Misserfolgsthread

Gast

von Gast » 19.04.2013, 16:34

Phuehue hat geschrieben:John Petrucci.

Klar der Typ ist schnell. Technisch ganze Galaxien von mir entfernt. Und dennoch gefällt mir dieser Speedbereich einfach nicht... Ich finde einen B.B.King, der in der Zeit, wo ein Petrucci problemlos 600 Töne spielen kann, nur den einen spielt, einfach besser. Tja... so sind die Geschmäcker :D


ja aber so soll es auch sein. nur manche sind halt so, dass sie meinen, man hätte nen schlechten geschmack, oder jemand ist schlecht...nur weil er jemandem nicht gefällt...sowas finde ich doof.

wenn ich sage, dass ich james hetfield liebe, lachen die meisten...aber ich mag ihn einfach und vorallem seine songs und das laße ich mir nicht vermiesen.

danke nochmal, dass du mir so hilfst, obwohl dieses thema "plek" dich eher langweilen dürfte.

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Phuehue
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von Phuehue » 19.04.2013, 16:38

...hehe... das Plek-Thema beschäftigt mich auch heute noch täglich! :lol:

Auch ich bin immer noch auf der Suche noch einem Plek, das irgendwann all meine Probleme löst (dreht sich beim Spielen, verliere es, zu hart für Akkustik-Gitarre, zu weich für E-Gitarre etc.). Ich werde wohl auch noch die nächsten 50 Jahre mit der Suche damit verbringen :D

Gast

von Gast » 19.04.2013, 16:43

:D
ich habe jetzt die Dunlop Lucky 13:

Bild

Die sind okay für mich, weil sie recht wenig nebengeräusche machen.[/img]

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Chavez
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von Chavez » 19.04.2013, 16:43

Hit-Girl hat geschrieben:wenn ich sage, dass ich james hetfield liebe, lachen die meisten...aber ich mag ihn einfach und vorallem seine songs und das laße ich mir nicht vermiesen.

Richtig so. Laß dir nie von jemandem deinen Geschmack madig machen.

Ok. Wir sind im "ich könnt das Ding an die Wand klatschen" Thread ergo folgendes:
Wenn ich auf der Western bewust leise spielen möchte (Strumming) dann schaff ich es selten länger als eine Minute in einer gleichbleibenden Lautstärke zu bleiben. Mal wird es dann ganz dünn und oft schon mit dem nächsten Down- oder Upstroke zu fett. :(

Gast

von Gast » 19.04.2013, 16:46

Chavez hat geschrieben:
Hit-Girl hat geschrieben:
Wenn ich auf der Western bewust leise spielen möchte (Strumming) dann schaff ich es selten länger als eine Minute in einer gleichbleibenden Lautstärke zu bleiben. Mal wird es dann ganz dünn und oft schon mit dem nächsten Down- oder Upstroke zu fett. :(


das habe ich auf meiner akkustischen auch ganz besonders - aber auch auf meiner e. :)

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von Phuehue » 19.04.2013, 16:47

Und ich haddere immer wieder an der Genauigkeit bis in die letzte Konsequenz...
Höre grad unsere Proberaumaufnahmen. Einzelne Solo-Stellen gefallen mir ja ganz gut, und dennoch gibt es einfach immer und überall Patzer, Schlackser, Fehlerchen uswusf. (Vom Gesang mal ganz zu schweigen...).

Ich tröste mich einfach immer mit dem Gedanken: "Live fällt das keiner Sau auf oder ist nach dem nächsten Schluck Bier wieder vergessen!" :D

Gast

von Gast » 19.04.2013, 16:49

wo kann man denn was von euch hören? auf youtube?

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von Phuehue » 19.04.2013, 16:51

Auf meinem Rechner ;-)

Na die Aufnahmen von mir / uns sind noch nicht wirklich öffentlichkeits-tauglich :lol:

Wir sind drum grad am Set einstudieren (30 neue Songs in knapp 4 Monaten). Drum hadderts an allen Ecken. Aber sobald wir bühnentauglich sind, stell ich mal bissel was ein :D

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von Gast » 19.04.2013, 16:54

ja- ist gut. würde gerne mal reinhören :)

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von Vinnland » 20.04.2013, 12:24

Argh ... mich ärgern gerade meine Fingerkuppen. Es wird zwar immer besser aber wenn ich mal Zeit habe und länger üben kann, wird es doch noch ziemlich schmerzhaft. Blöd, wenn man durch sowas Blödes ausgebremst wird.

