Kompletter Anfänger als Autodidakt sinnvoll?
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greenpot
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Gitarre: Fender Standard Mex-Strat 2011 (Lake Placid Blue),C.Giant Konzertgitarre
Gitarrist seit: Mai 2011
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Verfasst am: 16.08.2012, 22:41 Titel: |
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Ich finde es ne gute Idee, mit einer Konzert bzw. Westerngitarre anzufangen.
Du kannst für wenig Geld herausfinden ob dir Gitarre spielen liegt. Wenn du in 4 Wochen rausfindest dass dir die EGitarre nicht liegt, hast du Verstärker, Kabel und die teurere eGitarre rumstehen. Außerdem muss du dich nicht um so komplizierte Sachen kümmern, wie Verstärkereinstellungen oder so. Du musst einfach nur spielen.
Außerdem (kein richtiges Argument): Wenn du jetzt ein bisschen eGitarre spielen kannst, und die Leute am Lagerfeuer sagen: Hey hier is ne (Akustik)Gitarre, spiel mal was. Was willst du dann spielen? Was kommt besser? Ein super schweres Led Zeppelin Solo oder einfach nur Country Roads?
Wenn du mit ne Akustik anfangen willst tu das. Ich habs auch gemacht. hab vllt 4 Monate oder so verloren, aber ich kann jetzt gut Lieder am Lagerfeuer spielen und hab auch technische und rhythmische Vorteile bei der eGitarre.
Geh einfach in den Gitarrenladen und spiel mal ein paar Gitarren an. Ab 200€ aufwärts solltest du auf eine massive Decke achten. Die Cort Earth 100 (199€) hat zB eine.
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karioll
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Gitarre: Epiphone Firebird, Epiphone Sheraton, Baton Rouge BR35CE, HarleyBenton HBS100P
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Verfasst am: 16.08.2012, 23:08 Titel: |
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Wenn du die Gitarre nicht selber holen kannst, dann lass die Finger davon. Suche dir bei einem seriösen Online- Händler deine Traumgitarre. Dann hast du Garantie und meist 30-Tage-Rückgaberecht.
Stimmgerät, Ersatzsaiten und Plektren nicht vergessen!
Aber eigentlich beim Instrumentenkauf Pflicht: vorher anspielen, oder vom Verkäufer vorführen lasen, unbedingt auch selber in die Hand nehmen, um zu spüren, wie unterschiedlich sich verschiedene Gitarren anfühlen (Gewicht, Halsdicke, Kopflastigkeit, Korpusgröße u.s.w)
_________________ Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)
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Seph
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Verfasst am: 16.08.2012, 23:25 Titel: |
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| greenpot hat Folgendes geschrieben: |
Ich finde es ne gute Idee, mit einer Konzert bzw. Westerngitarre anzufangen.
Du kannst für wenig Geld herausfinden ob dir Gitarre spielen liegt. Wenn du in 4 Wochen rausfindest dass dir die EGitarre nicht liegt, hast du Verstärker, Kabel und die teurere eGitarre rumstehen. Außerdem muss du dich nicht um so komplizierte Sachen kümmern, wie Verstärkereinstellungen oder so. Du musst einfach nur spielen.
Außerdem (kein richtiges Argument): Wenn du jetzt ein bisschen eGitarre spielen kannst, und die Leute am Lagerfeuer sagen: Hey hier is ne (Akustik)Gitarre, spiel mal was. Was willst du dann spielen? Was kommt besser? Ein super schweres Led Zeppelin Solo oder einfach nur Country Roads?
Wenn du mit ne Akustik anfangen willst tu das. Ich habs auch gemacht. hab vllt 4 Monate oder so verloren, aber ich kann jetzt gut Lieder am Lagerfeuer spielen und hab auch technische und rhythmische Vorteile bei der eGitarre.
Geh einfach in den Gitarrenladen und spiel mal ein paar Gitarren an. Ab 200€ aufwärts solltest du auf eine massive Decke achten. Die Cort Earth 100 (199€) hat zB eine. |
Danke, aber ich habe mich schon pro E-Gitarre entschieden. Bringt ja nichts das alle paar Tage über den Haufen zu werfen. Am Lagerfeuer sitze ich alle 15 Jahre einmal. Musik mache ich eigentlich nur für mich.
@Karioll
Muss ich bei dem Stimmgerät auf irgendwas achten? Tendiere im Moment zu der gebrauchten Gitarre bei Amazon, dort habe ich einen Käuferschutz und sie ist immerhin noch 100€ günstiger als neu.
