Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

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Christophorus
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Typische Anfängerfehler, die ihr vermeiden solltet!

von Christophorus » 13.05.2008, 08:43

Gruni hat in einem der vorigen Beiträge eine Sammelliste mit den populärsten Anfängerfehlern vorgeschlagen. Die Idee finde ich ausserordentlich hilfreich. Schreibt mal eure Erfahrungen, ich denke, das wäre sehr interessant. Ich muss mal selbst nachdenken, das ein oder andere habe ich auch schon beseitigen müssen.

--

Zum Beispiel, das der kleine Finger der linken Hand beim Greifen umherspringt wie ein Lämmerschwanz. Das habe ich mit einer einfachen Übung über einige Wochen weg beseitigt.
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Master of Puppets
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von Master of Puppets » 13.05.2008, 08:54

Mein "Lieblings"-Anfängerfehler war, dass ich mich nicht auf beide Hände gleichzeitig konzentrieren konnte.
Also entweder ich griff die Akkorde gut und vermasselte den Rhythmus, oder der Rhythmus saß und ich griff bei den Akkorden daneben :lol:

Aber das gab sich mit der Zeit,
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slash49
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von slash49 » 13.05.2008, 11:07

Typischer Anfängerfehler - falsche Handhaltung
Die Greifhand sitzt zu weit hinter dem Hals, der Daumen liegt beim Griff rechts ... Resultat: schnell ermüdende Hand, evtl. Krämpfe
Bund 5 - 10 wie für manche Bluessachen erforderlich nicht greifbar (Z - R M K K)

Finger werden falsch aufgesetzt - Saiten schnarren ein wenig nach, andere Saiten werden aber gemutet obwohl man sie hören sollte (z.B. beim D7) oder aktiv obwohl sie "Mute" sein sollten

Ich hatte mir z.B. den Powercord (z.B. 5 - 7 - 7) nicht Z M R sondern Z R beigebracht, was mir jetzt z.B. bei Black Sabbath`s Paranoid etwas weh tut - ZMR hätte mir einen schnelleren Fingerwechsel erlaubt und u.a. auch die H^O erleichtert. Jetzt weiß ich es, leider etwas spät.

Andere Fehler sind z.B. Anschlaghaltung - was am Anfang noch okay aussieht wird bei schnellen 16tel zur Quahl - ebenso bei Up n Down´s; z.B.
falsche Plekhaltung, Unterarmarbeit, ungleichmäßiger Anschlag-rhytmus und Winkel ... usw,

Eben alles Fehler, die man sich erst angewöhnt um sie sich später wieder schwerlich zu unterdrücken. Ein Lehrer hätte dies sofort gesehen und den bessereren Weg gezeigt.

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von Gast » 13.05.2008, 13:19

slash49 hat geschrieben:Ich hatte mir z.B. den Powercord (z.B. 5 - 7 - 7) nicht Z M R sondern Z R beigebracht, was mir jetzt z.B. bei Black Sabbath`s Paranoid etwas weh tut - ZMR hätte mir einen schnelleren Fingerwechsel erlaubt und u.a. auch die H^O erleichtert. Jetzt weiß ich es, leider etwas spät.


Das ist aber doch kein Problem, beide Griffarten zu beherschen ...

Also darin hab ich noch nie ein Problem gesehen, ich kann auch beide gleich gut ...

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von slash49 » 13.05.2008, 13:43

AffeLoco hat geschrieben:Das ist aber doch kein Problem, beide Griffarten zu beherschen ...

Also darin hab ich noch nie ein Problem gesehen, ich kann auch beide gleich gut ...


Es ist aber definitiv einfacher, mit Z M R zu beginnen und später auch auf Z R zu gehen
So muß man sich verstärkt darauf konzentrieren Z M R zu spielen, was aber zu Lasten des Tempos geht und zwischendurch mal Grifffehler verursacht.

Ebenso das Spiel mit dem R anstatt K
Zieht man von Anfang an den K mit ein geht es ins Blut über - wenn nicht, nimmt man verstärkt R anstatt K - dann rutscht man natürlich mehr über das Griffbrett vor und zurück. Außerdem bekommt man die Statik zwischen K und R/M nicht in den Griff. Der Druckpunkt beim K stimmt nicht und die Saiten schnarren nach.

Lieber zuerst das schwierigere lernen und beherrschen, vereinfachen kann man später immer noch, trotzdem verlernt man es nicht und beherrscht das 4 FingerSpiel aus dem ff

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von Gast » 13.05.2008, 15:11

wobei man die "schwierige" Methode für volle Barree Akkorde sowieso braucht ...

