Probleme G-Dur richtig zu greifen




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Suomi
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BeitragVerfasst am: 07.08.2012, 00:03    Titel:
Schön, dass ich gerade vorhatte so ein Thema zu eröffnen^^
Ne Freundin hat den letztens gespielt und ich dacht, kenne ich gar nicht mit dem kleinen Finger.

Als ich das G geübt habe (hab den Akkord aus dem Internet) habe ich es auch mit RMZ geübt.

Als Fazit aus diesem Thema nehme ich nun, dass es wohl besser wäre die andere Variante zu erlernen, aber es kein Drama ist, wenn man das G ohne kleinen Finger spielt.
Ich habs mal versucht, aber das geht mal gar nicht^^

Macht es dann nun überhaupt Sinn, den anderen zu erlernen, wenn sich das schon so gefestigt hat?

Beim Barré-Üben solls ja auch sinnvoll sein, den Zeigefinger bei Am und E wegzulassen. Dann könnte das G doch auch dazu beitragen?

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mjchael
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BeitragVerfasst am: 07.08.2012, 04:20    Titel:
Meinen Post hast du gelesen?
http://www.gitarre-spielen-lernen.d....m/ftopic25407.html#289790
und auch den Link da drin
Und auch meine Argumente, die ich hier angeführt habe?
Und du fragst immer noch, ob es sich lohnt?

Ja es lohnt sich - meiner Meinung nach.
Ja es lohnt sich auch noch später umzulernen.
Ja der andere G geht anfangs schwerer, und ja, man braucht etwas bis er richtig sitzt.
Weiß ich alles, denn ich hab alles selbst durchgemacht.

Kommt man auch mit dem anderen G klar: Ja, aber schlechter. (Der ist nicht so vielseitig.)

Und außerdem würde ich die Haltung der Hand mal grundsätzlich überprüfen. Möglicherweise ist ja ein elementarer Fehler in der Haltung drin, dass es dir nicht möglich ist, den G zu greifen.

Gruß Mjchael

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Suomi
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BeitragVerfasst am: 07.08.2012, 22:05    Titel:
Ja, deinen Post habe ich gelesen, ebenso den Link dazu, deine Argumente und ich frage in der Tat immer noch^^

Hatte für mich ansich folgenden Hintergrund:

Andere hatten geschrieben, dass sie den Akkord nicht immer mit kleinem Finger spielen bzw. das erst später gelernt haben.
Ich habe vor kurzem bei youtube ein Video gesehen, in dem als Tip zum Barré üben angeraten wurde, dass man Am und E mit MRK spielen kann. Das fand ich dann sehr umständlich.
Und wie gesagt, bei einer Freundin hatte ich das G dann mit dem kleinen Finger gesehen und fand das ebenso umständlich (schwieriger sogar) als die Variante beim Am z.B.

Ich brauch eben immer nen bissle und frag gern auch dreimal noch nach, also ned bös sein.

Immerhin... überzeugt, ich werd die richtige Variante üben^^
Was die Handhaltung betrifft, da hab ich leider keinen, der das beurteilen könnte. Aber gut möglich, dass da schon was nicht ganz korrekt ist.

Und wegen dem Üben:
Ich hab eine Konzi hier und eine Western (die ist allerdings leicht kleiner als normal^^). Angefangen hab ich damals auf der Konzi, spiele aber mittlerweile fast nur noch auf der Western.
Sollte ich dann den oder auch die Akkorde auf der Konzi oder der Western üben? Hab halt im Kopf, wenn ich auf der Western übe, nachher kann ichs auf der anderen nicht. Andersrum wäre es ja wurscht. Das frag ich mich derweil auch beim Barré. Auf der Western kann ich greifen (langsam) auf der Konzi klingen fast nie alle Saiten ohne größeren Kraftaufwand^^

PS:
Leaving on a jetplane war einer der ersten Songs die ich gespielt hab und ich fand/finde es nicht umständlich es mit "meinem" G zu spielen. Naja, möglicherweise nur, weil ich das so gewohnt bin.

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Tom MälZZer
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BeitragVerfasst am: 07.08.2012, 22:37    Titel:
Also meiner Meinung nach solte man schon alle mögichen Griffvarianten für diverse Akkorde lernen. Je nach Akkordfolge kann man dann schneller umgreifen.
Gerade bei Leidern wo man von C auf G greift, spiele ich so, dass ich M und R einfach nur auf die E und A Saite greife und den K auf die hohe e Saite. So muss man nicht die ganze Handform verändern und ist einfach schneller.
Letztendlich ist es Wurst oder auch Salat (für die Veganer hier) wie Du das machst. Hauptsache es läuft irgendwie flüssig Wink

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michum
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BeitragVerfasst am: 07.08.2012, 22:48    Titel:
eben, Tom, je nach Akkordfolge.
Bei anderen Akkordfolgen ist nun grad die andere Variante günstiger.