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agguitar
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Gitarrist seit: Mitte 2011
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Verfasst am: 16.08.2012, 23:45 Titel: |
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Nö, nur auf längere Sicht sollte es chromatisch sein und 'nen Klinken-Anschluss haben.
_________________ Regards
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karioll
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Gitarre: Epiphone Firebird, Epiphone Sheraton, Baton Rouge BR35CE, HarleyBenton HBS100P
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Verfasst am: 17.08.2012, 00:30 Titel: |
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| Zitat: |
| Tendiere im Moment zu der gebrauchten Gitarre bei Amazon, dort habe ich einen Käuferschutz und sie ist immerhin noch 100€ günstiger als neu. |
Kannst du oder ein Freund, der sich mit Gitarren auskennt, die Gitarre vorher ansehen?
Als Laie kannst du nicht merken, ob mit der Gitarre alles ok ist. Wunderst dich später, dass sich eventuell alles komisch anhört oder die Finger sehr weh tun.
Beim Stimmgerät gibt es nichts zu beachten, es muss nur für Gitarre geeignet sein. z.B sowas hier ist gut geeignet http://www.thomann.de/de/korg_ca1.htm
Ein Tasche zum Transportieren wäre auch praktisch http://www.thomann.de/de/taschen_fuer_e-gitarren.html
ebenso zum schnellen Zugreifen und zum Schutz vor Beschädigungen ein Gitarrenhalter für Boden oder Wand http://www.thomann.de/de/gitarrenstaender.html
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Seph
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Verfasst am: 17.08.2012, 01:27 Titel: |
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| Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis niemanden, der sich mit Gitarren auskennt. Aber Du hast Recht, bei einem drei Jahre alten Gerät sollte wohl mal ordentlich geprüft werden nach dem Kauf. Hm. Schwierig. Da bliebe nur der Neukauf, allerdings bin ich dann bei gleicher Qualität mit Verstärker + Zubehör schnell bei 400€ und mehr. Das ist eigentlich etwas über dem Budget, dass ich vorerst mal investieren wollte.
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karioll
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Verfasst am: 17.08.2012, 09:23 Titel: |
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Dann gilt die Regel: Kaufe das Beste, was du dir leisten kansst, aber niemals etwas, was du vorher nicht angespielt hast und niemals etwas ohne portofreies Rückgaberecht.
Niemand, den ich kenne, spielt heute noch ausschließlich auf seiner ersten Gitarre. Irgendwann, wenn sich Geschmack und Gehör weiter entwickeln, kommt eine zweite Gitarre dazu, für die man dann auch länger sparen uns suchen kann. Denn man hat ja seine Erstausstattung und hat Zeit, um die optimale Gitarre zu suchen.
Im Geschäft kann man dir auch im Zweifel eine etwas preisgünstige Gitarre einstellen, damit sie für dich leicht spielbar ist, z.B die Saitenlage gut einstellen. Eine gut eingestellte preisgünstige Gitarre kann besser sein als eine alte, uneingestellte, teure. Manchmal wird das für kleines Geld oder kostenfrei beim Kauf mit gemacht, wenn man danach fragt.
Eine denkbare Gitarrenstunde beim Lehrer könnte im Übrigen auch sein, mit dem Lehrer in den Laden zu gehen. Oder eine Stunde ausführliche Gitarrenberatung, die auf dich und deine Finger zugeschnitten ist. Das spart teure Fehlkäufe
Ich will dir noch einmal einen Vergleich geben: Wenn ich keine Ahnung vom Fahrradfahren hätte, und mir bei ebay ein Fahrrad holen, dessen Hinterrad eine leichte 8 hat, würde ich das nicht sehen. Ich würde mich bloß wundern, warum das Fahren damit so schwer ist. Könnte sein, dass ich trotz vielen Übens nach einer Weile denken würde, ich kann es nicht lernen. Mit einem preiswerten aus dem Laden ohne 8, das dazu noch vom Händler nach Größe und Gewicht und mit richtiger Sattelhöhe ausgestattet ist, würde ich aber bald gut fahren können.
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Seph
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mjchael
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Gitarre: Vorzugsweise Akkustik (Antonio Esteban Mod. 2), ein wenig 12-Saitig (Aria), ein wenig E-Gitarre (Palomar = Les-Paul-Nachbau)
Gitarrist seit: 1979
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Verfasst am: 17.08.2012, 10:22 Titel: |
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Guter Tipp: Gehe in einen Laden und schaue dir da die Gitarren an, damit du ungefähr weißt, was du dir online kaufen willst.
