Argumente für Gitarre spielen

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SaKuLuS
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Argumente für Gitarre spielen

von SaKuLuS » 31.03.2010, 23:53

Also ich mach den Thread auf für junge Menschen(also ich mein die die finanziell von ihren Eltern abhängig sind). Da eine gute Gitarre ja nich wenig kostet muss man halt finanzielle Hilfe von denen anfordern. Aber viele Eltern werden diese Idee abschmettern (meine zuerst auch) mit der Begründung dass es zuviel geld kostet oder die Idee Gitarre zu spielen nich lang hält.
Deswegen muss man gut dafür argumentieren können.

Also schreibt ma hier rein welche Vorteile Gitarre spielen oder Musik machen bringt.

Und da hier auf dieser Seite bestimmt viele Menschen raufkommen die noch gar keine Gitarre haben können sie mit den Argumenten ihre Eltern überzeugen.

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Simse
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von Simse » 01.04.2010, 00:16

Musik machen fördert die Intelligenz!
Ist kein Scherz! Wirklich wahr und durch Studien belegt. Ich kenn die Studien speziell für Klavierschüler, aber bei Gitarre wird es nicht anders sein. Selbst bei alten Leuten wurden verbesserte Gehirnaktivitäten festgestellt nachdem sie anfingen Musik zu machen. Also kannst du deine Eltern gleich mitüberzeugen Gitarre zu lernen ;)
Zudem können sich auch die schulischen Leistungen steigern (die Schule erfordert aber trotzdem weiterhin eigenen Ehrgeiz!!)

Was wird alles gefördtert?
(Zusammengetragen von mir und mjchael ;) )
  1. Augen-Hand-Koordination (vom Blatt spielen),
  2. Reflexe und Reaktionsschnelligkeit,
  3. Gedächtnis ( durch auswendig lernen ;) ) ,
  4. Phantasie (Songs selber schreiben),
  5. soziale Kontakte knüpfen (durch eine Band z.B.),
  6. kulturelles Engagement (Musik ist Kultur, auch E-Gitarre finde ich),
  7. Abbau von Aggressionen,
  8. Emotionales Einfühlungsvermögen (wenn man Songs nachspielt),
  9. Leute die Musik machen sind i.d.R. weniger gewalttätig oder gewaltbereit
  10. Eloquenz (= Sprachfähigkeit)
  11. Wortschatz / Gramatik
  12. gegebenenfalls Fremdsprchenfähigkeiten
  13. Ausdrucksfähigkeit (Aussprache und Betonung)
  14. Dadurch sicheres Auftreten und Selbstbewustsein
  15. Räumliche Vorstellungskraft (Akkordbilder, Noten, etc.)
  16. Mathematisches Verständnis (Intervalle, Saitenabstände etc)
  17. Systematisches Erarbeiten von Wissen
  18. Selbstmotivation
  19. Disziplin + Konzentration
  20. Kreativität
  21. Ablenkung (z.B. ersetzt einige schlechte Angewohnheiten wie zu langes PC-Zocken oder TV-schauen durch etwas sinnvolles)
  22. Ablenkung (z.B. bei schlechter Stimmung irgendwas zu singen)
  23. singen und Musik-machen hebt die Laune (Stimmungsaufhellend)
  24. Erhöhung des Selbstwertgefühls (etwas geschafft bzw. geleistet zu haben)
  25. gemeinsames Singen fördert den Gruppenzusammenhalt (Gruppendynamik)
  26. usw, usw, usw...
  27. etc. etc. etc.....

könnte ewig so weitermachen *g*
Zuletzt geändert von Simse am 02.04.2010, 05:58, insgesamt 6-mal geändert.

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mjchael
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von mjchael » 01.04.2010, 00:19

In einem anderen Offtopic haben sich einmal ein paar Antworten Angesammelt die ganz interessant sind. Das Thema selbst war nicht so interessant, so dass ich euch mit dem Link verschone, und hier nur mal ein paar bemerkenswerte Ausschnitte zusammenstelle.

