Übungen für die RECHTE Hand

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JesseArise
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Übungen für die RECHTE Hand

Erstellt: von JesseArise » 17.09.2010, 13:22

Moin!

Ich spiel ja nun schon ein paar Jährchen. Aber dadurch dass ich mir das spielen selbst beigebracht habe gabs natürlich auch ein paar Fehlangewohnheiten...

Was mich in letzer Zeit enorm nervt und wo ich selbst keine Lösung für bis jetzt habe, ist:

(Achtung ein wenig komplexer :D)

Wenn ich sehr schnell (noch kein Tremolo Picking) lange eine Note spiele kann ich das Tempo mit der rechten Hand nicht halten.
BSP:

Code: Alles auswählen

BPM=140
Jede Note ne 16tel
-------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------
5------------------------------------------------------------
--0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0


Zugegeben ein sehr leichtes Beispiel. Egal

Jedenfalls wirds dadurch, dass mein Handgelenk schnell schlapp macht schnell unsauber und auch unkoordiniert.

Nun meine Frage, kennt ihr gute Übungen für die RECHTE Hand oder sonstige Tricks, die einem dabei Abhilfe vershcaffen oder werd ich nich um die einfache Methode rumkommen und die nächsten 6 Wochen langsam und immer schneller spielen müssen?

LG, Jesse

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Amarth
meint es ernst
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Erstellt: von Amarth » 17.09.2010, 16:33

Also um das Tempo zu halten, hat mir mein Gitarrenlehrer gesagt, ich soll innerlich auf drei zählen und bei drei einfach immer den Ton spielen u_u kommt jetzt einfach drauf an, wie schnell das Lied is x_x

wie man das tranieren kann weiss ich aber nich :/

Gast

Erstellt: von Gast » 17.09.2010, 18:05

Erst kommt sehr lange Zeit langsam und sauber spielen.
Irgendwann dann schnell und sauber.
Wenn Du jetzt schnell ermüdest, kann es sein, daß Du das Erste noch nicht gemacht hast (Es gibt kein "nach 3 Jahren kann man etc etc").
Beim Plektronspiel spiele ich eigentlich OHNE Handgelenkbewegung. Das geht besser mit den Fingern- je nach Vorbild.
Prüfe mal, ob Du eventuell schnell sein willst - und dadurch vekrampfst- das kostet viel Kraft und Schnelligkeit.
Hier hilft, lockeres Spielen üben (kann man, langsam machen!) und kleine Bewegungen.
Sobald Schwierigkeiten auftreten, langsamer werden. Lockerheit prüfen.
Jedes Mal.
Man braucht gute Lehrer oder viel Zeit.
winni

Gast

Erstellt: von Gast » 17.09.2010, 18:16

Hey,
die Bewegung sollte aus dem Handgelenk kommen...versuche nicht angespannt zu sein, sondern locker/flüssig.

..Beispiel: Am Pc schreiben..bestimmt kannst du heute locker nen Text runtertippen..als du angefangen hast war alles noch sehr konzentriert, wenn du auch wusstets wo du tippen musst..

Grus Flo

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Nightmare
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Erstellt: von Nightmare » 17.09.2010, 20:00

Die Bewegung muss nicht aus dem Handgelenk kommen. Es gibt Beispiele für gute Gitarristen, die es auch aus dem gesamten Arm oder sogar nur den Fingern (Zeigefinger und Daumen machen). Siehe hier für letzteres: http://www.youtube.com/watch?v=SFrR75-2bdE

Aber es ist oft auch Mischung aus Verschiedenen. Was ich so beobachtet habe und mir auch bestätigt wurde ist, dass es mit allen 3 Varianten möglich ist, sehr schnell anzuschlagen, jeder lernt es irgendwie anders, es gibt keine allgemeingültige Regel, sondern es hilft nur üben.

Naja und um schnelles Anschlagen zu üben, sollte man schnell anschlagen^^ Aber nimms am besten auf, dann kannst du gleich überprüfen, ob es auch regelmäßig und sauber klingt.

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 18.09.2010, 13:52

Uh, schnelle Anschläge sind ein ganz eigenes Thema. In einem Workshop hat Victor Smolski mal empfohlen mehrere Varianten zu lernen. Konkret, aus dem Arm / Ellenbogen, aus dem Handgelenk oder aus den Fingern (Smolski macht es mit einer "wippenden" Bewegung des Zeigefingers und des Daumens).
Grundsätzlich ist einfach die Sauberkeit wichtig. UNd wie so oft gibt es dorthin keinen Schleichweg, der Kilometer und Zeit spart. Langsam üben, mit Metronom, stur gleichmäßig durchhalten, auch mit String Skips üben und dann das Tempo steigern sollte das Mittel der Wahl sein.

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