Als Belohnung für die Mühen des Geschäftes kaufst du dir dann dort Zubehör, Liederbücher, Gitarrenlehrbücher, Seiten etc. Alles das, was durch Portokosten eh teurer geworden wäre.
Und Liederbücher und so schaue ich mir so und so Lieber im Laden mal an. (Denn inzwischen ist es so, dass es zwar eine Unzahl wirklich guter Bücher gibt, aber von denen ich die meisten Lieder halt schon irgendwo habe.)
Solltest du kein gescheites Liederbuch fürs Üben finden, darfst du mich noch mal anhauen, wenn du deine Gitarre hast.
Gruß Mjchael
_________________ (ziehe Ende Aprill 2013 um. Kann sein dass es etwas dauert, bis ich wieder einen Internetanschluss habe. )
Lagerfeuerdiplom und andere kostenlose Gitarrenkurse auf Deutsch.
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Seph
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Verfasst am: 17.08.2012, 10:26 Titel: |
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Also Du meinst, online gebraucht kaufen? Dann hätte ich ja wieder das Problem, das karioll angesprochen hat, dass ich die gelieferte Ware nicht richtig beurteilen kann (versteckte Defekte etc.). Mein Max. Budget lag eigentlich so bei etwa 300€...
EDIT:
Also den Micro Cube für 75€, kaum gebraucht, neuwertig...da kann ich doch schon zuschagen, oder? Immerhin 35% Ersparnis ggü Neukauf.
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phunky
lebende Forenlegende

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Gitarre: Duesenberg 49er, Godin Artisan TC, Tanglewood TW 15 Dlx und andere.
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Verfasst am: 17.08.2012, 11:35 Titel: |
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Naja. Also ne Gitarre ist kein Auto. Technisch ist da erstmal relativ wenig los, die Elektrik ist simpel usw. Aber es gibt natürlich Defekte, die das Spielen schwierig machen und schwer oder gar nicht zu sehen sind.
Aber die entscheidenden Frage: Lohnt sich das überhaupt?
Wenn ich mir diese Bretter in den untere Preisklassen anschaue, dann denke ich mal es lohnt sich nur selten. Die, die die [sic!] Gebrauchten anbieten fallen meistens in eine von zwei Kategorien:
1. Heavy Metal Kids die gemerkt haben, dass das doch was anderes ist, als Guitar Hero zu spielen. Angeblich so gut wie gar nicht benutzt. Man hat gemerkt, dass Gitarrespielen doch nicht das richtige ist. Die Gitarre hat man vorher für schmales Geld im Versandhandel gekauft und dann versucht sie zu "optimieren". Also Saitenlage runter, Hals möglichst gerade und überhaupt. Man bekommt, wenns dumm läuft, eine total verschwurbelte Gitarre, die jede Menge Einstellarbeiten erforderlich macht. Oder auch nicht, aber das auch nur, wenn der Halsspannstab bereits gebrochen ist, dann wegschmeißen statt einstellen.
2. Die die gemerkt haben, dass Gitarrespielen doch was für sie ist und sich jetzt was besseres kaufen. Da werden die Bünde in den ersten Lagen ordentlich eingekerbt sein, da muss man sich also nicht mehr selbst drum kümmern.... Ansonsten könnt's schon gehen, es sei denn da war wieder so ein ambitionierter Schrauber am Werk, der zwar wusste was er wollte (Saiten tiefer, tiefer, noch tiefer), aber nicht wie man das macht. Probleme: Siehe oben.
Das Hauptproblem ist aber: Sie wollen beide zu viel Geld. Man hat ihnen vor dem Neukauf erzählt, dass eine "Markengitarre" bei späterem Wiederverkauf mehr reinbringt. Mag sein, aber nicht mehr als sie mehr gekostet hat. Es sei denn wir reden hier von hochwertigen Gitarren. Tun wir aber nicht. Wir reden von einer Pacifica 112 oder so. Und natürlich will niemand so ein Ding gebraucht haben, schon gar nicht für einen minimalen Preisvorteil.
Meiner Meinung nach kauft man gebrauchte Gitarren, wenn
a) Es die in neu nicht mehr (oder nicht mehr in der Qualität) gibt
b) man ein echtes Schnäppchen machen kann, also wirklich was spart.
was aber beides voraussetzt, dass man
c) weiß was man da tut. und
d) die Gitarre sehen, anfassen und spielen kann.
