Baree-Akkorde

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ItachiStayle
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Baree-Akkorde

Erstellt: von ItachiStayle » 20.05.2010, 18:40

Hallo,
ich übe schon seit ner Zeit Baree-Akkorde zu spielen, aber es klappt einfach nicht.. nichtmal, wenn ich nur einen Finger über die ganzen Saiten lege... s heißt, mal soll den Finger gerade halten und es kommt nicht so auf den druck an, sondern nur über die richtige Haltung...

Habt ihr villt. noch irg.welche Tipps parat?

Gruß Tim

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Sunburst
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Erstellt: von Sunburst » 20.05.2010, 19:21

Tja, bei Barrées hilft nur eines: Üben!
Achja und nach dem Üben ... Üben. =)=)=
Viel Erfolg! Es wird schon irgendwann hin hauen. Und dann fängst du mit dem C-Dur Schema Barrée an. :D

XXLBLUNT
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Erstellt: von XXLBLUNT » 20.05.2010, 20:39

Also, man muss schon etwas druck aus üben und mein tipp ist, so nah wie möglich am bundstäbchen halten, aber der ton soll noch klingen also nicht zu nah. Dann ist es gemütlicher mit den anderen fingern immer zu greifen.

Doro
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Erstellt: von Doro » 20.05.2010, 22:45

Ich bin auch daran verzweifelt, aber es so wie oben geschrieben steht.

ÜBEN; ÜBEN; dann klappt es ihrgendwann ganz gut.
Doro

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Hustle
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Erstellt: von Hustle » 20.05.2010, 23:35

diese ganzen Fragen von wegen "Bei mir klappt das nicht" sind eigentlich imemr komplett Überflüßig. Das Einzige was man da machen kann ist nunmal wirklich üben, üben, üben..

headbad
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Erstellt: von headbad » 21.05.2010, 12:58

Doch bei barre gibts was. Am besten den finger nicht da auflegen wo ganz viel gleisch ist sondern ein bisschen seitlich damit man mehr mit dem knochen aufdrückt. Das geht bei mir auch spitzenmäßig. Wenn du ihn gerade draufdrückst hast du genau die stelle wo am meißten fleisch ist und du hast keine harte kante und musst umso mehr draufdrücken und es schneidet ein

Roland&Aimeè
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Mein Tipp für Barres

Erstellt: von Roland&Aimeè » 25.05.2010, 22:47

Hallo und Moin Moin!
Mein Tipp, um Barres zu üben: Beginne damit, die Griffe in der 7. Lage zu üben. Du musst weniger Druck ausüben und kannst so Schnelligkeit und sauberes Greifen üben. Allmählich 'wanderst' du dann rauf in die ersten drei Bünde.

Gruß,
Roland!

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ItachiStayle
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Erstellt: von ItachiStayle » 26.05.2010, 10:56

Das scheint mir gut, vielen Dank ^^

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 01.06.2010, 16:29

Es gibt zwei verschiedene Haltungen für Barré-Akkorde

Die werden beide hier beschrieben
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Erste_Barree-Akkorde

Dann ist es vielleicht auch noch eine Frage, welche Barré-Akkorde und welche Lieder man zuerst lernt.

Ich empfehle:
Bild
* Dicke (Marius Müller-Westernhagen): Am G F E4-E
* Year 2525 (Zager and Evans ): Am G F E4-E
* California Dreaming (The Mamas & The Papas) easy to play: Am-G F-G E4 E
* Hit the Road Jack (Ray Charles): Am G F E (Achtung: Schnell! Jeder Akkord nur 2 Schläge)

Nur den F-Dur-Akkord für ein oder zwei Lieder zu lernen, wo der F-Dur dann auch nur ein oder zweimal vorkommt, macht das ganze Üben unnötig schwer. So bekommt man den nicht in die Finger.

Die obere Akkordfolge haben viele schon nach einer Unterrichtseinheit drauf gehabt. (Frage die Leute, die mit beim Forumstreffen dabei waren, die haben es ausprobiert!)

Und dann empfehle ich den Griffwechsel von Em nach Bm ( = Hm) zu üben.
Bild
Das Lied Lemon-Tree ist wie geschaffen für's Üben von dem Bm
Auch Horse With No Name (America) in der Easy-to-Play-Version (nur Em und Bm) ist super für's üben, klingt aber nicht so cool wie Lemon-Tree.