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von Siddy » 20.04.2013, 14:05

Das ergibt sich mit der Zeit von selbst. Vorausgesetzt man spielt regelmäßig.
Rock´n Roll ist wenn mans trotzdem macht...

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Vinnland
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von Vinnland » 20.04.2013, 15:21

Siddy hat geschrieben:Das ergibt sich mit der Zeit von selbst. Vorausgesetzt man spielt regelmäßig.

Ja, das mit dem Regelmäßig war halt immer das Problem. Ich weiß garnicht, wie oft sich schon Hornhaut gebildet hat, die dann wieder verschwand, da keine Zeit für die Gitarre war oder ich durch technische Dinge ausgebremst wurde. Aber jetzt habe ich einen Gitarrenlehrer und da bin ich "gezwungen" täglich was zu machen.

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von sixstringsdown76 » 25.04.2013, 09:25

Letztens bei der Open Stage im Dodo's in Berlin habe ausgerechnet im letzten Song meines Sets total den Faden verloren.
Da war nix zu retten ... Kruzitürkn. So lernt man neue deutsche Härte 8-)

Zum Glück kam ne Super Band nach mir.
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MarkusG
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von MarkusG » 25.04.2013, 09:31

Berlin.... kann man Dich auch mal näher an Germering dran erleben?
Anmerkung: Dieser Text enthält keinen der Begriffe Bombe, Ossama, Geldwäsche oder Drogenhandel. Sollte ausnahmsweise das Wort Anschlag verwendet werden, so bezieht sich dies ausschliesslich auf die Erzeugung von Tönen mit musikalischen Instrumenten.

Gruss Markus

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Samhain
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von Samhain » 25.04.2013, 09:36

Hatte gestern beim Üben von "Dust in the Wind" den Eindruck ein Stück Holz in der Hand zu haben. Hat nullkommanull geklappt. Weder Akorde noch Wechsel noch Rhytmik noch sonstwas.

... ich brauch irgendwann mal ne Flasche Motiviation :shock:
greetz
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von phunky » 25.04.2013, 09:47

Ach, einfach mal stehen lassen, das Stück Holz. Mir geht das nach 20 Jahren auch noch so, dass manchmal nicht viel geht. Gerade vorgestern war so ein Tag. Nach fünf Minuten hing die Klampfe wieder an der Wand. Und gestern war dann alles wieder gut.

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von Samhain » 25.04.2013, 10:08

... es kommt halt dann immer gleich das schlechte Gewissen auf, nicht geübt zu haben

... aber sicherlich hast Du Recht. Der Mensch ist halt keine Maschine wo jeden Tag alles gleich gut ist ...
greetz

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von Sunburst » 25.04.2013, 10:10

Solche Tage kennt glaube ich jeder. Ich hab momentan auch so viel im Kopf, da klappt manchmal gar nichts an der Gitarre. In anderen Momenten ist sie dann aber willkommene Ablenkung und einfach nur gut zum Klimpern.

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von sixstringsdown76 » 25.04.2013, 10:32

MarkusG hat geschrieben:Berlin.... kann man Dich auch mal näher an Germering dran erleben?

Ja. Voraussichtlich am Dienstag, dem 14. Mai 2013 bei der Open Stage im Kyeso (www.kyeso.de)
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von Meself » 30.04.2013, 11:49

Über all die Griffwechsel, Melodiespiel u.s.w. viel zu wenig gestrummt. Nun sitzt nichtmal mehr der Wechselschlag sauber. :(

Also dann...lady in black, du musst her halten.

@Hit-Girl

Ich hatte lange das problem,dass sich meine Pleks zwischen Daumen und Finger drehten.
Die hier tun es nichtmehr:
http://www.thomann.de/de/dunlop_nylon_m ... yer_pk.htm

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von Harry83 » 30.04.2013, 12:14

Da ich ausschließlich mit Jazz III Pleks von Dunlop spiele, kenne ich das Problem. Die Finger schwitzen, und das Plek rutscht weg. Ich bohre immer Löcher in die Pleks, um etwas mehr halt zu haben. Klappt ganz gut.
Keep Metal Alive!
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von Gast » 30.04.2013, 12:36

Harry83 hat geschrieben:Da ich ausschließlich mit Jazz III Pleks von Dunlop spiele, kenne ich das Problem. Die Finger schwitzen, und das Plek rutscht weg. Ich bohre immer Löcher in die Pleks, um etwas mehr halt zu haben. Klappt ganz gut.


Ich habe ein Original Plek von Metallica - hat mein Bruder gefangen - und da sind so Fäden "eingenäht" oder im Plastik drin halt....da kann man schwitzen wie man will, das Teil rutscht nicht.