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von Thyradin » 13.05.2008, 15:18

Hm, mein fehler war, dass ich gehofft hatte am Anfang, dass es schnell geht....

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von fail » 13.05.2008, 16:44

boaa anfängerfehler..... mal überlegen.. halt in akkorden verrutschen oder mit dem daumen zu feste gegen den hals drücken (muss ich mir bei der e- immer noch abgewöhnen, is aber bei schnellen stücken im stehen irgendwie schwierig).

weitere fehler sind: zu wenig geduld und gleich aufgeben und zu wenig üben.

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von AmberLynn » 13.05.2008, 18:37

Ich denke, es kann sein dass man am Anfang mit den Griffbildern etwas verwirrt ist und Griffe falsch rum greift oder so ;)

Oder dass man sofort singen und spielen gleichzeitig will...

Zu wenig Üben ist garantiert der "schlimmste" Fehler, denn wenig üben = wenige Fortschritte = noch weniger Motivation.
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von Christophorus » 14.05.2008, 14:02

Ich habe mich Anfangs immer wahnsinnig schwer mit dem Gitarrengurt getan. Mal zu kurz mal zu lang. Inzwischen habe ich gar keinen mehr und orientier mich bei der Haltung vordringlich an der klassischen Haltung. Das geht nun völlig entspannt und ohne Haltungsprobleme. Spiele sowieso nur im sitzen.

;)
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von slash49 » 14.05.2008, 15:30

Christophorus hat geschrieben:Ich habe mich Anfangs immer wahnsinnig schwer mit dem Gitarrengurt getan. Mal zu kurz mal zu lang. Inzwischen habe ich gar keinen mehr und orientier mich bei der Haltung vordringlich an der klassischen Haltung. Das geht nun völlig entspannt und ohne Haltungsprobleme. Spiele sowieso nur im sitzen.

;)


Ein Gitarrengurt ist für den Anfänger eigentlich die beste Wahl - auch im Sitzen; das nimmt etwas die Anspannung, dass die Gitarre runterfallen könnte und die Gitarre wird nicht "erwürgt" - viele Anfänger versuchen ja die Gitarre am Hals festzuhalten, was natürlich zu Lasten der Lockerheit beim Akkorde greifen und Bundwechsel geht.
Wenn der Anfänger erst mal gelernt hat, die Gitarre soft mit dem Arm der Schlaghand zu fixieren und die Greifhand nichts mehr zu halten hat, gehts auch ohne. Bis dahin sollte der Gurt allerdings noch - "locker angelegt" - die Klampfe "sichern" - wenn auch nur fürs Gefühl

Für Stehspieler eh kein Thema - besser mit !

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EimerEimer
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von EimerEimer » 14.05.2008, 16:09

den fehler mit (7-5-5) und zmr hab ich anfangs auch nur zr gespielt aber die entwöhnung war rucki zucki
Eine Gitarre ist nur so gut wie ihr Spieler (Marcel Groß)
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mjchael
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von mjchael » 14.05.2008, 17:58

:lol: Der absolut allergrößte Fehler, den man beim Gitarrespielen machen kann, ist es "Nicht zu spielen".

Alle Fehler kann man wieder austrainieren. Aber wer nichts Übt, der wird auch nichts lernen.

Alles was man Lernen will ist nur eine Frage der Zeit.
Also braucht man einfach nur Geduld. (Je nach Typ etwas mehr oder weniger).

Ach ja, Typische Anfängerfehler:
- Alles muss perfekt sein
- Alles muss schnell sein
- Jeder Fehler muss sofort korrigiert werden

Nichts muss Perfekt sein. Und schon gar nicht am Anfang. Schnarrende Saiten, und alles geht mit der Zeit von alleine weg. Man muss sich nur die Zeit lassen.

Alles was man Übt soll langsam geübt werden. Nie schneller, als man es spielen kann. Die Geschwindigkeit kommt mit der Übung (also mit der Zeit).

Bei Irgendwelchen Liedern wird kein Fehler korrigiert. Eine falsche Note ist falsch. Ein falscher Schlag ist falsch. Da kann man hinterher nichts mehr verändern. Man korrigiert einen Fehler beim nächsten Durchgang. Aber nicht sofort beim Spielen. Man kommt immer mal raus. Da ist es wichtiger sich wieder reinzupfuschen, als Fehler zu korrigieren.

Ein falscher Ton zur richtigen Zeit ist nur halb verkehrt.
Ein richtiger Ton zur falschen Zeit ist absolut verkehrt.

Ach ja, noch was: Man entschuldigt sich nicht beim Lehrer, sondern hört zu, und macht es beim nächsten mal besser. Kein "Ähm", "Ich wollte..."