Und wenn das klappt, dann übt man den Wechsel zwischen E-Dur und F#m am besten mit 99 Luftballons von Nena.

Und mit Bm und F#m hat man schon die wichtigsten Barrés für die Lieder aus den gängigen Liederbüchern.

"Ich will aber unbedingt das Lied .... von der Gruppe .... Spielen"
Ich kann dann nur sagen: Selbst schuld. Man kann sich das Leben auch selber schwer machen.

In der richtigen Reihenfolge üben sich die Barrés viel leichter und schneller.

Gruß Mjchael

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 04.06.2010, 10:40

Bis jetzt habe ich mich immer vor den Barré-Akkorden gedrueckt, vor 2 Wochen meinte mein Gitarrenlehrer aber, jetzt fuehrt kein Weg mehr daran vorbei, weil ich sonst nicht weiterkomme!

Er hat mir ein paar Uebungen gegeben, das mit dem Wechsel der Akkorde klappt auch immer besser. Nur was mir komplett abgeht ist die Lockerheit in der Greifhand.
Was bei normalen Akkorden kein Problem ist, naemlich die Greifhand locker zu halten, klappt bei den Barrés ueberhaupt nicht. Nach 15 Minuten Uebungen ist die Greifhand dermassen verspannt, dass ich die Gitarre wegstellen muss und der Daumen nur noch schmerzt, weil ich zu fest zugreife.

Gibt es da irgendwelche Tipps, wie man sich das "locker greifen" bei Barrés antrainieren kann?

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korgli
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Erstellt: von korgli » 04.06.2010, 11:11

hi
howdy du Drückeberger.
Hättest früher angefangen, würde es vielleicht schon ein klein wenig klappen. =)=)=

Es ist halt wie überall. Die Muskeln müssen sich erst bilden.
Das ist bei den Fingern auch nicht anders.
Also Aufbautreining beginnen. Natürlich neben dem üben.
Das kann man dann auch überall machen.
z.b. Finger gegen Tischkante drücken.

Und vor allem eben - langsam anfangen und mehrmals im Tag machen.
Auch muss sich ein wenig Hornhaut auf dem Zeigefinger bilden.
Die ist zwar nicht sooo dick, wie sie sonst "sein sollte" aber immerhin.
Das sind mehrere Faktoren, die einfach zusammenspielen müssen.
Dann noch die Koordination der einzelnen Finger. Die sollten zwar schon langsam wissen wie das bei der Gitarre so geht. Aber das braucht halt seine Zeit. Nicht verzweifeln. Sich Zeit lassen.
Manche brauchen auch länger, sind deswegen später nicht schlechter.
Die meisten, die meinen, es ginge in 2 Wochen locker, die scheinen zu Fantasieren.

Dann noch beachten, dass man nahe am Bund auflegt. Und zwar in richtung Body. :-)
Also ich drück kaum noch. Kommt mir vor. Das wird nach einer Weile bei jedem eintreten der brav übt und übt und übt und.......

fredy

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Thyradin
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Erstellt: von Thyradin » 04.06.2010, 11:16

Barrés dauern eine Zeitlang, bis man sich an ihnen gewöhnt hat. Zwischen den ersten Übungsversuchen und den halbwegs zügigen schmerzfreien Wechseln verging bei mir über n halbes Jahr. Mir haben immer so kleine Fingerübungen geholfen, beispielsweise legst du den Barré Finger an (wie oben beschrieben: leicht seitlich), ohne jedoch drauf zu drücken. Jetzt kannst du, ca. 1-2min, den Finger wechselweise mit Kraft aufs Griffbrett drücken,, einmal anschlagen (damit du weisst, obs sauber klingt), dann wieder lockern. Das machst du dann ca. 5-10min am Tag (jedoch nur 1-2min pro satz). Viel spaß beim Üben. Die Schwerste Art des Akkordes ist der F-Typ, aner davon gibt es hier massenweise Threads^^

Lg Thyradin

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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 11:19

Wieso soll der F-Typ der schwerste sein?!

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 04.06.2010, 11:23

korgli hat geschrieben:hi
howdy du Drückeberger.
Hättest früher angefangen, würde es vielleicht schon ein klein wenig klappen. =)=)=



Recht haste! :)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 04.06.2010, 11:48

Hi
Also ich habe bei meinen Lernkollegen gleich am Anfang Baree gezeigt.
Da kamen die gar nicht auf den Gedanken, dass die schwer sein könnten.
Denn am Anfang ist ALLES ein bisschen schwieriger.
Die spielen alle Barre wie wenn nix wäre. =)=)= naja fast.
Oder zumindest so wie die "andern" Akkorde auch.

fredy

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howdy71
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Erstellt: von howdy71 » 04.06.2010, 11:56

Guter Ansatz Korgli!