Ich bin immer noch auf der Suche nach diesen Pleks...keine gefunden bis jetzt die so etwas haben,.

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von Harry83 » 30.04.2013, 12:50

Mr. James Hetfield, hat mir mal eins in die Hand gedrückt, als er nach dem Konzert an mir vorbeiging. Das ist mein Heiligtum :D Bei dem, welches ich habe, ist nichts verändert. Ich kann mir vorstellen, dass das, welches du hast, mit Nylon oder ähnlichem umwickelt wurde, damit es nicht rutscht.
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von Gast » 30.04.2013, 13:38

ja und wo kriegt man diesepleks zu kaufen, die mit dem rutschfesten nylonfaden durchzogen sind?

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von Harry83 » 30.04.2013, 13:47

Hab ich schon gesucht, und leider nichts gefunden. Ich gehe mal davon aus, dass diese Pleks selber gemacht sind.
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von Rams3S » 30.04.2013, 14:01

Warum habt ihr alle Pleks von Metallica :shock: ? Ich hab keins! (ganz akuter Fall von ,Misserfolg´)

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von Harry83 » 30.04.2013, 14:18

Hehe :P
Keep Metal Alive!

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Gast

von Gast » 30.04.2013, 14:20

Rams3S hat geschrieben:Warum habt ihr alle Pleks von Metallica :shock: ? Ich hab keins! (ganz akuter Fall von ,Misserfolg´)


Dafür haben ein paar meiner Freundinnen eine Eintrittskarte von Justin Bieber :P

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von Rams3S » 30.04.2013, 14:26

Tja, Bieber Pleks würd ich beim Rausgehen in die Tonne schmeißen (vorausgesetzt, mich hätte jemand sehr gewaltsam überwältigt und zur dortigen Anwesenheit gezwungen).. aber das ist natürlich nur mein persönlicher Musikgeschmack..

Das einzige Plek was ich mal ,gefangen´ habe hab ich nicht gefangen, sondern aufgehoben. Das flog mir vor die Füße und keiner wollte es wirklich haben.. war eine Vorband von ich glaube Arch Enemy, die sich (Achtung, Schimpfwort) Fotzenkopp nannte und irgendwie eine Art Slipknot-Parodie darstellen sollte.. Würd ich natürlich sofort eintauschen :lol:

Gast

von Gast » 30.04.2013, 18:04

Mißerfolg:
Oft mein kleiner Finger.

Wenn ich C greife und rutsche mit dem C-Akkord sehr schnell 2 Bünde tiefer und möchte ich dazu mit dem kleinen Finger die H-SAite im 5 Bund greifen - dann macht mein kleiner ab und zu was er will :D

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von Exordium » 30.04.2013, 20:59

Hit-Girl hat geschrieben:Dafür haben ein paar meiner Freundinnen eine Eintrittskarte von Justin Bieber :P


Jeder macht mal Fehler...

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Suomi
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von Suomi » 03.05.2013, 23:47

Ich nehm zurück, dass ein F so schwierig ist.. B ist ja noch viel schlimmer :shock:
Und das steht leider fast genauso oft wie ein F in den Songs die ich toll find .. naja, alternativ muss nu Bm herhalten^^
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von Exordium » 04.05.2013, 00:48

Die A-Typ Baree Akkorde sind schon eine echte Hausnummer. Ich greife diese immer in der einfachen 2-Finger Variante. :)
Man muss dann lediglich mit der hohen E-Saite etwas aufpassen. Beim Strummen kaum ein Problem, beim Picking... naja, kommt drauf an.
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von Suomi » 05.05.2013, 22:59

Hm.. ich weß nicht, ob ich das nun leichter finden soll.. ich hab vor ner ganzen Weile mal solche Akkorde gesehen, wo man quasi mitten rein greift.

Wie man das nun macht, ist mir aber genauso ein Rätsel. Danke dir dennoch für die Idee. irgendwann werd ich das auch können :D
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von Rams3S » 06.05.2013, 01:59

Dazu brauchst du übelst fiese Gummifingergelenke , bei denen es mich schlichtweg erschaudern lässt. :lol: :lol:
Ich brauch dazu drei Finger, da mein Ringfinger sich am mittleren und letztem Gelenk nicht richtung Handrücken verbiegen lässt.. Hat lange gedauert, aber mittlerweile klingen die A-Typ Baree Akkorde bei mir fast besser als die anderen, da ich mit dem kleinen Finger noch etwas Variation reinbringen kann.
Öhm..sorry, einen Misserfolg hab ich übrigens gerade nicht (außer, dass ich noch kein James Hetfield Plek auf der Straße gefunden habe)^^..