Das nervt nur, und stört den Spielfluss. Du bist so und so am lernen und machst Fehler. Das ist normal, und sollte auch normal bleiben. Daher kein Drama, wenn was falsch ist.

Ein absolut wichtiger Durchhaltespruch:

Das sollst du nicht können,
das sollst du lernen!


Es haben schon ganz andere Idioten (mich eingeschlossen) Gitarre spielen gelernt. Wie lange man für ein Stück gebraucht hat, interessiert hinterher niemanden.

Wer lange dafür braucht, aber am Ball bleibt, wird hinterher jeden Schnelllerner überholen, wenn diesem hinterher das Durchhaltevermögen fehlt.

Gitarre lernt man sein Leben lang. Also sollte man das Lernen selbst als was Entspanendes ansehen. Wer aufhört zu Lernen und zu Üben, der hört auf Gitarre zu spielen.

Gruß Mjchael

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von Babsbara » 15.05.2008, 14:53

Sehr schöner Beitrag, Michael!

Ich habe in meinem hohen Alter (44) vor 4 Monaten mit der Gitarre begonnen und mich natürlich immer wieder dabei ertappt zu denken "Warum hast du nicht schon früher angefangen?" Das ist natürlich völlig unsinnig, weil ich daran sowieso nichts mehr ändern kann. Aber zu üben, wann immer ich Zeit habe, zu merken, wie Stücke (ok - bei mir eher noch Stückchen) funktionieren, wo man es am Anfang nicht für möglich gehalten hätte, die tatsächlich mal zu spielen, das ist es, was einen Anfänger absolut belohnt. Fehler macht jeder und nur daraus lernt man!

Gruß,
Babs

Baumkuchen
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von Baumkuchen » 15.05.2008, 16:10

mjchael hat geschrieben:[...]

Absolute Zustimmung, da steckt viel Erfahrung hinter :)

slash49
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Nur nicht aufgeben !

von slash49 » 15.05.2008, 17:46

Und TROTZDEM nervt es ab ...

Der G-Lehrer spielt dir was vor ... (bei mir waren es in den letzten 3 Sitzungen gerade die Intros zu Black Sabbaths "Paranoid", Metallicas "Enter Sandman" und Iron Butterflys "In-A-Gadda-Da-Wida")

Du versucht es drei vier fünf acht zehn mal incl. 4 Nachfragen nach den Griffen und Bünden ... und langsam kommt es rein.
Du spielst das Ding (oder Dingelchen) mit seinen 14 Tönen dann in einem Stück (incl. Saitensuchen, Fingerentknoten und Fehlanschlägen) und erkennst alles, nur nicht das was du hättest spielen sollen

Er sagt zwar "Gut, passt doch schon" mein Ohr sagt aber was anderes

* Mein Tempi stimmt nicht - vom Rhytmus ganz zu schweigen
* Die Sucherei auf dem Griffbrett geht leicht ins dauerhafte
* Saiten schnarren
* Anschläge kommen zu leicht oder zu hart
* Die Geschwindigkeit ist unter aller Sau
* Auf und Abschläge wechseln sich unkontrolliert ab
und das schlimmste
* der Sound bei meinem G-Lehrer ist völlig anders als meiner,
einfach viel klarer, saftiger, reiner, melodischer und rockiger

Kurz: Er spielt, meine Kinnlade klappt ab ... ich versuchs auch und stell fest ... ich bin da ganz weit weg - da komm ich niiiieee ran


(Aber klar, es liegt an der Gitarre, seine ist besser - also geb ich ihm meine ... und er spielt ... Ich bin sprachlos - meine Klampfe liefert solche genialen und abartig sauberen Töne ab ??? ... Der Song ... ich erkenne ihn in jedem Ton ... - also, an der Gitte liegts wohl echt nicht)


Ich motze natürlich über mein Spiel und bin unzufrieden wie Adam als er aus dem Paradies flog - aber der GL meint nur
"Ist okay, das passt schon - hört sich doch gut an, vielleicht noch da oder da etwas feilen aber das kommt schon brauchbar an"

Wenn ich dann antworte, er soll gefälligst mal den I-Pod oder die Schutzstöpsel vom Ohr nehmen und aufhören zu träumen, lacht er nur und meint
"was willst du ? ist doch schon super ... mach weiter !!!"

