Guitar Rig 4 nutze ich schon seit etwa 4 Monaten in der eingeschränkten Essentials Version. Aufgrund eines Weihnachtsangebotes war das Guitar Rig Kontrol System inkl. Guitar Rig 4 Pro für knapp die hälfte des Ladenpreises erhältlich (199,50€). Da konnte ich nicht an mich halten und hab zugeschlagen, und nutze das ganze jetzt eine knappe Woche. Da ich das Grundsystem aber bereits kannte war die erweiterte Pro Fassung keine völlig neue Welt für mich - daher folgt jetzt schon der Testbericht.

Zum Basis-System:

Je nach gewählter Variante bekommt man unterschiedliche externe Controller. Die gängigsten sind hier das Kontrol:

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Das Session:

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und das Mobile:

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Zur Software:

Hier gibt es diverse unterschiedliche "Pakete" welche sich in ihrern Ausstattungsmerkmalen voneinander unterscheiden. Um mal ein paar Differenzen zu nennen: Während man bei Guitar Rig Essentials lediglich auf fest Mikrofonierte Cabinets zugreiffen kann wo man nur wenig über 2 virtuelle Mikrofone justieren kann, hat man in der Pro Variante zusätzlich die Möglichkeit auf ein fertig vordefiniert Mikrofonirten Virtuellen Aufnahmeraum zu zu greiffen wo man die bis zu 8 Mikro´s unterschiedlich abnehmen und Mischen kann, oder auch die Möglichkeit virtuell diverse Amps selbst mit unterschiedlichen Mikrofonen und zig Optionen in einem Virtuellen Raum selbst zu justieren. Man hat hier also unglaublich viele möglichkeiten.
Bild
(frei erstellte Amp-Mikrofonierung)

Bild
(vordefinierter "Aufnahmeraum")

Bild
(Die simpelste möglichkeit - ein Cabinet abgenommen mit 2 festen Mikro´s und Regulierbarem Mischungsverhältniss)

Ausserdem gibt es in der Pro Variante deutlich mehr Equipment zur Auswahl, in der Essential fehlen z.B. die Fuzz Pedale welche ich da vermisst hatte und vieles mehr.

Softwarefenster:
Bild


Die enthaltenen Komponenten der Pro Variante:

Amp-Liste:
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Cabinet-Liste:
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(Insgesamt gibt es 28 Cabinets - die verstecken sich jeweils im Untermenü)

Delay/Chorus:
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Zerren:
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Dynamics:
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Equilizer:
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Modulation:
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Filter/Modifier:
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Pitch/Reverb:
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(Die Chorus-Pedale verstecken sich in den diversen Unterkategorien)

Äusserst Praktisch sind die beiden Tape-Deck´s womit man Recorden kann. Ein Deck ist am Anfang der Effektkette, der andere am Ende. Mit dem ersten Pre-Tapedeck kann man das reine, cleane Gitarrensignal so wie es aus der Gitarre kommt aufnehmen, und dann immer wieder abspielen. Äusserst Praktisch um seinen gesuchten Sound zu finden - einmal eingespielt kann man so die Parameter live verändern wärend die Spur dabei Live durch die Effektkette läuft. Das Pre-Deck kann man aber auch nutzen um z.B. zu Backingtracks zu spielen, denn das Signal läßt sich auch alternativ unverändert an der Effektkette vorbei Lenken. Das zweite Deck dient in erster Linie um den ganzen Kram in letzter Instanz aufzunehmen.
Bild

Auch sehr praktisch sind die vielen "learn" Buttons, womit sich wichtige Parameter mit einem Klick Regeln lassen. Am Cabinet z.B. kann man hier mit einem einzigen Knopfdruck den Ausganspegel perfekt justieren - einfach auf Learn klicken und ein paar mal in die Saiten hauen und schon wir das Signal bestmöglich Ausgesteuert.
Ebenso lassen sich mit der Learn Funktion Kinderleicht Pedale zuordnen. Wenn man z.B. ein Wah hinzufügt klickt man in der Wah-Steuerleiste einmal auf learn, drückt einmal auf´s Pedal und schon weiß die Software das ich das Wah mit meinem Pedal steuern will.