Ich habe gerade mal in die Wikibooks geschaut, dort werden 2 Varianten der Daumenhaltung gezeigt. Ein wobei der Daumen in Richtung Sattel abgespreizt wird. Werde da heute abend mal ein bisschen rumprobieren!

Mit der Zeit wird das schon klappen!

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 04.06.2010, 13:46

Der F-Dur-Akkord ist deshalb schwerer zu greifen, weil sich die Finger im ersten Bund weiter spreizen müssen, als im 5. Bund, wo die Abstände viel kleiner sind.

Ein Tipp wurde ja oben schon beim Greifen gegeben. Es gibt halt 2 Möglichkeiten. Beide sind einfach schwer, aber es kann sein, dass man mit der einen oder anderen Variante besser klar kommt.

Dann empfiehlt es sich, dass man recht schnell das Dämpfen durch das leichte Anheben der Greiffinger übt, weil man dadurch jedesmal auch gleichzeitig die Finger etwas entspannen kann.

http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Schlagmuster_9000

Gruß mjchael

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Erstellt: von James.Whisler » 04.06.2010, 15:12

Also ich finde den F-Dur nich sonderlich schwerer als die anderen Barré-Akkorde..

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Thyradin
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Erstellt: von Thyradin » 10.06.2010, 06:53

James.Whisler hat geschrieben:Also ich finde den F-Dur nich sonderlich schwerer als die anderen Barré-Akkorde..


Dann ist ja alles gut.... gib mal ins Suchfenster "F Dur" ein, dann wirste zig Threads finden, wo Leute wegen diesen einen Akkord ins Irrenhaus getrieben werden^^

Lg Thyradin

avun

Erstellt: von avun » 10.06.2010, 08:52

In einem Buch hab ich mal gelesen das man da nicht zu hart mit sich selbst sein soll!

Es ist garnicht so wichtig mit dem Zeigefinger wirklich alle Saiten zu erwischen, da die Barré Akkorde meist noch in anderen Bünden zu greifen sind!

Es ist also wichtiger das man mit dem Zeigefinger die Saiten erwischt die wirklich zum Barré Akkord gehören. Hab die Erfahrung gemacht das ich am Anfang auch immer wie wild versucht habe alle Saiten nur mit dem Zeigefinger zu erwischen! Dann hab ich es laut Tipp im Buch gelernt und mitlerweile klappt das auch ganz gut! (Auch alle Saiten mit dem Zeigefinger perfekt drücken funktioniert, man braucht nur Zeit!)

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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 28.06.2010, 14:27

Wie schon geschrieben - üben, üben, üben... Was anderes hilft da wirklich nicht. Da kann auch unterschiedlich lage dauern.
Meine Tochter (12) übt auch gerade Barre - Hm klingt jetzt schon ganz gut (die Finger setzen allerdings noch nacheinander auf ;)), mit F hat sie nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten. Aber jetzt sind ja Ferien und ich hoffe, daß sie es am Ende hinbekommt.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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Soulreaverchan
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Erstellt: von Soulreaverchan » 28.06.2010, 19:56

Hallo,

also ich kann mich den anderen nur anschließen, das einzige was wirklich hilft ist üben.
Und der schwierigste Griff für mich ist Eb im ersten Bund.

Für die Barees gibt es aber auch eine kleine Hilfe, welche ich zwar nie genutzt habe, aber bei einer Irish Folk band gesehen habe. Da hat der Gitarrist eine Art Flaster oder kleinen Verband um den Finger gehabt, also nur in der oberen hälfte, also über den Gelenk, damit der Finger beweglich bleibt. Keine Ahnung wie gut das ist, aber vielleicht hilft es ja.
Besser ist es aber ohne solche Hilfsmittel auszukommen. Einfach weiterüben, dann schafft man es auch^^

Mfg Soul
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James.Whisler
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Erstellt: von James.Whisler » 28.06.2010, 20:08

Was soll an einem Eb schwierig sein?

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Anctify
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Erstellt: von Anctify » 28.06.2010, 22:37

James.Whisler hat geschrieben:Was soll an einem Eb schwierig sein?