Gast

von Gast » 06.05.2013, 09:23

verzweiflung ;)
ich dämpfe einfach zuviele saiten unfreiwillig ab:

beim G mit dem mittelfinger die A-SAite - der liegt nicht senkrecht genug auf.

*übenübenüben*

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von Wurstfinger65 » 06.05.2013, 20:40

Ich übe ohne nennenswerte Erfolge einen vorgezogenen Wechsel. D = 1 2 C = + + 4 +
D = 1 2 + C = 1 2 + geht eigentlich ganz gut. Doof ne? Ist das was Psychosomatisches? ;)
)()(
Die Realität entspricht nicht meinem Naturell

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von Suomi » 22.05.2013, 22:53

Gitarre in die eine Ecke, ich in die andere mit den Worten "du kannst mich mal"^^

Ohne Capo schnarren die Saiten, nichts ist sauber gegriffen. Das F, welches ja mal ordentlich klang, klingt derweil als hätte ich das noch nie gemacht. Mindestens eine Saite ist gedämpft.
Und überhaupt... schnarrende Saiten, ständiges verspielen, schauriger Gesang .. ist mal wieder der Punkt, wo ich denke "ich lerns eben nie vernünftig" :shock:

Letztlich hab ich sie eben nur ausgepackt, damit die Fingerkuppen nicht wieder weh tun^^
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von Roddy » 22.05.2013, 22:59

Augen zu und durch, langsamer spielen, keine zu hohen Erwartungen an einen selbst stellen(ich weiß, kann ich auch voll gut ;) ), regelmäßig üben, Pausen einhalten...hm, was gibt es noch für Weisheiten?

Achja...Kopf hoch, das wird schon!
Ich zitiere mal: "Das sollst Du nicht können, sondern üben!"
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von Suomi » 22.05.2013, 23:15

Ich will nichts hören.. ich will das JETZT können :?

Aber du hast ja recht :? .. wissen tue ich das ja auch.. allerdings verdränge ich das mal ganz gerne :D

Es ist eben so nen Zwiespalt. Hab hier eben nen Thema gelesen (warum auch immer, hab nicht mal Ahnung davon^^) und dachte mir: woher soll ich jemals dieses Wissen nehmen?

Aber es ist auch gut, wenn man hier von anderen liest, die auch eher am Anfang sind und ähnliche Probleme haben.

Mich nervt zur Zeit glaub ich am Meisten, dass ich zu 98% immer erst abends spielen kann. Dazu dann möglichst leise und in begrenzter Zeit. Schließlich hat man ja auch noch was zu erledigen und seis nur so was banales wie duschen^^

Aber ich danke dir für die Antwort und werd das befolgen. Ist eben doch was anderes es von jemand anders zu lesen als sich selber den Rat zu erteilen, den man ansich sowieso weiß :D
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von modestmattes » 23.05.2013, 10:14

@ Suomi

ich glaub auch die besten Gitarristen haben diese Momente wo man das Teil am liebsten aus dem Fenster schmeissen würde aber da gilt es ruhig zu bleiben und entweder ne Pause machen oder einfach was anderes versuchen. So mach ich es immer.Wenn gerade n Song mit Barres nicht klappen will nehme ich mir was anderes vor. Auch ruhig aus einer anderen Musikrichtung. Fingerpicking auf der Western oder ein Bluesbackingtrack und dazu einfach frei nach schnautze mit der Pentatonik improvisieren und da freu ich mich über jeden gespielten Ton, der mal zum Track passt :) Man soll zwar nicht sobald es schwierig wird die Flinte ins Korn werfen aber wenn man merkt die gute Laune geht dahin einfach mal was anderes versuchen.

So jetzt zu meinem Misserfolg.MEINE HAND! Powerchords sind ja wirklich nicht das komplizerteste aber schon nach wenigen Minuten verkrampfe ich und schlimmer noch meine Hand wird dick.http://www.iatrum.de/Bilder/muskulatur/ ... 10058w.jpg im Bereich von Position 1,3,4b und 11 wirds dick. Ich hab da 4b im Verdacht. Der Muskel heißt auch "Zuzieher des Daumens" Mein Gitarrenlehrer meinte das meine Handhaltung richtig sei und ich versuch nun beim Spielen meinen Daumen nicht immer gleich zu halten sondern mal parallel zum Hals,mal schräg und mal im 90° Winkel. Ist zwar besser geworden im Vergleich zur Anfangszeit nervt aber trotzdem weil das Greifen schon gut klappt nur lange kann ich net durchspielen.Ein Black Sabbath Song komplet durchspielen ist da nicht :/

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von phunky » 23.05.2013, 11:25

Mein linker Daumen ist irgendwie im Eimer. Barre-Griffe sind derzeit undenkbar. Wahrscheinlich sollte ich das mal eine zeitlang lieber ganz lassen, mit der Gitarre. Aber mehr als drei Tage am Stück schaff ich das einfach nicht...