Erweiterte Funktionen:
Klickt man mit der Maus auf den kleinen Pfeil am Rande der entsprechenden Komponente öffnen sich noch tiefgreiffendere Einstellungsmöglichkeiten. Die Detailsversessenheit ist da teilweise schon beachtlich, so ist es z.B. möglich die Netzfrequenz mit der die Amps betrieben werden auf 50 oder aber auf 60Hz zu Regeln. Diese erweiterten Detail Funktionen wirken sich teils etwas negativ auf die CPU-Belastung aus, bisher fiehl mir das aber nur im Stereobetrieb auf.
Bild

Zur Hardwarebelastung:
Ich kann hier nur vergleiche zum Jamvox und zum Podfarm ziehen und muß sagen das das Guitar Rig System doch deutlich flüssiger arbeitet. Knackser sind quasi ein Fremdwort, und gar abstürze wie bei Jamvox hat es noch garnicht gegeben. Ich betreibe das ganze an einem Lenovo G550 (T4500 und 2 GB) und das ganze läuft absolut super. Selbst an meinem alten Notebook mit T2330 und 2GB lief es klasse. Ach ja: Letenzen? Gibt´s quasi nicht.

Zu den Presets:
Wie üblich auf diesem Gebiet gibt es hier unterschiedliche vom Hersteller zusammengebastelte Effektketten welche sich unter einem "entfremdeten" Pseudonym (angelehnt an das Original-Vorbild) in einer der vielen Preset Rubriken wiederfindet. Hier muß man sagen das das ein oder andere sehr Ordentlich ist, aber es ist halt auch viel Mist dabei - aber man kann die ja wie man will abändern oder komplett von 0 Starten und selbst was erstellen. Zudem gibt es die möglichkeit über eine kleine Internet Datenbank mit anderen Usern Presets zu tauschen - wobei die Qualität hier Naturgemäß stark Schwankend ist. Die Presets laßen sich frei in vordefinierten Kategorieen, oder in selbst gebastelten "Schubladen" ablegen was sehr übersichtlich ist.

Mein Fazit:
Ich hab an Guitar-Modelling Kram schon sehr viel Probiert weil ich in meiner kleinen Wohnung einfach nicht die möglichkeit habe vernünftig mit ordentlichen Amps zu spielen. Und nach allem was ich bisher gehört und gespielt habe ist das Guitar Rig System den Konkurtenten ebenbürtig, dabei aber auch teils viel komplexer und komplizierter worüber man sich auch klar sein muß. Die Soundqualität ist Klasse und wenn man sich mit den Presets Zeit läßt und bereit ist da etwas fummelei zu investieren ist das System Soundtechnisch sehr flexibel. Guitar Rig Essentials war echt schon sehr gut, aber die Pro Version in Kombination mit dem extrem gut verarbeiteten Kontrol legt da natürlich nochmal eine ordentliche Schippe drauf.

Isch habe fertisch... ;)
Zuletzt geändert von Willaberkannnich am 18.01.2011, 23:12, insgesamt 6-mal geändert.

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cali2010
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Erstellt: von cali2010 » 06.12.2010, 00:23

Toller Bericht, danke!

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 06.12.2010, 08:48

sehr informativ und lustiges Spielzeug,allerdings ist mir das alles zu künstlich. Ich hab langsam die Nase voll von diesem Modellingkram und will nen authentischen Sound spielen.
Für jemanden,der viel ausprobieren will, experimentiert und alles durcheinander spielt ist das ne super Sache.
Für mich nicht mehr so. Ich werde mir in kürzester Zeit ne Röhre zulegen, die "heimtauglich" ist.
Gruß

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 06.12.2010, 11:45

Das muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden! Wenn ich die möglichkeit hätte (!) würde ich wohl auch eher auf eine "herkömmliche" Lösung zurück greiffen.

