Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

sweety1261
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Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von sweety1261 » 24.07.2010, 14:06

Vielleicht gibt es ja schon einen thread zu diesem thema, aber ich habe nichts gefunden.
Habe mich vor ca. 2 Monaten entschlossen, mir das Gitarre spielen selbst beizubringen. Angefangen habe ich mit dem Lagerfeuerdiplom, da es mir hier im Forum ans Herz gelegt wurde. Schon beim 2. Lied bin ich an meine Grenzen gestoßen, da ich als Anfängerin mit der Beschreibung überhaupt nichts anfangen konnte.
Dann habe ich mir das allseits gerühmte Buch von Peter Bursch besorgt, weil ich mir von der beiligenden CD mehr Hilfe erwartet habe.
Nun bin ich seit ca. 1 Monat noch immer auf Seite 23 und übe täglich bis zu 2 Stunden "This Land ist your Land", aber der Griffwechsel von A-Dur zu D-Dur will einfach nicht klappen.
Wenn ich es nur spiele, ohne dabei zu singen, geht es halbwegs, aber beim Singen mache ich immer eine kleine Pause, bis der Griff wirklich sitzt. Ebenso geht es mir mit dem Schlagen der Saiten. Ich mache sozusagen automatisch eine Pause, bis die linke Hand den den Griffwechsel vollzogen hat.
Kann es sein, dass es so lange dauert, bis man den Wechsel wirklich eingeübt hat? und wenn ja, wie lange dauert es dann erst, bis man ALLE Griffe wechseln kann?
Also ich bin einigermaßen entmutigt und würde gerne von Euch wissen, wie lange Ihr denn so gebraucht habt. Viele von Euch haben ja auch mit Peter Brusch begonnen. Wie ist es Euch als Anfänger ergangen?
Vielleicht könnt Ihr mir ja ein bisschen Mut zusprechen :cry:
Liebe Grüße aus Wien
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YoghurtGitarrer
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von YoghurtGitarrer » 24.07.2010, 14:17

Ach was. Nach gerade mal 2 Monaten ist das doch ganz normal. Diese Griffwechsel sind auch meiner Meinung nach nichts, wo man sich stundenlang hinsetzen und einzig und allein das üben muss.

Akkordwechsel funktionieren mit der Zeit automatisch. Als ich angefangen hab (auch autodidaktisch), dacht ich mir auch, dass ein Wechsel von A-Dur zu D-Dur eine ferne Welt ist. Aber wenn man solche Songs einfach vor sich hin schrabbelt, dann klappt es mit der Zeit ganz von alleine.

Deine Methode (kurze Pause, dann weiterspielen) find ich auch gar nicht so schlecht. Irgendwo hab ich mal gelesen man soll mit der rechten Hand weiterspielen, egal ob der Griff sitzt oder nicht. Aber ich denke beide Methoden sind nicht verkehrt und werden irgendwann zum gewünschten Ziel führen.

Für dein Problem gibt es auch gar keine andere Lösungsmöglichkeit, als den Wechsel einfach so oft zu spielen, bis dein Gehirn, bzw. deine Finger, das ganz automatisch machen, ohne dass du darüber nachdenken musst. Das dauert halt ein wenig, aber dann kannst du das ganze auch blind spielen.

Also, lass dich von solchen Dingen nicht entmutigen. Du wirst sehen, in ein paar Wochen/Monaten wirst du darüber lachen und dich fragen, was an so einem Wechsel eigentlich so schwierig war! ;)

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Denis
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von Denis » 24.07.2010, 14:26

Was du beschreibst ist vollkommen normal. Wenn du zu einem Lied singst, muss das mit dem Spielen gut klappen und du darfst nicht mehr groß überlegen müssen, wie jetzt gespielt werden muss. Sonst verhaust du entweder den Gesang, das Spiel, oder beides.