Nicht alle Aussagen sind ganz ernst gemeint. ;)

Simse hat geschrieben:...
Die Gitarre ist
a) SEHR kostengünstig im Vergleich zum Klavier und
b) das beliebteste und meistgespielte Instrument in Deutschland (europaweit auch gleib ich)


headbad hat geschrieben:...
Ne gitarre is einfach das geilste instrument.
Schlagzeuger sind hässlich
pianisten eingebildet
und n bass is ja der gitarre sehr ähnlich.

(...) n klavier is (...) nämlich die anschaffung viel teuerer als von ner gitarre.
Man kann ein klavier nicht einfach in nen koffer packen und mitnehmen, was auch n nachteil is.
Und wie willst du damit metal spielen?
Recht viel mehr als so linkin park sachen (nur per key board) kannst du da auch nicht spielen. voll das langweilige instrument!

(das mit den schlagzeugern war nicht ernst gemeint :D)


SouRceLesS hat geschrieben:„Wenn ein einzelnes Instrument in der Lage ist, das Orchester zu ersetzen, dann ist das nur die Gitarre.“
-Ludwig van Beethoven ;)


Simse hat geschrieben:(...)
Übrigens: Klaviere gibt es NICHT seit 1000 Jahren, schon mal in der Geschichte des Klaviers nachgeforscht? ( Du hast hier einen gelernten Klavierbauer vor dir ;) )
Das erste Instrument das sich wirklich Klavier nennen konnte wurde 1698 von Bartolomeo Cristofori erfunden. Nannte sich "gravicembalo col piano e forte".
...
Laut Berechnung des Deutschen Musikrats beträgt die Anzahl der Klavierschüler an deutschen Musikschulen im Jahr 2006 rund 130.000. Sie stellen so mit rund 20% den höchsten Prozentsatz an Instrumentalschülern, wobei die Schüler anderer Tasteninstrumente (Keyboard, E-Orgel u.a.) hier noch gar nicht einbezogen sind.

Die nächst folgenden Instrumente sind: Gitarre mit 90.000 Schülern (14%),.... (Quelle: http://www.pian-e-forte.de/piano/history.htm)


The Fake Dirk hat geschrieben:Die Gitarre ist ein Phallussymbol. Solange der Phallus in unserer Kultur eine Rolle spielt, werden sich Menschen, meist Männer, mit einem entsprechenden Gegenstand in der Öffentlichkeit präsentieren wollen, um zu zeigen, wie gut sie daran herummachen können. :D
(...)
Oder ist letztlich gar der Phallus ein Gitarrensymbol?
...


mjchael hat geschrieben:Was sagt denn Google darüber?
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 145.000.000 für Guitar
(dabei sind andere Sprachen noch gar nicht mit einbezogen.)

Keyboard hat deutlich weniger Treffer, obgleich de Begriff in mehr Ländern vorkommt!
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 78.100.000 für keyboard
....

Ein Instrument mit langer Tradition

Ein Instrument, das mit ziemlich großer Sicherheit auf das steinzeitliche Klimpern der Jäger auf einer Bogensehne zurückgeht,

Bild

Ein Instrument, dessen unmittelbare Vorläufe auf Abbildungen aus Mesopotamien und Ägypten zu sehen ist, also, dass es schon seit den frühen Hochkulturen gibt...

Ein Instrument, dass in Europa seit der Mittelalterlichen Laute noch nie ein Nischendasein geführt hatte?

Ein Instrument, das heutzutage quer über den ganzen Weltball in jedem Land in unterschiedlichen Formen gibt....

(...)

Gruß Mjchael


mjchael hat geschrieben:Ich finde Klaviere und Pianos echt klasse. Und wenn ein E-Piano eine gute Mechanik hat (gewichtete Tasten + differenzierte Anschlagdynamik) dann ist das Klavier schon ein ausdrucksstarkes Gerät.

Ich kenne jedoch kein Instrument, welches eine dermaßen große Bandbreite an unmittelbaren Modulationsfähigkeiten des Tones bietet, als die Gitarre.