Na ja, ich hatte gerade meine 12. Unterrichtsstunde (die ich mir zudem mit meinem Junior teile) und wenn ich an meine ersten Versuche denke ...
Es gab Fortschritte - ne einfache Tonleiter mach ich jetzt in 5 Sekunden anstatt in 5 Minuten (zeiten bitte nicht ernst nehmen !), 5 zusammen hängende Töne plus Powercord gehen auch (gingen die vorher auch ???) Ich versuche wiederkehrende Rhytmen (wie Enter Sandman) mit der CD mit zu spielen und spiel die "Erstunterrichteten" Dinge locker und ohne die bekannt gewohnte Anspannung durch

Trotzdem frage ich mich ab und an - komme ich weiter oder stehe ich fest, gehe ich sogar rückwärts ??? - vorallem, wenn was nicht klappt ...

12 Wochen ... ich denke, es geht jedem Anfänger so oder ähnlich ...
und in nem Jahr werde - nein, will ich darüber lachen können
(Hoffentlich ;) )

Deswegen ... durch mit allem was nötig ist
und Clapton soll sich schon mal warm anziehen - wir sehen uns !!! :lol:

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junger couchkiffer
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von junger couchkiffer » 15.05.2008, 17:57

Hast aber nen netten Lehrer erwischt! :)

westwind
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von westwind » 15.05.2008, 19:08

Ich habe mal einige Anfängerfehler zusammengestellt:

1. Haltungsfehler

- fallen oftmals anfangs gar nicht auf

Evtl. Folgen:

- Schmerzen in Fingern, Handgelenken, Armen, Schulter
- Sehnscheidenentzündungen

Wie vermeiden:

- vorm Spiegel üben
- sich von anderen (Lehrer, Freunden, ...) korrigieren lassen


2. Zu schnell werden / Übermotivation

Wie vermeiden:

- mit Metronom üben
- warm spielen
- Geduld haben
- langsam spielen/üben


3. Nur Downstrokes

Wie vermeiden:

- Wechselschlag üben


4. Ohne Metronom spielen

Wie vermeiden:

- Metronom kaufen und benutzen


5. Nur im sitzen spielen

Wie vermeiden:

- im Stehen spielen (durchs Zimmer gehen)


6. Theorie vernachlässigen

Wie vermeiden:

- sich ein wenig mit Theorie beschäftigen: dann kommt Licht ins dunkle und man wird sich über vieles bewusst was man da überhaupt macht.


7. Equipment

Zu Beginn fehlendes Können durch Equipment versuchen auszugleichen. Durch bessere Verstärker/Gitarren wird man kein bessere Gitarrist.

Sonstiges:

- Daumen der Greifhand greift um den Hals herum
- der kleine Finger wird vernachlässigt
Denn was wir tun müssen, nachdem wir es gelernt haben, das lernen wir, indem wir es tun.

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ansuess
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von ansuess » 16.05.2008, 08:46

Ja, da hat mjchael wirklich alles so geschrieben, wie ich es erst gestern aus Musikermund gehört habe. Er spielt seit seinem 10. Lebensjahr Gitarre und hatte mal eine Pause von 6 Jahren.. danach wusste er nur noch die Basics und musste sich wieder neu durch die Akkorde wühlen...

Und dann legte er auch gleich wieder los.. und immer mit meiner Gitarre ;)

edit:
achso.. meine Anfängefehler:

- zu schnell zu spielen
- zu viel zu spielen
- eigentlich alles zusammen ;)

Axi
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von Axi » 17.05.2008, 15:46

Ein weiterer Anfängerfehler ist falsches Timing beim tappen und Hammering. Anfänger die das Tappen oder Hammern erst gelernt haben versuchen meist dies schnell zu tun weils einfach geil klingt.
Aber was manch einer nicht merkt das das timing nich hinhaut.
Töne werden unterschiedlich laut und werden unterschiedlich lang gehalten. Das schnell hört sich absolut miserabel an, habs am anfang auch probiert aber gleich wieder aufgegeben und langsam weiter gemacht weil sich´s nich gut angehört hat.

Desshalb übt Hammerings und Tappings immer erst langsam und versucht jeden ton gleich lang zu "halten" und jeder ton sollte erst mal gleichlaut klingen. Später lässt sich das variieren aber erst mal soll es sauber klingen. Das ganze natürlich mit Metronom damit die Geschwindigkeit und das Timing gut übereinstimmen

Timing ist das non plus Ultra beim Gitarre spielen übt desshalb jeden Tag
und trinkt nich so viel alkohol das verschlechtert das timing XD

slash49
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von slash49 » 17.05.2008, 16:00

Klarer Anfängerfehler:

laut und ordentlich Gain rein !!!
das drückt ... und die kleine Nachbarin ist ordentlich beeindruckt *lach*


aber so kommt ihr nicht auf ein sauberes Spiel

Also ... spielt nicht zuviel mit "Zerre" !!!