Also erst mal ohne Singen üben. Und das mit den Griffwechseln ist reine Übungssache. Blätter ruhig mal weiter und probier das nächste Lied aus. Etwas Abwechslung muss ja auch sein, immer das Gleiche üben wird ja langweilig.

Und beim Griffwechsel auf die Finger schauen, irgend wann klappt das dann auch automatisch. Halt dich nicht deshalb ewig bleim gleichen Lied auf, nur weil der Griffwechsel nicht perfekt klappt.

Meine Erfahrung mit dem Peter Bursch Buch:
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... c9011.html
Zuletzt geändert von Denis am 24.07.2010, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche. (Che Guevara)

sweety1261
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von sweety1261 » 24.07.2010, 14:33

YoghurtGitarrer hat geschrieben:Ach was. Nach gerade mal 2 Monaten ist das doch ganz normal. Diese Griffwechsel sind auch meiner Meinung nach nichts, wo man sich stundenlang hinsetzen und einzig und allein das üben muss.

Akkordwechsel funktionieren mit der Zeit automatisch. Als ich angefangen hab (auch autodidaktisch), dacht ich mir auch, dass ein Wechsel von A-Dur zu D-Dur eine ferne Welt ist. Aber wenn man solche Songs einfach vor sich hin schrabbelt, dann klappt es mit der Zeit ganz von alleine.

Deine Methode (kurze Pause, dann weiterspielen) find ich auch gar nicht so schlecht. Irgendwo hab ich mal gelesen man soll mit der rechten Hand weiterspielen, egal ob der Griff sitzt oder nicht. Aber ich denke beide Methoden sind nicht verkehrt und werden irgendwann zum gewünschten Ziel führen.

Für dein Problem gibt es auch gar keine andere Lösungsmöglichkeit, als den Wechsel einfach so oft zu spielen, bis dein Gehirn, bzw. deine Finger, das ganz automatisch machen, ohne dass du darüber nachdenken musst. Das dauert halt ein wenig, aber dann kannst du das ganze auch blind spielen.

Also, lass dich von solchen Dingen nicht entmutigen. Du wirst sehen, in ein paar Wochen/Monaten wirst du darüber lachen und dich fragen, was an so einem Wechsel eigentlich so schwierig war! ;)




uffff ... danke :)
Das ist genau das, was ich hören wollte :D
Nachdenken muss ich eigentlich nicht beim Wechsel, sondern es dauert halt immer, bis die Finger die richtige Position haben. Manchmal klappt es super und ich denke mir, jetzt passt es. Gleich darauf wieder die Ernüchterung, weil die Finger einfach nicht in der richtig auf den Saiten sitzen. Aber immerhin höre ich sofort, wenn ich falsch liege.
Es hilft wohl nichts. ich muss üben, üben, üben, aber trotzdem will ich gar nicht an die vielen Akkordwechsel denken, die mir noch bevorstehen :?
Liebe Grüße aus Wien

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AlBundy
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von AlBundy » 24.07.2010, 15:32

Ja, ich finde das auch normal. Ohne Buch oder Cd wuerde das alles noch viel, viel länger dauern. Wenn Du allerdings einen erfahrenen Mitspieler haettest oder gar einen Lehrer koennte es auch schneller gehen!

Ich denke so 3-4 Monate bis zum ersten Song vielleicht auch 6 Monate sind ganz normal. Wenn nicht überleg Dir ob Du doch lieber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen willst. Das Geld fuer einen Lehrer macht den mangelnden Lernfortschritt ohne Lehrer und die entstehende Frustration allemal wett!