Die Klangvielfalt, die eine Gitarre bietet, gleicht die kleinen harmonischen Beschränkungen, die einem in Quarten gestimmten Instrument unterliegt, bei weitem aus.

Es gibt kein einziges Instrument, bei dem man dermaßen leicht und schnell eine so riesige Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung hat, wie die Gitarre.

Allein in einem Takt kann man Brushing, Bendig, Flageolett, Hammering-Off, Pull-On, Slide, Picking, Vibrato, Glissando, Dämpfen, Palmmuting, Gostenotes, unterbringen, wobei ich bei den Möglichkeiten nur an der Oberfläche mal gekratzt habe.

Und so lange sich kein Instrument abzeichnet, dass über eine auch nur annähernd flexible Tongestaltungsmöglichkeit verfügt, wird die Gitarre die Königin der Instrumente bleiben.

Wer nicht glaubt, soll das hier mal mit einem anderen Instrument nachmachen:

http://www.youtube.com/watch?v=Ddn4MGaS3N4
http://www.youtube.com/watch?v=hrUL-yfUwOo
https://www.youtube.com/watch?v=mC9GeVJxW5Y


Gruß Mjchael

ps.: Hä, da habe ich was geäußert! (selberAufDieSchulterKlopf!) Das wird glaube ich sogar die Einleitung in die Gitarrenschule auf den Wikibooks....

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Pan
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von Pan » 01.04.2010, 21:00

Wow ich muss sagen ich bin beeindruckt

Ich musste nie jemanden überreden und mir reichte es Gitarre zu spielen einfach weil ich es schön finde und Musik mir wichtig ist.

Wusste noch garnicht wieviel Gutes ich mir damit sonst noch tuhe. :D :D :D
))-)) ))== ====)) )()(
PAN

Eine Frau ist wie ein kostbares Instrument...man muss lernen darauf zu spielen damit die richtigen Töne rauskommen.

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Simse
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von Simse » 01.04.2010, 21:06

Hi mjchael,
kannst du meinen 1. und deinen 2. Beitrag (mit den Aufzählungen) in einen einzigen fassen?
Dann würden die aufgezählten Dinge noch besser zur Geltung kommen ;)

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mjchael
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von mjchael » 01.04.2010, 22:20

Erledigt!

Hab meinen Post gelöscht, und deine Liste erweitert....
Stimmt, die Liste sieht so um einiges beeindruckender aus! :D

Gruß Mjchael )()( ====)) =)=)=

Gast

von Gast » 02.04.2010, 00:25

hab auch was:
*erhöhen des selbstwertgefühls
*wenn man viel am pc hockt und nur "zockt" kann was dagegen getan werden unzwar gitarre, man macht was sinnvolles und hört mit etwas mehr oder weniger sinnlosem auf.

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von mjchael » 02.04.2010, 05:32

@MeisterDrahcir
Die Liste wurde entsprechend erweitert ()/

Martin WI

von Martin WI » 02.04.2010, 09:09

Vielleicht noch ein Argument für hochwertige Instrumente:

Hochwertige Gitarren haben einen sehr geringen Wertverlust, wenn sie immer pfleglich behandelt werden. Bei vielen Gitarren tritt sogar eine Wertsteigerung ein, wenn sie neu nicht mehr erhältlich sind. Der Klang einer Gitarre verbessert sich mit den Jahren.

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mjchael
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von mjchael » 02.04.2010, 10:39

Wer Musik macht, zeigt auch wie sehr er in der Lage ist, Emotionen auszudrücken.

Man kann an der Art, wie einer singt beurteilen, welchen emotionalen Reifegrad jemand hat.

Jemand, der seinen Gefühlen Ausdruck geben kann, sollte für einen Partner wohl um einiges interessanter sein, als jemand der nur mechanisch die Melodie runterrattert. ;)

Also sollte es doch bei einer Braut- oder Bräutigamschau den "Marktwert" erhöhen!