Den Amp auf "Clean", dann hört ihr besser, was ihr wie spielt
Die Gain-Einstellung überdeckt vieles, ... hört sich zwar besser an aber wenn ihr es Clean beherrscht, kommt es mit Gain und evtl. Hall noch viel besser !!!

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Willaberkannnich
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von Willaberkannnich » 25.05.2008, 22:45

Naja, ich lerne erst seit ein paar Tagen (autodidakt), aber mir sind schon ein paar sachen aufgefallen.

Haltung im Sitzen:
Hab zum Anfang viel zu "locker" gesessen (z.B. im Schneidersitz auf dem Bett, etc.), Gitarre wollte sich immer leicht wegdrehen und ich mußte die Linke Hand zusäzlich benutzen um die Klampfe überhaupt fest zu halten.
Daraus resultieren auch Schmerzen im rechten Unterarm weil ich den Arm nicht locker auflegen konnte. Also immer die Haltung beachten!

Zu hohe Ansprüche an sich selber stellen:
Man schafft z.B. am Ende seiner Übungssession die ersten einstudierten Griffwechsel ziemlich fliessend. Dann legt man die Klampfe weg, nimmt Sie eine Stunde später wieder in die Hand und man bekommt die Griffwechsel plötzlich nicht mehr so gut hin wie zuvor. Man darf dann nicht verärgert mit sich selbst sein sondern üben üben üben!

Griffe von Anfang an frei Wechseln üben:
Ich hab z.B. ganz am Anfang beim Griffwechsel von g auf D den Ringfinger einfach im Bund verschoben weil die Orientierung so natürlich viel einfacher ist. Aber spätestens beim Wechsel von E auf D kommt man komplett ins Straucheln weil die Orientierung auf dem Griffbrett fehlt. Deswegen hab ich mir angewöhnt neu erlernte Griffe jedesmal frei zu Üben und zu greiffen.

Nicht zu lange Üben:
Nach 1 std. einfach die Gitarre aus der Hand legen und mindestens 30 min. Pause machen. Ansonsten baut die Konzentration ab, man macht noch mehr Fehler und man ist gefrustet.

Von vornherein die Griffe Blinde greiffen Üben:
Dann hat man es viel leichter sich auf neu zu erlernende Schlagtechniken einzustellen weil sich die Augen ganz darauf konzentrieren können.

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von AlBundy » 11.07.2008, 12:42

Mir persönlich, wo ich gerade selber noch lerne fällt ein, beim Barre mit dem Mittelfinger unbewusst gegen den Zeigefinger zu drücken, damit der Barre auf ja sitzt.

Dies ist schon ein schwerer Fehler, vielleicht mache (machte!) den aber auch nur ich.

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Doeblart
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von Doeblart » 11.07.2008, 15:25

@slash49

das mit dem Lehrer kenne ich. Aber ist schon recht so. Soll er Dir sagen das Du Sch**** bist und lieber die Gitarre gegen eine Triangel eintauschen sollst :twisted:
Ne is schon ok. Ich denke er weiß wo die fehler liegen :arrow: Tonbildung, Haltung, Equipment (wobei das meiner Meinung nach nicht ganz so ausschlaggebend ist)

Meine ersten Fehler lagen wie bei fast allen in der Haltung des Ellenbogens, mein kleiner Finger war zu langsam, mein Barregriff war ohne druck, meine rechte Hand war alles andere als Syncron im Anschlag zu meiner linken Greifhand.

Aber das alles kam im Laufe der Zeit durch Übung manches geht schneller anderes dauert Jahre.
Mein Ton könnte durchaus ein wenig besser sein. ;)

Stay Tune
Jörg
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Mitglied der 80s Shred Hard n Heavy Fraktion

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>Chris<
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von >Chris< » 22.08.2008, 02:38

Da kommt ja schon ganz schön was zusammen!
Auch Sachen wo ich vorher nicht so drüber nachgedacht habe!
Sehr guter Thread der mir sehr weiterhilft!
MfG >Chis<

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meine anfänger probleme....

von Crazy-Drummer » 14.12.2008, 14:42

Up and down
- mein größter fehler ist immer noch mangelnde up and down anschläge...
ich versuche es mir grad auszutreiben immer von oben zu spielen... das nervt und ist schwer es nicht gleich wieder zu vergessen.

ich hab halt ne ganze weile nur ab und zu auf meine akkustik klampfe gezockt und mir das ständige abwärts angewöhnt... doof das....