Also für mich ist da immer das Umdenken das schwierigste.
Eb = Dis.
Mit Dis kann ich blitzschnell was anfangen und weiss in der Regel
schnell wie ich greifen muss (mehr oder weniger schnell :D).

Wenn ich aber Eb lese muss ich noch die C-Dur Tonleiter im Kopf durchgehen
um zu wissen welcher Ton jetzt gewollt ist(Ich kann die nur nicht ausm Efef).
Das kostet Zeit.

Ich persönlich finde die Moll Formen im E-Typ am Schwierigsten weil ich dort den
Finger immer sehr weit über das Griffbrett gucken lassen muss damit auch die Saite
die ich normalerweise mit dem Mittelfinger greife mitklingt.


mfg Anctify
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Soulreaverchan
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Erstellt: von Soulreaverchan » 29.06.2010, 00:06

Also ich greife den EB(oder eben D#) mit Barre im ersten Bund, danach den typischen D Griff. Daher geht der Baree über 4 Bunde und ist somit weiter als F der nur über 3 geht.

Quasi:
Eb: 343111 (von 1-4)
F: 112331 (von 1-3)

Vielleicht spiele ich aber auch nur umständlich^^ Nur ich hab den Eb bzw. D# so gelernt. Ist quasi der Barre nach dem D-Schema. Dann kenne ich noch nach dem A und E Schema und die passenden Mollvarianten dazu. Und von diesen Baree-Arten finde ich eben die D Variante am schwersten und da habe ich eigentlich nur den Eb, welchen ich ab und zu mal brauche.

Mfg Soul
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Frank-vt
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Erstellt: von Frank-vt » 30.06.2010, 19:45

Mit Barre und dem D-Griff tu ich mich etwas schwer.
Ich spiele Eb mit Barre auf dem 3. Bund und dann den C-Griff.
Ist ja auch nicht ganz so einfach ;), da man über 4 Bünd greifen muß, aber kriege das ganz gut hin.
Die von mir vorgebrachten Kritiken und Meinungen spiegeln ausschließlich meine eigenen, subjektiven Wahrnehmungen wieder. Wem diese nicht gefallen, darf sie gerne überlesen

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musicdevil
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Erstellt: von musicdevil » 01.07.2010, 05:03

ist glaub ich nicht ganz richtig was ihr hier übers *Eb* erzählt ;)

bei 111343 hat man ein Eb/F (wenn man ab E-saite anschlägt), ein F kommt aber nicht in einem Eb bzw. Dis akkord vor...ist also kein Eb akkord

lasse ich E-saite weg, habe ich ein Eb/Bb (ab A-saite) x11343
dieses Bb (A#) auf der A-saite wäre dann der basston und ist nicht der grundton vom Eb, sondern eine akkordumkehrung...muss also korrekter weise als Eb/Bb bezeichnet werden

es geht also nur mit xx1343 im ersten bund und das ist kein barrè...
dann hab ich den grundton (ein Eb bzw. D#) auf der D-saite im ersten bund und schlage nicht E und A-saite an...

damit würde ich auch die variante von Frank-vt bevorzugen

korrigiert mich wenn ich falsch liege :)

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korgli
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Erstellt: von korgli » 01.07.2010, 11:12

Hi
Jep mach ich auch so.

fredy

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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 02.07.2010, 09:36

Soulreaverchan
Merke dir mal:
Die Töne eines Akkordes werden im Forum immer von der tiefsten zur höchsten Seite aufgeschrieben, wie man es normalerweise bei den Tonleitern auch macht. Nicht umgekehrt.

111343 ist übrigens nicht ganz richtig, so dass ich wegen der verkehrten Schreibung auch erst mal überlegen musste.

x11343 wäre korrekt. Den D-Dur-Akkord eines weiter schieben.

Ich spiele Eb meist in der C-Form
365341

Übrigens sollte man nicht denken Eb = D#,
sondern man sollte denken
E kann ich auch in der A-Form im 7. Bund greifen
779997
und Eb ist einen Bund davor
668886

Ist nicht so kompliziert wie sich alles über D# abzuleiten, den man fast genau so selten spielt wie Eb-Dur.