Das wusste auch schon euer Opa: :lol:

Bild "man müsste Klavier (/Gitarre) spielen können,
wer Klavier (/Gitarre) spielt hat Glück bei den Frauen..."


Gruß Mjchael

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Jens80
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von Jens80 » 19.04.2010, 12:31

Schöner Beitrag!

Könnte mir evtl. auch jemand Argumente für meine "Freizeitregulierungsbehörde" (im folgenden auch Frauchen genannt) an die Hand geben?

In letzter Zeit steigert sich nämlich der Unmut meiner Partnerin gegenüber meiner Gitarre in bedenkliche Ausmaße....... dabei spiel ich wirklich nur wenn's eigentlich nix anderes zu tun gibt - und in wohldosierten Einheiten. Dennoch gibt's immer mal wieder Ärger..... kennt Ihr solche Problemchen auch?

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korgli
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von korgli » 19.04.2010, 12:42

Hi
NEIN kenne ich nicht.
Wenn man mir die Luft zum Atmen näme würde ich ja ersticken. =)=)=

Also wenn Musik machen nicht die BESTE Freizeitbeschäftigung ist, dann esse ich einen Besen.
Das Beste Argument dafür, ist, dass es nix dagegen gibt.
Zu meiner Anfangszeit hatte ich kein Geld um irgendwas zu lernen.
Ich habe mir halt selber was gemacht.
Und gespart und was Besseres gekauft.
Wieder gespart und wieder was Besseres, naja was anderes gekauft.
Ich bin immer am sparen und ich kauf mir immer wieder was... =)=)=

fredy

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von Simse » 19.04.2010, 13:23

@jens: Schreib ihr doch einen Song! Kann ein Liebeslied oder einfach nur über euer glückliches Zusammenleben oder über eure Zukunft oder Vergangeheit sein. Wenn das nicht wirkt, und die Arhumente hier sie auch nicht überzeugen, dann musst du ihr mal auf den Zahn fühlen ob sie Musik wirklich nicht mag, oder ob sie sich vernachlässigt fühlt und eifersüchtig auf deine Gitarre ist ;)

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pum
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von pum » 19.04.2010, 14:58

@jens: Ich würd da einfach mal sagen: Freizeitregulierungsbehörde wechseln. ;)

Wie wärs, wenn du ihr Lieblingslied auswendig lernst? (Oder Lieder ihrer Lieblingsband)

Alternativ könntest du ja auch fragen, ob es ihr lieber wäre, du würdest inne Kneipe gehen und dich volllaufen lassen?

Was stört sie daran denn genau? Dass du überhaupt spielst? Oder ist es ihr zu laut? Die Lieder nicht schön genug? Spielst du zu schief? Spielst du zu oft? Vernachlässigst du andere Dinge?
Du könntest dir ja auch Spielpartner suchen und feste Spielzeiten ausmachen oder woanders spielen, dann würde deine Frau zuhause sich nicht genervt fühlen!?

Hört sich aber eher an, als wenn da was anderes im Argen liegt. Man sollte immer die Hobbies des anderen akzeptieren (solange sie nicht komplett ausufern!).

Die Edith sagt noch: Als Punkt für Eltern: Wenn man mit seinen Freunden in den Urlaub fährt oder zum Zelten o. ä. , dann ist man mit der Gitarre derjenige der nüchtern bleiben muss, um spielen zu können (Ausnahmen bestätigen die Regel ;) ) und um die anderen zu unterhalten. Man könnte auch auf Familienfesten etwas vortragen.

Wenn man allerdings Eltern hat wie ich, dann kommste da mit Logik und guten Argumenten auch nicht weiter. Deren Nein war ein Nein, egal wie schlüssig meine Argumentation war. (und egal wie unschlüssig oder widerlegbar deren Argumentation war) Gottseidank bin ich seit etlichen Jahren erwachsen.

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TunB.
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von TunB. » 20.04.2010, 11:47

Hammer Sache... ...dieses Gitarre-Spielen...