Rythmik 88--88
- als schlagzeuger hab ich mit rythmik wenig probleme. vieleicht hilft dem ein oder anderen ein paar sticks und ein gummi pad zu besserem taktgefühl. taktgefühl wird meiner ansicht nach bei gitarristen immer vernachlässigt.
(zumindest hatten die meisten gitarristen in meinen bands recht wenig davon und waren immer am schreien wenn ich meine fills gespielt hab... "ich weiß doch nicht wo wir sind..." )

Akkorde
au.. das tut weh.... :?
um meinen linken arm zu trainieren mach ich viel
- fingergymnastik....

mir persönlich helfen handtrainer wie zum beispiel:
- spin ball (gyro twister ) ca.10 € - 15 €
- Kletter ring ( gummi ring zum zusammen quetschen ) ca 5 € [ist definitiv der rentabelste handtrainer ]
- mein 3 kg sandgefüllter handgymnastik gymnastik ball ;) ca 10 €
- den finger einzeltrainer hol ich mir auch noch. ca 20 €
die dinger fin dich alle recht gut...

- federgriff hanteln find ich recht unsinnig (die mit plastik griffen schneiden mehr in die hand, die mit schaumstoffgriffen sind mir zu lasch ) ca 8 € - 10€ [ kann ich keinem empfehlen ]

immer wenn ich feststelle das mein linker arm schmerzt... mach ich eine runde finger/handgymnastik... 5 minuten pause und weiter gehts ;)

kennt noch jemand andere sinnvolle handtrainer ?
übungen um die linke hand stärker/flexibler zu machen ?

an meinen muskelkater im linken arm hab ich mich schon gewöhnt ;)

wie kann ich eine sehnenscheiden entzündung frühzeitig erkennen und vermeiden ? ( ja, richtige haltung...wenn ich jetzt aber einfach viel spiele obwohl ich anfänger bin ? )

alles gute jedem der auf den geschmack gekommen ist ;) VRRROOOUUUUMMMM
auf das wir alle zu gitarren göttern werden ;)
wir sehen uns im gibson und ibanez olymp....
mfg....
Zuletzt geändert von Crazy-Drummer am 15.12.2008, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

von Gast » 14.12.2008, 17:30

Mein Anfängerfehler(immer noch!) ist es bei Powerchords z.b.7-5-5 mit dem Zeigefinger die seite nicht richtig drücke,sondern oft nur "abdämpfe". habe ich mir leider so angewöhnt und jetzt versuche ich es langsam zu ändern,dauert leider aber ....

mfg

YOOO
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von YOOO » 17.12.2008, 18:41

kann mir mal wer erklären was dieses ZMR und ZR dings bedeutet ? und diese ganzen andren merkwürdigen begriffe ? ^^

Gast

von Gast » 17.12.2008, 19:28

Hallo,also ich glaube das es so ist:

ZMR= Zeigefinger,Mittelfinger,Ringfinger

ZR=Zeigefinger,Ringfinger

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von YOOO » 17.12.2008, 20:08

also wenn das stimmt (und davon geh ich einfach mal aus ^^) dann frag ich mich wie das gehen soll, ich spiel 5-7-7, um mal wieder das vorige beispiel zu nehmen, immer mim zeige- ring- und kleinen finger, anders (also mit diesem ZMR) is das ja extrem schwer !?

Gast

von Gast » 18.12.2008, 18:27

Hallo,
also ich spiele es auch mit zeige-,ring- und kleinemfinger(ZRK), habe das ZMR noch nie probiert, aber ich glaube das es so (ZMR) schwerer ist.
Ob man es mit ZMR spielen kann oder soll weiß ich auch nicht, aber ich glaube das die anderen ====)) gemein haben das Sie mit ZMR angefangen haben, und dann gemerkt haben daas es mit ZRK leichter ist.
So habe ich es Verstanden.

YOOO
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von YOOO » 18.12.2008, 19:17

ne er hat geschrieben das er mit ZR angefangen hat und das es mit ZMR besser gewesen wär, ZR geht ja noch iwie aber ZMR is ja fast unmöglich, is halt extrem unbequem und schmerzhaft auf dauer (für mich zumindest)

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tanti
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von tanti » 01.01.2009, 17:01

Na ja, wenn ich das so lese...
Tolle Gitarrenlehrer gibt es...
ich hab auch mal son Gitarrenkurs mit netten Videos im Netz gefunden jeder Anfänger, der sich dass antut wirft seine Gitarre nach dem ersten Video in die Ecke und fasst sie nie wieder an weil der Lehrer da Solos hinlegt die so mancher erfahrener Gitarist nicht hinbekommt. Finde das "sehr motivierend" einem Anfänger sowas zu präsentieren.