Ich sag Dir was, mein Lehrer hat mir letzte Woche gesagt, jetzt gehen wir mal auf Tempo und spielen alles viel schneller, ich komme mir in etwa so vor wie Du gerade. Sowas kommt beim Gitarre lernen oft vor IND das macht es auch so interessant und die Erfolge stellen sich Immer schneller ein!

sweety1261
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von sweety1261 » 24.07.2010, 15:59

Danke für Eure Antworten. Ihr seid alle so lieeeeb hier :D
Einen Lehrer möchte ich mir später leisten. Ich denke, ich werde die Grundakkorde im Alleingang lernen. Ist ja eigentlich nur Übungssache, aber ich war ein bisschen demotiviert, weil ich schon beim 2. Akkordwechel Probleme habe. von G auf D-Dur war ja leicht. Damit habe ich auch keine Probleme. Aber von A auf D ist verdammt schwer.
Aber jetzt bin ich wieder beruhigt und werde auf jeden Fall weiter machen. Gitarre spielen macht unheimlich viel Spaß und ich bin ganz stolz, wenn ich so dasitze und übe. Fühle mich wie eine richtige Gitarristin, dabei übe ich NUR den Akkordwechel von A nach D.
mein Gott wie peinlich !
Liebe Grüße aus Wien

Gast

von Gast » 24.07.2010, 16:21

Immer weiterüben, irgendwann hat sich die Arbeit gelohnt und du kannst richtig gut spielen.
Wichtigeste Regel beim Gitarre lernen: Gib NIEMALS auf!

Wenn du weiter fleißig übst, kannst du in 2-3 Monaten schon richtig gut Akkorde spielen.

don.caruso
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Re: Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von don.caruso » 24.07.2010, 17:13

sweety1261 hat geschrieben: aber beim Singen mache ich immer eine kleine Pause


Ich hoffe mal, dass das wirklich normal ist, denn mir geht es da genauso.

Wenn ich versuche, beim Spielen zu singen, klappt gar nichts mehr.
Selbst bei vollkommen bekannten Akkorden, die ich sonst im Schlaf greife, komme ich beim Singen durcheinander, bin zu langsam und weder das Singen noch das Spielen funktionieren.

Ich spiele jetzt seit ~13 Monaten Gitarre und kann nichtmal Wonderwall spielen, wenn ich versuche, dabei zu singen.

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Thyradin
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von Thyradin » 24.07.2010, 17:55

Ich hab mit 20Jahren mit der Gitarre angefangen, kenne also noch alle Schwierigkeiten... und nach 2 Monaten diese Schwierigweiten zu haben, ist völlig normal... es wird auch völlig normal sein, dass du Phasen haben wirst, wo du das Gefühl hast, du kommst nicht weiter und wiederrum Phasen, wo du merkst, dass du besser wirst. Beides wechselt quasi ab :-) Wichtig ist, dass du am Ball bleibst und dich gerade von den Hängern nicht demotivieren lässt...
Nach 2 Monaten kriegt man leider noch nciht sooo viel hin... erwarte dass du im ersten halben Jahr höchstens einfachste Begleitungen hinkriegen wirst und vlt auch leichte Melodien... Steck dir Ziele, aber erwarte nicht, dass du sie im ersten jahr mit der Gitarre erfüllen wirst, aber irgendwann ganz bestimmt, solange du eben am Ball bleibst :-) Und wenns Schwierigkeiten gibt, kannst du ja immer hier eine Frage posten :-)

Lg Thyradin

Gast

von Gast » 24.07.2010, 19:51

wie meine vorredner bereits gesagt haben, stellt sich das nach einiger zeit ein..
mal eine pause von 2-3 tagen machen wirkt oft wunder...

das was man am tag macht muss das gehirn erst verarbeiten und die informationen, in diesem fall den griffwechsel, umwandeln in motorisches können..

das ist bei fast allen neuen sachen so..zb. schreiben..erinnerst du dich noch daran wie du das erste mal ein B schreiben solltest..bestimmt total krikelig und schwer..und heute, nach vielen jahren, fällt dir das total leicht und du schreibst einfach so frei von der seele...

und wenn du patu bei einem theme oder einer sache hängen bleibst..wie in diesem fall in peter bursch´s buch, dann versuch ruhig was anderes..und wende dich später dem alten theme wieder zu..das wird dir helfen.

gruss flo

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Anctify
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von Anctify » 24.07.2010, 22:15

AlBundy hat geschrieben:Ja, ich finde das auch normal. Ohne Buch oder Cd wuerde das alles noch viel, viel länger dauern. Wenn Du allerdings einen erfahrenen Mitspieler haettest oder gar einen Lehrer koennte es auch schneller gehen!