...und ist auch noch gesund :P

Xarth
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von Xarth » 20.04.2010, 23:41

mh...bei mir gabs da mehrere Gründe :)

zum einen brauche ich nen kreativen Ausgleich, früher habe ich einfach gemalt aber da ich das mittlerweile den halben tag mache (ausbildung zum grafik designer/ illustration) habe ich mir was anderes Gesucht...und da Gitarren sich in meiner Familie ( Opa, Onkels etc) irgendwie immer eingeschlichen haben scheint das wohl im Blut zu liegen dass auch bei mir eine gelandet ist.

Ich wills auch nicht mehr missen...musik gehört einfach zum leben und ich denke es gibt niemanden, den man über Musik nicht emotional berührt.

Und: Die Damenwelt ;) (auch wenn das nicht der Hauptgrund ist *g*)

XXLBLUNT
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von XXLBLUNT » 21.04.2010, 16:17

Also mein Argument zu meinen Eltern war, das ich dann nicht mehr Computer spielen werde, denn damals vor 1,3 Jahren war ich PC süchtig und durch Gitarre spielen bin ich wieder normal.

avun

von avun » 21.04.2010, 16:22

Was ein lustiger Thread ^^

Ich schreib einfach mal "selbstverwirklichung" das klingt in Elterns Ohren bestimmt deftig ^^

Ich hoffe das wurde noch nicht genannt :cool:

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SaKuLuS
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von SaKuLuS » 21.04.2010, 16:50

Da is meine Thread-Idee ja auf fruchtbaren Boden gefallen was? :D

Silvax
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von Silvax » 10.06.2010, 11:18

Für Gitarre spielen = Endorphine =)=)=

Im ernst wenn ich meine Lieblingslieder spiele da lad ich mich irgendwie wieder auf. Es macht sowas von Spass und das obwohl ich eigentlich noch nen Gitarrennub bin. ^^
Aber nen Tag ohne Gitarre fällt mir schon schwer, greif schon zur Gitarre wenn ich nen Film gucke und übe unbewusst. Bin echt schon geschädigt. :D

Argument für Gitarre ist m.E.


- der Spass.
- das Arbeiten der Hirnhälften.
- lernen der Fingerfertigkeit.
- Bei Kidis sind vielleicht verborgene Talente die mit Musik mal erfolgreich werden könnten.
- wenn man es als Kind lernt kann das später vielleicht eine zusätzliche oder Haupteinnahmequelle im Beruf sein (Musiker oder Gitarrenlehrer)
- Freundschaften bilden (Musikfreunde, evtl Band.)

Gast

von Gast » 10.06.2010, 11:41

Das beste Argument wäre wohl, dass man Gitarre spielen will. :D

Gast

von Gast » 11.06.2010, 08:15

an erste stelle macht das spaß, kann aber auch als eine art therapie gebraucht werden ;)
außerdem kann MANN der frau imponieren ^^ und wenn man ziemlich gut ist, dann kann man ja auch ab und zu mal angeben :D ( ne muss nicht sein ^^)

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csoburn
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von csoburn » 11.06.2010, 10:32

:D
nunja, klar man sollte es auch wollen, sonst bringst in meinen Augen wenig.

Ich finde halt für mich ist es auch ein super Ausgleich zum Job bzw um mal abzuschalten.

Mit Musik kann man sich ganz gut Ausdrücken, heisst also man kann damit auch gut Stress abbauen. Gerade bei Gitarre bzw e-Gitarre da kann man herrlich soft daherklampfen oder auch mal richtig Dampf ablassen und die Nachbarn in den Wahnsinn treiben ;)

Man kann auch gut mal andere dran teilhaben lassen, Musik in jedweder Form entzieht sich ja soweit ich das einschätzen kann niemandem (also zumindest kenn ich keinen der gar keine Musik hört)
Es transportiert ja Gefühle und Emotionen, Liedtexte regen zum nachdenken an oder bringen einen einfach in ne gute Stimmung usw.