Versandhandel ist auch so eine Sache. Klar, Läden wie Thomann sind super. Gute Auswahl, gute Preise. Guter Service.
Aber machen wir uns nichts vor: Da gehen jeden Tag 10.000 Pakete raus. Sicher auch die ein oder andere Gitarre darunter. Wer soll dafür sorgen, dass die Dinger vernünftig eingestellt werden (und das sollten sie, bei Billiggitarren ist die Werkseinstellung meistens nichts)? Eben, macht keiner. Haben wir hier doch auch immer wieder. Da ist bei der Epi die Tune-O-Matic so hoch, dass da ne Familie Meerschweinchen drunter leben kann. Oder oder...
Bleibt noch der regionale Einzelhandel. Mein Favorit, ich habe bei sowas gern mit Menschen zu tun. Man kann testen, man kann drüber reden, man bekommt (hoffentlich) guten Service vor Ort. Preise sind so eine Sache. Nicht jede kleine Klitsche ist wirklich deutlich teurer als die Großen. Manche aber schon. Also vergleichen. Nicht in jedem kleinen Laden ist man fair und macht seine Arbeit gut.
Was ich von einem lokalen Einzelhändler erwarte und was auch so manchen Preisunterschied rechtfertigen würde:
a) Qualitätskontrolle. Gerade bei billigen Klampfen sind qualitativ große Unterschiede innerhalb der Serien üblich. Ein guter Einzelhändler stellt die schlechten gar nicht erst in den Laden, sondern gibt sie dem Vertreter wieder zurück. Der Versandhandel verlagert die Qualitätskontrolle in der Regel auf den Endverbraucher. Das mag den ein oder anderen Schnäppchenjäger nicht stören, mir persönlich geht der administrative Aufwand auf den Zeiger. Ich habe weder Zeit noch Lust, irgendwelche Dinge hin und her zu schicken.
b) Einstellung der Gitarre. Ich erwarte, dass vor Ort in der Werkstatt die Einstellung optimiert wird. Und ich erwarte, dass kleinere Nacharbeiten zügig und kostenfrei erledigt werden.
c) Die Beratung sollte stimmen.
Ich habe schon einige Gitarren gekauft (und die ein oder andere wieder verkauft), auch gebrauchte. Und ich würde nie auf die Idee kommen, eine Klampfe zu kaufen, die ich noch nicht in der Hand hatte. Das mag altmodisch sein, aber ich will wissen was ich da kaufe, dass mir das passt, dass ich klarkomme und dass ich nicht zusätzlichen Aufwand habe.
Jemand der wirklich keinen Plan hat, ist auf Leute angewiesen die sich einigermaßen auskennen. Das kann ein Freund sein oder ein Händler (Voraussetzung: s.o.). Aber eine Gitarre die man nicht kennt, gebraucht zu kaufen ohne sie gesehen und/oder den Zustand beurteilen zu können, nur um 30 Euro zu sparen oder so, das täte ich niemals.
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Seph
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Verfasst am: 17.08.2012, 11:47 Titel: |
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Danke für die Antwort. Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll. Gebraucht kaufen geht nicht, online neu kaufen ist auch nicht zu empfehlen, der lokale Händler vor Ort ginge, aber woher weiß ich, dass er mir nicht ein schlechtes Modell andreht oder mglw. selbst völlig planlos ist? Einen Freund, der sich damit auskennt, habe ich nicht und extra einen Lehrer dafür einzukaufen (dabei weiß ich nicht einmal, ob ich überhaupt Spaß an der Gitarre habe), scheint mir übertrieben.
Eigentlich wollte ich nur 'ne Gitarre kaufen und dann mal schauen, was so kommt.
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phunky
lebende Forenlegende

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Verfasst am: 17.08.2012, 11:50 Titel: |
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Doch Online kaufen geht. Es gibt ein gesetzliches Rückgaberecht, welches von den Händlern meistens noch verlängert wird. Ich sagte nur "für mich ist das nix". Wenn man mit dieser Versenderei keine Probleme hat, kann man das ruhig machen.
Und einfach ne "Gitarre kaufen und los" geht auch. Da ist nur das Risiko größer, dass man schneller was neues will (weil die Pacifica 112 eben doch kein Metalbrett ist oder so). Aber nur um rauszufinden ob das Gitarrespielen was für einen ist, reicht jedes ordentliche Anfängerbrett. Da gibt es so eine Handvoll Modelle der üblichen Verdächtigen (Yamaha, Ibanez und andere).