Aber vor allem find ich, es geht gar nicht darum einen bestimmten Vorteil rauszuholen und sich bestimmte Bewegungen zu ersparen. Das ist kein Vorteil, wenn ich meine Finger möglichst nicht bewegen muss, genau das soll ich beim Gitarrespiel doch lernen.
Ich werde alle möglichen Fingerkombinationen mal gebrauchen können.

Klar, wer bestimmte Lieder oder Stile nie spielt braucht auch z.B. den ZMR Griff nicht. Das zeigt aber doch nur die eigene Begrenztheit. Da sollte man eher selbst was dran tun, statt die eigene Begrenztheit auch noch anderen aufzuwingen!

Darum: hier immer wieder die Grundsatzdiskussion zu führen und zur einen Variante zu sagen "die ist besser" und zur anderen "die braucht ihr grundsätzlich nicht", halte ich für unrichtig.

Lernt beide Griffe. In welcher Reihenfolge ist egal Smile

--
edit
wenn ich mir den Thread so durchlese, wurde das alles schon mal gesagt...

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bin hier weg, kb mehr so gemobbt zu werden :)
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mjchael
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BeitragVerfasst am: 08.08.2012, 02:18    Titel:
Meine Argumente habe ich vorgebracht, und es liegt nun am den Lesern, zu entscheiden, welche sie für stichhaltiger halten.

Gruß Mjchael

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karioll
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BeitragVerfasst am: 08.08.2012, 03:00    Titel:
das kann man doch nur entscheiden, wenn man alle Varianten übt, in Verbindung mit allen möglichen Akkordverbindungen, oder? Je mehr Varianten jemand greifen kann, um so einfacher wird es, was Neues dazuzulernen.

Diese Diskussion um die verschiedenen Griffweisen kommt mir so vor, als ob man ernsthaft diskutiert, ob Nudeln oder Kartoffeln oder Reis besser sind. Ein guter Koch wechselt ab und nimmt die Zutaten je nachdem, wie es am besten passt. Manchmal muss er auch das Einzige nehmen, was gerade da ist - und nicht was am besten passt. Auch ok, wenn er glücklich damit ist. Dann kann er eben manche Gerichte nicht kochen.

Das Grundproblem ist eher die Körper- oder Handhaltung und nicht welche Finger man aufsetzt. Wenn sonst die Haltung stimmt, dann kann man (fast) alle Griffe lernen.

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BeitragVerfasst am: 08.08.2012, 09:16    Titel:
Stimme d Karioll voll zu

Keine Variante ist die BESSERE.
Ev. hat eine Variante klitzekleine Vorteile bei Highspeedgitarrenweltrecord - mehr nicht.
Ich trete gegen jeden an hier - guitar
Und mach das G auf sicher 5 verschiedene Arte.
Alle in einem andern Zusammenhang.

Selbst die Variante mit dem "normalen" A "verschoben" nehm ich
oder - den D verschieben - jeweils NUR die Saiten anschlagen die gegriffen werden.
Siehe Bild.

z.b. bei Poor Boy von z.b. the Lords - das Riff - kann man wunderbar spielen, indem man das A - mit dem kleinen Finger einen Ton dazu - und das Ganze jeweils verschiebt.
Aber ich müsste das mal per Video hochladen - Theorie beherrsch ich nicht so guitar
Naja - bin grad bisschen zu faul dazu.

Vielleicht vor den Ferien noch machbar.
Ansonsten gibt es sicher jemand der das gut erklärt.
Oder "videosiert" Wink

Lasst euch nicht von Amtes wegen in nur eine Richtung drängen.
Seid offen und studiert doch mal das System.
Dann braucht es weder Noten noch grosse Theorien.
Klar - DAS ist immer gut wenn man es kann.
Ich will da NICHT dagegenreden.
Quintenzirkel ist aber ein absoltute MUSS.

Bild zeigt einfaches Beispiel - kann sicher besser gemacht werden.
Aber ich habe grad nicht viel Möglichkeiten und Zeit.
Das hat auch nix mit "kastrierten" Akkorden zu tun.
Die sind auch nicht immer für jeden Song einsetzbar.
Es ist halt eine von vielen Möglichkeiten, die man ab und zu geziehlt einsetzen kann.

Ich hoffe einfach damit einen Gedankenanstoss geboten zu haben.

fredy


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phunky
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BeitragVerfasst am: 08.08.2012, 09:32    Titel:
Das Thema wird uns wohl ewig begleiten. Ich denke niemand wird behaupten, dass es sinnvoll ist, das G (oder irgendeinen anderen x-beliebigen Akkord) nur in einer Griffvariante zu beherrschen.

Aber darum ging es hier doch gar nicht. Das Thema bei wir hier immer wieder aneinander geraten, ist doch eher "welche Variante soll ich als erstes lernen". Da gibt es Leute, die dann sagen "ohne Zeigefinger". Oder es gibt Leute, die sagen "nimm erst mal die, die Dir am leichtesten fällst, dann hast Du weniger Frust".