noch ne Anmerkung:
Mir hat mal ein sehr weiser Professor der sind Hauptsächlich mit Hirnforschung beschäftigt gesagt das musizieren ein super Ausgleich zu fast allem ist was man sonst so macht...
))-))

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nibor
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von nibor » 18.03.2012, 22:30

Sag deinen Eltern einfach:
Wenn ich in ein paar Jahren ein berühmter Weltstar bin und Millionen verdiene, dann bekommt ihr das 10fache zurück was die Gitarre gekostet hat :D
Und wenn ihr glück habt gibts nochn paar Backstage Karten ;D
Here we come reach for your gun And you better listen well my friend, you see It's been slow down below, Aimed at you we're the cowboys from hell

Dad Pa
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Re: Argumente für Gitarre spielen

von Dad Pa » 18.03.2012, 23:14

SaKuLuS hat geschrieben:Deswegen muss man gut dafür argumentieren können.

Also schreibt ma hier rein welche Vorteile Gitarre spielen oder Musik machen bringt.



Bewußt Musik machen und das auch noch mittels eines Werkzeuges (Instrument) ist wohl eine der wenigen Eigenschaften die den Menschen als Lebewesen von den Pflanzen und Tieren erheblich abgrenzt und unterscheidet.
Aus evolutionärer und biologischer Sicht ist wohl der Mensch die einzige Lebensform die fähig ist bewußt und eigenständig Musik zu machen.
Eine Pflanze kann atmen, daß tun Menschen auch - ein Tier kann tanzen und sogar kommunizieren um nur einige Beispiele zu nennen. Aber Musik machen kann nur der Mensch. Der Drang zu musizieren, diese zu interpretieren oder auch zu erschaffen hat sich im Laufe von Jahrmillionen entwickelt.
Diesen Drang zu unterbinden kommt quasi einer Evolutionsbremse gleich und verhindert die weitere Entwicklung des Menschen welcher diese Fähigkeit durch ständiges Training über Generationen auch an die Enkel, Urenkel, UrUrenkel usw. weiter geben wird, sofern er sie als einzelner Baustein der Evolutionsgeschichte erlernen kann und vorallem auch darf.

Sollten deine Elten religiös angehaucht sein, dann würde ich Ihnen in diesem naturwissenschaftlichem Zusammenhang erklären, daß Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat - Gott also ein Musiker sein muß - und es eine Sünde wäre ein Ebenbild Gottes den Wunsch "Musik zu machen" zu verweigern oder noch schlimmer, nicht zu fördern.

LG
Dad Pa
Glück kann man verdoppeln wenn man es mit jemand teilt.
(Albert Schweitzer)

Paul Fabulous
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von Paul Fabulous » 19.03.2012, 11:39

Außerdem noch:

- Verbesserung des Hörvermögens
- darauf aufbauende Fähigkeiten (Sprache, Soziales)

Gruß

Paul

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Kevenborstel
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von Kevenborstel » 19.03.2012, 15:53

Wauw ..... bin ja echt begeistert, was ich für ein tolles Hobby habe :lol:
Die bisherige Auflistung ist klasse. Allerdings denke ich, dass wohl die meisten Eltern sich eher freuen, wenn ihr Kind etwas mit Musik machen will. Und die Kosten für ein "brauchbares" Instrument sind eigentlich dank den großen Versendern (hat natürlich auch andere Gründe) ziemlich Haushaltseinkommenskompatibel und sogar der Musikunterricht, zumindestens an den Kreismusikschulen (oder VHS) ist nicht sehr hoch (und für Familien ohne Arbeit liegen die Kosten sogar durch die Reduzierung im Taschengeldbereich).
Aber durch die vielen Beispiele kann man jedenfalls das Kaufenwollen/Gewissen/Stolz/ etc. der Eltern gehörig aufpeppen ;)
"Level Ahead (L.A.) is comming soon"

felixsch
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von felixsch » 19.03.2012, 16:57

Wie ja eh schon länger bekannt ist, macht Musik "schlau". Darüber kann man sich jetzt streiten, die Süddeutsche Zeitung belegt das aber:

Süddeutsche, Artikel Macht Musik Schlau? hat geschrieben:[...]Forscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) berichteten vergangenes Jahr, dass bei Kindern, die früh ein Instrument erlernen, auch die Schulnoten in Mathematik und Deutsch etwas besser sind als bei ihren Altersgenossen, die Sport treiben. [...]


