Poti und Pickupschalter Einstellungen

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Air Germany
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Poti und Pickupschalter Einstellungen

Erstellt: von Air Germany » 06.01.2010, 23:54

Tach zusammen.
ich habe auf ner westerngitarre n bissl gelernt und bin vor einiger zeit dann auch zu meiner ersten e gestossen
es ist ne höfner verythin
http://www.musik-schmidt.de/images/prod ... H-BK_4.jpg
diese hier.
ich habe nen line 6 spider 3 verstärker.
nun zu meiner frage/ problem
da ich bei keinem e gitarre und einstellungen gelernt habe, gaibt es n paar einstellungsschwierigkeiten
mit dem verstärker komme ich klar soweit
aber
an der klampfe sind 4 potis und der pickupschalter
naja und ich doktere immer darum, aber ich habe immer das gefühl, dass der sound einfach sch... ist, je nach pickupstellung haben dann auch die potis ne verschiedene funktion?
also irgendwie tu ich mich da wirklich schwer mit
kennt da jemand ne gute internetseite? also wenn ich mich so blöd anstelle dann muss das schon für idioten gemacht sein...wie gesagt, mir hat das nie einer gezeigt und slebst komme ich einfach nicht auf die perfekte einstellung...oder kann man das nut per gehör machen?
naja ich hoffe jemand hat nen tip für mich :lol:

danke im vorraus
Steven

Gast

Erstellt: von Gast » 07.01.2010, 10:18

Mach mal folgenes; den Schalter auf Mittelstellung. Nun die beiden vorderen Regler etwas auf drehen(die beiden, die dem Schalter am nächsten liegen. Jetzt nimmst Du einen kleinen Schraubenzieher oder ähnliches + klopfst mit ihm leicht an einen xbeliebeigen Stift am Humbucker. Jetzt müssen am Verstärker leichte Tongeräusche zu hören sein. Dann stellst Du den Schalter in eine andere Richtung, u. jetzt darf nur von einem Humbucker das klopfene Geräusch zu hören sein(der andere ist aus). Jetzt den Schalter wieder in die entgegen gesetzte Richtung, u. auch jetzt darf nur ein Humbucker beim Klopfen zu hören sein.(die beiden Lautstärkeregler dabei etwas auf lassen) Ich nehme mal an, das die beiden Regler, welche dem Schalter am nächsten liegen, die Lautstärkeregler für die einzelnen Humbucker sind. Die beiden hinteren sind je für hell + dunkel da. Also, die beiden am Rand sind wahrscheinlich für den vorderen Humb. zuständig, u. die beiden anderen, für den hinteren. Wenn Du nur mal den vorderen Tonabnehmer(Humb) benutzen möchtest, muss der Lautstärkeregler vom anderen auch etwas geöffnet sein. Nur der Schalter regelt, welcher Humbucker, vordere oder hintere oder bei Mittelstellung beide), in Betrieb ist. :-)))

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chris73
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Erstellt: von chris73 » 07.01.2010, 10:22

also zur grundsaetzlichen funktion des schalters und der potis:
mit dem schalter waehlst du die tonabnehmer aus. in der ganz vordersten stellung ist nur der PU an der bruecke aktiv, in der mittelstellung beide und in der hintersten stellung nur der hals PU.

dann hast du jeweils fuer jeden der beiden PUs ein volume und ein tone poti. mit dem volume poti regelst du den output, also die lautstaerke des PUs, mit dem tone poti kannst du hoehen wegnehmen.

die perfekte einstellung ist wirklich ne gehoersache. ganz pauschal ist es so, dass der PU an der bruecke immer schaerfer und hoehenreicher klingt, der hals PU immer waermer, fetter und bassiger. also waehlt man den PU je nach bedarf aus. fuer nen verzerrten rock oder metal sound nimmt man eher den bruecken PU und dreht tone und volume voll auf. fuer ein weiches, cremiges blues solo ist eher der hals PU geeignet und man spielt vielleicht auch mal mit den potis etwas rum ...

also DIE perfekte einstellung gibts nicht, das gehoert in die rubrik ausprobieren ;)

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metal-skull65
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Erstellt: von metal-skull65 » 07.01.2010, 16:15

Ergänzend kann ich dann noch erwähnen das man eigentlich den hinteren (Steg-tonabnehmer) für die Rhytmusarbeit benutzt bei rockmusik zum Beispiel.
Den Vorderen (Hals-Tonabnehmer) meistens für Solospiel aber auch für Fingerpicking,blues...