Und ich für meinen Teil bin der Meinung, dass man für beides Argumente finden kann, wenn gleich ich eher zur zweiten Variante tendiere, weil sich mir die Logik nicht erschließt, warum es so furchtbar schwierig sei, später eine andere Version zusätzlich zu lernen.

Aber kein Gitarrist der die ersten drei Bünde gelegentlich mal verlässt, kommt mit einer Variante aus. Das sollte sich von selbst verstehen. Aber ich denke man kann sich schnell drauf einigen, dass man als Anfänger nicht unbedingt die G-Dur-Variante als Barre im E-Dur Shape als erstes lernen muss.
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Phosphorsäure
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BeitragVerfasst am: 04.09.2012, 12:57    Titel:
Ich greif den G-Dur immer mit ZMK, find ich persönlich am angenehmsten. Wenn ich aber direkt danach in den D-Dur wechseln muss, spiel ich lieber die ZMRK-Variante, das macht das Wechseln einfacher. Anfängermäßig halt. Laughing

Wie dem auch sei. Ich komm mit G7 nicht klar, ich hab das Gefühl, ich mach da irgendwas falsch. Das Greifen an sich ist nicht schwer, aber wenn ich ein paar Minuten lang immer mal wieder mit dem Akkord spiel, zieht der Muskel im Unterarm ziemlich. Mach ich da irgendwas falsch? Ich vermute mal, es hängt damit zusammen, dass der Abstand zwischen Z und M so groß ist, denn wenn ich die beiden Finger weit auseinander spreitze, merk ich das im Unterarm in irgendeinem Muskel auf der oberen Seite.
Weiß es aber nicht genau, obs daran liegt und ob man dagegen was machen kann..
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Matze253
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BeitragVerfasst am: 08.09.2012, 13:35    Titel:
Das Problem kenne ich zu gut habe jetzt knapp 3 monate nicht gespielt.
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Plektrum100
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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 02:01    Titel:
Ich grabe mal den alten Thread hier aus, weil ich ein ähnliches Problem mit dem GDur-Akkord hab. Und zwar bin ich gerade dabei die MRK-Variante davon zu lernen. Mein Problem dabei ist, dass ich immer die A-Saite mit dem Ringfinger berühre. Ab und an fällt das nicht auf aber oftmals schnarrt die unheimlich.

Habt ihr da vielleicht Tipps was man dagegen tun könnte? Spiele jetzt erst seit etwa 3 Monaten auf einer Konzertgitarre (ziemliche breites Griffbrett). Geht der besser auf einer Westerngitarre oder ist mein Ringfinger einfach zu kurz?

Hab auch versucht die Handfläche weiter vom Körper zu schieben und einen besseren Winkel mit den Fingerkuppeln zu bekommen, aber wirklich viel gebracht hat das nicht wirklich. Und ist auf dauer doch ganz schön unbequem.
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Crashgirl
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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 09:36    Titel:
Hallo Plektrum,

das problem mit der A- Saite berühren hatte ich auch, vllt können dir erfahrenere Gitarristen hier noch einen Tip geben, bei mir hat allerdings nur eins geholfen: üben!

Anfags konnte ich nur 2-3 mal hintereinander den G- Dur ordentlich greifen, dannach waren meine Finger dann irgendwie zu schlapp um es ordentlich zu machen, also hab ich erstmal ein paar andere Akkorde gegriffen, oder die Gitarre sogar ganz weggestellt, und so nur wenige durchgänge am Tag gemacht, die aber dafür richtig waren,
meine Hand hat sich dann in wenigen Wochen an die korrekte Greifhaltung gewöhnt und meine Muskulatur ist auch stärker geworden, nu klappt es zu fast 100% sauber und ich schaff natürlich auch viel mehr durchgänge playing'2

Also nur nicht den mut verlieren, das kommt von ganz alleine, hauptsache du greifst sauber, dann gewöhnt sich die Hand daran

liebe Grüße

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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 10:04    Titel:
Kann ich so bestätigen. Ich konnte G anfangs gar nicht mir RMK greifen, der kleine Finger kam ums Verrecken nicht auf die hohe E Saite.. mittlerweile ist es kaum noch ein Problem, sodass ich mich jetzt dem Wechsel zwischen den Akkorden witme.. gaaaanz langsam.
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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 12:13    Titel:

(Das Lagerfeuerdiplom ist, was die Akkorde betrifft, mittlerweile voll bebildert) Wink

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Plektrum100
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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 16:11    Titel:
Vielen Dank für die Hinweise und Bilder. Hab jetzt meine Handhaltung den Bildern etwas angepasst und es klappte tatsächlich etwas besser. Berühre zwar die A-Saite immer noch aber sie scheppert zumindest nicht mehr sondern klingt nur noch gedämpft. Ich denke (und hoffe), dass mir die Übung einfach noch fehlt.
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mjchael
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BeitragVerfasst am: 30.01.2013, 16:18    Titel:
Das wirst du in wenigen Tagen raus haben. Very Happy
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