Gruß Mjchael

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Soulreaverchan
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Erstellt: von Soulreaverchan » 02.07.2010, 20:31

Ah, man lernt immer noch was dazu.
In der C Variante ist es natürlich einfacher. Aber für Übungszwecken finde ich die D Variante besser. Letztendlich ist es ne gute Fingerübung und man sollte irgendwo alles etwas können. Bei schnellen Stücken nimmt man den natürlich nicht^^

Mfg Soul
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mjchael
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Erstellt: von mjchael » 02.07.2010, 21:06

:lol: die C-Variante ist schwerer zu spielen als die D-Variante, obgleich alle beide regelrechte Fingerbrecher sind.

Es kommt nur drauf an, welche anderen Akkorde folgen, und mit welchen Barré-Akkorden man besser klar kommt.

Alle Barré-Akkorde kann man sich ja immer so vorstellen, als würde man ein Capo benutzen. Je nachdem wo man das Capo hin setzt, ändern sich die Akkordformen.

Da ich immer in Tonarten denke, und dabei auf Akkordfunktionen achte (die man in jeder Tonart wieder findet), leite ich mir vieles von den einfachen Akkorden ohne Barré ab. So wie mit den einfachen Akkorden gewechselt wird, so kann man auch mit den Barré-Akkorden umgehen.

Stelle dir vor, du hast die Akkordfolge
Em A D

und jetzt setzt du alles einen Halbtonschritt höher

Fm Bb Eb
Da macht es Sinn, folgendermaßen zu greifen

Fm = 133111
Bb = x13331
Eb = x11343

Das Umdenken von Em A D nach Fm Bb Eb Fällt da natürlich viel leichter.

Angenommen da steht
Eb Cm Ab Bb

Da könnte man ja mal alles eine kleine Terz tiefer setzen, und man hätte
C Am F G
Spiele mal F und G als Barré!

Das bringt man wieder in die richtige Lage, und da kann man dann folgendermaßen spielen.
Eb = 365343
Cm = 335543
Ab = 466544
Bb = 688766

Eben wie C-Dur, nur 3 Bünde weiter.

Es gibt einen schönen Schubiduba mit
Eb = 365343
Cm7 = 335343
Fm7 = 131111
Bb7 = x13131

Und so rückt man sich die Akkordformen so zurecht, dass die Akkordfolge möglichst einen Sinn ergibt, leicht zu greifen ist, und sich letztlich irgendwie gut anhört.

Wenn man die C- oder die D-Form kann, dann ist sie ganz nützlich.

Wer nur die A- und E-Form kann, auch gut. Es reicht für den Anfang.

Gruß Mjchael

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 23.08.2010, 15:15

ich grabe einfach mal einen alten Thread aus um meine Frage zum Barree zu stellen:

Also die Akkorde zu greifen klappt insofern ganz gut, dass sie recht sauber klingen wenn ich sie anspiele. Das Problem habe ich von einen offen Akkord in einen Barree Akkord zu wechseln. Gibt es eine "ideale" Reihenfolge wie man die Finger aufsetzt? Also erst den Zeigefinger über alle sechs seiten und dann die anderen 2 bzw. 3 Finger oder andersherum? Wie macht ihr das? Klar, letzendlich soll es irgendwann darauf hinauslaufen, dass man alle Finger gleichzeitig aufsetzt aber derzeit krieg ich es überhaupt nicht gebacken nur ansatzweise in "Spielgeschwindigkeit" einen Barree zu greifen. Ich weiß, üben üben üben aber ich würde dennoch gerne wissen wie ihr das macht oder ihr es gemacht habt bevor ihr soweit wart, dass ihr alle Finger gleichzeitig aufsetzen konntet.

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phunky
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Erstellt: von phunky » 23.08.2010, 15:21

Ich habe mir angewöhnt, die Barre-Akkorde vorzubereiten, insbesondere bei vorangehenden "Drei-Finger-Akkorden" lass ich den Zeigefinger gleich weg. Wenns dann ernst wird, hat man den freien Zeigefinger gleich parat. In der Trainingsphase kann man das mal generell bei offenen Akkordformen machen, auch wenn kein Barre folgt.

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Erstellt: von Counterfeit » 23.08.2010, 15:24

also du meinst z.B. E nicht mit Z-M-R sonder mit M-R-K greifen, so dass man später für einen Barree "nur" noch den Zeigefinger auflegen muss für ein F (und einen Bund verschieben)?