Ich denke so 3-4 Monate bis zum ersten Song vielleicht auch 6 Monate sind ganz normal. Wenn nicht überleg Dir ob Du doch lieber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen willst. Das Geld fuer einen Lehrer macht den mangelnden Lernfortschritt ohne Lehrer und die entstehende Frustration allemal wett!

Ich sag Dir was, mein Lehrer hat mir letzte Woche gesagt, jetzt gehen wir mal auf Tempo und spielen alles viel schneller, ich komme mir in etwa so vor wie Du gerade. Sowas kommt beim Gitarre lernen oft vor IND das macht es auch so interessant und die Erfolge stellen sich Immer schneller ein!


6 Monate bis zum ersten Song?
scheisse,soviel Geduld hätte ich im Leben nicht gehabt.
Und ich glaub ich bin da nicht der einzige wenn man mal in den
Erfolgs-thread guckt.

Viel Zeit für die Grundlagen schön und gut, aber Die simplen Startersongs
sollten doch schon nach spätestens 2 Monaten drin sein.Sonst verliert
man doch jegliche Motivation.

mfg Anctify
Don't ya think that you need somebody
Everybody needs somebody//You're not the only one
http://www.lastfm.de/user/Anctify

Gast

von Gast » 24.07.2010, 23:43

also ich weiss ja nichtwas du mit "drin sein" meinst, aber nach 2 monaten einen song im takt und so gut wie fehlerfrei?..kann gehen, wird aber eher die ausnahme sein

ich selbst hab 3 schüler und die machen sich eigentlich schon gut, aber bei meinem ältestem (am längsten dabei mein ich) hat sich der erste song (Knocking on heavens door in c), fehlerfrei erst so nach 3 1/2 eher 4 Monaten präsentiert.

aber wie gesagt, es geht sicherlich auch anders.

MfG Flo

DerZombie
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von DerZombie » 25.07.2010, 09:03

Ich hoffe ich darf diesen Thread auch mal kurz mißbrauchen ;)

Bis jetzt hab ich mich mit dem Lagerfeuerdiplom auseinander gesetzt, da es von euch oft empfohlen wurde. Ich finde es bis jetzt auch sehr gut aber ;)

Das ist gleich der 2. Schritt das man auf den Wechseln von D - A stößt. Jetzt schreibt ihr aber das das zu üben gar ned so wichtig ist/ leicht sei zumindest ganz am Anfang. Ich versteh das grad ned ganz.

Habe seit Donnerstag meine E-Gitarre und vielleicht allen in allem mit etwas rumgezupfe um ein Gefühl zu bekommen eine Spielzeit von ca. 4 Stunden. Sollte ich vorher noch andere Akkorde üben bis ich mich mit dem Wechsel beschäftige oder sind meine Übungseinheiten zu kurz?

Ich mein schon allein meine Finger bei A-Dur unterzubringen ist alles andere als leicht. Wie grausig dann der Wechsel ist könnt ihr euch vorstellen.

sweety1261
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von sweety1261 » 25.07.2010, 09:25

Noch einmal vielen, vielen Dank an alle, die mir Mut zusprechen. Ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben.
Natürlich wird es Leute geben, bei denen es schneller geht, aber ich bin eine absolute Neueinsteigerin und immerhin schon 50. Wenn man jünger ist, geht es sicher leichter, schon von der Motorik her.
Wünsche allen einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße aus Wien

Kato
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von Kato » 25.07.2010, 09:57

Versuche doch mal irgendwie an einen Lehrer dran zu kommen. Klar, muss man üben und wenn die Grundakkorde sitzen ist das nicht schlecht. Aber gerade am Anfang macht man sich das Leben schwer mit falscher Haltung, Griffe usw. Da hilft manchmal schon eine Kleinigkeit und man denkt wow...ist ja viel einfacher so...oder hio das ist ein guter Tipp.