Auf der anderen Seite seh ich gerade bei nem Freund (der anfängt), das der nix weiter macht als Tonleitern rauf und runter zu spielen (super *gähn*).
Also ich hab zu Anfangszeiten nicht mehr als 10 minuten pro Tag aber dafür wirklich jeden Tag gespielt. Das hilft dabei keine Probleme mit den Fingern zu bekommen (ist ja noch keine Hornhaut drauf). und es kann mir keiner erzählen, dass nicht 10 minuten täglich möglich sind!

Dann find ich es wichtig so schnell wie möglich Liedchen zu spielen und zwar nicht welche mit 30 verschiedenen Akkorden. Gibt doch 1000ende die mit 3 oder 4 Griffen auskommen! Beispiel? Happy Birthday kann man als fleißiger "Über" schon nach einer Woche spielen!

Ein Repertoire für einen netten Liedernachmittag müsste schon nach 2 - 3 Monaten fertig sein (Sailing, Westerland, Johnny Walker... solche Sachen)

damit kann man sich schon nach kurzer Zeit wie ein richtiger Gitarrist fühlen und mit der Zeit selber merken, dass hier und da noch was fehlt und sich weiterentwickeln.... das sollte dann Jahr um Jahr so weitergehen :)
ach übrigens, will zwar keine Werbung machen aber gibt ne tolle Buchreihe mit massig Liedern drin, die man schon schnell spielen lernen kann, das heißt DAS DING. Gibt glaube ich mittlerweile drei Bände davon und sind jeweils c.a. 400 Songs mit samt Tabs drin.

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Saitenschrubber
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von Saitenschrubber » 01.01.2009, 21:39

Bei mir war der fehler gleich schnelle oder schwere Sobgs Spielen zu wollen.

1.versuch Fate of Norns von Amon Amarth
2.versuch One von Metallica usw.

Das funzt mal überhaupt net :(
Alles zu seiner Zeit.

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JT
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von JT » 01.01.2009, 21:45

mein größter fehler war, die akkorde erst mit den falschen fingern zu greifen, was ich mir jetzt zwar wieder abgewöhnt habe, was aber verdammt schwer war X_x
UND: ich hab am anfang immer nur mit dem daumen angeschlagen^^.

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tanti
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von tanti » 01.01.2009, 22:36

@Saitenschrubber
Ich nehm das mal als Bestätigung :D

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Lightning
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von Lightning » 02.01.2009, 12:56

Einfach daruflosklimpern, ohne einen gescheiten anhaltspunkt

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von mrpantera » 02.01.2009, 17:23

Mein größter Fehler war, mich mit Equipment zu blockieren. Schwachsinn, lieber weniger und dafür vernünftiges Zeug!
Freundlich grüßt
Oliver

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Lightning
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von Lightning » 09.01.2009, 13:13

Auch ein großer FEhler den ich am anfang immer gemacht habe (vorallem bei leuten die sich Gitarre autodidaktisch beibringen): Wenn etwas nicht klappt--Drannbleiben NICH WAS ANDERES ANFANGEN XD

;)

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tanti
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von tanti » 09.01.2009, 16:13

na ja, auf der anderen Seite is es schon gut, wenn man das dann mal beiseite legt und was anderes macht, also ich mein generell was GANZ anderes... nich das irgendwann vor Frust die Gitarre an der Wand zerschellt :-)

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von Slash 360 » 10.01.2009, 10:53

Mein Anfängerfehler Nummer 1:
Man spielt die ersten Tage ohne Plektrum!
Ist ein großer Fehler, da man sich sonst umgewöhnen muss, was einem vieel Zeit raubt..

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stolenbreath
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von stolenbreath » 10.01.2009, 14:19

Slash 360 hat geschrieben:Mein Anfängerfehler Nummer 1:
Man spielt die ersten Tage ohne Plektrum!
Ist ein großer Fehler, da man sich sonst umgewöhnen muss, was einem vieel Zeit raubt..

ich finde man sollte auch in der lage sein mit den fingern zu spielen,darum sehe ich das nciht als fehler...jede umstellung kostet geduld...

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JT
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von JT » 10.01.2009, 14:20

ich hab auch noch den fehler gemacht, auf einer ungestimmten gitarre zu üben :lol: ich hatte anfangs noch kein stimmgerät^^
...und das klang dann dementsprechend scheiße...nicht sehr motivierend also^^

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von stolenbreath » 10.01.2009, 14:26

mein fehler war,dass ich zu viel auf einmal,und gleich viel zu schwere sachen geübt hatte,also ich hab mir sozusagen am anfang die ziele zu hoch gesteckt...dann wird man mit der zeit deprimiert..also:immer realistische ziele setzen!

