Frage: Ton von Akkorden

Skalen, Tonleiter, Pentatonik, uvm.
von vierzehn
#167854
Hallo Zusammen,

ich hab da mal eine Frage. Und zwar warum es beim Spielen von Akkorden egal ist wie viele bzw. welche Saiten ich anschlage, solange ich die Saiten anschlage, die gegriffen sind.

Beispiel:
Ich greife A-Dur, ich kann alle Saiten anschlagen, alle außer einer (oder 2 oder 3), ich kann aber auch nur die drei gegriffenen Saiten (d, g, b) anschlagen bzw. gleichzeitig anzupfen...

Warum ist das so, weil eigentlich müsste sich der Ton ja verändern, wenn ich eine (oder 2 oder 3...) Saiten nicht anschlage...

Ich hoffe ihr habt verstanden was ich meine :D
von RAc
#167859
vierzehn hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich hab da mal eine Frage. Und zwar warum es beim Spielen von Akkorden egal ist wie viele bzw. welche Saiten ich anschlage, solange ich die Saiten anschlage, die gegriffen sind.

Beispiel:
Ich greife A-Dur, ich kann alle Saiten anschlagen, alle außer einer (oder 2 oder 3), ich kann aber auch nur die drei gegriffenen Saiten (d, g, b) anschlagen bzw. gleichzeitig anzupfen...

Warum ist das so, weil eigentlich müsste sich der Ton ja verändern, wenn ich eine (oder 2 oder 3...) Saiten nicht anschlage...

Ich hoffe ihr habt verstanden was ich meine :D
Hallo,

es ist nicht egal. Der Akkord klingt anders, wenn man ihn anders spielt... mit der Zeit wird dein Ohr den Unterschied heraushören.

Grundsätzlich wird ein Akkord zum Akkord, wenn er alle Töne des Akkordes enthält (in der einfachsten Grundform Grundton, Terz und Quinte). Durch die Besonderheiten der Gitarre bedingt kann man darüber hinaus auch Töne verdoppeln (beim offenen A z.B. den Grundton A), damit wird der Akkord etwas voller klingen.

Läßt man allerdings Töne weg, ändert sich der Charakter des Akkordes - läßt Du die Terz weg, hast Du einen power chord; läßt Du den Grundton weg - nix halbes und nix ganzes - läßt Du die Quinte weg - hm, fehlt irgendwie auch was.

Wenn man Akkorde invertiert (also als tiefsten Ton nicht den Grundton spielt bzw. die Töne anders als 1-3-5 stapelt), ändern sich auch die Farben.

Pianisten haben es da einfacher; da stapeln sich die Töne einfach nach Tastenlage, und die Pianisten können sich frei entscheiden, ob sie einen Akkord invertiert, pur oder verstümmelt oder verdoppelt spielen. Auf der Gitarre zwingt die Stimmung oftmals etwas auf, was musikalisch nicht ganz kosher ist.
von vierzehn
#167863
RAc hat geschrieben:es ist nicht egal. Der Akkord klingt anders, wenn man ihn anders spielt... mit der Zeit wird dein Ohr den Unterschied heraushören.
Naja, natürlich klingt es unterschiedlich, aber der Ton bleibt der gleiche (Sagt auch mein Stimmgerät, womit ich das nochmal überprüft habe...

Aber Vielen Dank für die schnelle, ausführliche Antwort!
von Gast
#167865
vierzehn hat geschrieben: Naja, natürlich klingt es unterschiedlich, aber der Ton bleibt der gleiche (Sagt auch mein Stimmgerät, womit ich das nochmal überprüft habe...
Hey,
Dein Stimmgerät ist nicht in der Lage Akkorde rauszuhören. Es nimmt sich in der Regel den Dominantesten (Tiefsten) Ton.

Gruss Flo
von Gast
#167866
Ich versteh dein Problem nich ganz.
Ein A-Dur Akkord bleibt immer ein A-Dur Akkord, egal ob Verdoppelungen, Umkerungen, Lagen, etc.
Klär mich auf was du meinst.
von Gast
#167868
Aso, wolltest du mit deinem Stimmgerät den Akkord herausfinden? :D

Nee, das geht nicht!


Grüße
SoRnR
von Gast
#167869
Er meint, wenn er nur 2 oder 3 Saiten eines Akkordes anschlägt.
Da hat man ja nicht notgedrungen Prime Terz und Quinte dabei.

Gruss
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