Es muss ja auch kein teurer Privatlehrer sein. Es gibt Gruppen zum Unterricht oder auch VHS Kurse. Schau Dich mal um......Ciao und viel Spaß beim Spielen

Gast

von Gast » 25.07.2010, 11:40

DerZombie hat geschrieben:Ich hoffe ich darf diesen Thread auch mal kurz mißbrauchen ;)

Bis jetzt hab ich mich mit dem Lagerfeuerdiplom auseinander gesetzt, da es von euch oft empfohlen wurde. Ich finde es bis jetzt auch sehr gut aber ;)

Das ist gleich der 2. Schritt das man auf den Wechseln von D - A stößt. Jetzt schreibt ihr aber das das zu üben gar ned so wichtig ist/ leicht sei zumindest ganz am Anfang. Ich versteh das grad ned ganz.

Habe seit Donnerstag meine E-Gitarre und vielleicht allen in allem mit etwas rumgezupfe um ein Gefühl zu bekommen eine Spielzeit von ca. 4 Stunden. Sollte ich vorher noch andere Akkorde üben bis ich mich mit dem Wechsel beschäftige oder sind meine Übungseinheiten zu kurz?

Ich mein schon allein meine Finger bei A-Dur unterzubringen ist alles andere als leicht. Wie grausig dann der Wechsel ist könnt ihr euch vorstellen.
^

Aaalso, die Akkorde brauchst du eigentlich immer, egal ob Rythmus, Fingerpicking opder Rock..irgendwo kommen immer Akkorde oder Powerchords (ähnlich gegriffen wie Akkorde) vor..

Mein Tipp...
üb die akkorde bis du sie greifen kannst, nicht super sauber, aber in etwa...
dann such dir 2 Akkorde und üb den Wechsel...eigentlich immer mit Klick (Metronom..da gibt es viele kostesnlose Programme im Internet..einfach nach Metronom suchen..)erst langsam dann, wenn du den wechsel 4mal frei kannst...also zb A->D->A->D->A->D->A->D ... und steigere dein Tempo dann um ca 5 BPM (Beats per Minute)

Wichtig: Nie unter 50 BPM übén..das ist zu langsam..lass lieber ein paar fehler passieren, aber dafür im normalen Tempo..

Noch ein Tipp: Wenn du einen Fehler machst..das heisst zb. einen Finger beim (zb.) A-Dur komplett an die falsche Stelle legst, dann Fang wieder ganz von vorne an!..Einen Fehler den wir einmal gemacht haben werden wir immer wieder einschleichen lassen!..sogar ich heute noch teils.

Gruss

DerZombie
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von DerZombie » 25.07.2010, 12:12

Vielen Dank für die Tips, werd ich versuchen so umzusetzen sobald die Finger nicht mehr weh tun ;)

Zum Metronom, gleich mit 50 BPS beginnen? Bis wieviel BPS maximal steigern am Anfang?

Gast

von Gast » 25.07.2010, 12:31

DerZombie hat geschrieben:Vielen Dank für die Tips, werd ich versuchen so umzusetzen sobald die Finger nicht mehr weh tun ;)

Zum Metronom, gleich mit 50 BPS beginnen? Bis wieviel BPS maximal steigern am Anfang?


Beginnen mit nicht weniger als 50..und steigern,,immer so um 5..aber erst wenn der wechsel 4 mal gut klappt..am besten noch 8 mal! dann bist du auf der sicheren seite.

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guitar-freak
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von guitar-freak » 25.07.2010, 15:02

Thehe, ich dachte ich wär hier der einzige Wiener :-P

Hmm..ich weiss nicht ob es nur mir jetzt so geht...aber gleich von null auf mit Metronom?