Da sag ich mal die Musikrichtung entscheidet da mit ;)

Natürlich bestätigen ausnahmen die Regel ^^


Gruß ))-))

Air Germany
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Erstellt: von Air Germany » 10.01.2010, 08:54

hey vielen dank für die antworten, hat mir wirklich geholfen :D
jetzt ist mit aber folgendes aufgefallen, als ich das mit dem schraubendreher probiert habe:
ich habe an der klampfe ja nur 2 pickups, aber 3 einstellungen am schalter...
der mittlere schalter aktiviert den oberen und der untere den unteren...aber bei der obersten einstellung ist es dann wie bei der mittleren.
also ist die oberste stellung des pickupschalters quasi überflüssig bei mir?
oder hab ich das nicht richtig kapiert? :shock:

thogum
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Erstellt: von thogum » 10.01.2010, 14:08

chris73 hat es doch schon hervorragend beschrieben:
chris73 hat geschrieben:[...]
mit dem schalter waehlst du die tonabnehmer aus. in der ganz vordersten stellung ist nur der PU an der bruecke aktiv, in der mittelstellung beide und in der hintersten stellung nur der hals PU.
[...]

Bist du sicher, dass in der Mittelstellung nur der Tonabnehmer am Hals aktiv ist? Normalerweise sollten da beide aktiviert sein.

60´s
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Erstellt: von 60´s » 11.01.2010, 16:55

Air Germany hat geschrieben::
ich habe an der klampfe ja nur 2 pickups, aber 3 einstellungen am schalter...
der mittlere schalter aktiviert den oberen und der untere den unteren...aber bei der obersten einstellung ist es dann wie bei der mittleren.
also ist die oberste stellung des pickupschalters quasi überflüssig bei mir?
oder hab ich das nicht richtig kapiert? :shock:


Mit dem sogenannten Toggleswitch (so wird der Schalter allgemein bezeichnet) schaltest du, wie schon erklärt, die Pickups abwechselnd oder (in der Mittelstellung) zusammen.

In der Stellung, in der der Halstonabnehmer aktiviert ist, klingt die Gitarre etwas basslastiger und hat einen wärmeren KLang. In der Stellung Stegtonabnehmer klingt die Gitarre knackiger, der Klang ist schärfer und weniger basslastig.

In der Mittelstellung hast du mehr Bässe und vor allem einen glockigeren Klang.

Wenn du keinen Unterschied merkst, so kann es schon sein, dass der Schalter in der Mittelstellung nur den Halstonabnehmer aktiviert, obwohl an sich beide Abnehmer geschalten sein sollten. Der Grund dafür liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit an der Kontaktfeder des Schalters. Der Schalter arbeitet, ganz im Gegensatz zu anderen Schaltern, als Öffner. In der Mittelstellung sollten beide Kontaktfedern (jeder Tonabnehmer hat eine eigene) mit der Klinkenbuchse verbunden sein. Ist die Feder des Stegtonabnehmers etwas verbogen, so kann es schon vorkommen, dass in der Mittelstellung kein Konatkt zum Ausgang vorhanden ist. Kommt gar nicht so selten vor (manche Spieler betätigen die Schalter mit wenig Fingerspitzegefühl).

Für die Lösung dieses Problems gibt es zwei Möglichkeiten (ich weiß nicht, welche Schalterbauart Höfner bei diesem Modell verwendet): Ist der Schalter in offener Bauart (teure Variante mit extrem robusten Federn), so kann man die Feder leicht nachbiegen.

Ist der Schalter im geschlossenen Gehäuse (billige Variante, kleinerer Raumbedarf), so bleibt nur der Tausch (hier empfiehlt es sich, gleich einen hochwertigen Ersatz zu installieren).

Alles in Allem ein eher kleines Problemchen für den Fachmann.....
Strat+Paula+Tele

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