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von JT » 10.01.2009, 16:40

..genau das, was mein vorposter sagte und: wenn ihr grade angefangen habt: erzählt das nicht jedem gleich...dann werdet ihr dauerd gefragt, ob man was vorspieln kann...und dann muss man ja nein sagen ^^
(oder ihr könnt was spielen und steht am ende bei jedem Schulfest auf der Bühne -.-')

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tanti
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von tanti » 10.01.2009, 21:25

na ja, ich denk es ist für einen Anfänger vielleicht auch nicht so ganz einfach sich Ziele zu stecken die tatsächlich realistisch sind...
ich denk da ist dann vielleicht auch ein Freund hilfreich der Geduld hat und einem nicht gleich dicke Soli vorspielt wo man dann große Augen bekommt :)

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von Queequeg » 11.01.2009, 13:16

Anfängerfehler? Hm...Wann ist man keiner mehr? Jedes neue Stück ist eine Herausforderung. Sei es beim Arragement oder wegen der Spieltechnik.
Ich war drei mal Anfänger. Das erstemal mit der Wandergitarre. Schön mit Nylonsaiten und so...jaja.. Das zweitemal hatte ich dann ne Telecaster in der Hand. Beim dirtten Mal habe ich den größten Anfängerfehler gemacht, den man machen kann: Ich habe angefangen Solis zu spielen. Das alleine war noch kein Fehler:-) Aber ich dachte halt, dass ich das schon schnell hinkriege. Schließlich spiele ich ja schon 3 Jahre. Ätsch...von wegen.
Es wurde hier schon oft geschrieben: In der Ruhe liegt die Kraft und dauerendes (und auch nerviges) Üben bring den langsamen Erfolg. Ich habe erst vor ca. 2 Jahren gesagt von einem Profi gesagt bekommen, dass ich schon sehr sehr gut bin. Er fragte mich allerdings, warum ich das alles so kompliziert spiele. Gitarristen sind von hause aus faul hat er gesagt. Und siehe da: Das Solo von 1000 und eine Nacht war dann nicht mehr über 5 Lagen verteilt:-). Ich glaube solche einfachen Erkenntniss bringen einen dann immer ein paar gut Schritte weiter.
Und zum Trost: Ich habe den Krummiger letztens Live spielen sehen. Naja..auch er hat verpeilt, dass er an seiner Gitarre keinen Jammerhaken hatte und voll in Leere gepackt hat. Das hat man nun davon, wenn man mit 6 Gitarren spielt.

Mein größter Fehler bei der Akkustikgitarre: G-Dur Akkord mit Z-M-R statt mit M-R-K zu greifen. Letzteres erleichter erheblich den Wechsel nach C und F.
Mein größter Fehler bei der Telecaster: Im sitzen zu üben. E-Gitarristen sollten im Stehen üben. Grund: Nur so bekommt man den richtigen Sitz der Gitarre hin und man hat auch gleich das richtige Spielgefühl für die Band und den Auftritt. Und man kann auch gleich mal nen bischen Performance üben:-).

Mein größter Fehler heute noch: Kein Konsequentes üben. Ich fang dann immer schön mit dem Metronom an Skalen zu üben. Naja...nur 3 Minuten, dann verfalle ich dann immer ins Experimentieren und rumfideln;-).
Jetzt werden mal andere Saiten aufgezogen.

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von tanti » 11.01.2009, 13:29

ich glaub, dem ist nichts hinzuzufügen :)

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Genamatur
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von Genamatur » 11.01.2009, 15:53

Queequeg hat geschrieben:Mein größter Fehler heute noch: Kein Konsequentes üben. Ich fang dann immer schön mit dem Metronom an Skalen zu üben. Naja...nur 3 Minuten, dann verfalle ich dann immer ins Experimentieren und rumfideln;-).


geht mir ganz genau so xD

Gast

von Gast » 11.01.2009, 16:34

JT hat geschrieben: wenn ihr grade angefangen habt: erzählt das nicht jedem gleich...dann werdet ihr dauerd gefragt, ob man was vorspieln kann...und dann muss man ja nein sagen ^^


genau so war es letzte Musikstunde (in der Schule XD)
wir kriegen grad nen text zum singen, und da stehen die Akkorde halt drüber
dann flüster ich zu meinem Nachtbarn dass ich des spielen könnte, und was macht der schreib gleich rum "Marco kann dass spielen"
musst ich mich natürlich erstma rausreden, da ich lieber was vorspieln will wenn ich wirklich gut spieln kann ;-)

mfg Marco

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