Ich würde einfach nur mal Griffwechsel üben, ohne Metronom oder gar singen...
Da kann man sich besser auf den Griffwechsel konzentrieren und erst später mal mit Metronom wenn das sitzt, sonst kommt man ja nur durcheinander.
I Love my Engl ....Fireball^^

vierzehn
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Re: Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von vierzehn » 25.07.2010, 15:27

sweety1261 hat geschrieben: [...]aber der Griffwechsel von A-Dur zu D-Dur will einfach nicht klappen. [...] Ebenso geht es mir mit dem Schlagen der Saiten. Ich mache sozusagen automatisch eine Pause, bis die linke Hand den den Griffwechsel vollzogen hat. [...]


Hey... Bringe mir auch gerade seite 2 1/2 Monaten das Gitarrenspielen selbst bei, und das was du beschrieben hast, ist bei mir auch so... Ich kann zwar ohne Probleme von A zu D greifen aber es geht halt nicht so schnell wie bei einem "richtigen" Gitarristen... und das mit der Pause der rechten Hand, bis der Akkord gegriffen ist, ist bei mir genauso...


Also, weiter üben, ich bin sicher wir werden das beide noch schaffen ;)

Gast

von Gast » 25.07.2010, 15:37

guitar-freak hat geschrieben:Thehe, ich dachte ich wär hier der einzige Wiener :-P

Hmm..ich weiss nicht ob es nur mir jetzt so geht...aber gleich von null auf mit Metronom?

Ich würde einfach nur mal Griffwechsel üben, ohne Metronom oder gar singen...
Da kann man sich besser auf den Griffwechsel konzentrieren und erst später mal mit Metronom wenn das sitzt, sonst kommt man ja nur durcheinander.


klar, wissen welchen griff du tust soltest du, aber sobald es auch nur in etwa mit dem griff wechsel geht gleich mit metronom! glaub mir!

ich spreche aus eigener erfahrung als Gitarist, lehrer und aus der erfahrung meines lehrers (der seid 35 jahren gitarre, bass und klavier spielt).

gut und ob singen dazu oder nicht..das ist ansichtssache..ich singe gar nicht (wohl weil ich es gar nicht kann xD)

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von Frank-vt » 25.07.2010, 16:17

Es ist ganz einfach so, daß es nur über (scheinbar) endloses Wiederholen geht. Allerdings würde ich nicht immer dasselbe Lied nehmen, sondern auch mal wechseln bzw. ein neues dazu nehmen. Und das Mitsingen durchaus weglassen (im Kopf macht man es ja ohnehin mit) und sich auf das Spiel konzentrieren. Erst wenn man es halbwegs vernünftig spielen kann - also nicht mehr die Akkorde überlegen und aufs Griffbrett schielen muß, um die Finger zu stzen - kann man das Singen wieder probieren.
Meine Tochter (12) übt auch seit Anfang des Jahres (allerdings läßt sie manchmal etwas Intensität vermissen, was ich abér nicht kontrollieren kann, da sie nicht bei mir lebt) und war ebenfalls am Verzweifeln. Inzwischen klappen die ersten Lieder und Akkordwechsel recht annehmbar (sie hat noch ein bisschen Rythmusprobleme) und sogar schon erstes Barre (klingt, aber Akkordwechsel dauert noch zu lange).
Also einfach weitermachen. Wie schon geschrieben - in ein paar Wochen kann es sein, daß man gar nicht mehr versteht, wie so ein einfacher Wechsel nicht klappen konnte ;) :D
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

DerBernd
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von DerBernd » 26.07.2010, 09:09

Griffwechsel mit Metronom klingt interessant. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

Als ich noch regelmäßig Akkordwechsel geübt habe (sollte ich mal wieder öfter machen.. bin einfach zu faul dafür), habe ich immer "one minute changes" gemacht. Das ist ein Prinzip das Justin Sandercoe in seinem Beginners Course verwendet um seinen Schülern das schnelle Wechseln zwischen zwei Akkorden beizubringen.