Wir reden hier bereits über Optimierung
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karioll
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Verfasst am: 17.08.2012, 12:28 Titel: |
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| Zitat: |
| Mir wurde anfangs im Thread ja dazu geraten, gebraucht zu kaufen |
aber nicht, ohne persönlich zu testen!
Da das schwierig für dich ist, und du auch keinen hast, der das für dich machen kann, bleiben nur Online-Händler mit gutem Namen oder der Laden, der in deiner Nähe ist.
Gebrauchte muss man immer, immer, immer, persönlich anspielen! Der Preisvorteil von 50 oder 100€ ist es nicht wert, das Risiko einzugehen eine verhunzte Gitarre zu bekommen!
Dein Argument, du wüsstest nicht, ob dein Vor-Ort-Händler dir was aufschwatzen will, kann ich nicht nachvollziehen. Erstens würden sich solche Händler nicht lange halten, also ist es in ihrem eigenen Interesse, zufrieden Kunden zu haben. Und ein Einsteiger ist der beste Kunde für die Zukunft, wenn er zufrieden den Laden verlässt.
Außerdem bestünde beim Online -Händler das gleiche Risiko, dass er einen Ladenhüter einpackt. Dann schützt dich das Rückgaberecht.
Und Drittens ist bei unbekannten Privatverkäufern das Risiko um ein Vielfaches höher, dass du eine Schlurre angedreht bekommst. Seine Motivation, teuer zu verkaufen, ist höher als beim professionellen Händler. Und die Folgen mit unzufriedenen Käufern berühren ihn ökonomisch nicht besonders.
_________________ Durch Übung kannst Du der Natur ein Schnippchen schlagen (Mahatma Ghandi)
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greenpot
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Gitarre: Fender Standard Mex-Strat 2011 (Lake Placid Blue),C.Giant Konzertgitarre
Gitarrist seit: Mai 2011
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Verfasst am: 17.08.2012, 12:41 Titel: |
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Wenn du bei Thomann im Laden kaufst, wird dir die Gitarre perfekt eingestellt.
Mich hat der Verkäufer gefragt, ob die Saitenlage in Ordnung ist und die Oktavreinheit überprüft etc.
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Seph
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Verfasst am: 17.08.2012, 14:23 Titel: |
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| Habe jetzt einen Laden gefunden der wohl guten Service hat und auch einstellt. Der Spaß kostet mich dann halt 350 bis 400€ alles in allem, also um die 200€ mehr als gebraucht.
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startom
Mod-Team

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Wohnort: Wallenwil TG - Schweiz
Gitarre: Gibson Les Paul Studio, Yamaha Pacfica 812, Cort Coxx Bass, Martin D-16GT, Tanglewood TW145
Gitarrist seit: 8. Mai 2001
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Verfasst am: 17.08.2012, 14:31 Titel: |
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Hoi Seph
Die Entscheidung ob neu oder gebraucht können wir dir nicht abnehmen. Ich selber tendiere auch eher zum Fachhändler, verstehe aber auch dich als kompletten Neuling, dass du erstmal nicht allzuviel ausgeben willst.
Diejenigen Musikinstrumente-Läden in meiner Umgebung haben praktisch allesamt auch Occassionen an Lager. Da gibts auch bereits gute Gitarren für den kleineren Geldbeutel. Das wär evtl. auch was für dich.
_________________
Tom
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karioll
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Wohnort: Berlin
Gitarre: Epiphone Firebird, Epiphone Sheraton, Baton Rouge BR35CE, HarleyBenton HBS100P
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Verfasst am: 17.08.2012, 15:44 Titel: |
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| Zitat: |
| Habe jetzt einen Laden gefunden der wohl guten Service hat und auch einstellt. Der Spaß kostet mich dann halt 350 bis 400€ alles in allem, also um die 200€ mehr als gebraucht. |
Dann frage doch mal nach einem preislich günstigeren Alternativmodell, das auch schwarz ist.