Diese Modelling-Geräte sind immer in gewisser Weise Spielzeuge, aber die Klangqualität ist einfach sehr gut beim GR4. Teilweise nutzen das ja auch schon ein paar Profi´s für ihre Studioaufnahmen. Es kommt immer drauf an was man daraus macht, weniger ist halt in der Regel mehr.
Aber wenn man mit dem Signal dann in einen guten aktiven Monitor, eine Endstufe oder aber auch eine gute Anlage oder sonstwas geht ist der Sound extrem gut.

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 06.12.2010, 11:53

jo, wenn man genau weiss was man will und auch das nötige kleingeld hat, ist ne echte röhre sicher die bessere wahl.
bei den modelingteilen hat man eine fast unendliche kombinationsmöglichkeit. man kann sich leicht darin verlieren.
trotzdem klingt das teil hammer und in verbindung mit nem laptop sogar bühnentauglich wenn man nicht zu sehr auf show mit den gitarrenwänden steht.
allemal klingt es tausendmal besser als die meisten günstigen hardwareamps die man sonst so anbietet.
auch lässt guitarrig meiner meinung nach line6 und amplitube um einiges hinter sich.
ABER overloud TH1 finde ich doch noch einen zacken besser vom klang her.
http://www.overloud.com/
http://www.overloud.com/th1.php?idarg=60

hab da mittlerweilen ne mischung...podfarm für zwischendurch, guitarrig für alles mögliche und TH1 für die wirklich fetten sachen.

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korgli
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Erstellt: von korgli » 06.12.2010, 13:01

Hi
Ich wundere mich immer wieder von neuem.

@Willaberkannnich
Toller Bericht - gute Sichtweise - offen dargestellt.
Du wirst noch viel gutes da rausholen, bei Deiner Spielweise, die jetzt schon gigantisch ist.
Voller Feeling. Und du traust dich es zu zeigen und auch daran zu wachsen und zu lernen.
Echt gut. Bild

Nun, - es liegt an jedem Selber Sein Werkzeug zu finden.
Manche hören halt bei diesem oder jenem etwas das ihnen gefällt.
Fahren auf dieses oder jenes ab. Jedem das seine.
Manche schwören auf Röhren.
Aber als Spielzeug zu bezeichnen finde ich nicht richtig formuliert.
Ja sogar deutet es auf viel Unkenntnis hin. Oder sogar Ignoranz ?

Was aber viele vergessen, ist , dass der Ton vom(n) der/dem Spieler(in) kommt.
Bewusst geschlechtsneutral - denn Frauen können es auch.
Man meint, das richtige Equipement zu haben und alles ist gut.
Röhren als Religion ansehen. SEIN Ding als das Mass anzusehen.
Dabei haben alle Geräte Vor- und Nachteile.

Sorry Hustle - es ist kein Spielzeug. Richtig gebraucht, ist es ne Wohltat und bei weitem besser, als 20 Röhrenverstärker rumliegen zu haben.

Ich kenne viele Röhrenamps - kannst mir glauben. Aber ich kenne auch die Modelling Sachen.
Und ich behaupte einfach mal frech, dass ich mehr raushole, aus den Spielzeugen, als du aus einem Super-Amp.
Einfach mit dem richtigen Beiwerk und Erfarhrung wie man es einstellt.
Aber Erfahrung lernt man mit *erfahren" - mit Tun. - mit probieren.
Dazu sind die PC Sachen auf JEDEN FALL besser.

Und nicht jeder ist ein Depp, der dieses Zeug benutzt. Das kann ich garantieren.

fredy

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phunky
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Erstellt: von phunky » 06.12.2010, 13:23

Vom Klang her liegt das schon alles nah beisammen. Eine Röhre röhrt vielleicht ein kleines bisschen unberechenbar, was vielleicht nicht so einfach zu simulieren ist. Aber ob das jemand raushören könnte?