Das ganze funktioniert so:
Du suchst dir zwei Akkorde zwischen denen du wechseln willst (in diesem Fall zum Beispiel A-Dur und D-Dur) und dann nimmst du dir ne Stoppuhr zur Hand. Es kann auch ne Stoppuhr auf dem PC oder Handy sein, oder ne Eieruhr falls du eine hast die man zuverlässig auf ne Minute stellen kann.

Nun wechselst du einfach eine Minute lang zwischen deinen zwei Akkorden und zählst wieviele Wechsel du schaffst bis die Zeit um ist. Die Zahl schreibst du dir am besten irgendwo auf. Du wirst sehen, dass du dich relativ schnell steigern kannst (zumindest am Anfang), also immer schön die Zahlen aufschreiben, dann werden deine Erfolge direkt für dich sichtbar.

Es wäre übrigens von Vorteil wenn die Uhr nach einer Minute ein lautes Klingeln oder ein Piepen oder sowas abgeben würde damit du nicht ständig nach der Zeit schauen musst sondern dich auf diene Akkordwechsel konzentrieren kannst.

Die Methode mit dem Metronom hört sich zwar auch gut an, aber ich zumindest hätte bei den wenigsten Akkordwechseln am Anfang bei den 50bpm mithalten können. Deswegen sehe ich hier den Vorteil, dass du dein eigenes Tempo vorlegen kannst, das vermutlich am Anfang noch nicht so hoch sein wird. Wenn du natürlich schon 50-60 Griffwechsel pro Minute schaffst bei den Akkorden, ist das mit Metronom eine gute Idee.

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zippel
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Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von zippel » 26.07.2010, 10:07

=)=)=
Zuletzt geändert von zippel am 18.02.2011, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.

zero33
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von zero33 » 26.07.2010, 10:57

wie lange man braucht bis man spielen kann hängt immer von der person ab ^^. ich habe n freund, der nun schlagzeug spielt seine alte gitarre abgekauft, und habe mich dann mal an nem wochende hingesetzt und angefangen zu üben, anfangs einzelne akkorde, dann habe ich gehöhrt das wonderwall von oasis ganz einfach ist, und habe es dann per yputubevideo gelernt (sehr zu empfehlen =))

nun, nach c.a 2,5 monaten kann ich schon fast barre akkorde ^^ (okay, das wechseln fällt mir ein wenig schwer, aber das ist auch nur übuings sache ^^)

also übe einfach, und irgendwann kannst du es, es sollte dir halt spaß machen, wenn du kb drauf hasst wirst du es auch nicht wirklich lernen, also hab spaß, und übe =)

Gast

von Gast » 26.07.2010, 12:58

Noch ein Tipp:Aufhören wenns am schönsten ist!

Wenn du spielst und sagen wir mal so ne halbe oder ne Std gespielt hast und es gerade richtig Spass macht dann hör auf!

Das Gehirn merkt sich lustige (amüsante) Phasen und erinnert sich beim nächsten mal (was ruhig schon wieder in 2-3 std sein kann) an den Spass und das Musizieren ist schöner.

Anders als wenn man spielt bis mann nicht mehr kann/will, dann macht es die nächsten Male nicht mehr so viel spass.

Gruss

DTH-Akkustik
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Re: Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von DTH-Akkustik » 05.12.2015, 00:20

wenn ich akkordwechsel übe dann behandel ich meine rechte hand wie ein keines dummes kind und zwing sie immer wieder zu wechseln während ich spiel.... einfach völlig überforden.... irgendwann rafft sie es dann :) und wir haben uns wierder lieb :)

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Frank-vt
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Re: Wie lange dauert es denn, bis man halbwegs spielen kann

von Frank-vt » 05.12.2015, 01:21

@DTH Du hast schon gesehen, das der Thread 5 Jahre alt ist..?
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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