Auch denke ich, dass das viel mit sozialem Zu tun hat, das gemeinsame Musikmachen in einer Band zum Beispiel.

Auch Eltern profitieren davon: wenn ein Kind viel Spielt, hat es weniger Zeit um auf der Straße "zu lungern" ;)

Cidaq
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von Cidaq » 20.03.2012, 20:31

Ich spiele Gitarre, weil es mir Spaß macht. Außerdem finde ich ganz klar, dass Gitarre spielen oder überhaupt Musik machen eine sinnvollere Beschäftigung ist, als z B den ganzen Tag vorm Fernseher zu sitzen oder auf der Straße rumzugammeln.
Ein weiteres Argument ist, dass man durch die Musik teilweise auch gut Kontakte zu anderen knüpfen kann, die auch Musik machen.
Musik machen hält auch den Geist fit, gerade bei älteren und ist gut für das Konzentrationsvermögen.
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von Harry83 » 21.03.2012, 08:55

Für mich war und ist die Musik schon immer sehr wichtig gewesen. Es macht mir Spaß, andere Leute an der Musik, die ich mache, teilhaben zu lassen.

Zur Gitarre bin ich leider erst sehr spät gekommen. Aber lieber spät als nie. Ich weiß noch, wie viele Leute aus meinem Bekannten- und Freundeskreis sagten, es wäre zu spät. Und? Durch diese Aussage habe ich mir gesagt: Jetzt erst recht! Heute ziehen fast alle den Hut vor mir, weil ich es doch noch gelernt habe.

Die Gitarre ist für mich aber nicht nur ein Instrument! Sie ist wie ein Freund in der Not, mit der ich meine Gefühle ausdrücken kann. Außerdem habe ich viel Freude daran. Ein Tag ohne Gitarre, ist für mich wie ein Tag ohne Licht.

Durch das Spielen, hat sich meine Feinmotorik um Einiges verbessert. Bevor ich gespielt habe, war Feinmotorik ein Wort aus einer anderen Sprache für mich.
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von mjchael » 21.03.2012, 09:50

Harry83 hat geschrieben: Bevor ich gespielt habe, war Feinmotorik ein Wort aus einer anderen Sprache für mich.


Aha, Fremdsprachenkenntnisse verbessert es auch :lol:

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von Harry83 » 21.03.2012, 19:56

Logo! :P
Ne! Mal im Ernst; Leider bin ich auf Medikamente angewiesen, die meine Motorik sowie die Merkfähigkeit stark einschränken. Nachdem ich aber mit der Gitarre angefangen habe, hat sich das sehr stark verbessert. Gerade was die Merkfähigkeit angeht. Wenn ich etwas auswendig lernen muss, schnappe ich mir eine Gitarre, und mache daraus ein Lied. Klingt zwar fast nie super, aber mir hilft es.
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von Rico » 21.03.2012, 20:31

Harry83 hat geschrieben: Wenn ich etwas auswendig lernen muss, schnappe ich mir eine Gitarre, und mache daraus ein Lied. Klingt zwar fast nie super, aber mir hilft es.


Tolle Methode! Klingt fast zu einfach und einleuchtend, um selbst darauf zu kommen. Sollte ich auch mal probieren...

Es ist immer unschön, wenn jemand mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen hat. (Ein Freund von mir leidet seit seiner Kindheit unter Muskelschwund und ich bewundere ihn dafür, mit welcher Kraft und Willensstärke er durch´s Leben geht!) Um so faszinierender ist es aber auch, wie Musik (machen) den Menschen helfen kann, die Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen. Ein wunderbares Phänomen...!