Für mich ist es eher die Art der Lautstärkenerzeugung, die mich lieber am Verstärker spielen lässt, als am Rechner. Klar, man kann da auch richtige Aktivboxen dranhängen und so. Und ich finde, vielleicht bilde ich es mir auch ein, dass so ein Röhrenamp irgendwie dynamischer reagiert, auf das was man da macht, kleine Latenz hin oder her.

Ich habe nun auch alles am Start, Modelling-Amp, Modelling Software und extrem puristischen Röhrenamp. Mittlerweile finde ich ja, weniger ist mehr und konzentriere mich auf den Röhrenamp. Aber man will ja vielleicht auch mal nen anderen Sound nutzen. Und zum Aufnehmen dann die Rechner-Lösung, allein weil man sich viele Gedanken nicht machen muss, die sich ja aufdrängen, wenn man einen Amp abnimmt.

Wenn ich derzeit in der Situation wäre auf Bühnen zu stehen, würde ich auch lieber nen Pod oder sowas mitschleppen, anstatt ein Topteil mit 2*12 Cabinets. Den unterschied hört man ja eh nicht wirklich und die besoffene Meute vor der Bühne gleich dreimal nicht.

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Hobil
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Erstellt: von Hobil » 06.12.2010, 13:28

Hustle4Ca$h hat geschrieben:sehr informativ und lustiges Spielzeug,allerdings ist mir das alles zu künstlich. Ich hab langsam die Nase voll von diesem Modellingkram und will nen authentischen Sound spielen.
Für jemanden,der viel ausprobieren will, experimentiert und alles durcheinander spielt ist das ne super Sache.
Für mich nicht mehr so. Ich werde mir in kürzester Zeit ne Röhre zulegen, die "heimtauglich" ist.
Gruß


Guitar Rig klingt echt fein ! nicht genau wie ein richtiger amp aber verdammt gut :) ich mag aber Amplitude mehr :D
Der Blues ist nicht tot. Er wartet.

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googlemeister
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Erstellt: von googlemeister » 06.12.2010, 14:13

Super Testbericht! Danke dafür :-)
Die Antwort: Üben, üben, üben!
Alles eine Frage des Anspruchs!

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 06.12.2010, 14:36

Das Teil hat es für 199 Euro gegeben? Da kann ich mich ja fast ärgern, dass ich mir gerade das Line6 UX1 inkl. Pod Farm gekauft habe. Die paar Euro hätte ich noch draufgelegt!

Egal, das UX1 tut seinen Job, und das besser als ich dachte! :-)

BTW: Schönes Review!

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 06.12.2010, 15:00

howdy71 hat geschrieben:Das Teil hat es für 199 Euro gegeben?

Ja, ich hatte hier sogar extra in dieser Software Rubrik ein Thema aufgemacht und drauf hingewiesen (mittlerweile hab ich das wieder gelöscht weil keine Resonanz da war). Das ganze lief vom 25.11 - 30.11. Das Kontrol gab´s für 199,50€ (Original 379€), und das Mobile gab´s sogar für 44,50€ (Original 95€).

@Korgli: Danke dir.

@musicdevil: Das TH1 kannte ich bisher ehrlich gesagt noch nicht, Vielleicht zieh ich mir davon bei Zeiten mal die Demo aus dem Netz - aber momentan bin ich gut bedient und beschäftigt ;)

@Phunky: Ja, so eine unmittelbare Bauchfellmassage ist nicht zu verachten. Das geht direkt am Amp immernoch am besten :lol:


Freut mich wenn das kleine Review gefällt :boxen:

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csoburn
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Erstellt: von csoburn » 06.12.2010, 15:23

das th1 klingt ganz passabel, nur die Bedienung find ich net so dolle, aber da gehen ja eh die Meinungen ausseinander, ich würd mal sagen die erwähnenswerten sind die:

Amplitube
Guitar Rig
TH1 Overloud

was ich sonst noch gerne mal für auf die schnelle hernehme ist Studio Devil British Valve Custom free

(wens interessiert kann man mit dem MiniHost oder Riffworks oder mit jedem aderen Tool das VST Plugins abspielen kann nutzen)

der klingt für nen kostenlosen auch ganz ok.