Aber was solls. So passt er gut zur ohnehin defekten rechten Schulter.

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von Phuehue » 23.05.2013, 11:32

@ Phunky: Weisst woher? Eher Gelenk oder Sehnen?

Nicht zu lange warten, bis du das mal einem Profi zeigst, gell?

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von phunky » 23.05.2013, 11:33

Daumen ist nichts schlimmes. Das geht wieder weg. Schulter eher nicht. Das sind die Spätfolgen einer alten Sportverletzung. Bänderriss im Schultergelenk, mit ein paar anderen Kleinigkeiten.

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von Phuehue » 23.05.2013, 11:40

ghägghe... Und schränkt dich das beim Spielen ein?

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von phunky » 23.05.2013, 11:49

Manchmal schon. Es gibt Tage, da tut es sehr schnell weh. Und auch an besseren Tagen sind mehr als zwei Stunden spielen eigentlich nicht drin, ohne dass es unangenehme Begleiterscheinungen hätte. Aber ist nun auch nicht so dramatisch.

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von Suomi » 24.05.2013, 22:23

modestmattes hat geschrieben:@ Suomi

ich glaub auch die besten Gitarristen haben diese Momente wo man das Teil am liebsten aus dem Fenster schmeissen würde aber da gilt es ruhig zu bleiben und entweder ne Pause machen oder einfach was anderes versuchen. So mach ich es immer.Wenn gerade n Song mit Barres nicht klappen will nehme ich mir was anderes vor. Auch ruhig aus einer anderen Musikrichtung. Fingerpicking auf der Western oder ein Bluesbackingtrack und dazu einfach frei nach schnautze mit der Pentatonik improvisieren und da freu ich mich über jeden gespielten Ton, der mal zum Track passt :) Man soll zwar nicht sobald es schwierig wird die Flinte ins Korn werfen aber wenn man merkt die gute Laune geht dahin einfach mal was anderes versuchen.


Ich hab ja nicht mal Ahnung, was Pentatonik ist^^

Ich habs nun einfach kurzzeitig beim Nichtspielen belassen. Heute wars fast wieder ok. Aber irgendwie... ich hab mich scheinbar an den kürzeren Hals der alten Western gewöhnt und finds nun echt schwierig auf der neuen. Mit Capo dran geht´s wunderbar, aber ohne schnarrts oder ich greif daneben. Ist doch doof sowas.

Aber was solls, es wird schon.

@phunky

Deinem Daumen denn mal noch gute Besserung^^
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von gibmirson » 25.05.2013, 17:40

Schön, dass Deine Laune wieder gestiegen ist. Du übst aber auch im Moment keine "leichten" Akkorde! Die dauern dann auch ein bischen.


Suomi hat geschrieben:Ich hab ja nicht mal Ahnung, was Pentatonik ist^^


Schau mal in diesen Thread, falls noch nicht geschehen. Dort wird über Tonleitern und Pentatonik gerade diskutiert.
http://www.gitarre-spielen-lernen.de/fo ... 22202.html

Ist einfacher als es sich anhört und hilft, sich auf dem Brett zurecht zu finden.

Gruß
Gib
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von Mozi love » 25.05.2013, 19:12

Hallo,
soo also ich kämpfe schon recht lange mit Barreakkorden....
und was auch richtig nerft dass meine Finger immer voll weh tun (obwohl ich schon seit Weihnachten Westerngitarre spiele) und dann hör ich auf und will den nächsten Tag weiterspielen,dann tun meine Finger dann den nächsten Tag immer noch voll doll weh und dann spiel ich erst den übernächsten Tag....
Elli

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gibmirson
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von gibmirson » 25.05.2013, 23:16

Hi Elli,

versuch doch mal etwas weniger feste zu drücken. Probiere mal aus, ab wann ein Ton klingt. Das reicht dann schon. Und immer schön nah am Bund.

Wenn es mit Akkorden schwierig ist, spiele zwischendurch mal Tonleitern oder Soli oder Deine Lieblingsmelodien mit weniger Fingerdruck. Dabei gewöhnst Du Dir den geringeren Druck mit der Zeit an. Gehört aber viel Training zu.

gruß
Gib
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