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Kevenborstel
DailyWriter

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Beiträge: 547
Gitarre: Ibanez grg170,ST by Orange,YamahaCG100,WashburnD12-STs,Ortega R-200-Sn,Cort Earth
Gitarrist seit: seit 2010 auch E-Gitarre (mit Akustik angefangen)
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Verfasst am: 17.08.2012, 17:18 Titel: |
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Oh je, Probleme über Probleme. Die Verwirrung ist komplett, da kann ich auch noch mal meinen Senf dazugeben. Also es ist klar, dass man eine Gitarre schon mal anspielen / anfassen sollte, logisch - aber Sinn und Zweck meiner eb.kleinanz. Idee war Teuros zu sparen. Es handelt sich hierbei ja nicht um ein superteures Gibson Spezial Modell sondern um ein Einsteigergitarrenset bei dem ich halt mal eben die Hälfte vom Neupreis spare. Telefonisch kann man sich das nötige Gottvertrauen holen, um nicht von vorneherein an einen Betrüger zu glauben. Für sichere Zahlungen gibt es ja schließlich auch PAYPAL- hat eigentlich auch fast jeder onlineverkäufer.
Und sollte das Dingen wirklich total verbaut sein (allerdings sind die Changen nicht gut, dass ausgerechnet du an so etwas gerätst) dann kann man es ja immer noch bei 3.2.1. innerhalb einer Woche mit 20,-- Verlust oder sogar Gewinn wieder weiterverkaufen. Wir sprechen hier von 150,-- Euros, die für einen Berufstätigen (keinen Schüler) doch wohl zu verschmerzen sind.
Jetzt zum Online-Kaufhaus - da du halt nicht viel ausgeben willst, dir aufgrund deiner musikalischen Vorerfahrung aber durchaus bewusst bist, dass gute Instrumente halt Geld kosten,
hätte ich noch einen Vorschlag. Ich weis deinen Wohnort nicht, aber mal ein Beispiel, wenn ich von Bremen nach Köln (400 km) fahre, bezahle ich 29,-- €uronen für die Hin- und Rückfahrt. Da gehe ich dann in der Füßgängerzone schon Eis essen und bummele dann gemütlich zum Musikstore. Mir geht´s gut, ich habe keine Eile und kann mir den sympatischten Verkäufer aussuchen. Wohl wissend, dass ich ein kleines Buget ausgeben will, lasse ich mir von der Hausmarke J&D 3 Modelle in schwarz für 89-129,-- zeigen ( http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/....-Goth-/art-GIT0021749-000 ) oder ( http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/....art-GIT0013763-000V009191 ) nach ausgiebigem Vorspielen durch den Verkäufer wirst du dich für eine entscheiden und den Verkäufer lächelnd bitten, dir eine solche dann aus dem Lager zu besorgen und da du ja vieeel Zeit hast, doch gleich bitte richtig einzustellen sowie dir ein paar höherwertige Saiten aufzuziehen. Derweil soll dir der nette Verkäufer doch auch gleich ein paar Verstärker zeigen. Mal ein Beispiel, ich hatte zu Beginn einen Orange Crush 10 Watt, der war durchaus Zimmerlautstärketauglich und klang gerade leise erstaunlich gut (hab ihn mit anderen verglichen). Den gibt es jetzt als neues Modell mit 12 Watt für 69,--. mal testen. Mittlerweile hast du auch ein Stimmgerät (8,90), Pleks (2,50) und einen Ständer (6,90,-- und nicht schlecht) gefunden und hättest mit dem Orange mal gerade 200,-- Euros ausgegeben, einen netten Ausflug gemacht und zum Anfang eine Gitarre die erstmal zum üben reicht und deinem Gewissen gut tut, dass dir ja anscheinend immer noch sagt: "was ist, wenn ich doch nicht dabei bleibe". Jetzt werden einige schreien, J&D ist Mist. Klar, das ist kein Superteil, aber es hat alles was der Beginner braucht, du hast dir eine ausgesucht, die sich gut anfasst, und sie ist gerade eingestellt/nachjustiert was auch immer. Übrigens hat glaube ich "phunky" mal geschrieben, dass er auch eine J&D hat und die auch immer noch mal spielt.
T´schuldigung, hatte gerade viel Zeit und vielleicht entwirrt meine Herangehensweise deine Verwirrtheit Bleib cool - it´s summertime
_________________ "Level Ahead (L.A.) is comming soon"
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Seph
Stammgast
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Verfasst am: 17.08.2012, 18:46 Titel: |
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Haha, danke für die schöne Geschichte. Habe mich jetzt aber entschieden, den hiesigen Laden hier aufzusuchen und werde sie bitte mir ein Paket für 350€ zu machen. Der Laden scheint sehr vertrauenswürdig und die telefonische Auskunft war top.
http://musikladen-eberstadt.de/
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