Gast

Erstellt: von Gast » 06.12.2010, 15:40

Wow interessanter Bericht !
Hab bisher noch keine Ahnung von Modelling .. aber ist etwas mit dem ich mich noch auseinander setzen möchte.

@csoburn Danke für den Studio Devil Link

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 06.12.2010, 16:21

jo, da gibts mittlerweilen ne ganze menge auf dem markt.
auch im freewarebereich das dann allemale besser als nen 100,-€ hardwareamp klingen kann.
man ahnt auch nicht wieviele profis im studio schon die softwarelösungen einsetzen, ganz bewusst.
ist wirklich alles andere als spielzeug.
viele namhafte gitarristen sind customer für guitarrig usw.

ganz allgemein gibts schon ne menge brauchbarer röhrensimulationen, bandsättigungseffekte usw., die nachträglich einer aufgenommenen spur mehr wärme, druck usw. verleihen.
damit kann man dann sogut wie alles veredeln.
früher waren auch alle softwareinstrumente verschriehen und man stellte sich lieber nen brummenden, unstabilen kasten ins studio weils doch *autenthischer* klingen sollte.
ist aber teilweise quatsch. viele profis können nichtmal ne echte drumaufnahme vom ezdrummer unterscheiden.
die entwicklung ist da doch schon ziemlich gut fortgeschritten.

man könnte was mit guitarrig einspielen, dann erzählen es wäre nen fetter marshall amp gewesen und ne menge leute würden das glauben.

man muss sich mit den dingen wirklich intensiv beschäftigen, um anschliessend zu sagen, dass es doch nur spielerei ist...ich denke mal man würde doch sehr überrascht sein. ;)

ich häng mal ne kleine mp3 an...
ist das nen röhrenamp oder doch nur software? :D

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csoburn
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Erstellt: von csoburn » 06.12.2010, 16:51

gerade am Anfang wenn man mit dem Sound noch nicht so festgelegt ist find ich das ne tolle Alternative, da man recht viele Effekte auch meist noch bekommt und so schön rumspielen kann. Naja und eben um mal schnell was aufzunehmen oder am PC zu jammen find ich ists ne gute Alternative zur richtigen Hardware (erst mal)

gibt noch paar mehr kostenlose Sachen, ich kram das mal alles raus und poste das noch für die dies interessiert.

Das freie Riffworks ist auch ganz nett, hat auch die wichtigsten Effekte (Reverb, Chorus usw an Bord und ich glaub da ist auch der Studiodevil schon dabei). Ausserdem hat es einen Instantdrummer, quasi ne automatische Drummachine so kann man direkt mal los jammen.

Es gibt im übrigen von Guitar Rig auch was kostenloses, es nennt sich Guitar Rig GO.

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Gitarrenschlumpf
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Erstellt: von Gitarrenschlumpf » 06.12.2010, 17:15

musicdevil hat geschrieben:ich häng mal ne kleine mp3 an...
ist das nen röhrenamp oder doch nur software? :D


Das ist einfach irgendein stark verzerrtes Geschrubbel. Tolle Frage. Das ist so als würde man einem irgendwelche panierten "Nuggets" hinhalten und dann darf man raten, ob's sich um Hühnchen, Fisch oder Fleischreste aus der Zobelfarm handelt. :?

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 06.12.2010, 17:38

Ist doch aber egal, hauptsache es schmeckt ;)

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