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von Harry83 » 22.03.2012, 11:09

@Rico: Bei mir ist es Epilepsie, die ich aber Dank der Medis sehr gut im Griff habe. Angefangen hat das ganze mit 16. Damals hatte ich, bei jedem Anfall, Todesangst. Nachdem ich aber die Diagnose bekam, und medikamentös eingestellt wurde, gab es, bis auf die paar Einschränkungen, keine Probleme mehr.
Dank der Mucke, merke ich aber auch davon nicht viel. Wenn ich spiele, ist irgendwie alles super!
Das mit dem lernen, habe ich aber schon früher so gemacht. Wenn wir in der Schule was auswendig lernen sollten, habe ich mir einfach eine Art Melodie ausgedacht. Beim Vortragen war das zwar immer lustig für die Anderen, aber so funktioniert es.
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von Rico » 22.03.2012, 19:33

@ Harry83: Ich, für meinen Teil, kann da ja eigentlich gar nicht mitreden, weil ich nicht von irgendwas betroffen bin. Ok, wenn die Stimmung mal nicht so pralle ist, die Gitarre schnappen und einfach fließen lassen, muss nicht mal "ein Konzept" haben. Da merke ich schon, wie das hilft. Aber all denen, die sich trotz Krankheit erhobenen Hauptes dem Leben stellen und nicht den Kopf in den Sand stecken, kann man nur Respekt zollen! Also: ()/ & keep on rockin´!
()/ =(=))=

Gruß

Rico

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Re: Argumente für Gitarre spielen

von mjchael » 15.12.2016, 19:12

An diesen Thread wurde ich jüngst wieder erinnert. Und um den wieder ins Gedächtnis zu rufen füge ich einfach einen neuen Beitrag an:
Thema: von mir oben:
Es gibt kein einziges Instrument, bei dem man dermaßen leicht und schnell eine so riesige Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung hat, wie die Gitarre.
Allein in einem Takt kann man Brushing, Bendig, Flageolett, Hammering-Off, Pull-On, Slide, Picking, Vibrato, Glissando, Dämpfen, Palmmuting, Gostenotes, unterbringen, wobei ich bei den Möglichkeiten nur an der Oberfläche mal gekratzt habe.
Und so lange sich kein Instrument abzeichnet, dass über eine auch nur annähernd flexible Tongestaltungsmöglichkeit verfügt, wird die Gitarre die Königin der Instrumente bleiben.

Dazu habe ich auf Youtube folgende Videos gefunden:








Gruß Mjchael

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Re: Argumente für Gitarre spielen

von mjchael » 15.12.2016, 19:16

Auch schön:
Three-Year Guitar Evolution (2008 - 2011)

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GuitarRalf
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Re: Argumente für Gitarre spielen

von GuitarRalf » 16.12.2016, 08:31

Moijn Leude !

Beeindruckend, .... Die Gitarre bietet dem Gitarristen eine leichten Zugang zur Musik. Ein Saiteninstrument, das den direkten Zugang zur Tonquelle, der Saite, fordet. Ohne Bogen und Filzhämmerchen, nur mit Fingerkuppen und/oder Plektrum werden Schwingungen kreiert. Wie jedes Musikinstrument, lädt auch die Gitarre zum Verweilen ein. Es sind Harmonien und Melodien möglich. Die Gitarre kann aber auch genauso gut nur zu einer Rhythmusbildung benutzt werden.

Gruss
GuitarRalf

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Re: Argumente für Gitarre spielen

von mjchael » 16.12.2016, 14:00

Noch ein schönes Beispiel von einem Megaprofi:


Das hier kennen die alten Hasen schon:

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Kevenborstel
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Re: Argumente für Gitarre spielen

von Kevenborstel » 16.12.2016, 15:22

Und wenn man mal Besuch bekommt, kann man sogar gemeinsam spielen - Karten -/Brett und Videospiele sind doch 'ne Schei.. dagegen :lol:

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