Brauche Dolmetscher für Akkorde!

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No Roots
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Brauche Dolmetscher für Akkorde!

Erstellt: von No Roots » 31.10.2010, 18:48

Hallo zusammen,
als ich neulich eine Frage zu Akkorden hatte, wurde mir geraten, das Lied mit -Dur und -Moll zu spielen. Das Problem, das sich daraus ergab war, dass ich weder wusste, was -Dur noch was -Moll ist. Ich kenne nur die Versionen eines Akkordes, bei denen man m, b, # oder /(anderer Akkord) anwendet. Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen Oberem und -Dur und -Moll?
(Übrigens würde es mir nicht viel bringen, dass ich zum Beispiel etwas eine Note tiefer spielen muss, denn leider kann ich auch keine Noten lesen!) Ich fände es sehr schön, endlich darüber aufgeklärt zu werden.
Vielen Dank im Voraus!
27.8. Todestag vom grossen Stevie Ray Vaughan <333

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Arne
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Erstellt: von Arne » 31.10.2010, 18:58

Hallo,
das, was du mit m meinst, wird der Mollakkord sein.
Das findest du in Grifftabellen (z.B. http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_G ... le_einfach ) ansonsten solltest du dich tatsächlich ein kleines Bisschen mit der Theorie auseinandersetzen. Links hier im Theorieboard unter Ankündigungen.
Gruß

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snicki
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Erstellt: von snicki » 31.10.2010, 19:00

ok, kurze theorie

ein akkord ist ein dreiklang, besteht aus 3 tönen

diese töne setzten sich zusammen aus dem grundton, der terz und der quinte (ist einfach so)

bei dur akkorden ist die terz einen halbton höher(große terz) als bei mollakkorden(kleine terz)

um selbst einen akkord über einen Ton zu basteln:

bei dur akkorden gehst du vom grundton 4 halbtonschritte höher, das ist die terz, von da aus wieder 3 halbtonschritte höher und erhälst den 3. ton, die quinte.

beim mollakkord ist es genau andersrum, erst 3 halbtonschritte vom grundton aus höher, von da 4 halbtonschritte höher.

die bezeichnung der Akkorde die du angegeben hast:

Bsp.:
# ist ein erhöhungszeichen, und erhöht die angegeben Note um einen halben Ton,
d.h. D# ist ein Dis, der Ton zwischen D und E

b erniedrigt (aua) die angegeben Note um einen halben Ton, als Db ist ein Des, der Ton zwischen C und D

m steht für Moll

Ich rate dir wirklich dich ein wenig mit der theorie zu befassen, dann wird dir das spielen auch ein wenig leichter fallen und gerade das komponieren. Ein guter Pilot sollte sein Flugzeug auch kennen ;)

Gruß snicki

avun

Erstellt: von avun » 02.11.2010, 08:55

Soweit korekt.

Nur das ein Akkord hauptsächlich ein hamonitisierendes zusammenspiel von mindestens zwei Tönen ist O.o

So kann auch ein Zweiklang ein Akkord sein, oder auch höher als der Dreiklang.
Zuletzt geändert von avun am 02.11.2010, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 02.11.2010, 09:11

Ob zwei Töne schon ein Akkord sind oder ob die einen Zweiklang mit akkordischen Funktionen darstellen, darüber kann man man sicher trefflich streiten. Und ob das dann der mit fehlender Quinte oder der der nur aus Grundton und Quinte bestehende ist, auch.

Üblicherweise wird ein Dreiklang als Akkord bezeichnet. Und zwar nicht ein aus beliebigen Tönen, sondern ein auf Terzschichtung basierender Dreiklang.

Mir persönlich ist das wurscht und ich würde auch keinen Glaubenskrieg anzetteln wollen, aber irgendwie bin ich so rein Gefühlsmäßig in der Spur, dass ich sagen würde, was nicht als Moll oder Dur identifiziert werden kann, ist auch kein Akkord.

Greifbar
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Erstellt: von Greifbar » 02.11.2010, 09:40

Moin,

den Glaubenskrieg haste dann aber gerade doch vom Zaun gebrochen, allerdings an einer anderen Stelle:

phunky hat geschrieben:Mir persönlich ist das wurscht und ich würde auch keinen Glaubenskrieg anzetteln wollen, aber irgendwie bin ich so rein Gefühlsmäßig in der Spur, dass ich sagen würde, was nicht als Moll oder Dur identifiziert werden kann, ist auch kein Akkord.


;)

Gerade die sus4/2 Akkorde sind doch aufgrund des mangelnden Tongeschlechtes eine tolle Spielerei.

Ob man Zweiklänge als Akkorde sehen kann soll tatsächlich jeder selbst entscheiden, aber alles ab Dreiklängen, also drei Töne zusammen gespielt, sind Akkorde. Egal wie schief sie klingen.

Grüße =(=))=

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phunky
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Erstellt: von phunky » 02.11.2010, 10:00

Moin,

Greifbar hat geschrieben:Moin,

den Glaubenskrieg haste dann aber gerade doch vom Zaun gebrochen, allerdings an einer anderen Stelle:



nö, gar nicht. Das ist nur so eine gefühlsmäßige Einschätzung, ich gehöre ja eh nicht zu den führenden Theoretikern hier ;-)

avun

Erstellt: von avun » 02.11.2010, 13:34

hmm ... mir war es nur wichtig das man weiß das ein Akkord auch mehr Töne als "nur" der Dreiklang haben kann ;)

Nicht das es so rüber kommt als ob es nur den Dreiklang gäbe!

Einen Krieg würd ich deswegen auch nicht vom Zaun brechen wollen, lasst uns also lieber weiter im Text vortfahren :)

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