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Erstellt: von phunky » 23.08.2010, 15:27

Jo. Genau so. Das ist bei mir nun mittlerweile nicht mehrerforderlich, ich krieg die auch hin, wenn der Zeigefinger vorher beschäftigt war, aber es hat mir sehr geholfen. Und gerade bei Songs die einen schnellen Wechsel erfolgen, mach ich das schon aus Gründen der Bequemlichkeit auch heute noch.

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Erstellt: von Counterfeit » 23.08.2010, 15:30

hm, hatte das schonmal versucht aber dann hab ich diese Akkorde auch nicht mehr hinbekommen, da hab ich das dann wieder aufgegeben. Der Grundgedanke scheint aber wirklich gut zu sein. Da muss ich mir dann wohl selber mal ein bissl in den Arsch treten und das mal mit M-R-K üben ^^

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Erstellt: von phunky » 23.08.2010, 15:35

Naja, ein E ohne Zeigefinger musst Du eh können, sonst kriegst Du die Form als Barre ja gar nicht hin. Ansonsten, ich bin halt bequem. Wenn ein C oder am folgt, greife ich zum Beispiel auch den simplen G-Dur ohne Zeigefinger, man ist dann einfach schneller "vor Ort".

Ist aber alles Übungssache. Bei mir hat's seinerzeit lange gedauert, bis ich Barres konnte, in erster Linie weil ich immer zu schnelle aufgegeben habe.

Aber zum Beispiel die C-Dur-Form kriege ich auch heute nur in höheren Lagen hin, weil mein kleiner Finger einen kleinen Deffekt hat, so dass ich ihn nicht weit genug strecken kann. Aber man kommt auch ohne einigermaßen hin...

avun

Erstellt: von avun » 23.08.2010, 15:36

Ohne fleiß kein Preis :P

Man kann auch nicht erwarten das man nach 5 mal Probieren gleich einen großen Schritt gemacht hat! Es dauert schon, bis das ganze Zusammenspiel passt!

Du darfst einfach keine Wunder erwarten sondern immer schön langsam die Griffe wechseln! Barré dann wieder offen und zurück! Wenn das flüssig klappt kann man etwas schneller wechseln.

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Counterfeit
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Erstellt: von Counterfeit » 23.08.2010, 15:42

hätte ich mir eigentlich denken können...üben üben üben :D Ja ich muss wirklich mal wieder bissl an meiner Disziplin feilen. Wenn derzeit was nicht klappt, geh ich halt oft dazu über das zu machen was ich "kann" anstatt das zu üben was ich nicht kann :-/ Vielleicht sollte ich mich doch mal nach nem Lehrer umschauen der mir die nötigen Tritte verpasst (nicht wörtlich gemeint ;-) ). Aber das noch neben Arbeit und Abendstudium...?! :-/

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googlemeister
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Erstellt: von googlemeister » 23.08.2010, 15:56

Wozu brauch ich eigentlich die ganzen anderen "Shapes" für Bareees? Also was für einen Sinn hat das wenn ich doch den F-Dur einfach verschieben kann?! Das will momentan nicht in meinen Kopf rein o_O

Übrigens der Tipp mit dem Barree und dem abdämpfen kann ich nur empfehlen. Mache das seit 2 Monaten mit leichten Funk Rhytmen und hab vieles in einem. Abdämpfen lernen, 16tel mit der rechten Hand, Akkord verschieben und halt schon in Richtung Funk gehen. Macht super viel Spass!

Stehe ja total auf Kool & the Gang und war in meinen Barree anfängen total glücklich, dass ich nen teil des Rhytmusparts von "Fresh" spielen konnte. Spielt mal 16tel, Hm / G / A im Barree und rhytmisch abdämpfen und greifen *direkt an die Gitarre geh wenn ich Feierabend habe*

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Willaberkannnich
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Erstellt: von Willaberkannnich » 23.08.2010, 16:21

Naja, du bist flexibler damit weil du andere Akkordschichtungen dazubekommst, und kannst später zudem pi leicht durch die ganzen Stufenakkorde auf kleinem Raum wechseln.
Und bei der ein oder anderen Tonart würde man so mit den E (m) Typ Barre´s jenseits des 12. Bundes rutschen müßen und da wird´s dann doch unangenehm.
Selbst um den C, G und D-Typ kommt man ja nach Musikrichtung irgendwann einmal nicht herum - ich bin beim Covern schon auf jeden von denen mindestens 1x gestoßen, und wenn man die dann durch andere Greiffvarianten ersetzt bekommt man spätestens beim Picking probleme.
Man kommt kaum drum herum...

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